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Vogelgrippe + Tauchen
Abgesandt von Schnuppele68 Registriertes Mitglied am 20.02.2006 - 16:27:

Hallo, seit dieses Thema mit der Vogelgrippe auch in Deutschland akkut ist mal eine Frage an Euch...wie sehr Ihr das mit der Vogelgrippe???? Ich denke mal jeder von uns begeisterten Tauchen kennt Seen die von Enten, Schwänen usw. nur so wimmeln ....tja übertrgung des Virus auf den Menschen hauptsächlich durch Kot.....Infos bzgl. unserer Seen ist noch nicht zu bekommen..... hat hierzu jemand Infos???? ....



Antwort von Doris. am 20.02.2006 - 16:37
Leben schadet Ihrer Gesundheit und kann zum Tode führen.

Ich tauche so weiter wie bisher.
Ich habe keine Angst vor der Vogelgrippe, solange die Gefahr H5N1 heißt.
Bis es den mutierten Supervirus gibt werden meiner Meinung nach nur Angste geschürt.

(Ich beziehe mich nur auf die Gefahr für Nichtvögel!)
Antwort von BIOnaut Redaktionsmitglied am 20.02.2006 - 16:40
Eine schon ältere Stellungnahme des VDST zum Thema: Hier klicken
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 20.02.2006 - 16:46
Doris: ich vermute mal, bei deiner Art zu tauchen ist die Vögelgrippe das kleinere Übel

(habe letzte Woche übrigens gerade für teuer Geld ein Appartemento über Himmelfahrt auf Rügen gebucht - muss ich wohl preislich etwas nachverhandeln...)

Ernst "ein": könnte ein ernstznehmendes Thema werden - mal beobachten...
Antwort von Schnuppele68 Registriertes Mitglied am 20.02.2006 - 16:52
Den Artikel vom VDST habe ich auch schon gefunden, aber da dieser schon etwas älter ist und zu diesem Zeitpunkt noch keine Fälle in Deutschland aufgetreten waren nicht mehr ganz aktuell.
Ich hatte mir bis jetzt diesbezüglich auch noch gar keine Gedanken gemacht....Am Wochenende hat mich eine Tauchschülerin darauf angesprochen ....tja und was soll man da sagen. Ich denke mal das dies ein Thema ist was nicht nur Taucher angeht.

Viele von unseren heimischen Seen haben einen sehr großen Vogelbestand, am Ufer, am Einstieg und auch im Wasser gibt es ziemlich viel Vogeldreck. Die Infektion soll ja über den Kot erfolgen .....also Leute zu Lachen ist das wirklich nicht....könnte ganz schön ernst werden...
Antwort von BIOnaut Redaktionsmitglied am 20.02.2006 - 16:52
@ und 26 Gäste:
Es heißt, glaube ich, nicht V ö gelgrippe... (das ist ne andere Seuche...)
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 20.02.2006 - 17:00
Ups - richtiges Forum aber falscher Thread...
denke mal, bei der zu erwartenden Anzahl von Erkrankungsfällen ist der Plural schon angebracht...
Antwort von Mark W. am 20.02.2006 - 17:23
...im Falle einer Pandemie werden, laut Bericht im Stern, rund 380 Mio. Tote erwartet...

Aber mit Grippe soll man ohnehin nicht tauchen gehen.
Antwort von Massi Registriertes Mitglied am 20.02.2006 - 19:22
tageszeitung bei uns schreibt, dass keine gefahr beim schwimmen / tauchen besteht, weil der kot wien tropfen auffem heissen stein ist. wäre absolut unbedenklich
Antwort von tiefenbetrüger Registriertes Mitglied am 20.02.2006 - 22:37
Schwieriges Thema..
Fraglich ist warum wird eine solch hermetische Abriegelung getroffen wenn es uns noch nicht direkt betrifft!? Vorallem der Einsatz unter Vollschutz.

Ohne jetzt die entsprechenden Kenntnisse zu haben würde ich schon sagen das eine akute Gefahr besteht, da oral die Aufnahme von Wasser und evtl. Bakterien ermöglicht wird, bzw. nicht verhindert werden kann (ohne vollschutz).
Trotzdem würde / werde ich meine TGs weiter durchführen, solange ich mich nicht gerade in einem solchen "Krisengebiet" befinde.
Bei vermehrten Vorkommnissen in Eurer Tauchumgebung wäre ich schon sehr vorsichtig.

