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Was tun, wenn Haie einem zu nahe kommen
Abgesandt von rolf am 17.10.2004 - 18:50:

Hallo zusammen!

Werde in der zweiten Novemberwoche im Roten Meer tauchen gehen. Da hat man ja auch die Chance, einmal Haie zu sehen. Auch wenn diese normalerweise nicht an Taucher gehen - was tun, wenn doch einmal einer zu nahe kommt? Gibt es irgendetwas, mit dem man sie wieder vertreiben bzw. sich im Ernstfall schützen kann?

Beitrag von der Redaktion aus dem Ausruestungsforum hierher verschoben.



Antwort von Michael Fisch Registriertes Mitglied am 17.10.2004 - 19:09
Endlich eine Grund für deine Tauchermesser - Partner schneiden und schnellstmöglich davon schwimmen.

Michael
Antwort von Blues Lee Registriertes Mitglied am 18.10.2004 - 07:34
Hi,

war gerade bis Samstag im Roten Meer auf Tauchsafari. Bei einer abendlichen Deko-Runde wurde erzählt, dass Haie empfindlich gegen Schläge auf die Nasenspitze seien. Dementsprechend haben auch zwei Clubkameraden vor vielen Jahren statt neben dem Tauchermesser stehts folgende Dinge mit sich geführt:
- 500 g-Hammer
- kleine Handaxt

Wir haben sooooo gelacht bei der Vorstellung eines Hammers statt des Messers am Taucherbein... aber wenn`s hilft...
Selbst versuchen!
Übrigens: Habe auf der ganzen Fahrt keinen einzigen Hai gesehen. Wer das will, muss die entsprechenden Plätze anfahren und vor allem vor den anderen im Wasser sein.
Im Allgemeinen verziehen sich die Haie, bevor der Taucher auch nur eine Flosse von ihnen sieht, außer an ausgesprochenen "Shark Points"... also keine Angst! Gefährlich wirds nur beim Anfüttern oder Territoriumsverletzungen bei Riffhaien.

Gruß
Blues
Antwort von BIOnaut Redaktionsmitglied am 18.10.2004 - 11:05
Hi Blues Lee,

hatte vor Jahren mal einen Kameraden dabei, der zum SCHILDKRÖTEN-Scootern einen an der Spitze umgebogenen Meißel mitführte!! :o
Hammer und Meissel am Bein, da freuen sich die Diveguides! ("Jetz glabmas hoit: I wui koane Koralln klopfa!! Ich brauch des nur fürd Hai und de Schildkrötn!")

Aber zum Thema: Wer von Euch war schon mal bei einer Fütterung? Welche Riffhaie sind territorial? Wer hat das - was? - schon mal erlebt?
Und: (immer noch aktuell, aus dem OPEN WATER Thread Hier klicken) Was hat ein verletzter Taucher im Wasser mit dem Verhalten eines Hais zu tun?

Uli
Antwort von Goldi Registriertes Mitglied am 18.10.2004 - 17:55
Wenn ein Hai zu Nahe kommt? knipsen, Foddos machen

Was passiert, wenn dir eine Kokosnuss auf die Birne fliegt, oder du die Treppe runterstürzt, bei einem Verkehrsunfall mitgerissen wirst...?

Lt. bekannter Statistik sterben jährlich 7 Menschen an einem Haiangriff.
Wenn du dir vor deinem Urlaub dann noch raussuchst, wieviele Menschen bis dato dieses Jahr daran starben (klingt leider derb, sorry) und es waren schon 7, brauchst du dir somit garkeine Sorgen mehr machen ;)
(Übrigens: Ca. 200 Millionen!! Haie werden jedoch jährlich abgeschlachtet.)


Mensch Leute, hängt euch doch nicht einfach immer an diesen alten Böse-Haie-Klischees auf. Andere Tiere sind viiiiel gefährlicher und es schreckt trotzdem nicht weniger Leute ab, ins Wasser (oder in den [Großstadt-]Jungle) zu gehen.


Simone
Antwort von Blues Lee Registriertes Mitglied am 18.10.2004 - 20:48
Hi Rolf,

da hier im Forum wieder mal `zig Aussagen zu Deiner Frage stehen, aber konkrete Antworten auf Deine Fragen immer noch nicht gegeben wurden (außer die meinige mit Hammer und Axt ) hier an dieser Stelle noch ein Buch-Tip, der Deine Fragen sicherlich besser beantwortet, als jedes Forum: "Wie Haie wirklich sind" von Hans Hass und Eibl Eibesfeld... Kleines Taschenbuch, a. m. S. extrem lesenswert, besonders bezogen auf die Frage, wie man sich Haien gegenüber unter Wasser verhalten sollte... mit Nofalltipps!

