Vernünftig?? Abgesandt von dwiniger am 08.08.2010 - 21:36:
Hallo,ich habe das PADI-OWD,div. Tauchgänge hinter mir,nun hatte ich keinen Buddy und wollte dennoch tauchen gehen,bin ca 10m Tief getaucht in stillem Gewässer,war das unvernünftig???Fühlte mich absolut gut!!
Antwort von Euregiotaucher am 08.08.2010 - 21:49 Was bitte sind denn div. Tauchgänge ???
hehe ... da will doch wohl nicht wer auf´s Solotauchen hinaus
ähm ... ich gehe auch schon mal gern alleine Tauchen. Ich hab zwar kein PADI OWD - aber diverse Tauchgänge hab ich auch hinter mir ...
Und im Moment fühl ich mich nicht so gut ... die Pizza von vorhin liegt wohl "etwas" schwer im Magen
Antwort von inspired am 08.08.2010 - 21:57 klares komt darauf an was heißt für Dich "div Tauchgänge hinter mir"?
Prinzipiell kann man über Solo-TG geteilter Meinung sein. Meine persönliche Meinung: Tauchen mit Buddy macht i.d.R. mehr Spass. Bei angemessener Erfahrung (definitiv nicht 20 TG ...), "Wohlfühlen" und geeignetem Gewässer (stehend, Grundtiefe - nicht nur eigene Tauchtiefe, ...) und geeigneter Ausrüstung: warum nicht? Aus meiner Sicht, waren es meine lehrreichsten Tauchgänge, bei denen ich mich am intensivsten aufs Tauchen konzentriert habe (gut hat am Anfang die Wahrnehmung der Umgebung hauptsächlich auf Navigationspunkte reduziert...).
Ist halt nur die Frage wie geht man mit so`was kommunikativ um? Anfangs war ich der Meinung: für mich behalten und wenn drüber reden mit erfahrenen Tauchern (die ggf. auch Solo tauchen). Inzwischen bin ich mir nicht sicher: ggf. auch mit Anfängern drüber reden, dann aber Risiken nicht ausblenden und verraten warum`s ggf. sinnvoll ist.
Also wie gesagt: grad was Konzentration beim Ausrüstungscheck und auf sauberes Tauchen anging waren das meine intensivsten und lehrreichsten TG. Seither kontrolliere ich meine eigene Ausrüstung jedes Mal als wäre es ein Solo TG (wer garantiert mir, dass beim Buddycheck mein Buddy alles beachtet? und dass er anschließend mir wirklich helfen kann).
Was Gefahren angeht: insbesondere Paniksituationen können auch bei erfahrenen Tauchern mit kurzem Vorlauf auftreten, ob mir mein Buddy dann hilft weiß ich im Zweifel nicht. Wenn ich allein bin kann er`s nicht, was dann passiert steht in den Sternen (daher kontrollierte Bedigungen wählen - nichts extremes!). Plötzlicher Technikdefekt: kann auftreten, Redundanz und Umgang mit den redundanten Systemen sollte bekannt sein. . .
Kurzfassung: muss jeder selbst wissen! aber bitte keinen anderen gefährden (und wenn`s durch verunglücken an ner tiefen tiefen Steilwand mit notwendiger Bergung ist)
Antwort von inspired am 08.08.2010 - 22:03 hmm der Euregio hat da anscheinend den Text schneller aus den Fingern geschüttelt. Dann mal gutes verdauen
war ja kurz am überlegen ob nun gefragt war:
Padi OWD + Solotauchen = tot
sprich ob jmd sein Popcorn fertsch hat und nu zwei Trollthemen möchte: Anfänger Solo Tauchen und Padi. Aber denke/hoffe mal, dass es (mal wieder) ne ernstgemeinte Diskussion zum Solotauchen werden soll. Auch wenn`s im Nachgang ja schon seltsam ist:
Hast Du nen schlechtes gewissen?
wenn Du ernsthafte infos suchst gibt es auch noch ne gute .org seite zum Solotauchen
Antwort von Euregiotaucher am 08.08.2010 - 22:18 jaaaaaaa - der Euregio beherrscht ja auch das 10 Finger System beim tippen ....
Antwort von boesewicht am 08.08.2010 - 22:52 Es gibt auch reichlich Organisationen, wo man eine Solotauchausbildung machen kann ...
Dann erkennt man auch schnell mal die Unterschiede zwischen dem oftmals durchgeführten "Alleine-Tauchen" und dem "Solo-Tauchen" ...
Etwas, was leider immer wieder in einen Topf geworfen wird und wo es doch gravierende Unterschiede gibt ...
Schaut euch dazu auch mal eure Versicherungsunterlagen an hinsichtlich Solotauchen ...
Da steht in etwa ..."versichert innerhalb der Empfehlungen international anerkannter Tauchsportorganisationen ..."
Viele der Alleine-Taucher verstoßen schon mal grundsätzlich gegen jede Empfehlung jeder Sporttauchorganisation ...
Sie verstoßen aber sehr oft auch gegen die Empfehlungen der techn. Ausbildungsorganisationen ... (Stichwort: Oberflächensupport)
Und dann ?
Von anderen Faktoren beim Solo-Tauchen mal ganz abgesehen ...
Nur mal so als Denkanstoß
Antwort von Euregiotaucher am 08.08.2010 - 23:14 naja - das Ding an der Solo - oder Alleinetaucherei ist ja eher das du eben keinen findest der mit dir fährt. Und bestimmt schon keinen der sich für ne Stunde irgendwo an einen See setzt und so tut als würde er deine Luftblasen verfolgen.
Vielmehr wird das "Solo" oder besser "Alleine" Tauchen daraus geboren das es an Buddys mangelt. Weil man z.B. ein dämliches Schichtsystem hat das einem im Prinzip nur das Tauchen zu sau dummen Zeiten an denen eh keiner kann erlaubt - oder man ist halt Rentner oder was auch immer ...
Also geht es halt allein los ...
Dannkommen wir mal zu deiner Ausrüstung ... Mach mal den Erzähl Bär ...
Antwort von faraway am 09.08.2010 - 01:04 Mir haben als Neuling einige Solo TG geholfen mich sicherer zu führen. Nur alleine konnte ich mich mental so gut auf die völlig neue Situation einstellen bis ich mich wohl fühlte. In dem Tümpel konnte ich auch nur alleine in 5 m Tiefe das Tarieren in aller Ruhe für mich selbst üben. Ganz ruhig atmen und gezielt +/- 50cm gehen funktionierte bei mir als Anfänger am besten alleine.
Alllerdings bin ich kaum bis 10 m gegangen. Meist haben 5 m völlig ausgereicht und Tarieren ist da auch etwas schwieriger was mir ja nur recht war. Ich bin meist einmal um den Tümpel getaucht mit 10 Minuten Pause in völliger Ruhe unter schattigen Bäumen auf der anderen Seite. Das waren dann zweimal 30 Minuten. Das hat mich als Anfänger genug geschlaucht und die Gruppe sah mich nach 30 Minuten ruhig treibend das Ok-Zeichen geben.
Also keinen Ehrgeiz, keinen Sportsgeist. Mehr eine mentale Übung unter Wasser ganz ruhig zu sein.
Antwort von boesewicht am 09.08.2010 - 04:23 Ok, dann mal andersherum ...
Wie tief max. taucht Ihr denn, wenn Ihr alleine taucht und wie tief max. taucht Ihr mit einem Buddy ?
Da ist doch bei den meisten sicherlich eine große Spanne dazwischen ...
Die Frage nun ... - Womit begründet sich das ?
Buddyverlust ist ja zb. auch ein bekannter Begriff ...
Wenn der Buddy weg ist, dann ist man ja auch alleine unterwegs, kann da aber ja auch mal in Problemsituation kommen ...
Solotauchen heißt nun mal auch Solokompetenz, diese ist entweder vorhanden oder halt nicht, wenn nicht, dann ist man zb. bei Buddyverlust schnell mal der gelackmeierte und leider sehr oft eigentlich weit jenseits seiner wirklichen Grenzen, beim alleine tauchen sogar schon sehr lange ...
Ohne Solokompetenz ist nun mal alleine tauchen nicht gerade ungefährlich ...
