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Was ist ein erfahrener Taucher ?
Abgesandt von Euregiotaucher Registriertes Mitglied am 23.10.2010 - 22:58:

Hallo zusammen. Sehr provokant möchte ich einmal eine Frage in das Forum stellen:

Was ist für DICH ein erfahrener Taucher ???

Woran macht ihr "Erfahrung" fest ?

Ich gebe einfach mal zu bedenken das ich sehr oft höre - naja der hat ja 100 Tauchgänge. Irgendwo weiter hinten schwingt dann mit das "er" hierfür 10 Jahre benötigt hat.
Auch gern genommen ist das "Outfit" des fremden Buddys. Er kommt mit einem Doppelpack ums Eck - sieht nach Kampftaucher Leistungskurs aus und unter Wasser dann das blanke Entsetzen.

Daher nun meine Frage an jeden der hier mitliest und mit antworten möchte - natürlich frei von jeder Verbandsdiskussion -

Was ist für Dich ein erfahrener Taucher und woran machst du genau das fest ?

Ich würde mich über eine sachliche und vor allem gelassene Diskussion ohne Anfeindungen und ohne Verbandskrieg freuen.



(Nachschieben könnte man die Frage: Woran machst du einen guten - bzw. erfahrenen Tauchlehrer fest. Auch hier mal gefragt: Wer hat sich schonmal das Logbuch des Tauchausbilders zeigen lassen - aber das kann man ja ggf. später - in einem anderen Thread einmal anschneiden)

Und nun seid Ihr dran




Antwort von Doppeldreier Registriertes Mitglied am 23.10.2010 - 23:24
hör doch auf mit den alten Sachen. Bringt nichts, führt nur zu Niveauverlust der Beiträge und anschließend ist keiner schlauer.

Gruß,
D3
Antwort von fundiver10 Registriertes Mitglied am 23.10.2010 - 23:26
Hi Euregiotaucher,

erfahren ist immer relativ.
Einer mit 100 + Tgs im See mag da erfahren sein. Im Meer möchte ich mich auf den nicht immer verlassen müssen.
Einer mit 1000 Tgs im Roten Meer (oder anders wo) mag da auch sehr erfahren sein.
Aber im kalten dunklen Baggersee möchte ich mich micht auf ihn verlassen müssten.
Errfahrung ist wirklich immer sehr relativ.
Pauschale Antworten dazu kann es nicht geben.
Günter
Antwort von Euregiotaucher Registriertes Mitglied am 23.10.2010 - 23:36
daher die Frage:

Was ist für DICH (ich hab´s mal extra gross geschriebenP) ein erfahrener Taucher.

Für den DICH der nur im roten Meer taucht - oder auch für den DICH der im Baggersee abtaucht...

Antwort von sching Registriertes Mitglied am 23.10.2010 - 23:44
So eine schwere Frage um diese Uhrzeit.......

Aber mal überlegt , Tauchanzahl ? Nein ICH beobachte nur mal einen Taucher wie er abtaucht !

Ein erfahrender Taucher taucht lautlos und ohne Flossen in der Luft ab. Ausatmen und senkrecht abtauchen bis zur gewünschten Tiefe.
Erfahren ? ist ein Malediventauchlehrer erfahren ? Ja im Indischen Ozean bei sehr guter Sicht sicher aber in der Ostsee ?

Tauchen ist für mich nicht ein Hobby sondern eine Leidenschaft ,ohne Tauchen geht gar nicht , jedes WE wenn das Wetter es zulässt , tauche ich in der Ostsee , Hemmoor usw.

bin ich Erfahren ? Ich weiß es nicht mal selbst , aber ich fühl mich richtig wohl unter Wasser und genieße jeden TG egal wo.

Antwort von GoRalle Registriertes Mitglied am 23.10.2010 - 23:47
boah, was für ne frage.
aus meiner sicht sehr schwerr zu beantworten.
was ist eigentlich erfahrung, unabhängig vom tauchen.
erfahrung ist doch erstmal an die zeit und die tätigkeit gebunden.
solle heißen, erfahrung hat der, der in einer gewiessen zeit immer wieder das selbe macht und daus hinaus seine lehren zieht und besser wird. das geht soweit, das er (sie) diese tätigkeit so verinnerlicht, das bestimmte abläufe ganz einfach einem gewissen automatismuss unterliegen. also ein handeln ohne darüber lange nachdenken zu müssen.
und /oder situationen erlebt zu haben aus dem man seine rückschlüsse zieht und entsprechend handelt.

und daher ist für mich "erfahrung" ein sehr langgezogener begriff.
um das wieder aufs tauchen zu reflektieren, kommt es für mich auf den tauchgang an, der geplant ist.
um das mal auf meine person zu münzen.
die hälfte meiner tauchgänge habe ich im warmen gemacht, die andere häfte in unserene seen.
im warmem klaren wasser tauche ich 30-40m auch mit deko und/oder mit strömung, in unseren seen tauche ich fast nie tiefer wie 15m .
wie erfahren bin ich nun ?
und genau das, muss jeder jetzt für sich selber ausmachen wann und wie er mich als erfahren einstuft.
Antwort von Mantel-T Registriertes Mitglied am 24.10.2010 - 00:28
@Euregio,
hast Du eine Kasper gefrühstückt?
ziemlich spät für diese herausfordernde Frage: versuchen wir´s.

Erfahrene Taucher hören aufmerksam zu, stellen sich auf Meine Belange ein, halten sich an Absprachen und riskieren nie zu viel.