Gruß und viel Spaß im RM
Blues
Antwort von Goldi Registriertes Mitglied am 18.10.2004 - 21:01
achja, da war ja was ;)

Hier klicken

Gruß
Simone
Antwort von BIOnaut Redaktionsmitglied am 18.10.2004 - 22:52
NA, dann will ich doch mal etwas empfohlenes taucherisches Allgemeinwissen zum Thema Haie und Empfindlichkeiten VORSICHTIG einfließen lassen:

a. Wer Bücher über Haie kaufen will, sollte auch die die neueren Werke zum Thema nicht unbeobachtet lassen. Aktuelle Literatur wäre: Ritter: Mit Haien sprechen. (Wer hat`s gelesen?)
Hass/Eibl-Eibesfeldt: Wie Haie wirklich sind (Wer hat`s gelesen?) ist ein Uralt-Text von anno dunnemal (erstmals 1977 erschienen) und im Lichte neuere Forschungsergebnisse in vielen Teilen oftmals haarsträubender Senf, und geeignet Menschen in Angst vor der Bestie Hai zu lassen. Etwas weniger subjektiv: spätestens nach ein paar Jahren veraltet jedes Forscher-Buch, das ist nun mal der unausweichliche Gang.
Aber wenn man Herrn Eibl-Eibesfelds Experimenten nur wenige Jahre vor seinem Haiexperten-Autorentum zuguckt, schüttelts einen - vor Lachen. Damals war das (fast) ernstzunehmende Wissenschaft!



b. Haie sind an der Schnauzenspitze wohl kaum überempfindlich, sieht man die teils erheblichen Wunden, die Weißhaie und andere Arten dort tragen. Wie dem auch sei, die Empfehlung mit nem Hammer auf den Hai in der `Hot-Zone` `loszugehen` hab ich für nen Scherz gehalten. :o
Es ist absolut kontraproduktiv einen Hai körperlich anzugehen, der einem mit der Schnauze in die Maske guckt (sehr sehr selten!), bzw. gerade mal austesten will, ob sich das unbekannte Wesen als Fluchttier verhält. Man zieht einfach den kürzeren bei einem Hai, der sich selbst verteidigt ! Das sollte jedem einleuchten.
Insofern ist Ritters Weiß-Hai erprobte Technik `Wasserdruck` (Schwall erzeugen, gegen den Hai richten) deutlich `sanfter`, aber als Abwehrreaktion genauso wirkungsvoll. Auch das leichte Drücken gegen die Kiemen scheint selbst aufdringlichste Haie äußerst zu beeindrucken.

c. Was das adequate Verhalten als Taucher bei Haibegegnungen angeht, so hab ich schon mal was geschrieben. Danke Simone.

Es bleiben meine interessierten Fragen an alle Hai-Fans: Wer von Euch war schon mal bei einer Fütterung? Welche Riffhaie sind territorial? Wer hat das - was? - schon mal erlebt?
Und: (immer noch aktuell, aus dem OPEN WATER Thread) Was hat ein verletzter Taucher im Wasser mit dem Verhalten eines Hais zu tun? Wie erklären sich blut-triefende Erlebnisberichte von Schiffbrüchigen in Hass`/Eibesfeldts Buch?

Frohes posten!

Uli

Antwort von carcharinus Registriertes Mitglied am 18.10.2004 - 23:07
Hallo,
ich war schon bei Hai Fütterungen dabei, schnorchelnderweise, war ganz nett, aber besser finde ich es dann doch die Haie zu sehen ohne das sie angefüttert werden.

Ich habe auch das Eibelsfeldt/Hass Buch gelesen, ist schon eine zeitlang her, steht aber bei mir im Regal rum, kann also wieder mal reinschaun.

Fragen zurück an Biouli:
Was ist das -was?- das man schon erlebt haben soll?
Und was erwartest Du als Antwort auf die Frage mit dem verletzten Taucher in Open Water? Dass das Blut die Haie herbeigelockt hat? Das ist doch zu einfach oder?
Antwort von BIOnaut Redaktionsmitglied am 18.10.2004 - 23:15
Zur Klarstellung:
Wenn Haie territorial sind, dann zeigen sie das auch. Frage: Wenn ja, wie und in welcher Situation haben sie es euch gegenüber gezeigt?

Die OPEN-WATER-relevante Frage war: Warum existiert es eine positive Korrelation zwischen Hai-Angriffen und verletzten Menschen im Wasser? Was bewirkt eine Verletzung beim Menschen in Bezug auf das Haiverhalten?

Uli
Hai-Alarm auf Mallorca - biological advisor

@ carcharhinus: Wann / wo wurden Haie gefüttert und du warst als Schnorchler dabei? Wie lief das technisch ab? Wie verhielten sich die Haie? Welche?
Antwort von carcharinus Registriertes Mitglied am 18.10.2004 - 23:36
Naja, territoriale Riffhaie, sind dann wohl die, die näher kommen und wollen ihre Grenzen abstecken. In der Theorie zumindest, in der Praxis sind die meisten Haie dann doch sehr scheu, besonders wenn man auf sie zuschwimmt.