Hierzu gehört neben dem sinnvollen Umgang mit seiner Ausrüstung, redundante Ausrüstung, der mentalen Einstellung usw. usw. auch funktionierende Alternativlösungen für etwaige Probleme unter Wasser ...
"Regel: Probleme unter Wasser werden auch unter Wasser gelöst ..."
Was zb., wenn man sich beim alleine tauchen mal mit dem Flaschenventil in Angelschnur verfängt und sich da selber nicht freischneiden kann (fraglich ja eh, ob die meisten überhaupt Schneidwerkzeug dabei haben ...) ?
Das diese also wirklich unerreichbar für euch dort verknüddelt ist ?
Abgerissene Schnüre finden sich in den Gewässern ja nun nicht gerade wenig ...
Was dann ?
Je nach kommender Antwort ... - nur in der Theorie geplant oder auch schon mal (und nach Möglichkeit regelmäßig) geübt ?
Wie verhindert bzw. reduziert Ihr zb. möglichen Gasverlust ?
usw. usw. usw. ...
"Und bestimmt schon keinen der sich für ne Stunde irgendwo an einen See setzt und so tut als würde er deine Luftblasen verfolgen"
Was ist mit dem eigenen Lebenspartner ?
Weis dann, wo man taucht, hat strikte Zeitvorgaben und wenn man innerhalb der ausgemachten Zeit nicht wieder zurück ist, wird die Rettungskette ausgelöst ...
Kein Oberflächensupport, kein Solotauchen ... - schlicht und einfach ...
Siehe auch "mentale Einstellung" ...
Bedeutet, Solo nur dann, wenn alle Vorraussetzungen gegeben sind ...
Glücksspiel ala "Mir doch egal - tauchen" sollte beim Tauchen nicht dabei sein ...
Derartige Taucher bzw. die Ergebnisse derartiger Unvernunft finden sich ja leider schon reichlich im Unfallforum ...
Oftmals dann auch, das man noch nicht mal wußte, wo die Leute überhaupt zum Tauchen hin wollten ...
Antwort von Doris am 09.08.2010 - 06:06 Meine Meinung: entweder man traut es sich zu oder nicht.
Wenn man vor- oder nachher Bestätigung in Foren sucht ist man eigentlich noch nicht so weit.
@Bösewicht, ich weiß es ist Deine Meinung, nur mit Soloschein und Maximalausrüstung überleben zu können, dennoch kann man mit Verstand, Erfahrung und unter Einbeziehung der aktuellen Tagesverfassung so manches schadlos überleben.
Jemandem ohne Ausbildung Unvernunft und/oder eine Glücksspielhaltung zu unterstellen schon ziemlich arrogant
Antwort von Tümpi am 09.08.2010 - 07:28 Genau das wollte ich auch eben sagen, wenn jemand fragen muss, ob er alleine tauchen kann/darf/soll, sollte er es nicht tun.
Was im Umkehrschluss allerdings nicht heißen soll, dass jeder, der es tut, es auch sollte und kann.
Antwort von shuttle am 09.08.2010 - 08:23 @dwiniger: Ob das unvernünftig war oder nicht, kann man abschließend aus der Entfernung nicht beurteilen.
Keiner von uns weiß, wie stressresistent du mit "div. Tauchgängen" bereits bist und ob du z.B. eine Situation "hängenbleiben" unter Wasser managen kannst, ohne in Stress zu geraten.
Mir geht es wie Doris: die Frage an sich kombiniert mit dem Satz "div. Tauchgänge" (sind vermutlich nicht gerade dreistellig) deuten für mich darauf hin, dass du noch nicht so weit bist. Ich würde empfehlen, es zum jetztigen Zeitpunkt ersteinmal zu lassen und zunächst einmal Erfahrungen zu sammeln. Schließlich kann man auch in "10m Tife in ruhigem Gewässer" verunglücken. Fälle gibt es genug.
Antwort von Bulette am 09.08.2010 - 08:41 Hallo zusammen,
ich will "dwiniger" ja nicht zu nahe treten, aber ich finde die Frage schon ein wenig "d(t)rollig"... "...war das unvernünftig???Fühlte mich absolut gut..!) So nach dem Motto "habe gestern eine Flasche Wodka getrunken, war das unvernünftig? Fühlte mich absolut gut..." Du wirst hier keine Absolution für dein Handeln bekommen. Solo(oder Allein)tauchen bedarf in erster Linie Erfahrung und entsprechende geistige Reife. Ich bin dabei für mich selbst zu 100% verantwortlich. Das betrifft die Ausrüstung (z.B. Redundanz), die TG-Planung (persönliche Grenzen), die Gefahrenbewertung und den Ausbildungsstand (inkl. körperliche und geistige Fitness).
Vom Oberflächensupport (siehe boesewicht) halte ich persönlich garnichts. Welcher Lebenspartner setzt sich schon eine Stunde ans Wasser und beobachtet deine Luftblasen... Und was kann derjenige bewirken, wenn du ein Problem hast? Unter Wasser bemerkt er es ohnehin nicht und wenn du eine Panik bekommst und durchschießt muss er dich ja irgendwie an Land bekommen. Ehe dann die Rettungskette eingeleitet ist, dürfte es sich dann schon erledigt haben. Mal abgesehen davon, was sich derjenige für Vorwürfe macht, wenn er nicht rechtzeitig reagiert hat. Also sich nur auf sich selbst verlassen, Probleme lösen, wenn sie auftreten und die eigenen Grenzen nicht überschreiten. Und über das zwiefellos bestehende Restrisiko muss ich mir als Solotaucher im Klaren sein.
Ich selbst genieße ab und an die absolute Ruhe und Unabhängigkeit beim Solotauchen, weil man den Buddy mal nicht im Auge behalten muss. Dabei bin ich eher der Fischgucker im Bereich bis ca. 20m, als der Wrackspezi, der alleine Wracks penetriert.
@Euregio
10-Finger-System --> alter "Büro-Mops"
Antwort von Euregiotaucher am 09.08.2010 - 09:14 Reden wir nicht etwas "viel" über Sachen wie Solokompetenz, Redudanz oder Büro Mops ??
Also meiner bescheidenen Meinung nach sollte ein Taucher - ein ausgebildeter Taucher mit etwas Erfahrung durchaus in der Lage sein alleine zu tauchen.
Einzig Ding was ich voraus setze wäre Hirn statt Hohlraum.
Es ist nun kein Hexenwerk zu tauchen - die Ausrüstung sollte man kennen und vor allem seine Grenzen kennen und die auch einhalten. Ein Solotauchgang muss ja nicht unbedingt auf 60 Meter gehen - es können ja auch 6 Meter sein.
Ersaufen kannst du in einer Pfütze - das stimmt - aber was nutzt mir der beste Oberflächensupport - wenn der sich 5 Minuten auszeit nimmt - bzw. was nutzt mir die Ehefrau zu Hause die mich um 13 Uhr zurück erwartet von einem Tauchgang den ich um 11 Uhr beginnen möchte ...
Nothing, niente, nüss - oder türkisch: Nüx ...
Und da ich ja allein losziehe muss ich auch allein damit klar kommen was passiert ... ist so ... ich sollte wissen woauf es MIR ankommt ... ich z.B. gehe gern in die See´n hier auf der anderen Seite und tauche im mehr oder weniger Flachwasser und schau da mit der Kam mal nach Fisch und so ... ich brauch keine 30 Meter dafür ...
Was mich immer extrem nervt das sind die "Von Oben herab" Taucher die dann mit vorschriften winken und mit ihrer Ideologie ...
Wer nicht alleine Tauchen möchte soll es halt lassen - es zwingt ja niemand jemanden Solo zu tauchen ...
Aber auch Bösewicht hat für mich natürlich nicht ganz unrecht. Die Gefahr zu verunglücken ist ohne Ausbildung und ohne die Erfahrung natürlich höher als mit der entsprechenden Ausbildung und Erfahrung.
Das Problem ist halt wie so oft im Leben:
Bis wann bist du Anfänger - ab wann bist du Profi - das kann wohl keiner genau abschätzen - was man genau weiß ist immer: Wann bist du Vollpfosten ...