ET haben optisch gepflegte und vernünftig konfigurierte Ausrüstung (redundant bei kalt) und wissen damit umzugehen.

ET mache ich nicht an den Gesamt-TGs fest, eher an TGs des laufenden Jahres und am liebsten kalte Gewässer.

ET könnten auch ohne TC, Tabelle müsste reichen (Voraussetzung Tiefenmesser, Taucheruhr).
ET kann Alles zu Fuß rechnen.

Auf keinen Fall messe ich ET an Brevetierung.

ET drücken nicht die letzte Kippe vor dem Abtauchen an der Wasseroberfläche aus.

Sicher fehlen noch einige Punkte, fallen mir aber spontan im Affekt nicht ein.

LG
Mantel-T
Antwort von Arthur Registriertes Mitglied am 24.10.2010 - 01:12
Für mich ist Erfahrung:

Probleme unter Wasser erlebt zu haben (selbst oder beim Buddy). Also z.B. falsche Tauchgangsplanung mit Konsequenzen, Panik, Notaufstieg, Essoufflement, Dekompressionsunfall, Versagen der Ausrüstung.

Gruß Arthur
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 24.10.2010 - 01:51
"Was ist für Dich ein erfahrener Taucher und woran machst du genau das fest ? "

-> an den jeweiligen Tauchbedingungen:

-> D.h. jemand ist beim Eistauchen erfahren, wenn er das schon oft gemacht hat, von der Planung über die Durchführung bis zum sicheren Guiden

-> jemand ist beim Strömungstauchen erfahren wenn er ...

-> jemand ist beim Nachttauchen erfahren, wenn er ...

-> jemand ist beim Dekotauchen erfahren, wenn er nicht nur ein Brevet X hat, sondern viele Dekotauchgänge erfolgreich geplant, durchgeführt hat und Notfallsezenarien beherrscht.

-> jemand ist beim Navigieren erfahren, wenn er bewiesen hat, dass er unter schwieriegen Umständen (Abdrift, keine besonderen visuellen Referenzen etc.pp.) wieder das Boot oder den Einstieg findet.

usw. usf.

Klar was ich meine? Die XX oder XXX oder XXXXX Tauchgänge und eine Kartensammlung interessieren mich nicht die Bohne, daran kann ich Erfahrung nicht fest machen.




Antwort von holzwurm_tauchtwas Registriertes Mitglied am 24.10.2010 - 07:43
Ich hab grad erfahren, dass wir heute tauchen fahren.
Antwort von wobbegong Registriertes Mitglied am 24.10.2010 - 09:07
Ich wollte heute, aber bei Windtärke 8 und Regen fehlt mir die Motivation.
Antwort von bikefresh Registriertes Mitglied am 24.10.2010 - 10:28
Dier Frage ist falsch gestellt. Sie müßte heißen "Wer ist ein erfahrener Taucher?"

Dann würde ich antworten: "ICH"

"....aber nur abhängig von den Tauchbedingungen."
Selbst ein normalerweise "Pille-palle-Urlaubs-Fun-TG" kann sich zu einem Schxxx-Erlebnis entwickeln, bei dem man sein persönliches AHA-Erlebnis haben kann. Und wie selbst ein "erfahrener Taucher" in einer unvermittelten Not-/Stresssituation reagiert
Klar macht Routine und Erfahrung in Form von vielen TG unter unterschiedlichsten Bedingungen viel aus, aber eine Garantie für "Fehlerfreiheit" ist das auch nicht.
Deshalb tauche ich von kalt, tief, schmutzig bis warm und schön das ganze Spektrum, tauche bevorzugt regelmäßig, übe im Pool und habe Tauchschüler In letzterem Fall kann es schonmall stressig werden, was dann auch wieder trainiert

Oder man sagt einfach "Jeder Besitzer eines AOWD-Brevets" ist ein erfahrener Taucher
Antwort von Blaupunktrochen Registriertes Mitglied am 24.10.2010 - 14:55
Ein erfahrener taucher muß über grundlegende Dinge wie Atmung, Tarierung, Flossentechnik, nicht nachdenken. Diese Programme laufen quasi im Unterbewusstsein automatisch ab. Dadurch kann er sich bei Problemen auf das Wesentliche konzentrieren und behält den Überblick.

Erfahrung ist die Summe aller Tg (Sch****-Tg zählen doppelt ) multipliziert mit der Verschiedenheit der Tauchplätze (kalt, tief, dunkel, Strömung....). Das Ganze potenziert mit der Bereitschaft, sich mit dem Thema auch theoretisch auseinanderzusetzen und sich mit anderen offen auszutauschen. Aber das ist reine Kopfsache. Die einen machen immer wieder den gleichen Mist und lassen nicht mit sich reden, während andere aus ihren Fehlern lernen und ständig versuchen sich zu verbessern. Irgendwelche Tg-Zahlen oder Brevetstufen sind vielleicht ein Hinweis, mehr aber nicht. Ob jemand erfahren ist, erfährt man nur durch Kommunikation -sowohl Über- als auch vor allem Unterwasser.

Hmmm, hatten wir das Thema nicht schon? *stöber*...
.....gefunden
Hier klicken (war sogar derselbe Titel)

BPR
Antwort von Riesendrücker´sLiebling Registriertes Mitglied am 24.10.2010 - 18:54
Ein erfahrener Tauchen kann noch viel besser genießen, dazuzulernen !
Antwort von Schaffel Registriertes Mitglied am 24.10.2010 - 20:33
Also erst einmal ist ein "erfahrener Taucher" nicht automatische dasselbe wie ein "guter Taucher".
Die Wahrscheinlichkeit steigt zwar mit der Erfahrung, aber die Ausnahme bestätigt die Regel.....

