Welche Ausbildung benötigt`s für eine Ägypten-Safari Abgesandt von Franz Bauer am 06.11.2007 - 14:17:
Hallo Taucher
Im Sommer dieses Jahres habe ich den OWD gemacht (war ein Geschenk). Ich habe das super gefunden und nach 4 weiteren Tauchgängen (im Urlaub am Meer) hat mich die unmittelbare Tauchlust gepackt. Da Ägypten sicherlich ein schöner Platz zum Tauchen ist möchte ich jetzt an einer Südtour teilnehmen (St. John, Elphinstone).
Diese Touren benötigen lt. Reiseveranstalter keine Zusatzausbildungen (Marinepark und Brothers schon).
Zur Vorbereitung habe ich trotzdem erst einmal den AOWD gemacht, damit das mit der Tiefe hinkommt und als Ergänzung noch schnell den EAN-Kurs. Nachdem ich im Formum etwas herumgelesen habe, bin ich mir nicht mehr so ganz sicher, ob das reicht. Ich könnte jetzt auch noch den EFR und gleich dann den Rescue-Diver machen. Das geht ja alles ohne wirkliche Erfahrung und man hat eine Menge Ausbildung (inkl. Kärtchen) die man vorweisen kann ohne "echt" im Wasser gewesen zu sein.
Welche Erfahrung oder Ausbildung sollte man eurer Meinung nach haben um an einer einfachen (St. John, Elphinstone) Südtour in Ägypten teilzunehmen.
Vielen Dank für die Antworten
Franz
Antwort von Fritte am 06.11.2007 - 14:35 Minimal 50 TG, mit Erfahrung im Strömungstauchen sowie Tiefenerfahrung. Damit meine ich nicht den Tieftauchgang aus dem AOWD. Ohne diese Erfahrungen sollte Dich kein seriöser Veranstalter bspw. am Elphinstone ins Wasser lassen.
Antwort von Fritte am 06.11.2007 - 14:37 Wenn ich richtig gezählt habe, hast Du bislang 13 TG. Mein Vorschlag wäre, zunächst keine Safarie zu buchen, sondern erstmal auf Tagestouren Erfahrungen sammeln.
Antwort von Weltenbummler am 06.11.2007 - 14:37 Hi,
Für diese Safari reichen 30 geloggte Freiwassertauchgänge!
Gruß
Weltenbummler
Antwort von zellnera am 06.11.2007 - 14:40 Las mich raten du bist nach PADI ausgebildet?
Nun zu deiner Ausgangsfrage:
Meies Wissens AOWD und 50 geloogte Tauchgaenge. Also must du doch ins Wasser .
Also tu dir und deinen Buddy`s auf der Safarie einen grossen gefallen und geh tauchen. Und danach noch mehr tauchen...
Ach ja auch fuer den Rescue ist meines Wissens einen Mindestzahl von TGs forgeschrieben . Ich glaub sind um die 30.
Aber sowohl EFR als auch Rescue sind erstrebenswerte ziehle aber bitte nicht sofort
Antwort von M. Henke am 06.11.2007 - 14:55 50 TG, damit es dir Spaß macht.
LG
Michael
Antwort von Dümpler am 06.11.2007 - 15:04 Servus,
frag am besten mal beim Veranstalter nach. Oft gibt es die Möglichkeit auch auf Safaris Ausbildungen oder zumindets Guiding zu bekommen. Ohne das denke ich wie die Anderen: Min. 50TG plus Tiefenerfahrung.
Gruß D.
Antwort von Mönchsrobbe am 06.11.2007 - 15:07 Das Wasser ist das gleiche, ob auf Tagestour oder auf Safari. Die Fische meist auch. Wie die Vorredner schon alle gesagt haben: Tauche, tariere, schaue Fische an und sammle Erfahrungen. Bei den Brothers ist ein schönes Wrack an der Nordspite, das bei unsgefähr 30 m beginnt. Da gehörtst du einfach noch nicht hin. Von der Strömung die dort zeitweise herrscht, ganz zu schweigen.