Wenn die Haie also Blut im Wasser schmecken, dann rinnt ihnen so richtig das Wasser zusammen und dann werden sie ganz wild drauf zuzubeissen, ob das Blut von einem Taucher oder absichtlich ausgelegter Beute kommt wissen sie ja nicht.


Antwort von carcharinus Registriertes Mitglied am 19.10.2004 - 09:03
Und noch ein Tipp für Nahkämpfe mit Haien: Dreht man einen Hai auf den Rücken, verfällt er in einen Starrzustand und man kann mit ihm machen was man will.
Bei weissen Haien wurde das allerdings noch nicht erprobt, soweit ich weiss, oder hat jemand schon mal davon gehört? Müsste aber eigentlich auch funktionieren, da das ja auf dem Gleichgewichtsorgan der Tiere beruht.


Antwort von Male am 19.10.2004 - 13:44
@biouli
Ich hörte des öfteren man solle die Haie bei Gefahr anschreien?

Suchst du so etwas?

Hai Fütterung Sudan
Zwei Tauchgänge an der selben Stelle, immer an die fünf Haie die Ihre Kreise zogen. Beim dritten Tauchgang ließ sich die Gruppe neben einigen Korallenstöcken nieder,wir mußten uns ruhig verhalten und sollten den Platz nicht verlassen. Danach kam der Kapitän mit einer verschlossenen Dose voll Futter. Man merkte das die Haie unruhig wurden, ausserdem wurden es immer mehr. Die Dose wurde mit einer langen Stange in ca. acht Meter Entfernung geöffnet und die Haie stürzten sich darauf. Einige kamen mit einem Meter Abstand an uns vorbei. Nachdem Sie alles gefressen hatten zogen die Haie wieder ruhig Ihre Kreise und wir in die andere Richtung davon. Ich fühlte mich zu keinem Zeitpunkt bedroht sondern war nur fasziniert von der Eleganz der Tiere ( oder war es schon ein Tiefenrausch?).
Hatte schon vorher vereinzelte Hai begegnungen :o im roten Meer, die erste mit 25 Tauchgängen, mein Gefühl dabeiich bin dem Hai sowas von wurscht.

Auf keinen Fall sind Sie diese Bestien wie es gerne dargestellt wird. Ich achte aber immer keine Verletzungen zu haben, auch keine alten die aufbrechen könnten, den in einen Blutrausch der Haie dessen Ursache ich bin möchte ich nicht kommen.

Gruß Male

Antwort von BIOnaut Redaktionsmitglied am 19.10.2004 - 16:20
@ Male:

Haie unter Wasser anzuschreien erzeugt sowohl ein unbekanntes / unerwartetes Geräusch, `ne Menge Luftblasen, Atemnot, als auch eine Druckwelle. Jeder unbekannte Faktor - insbesondere ein unbekanntes Geräusch - lockt den Hai (vielleicht auch andere?) an (sofern der Faktor nicht bedrohlich wirkt), das Unerwartete lässt ihn zurückweichen, die Druckwelle schreckt ihn ab. Prinzipiell kann das Schreien also dazu führen, dass sich der Hai durchaus weiter interessiert zeigt oder vielleicht noch mehr Haie angelockt werden, von der Gefahr, sich zu verschlucken und die Kontrolle zu verlieren, mal ganz abgesehen.
Anstatt den Hai anzuschreien ist es also besser, die Druckwelle mit den Händen zu erzeugen und auf den interessierten Hai frontal zuzuschwimmen.

Danke auch für deine Schilderung der Fütterszene. Ich nehme mal an, da waren im Sudan ausschließlich Riffhaie am Werk und haben sich über toten Fisch hergemacht. Der Graue Riffhai ist Weltmeister im `Erriechen`: Fischmuskelfleisch / Fischblut wird von ihm noch in einer Verdünnung von 1:15 Milliarden wahrgenommen, also etwa ein Tropfen Blut im Schwimmbecken der Münchener Olympiahalle.
Aber wie steht`s mit Menschenblut, Urin - dem Angstpiesler? Wie stehts mit menstruierenden Frauen? Werden sie da wild?

An all die übrigen Mitleser (geschätzt 2 bis 3 Dutzend):
Ihr erinnert mich an ein `Rudel` Riffhaie, die im Sichtweitenabstand patrollieren! Genau so SIND Haie: abwartend, vorsichtig, nur nix falsches machen (posten)!
Was ist denn nun der Schlüsselreiz, den ein Taucher, ein Schwimmer, ein Schiffbrüchiger, ein verletzter Mensch gibt, damit die Haie mutiger werden? Blut?
Antwort von carcharinus Registriertes Mitglied am 19.10.2004 - 16:28
Ich habe mich im Buch von Hass/Eibelsfeldt: "Wie Haie wirklich sind" schlau gemacht und dort ein Kapitel über Revierverhalten entdeckt.