Erfahrung ist für die Anzahl an Tauchgängen unter adäquaten Bedingungen in den letzten Monaten.
Was davor war oder unter deutlich abweichenden Bedingungen zählt für mich nicht.
LG Schaffel
Antwort von MatV Registriertes Mitglied am 24.10.2010 - 22:51
Er hat: -Bissspuren in den Flossen
- ein schlechtes Gehör
-ein große Taucheruhr, bevorzugt Rolex Submariner, oder BlancPain, oder IWC, oder Sinn, oder Doka
-Einen Kombi/Bus mit schlechten Stoßdämpfern
-braunes Gesicht und Hände, ansonsten blass
-hinkt wg. dyybarer Osteonekrose
usw.
Gruß,
Matthias
Antwort von Nowotaucher Registriertes Mitglied am 24.10.2010 - 23:03
@Schaffel,
"Erfahrung ist für die Anzahl an Tauchgängen unter adäquaten Bedingungen in den letzten Monaten.
Was davor war [....] zählt für mich nicht."

Nicht jeder hat so ein schlechtes Langzeitgedächtnis wie Du

Aber mal ehrlich, wenn einer alle paar Jahre mal ans Meer fährt an Stellen wo es richtig kachelt und es Tauchbedingungen gibt, wo einem Süßwassertaucher erst einmal hören und sehen vergeht und das macht er ein paar mal, dann würde ich ihn durchaus als erfahrenen Taucher in diesem Gebiet einstufen. Auch wenn er vielleicht die letzten 16 Monate nicht in so einem Gewässer getaucht ist.

Wobei ich insgesamt nicht glaube, dass man das Tauchen so schnell verlernt, wie immer gesagt wird. Das wäre ja auch anders als bei allen anderen Sportarten. Aber das ist vielleicht lieber ein eigenes Diskussionsthema ...

Gut Luft,

Andreas

P.S.: Ach ja, ein erfahrener Taucher ist meiner Ansicht nach jemand, der schon in vielen unterschiedlichen Gewässern Erfahrungen gesammelt hat, schon die eine oder andere kniffelige Situation selbst und bei anderen erlebt hat und schon den einen oder anderen TG auf dem Buckel hat.
Antwort von Bounty Registriertes Mitglied am 24.10.2010 - 23:31
@ MatV,
du hast noch was vergessen:

-Er packt bei jeder möglichen und unmöglichen Situation ein spezielles Körperteil auf den Tisch!

Das habe ich bei Cl@us gemopst, und etwas entschärft – es lesen ja auch Jugendliche mit ...
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 24.10.2010 - 23:40
Ah, liebste Bounty, demnach wird es wohl nie erfahrene weibliche Taucherinnen geben

... und die von Gott gewollte Ordnung ist wieder hergestellt, guats nächtle
Antwort von Bounty Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 00:16
@ Shuttle,

ja, traurig aber wahr! Es wird folgerichtig nie richtig erfahrene weibliche Taucher geben, die sich darüber verbal in Foren auslassen, und Körperteile auf den Tisch packen

Aber erfahrene weibliche Taucher gibt es schon.

Die sind aber mit echten Tauchen beschäftigt – oder Grippe,je nach Saison eben - verhalten sich dezent, helfen gerne weiter (wenn sie es können), und amüsieren sich über den einen oder anderen Beitrag im Forum…

N8ti
Antwort von andrej_v Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 10:04
„Was ist für dich ein erfahrener Taucher ?“

Natürlich nur jener, welcher die ultimative Tarier-Übung beherrscht. Und das geht so-> 1m über’m Grund schweben (Position halten) und dann: TEK-DIR-etc.-Ausrüstung mit Stage und allem Geklingel komplett ausziehen (inkl. Flossen, Anzug, Badehose) und anschließend wieder anlegen!

(Kinder bitte nicht nachmachen.)
Antwort von tauchender Kakadu Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 12:11
Hallo andrej_v

seit wann haben DIR Taucher Badehosen
Dachte die stecken ihren schwarz gepinselten Pinsel nur in Urinalkondome.
Übrigens darf man auch den Spruch mit der Johannesnase nicht auf DIR Taucher münzen, ala an der größe des Doppelpacks erkennt man .......

Gruß vom Kakadu
Antwort von andrej_v Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 12:41
Wenn man es richtig machen will, braucht man hierbei eben eine!

"an der Größe des Doppelpacks erkennt man....."
Schweinkram!

Gruß, a.
Antwort von Bounty Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 13:13
@ tauchender Kakadu,

„an der größe des Doppelpacks erkennt man…“

Grrr, bei so einer Vorlage kann ich es mir nicht verkneifen:
… das Kompensationsverhalten! Frei nach Freud …lol

Aber ich entschuldige mich auch gleich bei allen Doppelpacktauchern, DIR-Tauchern, Tekkis und allen, die sie kennen. Schuld war wirklich nur diese geniale Vorlage…
Antwort von klarwassertaucher Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 13:33
@andrej_v (25.10.2010 - 10:04)
("ultimative Tarier-Übung")
Geht nicht! Ich tauche nach IUPA-Regeln, da ist eine Badehose "stroke".