So - und nun such ich mir nen Bürojob - damit der Büro Mops Vorwurf passt
Antwort von Ursus am 09.08.2010 - 09:29 Hallo, tauche auch gerne solo, bis ca. um die 40m- das reicht, hatte aber auch schon mal bei 20 m ein " unheimliches " Gefühl, und bin dann etwas höher. ABER: "leider " tauche ich auch ungewollt solo- und das mit Buddy.!!
Mein Buddy taucht immer ca. 3m hinter,und über mir.
So muß ich ständig mich richtig umdrehen, um ihn zu sichten, ich bin langsam DER Profi im Rücken-schwimmen=tauchen. Das nervt, und ich sage:" Alter, wenn du mal ein Problem hast, ich kann das echt schlecht oder zu spät erkennen." Hilft aber nix.
Wie soll´´s ich besser vermitteln??
LG Ursus
Antwort von Bulette am 09.08.2010 - 10:01 @Euregio-Mops... würde dir doch niiiie eine Vorwurf machen - zumindest nicht, wenn du dabei bist...
@Ursus
"...bis ca. um die 40m- das reicht, hatte aber auch schon mal bei 20 m ein " unheimliches " Gefühl, und bin dann etwas höher..."
Das sind die Sprüche, aus denen dann später das TU-Forum gefüttert wird. Klingt für mich immer ein wenig großspurig in so einem Forum, zumal die viele Fragesteller hier wohl eher im Beginner-Status anzusiedeln sind. Da kann man mit solchen Sprüchen noch punkten. Was sind "unheimliche Gefühle" bei 20m?
Und dein "Buddy-Problem" ist hausbacken. Eine klare Ansage, wie zusammen getaucht wird und wenn`s dann beim dritten Mal immer noch nicht klappt, dann den Buddy selbst in die TG-Führung bringen (z.B. durch Kompasskursbestimmung) und dann selbst mal hinten dranhängen. Der merkt dann ganz schnell, wie blöd es ist, sich ständig den Hals zu verrenken. Wenn`s dann immer noch nicht klappt - neuen Buddy suchen...
Im Übrigen - ich betrachte jeden TG als Solo-TG, damit ich mich bei Bedarf selbst aus einer misslichen Situation befreien kann. Ich habe aber auch gute Buddys, auf die ich mich blind verlassen kann.
Antwort von Glenlivet am 09.08.2010 - 10:10 @Ursus
ihm im Zweifel androhen, dass Du nicht mehr mit ihm tauchst. Wer nicht hören/verstehen will, muss halt fühlen.
Antwort von Ursus am 09.08.2010 - 10:36 @ Bulette:
"Im Übrigen - ich betrachte jeden TG als Solo-TG, damit ich mich bei Bedarf selbst aus einer misslichen Situation befreien kann. Ich habe aber auch gute Buddys, auf die ich mich blind verlassen kann."
stimme dir zu,und: ja, eben: ich fühle mich ja verantwortlich FÜR meinen Buddy, nur geht es hier um evtl. auftretende Probleme meines Buddy´s-die dann zu spät erkannt werden..
ich werde aber den Ratschlag mit aller härte duchsetzen.
zum Solo-TG: du, damit will ich nicht punkten. Wollte mich nur Euregio. anschließen, dessen Meinung ich achte, nachvollziehe und ihm etwa gleich "tue". ( Einstellung)meine üblichen Solo-TG beziehen sich auch nur auf den Flach-Bereich: Flasche leer saugen, Boje mal schießen, Lampe testen( hier 40m: mußte die LED2000 testen= dazu brauchte einen "Nacht-TG" um 14.00 Uhr )...oder den Feirabend im Wasser abgammeln
bei "unheimliche " Gefühle= da überlasse ich dir selbst Spielraum für Interpretation. Man muß nur ehrlich zu sich selbst sein...ob nun in 5 oder 50 m. Besser wäre es, immerhin bewegt man sich in ,ein für Menschen, lebensfeindlichem Element.
LG Ursus
Antwort von boesewicht am 09.08.2010 - 12:08 @Doris
"@Bösewicht, ich weiß es ist Deine Meinung, nur mit Soloschein und Maximalausrüstung überleben zu können, dennoch kann man mit Verstand, Erfahrung und unter Einbeziehung der aktuellen Tagesverfassung so manches schadlos überleben.
Jemandem ohne Ausbildung Unvernunft und/oder eine Glücksspielhaltung zu unterstellen schon ziemlich arrogant "
Es gibt reichlich, die genug Erfahrung haben, dieses auch ohne entspr. Ausbildung zu machen, ist ja auch in Ordnung so.
Aber ...
Dagegen gibt es bedeutend mehr, die ohne Erfahrung und Fähigkeiten alleine rein gehen und "glauben" das sie alles im Griff haben, sich aber dahingehend eher weniger mit entspr. Übungen beschäftigen und dann wirklich jeden Tauchgang eher als Glücksspiel betreiben ...
Das ist keine arrogante Unterstellung, sondern leider bittere Realität ...
Beispiele Ventile selber bedienen, Ausrüstung unter Wasser ab- und wieder anlegen, ausgewogene Bleiverteilung, ohne Maske austauchen, TAUCHGANGSPLANUNG, redundante Systeme, geübte Notfallprozedere usw. usw. ...
Da ist meist nichts davon gegeben und man geht einfach alleine tauchen ala "passt schon ..."
Siehe zb. auch mal bei den Alleingängen im Flachwasser ... - wer sich da irgendwo verheddert und sich da nicht alleine retten kann, der ist alleine def. "falsch" unterwegs ...
Antwort von Bulette am 09.08.2010 - 12:09 @Ursus
hmm - sorry, kam aber so rüber, als ob du öffters auf 40m Solo unterwegs bist. Deshalb empfand ich die Bemerkung im Zusammenhang mit dem Eingangs-Posting etwas fehl am Platz.
Meine Bemerkung (...ich betrachte jeden TG als Solo-TG...) meinte ich nicht nur in eine Richtung, um mir selbst zu helfen. Natürlich fühle ich mich verantwortlich für meinen Buddy. Aber ich verlasse mich nicht darauf, dass er das in Bezug auf meine Person auch so sieht. Speziell im Urlaub hat man ja schon so einiges an chaotischen Buddys erlebt.
Im Übrigen: Setz den Ratschlag nicht mit "aller Härte" durch, sonst hast du vielleicht bald keine Buddys mehr... Aber so ein paar dezente Ansagen helfen meist Wunder, denn der Buddy möchte ja vielleicht nochmal mit dir tauchen.
Der Tipp mit dem Kompass funktioniert immer. Habe früher meist geführt und den Kurs bestimmt. Dadurch hat der Buddy Zeit in der UW-Welt herumzuschauen und gemütlich hinter dir her zu tauchen. Wenn er selbst den Kurs nimmt, muss er sich mehr darauf konzentrieren, damit hast du die Zeit mal hinterher zu tauchen. Dann muss er sich den Hals verrenken und das nervt ganz schnell.
Pech nur, wenn er den Kurs "vergeigt". Also ich bin dann doch so misstrauisch und äuge ab und zu auf meinen Kompass.
Unheimliche Gefühle können auch der Beginn einer Panikattacke sein. Die ist nicht nur beim Solotauchen schlecht. Da wären wir wieder bei den persönlichen Grenzen, die man nicht überschreiten sollte... Aber dieses Thema hatten wir ja früher schon einige Male.
Antwort von boesewicht am 09.08.2010 - 12:33 "bei "unheimliche " Gefühle= da überlasse ich dir selbst Spielraum für Interpretation. Man muß nur ehrlich zu sich selbst sein...ob nun in 5 oder 50 m"
Da sind viele ja schon mit Buddy nicht ehrlich und versuchen dann gerne alleine, diese schlechten Gefühle zu "überwinden" ...
Aber gerade beim Solotauchen muß man verstärkt auf die innere Stimme achten.
Läuft etwas nicht rund (das kann auch schon durchaus an Land der Fall sein) dann wird der TG beendet - ebenso, wenn etwas zu gut (ala schaut gut aus, da gehen noch ein paar Meter mehr) läuft ...