Hass schreibt über Graue Riffhaie, den er Carcharhinus menisorrah nennt;(um welchen Hai es sich aber wirklich handelt weiss ich nicht, weil Carcharinus menisorrah oder falciformis ein Name für den Seiden-oder Glatthai ist und der Graue Riffhai Carcharhinus amblyrynchus mit seinem wissenschaftlichen Namen heisst),
und über den Weisspitzenriffhai (Triaenodon obesus)und führt viele Beispiele dafür an, dass vermeintliche Attacken auf Taucher wohl nur Versuche der Haie waren ihr Revier zu verteidigen.
Dazu sind die Haie oft schnurstracks auf die Taucher zugekommen und in einigen Fällen haben sie ihnen dann auch mit der Breitseite des Mauls eine übergezogen, sodass sie zum Teil verletzt waren.
Hass stellt also die Theorie auf, dass gewisse Haie also ihr Revier verteidigen und viele der vermeindtlichen Haiattacken (75%) also nur Versuche waren den Eindringling - also hier den Taucher einzuschüchtern bzw. aus dem Revier zu vertreiben. Auch beschreibt er die Verhaltensmuster dieser territorialen Haie sehr genau.
Die logische Schlussfolgerung ist, das man einige Haiattacken vermeiden könnte, würde man das Verhalten der Haie, gerade eben der territorialen richtig interpretieren.
Antwort von BIOnaut Redaktionsmitglied am 19.10.2004 - 16:49
@ carcharhinus:
Hans Hass und der Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt meinen tatsächlich den Grauen Riffhai Carcharhinus amblyrhynchos, den o.g. Weltmeister im Riechen.
30 Jahre später ist ziemlich klar, das es keine Reviere bei Riffhaien gibt, die gegen TAUCHER verteidigt werden! Was die Riffhaie und andere Arten tun, ist, einen Taucher (= unbekanntes Objekt) frontal anzuschwimmen (z.B. um seine Reaktion zu testen), bzw. umzuschwimmen, zu beißen, :o, wenn sie in ihrer Manövrierfähigkeit eingschränkt und im Stress sind! Das ist in vielen Riff-Situation der Fall, Haie von Tauchern `eingekreist` werden, aber auch wenn sich Haie an der Oberfläche befinden und Taucher von unten kommen. :o
Das von Hass/Eibesfeldt postulierte Revier-Verteigungsverhalten gegenüber Tauchern (agonistic behaviour = Spiralschwimmen, Buckeln) ist in der Vergangenheit regelmäßig in Kombination mit einem oder mehreren Schiffshaltern am Hai beobachtet und auch per Video dokumentiert worden. Die Haie winden sich mehr oder weniger wild, um durch Verwringung ihrer Haut die Saugfische loszuwerden, die die Sensorenphalanx irritieren!
Obwohl sich Haie untereinander `drohen`, sollten wie die klassische Revierverteidigung (ach Irenaeäus, die war schon immer eines deiner Steckpferde!) als Angriffsgrund gegenüber Tauchern vergessen.

Uli, Hai-Alarm auf Mallorca - biological advisor
Antwort von carcharinus Registriertes Mitglied am 19.10.2004 - 17:27
@biouli:
Ist ja interessant, das mit dem Revierverhalten. Darf ich auch fragen woher Du die infos hast? Nicht weil ich Dir nicht glaube, sondern weil es mich interessiert.

@schlüsselreiz(e): Blut würde ich sagen gehört da schon dazu. auch niederfrequente schallwellen, wie sie zum Beispiel ein zappelnder Fisch oder eben Taucher oder Schwimmer abgibt gehören da dazu

Wollen wir jetzt auch über Hai Alarm auf Mallorca diskutieren? Ich habe den Film gesehen...war echt lustig.
Hat der Carcharodon megalodon wirklich Eier gelegt und keine lebenden Jungen zur Welt gebracht?
Antwort von BIOnaut Redaktionsmitglied am 19.10.2004 - 18:00
Neee! Gnade, bitte nich ernsthaft über `Haialarm auf Mallorca` diskutieren!
C. magalodon war aller Wahrscheinlichkeit nach lebendgebärend (enge Verwandschaft mit C. carcharias = Weißer Hai), es gibt keine fossilen Hai-Ei-Funde, und auch keine fossillen Hai-Mütter. Aber da bin ich mir nicht 100 % sicher.

@Revierverhalten: siehe Ritter: Über die Körpersprache von Haien, Ritter: Mit Haien sprechen.

@Schlüsselreize: D`accord für die niederfrequenten, u n r e g e l m ä ß i g e n Schallwellen.
Auch Blut - ja doch! , bzw. Blut g e r u c h - nicht die Farbe - Aber WELCHES Blut?

