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Voraussetzungen CMAS**

hallo,

könnt ihr mir vielleicht sagen woraus genau der praktische Teil bei oben genanntem Schein besteht und was die Vorasusetzungen sind, um überhaupt damit beginnen zu dürfen. Ausserdem würde mich interessieren was sich daraus für mich im Vergleich zum * für Vorteile ergeben.
Quasi also einmal das **-Komplettinfopaket

allwettertaucher
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26.06.2006 15:45
Guckst Du hier ab Seite 21 !

http://www.vdst.de/fachbereich/ausbildung/fachbereich-ausbildung/inhalt/vdst-downloads/ordnung/vdst_dtsa_ordnung_2005_3.pdf

tg
26.06.2006 16:22
Die Frage mit den Vorteilen für Dich ist irgendwie lustig... also Du trägst nicht mehr so schwer an Deiner Geldbörse, brauchst je nach Blockwartmentalität am lokalen Vereinssee nicht mehr um die Gnade einer ***-Begleitung zu betteln und darfst im Urlaub bei manchen Basen nicht mehr nur am Idioten-Riff tauchen... und sonst... tja, also, was hattest Du erwartet?
philkenobiFull Cave/CCR Liberty,CMAS *** & Trainer C :-)
27.06.2006 09:09
Zu den Vorteilen kann ich dir sagen, dass diese Übungen dir helfen (zumindest wars bei mir so) bewusster zu tauchen. Als CMAS* bin ich immer einfach nur mitgetaucht und jetzt hab ich richtig mehr Kontrolle über das was ich tue.

Klar kann man die Übungen einfach mal so machen ohne 350 Euro zu zahlen und die Theorie kann man sich auch so anlesen. Ich habs gemacht und war zufrieden (nicht wegen der Plastikkarte, sondern da ich wirklich was dazu gelernt habe). Der Schwierigkeitsgrad von CMAS* --> ** ist nämlich nochmal ein Sprung höher als von Nichts-->* (keine Sorge, alles schaffbar), hingegen soll z.B. der Sprung von CMAS**-->*** nicht mehr so hoch sein (erfuhr ich von einem befreundeten Mittaucher, der dies so empfand).

Und jetzt nochmal zusammengefasst:
Vorteile:
- du lernst besser tauchen
- du lernst mehr Theorie, was praktisch fürs
Verständnis ist

Nachteile:
- theoretisch kannst du dir das alles selbst
beibringen*******
- deine Geldbörse ist leichter

******* könntest du, wäre da nicht die größte aller Naturkräfte, die TRÄGHEIT, und dort bist du gezwungen die Sachen wirklich zu machen, allein schon wegen des Geldes

Grüße
Philipp
27.06.2006 09:24
Hi!
Also Vorteile wurden schon erwähnt. Konkret heißt das aber, dass Du z.B. als guter CMAS* nach "bestandenem" Check-Dive z.b. auf Elba (meine Erfahrung) mit Deinem ebenfalls CMAS* Buddy komplett alleine tauchen darfst. Und in Frankreich (da wollt ich, CMAS*, im Herbst zum Wraktauchen hin) ist das total streng reglementiert. Wenn ich da tiefer als glaub 25m geh, dann kanns Ärger geben.
Denk also, im Urlaub kannst - musst aber nicht immer Vorteile durch ** haben.
Wenn aber z.B. zuhause das ganze Jahr trocken tauchst und dann mal in eine brenzlige Situation kommst, bei Der Du vielleicht Deinem Buddy helfen mußt, dann ist es ein vielleicht lebenswichtiger Riesen-Vorteil, wenn Du die Aufstiegs- und Rettungsübungen schonmal im Tocki gemacht hast. Ich hab es letztes Jahr im Nass angefangen und (wegen der Kälte) aufgegeben. Aber es bringt Dich wie oben erwähnt, im Können schon einen großen Schritt weiter, diese Dinge zu beherrschen.
Theorie kannst wirklich daheim machen. Und ab ** lohnt sich dann halt schon die "kostenlose" Ausbildung im Verein...

Grüßle
Schnecke (leider noch CMAS*)
27.06.2006 09:35
Hallo allwettertaucher
Ich mach den CMAS** grad und muß sagen, daß ich den Kurs (sowohl Theorie, als auch Praxis) SEHR interessant finde.
Ich bin froh, daß ich mich dafür entschieden habe. Hab schon `ne ganze Menge neues dazugelernt und vor allem die Aufstiegs- und Rettungsübungen fand/finde ich sehr wichtig.
Muß man nach dem Kurs natürlich auch regelmäßig üben, sonst bleibt außer der Plastikkarte irgendwann nicht mehr viel vom Erlernten übrig. Aber das ist wohl bei allem so...
philkenobiFull Cave/CCR Liberty,CMAS *** & Trainer C :-)
27.06.2006 09:44
Zur Aufstiegsübung: da musst du auf glaub ich 20 m (is ja schon ein Weilchen her) und dann mit einmal Luft ins Jacket lassen den Normen der max. Aufstiegsgeschwindigkeit nach bis auf 3m und dann dort stoppen.

Während dieser Zeit darfst du nur Luft aus dem Jacket lassen und eventuell mit Mund aufblasen (wer das macht hat schon verloren,meiner Meinung nach), sprich du musst ganz viel mit Lungentarierung machen, quasi sehr feinfühlig tarrieren und wenn du das kannst, dann bist du dem entspannten tauchen einen riesen Schritt näher gekommen. Für mich war das die anspruchsvollste Übung, aus der ich aber auch am meisten gelernt habe.
27.06.2006 12:00
Ja, diese Übung war gar nicht übel (der Aufstieg unter Wechselatmung war aber auch anspruchsvoller, als ich mir das vorher vorgestellt hatte).

Tiefe bei o.g. Übung wenn ich`s richtig im Kopf hab (hab die an Pfingsten gemacht) 12-25m. Deutlicher Stopp auf 9m und dann auf 6m austarieren. Tarieren ausschließlich mit dem Mund und die Flossen dürfen nicht bewegt werden. War echt nicht übel...
philkenobiFull Cave/CCR Liberty,CMAS *** & Trainer C :-)
27.06.2006 13:06
Stimmt, das mit den Flossen hatte ich ja fast vergessen, mei war das ne Übung.
27.06.2006 17:35
Stimmt, das war echt klasse. Hab das in Luxemburg in der Sauertalsperre gemacht, wo es (zumindest zu dem Zeitpunkt und an dem Einstieg) ab 10-12m rabenschwarz wurde, so daß man die Hand vor Augen kaum noch gesehen hat, das war irgendwie richtig witzig...
Lehrreich aber auch...
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