Viele tauchen leider mit völlig falschen Einstellungen ...
Andere tauchen alleine, das will ich auch (können),
andere tauchen tief, das will ich auch (können) usw. usw. ...
Alleine muß ich alles beherschen was mit dem Tauchen zu schaffen hat, das bin zum einen ich selber, die jeweiligen Situationen (auch Notsituationen) und auch meine Ausrüstung usw. ...
Sicherlich ist alleine Tauchen schon und durchaus kein Hexenwerk, aber man muß halt auch davon ausgehen, das irgendetwas unvorhergesehenes passieren kann ...
Und dann ?
Hinsichtlich Oberflächensupport ...
Wenn meine Buddy`s keine Lust auf einen weiteren TG haben oder zb. meine Lebensgefährtin keine Lust zum Tauchen, dann sitzen die aber wirklich am Tauchplatz und haben feste Vorgaben, ebenso wie ich auch ...
Da wird abgesprochen, in welchem Bereich ich unterwegs bin, es wird abgesprochen, wann ich wieder zurück bin, es werden Notfallsignale geklärt usw. ...
Wenn dann die Vorgaben nicht eingehalten werden - Rettungskette ...
PS: man kann sich zb. auch seine Atemregler gegen herausfallen (zb. Bewustlosigkeit) sichern ...
Meine Motivation für das Solotauchen ist zb. das Fotografieren ...
Ein Buddy ist meist gelangweilt, wenn man sich Ewigkeiten an ein und derselben Stelle aufhält um halt ein schönes Foto zu machen, sich zb. eine halbe Stunde nur mit einer Aalrute oder der richtigen Ausleuchtung eines Wracks beschäftigt usw. ...
Antwort von anonymes Posten am 09.08.2010 - 13:13 @boesewicht
"Hinsichtlich Oberflächensupport ...
Da wird abgesprochen, in welchem Bereich ich unterwegs bin, es wird abgesprochen, wann ich wieder zurück bin, es werden Notfallsignale geklärt usw. ...
Wenn dann die Vorgaben nicht eingehalten werden - Rettungskette ... "
Das ist dann in der Regel aber eher eine Bergungskette.
Oberflächen"support" kann in seltenen Fällen von Nutzen sein (Taucher treibt hilflos auf, oder Taucher signalisiert mit geeigneten Mitteln Dekogasausfall, und Oberflächenteam hat Reserve dabei). Sonst, also in aller Regel, eher nicht.
Zum Buddy hinten dran:
Das ist wenigstens eine funktionierende Arbeitsteilung. Einer navigiert, und der andere sorgt dafür, dass der Kontakt erhalten bleibt. Besser, als wenn beide halb navigieren und halb Kontakt halten.. Gut, es geht auch noch besser.
Antwort von randy007 am 09.08.2010 - 15:14 Ich habe vor ein paar Wochen im Urlaub einige Tauchgänge im Atlantik gemacht und da ich nur alle zwei bis drei Tage Zeit hatte habe ich von der Basis jedesmal einen anderen Buddy zugeordnet bekommen. Dabei erlebt man Dinge, die ich so nicht erwartet hätte. Ein Ire der mein Buddy sein sollte verschwand dauernd obwohl wir abgesprochen hatten zusammen zu bleiben und obwohl ich Ihm während des Tauchgangs dann auch noch mehrfach Zeichen gegeben hatte. Er bestätigte mit ok, und war dann doch auf 30 Metern plötzlich weg. Auf dem Boot habe ich Ihn dann wiedergetroffen und er meinte nur sorry, er wäre gewohnt alleine zu tauchen und hätte mich als Buddy einfach vergessen.... Bei einem anderen Tauchgang hatte ich zwar meinen Buddy im Auge, aber plötzlich kam jemand ganz anderes von hinten angeschossen packte mich am Arm und riss mir meinen Oktopus weg. Ich musste Ihn dann erstmal beruhigen und Ihm, während er mit panisch aufgerissenen Augen an meinem Regler hin die Luft aus dem Jacket ablassen, damit wir nicht beide hochschiessen... Hinterher hatte sich dann rausgestellt, dass er seinen Buddy nicht mehr gefunden hatte und das Gefühl hatte keine Luft mehr zu kriegen, obwohl an dem Regler nichts festzustellen war...das ganze ist auch auf 25 Meter passiert. Ich weiss nicht ob eine Diskussion über Solotauchgänge für das Gros der Taucher oder gar Anfänger da hilfreich ist. Wenn jemnad sehr erfahren und sicher ist mag es ja ok sein wenn er es in einer Gegend macht die er gut kennt und keine zusätzlichen Gefahrenpotentiale wie Kälte, Dunkelheit, große Tiefe schlechte Sicht etc. dazukommen, aber wo in unseren heimischen Gewässern gibt es sowas für den einsamen Feierabendtaucher? Da müsste einer schon auf den Malediven wohnen mit einem netten Hausriff vor der Tür und ohne Strömung
Antwort von deep_down am 09.08.2010 - 15:40 @randy007
"Ich weiss nicht ob eine Diskussion über Solotauchgänge für das Gros der Taucher oder gar Anfänger da hilfreich ist."
Ich habe aber aus Sicht Deiner Schilderung eher das Gefühl, dass eine solche Diskussion (Schaffung von Solokompetenz) gerade besonders wichtig ist.
Denn mit Solokompetenz wäre dem zweiten Taucher die Situation nicht so bedrohlich erschienen.
Und zum ersten Fall:
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass zum "verlieren" des Tauchpartners immer 2 gehören . Erst, wenn beide nicht aufpassen, kann man "verschütt" gehen.
Antwort von Rcoi am 10.08.2010 - 10:06 Mich wundert, dass auf eine solche Frage von dwininger wirklich ernsthafte Antworten kommen...
Antwort von Bulette am 10.08.2010 - 11:25 @Rcoi
...und mich wundert`s, dass du dich wunderst...
Bevor hier nicht wirklich Trollalarm angesagt ist, kann man doch vernünftig antworten, oder eben schweigen. Und ich finde, auch wenn die Eingangsfrage etwas naiv anmutet - besser frühzeitig übers Solotauchen diskutiert, als später wieder über einen TU.
Antwort von randy007 am 10.08.2010 - 11:28 @ deep_down
du hast schon recht - dass zum Buddy-Verlieren zwei gehören dachte ich bis dahin auch, aber was machst Du wenn der Diveguide sagt, die Gruppe soll ihm folgen und zusammenbleiben (weil keiner der Anderen sich dort auskannte), die Sicht nur etwa 5-8 Meter war und der Diveguide und die Gruppe dann vor Dir langsam aus der Sicht verschwindet, während Dein Buddy der 2-3 Meter schräg hinter mir zurückgeblieben war, ohne mich zu informieren oder gar zu beachten rechts in eine Höhle oder Grotte abzweigt, was ich gerade so aus dem Augenwinkel noch sehe. Du denkst er schaut nur mal kurz rein aber nach 2 Minuten ist er immer noch nicht wieder da? Jetzt kannst Du natürlich sagen ich hätte direkt hinterher tauchen sollen aber nach einem Blick in die Höhle hinein war er weg und ausser absoluter Dunkelheit nichts mehr zu sehen....hinterher hat sich dann rausgestellt das auf der anderen Seite nach ca 10 Metern und einigen Abzweigungen ein Ausgang war, den er zufällig entdeckt hat es aber nicht für nötig gehalten hat sich mal umzusehen..So da bin ich mit meiner Taucherfahrung einfach ein bisschen überfordert wie man mit sowas besser umgeht. Ich bin dann zur Gruppe die ich trotz der Sicht schnell wiedergefunden habe und habe den Guide darauf aufmerksam das mein Buddy fehlt, der Guide kannte zum Glück den Ausgang und wir haben den abtrünnigen nach einigen Minuten dann wieder eingesammelt, der hatte sich übrigens an der ganzen Sache überhaupt nicht gestört und sah sich in Ruhe die Landschaft an, und hatte überhaupt keinen Gedanken daran verschwendet wo die Gruppe oder sein Buddy wohl sind, obwohl definitiv keinen von uns mehr gesehen hat, Mag sein das er eine überagende Solo-Tauchkompetenz hat, was er ja auch nachher so angedeutet hat, die Kommunikationskompetenz war aber anscheinend nicht sehr hoch. Sorry aber ich tauche erst seit 1 1/2 Jahren und bin gerne aufnahmebereit wenn Du einen Vorschlag hast wie ich mit einer solchen Situation beim nächsten Mal besser umgehe.