Hartmut
Antwort von NightM Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 14:07
@andrej_v ich hab da ein Problem... wie bekomme ich das Wasser wieder aus meinem Trocki / Unterzieher?

zurück zum Thema:

@Euregio mein alter TL hat das mal sehr treffend ausgedrückt, erfahren bist Du dann wenn Du Süß- und Salzwasser getaucht hast, wenn Du kalt und warm kennst, wenn Du mit 1 [Meter] oder 100m Sicht klar kommst.

zu deutsch, die Masse an (verschiedenen) Erfahrungen macht`s.

Viele Grüße
NightM
Antwort von Schaffel Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 14:14
@Andreas
Natürlich ist mir der Taucher mit 16 Monate zurückliegender Erfahrung auch lieber........aber irgendwo muss man die Grenze halt ziehen und da bieten sich 12 Monate halt an.........
Und aus meiner Sicht ist alles, was ein Jahr her ist, halt nicht mehr soooo aktuell.....ich sage ja nicht, dass ich mit dem dann nicht tauche, aber ein unter diesen Bedinungen erfahrener Taucher ist er halt dann für mich nicht, wenn sein letzter Tauchgang unter diesen Bedingungen 16 Monate zurück liegt.

Aber das ist natürlich subjektiv und hat auch mit der eigenen Taucherfahrung zu tun, ich mache z.B. in 12 Monaten ca. 120 TG in tropischen Meeren, wo es häufig richtig kachelt.......im Starnberger See dagegen würde ich mich als blutiger Anfänger bezeichnen.....auch wenn ich vor 16 Monaten schon mal drin gewesen wäre, eine abgenutzte Ausrüstung habe, schon über 600 TG gemacht habe, die Flasche in 12 Sekunden montieren kann, stundenlang Taucherlatein erzählen kann, Unmengen an Dekobier trinken kann usw...........

Fazit: Wer 16 Monate nirgends getaucht hat, wo es richtig kachelt, ist dort, wo es richtig kachelt, kein erfahrener Taucher.......woanders vielleicht schon, aber das spielt an diesem Spot dann definitiv keine Rolle.
LG Schaffel
Antwort von Euregiotaucher Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 14:38
Weibliche Taucher könnten sogar 2 Körperteile auf den Tisch legen ...

Die werden dann zwar nicht unbedingt nach "Länge" berechnet - vielmehr nach Greif, Kahuck und Baumfällerkrallen

Zum Verständnis:

Jede Frau (min. 18 Jahre) hat mindestens 1 Greif
(grundsätzlich eben)

Dann gibt es also
1 Greif
2 Greif
3 Greif

3 Greif wären somit ein Kahuck

Weiter gehts mit

1 Kahuck
2 Kahuck
3 Kahuck

3 Kahuck sind gleich eine Baumfäller Kralle

und danach kommt

1 Kahuck
2 Kahuck
3 Kahuck

Mehr als 3 Kahuck geht nicht - wäre aber auch die absolute Ausnahme das eine Frau 3 Kahuck hat - selbst mit Implantaten und Silicon Mehrfach OP ist 3 Kahuck die absolute Ausnahme ...

Und das kann Taucherin halt anstelle von 20 cm auf den Tisch packen ...

Wobei gängig und attraktiv dann irgendwo zwischen 2 Greif und 2 Kahuck liegen würde -

Ich hoffe ich konnte helfen- was das "auf den Tisch legen" angeht.

Die Geschichte geht jedoch meilenweit an der Frage vorbei - sogern ich mich über weibliche Geschlechtsteile die auf Tischen liegen unterhalte und Anschauungsobjekte gerne bewerte ...
Antwort von Euregiotaucher Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 14:41
ups der Fehlerteufel und keine EDIT Funktion

letztes muss natürlich heissen

1 Baumfällerkralle
2 Baumfällerkrallen
3 Baumfällerkrallen

und mehr als 3 Baumfällerkreallen geht nicht - wäre aber auch die absolute Ausnahme das eine Frau 3 Baumfällerkrallen hat - selbst mit Implantaten und Silicon Mehrfach OP ist 3 Baumfällerkrallen die absolute Ausnahme ...

sorry ... aber bei solchen Themen komm ich ausm Tritt
Antwort von tauchender Kakadu Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 14:58
@euregio

1. sind "Kahucks" und "Baumfällerkrallen" keine weiblichen Geschlechtsorgane, sondern nur einfache Milchlieferanten, hasste wohl in Bio nicht achtgepasst.
2. will ich keine Frau wirklich sehen die ihre "Baumfällerkrallen" auf den Tisch legt, da wird mir schon anders bei dem gedanken daran. Die Dinger gehören selbstständig, anziehungskraftwiderstrebend an die Frau, da schau ich dann auch gerne hin.

Gruß vom Kakadu
Antwort von Bounty Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 15:10
Oje, was habe ich denn jetzt angerichtet?!

Sorry, aber bitte zurück zum Topic ... *schäm*
Antwort von Euregiotaucher Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 15:11
Tauchender Kakadu:

Bei uns hier sind - weil Körbchengrösse ( Oder Korbgrösse) mit 115 DD oder ähnlich nicht wirklich geistig umsetzbar ist die Grössen geändert

In Greif
In Kahuck
In Baumfällerkrallen

(vermutlich möchte auch keine Frau der Welt ein hängendes 20cm Argument auf einem Tisch liegen sehen .... naja sagen wir: Der überwiegende Teil der Frauen)

Antwort von tauchender Kakadu Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 15:21
@euregio

weiss ja nicht wieso bei euch alles so groß sein muss, hier im Westerwald sagt man eine gute handvoll reicht, ist auch für die Damen recht praktisch wenn diese bückend ihre Feldarbeit verrichten.