Antwort von carcharinus Registriertes Mitglied am 19.10.2004 - 21:16
Ja was für ein Blut? Da weiss ich leider nicht weiter. Vielleicht kannst Du da ja noch genauer sagen, was Du meinst.
Und zu Erich Ritter, ob er als Wissenschaftler anerkennt ist, ist fraglich? Wie wissenschaftlich ist seine Forschung? Ich möchte darüber hier nicht urteilen, aber sagen, dass ich von anderen Haiforschern weiss, die ihn nicht so ganz ernst nehmen.

zu oben: Haie werden weder von Urin angezogen noch von menstruierenden Frauen, ausser vielleicht wenn sie verletzt sind und zappeln...
Antwort von BIOnaut Redaktionsmitglied am 20.10.2004 - 07:02
Moin z u s a m m e n !

@Ritter: Joo. Galileo wurde auch nicht ernstgenommen. Aber vielleicht kann uns ja aus dem Forum irgendjemand eine aktuelle Alternative zu Herrn Ritter als Wissenschaftler nennen?

@Blut: Es ist natürlich der Geruch von BEUTE, der Raubtiere zu ihren Opfern lockt. Bei Haien also Fischblut, bei verschiedenen Großhaien auch das Blut von Meressäugern (Wale, Delfine, Robben) ... aber Menschenblut?? Menschen und Menschenblut sind dem Hai seit 400 Millionen Jahren VÖLLIG unbekannt.
Du kannst dich und deinen Tauchpartner am Riff aufkratzen / aufschneiden / malträtieren wie du willst , euer Blut wird das Verhalten der Haie nicht beeinflussen. Sie nehmen wohl einen Fremdgeruch war, aber der passt definitiv nicht in ihr Beuteschema. Nix Blutrausch.
Du kannst eine ganze Schulklasse von simultan menstruierenden Jung-Mädchen in die Lagune eines Malediven-Ressorts schicken, ... es wird die Haie nicht zu Bestien machen, wohl aber die Tauchlehrer. :o

Wenn Menschenblut / -Urin also kein Schlüsselreiz ist, kommen wir wieder zurück auf die eingangs gestellte Frage, warum es dann doch eine positive Korrelation zwischen verletzten Menschen im Wasser und misslungenen Haibegegnungen gibt!?
Antwort von carcharinus Registriertes Mitglied am 20.10.2004 - 19:20
@Ritter und Galileo:
Also Hai Wissenschaftler gibt es sicher viele, mehr als ich jetzt hier aufzählen könnte und zwar Leute die einen seriösen wissenschaftlichen background haben. z.B. Dr. Sam Gruber (Miami University), Dr. Kim Holland (Hawai University), Dr. Hueter und seine Leute am Mote Marine Lab in Florida, Dr. Campagno der mit weissen Haien in Südafrika arbeitet um nur einige zu nennen...

@menschliches Blut: es mag sein dass Haie Fischblut oder das andere Tiere bevorzugen, aber das es sie gar nicht interessiert, dass halte ich für nicht richtig - soweit ich weiss gibt es dazu keine genügenden Forschungsergebnisse. Und ich meine damit FAKTEN und keine Vermutungen.
Wenn jemand was dazu gelesen hat, ausser Ritter, wäre ich dankbar wenn ihr mir das mitteilen würdet.
Antwort von BIOnaut Redaktionsmitglied am 21.10.2004 - 00:03
N`Aaabend, zusammen!

Ich muss nu gleich weg zu meinem Bio-Seminar nach Korsika (bin 10 Tage oder so offline), deshalb in aller Kürze noch ein paar Hai-Happen.

@Wissenschaftler:
Respekt, carcharhinus. Diese Liste haben nicht alle im Kopf!

@menschliches Blut:
du schreibst `es mag sein, dass Haie Fischblut oder das andere Tiere bevorzugen` - du meinst wohl `in geringeren Konzentrationen wahrnehmen und identifizieren` ,
weiter: `aber das es sie gar nicht interessiert, dass halte ich für nicht richtig` - `nicht interessieren` hat niemand auch nur ansatzweise so gesagt, nicht mal Dr. Erich Ritter. Aber sowohl die Qualität als auch die Wahrnehmung an sich dürfte sich doch in ganz anderen Dimensionen als bei Fischblut (1:15 Milliarden!) abspielen, wenn die Evolution auch nur halbwegs verstanden ist!

@FAKTEN `Wenn jemand was dazu gelesen hat, ausser Ritter, wäre ich dankbar wenn ihr mir das mitteilen würdet.` - Dito! Huhu? Ist da jemand?


Was ich also sagen wollte, bzw. beantwortet haben wollte, war:
Die meisten Menschen glauben, dass ihr Blut Haie a n l o c k t . Das ist FALSCH. (Punkt.)
Verletzte Menschen werden öfters von Haien gebissen als unverletzte: Das ist RICHTIG.

