Was wiegt ein Rebreather? Abgesandt von Nova am 21.10.2011 - 01:06:
Würde mir irgendwann gerne einen Rebreather kaufen, mit dem ich mir alle techn. Tauchgänge offenhalten kann. Mir geht es aber eigentlich am meisten um die Gewichtsersparnis im Vergleich zu Doppel-12 und größer. Macht ein Rebreather da Sinn? Ich weiss auch, dass ich bei tiefen Tg. und bei TMX-Tauchgängen immer ein offenes System für den Notfall brauche. Aber bei normalen Sporttauchgängen muss die Stage ja nicht allzu groß sein. Was wiegt ein Rebreather, der mir alle Optionen offen hält? Welche Modelle gibt es da? Ich weiß, blöde Fragen, habe mich mit den Geräten auch noch nicht wirklich auseinandergesetzt.
LG, Nova
Antwort von Duke754 am 21.10.2011 - 02:21 Poseidon Discovery z.B. 18 KG
Mit etas Geschick kannste da auch Carbon Bailout Flaschen montieren. Bzw. die Original Flaschen gegen größere aus Carbon tauschen und das Diluent-Gas auch gleichzeitig als Bailout benutzen. Ist ja schon standardmäßig ein OC Bailout verbaut.
Antwort von chrisfuss am 21.10.2011 - 02:48 Nur dass der Discovery bisher eher ungeeignet ist, sollte man sich die Tuer fuer alle techn. TGs offen halten wollen. Auch mit dem neuen TMX Update, wenn man das Theater darum und die Heulerei wann es denn nun endlich kommt betrachtet, haette ich da noch nicht allzu viel Vertrauen zu, aehnlich wie die Galileo Updates.
Ich wuerde daher zu einem im TMX Bereich etablierten Geraet wie Megalodon, rEvo, Inspiration etc. greifen.
Das neuste Kind aus der rEvo Serie heisst Micro FT bietet die gleichen Scrubber Kanister wie Mini u Standard und wiegt gerade noch 14,7kg ohne Flaschen...
Allerdings sollte man bei TMX TGs auch beachten, dass weniger nicht unbedingt mehr ist, denn bis auf gaaan wenige Ausnahmen habe ich bisher all meine TMX TGs im Trocki absolviert. Bei einer D12 brauchte ich je nach Anzahl der Stages kein bis ganz wenig Blei um deren Auftrieb am Ende des TG auszugleichen.
Mit einer 14,7kg Einheit bin ich zwar leicht unterwegs muss dann aber wieder ganz schoen viel Blei mitnehmen.
Genau bei dieser Ueberlegung schwanke ich im Moment selbst stark hin und her, so cool ich Pauls neuen Micro finde und der genial zum Reisen waere, so ungern wuerde ich jemals noch einen Bleigurt verwenden wollen... Deshalb riskiere ich vielleicht eher im Nassanzug etwas zu schwer zu sein oder ggf meinen 3mm gegen einen 6mm auszutauschen, da die Runtimes mit dem CCR auch eher immer etwas mehr sind als die 45min Urlaubstaucheri... Ich werde also warscheinlich eher zu einem Mini greifen, vielleicht sogar Stahl statt Titan...
Gruesse
Christian
Antwort von chrisfuss am 21.10.2011 - 02:57 Die Gewichtsfrage gilt natuerlich nicht nur fuer Trimix TG sondern generell einfach mal ueberlegen wie man mit der Kiste vorrangig tauchen wird und was einem dabei wichtig ist...
Ich habe da nur meinen Gedankengang wieder gegeben...
Antwort von Solosigi am 21.10.2011 - 09:28 @Nova
Mein Disco wiegt, komplett Tauchbereit mit Backblech, 2 Stahlflaschen 3l (DIL300bar, O2 230bar) ca. 35kg. Da brauche ich mit dem dünneren Weezle (Extrem) kein, mit dem dickeren (Exterem+) ca. 2kg Blei.
Ich war heuer in Malta. Mein komplettes Tauchgepäck, ohne Flaschen, Blei und Flossen (gingen nicht mehr in die Kiste) jedoch inklusive dem relativ schweren Pelicase (ca. 8kg), Tauchlampe, etc. brachte (natürlioch trocken) gesamt 32kg auf die Waage.