MfG
tiefenbetrüger
Antwort von hket Registriertes Mitglied am 21.02.2006 - 08:18
Wenn ich mir die Persenning einiger Boote anschaue oder den Strandbereich wo die Kanada Gänse rumlungern, kann man von Tropfen auf dem heissen Stein nicht mehr sprechen.
Das sieht zum Teil ganz schön besch... aus.

Helmut
Antwort von diverx Registriertes Mitglied am 21.02.2006 - 11:10
Ich gehe weiter wie bisher in heimischen Seen und Gewässern tauchen & lasse mir meinen Spaß nicht durch übertriebene Panikmache vermießen!

diverx
Antwort von MrBrown Registriertes Mitglied am 21.02.2006 - 11:40
Am besten den Regler auch an der Oberfläche im Mund behalten wegen der Gefahr des Einschlürfens von Vogelkot.
Antwort von Doris. am 21.02.2006 - 11:45
MrBrown

Da sind doch die ganzen Spurenelemente drin, die sind für die gesunde Ernärung wichtig!
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 21.02.2006 - 13:02
Mein Tipp: "Vogelgrippe" wird das Wort des Jahres 2006!

Konkret: Auf Rügen haben sie nach gestrigen Zeitungsmeldungen bei 1000 toten Vögeln ca. 5 % mit dem kritischen Virus gefunden, die anderen sind wegen Eis etc. einfach verhungert, was völlig normal ist. Die besagten 5 % wären sicherlich auch verhungert, aber ihr lädiertes Immunsystem war eher dran.

Wenn in Afrika 1000 Leute sterben, davon 950 primär an Hunger, weil da nichts mehr wächst, und 50 an irgend einem Infekt, ist das keinerlei Hiobsmeldung wert!

Mega-krass gestern in unserer Zeitung: In Hongkong sind 300 Gäste panisch aus einem Schwimmbad geflohen, weil ein Vogel mal für ein paar Minuten im Becken gelandet war.
Antwort von Doris. am 21.02.2006 - 13:11
...und wenn 1000 Menschen in Afrika verhungern macht uns das viel weniger aus, als wenn in Rügen ein Vogel mit dem Virus auftaucht.

Jo, ich Drück Dir die Daumen, Du weißt wieso
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 21.02.2006 - 13:24
Danke liebe Doris! Ich sehe das eher gelassen, aber seit heute morgen hat die ungenannte Website ca. 150 Aufrufe pro Stunde, das hatte sie noch nie in den 2 Jahren!

Zur "Vogelgrippe" noch was Sachliches.
Vor ein paar Jahren gab es das "Seehundsterben" wegen eines Staupevirus in der Nordsee.Allen Unkenrufen zum Trotz gibts heute mehr Seehunde als vorher.

Nicht nur meine Kritik an der aktuellen Panik-Kampagne: Den Vogelpopulationen wird nicht die Chance gegeben, dass immunstarke Tiere überleben und der immunschwache Rest einfach stirbt. Wegen der Kreuzinfektionsgefahr zu Nutzgeflügel und damit geldwerten Nachteilen für deren Halter wird daraus eine Panik geschürt, die chaotische Ausmaße annimmt. Eben gerade erlebt: Eine Gruppe Wildgänse flog über meine Wohngegend, Mutter scheucht ihre beiden Kinder mit harschen Worten weg von der Aussichtsterrasse. Auf meine verwunderte Nachfrage kam die Antwort: "Da oben fliegen Wildgänse, und ich will nicht, dass meine Töchter die Vogelgrippe bekommen".

Jo
Antwort von raspelfisch am 21.02.2006 - 13:29
@Tiefenbetrüger
Die Abläufe auf Rügen haben einen finanziellen Hintergrund. Ich habe heute morgen im Radio ein Interview mit einem lokalen Vertreter gehört, der sagte, dass Rügen Katasrophenalarm veranlasst hat, weil in diesem Fall der Bund die Kosten des Einsatzes trägt und die Bundeswehr die entsprechenden technischen Voraussetzungen hat, die sich Rügen allein nicht leisten könnte. Und der Großtamtam mit Mundschutz etc. gehört sicherlich einfach nur zu den Katastrophenschutz-Spielregeln.
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 21.02.2006 - 13:34
Na - dann kann ich ja beruhigt auf Rügen fahren - wird wenigstens mal die Dreckskarre richtig gewaschen...

