Versicherung für DM teaching Status, was sind die Möglichkeiten? Abgesandt von vucub-caquix am 10.11.2007 - 21:49:
PADI kostet ca. 100€, DAN ca. 150€, allerdings sind da auch auch TGs versichert die sich nicht im PADIanischen Raster bewegen oder? Geht auch Aquamed? Sonst noch Möglichkeiten? Was sagt ihr wo zu?
Antwort von Alex L. am 10.11.2007 - 22:32 Hallo!
Aquamed geht auch. Kostenpunkt 129,-€/Jahr
Alex
Antwort von vucub-caquix am 10.11.2007 - 22:40 was sagt Aquamed zu TG>40m, Deko,..? Damit meine ich natürlich nicht Situationen innerhalb der Ausbildung, sondern privates Vergnügen.
Antwort von Kölle Alaaf am 11.11.2007 - 00:07 Aquamed verlangt, dass sich an international anerkannten Richtlinien gehalten wird, d.h. auch TG>40 etc, wenn entsprechend ausgebildet usw.:
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Padi arbeitet sowohl mit DAN als auch Aquamed und "branded" deren Produkte, d.h. verkauft diese "unter eigenem Namen" zu gewissen Spezialkonditionen (tw. Leistungen für DM abgespeckt tw. erweitert). Risikoträger sind dann aber DAN bzw. Aquamed und nicht PADI (=kein Versicherer).
Antwort von vucub-caquix am 11.11.2007 - 09:46 heißt das, dass auch bei der PADI Versicherung letzendlich DAN, bzw. die Konditionen für den Versicherungsfall bestimmen?
Nehmen sich die Leistungen der Versicherungen dann überhaupt was?
Antwort von Kölle Alaaf am 11.11.2007 - 11:11 PADI ist kein Versicherer, sondern ein Verband und darf somit keine "eigenen" Versicherungen verkaufen, zu denen PADI die Risiken tragen würde. Die Geschäftserlaubnis würde eine Genehmigung durch die Versicherungsaufsicht notwendig machen und hätte auch vielfältige weiter gehende Konsequenzen (eigene Verwaltung/-systeme für Versicherungen).
Deshalb kooperiert PADI mit einem/mehreren Versicherer(n). Bis Mitte letzten Jahres die Zürich Versicherung im Bereich PADI Europe, seitdem Aquamed. In Amerika DAN.
Ich zitiere PADI: Als "Pro ist es wichtig für dich, dass du über einen optimalen Versicherungsschutz verfügst. Trotz bester Ausbildung durch PADI, professioneller Einstellung und Vorsicht kann es geschehen, dass du einmal in einen Tauchunfall verwickelt wirst. In so einem Moment zählt umsichtiges Handeln und – die richtige Versicherung!
Deshalb hat sich PADI EUROPE mit „aqua med“ zusammen geschlossen und für dich ein optimales Versicherungsangebot entwickelt. Unser Ziel dabei ist es, PADI-Mitglieder optimal zu schützen.
Mit unserem Kooperationspartner „aqua med“ steht dir in Notfällen ein international tätiges medizinisches Unternehmen mit dem Schwerpunkt auf Tauch- und Überdruckmedizin – und direkter Ärzte-Helpline zur Seite".
Der Schutz geht über das Finanzielle hinaus, denn bei einem Rechtsstreit sorgt PADI in Zusammenarbeit mit „aqua med“ dafür, dass kompetente und sachkundige Anwälte zum Einsatz kommen. Dies ist ein unschätzbarer Vorteil für den Tauchlehrer. Die Deckung ist auch bei einer Tätigkeit in anderen, von PADI anerkannten Verbänden, gewährleistet". Vermarktet wird das Ganze "natürlich" unter dem guten Namen von PADI. Bei der jährlichen Verlängerung des aktiven Statusses als DM, AI bzw. Instructor braucht man so nur ein Kreuzchen zu machen und hat seine Versicherung bei "seinem" Verband. Geht man zur Konkurrenz oder auch direkt zu Aquamed, dann wird es aufwändiger: man muß PADI den Versicherungsnachweis zusenden, die Mindestanforderungen für die notwendigen Deckungen sind zudem nicht gerade transparent definiert und schwierig(er) raus zu finden ... ein Schelm wer Böses dabei denkt. Bringt Aquamed viele Abschlüsse im Bereich der PADI-Mitglieder, diesen selber einen gewissen "Komfort und PADI selber muß ja wohl auch von was leben ?!?! Die Leistungen sind dabei tw. "anders" zum Standardprodukt des jeweiligen Versicherers (z.B. gibt es bei PADI die nette Aquamed-Karte nicht, die man an vielen Tauchern baumeln sieht = würde dann wohl zu deutlich machen, wo man eigentlich versichert ist . Es fehlt auch der Auslandreisekrankenversicherungsteil, den die meisten aber sowieso anderweitig bereits versichert haben dürften). Einige Leistungen sind aber auch besser. Ob PADI das getan hat, um "seine" Mitglieder perfekt mit dem "Notwendigen" im Bereich einer BERUFS-Versicherung bedienen zu können, oder um hier den Markt intransparent zu machen und den verlangten Preis damit nicht verleichbar zu gestalten, muß jeder sich selber beantworten ... auch das nennt sich Marktwirtschaft
Gilt übrigens nicht nur für PADI: auch viele anderen Verbände - nicht nur im Bereich des Tauchsports (ADAC ) haben bereits seit Jahren gemerkt, dass sie so ihren Mitgliedern (und sich selber) etwas Gutes tun. Versicherung ein paar Euro preiswerter wie bei der Konkurrenz, dafür muß man aber Mitglied sein und das kostet wiederum Geld
Antwort von henri am 11.11.2007 - 14:08 Interessant. Nur daß PADI kein Verband ist, sondern ein gewerbliches Unternehmen... Das ist ein kleiner, aber wesentlicher Unterschied.
Antwort von vucub-caquix am 12.11.2007 - 18:49 Danke für die Informationen, das war wirklich aufschlussreich!
Was mir noch aufgefallen ist: "Kölle Alaaf am 11.11.2007 - 11:11" ..
Mit dem Namen hättest du nicht am Rechner sein sollen und die Uhrzeit ist ja mal perfektes Timing! :-D
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