Ich denke mit dem Disco hast du auch die Option Trimix offen. Und Theater und Heulerei würde ich die ganze Angelegenheit um das Upgrade nicht bezeichnen. Poseidon hat schon vor ein oder zwei Monaten bekanntgegeben, dass das Upgrade zur DEMA vorgestellt wird und alles weitere (Lieferzeit, -bedingungen und Preise) da bekanntgegeben wird.
NoNa, Poseidon wird das Upgrade ausgerechnet bei uns in Mitteleuropa mitten unterm Jahr ohne besonderen Event bekanntgeben, weil wir ja soooviele Geräte kaufen und sooo begeistert sind und immer waren!
Poseidon kann und will es sich offensichtlich nicht leisten, auch nur ein Gerät ohne CE zu verkaufen, im Gegensatz zu manchen anderen: das JJ geisterte Jahrelang ohne CE herum, auch der Quantum wird fleißig ohne CE verkauft, beim rEvo gibt es auch nicht für alle Ausführungen/Modelle eine CE, das gleiche gilt für das MEG, vom SF2 will ich noch gar nicht reden.
Neben den Poseidon Disco scheint auch das Inspi diesbezüglich eine Ausnahme zu sein!
Gruss
Solosigi
Antwort von chrisfuss am 21.10.2011 - 10:36 beim rEvo gibt es lediglich noch die Moeglichkeit einen rEvo II zu kaufen, weil diese noch "duenner" im Profil sind als die III die CE haben. Die rEvos der IIer Reihe erreichen allerdings Konstruktionsbedingt die geforderten Werte der hydrostatic imbalance in vertikaler Position nicht.
Das ist nicht weil sich Paul nicht die CE leisten moechte oder kann, sondern weil er dem Kunden die Option laesst.
Das ist somit kein negativ Merkmal fuer die Hersteller, auch nicht fuer ISC oder JJ...
Und es gibt Kunden wie mich, die interessiert die CE nicht wirklich viel, wenn sie z.b. in Asien oder der USA wohnen...
Antwort von chrisfuss am 21.10.2011 - 10:48 Hier gibt es uebrigens eine Vergleichstabelle, auch wenn sie glaube ich etwas Pro Sentinel friesiert ist, da sie von deren Website ist... Aber die unterschiedlichen Abmessungen stehen drauf
Buddy Inspiration Classic
Standart Ausführung ohne Veränderungen
ca 28 Kg Tauchferig, gefüllte 3 Liter 232 Kannen
und Kalk aber ohne Blei.
Wobei wenn Du damit größeres vor hast, wird als erstes das Wing rausfliegen und der ein oder andere Adapter dran langen.
Antwort von scuba-p-r-o am 21.10.2011 - 11:06 Mein Inspiration wiegt tauchbereit für einen TMX TG im Trocki fast ca 52kg, kommt, also ca. im D15-Bereich für den gleichen TG.
Das setzt sich aus folgendem zusammen:
Inspiration im Alugehäuse, inkl. Diluent, Kalk & O2, 2 Backuplampen: 35kg
Blei im Gehäuse: 4kg
Blei in den integrierten Taschen: 2,5kg
Akkutank: 1.3kg
2 Liter Flasche Tariergas: 4.5kg
4 Liter Flasche O2 als backup oder falls das bailout EAN 50 ausfällt: 6,5kg
Gewichtsangaben beinhalten das alle Flachen mir 250 bar gefüllt sind + Kalkfüllung.
Antwort von ddiver am 21.10.2011 - 12:44 @Nova
Wenn du an die Anschaffung eines Rebreathers überwiegend wegen der Gewichtsersparnis denkst, kannst du dein Geld anderswo besser anlegen. Die Gewichtsangaben der Vorposter stimmen nämlich (leider). Am ehesten kann ich noch die Angabe von charly bestätigen, die auch ca. für die Vision-Version gelten. Allerdings kommt Trimmblei eigentlich immer dazu (mind. 2kg, manchmal mehr). Weiteres Blei kommt dann noch wegen des Trockis hinzu. Beim Gewichtsvergleich ist aber zu bedenken, dass die Geräte (das Inspi zumindest) auch schon das Jacket beinhalten. Ein echter Gewichtsvorteil ergibt sich erst in der Summe bei extremeren Tauchgängen.