Ach ja, Kopfhochfröde: in der anderen Sache fällt mir ad hoc ein Sprüchlein des hochverehrten B. Brecht ein: "Es ist schlimm, in einem Lande zu leben, in dem es keinen Humor gibt. Aber noch schlimmer ist es, in einem Lande zu leben, in dem man Humor braucht."
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 21.02.2006 - 13:40
Wenn es nicht so weit wäre...

ich habe mir das mit der Gratisautowäsche auch schon überlegt
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 21.02.2006 - 13:46
@ u26G

Klasse Zitat! Gemerkt, gespeichert!

Autowäsche: Lasst man bleiben, das Desinfektionszeuch macht nach dem Trocknen Flecke aufm Lack.
Antwort von tiefenbetrüger Registriertes Mitglied am 21.02.2006 - 17:15
@raspel
Da hast Du Recht, bzw. die Aussage ist treffend. Ich bin selbst im Katastrophenschutz tätig und kenne die Gesetzlichen Regelungen, daher kann das mit dem Mundschutz auch daher kommen. Trotzdem würde ich die Sache als kritisch betrachten.

Heute habe ich übrigens erfahren, dass Pioniertaucher dort oben eingesetzt werden sollen..

MfG
tiefenbetrüger
Antwort von tiefenbetrüger Registriertes Mitglied am 21.02.2006 - 17:29
Nebenbei gerade bekommen:

Quelle: www.wdr.de
Dienstag, 21. Februar 2006, 21:45 - 22:29

Quarks extra: Wettlauf mit der Killergrippe
Moderation Ranga Yogeshwar

"Die Grippe ist die Seuche, die in der Geschichte der Menschheit die meisten Leben kostete. Seit einigen Jahren befürchten Experten das Schlimmste: eine Grippe-Pandemie, die in wenigen Wochen um den Erdball fegen und Millionen Menschen töten könnte. Die Bedrohung hat einen Namen: H5N1. Der Film "Wettlauf mit der Killergrippe" wagt einen Blick in die Zukunft und zeigt in aufwändigen Spielszenen, wie die Pandemie verlaufen könnte."

Vielleicht doch nicht so unwichtig das Ganze. Zumal eine gesunde Vorsicht immer ganz gut ist..

MfG
tiefenbetrüger
Antwort von gerneTaucher Registriertes Mitglied am 21.02.2006 - 20:38
Eine ernste Frage für die ich eine Ernste Antwort möchte:
Muss ich jeden toten Vogel melden?

Ich habe kürzlich (in NRW) eine tote Ente auf dem Wasser eines Sees gefunden. Mein Buddy meinte, der Vogel wird wohl natürlich verstorben sein. Ich hatte das Thema damit abgeschlossen.
Antwort von tiefenbetrüger Registriertes Mitglied am 21.02.2006 - 20:46
Zwar sind zu 97% der Fälle die Todesursachen "normal", aber wie oben schon gepostet ist es sinnvoller vorsichtig zu sein und daher würde ich es an die zustädnige Notrufzentrale (112) melden, lieber einen Fehlarlam...
Wo in NRW war denn das?

MfG tiefenbetrüger
Antwort von gerneTaucher Registriertes Mitglied am 22.02.2006 - 09:19
@tiefenbetrüger