Wie geht beides zusammen? Die Erklärung ist ebenso einfach wie plausibel / stringent:
Wir gucken einfach zu viele Filme! :o Die Medien haben unser Bild vom blutrünstigen Hai so betoniert (ob wir`s wahrhaben wollen oder nicht), dass wir nun tatsächlich glauben, Haie hätten es auf uns abgesehen.
Und Weil der Mensch also GLAUBT, dass sein Blut den Hai anlocken wird, verhält er sich - ohne es zu wollen - als Köder:
Er wird nervös, sein Herz schlägt schneller, sein Atem geht schwerer, usw.: er produziert haufenweise unregelmäßige niederfrequente Schwingungen und Geräusche.
Und das alles, obwohl noch gar kein Hai in Sicht ist. Genau diese Signale werden aber vom Hai registriert, samt einem Geruch, den er nicht zuordnen kann, zumindest keiner Beute. Was ist diese unbekannte Ding? Also kommt er (die wenigsten Haie) näher um Augen, Seitenlinenorgan, Grubenorgan etc. effektiver einzusetzen.
Spätestens jetzt ist es um die Kontrolle der Situation beim unerfahrenen Taucher geschehen. Im sicheren Glauben, dass nun sein letztes Stündlein geschlagen hat, macht der Mensch einen `letzten` unbekannt/interessant reichenden Angstpiesler, und schnippt / schwimmt / zappelt unkontrolliert an die / an der Oberfläche.
Wir sollten es dem Hai nicht übelnehmen, wenn nun (sehr selten) sein Interesse soweit fortgeschritten ist, dass er von der vermeindlichen Beute mal probiert.
Verletzte Menschen werden selten ein zweites mal gebissen, weil Menschenfleisch den Haien nicht schmeckt. Gebissene Menschen verlieren schnell viel Blut, zittern, sind im Schock und/oder unkontrollierter Panik und verführen dadurch u.U. noch weitere anwesende Haie zu einem Probebiss.
Ich denke, wir sind uns einig: es gilt den allerersten Geschmackstest zu verhindern!

Zusammenfassend: Es ist der medieninduzierte Volksglaube, dass Menschenblut den Hai anlockt und Haie Menschen beißen, um sie zu fressen, der sowohl schädlich für die Haie ist (immerhin sterben ja ein paar Millionen jährlich auf bestialische Art und Weise), als auch für den Menschen. Mit dem Bild der Bestie im Kopf nämlich lähmt ihn seine Angst, das richtige zu tun, d.h. ruhig und gelassen zu bleiben, auch wenn man blutet, den Hai in vertikaler, austarierter Position zu beobachten, nicht an die Oberfläche oder im Rückwärtsgang zu fliehen, evtl. sogar abzusinken und weiter interessierte Haie frontal anzuschwimmen.

Was ich also empfehle: Seid mal mutig bei eurem nächsten Hai. Stecht Euch doch mal leicht mit dem Messer o.ä. in den Finger und schaut, ob das den Hai irgendwie interessiert! :o Wenn euer Buddy panisch guckt und zu zappeln anfängt, habt ihr was falsch gemacht!

Best fishes,

Uli
BIONAUT
Ohne BIO fehlt dir was!
Antwort von Male am 21.10.2004 - 09:19
Ja, es waren Riffhaie und
ja, es waren Fischabfälle, deren Reste wir zuvor verspeisten.
Ja, mein Ausdruck Blutrausch ist auf diverse Filme zurückzuführen.
Nein, ich bin nicht der Meinung das Haie es auf Menschen abgesehen haben. Auf dem Radweg habe ich
vor Hunden die auch manchmal unberechenbar sein können mehr angst als vor Haien.
Unterschied im Blutgeruch, auf die Idee wäre ich nicht gekommen. Als Frau macht man sich schon so seine Gedanken.
Hallo nasskalt: wir waren zusammen im Sudan. Du hast viele Fotos gemacht, zeig doch welche und was waren DEINE Gedanken.
Hallo Rolf: mach dich einfach mit dem Gedanken vertraut, das du einen Hai begegnen könntest, der aber so vollgefressen ist,von dem Überangebot an Nahrung, das er dich gar nicht beachten wird. Berichte uns doch wenn du einen Hai gesehen hast wie es war.

schönen Urlaub Male
Antwort von Kimani Registriertes Mitglied am 22.10.2004 - 20:47
guckst du da

Hier klicken

da werden dir geholfen
wenn nich ist dir nicht zu helfen
Antwort von gast am 01.11.2004 - 16:31
Nigel Marven’s World’s Deadliest Shark film showed on UK television last
week. The film is one of those cynical attempts to entertain a mass
audience by focusing on Shark Attack via dialogue and actual film footage
constantly offset by reassurances that sharks are not really so bad or by
Marven doing stunts. The tone is set early on when Marven tells us:
‘…Of all the shark species in the world, only a tiny percentage kill
people. Of those killers, three stand head and shoulders above the rest.’

And so we are presented with the sort of shark film of which Anatomy of a
Shark Bite is the infamous prototype. The great white (Marven here calls it
a legendary monster) and tiger shark (that has a stomach like a junk yard)
are early dismissed so that the focus can shift to the latest villain: the
bull shark. In fact I think Marven is sincere in his appreciation of
sharks. Unfortunately he is impaled on the horns of a dilemma: the
sincerity (and positive comments about sharks) are diluted and corrupted by
the requirement to focus on shark ‘attack’ and accompanying
sensationalism.