Gruß vom Kakadu
Antwort von Cl@us Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 15:47
Titten vom Tisch !

IGL C.
Antwort von Euregiotaucher Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 18:36
Eine "Gute" Handvoll: 2 Greif quasi ....
Antwort von Mantel-T Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 18:38
meine Konzentrationsfähigkeit lässt langsam nach, habt Erbarmen!

Das alte Thema war eigentlich auch nicht schlecht!

LG
Mantel-T
Antwort von Andreas Moderator am 25.10.2010 - 18:40
Hallo zusammen,

sollen wir das Ursprungsthema noch ernsthaft diskutieren oder soll ich den Thread lieber schließen, ehe die Postings noch tiefer sinken?

Gut Luft,

Andreas
Antwort von Euregiotaucher Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 18:57
Also mich würde es schon noch interessieren wie der einzelne Taucher einen erfahrenen Taucher definieren würde ...

Ein paar interessante Ansätze waren ja schon dabei - vielleicht kommen ja noch ein paar hinzu
Antwort von holzwurm_tauchtwas Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 22:09
nicht schliessen, wir haben ja noch kaum Erfahrung mit der Erfahrung.
Übrigens: wir im Süden messen nicht mit Baumfällergedöns, sondern mit dem Hut. Grösse 58-60 ist ganz ok. Als tauch Erfahrung
Antwort von Easydiverpaar Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 22:25
Erfahrung ist die Summe der richtigen Entscheidungen abzüglich der gemachten Fehler.
Ein erfahrener Taucher sollte von daher immer ein kleines bisschen im Plus sein.
Antwort von Tariernix Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 23:39
Ich kenn` `ne Menge Taucher, die Erfahrungen haben. Aber Erfahrung? Eigentlich nur einen, der heißt Hubi und ist Divequide bei Seawolf.
Antwort von Nowotaucher Registriertes Mitglied am 25.10.2010 - 23:43
Tariernix:
Würde ich auch so sehen!
Antwort von Langer Registriertes Mitglied am 26.10.2010 - 23:31
also - erst mal das rieeesige Doppelpack auf dem Buckel und technisches Getue allein sicher nicht... Story? wir waren letztens auf ´´nen kurzen TG an einem Steinbruch in der Region (30m-Klasse), hatten nur 8 und 10 L Flaschen, waren fast Dreiviertelstunde unterwegs und sahen noch zwei schwer bepackte Taucher hinter uns einsteigen... als wir hinterher beim umziehen waren, kamen die Doppelpackträger auch schon wieder... wie kann man soooviel Luft nuckeln?

Nee, also- einen guten / erfahrenen Taucher erkennt man nicht an Äußerlichkeiten sondern am Verhalten.

Ich bin vorsichtig wenn sehr wenige TG oder großer Abstand, keine eigene Ausrüstung, wenn dem potenziellen Buddy jegliche Fitness offensichtlich fehlt, oder das Bauchgefühl etwas signalisiert was ich nicht beschreiben kann.
Antwort von tauchender Kakadu Registriertes Mitglied am 27.10.2010 - 07:46
@Langer
nicht jeder der mit Doppelpack taucht braucht viel Luft (oder hast du denen nach dem TG auf den Fini geguckt ?)
Es gibt ziemlich viele Gründe im flacheren mit Doppelpack zu tauchen und auch die TG evtl. abzubrechen:
-Doppelpack und Stagehandling aus Übungszwecken
-vielleicht war den Tauchern kalt ?
-vielleicht hatte einer ein Problem (TG abgebrochen)
-vielleicht waren die ziemlich lange auf 30 m und ihr "nur" auf 10 m ?
-vielleicht war das Doppelpack sehr klein (D4 z.B.)
-vielleicht hatten die 2 Termine oder gar kein Bock mehr (soll auch vorkommen), etc. etc.

Also immer bitte etwas mehr Info bei so Postings mitliefern und nicht immer anderen Tauchern unvermögen vorwerfen wenn man es selber nicht so genau weiss.

Gruß vom Kakadu

...der auch mal gerne Doppelpack taucht und es nicht für jedes Gewässer wieder abmontiert (aus Faulheit, auch so ein Grund)....
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 27.10.2010 - 13:13
Es gibt kaum "den" erfahrenen Taucher. Es gibt nur Taucher, die in bestimmten Situationen erfahren sind - aber in anderen Situationen eben auch Anfänger.
Ob der Rote-Meer-Diveguide im Walchensee als erfahren gelten kann? Oder Der Baggersee"profi" auf einer Brothers Safari?
Antwort von Euregiotaucher Registriertes Mitglied am 27.10.2010 - 13:26
Also ich seh das so das ich bei "Baggersee" Tauchgängen gut dabei bin ... beim Strömungstauchgang oder im "nichtbaggerseeähnlichen Verhältnissen" dann vielleicht noch als OwD oder CMAS * behandelt werden möchte.

Also ich denke das ich in Ägypten oder den Malediven doch lieber nen Guide mitnehme - trotz mehrerer Hundert Tauchgänge ...
Antwort von Arthur Registriertes Mitglied am 28.10.2010 - 23:44
@Langer

Wollte das Thema mit dem Luftverbrauch nicht ansprechen, weil sich gleich ganz viele Taucher auf die Füße getreten fühlen.