Antwort von Bulette am 10.08.2010 - 11:28 Was mich alllerdings auch wundert, dass "Mr. dwiniger" sich hier nicht mehr zu Wort meldet. Offensichtlich ist er Solotauchen...
Antwort von deep_down am 10.08.2010 - 12:01 @randy007
"die Kommunikationskompetenz war aber anscheinend nicht sehr hoch"
Stimmt. Das kann einem schon den Blutdruck hoch treiben. Manche sind einfach nicht buddy-tauglich. Leider kann man das vorher nicht erkennen (und nur hinterher einen Tritt in den Hintern geben ).
"Du einen Vorschlag hast wie ich mit einer solchen Situation beim nächsten Mal besser umgehe."
Wird jetzt zwar OT, aber der OP hat sich ja bislang nicht wieder gemeldet. Scheint also nicht mehr so wichtig zu sein.
Aber zu Deiner Frage: Was tun?
Ich persönlich halte es mit dem Satz aus "Top-Gun":
"Man lässt seinen zweiten Flügelmann nicht im Stich!"
Soll heißen bei dem Interessenkonflikt "Gruppe folgen" und "Buddy folgen" würde ich (also rein persönliche Meinung) dem Buddy innerhalb der zumutbaren Grenzen folgen.
Auch wenn der das, wie in Deinem Fall, nicht so sieht, so ist doch die Gefahrengemeinschaft gegeben und auch einzuhalten.
Das verlangt natürlich, vorher bei der Tauchgangseinweisung aufzupassen und auch die Navigation nicht völlig anderen zu überlassen, da man plötzlich ohne Guide da stehen könnte.
"Was mich alllerdings auch wundert, dass "Mr. dwiniger" sich hier nicht mehr zu Wort meldet"
Genau das meine ich! Und dann noch diese, sagen wir mal etwas merkwürdige Frage. Hört sich für mich nach Troll an. Aber ich will nicht stänkern und halte mich jetzt wieder zurück.
Konstruktiv kann / möchte ich zu diesem Thema tatsächlich nichts beitragen.
Ich leg mich wieder hin...
Antwort von kwolf1406 am 10.08.2010 - 13:01 "Man lässt seinen zweiten Flügelmann nicht im Stich!"
jein. Ich kann nur dringend abraten, als normaler Sporttaucher dem Buddy in eine unbekannte Höhle, die auch im Briefing nicht genau erklärt wurde, zu folgen. Das würde die zumutbare Grenze überschreiten.
Die Gruppe zu suchen und zum Ort des Problems zurückzuführen war imho richtig.
Hättest du auch die Gruppe nicht schnell gefunden, wäre ein TG-Abbruch (alleine) zur Oberfläche auch richtig gewesen. Deshalb habe man in großem Gewässer immer eine Boje dabei und kann damit umgehen.
Antwort von Euregiotaucher am 10.08.2010 - 13:18 Also apropos "Im Stich" lassen
wenn ich als Flügelmann meinem Buddy anzeige . bis hier her und nicht weiter - Grund ist ja erstmal egal - und er taucht dann trotzdem weiter - weiß ich grad nicht so ganz genau wer dann hier wen im Stich lässt ...
Antwort von dwiniger am 10.08.2010 - 13:19 Hallo zusammen!!Danke für die vielen Antworten:Nein,ich bin NICHT auf`s Solotauchen aus,habe KEINE 4-stellige TGänge hinter mir,Tauche auch immer in einem 4 Team,wollte einfach wissen,was IHR davon haltet(hat super Komentare dabei,ob hilfreich od nicht).NB ICH habe gelernt,dass jeder Taucher es anders sieht od sehen will!DANKE
Antwort von dwiniger am 10.08.2010 - 13:32 Fakt ist:Hatte keinen Buddy(trotz intensivem suchen) und wollte tauchen gehen!Werde es NIE mehr machen.
Antwort von deep_down am 10.08.2010 - 13:32 "unbekannte Höhle"
Na ja - definiere Höhle.
Im Sachverhalt wurde davon gesprochen, dass nach 10m ein 2. Ausgang war. Das ist (zumindest für mich) keine Höhle.
"die auch im Briefing nicht genau erklärt"
Das wäre allerdings auch ein Punkt, der m.E. einer kritischen Betrachtung im Debriefing bedürfte. Wie kann ein TGL "vergessen" so etwas zu erwähnen?
"Die Gruppe zu suchen" und "wäre ein TG-Abbruch (alleine)"
Aber auch das verlangt etwas an Solokompetenz.
Theoretisch weiß dass jeder Taucher: Bei Verlust kurz schauen und dann auftauchen.
Im Realfall kann es aber ganz schnell passieren, dass gerade die hierbei auftretenden Stressoren (alle weg - ganz alleine - der Ozean ist groß - und eine Referenz im Aufstieg fehlt vielleicht auch noch) zu einem noch größeren Problem führen, wenn ich auf diese Situation nicht vorbereitet bin.
Das Problem im vorliegenden Fall war m.E., dass das "Buddyteam" schon länger nicht (oder nie) als "Buddyteam" unterwegs war. Bei schlechteren Sichtweiten von 5m sind mir Entfernungen von 3m bei unbekannten Buddys einfach zuviel.
Wäre hier ein vernünftiger, angepasster Abstand gewahrt geblieben, wäre die "Verlustsituation" eventuell nicht eingetreten. randy wäre ihm entweder dicht gefolgt oder hätte ihm die Ablehnung des Durtauchens signalisieren können.
Antwort von Bulette am 10.08.2010 - 13:47 @dwiniger
Naja - du legst schon `ne komische Art an den Tag... Stellst eine etwas naiv anmutende Frage, nimmst nicht an der folgenden Diskussion teil, um dich dann abschließend doch noch mal zu Wort zu melden und etwas gereizt abzutreten (...Werde es NIE mehr machen...).
Es hat dir hier keiner explizit davon abgeraten, nur haben einige eben deine Vorgehensweise kritisiert und auf Risiken hingewiesen.
Nichts für ungut - wenn du dich so entscheidest ist es auch gut.
Antwort von dwiniger am 10.08.2010 - 14:42 @Bulette
habe gar keinen Grund um gereizt abzutreten!Naive FRAGE???Man hört vieles vom Solotauchen und habe es bis anhin noch nie gemacht.Da wollte ich mal Fragen,wie andere davon denken,hätte nie erwartet,dass dies so eine Diskussion auslösen kann!
Antwort von Bulette am 10.08.2010 - 15:15 @dwiniger
"...habe das PADI-OWD,div. Tauchgänge hinter mir... / ...war das unvernünftig???Fühlte mich absolut gut!!..."
Naja - klingt schon ein wenig naiv für mich. Deshalb ja auch die Bedenken der anderen bzgl. Solotauchkompetenz (auch wenn das hochtrabend klingt). Ich denke du warst nicht richtig vorbereitet und damit war es nicht vernünftig.
Aber du hast ja auch kaum Randbedingungen genannt. Z.B. wäre auch mal die tatsächliche Anzahl deiner TG, sowie die verwendete Ausrüstung interessant, um eine sinnvolle Wertung abzugeben. Aber du redest ja nur um den heißen Brei rum. Ich nehme auch an, dass du noch jung an Jahren bist, um es mal vorsichtig zu formulieren. Auch das ist nicht ganz unwichtig. Wenn mein Sohn z.B. mit 16 Jahren so Solotauchen würde, dann wäre eine Standpauke fällig.
Das musste ich noch loswerden, aber ich klinke mich jetzt aus der Diskussion, aufgrund Sinnlosigkeit - garnicht gereizt - aus.
Antwort von kwolf1406 am 10.08.2010 - 17:07 o.k. kapern wir den Thread - der OP hat ja abgeschloissen...
@deep_down
"Na ja - definiere Höhle.