The genre is rather like making someone walk through a minefield and
constantly reassuring them that it is not dangerous unless you tread on a
mine and that there are not very many mines anyway. The stunts – hand-
feeding bull sharks or swimming outside the cage with white sharks – are
entertaining in the sense that most people watch Grand Prix races: hoping
for disaster.

Nigel Marven was standing next to Erich Ritter when a chummed-in bull
shark – obviously not a card-carrying member of the I Think Erich Ritter is
Infallible Society - decided to eat Ritter’s generously proffered and
nicely chummed up calf muscle. (Given that the shark decided to eat
Ritter’s leg just after Erich told Nigel that the sharks couldn’t care less
that they were there, you have to admire its sense of timing and wonder if
it had a sense of humour too.)

Ritter’s ‘accident’ – to use Sharkproject’s politically correct term – was,
of course, the reason for this film’s genesis: to re-use and re-exploit the
gory footage for what would have been better titled Son of Anatomy of a
Shark Bite or Anatomy of a Shark Bite – The Rehash. And so, there is Erich
once again starring in the show and doing his cute grin and making up silly
explanations that Marven (if few others) finds convincing. For example we
are told that a bull shark close to shore can feel hemmed in by peoples’
legs and that it mistakenly thinks legs are competing with it in its hunt
for stingrays… Wow! I want to be a world-famous Shark Behaviour Expert too!
And I thought Science is difficult!!!

It is interesting that Ritter, when originally bitten, insisted that the
footage of the bite never be shown. We are now on film 2. How many more
productions can we expect to be squeezed out of the near-suicidal stunts of
someone who claims to have spectacular knowledge of shark behaviour yet –
as this incident proves - obviously knows a great deal less than the rest
of us (who claim to know very little)?

When Marven interviews Erich in this film about why he got bitten we get a
magnificent demonstration of Erich’s breathtaking ability to contradict
himself ad nauseam. You should go back to science school Erich and study
logic and that simple tool for theory construction, Occam’s Razor.
Contradicting yourself and stacking ever more implausible theories on top
of other silly theories isn`t quite the accepted method.

To refresh memories:

Prior to Anatomy of a Shark Bite we had to endure ‘scientist’ Erich’s
telepathic ability to intuit shark behaviour / his ability to read sharks’
intentions just by glancing at them and ‘know’ what they are thinking / and
of course let us not forget his world-famous Yogic Heartbeat Control
Theory.

In Anatomy of a Shark Bite and associated interviews Erich came up with the
following explanations as to why he got bitten:
- A spotter whose task it was to warn Erich if a shark was behind him
failed to do so (a lie: Erich never used a spotter)
- The shark was confused
- The shark was stressed
- It was all Nigel Marven’s fault because he moved

Notice a pattern here? The only person who didn’t screw up was Erich! And
now, when interviewed by Nigel Marven face to face, we are offered yet
more ‘scientific’ brilliance. What happened to blaming Nigel Marven now
that he is standing in front of you, Erich? The lies about the spotter have
also been dropped, the rubbish about the shark being confused and / or
stressed has also vanished. And what became of the great Yogic Heartbeat
Theory? How I miss that! In fact Marven (who presumably knew about many of
Erich’s excuses) headed him off at the pass by pointing out that neither of
them was moving when the shark bit: nice move Nigel – another of Erich’s
dishonest excuses is nicely exposed. I also liked how Nigel pointed out
that the massively strong and powerful shark knocked Erich off balance when
it bit. In fact you can see Erich flailing around helplessly as clear as
day. But in Anatomy of a Shark Bite Erich tells us what has to be the most
idiotic explanation in the history of western thought ever uttered by a
supposed scientist. He tells us that when he was bitten he lifted his leg
so that he would get the bull shark’s head out of the water, its gills
would clamp shut and it would have to let go. Of course this baloney is
just another attempt by Erich to make him seem like Shark Superhero.

Now we are given two reasons why Ritter got bitten:

- ‘We [Note the subtle diffusion of blame…] allowed the shark to come
in too close.’ Excuse me Erich but YOU have been allowing sharks to come in
too close over and over again. Not ‘WE’. It is what you did whenever you
had an audience or film cameras pointed at you. And your luck ran out.
- Erich admits that there are food particles in the water wafting
around his tasty-looking legs and ‘sooner or later the shark wants to know
what these people are’. This is the staggering discovery that Erich
presents us with: if you stand among hungry, macro-predatory, chummed-in
sharks that are searching for food, sooner or later you will be bitten. But
excuse me Erich: 99.9999999999999% of the planet knew that anyway. The fact
that you were prepared to sacrifice your calf muscle to demonstrate this
astounding fact is something for which we can all be rather less than
grateful.
Antwort von oliver oestreich am 13.03.2005 - 14:05
wo bekomme ich die Bücher über Haie???