Aber es ist was dran:
Wer ein AMV von mehr als 15 l hat, ist niemals erfahren. Der fühlt sich unter Wasser nicht wohl oder/und kann nicht tarieren.

Gruß Arthur
Antwort von GoRalle Registriertes Mitglied am 29.10.2010 - 09:29
@ Arthur

> selten so nen blödsinn gehört.
die große erfahrung scheinst du ja auch nicht zu haben, sonst würdest du ja nicht so stammtischparolen von dir geben.
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 29.10.2010 - 09:44
@Arthur: nein! Ein Anfänger verbraucht mehr Luft. Sicher. Aber andersherum ist der Luftverbrauch kein Maßstab.

Nur ein Beispiel:
Schon wenn ich im Trilaminat-Trocki neben einem Halbtrockentaucher im Baggersee (mein Haussee) hertauche, komme ich manchmal über 15l/min - einfach weil ich mehr arbeiten muss (ohne es wirklich zu merken), denn er hat immer die Tendenz, schneller zu sein, wegen des geringenren Wasserwiderstandens seines Anzugs.

Es ist Quatsch, den Luftverbrauch zum Maßstab zu erheben. Das ist sogar schädlich! Ich kann meinen Luftverbrauch (begünstigt durch eine hohe Vitalkapazität) durch Atemtechnik durchaus in gewissen Grenzen steuern: Aber ich tauche besonders entspannt und ohne Kopfschmerzen, wenn "es mich atmet".
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 29.10.2010 - 10:36
"Wer ein AMV von mehr als 15 l hat, ist niemals erfahren. Der fühlt sich unter Wasser nicht wohl oder/und kann nicht tarieren. " -> hm, ich sehe das so: wer noch nie ein AMV > 15l hatte, war noch nie in einer Situation (Strömung etc.), die dem "Erfahrung" sammeln durchaus zuträglich wäre
Antwort von Bounty Registriertes Mitglied am 29.10.2010 - 11:06
@ kwolf1406,

dazu gehört m.E. noch etwas, nämlich die Größe des jeweiligen Tauchers.

Wenn es z.B. eine etwas „bodennah konstruierte Taucherin“ ist, so benötigt diese von je her weniger Luft, als ein z.B. 1,90 m großer und kräftiger Taucher…

Auch dann will der Luftverbrauch so gar nicht passen. Und es bringt so manchen „Luftverbrauchvergleicher“ nahe des Wahnsinns *grins*
Antwort von Schaffel Registriertes Mitglied am 29.10.2010 - 18:23
Also ich hätte jetzt gerne eine Definition, was eine "bodennah konstruierte Taucherin" ist........
LG Schaffel
Antwort von Euregiotaucher Registriertes Mitglied am 29.10.2010 - 21:27
Also ich würde "Bodennah konstruierte Taucherin" so definieren:

weiblich - tauchausbildung - kleinwüchsig
Antwort von Bounty Registriertes Mitglied am 29.10.2010 - 22:27
KLEINWÜCHSIG – boah, wie gemein!

Eine bodennahe konstruierte Taucherin ist eine, welche nicht besonders groß ist. Eher so mittelgroß. Meinetwegen auch ein riesengroßer Zwerg. Oder, mit entsprechenden Schuhen, ein Scheinriese wie Herr Tur Tur aus der Augsburger Puppenkiste

Ist doch ganz klar, kleinere Menschen veratmen eben auch weniger …

*Kleinwüchsig, ich fass es nicht*
Antwort von Cl@us Registriertes Mitglied am 29.10.2010 - 22:55
... selbst eine z.B. 1,90 m große TaucherIN benötigt schon "von je her weniger Luft, als ein z.B. 1,90 m großer und kräftiger Taucher… "

Es kommt nämlich eher auf die "Muckis" an und eher weniger auf die Größe.

IGL C.

Antwort von Euregiotaucher Registriertes Mitglied am 29.10.2010 - 23:13
Mittelgross ist .... wiegross ?? Riesengrosser Zwerg ... aber kleinwüchsig ist nicht ok ???

gut - ich bin 1,90 und kann mit "Mittelgross" genauso wenig anfangen wie wenn eine Mittelgrosse Frau - wie gross die auch immer ist mir mitteilt sie hätte 85 B - und Schuhgrösse 8


und kleinwüchsig, mittelgross oder Riesenzwerg veratmen auch nicht weniger - vielmehr veratmen die kompimierter - denn so nah am Boden ist der Luftdruck halt etwas grösser - das die Luftsäule ja nochmal einen guten Meter mehr hat auf den - kleinen Menschen - zu drücken. Sprich also: Man atmet nicht mehr - man atmet hier nur ein anderes und komprimierteres Luftgemisch ...

Es wird ja immer gesagt das die Atemluft aus 21 Prozent Sauerstoff, 78 Prozent Stickstoff und eben Edelgasen besteht. So in Atemhöhe eines kleineren Menschen habe ich auch - hinten - ein Ventil - das peppt die Edelgase auf - ihr wisst was ich meine - und von daher kann das hier nicht ganz so gerechnet werden mit der veratmeten Luftmenge ... es ist halt dort unten alles ein wenig "dichter" gepresst ...