hinter einer Vogelschutzinsel in der Umgebung von Duisburg. Gibt es auch eine Möglichkeit diese Meldung per E-Mail igenwo hin zu senden?
Antwort von Vladi am 24.02.2006 - 11:07
Hallo an Alle,
ich komme aus Süddeutschland und wir tauchen gerne am Bodensee. Da ist das Virus auch schon nachgewiesen worden. Nun kommt mir der Gedanke auch, da ich ja mal in der Nähe einer toten Ente aufgetaucht bin. Ich denke, dass das Risiko sich über´s Wasser anzustecken sehr gering ist, aber es ist nicht 100% ausgeschlossen, dass es nicht der Fall ist. Also werde ich es mit Vorsicht beobachten. Da ich aus dem Gesundheitswesen komme, denke ich, dass Behörden sich bemühen das Ganze unter Kontrolle in Verbindung mit Übersicht zu bekommen. In Thailand ist seit über 100 Tagen kein Virus bei den Vögeln nachgewiesen worden. Ich denke, dass man durch Aufklärung, Kontrolle und Übersicht das Ganze in den Griff bekommt. Es ist für Menschen sehr gefährlich und die Frage ist, wo dieser Virus am Menschen ausbricht. Bei uns beim Tauchen oder irgendwo in Asien, wo Menschen mit den Tieren eng zusammen Leben.
Grüße Vladi
Antwort von Kugelbauch Registriertes Mitglied am 24.02.2006 - 13:37
Hallo zusammen !
Gerade eben kam eine Radiomeldung dass um den Fundort am Bodensee eine 3 Km Schutzzone eingerichtet wird. Ich befürchte dass man uns bei Funden an Baggerseen o.ä. warscheinlich sowieso den Laden dicht macht, was das Tauchen angeht.
Ansonsten: Viele Entenzüchter halten flugunfähige Tiere in Tümpeln und Teichen die auch von Wildenten besucht werden weils da Futter gibt. Weil ja inwischen eingestallt wurde hat man doch im schlechtesten Fall den Erreger doch direkt mit in den Stall gebracht, oder ?
Gruß Kugelbauch
Antwort von redlion Registriertes Mitglied am 24.02.2006 - 14:02
Es ist jetzt erst mal für 21 Tage eine Schutzzone eingerichtet worden. In wie weit das sich auf das Tauchen aus wirkt ist noch nicht absehbar.
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 25.02.2006 - 18:09
"Auf Rügen haben sie nach gestrigen Zeitungsmeldungen bei 1000 toten Vögeln ca. 5 % mit dem kritischen Virus gefunden"
Und es werden noch Schuldige gesucht, denn mit Armeebeteiligung und Straßensperren hätte man die Vögel sicher vorm weiterfliegen isolieren können, und der Kontinent wäre Grippefrei.

"Mega-krass gestern in unserer Zeitung: In Hongkong sind 300 Gäste panisch aus einem Schwimmbad geflohen, weil ein Vogel mal für ein paar Minuten im Becken gelandet war."

In Berlin sind auch bereits Vögel und 26 Gäste mit Krankheitssymptomen ausgemacht worden.

Die hiesiege Vögelgruppe ist bereits aktiviert.

Ich persönlich nehme nun beim Einstieg in den Ententeich alle drei Regler zugleich in den Mund (groß genug isser), damit kein Regler verschmutztes Wasser abbekommt, und ich auch keinen infektiösen *Feinstaub* (wißt ihr noch, was das ist?) einatme. Die vogelmordende Katze *Muschi* meiner Nachbarin habe ich bereits im Visier; bei weiterer Ausbreitung der Gefahr wird sie nächste Woche von mir gekeult. Sonst warte ich bis zur Grillsaison (denn Rind ist bekanntlich gefährlich), Hauptsache ordentlich *durch*. Lecker.

P.S. Wenn denn die Pandemie wirklich kommt, ist`s vielleicht am einsamen Taucherstrand sicherer, als in der Stadt.
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 25.02.2006 - 18:26
P.P.S.
Habe ich das jetzt richtig verstanden:
-Vogelgrippe kann von Vogel zu Vogel übertragen werden, daher werden Nutzvögel jetzt weggesperrt.
-Vogelgrippe kann von Vogel zu Mensch übertragen werden, daher ja die Frage mit dem Vogelkot am Strand.
-Vogelgrippe kann aber anscheinend nicht von Vogel zum Wild (Reh, Schwein..) oder zum Nutzvieh (Rind, Schaf, Schwein..) übertragen werden? Denn sonst müßte man die ja auch wegsperren.

Alles seltsam. Wie ist`s eigentlich mit Fischen im Ententeich? Kann ich die noch essen? Sushi vom Karpfen ist besonders gefährlich, oder?
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 25.02.2006 - 19:21
Vogelgrippe geht, um allgemein zu bleiben, gut von Vogel zu Vogel.
Von Vogel zu Mensch und auch zu anderem Tier ist es schwierig, aber bei direktem Kontakt ist ein Überspringen des Virus möglich. So sollen in Zukunft deutlich mehr Vogelarten und auch Säugetiere gezielt untersucht werden.
Das für uns gefährliche an der Vogelgrippe ist das sogenannte Supervirus, das mit der menschlichen Grippe zu einem hochinfektiösen Virus mutiert, welches problemlos von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.
Ich mache mir nicht so die riesensorgen, da ich an der aktuellen Situation nichts ändern kann und der böse Fall X noch nicht eingetreten ist.
Auf dem Hausteich ist der Entenbefall erst in 35 cm möglich und das dürfte bei gemeldeten -10- -13°C noch einige Zeit dauern. Aber selbst das wäre mir egal.
Antwort von Tariernix Registriertes Mitglied am 25.02.2006 - 22:19
Hoi Mitsammen im Panikforum!