Im Sachverhalt wurde davon gesprochen, dass nach 10m ein 2. Ausgang war."
Das wusste der Taucher aber nicht, als er an der Höhle war. Deshalb ist es seine solche."
""Die Gruppe zu suchen" und "wäre ein TG-Abbruch (alleine)"
Aber auch das verlangt etwas an Solokompetenz."
Ja. Was soll er sonst tun: Buddy weg. Andere Taucher weg. Ganz allein. Wer bei dieser Vorstellung Probleme hat, darf nicht im großen Wasser mit fremdem Buddy tauchen gehen. Dies muss er bei der Tauchgruppeneinteilung ganz deutlich machen und ggf. verzichten.
Antwort von deep_down am 10.08.2010 - 17:18 @kwolf1406
"Das wusste der Taucher aber nicht, als er an der Höhle war. Deshalb ist es seine solche."
Grundsätzlich ACK.
Allerdings stelle ich mir das so vor:
Ein Taucher verschwindet in einem Loch in der Wand, das offensichtlich groß genug zu sein scheint, dass er hinein passt. Wenn ich demjenigen soweit folge, dass ich noch immer den Ein/Ausgang sehen kann, bin ich noch nicht in einer Höhle, sondern in einer Caverne.
Bei 10m Gesamtlänge der Aushöhlung stelle ich mir aber die Frage, ob man diesem "Umkehrpunkt" nicht auch den anderen Ausgang hätte sehen müssen (oder zumindest erkennen können).
Aber ich war nicht vor Ort und anscheinend randy auch nicht weit genug drin, um diese Frage beantworten zu können.
"Wer bei dieser Vorstellung Probleme hat, darf nicht im großen Wasser mit fremdem Buddy tauchen gehen."
Genau das will ich damit sagen!
"Dies muss er bei der Tauchgruppeneinteilung ganz deutlich "
Nein, das müsste eigentlich vorher schon in der Ausbildung "behandelt" werden. Solokompetenz ist trainierbar. Und m.E. in unseren Breiten unverzichtbar. Denn Partnerverlust, da wirst Du mir zustimmen, geht manchmal schneller, als einem lieb ist.
Antwort von Bounty am 10.08.2010 - 18:58 VERNUNFT – ein weeeeiiites Feld…
Lieber OP,
soll dies eine Meinungsumfrage sein? Und wenn ja, was bringt sie dir? Die Sache ist doch eh gelaufen, oder?
Nehmen wir mal an das 1000 User antworten wollen. Dies würde in etwa wie folgt aussehen:
260 sagen : Nein
260 sagen : Ja
110 sagen: mir doch egal!
100 fragen nach deinem Brevet und Verein/Org
100 fragen nach der Ausrüstung/ Konfi
80 wollen dir Ausrüstung/Kurse oder Reisen anbieten/anraten/ verkaufen
50 geben an die Frage nicht verstanden zu haben, oder den Sinn nicht zu erkennen
20 fragen nach deiner Lebensver(un)sicherung
13 antworten, passt aber leider nicht zur Frage
4 fragen nach deiner „Religion“ (PADI, SSI, CMAS, VDST, DIR, Kaballa, Scientologie, Evangelisch etc)
3 wollen dich „Troll“ nennen
So in etwa zumindest.
Ganz im ernst: niemand hier kennt dich persönlich, und kann deine Fähigkeiten einschätzen. Ob dies vernünftig war, hat auch niemand von uns zu entscheiden. Und ich glaube auch nicht so recht, dass dein künftiges Tauchverhalten von den Rückmeldungen abhängt…
Es gibt gute Argumente für Solo-TG´s, und auch gute Argumente für Buddy-Teams. Wo du nun dein persönliches „Himmelreich“ finden wirst kann doch keiner von uns wissen. Und nun rückwirkend über Sinn oder Unsinn zu befinden mag durchaus interessant sein, aber die eigentliche Frage kannst nur du selbst beantworten!
Gruß
Bounty
Antwort von randy007 am 10.08.2010 - 20:23 @ deepdown + kwolf,
die Frage ist doch nicht ob ich damit ein Problem hatte dass ich beim Briefing hätte klären können,sondern dass mein irischer Budy beim Briefing( das übrigens auf Englisch erfolgte und ziemlich eindeutig war hinsichtlich der Tatsache dass die gruppe zusammen bleiben solle,) zutimmte und nicht ankündigte das er einen Solotauchgang plant. Als ich mich dann unverhofft und ohne Vorankündigung in einem Solotauchgang wiederfand, ging es auch nicht darum ob das jetzt geplant war oder nicht sondern erstmal muss man damit klarkommen. Das ging ja sogar ganz gut, übrigens bin ich hinerhergetaucht und in der Höhle (oder auch nichthöhle) war alles Schwarz, weil der Ausgang anscheinend erst nach einigen Kurven zu finden war und nicht nach den ersten Metern zu sehen war...Deshalb habe ich mir gedacht: ohne Buddy in Höhle ist ganz schlecht, habe ich schonmal gehört, und bin eben wieder raus zumal da mein Buddy ja auch keinen großen Wert auf mein Beisein zu legen schien(aber das habe ich ja oben schon mal dargelegt)..wie auch immer ich war froh als ich meine Gruppe wiedergefunden hatte, die war nämlich auch nicht mehr zu sehen als ich wieder rauskam...Ich muss allerdings sagen das ich weniger das Problem hatte das ich mich solo geängstigt hätte..Ich hätte ja auftauchen können, sondern in dem Moment dachte ich nur daran, wie ich den Diveguide erreiche um dem zu sagen dass mein buddy da in dem schwarzen Loch verschwunden ist und ob er ne idee hat was man da tun kann. Wie schon erwähnt hatte er die Idee ja auch und wir haben den lonesome rider gefunden.. Trotzdem im nachhinein ineressiert mich schon wie ein "Profi" in der Situation reagiert.... oder regieren sollte..
Antwort von kwolf1406 am 10.08.2010 - 22:02 Hi randy007
ich denke auch, dass du alles richtig gemacht hast. d
_d und ich haben nur noch weitere Verhaltensmuster diskutert und wann sie sinnvoll sind.
@ deep_down
"das müsste eigentlich vorher schon in der Ausbildung "behandelt" werden. Solokompetenz ist trainierbar."
Wir sind uns schon einig. Aber nicht jeder Taucher ist schon solokompetent, das muss er dann wissen und ggf. auf einen TG verzichten.
"Und m.E. in unseren Breiten unverzichtbar. Denn Partnerverlust, da wirst Du mir zustimmen, geht manchmal schneller, als einem lieb ist."
ACK. Im Baggersee sollte jeder */OWD einen ruhigen Soloaufstieg bei schlechter Sicht hinlegen können. Wenn nicht, sollte er sich weiter von einem Ausbilder führen und dazu trainieren lassen.
Antwort von MatV am 11.08.2010 - 00:53 Würfeln sie 2 Sechsen. Gehen sie über Kindergarten.
Antwort von thüringen-diver am 11.08.2010 - 06:26 @ dwiniger
was möchtest du denn für eine Antwort hören ?
keiner kennt dich - keiner weis wie viele Tauchgänge bis jetzt gemacht hast - es weis keiner wie gut du drauf warst - mit was für einer Ausrüstung du getaucht bist - ob du in einem See getaucht bist wo du schon ix mal tauchen warst usw
wenn dir nun einer " Nein " sagt was machst du den dann ?
du bist doch nun getaucht - und hattest Spaß dabei und es ist auch nichts passiert - zum Glück
Antwort von dwiniger am 11.08.2010 - 07:23 @ thüringen-diver
ja,zum Glück ist nicht`s passiert!Danke
Möchte gerne diese Diskussion schliessen!!
Antwort von deep_down am 11.08.2010 - 08:51 @randy007
Auf keinen Fall hast Du falsch gehandelt.
"Trotzdem im nachhinein ineressiert mich schon wie ein "Profi" in der Situation reagiert.... oder regieren sollte.. "
Das ist ja die Krux. Da die Ausgangslagen einer großen Anzahl von Variationen unterliegen, sind auch die Handlungsalternativen sehr stark variabel.