Und bitte - jetzt gibt mir nicht die Schuld an irgendwas - ich hab nicht damit angefangen. Meine Frage eingangs war nach: Was ist ein erfahrener Taucher
Antwort von Cl@us Registriertes Mitglied am 30.10.2010 - 00:01
Ja Euregiotaucher, das war die Frage.
Eine These dazu war, daß man es am Luftverbrauch festmachen könnte, ... danach wären alle Frauen (na ja, fast alle) erfahrenere Taucher als Männer, - capito ?!

IGL C.
Antwort von Arthur Registriertes Mitglied am 30.10.2010 - 00:22
Ein erwachsener Mensch braucht in Ruhe 9-10 l Luft/min. Das kann jeder selbst nachvollziehen. Im Schnitt braucht man nur ca. 0,5 l pro Atemzug. Selbst bei einer Atemfrequenz von 20/min kommt man nicht über 10 l/min. Wenn man mehr als 0,5 l pro Atemzug benötigt, dann sinkt zwangsläufig die Atemfrequenz und man kommt auch nicht über die 10 l/min hinaus.

Das Tauchen ohne Anstrengung (Strömung oder sonstige Arbeit) unterscheidet sich vom Ruhezustand nicht markant. Also sind 15 l/min unter Wasser schon hoch gegriffen. Es ist nicht so, dass ein geringerer Luftverbrauch als 15 l/min mehr Erfahrung bedeutet, aber ein höherer Luftverbraucht lässt darauf schließen lässt, dass man sich unter Wasser nicht wohlfühlt.

Eine weitere Stammtischparole hätte ich noch: die Bleimenge. Hängt auch mit der Atmung zusammen. Unter Wasser kehren die meisten Taucher den Atemrhythmus um. Anstatt die Reihenfolge Einatmen – Ausatmen – Pause, wird die Reihenfolge Einatmen – Pause – Ausatmen praktiziert. Man braucht zwangsläufig mehr Blei und letztendlich mehr Luft.

In den vergangenen 32 Jahren habe ich festgestellt, dass die guten (erfahrenen?) Taucher wenig Luft und wenig Blei brauchen. Liegt vielleicht daran, dass Luft früher Mangelware war (10 l Flasche war Standard) und nur Leute mit dem Tauchen angefangen haben, die dazu geeignet waren. Heute sind die Kriterien fürs Tauchen soweit zurückgeschraubt worden, dass jeder Tauchen kann/soll. Dagegen ist erst mal nichts einzuwenden. Aber wenn dieses Handicap-Tauchen als das Maß der Dinge genommen wird, dann bringt mich das auf die Palme.
Antwort von Cl@us Registriertes Mitglied am 30.10.2010 - 02:42
"Das Tauchen ohne Anstrengung (Strömung oder sonstige Arbeit) unterscheidet sich vom Ruhezustand nicht markant."

... mhm, das gilt wohl nur für Drift-TGs.

IGL C.

Antwort von GoRalle Registriertes Mitglied am 30.10.2010 - 06:58
"In den vergangenen 32 Jahren habe ich festgestellt, dass die guten (erfahrenen?) Taucher wenig Luft und wenig Blei brauchen. Liegt vielleicht daran, dass Luft früher Mangelware war (10 l Flasche war Standard) und nur Leute mit dem Tauchen angefangen haben, die dazu geeignet waren. "
> und bei so nem geschwätz gehe ich auf die palme. aha, die alten RICHTIGEN taucher brauchen weniger luft weil es ja FRÜHER nur 10l flaschen gab.
ja, ja, frei nach dem motto " wir hatten ja früher nichts"
aber Arthur, deine sprüche beweisen nur, das man erfahrung auch nicht an jahre fest machen kann.
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 30.10.2010 - 09:47
Welche Faktoren erhöhen unter Wasser den Energieverbrauch und damit auch die Atmumg? Einer der Wichtigsten Werte ist der Wärmeverlust - auch im totaler Ruhe. Tauhen gilt deshalb als eine der am meisten kalorienverbrauchenden Sportarten. - Und das hat Einfluss auf den Luftverbrauch.
Antwort von Arthur Registriertes Mitglied am 30.10.2010 - 11:36
Hallo GoRalle,

warum bringst Du nicht mal etwas Konstruktives (so wie z.B. Cl@us oder kwolf1406) anstatt in meinen Beitrag etwas hineinzuinterpretieren? Ich habe nicht behauptet, dass ich Erfahrung habe. Und ich habe auch nicht behauptet, dass Du sie nicht hast. Wo ist also Dein Problem, dass Du so persönlich wirst?

An den Wärmeverlust habe ich noch nicht gedacht, ist ein Argument.
Irgendwo habe ich mal eine Abhandlung über den Zusammenhang zwischen körperlicher Tätigkeit und Luftverbrauch (über Wasser) gelesen. Demnach braucht man 16 l/min beim Wandern (3,2 km/h). Inwieweit das aufs Tauchen übertragbar ist, kann jeder für sich selbst bestimmen.

Erfahrung ist übrigens auch, wenn man sein Grenzen kennt und auch mal nein sagen kann.

In diesem Sinne

Gruß Arthur
Antwort von Hans_S Redaktionsmitglied am 30.10.2010 - 13:10
Streitet euch bitte nicht, versucht Argumente auszutauschen.

"Irgendwo ... gelesen. Demnach braucht man 16 l/min beim Wandern (3,2 km/h)."