Wenn diese H5-Dingens-Grippe sich so benimmt, wie die altbekannte Influenza, dann hat der gereche Taucher doch nix zu befürchten.

Die Influenza wird durch Tröpfcheninfektion, d.h. durch Niesen, Husten und Sprechen sowie durch direkten Kontakt, z.B. Händegeben oder Küssen, übertragen. Die Viren besiedeln die Schleimhäute der oberen Luftwege. Es handelt sich um eine Oberflächeninfektion, da sich die Viren in den Zellen der Schleimhäute vermehren und diese bevorzugt schädigen.

Na denn also, solange ihr nicht am Kot nuckelt oder Enten knutscht oder mit Schwänen unanständige Sachen macht, solltet ihr gute Überlebenschancen haben. Zur Dekontamination könnten sich die Buddies hinterher ihre Trockis ja gegenseitig mit der Gartenspritze und Jodtinktur abspritzen.
Antwort von tiefenbetrüger Registriertes Mitglied am 25.02.2006 - 22:57
Hallo zusammen !

Also schaut doch mal hier, das sind die richtigen Information ;)
PDF Datei:
Hier klicken

Zusätzlich ein DLRG Merkblatt:
PDF Datei:
Hier klicken


MfG
tiefenbetrüger
Antwort von tiefenbetrüger Registriertes Mitglied am 25.02.2006 - 23:00
Also bitte nicht zu locker sehen!

MfG
tiefenbetrüger
Antwort von Moritz_v.k. Registriertes Mitglied am 26.02.2006 - 11:32
hmm ich finde diese sache ziehlich beunruhigend aber ich glaube nicht dass das ein Grund wäre sein Leben komplett umzustellen. wenn man sich 1 Jahr lang oder länger in seinen Panicroom zurückzieht kann man sich gleich einsalzen lassen.
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 26.02.2006 - 11:33
Der PDF vom FLI enthält an einer Stelle einen dicken Fehler: Frage 9 "Ansteckungsmöglichkeit an infizierten Säugetieren", im Text darunter dann etwas über Nutzgeflügel. Hühner = Säugetiere? Nanu?
Antwort von Tariernix - ausgeloggt am 26.02.2006 - 11:38
Hallo Betrüger: du schreibst "...nicht zu locker sehen!" Deine zitierten Quellen sprechen jedoch anders. Lies eben selbst:

"13. Kann das H5N1 Virus über mit Vogelkot verschmutzten Regenwassernutzungsanlagen
oder anderen Oberflächengewässern (Badeseen u. a.) übertragen werden?
Offene Rückhaltebecken für Regenwasser, das als Brauchwasser (nicht als Trinkwasser!) in
Haushalten genutzt wird, und Badeseen können durch Kot von Zugvögeln kontaminiert sein.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt (Stand: Januar 2006) ist ein Risiko einer Übertragung von H5N1
aus diesen Quellen nicht gegeben... ...Darüber hinaus wird ein
potentielles Risiko als gering erachtet. Daten aus Südostasien zeigen, dass offenbar für eine
Infektion des Menschen die Aufnahme einer hohen Virusdosis erforderlich ist. Einen hohen
Verdünnungsfaktor im Brauchwasser und in Badeseen vorausgesetzt, werden solche Dosen bei
weitem nicht erreicht. Im Übrigen spielen Regenwassernutzungsanlagen anscheinden auch keine
epidemiologische Rolle bei bakteriell verursachten Magen-Darmerkrankungen, obwohl im
Vogelkot beständig obligat und fakultativ pathogene bakterielle Erreger enthalten sein können.

