Verschlusszeiten Abgesandt von sam1976 am 28.12.2007 - 09:31:
Hallo Taucher
Habe eine Ricoh DX8 (SEA&SEA) DX8000G
Was könnt ihr mir in Punkto Verschlusszeiten für Tipps geben?
Ich arbeite Grob mit den folgenden Verschlusszeiten: (natürlich mit externem Blitz INON D-2000)
Ca. 1/32sek > Makro, stillstehende oder langsame Objekte (Schnecken, Seesterne etc.)
Ca. 1/60sek > bewegende Objekte (Fische)
Ca. 1/120sek > schnelle Objekte (Grossfische etc.)
Ist das so gut, oder arbeitet ihr anders? Was habt ihr so für Anhaltspunkte bei euren Verschlusszeiten? Ich muss vielleicht noch sagen, dass ich eine sehr ruhige Hand habe und ohne Problem eine 1/32sek halten kann.
Freue mich auf eure Antworten.
Grüsse Sam
Antwort von Roland P am 28.12.2007 - 10:17 Ich arbeite anders, nehme nur DIE RICHTIGE ZEIT.
Liegt aber sicher daran, dass schon mal die Bedienungsanleitung meiner Kamera gelesen habe und das geschriebene auch verstanden habe.
Ist aber sicher bei Digis alles ganz anders und viiiiieeeeeeellllll einfacher .... mfg
Roland
Alle mit DER GLEICHEN ZEIT - DER ZEIT halt:
Hier klicken
Antwort von shuttle am 28.12.2007 - 10:39 Vom Inhalt her hat er Recht, der Roland. Nur warum heute so bissig??
Anyway. Sam, beschäftige dich mal etwas mit dem Thema Belichtung / Blende etc.
Dann schau dir mal den Link von roland an und überlege, bei welchen Bildern die Belichtung nicht optimal ist
Antwort von Roland P am 28.12.2007 - 11:33 Ich bin doch immer bissig ......
Aber ab und an will ich ja auch helfen .......
Tip für Sam: Erforsche mal die Leuchtzeit vom Inon und überlege Dir die Sache mit Deinen Einstellungen evt. mal .....
Zumindest für Schnecke und Fisch klein/groß mfg
Roland
Antwort von shuttle am 28.12.2007 - 11:45 "Aber ab und an will ich ja auch helfen ....... " -> eben, das machst du ja i.d.R. auch
Antwort von Roland P am 28.12.2007 - 11:51 Oh je, ich hab gelogen .....
Es gibt bei den Bildern auf die ich verlinkt habe doch tatsächlich zwei Wrack-Bilder und die sind beide ohne Blitz gemacht worden.
mfg
Roland
Antwort von shuttle am 28.12.2007 - 11:54 .... und wer hats gemerkt?
Antwort von Roland P am 28.12.2007 - 12:08 Na ja, die wenigsten merken ja wenn hier Halb-Wahrheiten und ähnliches verbreitet wird ......
Mich macht es aber immer mal agressiv .....
Aber ich will ja nicht dazu beitragen, das Sam verwirrt bleibt.
Von daher gilt bei Blitz-Aufnahmen:
Fisch - ob klein oder groß - und Schnecke, alle mit der gleichen Zeit und bei mir auch (fast) immer mit der gleichen Blende.
Wracks ohne Blitz und dafür mit Zeiten wie Sam sie für die langsamen Schnecken für gut befindet.
mfg
Roland
Ach war das doch einfach mit der RS.
Antwort von divetommy am 28.12.2007 - 19:39 @sam
Beim Blitzen wird die Lichtmenge, die auf deinem Sensor landet über die Blende geregelt. Mit der Verschlußzeit beeinflußt du nur die Menge des Umgebungslichtes, das mit auf das Foto kommt. Es ist daher sinnlos (und das ist noch freundlich formuliert) beim Blitzen die Verschlußzeiten zu ändern, in der Hoffnung das Objekt ohne Bewegungsunschärfe und richtig belichtet einzufangen.
Das ist aber Grundlagenwissen aus der Fotografie und deshalb ist vermutlich Roland heute auch etwas unrund .
da ist aber der eine oder andere mal unter seinen Möglichkeiten geblieben. (War das Jahr so lang und anstrengend?) Auch geblitzte Bilder haben einen Hintergrund und der muß nicht immer Schwarz (oder ein Zufallsprodukt sein). Dabei z.B. das „richtige“ Blau zu bekommen ist ausschließlich eine Frage des Umgebungslichts, daß über die richtige Wahl von Blende und Zeit zu nutzen ist. Dabei ist die Vermeidung von Bewegungsunschärfen eine untere Begrenzung für die Zeit. Meistens komme ich mit einer 1/50stel gut hin, manchmal muß die Zeit aber auch kürzer sein.
Zu sagen, nur weil man blitzt, kommen auch 100% des Lichts vom Blitz ist für viel zu viele Situationen dann doch zu simpel. Mischlichtfotografie ist gerade bei einer Kompakten die Regel und nicht die Ausnahme.
Bei Schnecken kommt auf vielen Aufnahmen eher kein Umgebungslicht zum Einsatz, weil sie gegen den Untergrund fotografiert werden. Bei einer erhöht sitzenden Schnecke kann das aber auch ganz anders aussehen und weil man zugunsten der Tiefenschärfe die Blende möglichst weit schließen will, kann eine längere Belichtungszeit dann durchaus Sinn machen.
Beim Großfisch dagegen ist die Frage, ob man überhaupt nahe genug herankommt, um den Blitz sinnvoll einzusetzen. Aber auch hier ist dann wohl meist ein schönes Blau im Hintergrund gewünscht. Hier kann es sinnvoll sein, mit offener Blende zu arbeiten. Dann sieht man schon, welche Zeit man braucht und ob das was wird.
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