Nachträglich eingefügt von BIOULI:

Mit Haien sprechen - Das faszinierende Verhalten eines bedrohten Jägers.
von Erich Ritter

ISBN 3-440-09807-9
Franckh-Kosmos 2004
270 Seiten; Hardcover

Haie! Nur wenige Tiere lösen so viel Angst und gleichzeitig Faszination aus. Die Medien stellen sie blutrünstig dar, aber der renommierte Haiforscher und Autor zeigt uns ihr wahres Gesicht. Tausende Stunden verbrachte er mit Weißen Haien, Bullen-haien u.a. Arten. Leicht verständlich und absolut fesselnd zu lesen erklärt er ihre Biologie und Körperprache. Seite um Seite, Bild um Bild, erfahren wir mehr Erstaun-liches über die intelligenten, vorsichtigen und neugierigen Meeresbewohner - und durch dieses Wissen wandelt sich jede Angst in wachsames Interesse! Dieses Buch ist eine Offenbarung!

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Antwort von Harry Redaktionsmitglied am 30.06.2005 - 20:38
nachträglich angefügt!

Einen sehr interessanten Beitrag zu diesem Thema findest Du hierim Forum Biologie. Unser Kollege Bio-Uli hat die grundlegenden Verhaltensweisen für Taucher bei Haibegegnungen zusammengefasst:
Hier klicken

Harry


BIOnaut/Bio-Uli:
Ansonsten hier noch BIO-Threads zum Thema Haie:
Hier klicken (631, Was tun bei Begegnung)
Hier klicken (2073, Was tun bei "zu nah")
Hier klicken (2066, OPEN WATER - Haibiologie, Ende)
Hier klicken (2064, OPEN WATER - Film)
Hier klicken (2108, Geruchssinn)
Hier klicken (2269, Elektrorezeption)
Hier klicken (2120, Haie und Blitzlicht)
Hier klicken (2092, Tigerhaie)
Hier klicken (2086, Hai-Fang am Elphinstone)
Hier klicken (2119, Haie in Sharm el Sheikh
Hier klicken (2145, Haie in Thailand)

Antwort von Friedhelm.Grunert Registriertes Mitglied am 06.04.2006 - 14:25
Also was soll ich sagen...?
Wir kommen gerade von den Bahamas und haben 1 Woche mit Erich Ritter auf Grand Key verbracht. Ein Gast hat sich hier ja ausführlich über Erich ausgelassen, eher aber im negativen Sinne. Für uns war es eine phantastische Woche, in der wir mit Karribischen Riffhaien tauchen und mit Bullen- und Zitronenhaien im Wasser verbringen konnten. Alles unter Beobachtung von Erich. Die Ergebnisse seiner Forschungen konnten wir durch seine instruierten Versuche mit Haien selbst nachvollziehen.

Wer einen Kommentar zu seinem Unfall abgibt sollte zunächst einmal mit ihm selbst sprechen, denn die Aussage zu dem Film "Anatomy of a Shark Bite":
- A spotter whose task it was to warn Erich if a shark was behind him failed to do so (a lie: Erich never used a spotter)

ist falsch, den Erich hat persönlich darüber berichtet und genauso auch bei uns als Spotter agiert!

Die Beurteilung seines Unfalls ist vollkommen nachvollziehbar. Die sogenannten Wisserschaftler welche in belächeln, meinen zwar das Verhalten von Haien beurteilen zu können, gehen aber mit den Haien nicht ins Wasser. Da stellt sich doch die Frage, was diese Leute denn beurteilen wollen und wie deren Annahmen zu beurteilen sind???

Ich kann nur den Tip geben, all seine Bücher zu lesen und einmal mit ihm persönlich zu tauchen...

Gruß,

Friedhelm
Antwort von hket Registriertes Mitglied am 07.04.2006 - 07:51
Du kannst eine ganze Schulklasse von simultan menstruierenden Jung-Mädchen in die Lagune eines Malediven-Ressorts schicken, ... es wird die Haie nicht zu Bestien machen, wohl aber die Tauchlehrer.

Danke Uli, diesen Satz hatte ich so lange verzweifelt gesucht - darf ich mit den für die Shisha Abend auf dem Boot ausleihen ???

Helmut
Antwort von BIOnaut Redaktionsmitglied am 07.04.2006 - 14:33
Klar Helmut, und in der Show "Haie - Mythos Bestie", gibt`s noch mehr von solchen Sprüchen (und `dicke` Infos über Haie).
Am besten mal vorbeikommen!
Nächste Chance:
Hier klicken "Tauchunfälle - verstehen, erkennen, verhindern!" mit Dr. Holger Göbel (der von Medizin-Experte von "unterwasser") am 13.5. in Brandenburg - weitersagen!

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Aktuelle Basenberichte:

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(08.01.2009) Seit kurzem steht die Tauchbasis unter der Leitung von Mathias ´Matze´ Schiess und man merkt sofort, dass seitdem ein frischer Wind weht. Die Tauchschule macht bereits auf den ersten Blick einen (mehr)

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