Die Seite vom DLRG ist momentan wohl überlastet - wahrscheinlich weil sich die Hüter des Tauchens mit Buddyleine mal wieder überschlagen in der Katastrophenabwehr.
Antwort von hket Registriertes Mitglied am 26.02.2006 - 12:31
sch... Vogelgrippe
jetzt hat man mir die "Handlungsanweisung H5N1" der DLRG zugestellt.
Falls ich jetzt am See einen toten Vogel finde, kann ich nicht einfach ein paar Gummihandschuhe anziehen und das Vieh in eine Mülltüte packen -
jetzt ist klotzen angesagt, sprich Vollschutz mit abgeklebten Stiefeln und Handschuhen sowie Partikelfiltermaske mit Filter PPF 3.
Falls sich der Einsatzleiter nicht daran hält, geht er im Falle einer Infektion von Einsatzkräften wegen fahrlässiger Körperverletzung in den Knast

Das erklärt das pittoreske Aussehen der Helfer auf Rügen und am Bodensee. Ausserdem darf man nicht vergessen, daß das Wasser immer noch sehr kalt ist, die Helfer also unter den Schutzanzug dick angezogen sind.

Helmut
Antwort von hket Registriertes Mitglied am 26.02.2006 - 12:38
Tariernix: so dumm ist es gar nicht, auch im Sommer mal mit Leine / Buddyleine zu tauchen.
Wenn ich mir gerade angesehen habe, was die echten Taucher unter Eis mit Ihren Leinen angestellt haben ...
aber das wurde ja an anderen Stellen schon öfter diskutiert.

Helmut
Antwort von tiefenbetrüger Registriertes Mitglied am 26.02.2006 - 12:45
Guten morgen!
@Tariernix
Soweit ich das sehe ist damit gemeint, daß man sich nicht infizieren kann wenn man einen Badesee betritt. So sehe ich das auch, aber mein "bitte nicht zu locker sehen" gilt denen die in der Nähe von betroffenen Gebieten tauchen und als kleiner Hinweis dafür das man nicht unbedingt als umweltbewusster Taucher zu einem toten Vogel im Wasser schwimmt um zu schauen was da los ist..
Gibt`s ja oft genug..

Und die Hüter des Tauchens überschlagen sich nicht ;) - die bekommen das per Mail oder im Briefing, also müssen das wohl "die anderen" sein

MfG
tiefenbetrüger
Antwort von hket Registriertes Mitglied am 26.02.2006 - 14:32
So schlimm sind die Hüter des Tauchens doch gar nicht, was zuviel eingesammelt wurde und aufgrund von Kapazitätsprobleme der Labors nicht untersucht werden kann wird an die nächsten Dönerbuden vertickt.

Wie entwickelt sich im Moment der Geflügelmarkt ?
Werden Bestände abgebaut um im Fall der Fälle den Schaden zu begrenzen ?
Nachdem jetzt einiges an Gammelfleisch aus den Kühlhäusern genommen werden musste sollten doch genügend Kapazitäten frei sein ?

Helmut
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 26.02.2006 - 14:54
Dönerbuden: In Kiel werden die Leute schon halb irre, war gestern abend bei meinem Stamm-Türken und der sagte so ganz nebenbei, dass er 70 % weniger Geflügeldöner verkauft, seitdem in Timmendorf paar tote Vögel gefunden wurden.

Aber was ich generell nicht verstehe: Das Virus ist doch hitzelabil. Warum werden die Viecher verbrannt oder vergraben anstatt sie nach Hitzebehandlung zu pulverisieren und als proteinreiche Nahrung in proteinarme Länder zu verschenken. Macht Sinn und die CO2-Bilanz bleibt die selbe.
Antwort von Tümpler am 26.02.2006 - 15:03
wie sieht es mit der Schutzzone um einen Fundort aus?
Kann man trotzdem tauchen? Schließlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis in jedem heimischen See, irgendein toter Vogel gefunden wird.
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 26.02.2006 - 16:02
Bei wie am Bodensee 3 km Zone um jeden toten Vogel kannst die meisten Tauchseen dann vergessen!

Alternative: Seebetreiber bzw. pachtender Verein machen nächtliche Kontrollgänge, sammeln totes Federvieh ein, sacken es ein und entsorgen die Tüte einfach im Hausmüll.

Und da ich diesen Tipp jetzt hier schreibe, stehen bestimmt ab morgen abend an jedem Tauchsee nachts jämmerlich frierende Bereitschaftspolizisten, damit keiner tote Vögel klaut, und an jedem Müllcontainer ein militanter Rentner, der in jede Tüte guckt. (Das wiederum hätte den Vorteil, denunziantenfrei vor seiner Haustür im Halteverbot zu parken).