Das stammt z.B. hieraus (Lehrgang für Atemschutzgeräteträger) ->
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BTW (OT): Zum Thema Kleinwüchsigkeit und Luftverbrauch gebe ich zu bedenken, dass Mini-Ausgaben von Taucherinnen mindestens zwei Flossenschlagzyklen mehr benötigen, um mit nicht "bodennahen" Tauchern Schritt, äh Flosse, zu halten. Sie sind einfach mehr in Bewegung, z.B. auch über Wasser. Bewegungsabläufe, die beim "normalo" weniger anfallen, der nicht auf den Tisch klettern muss um auf Augenhöhe zu kommen etc. Aber zum Trost bounty: dafür sind sie (die Bodennahen) meist richtig niedlich
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Antwort von target Registriertes Mitglied am 30.10.2010 - 17:04
gut . - . Streiten bringt nichts aber einr gute diskussion schon .. Eine gewisse erfahrung hat jeder taucher . - . Der eine was mehr ... Der andere was weniger
Antwort von Arthur Registriertes Mitglied am 31.10.2010 - 02:18
Also bevor das interessante Thema vom Bildschirm verschwindet, würde ich gerne noch etwas dazu sagen, auch wenn zur Ursprungsfrage im ersten Moment keine Bezug besteht.

Hans_S hat die Quelle gefunden, die Luftverbrauch in Abhängigkeit der körperlichen Tätigkeit dargelegt. Ich denke, keiner wird die Grafik grundsätzlich in Frage stellen und das als Stammtischparolen abtun.

Also warum sollte/wird unter Wasser unverhältnismäßig mehr Luft benötigt? Mir fällt der falsche Atemrhythmus ein, die daraus resultierende Überbleiung, ineffiziente Tarierung und letztendlich der „Stress“, den man in ungewohnter Umgebung hat. Und der Wärmeverlust.

Der Wärmeverlust hat mich auch an die Ausrüstung erinnert. Ich habe lange in meinen alten Unterlagen nach Automatenvereisung gesucht. Habe nichts gefunden. Gab es früher nicht. Wahrscheinlich waren die Kompressoren und die Lungenautomaten besser. Oder beim Joule-Thomson-Effekt spielt die Luftfeuchtigkeit nicht die Rolle, sondern die Strömungsgeschwindigkeit? Also doch der Luftverbrauch?



Gruß Arthur
Antwort von Cl@us Registriertes Mitglied am 31.10.2010 - 06:52
"Also warum sollte/wird unter Wasser unverhältnismäßig mehr Luft benötigt?"

Genau das ist IMHO gar nicht der Fall. Wenngleich man die Fähigkeit sich möglichst kraftsparend UW zu bewegen nicht als alleiniges (!) Indiz für Erfahrenheit eines Tauchers hernehmen kann, macht trotzdem ein Anfänger recht viele Bewegungen und Handgriffe, die eigentlich unnötig sind und die teilweise durch Gegenbewegungen wieder ausgeglichen werden müssen, z.B.:

- durch nicht optimale Flossenschwimmtechnik
- "Paddeln" mit den Armen
- Schwimmen nach oben, gegen die falsche Tarierung, bzw. zuviel Blei
- Schwimmen nach unten gegen die falsche Tarierung, bzw. zu viel Luft im Jacket oder nicht ausgeatmet
- Benutzung des Inflators für kleine Tiefenveränderungen, obwohl Lungentarierung ausreichen würde
- falsches Schwimmen gegen die Strömung, nicht nahe am Grund bzw. Riff
- ständiges Ausgleichen einer falschen Tarierung mit Hilfe des Inflators, oft zu viel oder zu wenig Luft im Jacket
- ... usw.

Ist der Taucher erfahren genug, obige Fehler nicht (mehr) zu machen, liegt das AMV bei einem "normalen", entspannten Tauchgang etwas über dem in der verlinkten Grafik angegebenen Wert für Stehen (9 l/Min) aber unterhalb der Werte für Gehen (>16l/Min) und steht somit auch mit dem Kalorienverbrauch durch Auskühlung in keinem nennenswerten Verhältnis.


Ob Kompressoren früher besser waren, kann ich nicht beurteilen - die Lungenautomaten waren es sicherlich nicht (1. Stufe meist kolbengesteuert, up-stream, etc.).

IGL C.
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 31.10.2010 - 08:31
Welche Faktoren den Luftverbrauch bestimmem, haen wir ja nun viee genannt . In Summe ist das also sehr imdividuell und hägt auch vom Zriningszustand ab. Daher ist es aber auch nicht richtig, einen Scwellenwert für einen erfahrene Taucher anzugeben.
Während meiner ersren 200 Tauchgänge habe ich das AMV regelmässig bestimmt und in eine Kurve eingetrage . Irgendewann machte die Kurve innerhalb, weniger Tauchgängen einen Sprung nach unten. Das war wohl die Zeit, wo ein Knoten geplatzt ist. Aber bei welchem Mittelwert das landet ist sehr untetschiedlich.
Antwort von wwjk Registriertes Mitglied am 31.10.2010 - 16:32
@Arthur: Diese Quelle ist zwar nett, aber es gibt deutlich bessere.
Da kommen dann bei gesunden Männern im 3. Lebensjahrzehnt bei Ergometriebelastung von 30W physiologische Varianzen von 12-20l/min raus... Hilft Dir also genau 0 weiter.
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 31.10.2010 - 16:55
ups - man sollte nicht vom Handy aus posten, da sieht man seine Fehler nicht auf dem Minidislpay... wenngleich es heute früh auf der Terasse recht nett war, vor dem TG ... ("Zriningszustand" sollte "Trainignszustand" heißen.

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