Ich hatte mir damals die Kiste aber aus anderen Gründen angeschafft wie z. B. mehr Sicherheit (Bestmix) und Spaßfaktor.
no bubbles, Rainer
Antwort von charly am 21.10.2011 - 14:51 @Rainer
Vielen Dank, was ich geschreiben habe ist halt das Standartgerät wie es ausgeliefert wird.
Ich kenne nicht viele wo es noch so ist.
Meines ist auch bedeutend schwerer tauchfertig,
deshalb mußte ich auch bald mal das Wing gegen ein richtig großes von Divetec tauschen.
So 300 3 Liter Bar Außenbordtanks, links und rechts, dann noch zwei 7 Liter Stages zu allem natürlich Automaten, diverse Lampen usw. dann auch noch etwas Blei da kommt dann locker 50 oder 60 Kg zusammen. Ich will es einfach garnicht wissen wieviel ich wirklich schleppe.
Ich habe damals ein D12 mal so auf dem Rücken probiert so wegen Gewicht, mit Backplate und Falzblei das war mir einfach zuviel zum wuchten. Als Alternative stand in der Tbasis ein Gasverlängerer (Dolphin) den habe ich auch probiert allerdings ohne Blei das war dann viel leichter. Meine Gründe für die Anschaffung der gelben Kiste waren einfach, warme Luft, längere Tauchzeit, Bestmix und wenn man ehrlich ist weils saugeil ist und riesen Spass macht.
Antwort von Nova am 21.10.2011 - 16:45 Danke erstmal für Eure Antworten. Hatte eigentlich in Erinnerung, dass die Rebreather mit kleinen Flaschen für Sporttauchgänge nicht mehr als 20 Kg. wiegen. Schade, aber irgendwann werde ich mir trotzdem einen kaufen und die Ausbildung machen
Antwort von seppu am 21.10.2011 - 22:22 hai
rechne einfach für nen kreisel 40 kilo.kannst du alle somit fast gleichsetzen,wenns um kalt,tief und dunkel geht.mein momentanes gerät ein jj,der kommt fertig auf 38 kilo.is aber schon untere grenze.
gruss sepp
Antwort von diver63 am 22.10.2011 - 09:43 Moin zusammen,
ich tauche verschieden Rebi`s und kann mich Seppu nur anschließen.
Das Teil "muss" einfach ca. 40 kg wiegen, sonst wird es nix mit dem "Untergehen" - zumindest nicht im schönen warmen Trocki.
Von daher halte ich auch nix von Carbonflaschen am Reb, das fehlende Flaschengewicht muss dann durch mehr Blei ausgeglichen werden + zusätzliches Blei für den Auftrieb der Flaschen....
Bezüglich Gewichtsersparnis beim Tauchen ist ein Reb also tatsächlich keine Alternative - aber ich könnte jetzt sicher unglaublich viele Gründe nennen, die für einen Reb sprechen - aber ich tu`s nicht, sonst ist gleich wieder die Hölle los
Antwort von dercay am 22.10.2011 - 11:50 Moin, endlich hört man mal was über die Realgewichte diverser Typen.Einem Gewicht von 40kg(inkl. allem Blei für´s Trockentauchen) kann ich nur zustimmen.Ich dachte immer mein Gerät wäre viel zu schwer. Bereut habe ich die Schlepperei noch nie.
Antwort von seppu am 22.10.2011 - 22:50 hai
onboard carbon und carbonpackplate sind super sinnvoll.das fehlende gewicht liegt in einem selbstgegossenem blei im backplatefalz.is in 5 sekunden entfernt.wenn man älter wird muss man ein wenig aufs schleppen aufpassen.
gruss aus malta
seppu
Antwort von Tetley88 am 27.10.2011 - 12:10 Man spart nicht wirklich an Gewicht gegenüber z.B. D12. Aber man schleppt es einfach viel viel lieber, weil einem damit ganz neue Möglichkeiten offen stehen ;)
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