Wisst ihr was: Dieses überbürokratisierte Land mit topversorgten Einwohnern, die sogar in einem einen schrägen, öffentlich freigesetzten Furz eine Gefahr in einer ansonsten nahezu gefahrenlosen Lebenswelt sehen, stinkt mir! Wer zahlt denn für diese ganze Panikmache? WIR! Erzählt mal einem Kongoneger (den wesentliche üblere Erreger täglich bedrohen), was die "Vogelgrippe" uns kostet - der zeigt euch nur nen Vogel!
Antwort von Tariernix - ausgeloggt am 26.02.2006 - 17:20
Wie wahr, wie wahr, wie wahr!

Die sammeln jetzt schon im Kongo für die armen Bodenseeanrainer

Aber wie schön: wir haben wieder ein Thema, das alle angeht, solange der Weltverband Luft holt.
Antwort von hket Registriertes Mitglied am 26.02.2006 - 17:23
Also hätte man besser die Entsorgung der toten Vögel einfach der Natur überlassen und für das gesparte Geld 10 Schulen in Afrika gebaut ?

Super Idee, kommt aber in Deutschland nicht so gut, das weiß ich aus leidvoller Erfahrung. Nachden uns seit Jahren vorgerechnet wird, wieviel Gutes man mit der Silvesterballerei tun könnte, hab ich mal laut darüber nachgedacht, wieviele Kinder verhungern müssen, damit bei uns in jedem Kaff mindestens 2 Kirchen stehen ...

Helmut
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 26.02.2006 - 17:47
Kirchen: Exakt das ist der Mega-Steuergeld-Verschwende-Zwangsverein! Hauen die Steuern aufn Kopp, damit jeden Sonntag 10 Omis und Opis für ne Stunde die Litanei eines nach A 13 bezahlten Predigers plus nach A 11 entlohnten Organisten in einer riesigen beheizten Halle hören können.

Zurück zu Vögeln: Wären die Viecher ohne Federn und damit ohne positives Image, wäre es den allermeisten Leuten total egal, wer da wo tot herumliegt.
Antwort von Kugelbauch Registriertes Mitglied am 27.02.2006 - 14:16
Man sollte bei dem ganzen Theater die Presse nicht vergessen, die hat jetzt ja endlich wieder was zu schreiben. Ich finde es immer wieder faszinierend, dass plötzlich kein Mensch mehr von hunderttausenden Demonstranten spricht, die sich wegen einer religionsfeindlichen Karikatur aufregen. Voriges Jahr sind ja auch sämtliche Waldbrände in Südeuropa ausgegangen als Kathrina über die USA zog.
Wenn ich allerdings an Kinder denke, die Entenküken im Streichelzoo oder auf dem Bauernhof liebkosen, beschleicht mich schon ein ungutes Gefühl...
Zum Thema Kirchen : Die sind ja momentan happy über jede Omma, die aus Angst vor den "bösen" Andersgläubigen angewackelt kommt und spendet...-"Der Taler in der Kasse klingt, die Seele in den Himmel springt" funktioniert wohl doch noch...
Kugelbauch
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 27.02.2006 - 16:34
Vielleicht ist es ja Zufall, aber am Wochenende klingelte es bei mir. Eine nette Frauenstimme sprach mich geschickt beim Namen an (vom Klingelschild abgelesen?) und wollte mit mir darüber sprechen, wie denn in unserer modernen Zeit die Bibel zu nutzen wäre (so in etwa jedenfalls). Erstmals seit Jahren so ein Versuch.

Jaja, das Ende ist nah.
Bundeswehr hilf, mit Flugzeugabschüssen (leider irgendwie verfassungswidrig) oder Straßensperren. Hilft immer, egal ob gegen Terroristen oder fliegende Vögel. Wenn`s mal noch schlimmer kommt, sind wir wenigstens vorbereitet.