Richtig oder falsch finde ich in dem Zusammenhang als unpassende Adjektive.
Es stellt sich auch die Frage, ob sich die Situation bzw. die Eskalation nicht schon im Vorfeld angekündigt hat. Hat der Ire (eventuell mit 2 "r" geschrieben?) sich bereits vorher "nichtbuddygemäß" verhalten oder war bis zu der Höhle alles passig?
Im ersteren Falle hätte ich ein paar "Erziehungsversuche" gemacht, da ich ja auch nicht weiß, wie ein mir zugeteilter Buddy drauf ist. Hätten die nichts gefruchtet, hätte ich ihn wohl ziehen lassen.
Der zweite Fall käme ja schon einer "Überrumpelung" gleich. Wahrscheinlich hätte ich, ob der Unsicherheit über den Zustand der Situation, in dem Fall ähnlich wie Du reagiert.
Aber um den Schlenker zur Ausgangsfrage zu erhalten:
Du hast ruhig und besonnen gehandelt. Auch das gehört zur Solokompetenz. Andere hätten in so einer Situation schnell in Panik (mit unkalkulierbaren Folgen) geraten können.
Antwort von Karpfenteich am 16.08.2010 - 21:50 Ja, nach der Schilderung einfach """"sehr unvernünftig"""!
einkopierter Artikel gelöscht, bitte Link folgen. Wir haben dich, Karpfenteich, schon mehrfach daraufhingewiesen, dass wir das Einkopieren kompletter Artikel aus fremden Quellen nicht dulden (siehe Forenregeln). Zitate/ ein Auszug, um eine eigene Meinung zu untermalen/untermauern und dann den entpsprechenden Link, OK. Aber lediglich komplette Artikel einstellen ohne Eigenbeitrag?? ich werde künftig (wie bereits mehrfach angekündigt) so etwas komentarlos löschen -HS-
Antwort von Tetley88 am 18.08.2010 - 14:53 Hallo Zusammen!
Habe selber auch "Nur" den OWD und noch keine 100 Tauchgänge. Bin bisher noch nie solo getaucht!
Denkt daran, das bei 2 Tauchern auch 2 potentielle "Fehlerquellen" vorhanden sind. Bei einem Buddyteam verunglücken ausserdem meist beide...! Kriegt einer Panik, ist es dadurch schnell möglich das es sich auch auf den anderen überträgt. Menschen in Panik sind unberechenbar... auch ein TL mit 1000 Tauchgängen kann in Panik kommen, wenn viele Faktoren dazu beitragen.
Ich kenne sehr erfahrene Taucher, welche sehr anspruchsvolle TGs meist solo durchführen.
Die Aussage: Nur bis 10m Tauchen finde ich ein Witz. Gerade da passieren die meisten Unfälle. (Grösste Druckunterschiede)
Als denkanstoss: Ich bin 21 Jahre jung, sehr sportlich und topfit. Meine Gesundheit wurde bis ins kleinste Detail abgeklärt. (Spezialeinheit beim Militär)
Wie gross ist die Chance, das ich unter Wasser einfach so ohnmächtig werde? Wie hoch ist die Chance auf einen Herzinfakt oder sonstige grössere Körperliche Probleme? ("Richtiges" Tauchen vorausgesetzt)
War schon öfters mit Leuten mitte 40, übergewichtig oder kettenraucher unterwegs. Sehe da für mich persönlich das grössere Risiko!
Ausserdem: Tauchen mit Buddy macht mehr Spass. Ja, solange man den richtigen Buddy hat! Mir ist es schon passiert, das mein buddy Probleme mit der Nase etc hatte und wir nach 2 min wieder austauchen mussten. Das demotiviert natürlich schon sehr, wenn man mit dem auto pro Weg noch 40min gefahren ist und die Zeit investiert hat.
Anderes Beispiel: 25min TG, Flasche vom Tauchpartner bereits bei 30Bar (beim Austauchen), meine noch bei 140.
Werde in nächster Zeit meinen ersten Solotauchgang durchführen. Natürlich konservativ... an einem Ort wo ich mich sehr gut auskenne und im "Schlaf" navigieren kann.
Antwort von deep_down am 18.08.2010 - 15:29 "(Spezialeinheit beim Militär) "
"Mir ist es schon passiert, das mein .."
"Anderes Beispiel: 25min TG, Flasche vom .."
Spezialeinheit beim Militär - und so wenig teamfähig?
"...das mein buddy Probleme mit der Nase etc ..."
Meinst Du, dass 21-jährige gestählte und durchtrainierte Supersoldaten nicht auch mal in die Verlegenheit einer verquollenen Nase kommen können?
"Werde in nächster Zeit meinen ersten Solotauchgang durchführen."
Ist, glaube ich, auch ok.
Spezielaeinheit " Militär " 21 Jahre jung OWD - keine 100 TG --- also du bist der Super Taucher
aso du bist hoffe ich auch Nichtraucher
nach dem dir ja nun Unterwasser nichts passieren kann
du sicher nie einen Schnupfen hast - du auch keine sonstigen Problem hast, du jeden Tag super drauf bist - du nie mal etwas gestresst bist und du auch sicher immer top ausgeschlafen Tauchst
nimm es mir nicht übel aber ich glaube bei der Einstellung zu deinen Buddys musst du sicher solo tauchen
Antwort von Tetley88 am 18.08.2010 - 17:16 @deep_down:
Was hat das oben genannte mit Teamkompetenz / Teamfähigkeit zu tun? Wenn ich mit jemandem ins Wasser gehe, achte ich auf meinen Buddy! Ebenfalls ist es für mich selbstverständlich, ebenfalls aufzutauchen wenn er Probleme mit der Gesundheit hat, nach seinem Tauchcomputer an die Nullzeitgrenze kommt, kalt hat oder eben wenig Luft.
Das steht für mich ausser Diskussion! Aber sei ehrlich: du freust dich den ganzen Tag auf den Tauchgang, machst deine Ausrüstung parat und begiebst dich mit dem Auto auf den 40minütigen Weg. Am Tauchplatz angekommen wird alles sorgfältig gerichtet und dann ab ins Wasser! Man freut sich aufs abtauchen. Und dann? Umkehr nach 2 min... alles wieder zusammenpacken, wieder 40min nach hause fahren, wieder alles ausladen. Trotzdem kein Tauchgang gemacht.
Sorry aber wer wäre da nicht enttäuscht??
Wollte damit legendlich sagen, das man alleine solche Probleme nicht hat. Falls es einem gesundheitlich nicht wirklich gut geht, wird man alleine auch keinen Tauchgang unternehmen!
Ihr braucht hier auch gar nicht unfreundlich werden... finde ich mehr als unangemessen. Ausserdem habe ich mich NIE als Supertaucher oder sonstwas bezeichnet.
Die Militärausbildung hat auch nichts direkt mit dem Tauchen zu tun. Wollte damit legendlich sagen, das wir unmengen an Körperlichen und Psychischen Tests über uns ergehen lassen mussten. Von Kernspintomographie über genaue analyse der Gleichgewichtsorgane, Lungentests, EKGs, Belastungs-EKGs usw.
Wollte damit nur darauf hinweisen, das ein 45 Jähriger leicht übergewichtiger Kettenraucher eher mit Gesundheitlichen Problemen rechnen muss. Natürlich kann es auch bei mir passieren, jedoch ist die Chance sicher kleiner.
Bin natürlich überzeugter Nichtraucher... ausserdem Trinke ich fast nie Alkohol, konsumiere keine Drogen usw.
Thüringen-diver: Du sprichst hier ja genau das nächste Problem an... wenn man alleine Tauchen geht, überlegt man sich das viel genauer und ein schlechter Tag kann einen da sicher davon abhalten! Auch bei stress oder wenig Schlaf oder wenn man sonst ein ungutes Gefühl hat!
Sobald man mit einem Buddy geht, denkt man schneller mal: ja das geht schon.... ist ja nur ein Schnupfen.... geht schon, auch mit wenig Schlaf.
Ich habe eine sehr gute Einstellung zu meinen Buddys! Fast alle Tauchgänge haben mir grossen Spass bereitet und habe vorwiegend positive Erfahrungen gemacht.
Habe damit ja auch nicht gesagt, das ich alle meine Tauchgänge zukünftig solo machen will.... aber ab und zu mal? Finde da spricht nichts dagegen.
Antwort von luft4breakfast am 18.08.2010 - 22:05 @Tetley88
Im Grunde spielen ein paar wenige Faktoren eine entscheidende Rolle beim Solo Tauchen. Zum einen wäre das eine geeignete Tauchgangsplanung, ordentlich gewartete und redundante Ausrüstung sowie letztlich die entsprechende Psyche des Tauchers.
Eine entsprechende Ausbildung (z.B. von SDI/TDI) hilft ungemein und klärt auch entsprechende Haftungs- und Versicherungsfragen.
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ich grundsätzlich das Tauchen im Buddy Team bevorzuge.
Allerdings ist bei mir, insbesondere durch wechselnde Buddies auf Urlaubsbasen, schon so einiges mit den Buddies schief gelaufen:
- Buddies, die kreuz und quer tauchen und für die ein Buddy Team offenbar auch mit 20m Abstand noch gilt
- Buddies, die während des Tauchgangs aufgrund von mangelnder Erfahrung/Ausbildung aktive Überlebenshilfe benötigen
- Grobe Unstimmigkeiten was den Kompass Kurs o.ä. betrifft, bis hin zum Abbruch des Tauchgangs
- Tauchgänge, die durch den Luftverbrauch des Buddies sehr schnell beendet waren
- Buddies, die sich unter Wasser extrem asozial verhalten haben und bei mir einen Würgreiz ausgelöst haben (Schildkröten-Scootern, Korallen und Fische betatschen usw.)
- Buddies, neben denen ich vor lauter Schlick/Sand-Wolken nichts mehr sehen konnte
- Buddies, die sich durch grobe Dummheit unter Wasser in Lebensgefahr begeben haben (Beispiel hier gerne per PM)
- usw.
Wenn ich mal wieder einen aus der genannten Kategorie erwische, dann tauche ich beim nächsten Mal auch lieber alleine.
Antwort von Tetley88 am 19.08.2010 - 08:40 @luft4breakfast:
Da gebe ich dir natürlich recht! Man sollte aber auch im Buddyteam auf sein Material achten! Es kann einfach nicht sein, das man mit der Einstellung: "Mein Buddy hat im Notfall schon das richtige dabei" ins Wasser gehen.
hab da auch schon lustige Sachen erlebt:
- Mit nur einer ersten Stufe bei 7° Wassertemperatur.
- Uralte ungewartete Regler, die standartmässig einfach bisschen geblubbert habne unter Wasser.
- Kein Finimeter (ist kaputt gegangen, muss mir erst ein neues kaufen... weiss jedoch etwa wie viel Luft ich brauche...)
- Keine zweite 2.Stufe
- Einer hatte mal die Kopfhaube vergessen und wollte trotzdem tauchen (am vorigen Tag hatte der See auf 25m gut 6°)
usw....
Wegen der Versicherung: ich hab mich schlau gemacht wie es bei uns ist (Schweiz). Gemäss SUVA ist jeder Tauchgang bis 40m voll versichert. Bei schwerer Missachtung der Vorsichtsgebote kann die Versicherungsleistung um bis zu 50% gekürzt werden. Dies wird jedoch von Fall zu Fall neu beurteilt und hat nur einen indirekten Zusammenhang mit den Richtlinien von Padi etc.
Tauchen mit Buddy (sofern man jemand findet, der etwa auf der selben Wellenlänge ist), ist sicher immer besser! Aber wie du ebenfalls gesagt hast, kann es auch zu einem grossen Risiko werden, wenn man die Leute nicht kennt. Unter Umständen geht man damit ein hohes Risiko ein.
Selber habe ich mich noch Nie in Gefahr gebracht... oder es entstand wegen mir noch nie eine gefährliche Situation. Selber wurde ich jedoch schon ein paarmal in Gefahr gebracht, ähnliche Beispiele wie du oben aufgelistet hast.
Tauchen im Buddyteam ist keine Überlebensgarantie... und wenn man Pech hat kann es einem auch zum Verhängnis werden.
Ausserdem sollte man auch andere Skills trainieren... ob man jetzt solo oder im Team taucht. Luft anhalten? für viele ein Fremdwort. 1-2min Luft anhalten in eingeatmetem Zustand sollte schon möglich sein, sowie 30 sek. in ausgeatmetem Zustand. damit hat man nämlich genug Zeit ohne Panik um den Zweitautomaten des Buddys zu bitten oder aus 25m einen schwimmenden Notaufstieg zu machen.
Antwort von kwolf1406 am 30.08.2010 - 15:54 @Tetley88
"Die Aussage: Nur bis 10m Tauchen finde ich ein Witz. Gerade da passieren die meisten Unfälle. (Grösste Druckunterschiede) "
Jetzt bin ich aber mal neugierig:
- Welche Quelle hast du für diese "Stetistik"
- Was meinst du mit dem Hinweis auf den grössten Druckunterschied?
Ich unterstelle mal, du willst auf das B-M-Gesetz abheben. Aber was ist gefährlicher: Hochploppen aus 10m oder aus 20m, weil der Solotaucher überfordert war? B-M ist da bei weitem nicht das einzige Problem.
Frohe Weihnachten und ein gu.. (23.12.2011)
Wir wünschen euch allen ein ruhiges und besinnliches
Weihnachtsfest und natürlich einen guten Rutsch in ein
fantastisches und vor allem gesundes Jahr 2012!
Wir bedanken uns ganz herzlich (mehr) DiveInside Augustausgabe (08.05.2011) Zur Information: Das Erscheinungsdatum der DiveInside, Ausgabe August 2011, ist der 16.August. In der Vorschau der Juliausgabe hatten wir den 8.August angekündigt. (mehr) Zahlenjubiläum auf Taucher.N.. (06.02.2011)
Heute, am 6.Februar 2011, feiern wir ein kleines Zahlenjubiläum.
Um exakt 18:13 konnten wir den 50.000.000 User auf Taucher. Net
begrüßen und unser junger Facebook-Auftritt hatte (mehr)
The Red Sea boasts many shipwrecks. Some of them lie in shallow waters, so divers have the chance to explore them. Others lie to deep, and will remain a mystery forever. And [mehr]
Aktuelle Bootsberichte:
M/Y Amba (05.02.2012) Leider war unser Traumurlaub auf der Amba viel zu schnell zu Ende! Also wir können die Amba 100% weiterempfehlen. Das Boot ein Traum, die Kabinen geräumig und die Crew mit Franco und Nikole...man (mehr) M/Y Saman Explorer (04.02.2012) Ich war vom 14.-21.01.2012 auf der Saman Explorer auf einer Safari zu den Halanyiat Inseln unterwegs. Das Boot ist ok, es hat im Salon und auf den Oberdecks viel Platz. In den Kabinen müssen die WCs (mehr) M/V Flying Seahorse (04.02.2012) Geniales Tauchboot mit toller Crew unter Schweizer-Österrreichischer Führung. Das Essen und die Verpflegung war sehr gut und reichlich. Kabinen sehr angenehm und zweckmässig. Platz zum Relaxen ist (mehr)
Akt. Restaurantberichte:
Praiwan Raft House, Cheow La.. (31.12.2011) Besucht: 14.12.2011 Der Cheow Lan Lake liegt im Khao Sok Nationalpark in Südthailand und ist ein riesiger Stausee. Sein Wasser dringt mit unzähligen Armen tief in den Dschungel. Fortbewegungsmittel (mehr) D.Time Bar & Restaurant, Kha.. (29.12.2011) Direkt an der Hauptstraße im Südteil von Khao Lak liegt dieses Restaurant. Von hier aus kann man das quirlige Treiben auf der Hauptstraße beobachten und in aller Ruhe ein Bier trinken. Auch sein (mehr) McDonald´s, Khao Lak (28.12.2011) Besucht: 13.12.2011 Etwa ein Mal pro Jahr esse ich irgendwo auf der Welt in einem McDonalds und es schmeckt mir auch. Aber dass ich in Thailand mit seiner erstklassigen Küche jemals in ein Mäcki (mehr)