P.S. Könnte man nicht die teuren Mautanlagen dazu nutzen, den Vogelflug (wenigstens in Autobahnnähe) zu überwachen?
Antwort von Kugelbauch Registriertes Mitglied am 27.02.2006 - 18:29
Jetzt dürfen wir ja endlich mit Kanonen auf Spatzen schiessen !
Demnächst wird bestimmt eine Spendenaktion für hungernde italiener eingerichtet weil sie jetzt ja keine Singvögel mehr essen können.
Östrogen im Kalbfleisch, BSE im Rind, Salmonellen im Geflügel, Schweinepest, Schwermetall im Fisch, DDT im Gemüse, das Ganze verstrahlt seit Tschernobyl, Dazu noch Feinstaub in der Luft und erhöhte Ozonwerte...
Eigentlich müsste der Planet Erde menschenleer sein...
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 27.02.2006 - 18:45
Kugelbauch: Spendenaktion wird nicht nötig sein, denn nach allen Infos passiert Singvögeln mit dem H5N1-Virus gar nichts.

Aber vielleicht sollten wir anfangen, eine Amselfarm aufzubauen, kombiniert mit einer Futtermittelzucht in Form von gammelnden Schwänen und Hühnern als Aufzuchtsubstrat für dicke fette Fliegenmaden.
Antwort von Kugelbauch Registriertes Mitglied am 28.02.2006 - 18:40
Doing ! jetzt ist es passiert. Eben kam in den Nachrichten : Katze auf Rügen mit H5N1 infiziert, wie ist nicht klar. man hatte angenommen die reissen nur Singvögel und deshalb bestehe kein Risiko. Muschi hat wohl am toten Schwan genascht ? Vieleicht hat sie ja Frauchen noch das Gesicht geleckt, dann gibsts demnächst Keulung bei Katzenhaltern. Irgendwie hält sich die Natur überhaupt nicht an die Notfallpläne. Am besten wäre doch für uns Menschen präventive Selbstkeulung, die Politiker könnten den Anfang machen
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 28.02.2006 - 18:42
Darf man Schwan an Nachbarhunde verfüttern?
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 28.02.2006 - 18:46
Hmmm...fürchte, unser nächster Urlaub auf Gozo wird ein sehr einsamer sein - so ganz ohne die singvögelfressenden Einheimischen...
Antwort von peter.erken Registriertes Mitglied am 05.03.2006 - 23:19
Hallo,
die nächste frage besteht darin, ob man sich beim vög.... auch abstecken kann.- Nein im Ernst, man kann zur Zeit am Bodensee im Sperrgebiet tauchen gehen, oder zuhause in der Küche den Wasserhahn aufdrehen und auf Bodenseewasser warten- der Effekt ist der gleiche-Keiner. Ich denke, keiner wird so blöd sein, und an einen toten Vogel tauchen, mit ihm spielen,... Außerdem weiß niemand, ob nicht schon Schwärme von infizierten Vögeln auf Deutschlands Boden geschissen haben, und wir tragen den Dreck seit Wochen mit uns herum . Stellt euch mal vor, auf der Zugspitze liegen Heerscharen von Jägern und knallen jeden Vogel ab, der vorbei will; unten in Garmisch zeigen die Medien, daß jetzt sogar schon massenweise tot Vögel vom Himmel fallen, dabei sind die nur etwas überbleit....
Außerdem- das menschliche Leben endet meist tödlich
Antwort von Male am 08.03.2006 - 14:31

Habe diese Information erhalten, gebe sie gerne an euch weiter.


An den ÖBFV
Betr.: Anfrage LFS Lebring, Vogelgrippe - Taucher
Sehr geehrte Damen und Herren!
Nach Rücksprache mit dem Virologischen Institut der Universität Wien erlaube ich mir wie folgt mitzuteilen.
Bis jetzt sind keine Infektionen von Menschen durch verunreinigtes Wasser bekannt. Über das erfragte Risiko über Taucher liegen keine Daten vor.
Die Fakten: das H5N1 Virus ist in Wasser bei 0° C bis zu 30 Tage haltbar, in feuchtem Kot bei 4° C bis 30 – 35 Tage, bei 20° C in feuchtem Milieu bis zu 7 Tage.
Im Wasser kommt es außerdem zu einem hochgradigen Verdünnungseffekt, die Atemversorgung erfolgt über direkt von die Pressluftflaschen.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass bei Einhaltung der allgemein üblichen und konsequent einzuhaltenden (Einsatz-) Hygienemaßnahmen kein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.
Mit kameradschaftlichen Grüßen

Dr. Winnisch per e-mail

Ich möchte eine Email, wenn jemand was zu diesem Thema hinzufügt.

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11.10.2008 04:18 Taucher Online : 46
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