Man macht auch keinen Kurs im Bergsteigen und will das folgende Wochenende die Eigernordwand oder aufs Matterhorn hinauf! Machst du es trotzdem, bist du im besten Fall ein Hindernis, das den andern ganz schön auf den Geist geht.Im schlechtesten Fall bringst du dich und andere in Gefahr.
Sorry, nix für ungut, aber auch dein AOWD macht aus dir noch keinen Safarigänger. Hast du bereits ein Fischbestimmungsbuch? Wenn nein, es ist ja bald Weihnachten. Geh tauchen und schau nach, so lernst du ebenfalls viel.
Antwort von codo am 06.11.2007 - 15:23 @Franz
Ich denke das mit den Tagestouren ist eine gute Idee (das reduziert zumindest die Gefahr der Seekrankheit) und du kannst selbst entscheiden ob die ein Trip zu schwierig ist.
Eine generelle Aussage wieviele TG ist relativ. Das macht doch einen Unterschied ob du im Badeteich auf 8 m "herumtümpelst" oder "richtig" tauchst.
Aber ganz wichtig: tauchen - tauchen - tauchen - ...
@Fritte & Mönchsrobbe
Wo soll der arme Kerl in BRD oder A Tiefenerfahrung und Strömungserfahrung machen. Wenn er Tiefernerfahrung machen möchte, sollte er es in unseren Gefilden schon mit einem Trocki (Preis/Ausbildung) machen, sonst friert er sich nur den A..... ab. Strömungstauchen in Flüssen ist glaube ich auch nicht so ganz der Hit (für Anfänger). Ich denke auch diese Erfahrungen sind am Meer einfacher zu holen.
Antwort von Stephan K. am 06.11.2007 - 15:27 Fischbestimmungsbuch???
Seit wann brauch man ein Fischbestimmungsbuch für eine Safari?
Mir sind die Namen der Fische und Korallen vollkommen egal, ich freue mich über ihr vorhanden sein und Farben.
Aber nicht nur einfach 50 TG sollten es sein, sondern die sollten schon vielseiig sein.
Du wirst dir als Anfänger den Unmut aller anderen Safari-Teilnehmer zuziehen, wenn wegen dir manch ein Tauchplatz nicht angefahren würde, oder man lässt dich möglicherweise nicht an jedem TG teilnehmen.
Steilwand, Deep Blue, Strömung setzt schon ein gewisses Maß an taucherischen Fertigkeiten voraus, die man mit paar TG, wovon das meiste bei dir wohl Ausbildungs-TG waren, nicht erreichen kann.
Geh tauchen, und nicht nur im Haussee, sondern auch bei Tagestouren im Urlaub. Safari finde ich zu früh.
Antwort von mario-diver am 06.11.2007 - 15:30 Wir hatten dieses Jahr einen OWD´ler mit auf der Südtour. Da aber bereits von Hamata aus gestartet wurde, verpassten wir Elphinstone...nu ja...
Unser OWD´ler hatte so 20-30 TG´s, hatte außergewöhnlich viel Talent und Ruhe und mehrere erfahrene TL´s /DM´s und Rescues dabei, die alle seine bereits bekannten Kollegen oder gar Freunde waren!
Abseits von Elphinestone gab´s keine bedenklichen Spots.
Treffen die o.g. Merkmale auch auf dich zu, spricht m.E. nichts dagegen, gleich eine Safari als "frischer" AOWD mit 20-30 TG´s zu starten.
Kritisch k a n n es werden, wenn du allein ohne besondere Erfahrung auf eine unbekannte Tauchtruppe auf nem engen Schiff triffst, deren Risikobereitschaft (oder auch Bedächtigkeit) du nicht kennst...
Dann würde ich vorerst SüdSinai oder Dahab mit schönen LandTG´s vorziehen...
N´Rescue ist für eigene und fremde Sicherheit sicher anzustreben, 60 TG´s an Erfahrung sollten allgemein es zuvor aber schon sein...
Antwort von Mönchsrobbe am 06.11.2007 - 16:12 Fischbestimmungsbuch überflüssig? Ich habe immer einen dabei um in den Tauchpausen das "marine life" zu studieren. Aber wen nur Haie, Schildkröten und Baracudas interessieren, der braucht keinen Fischführer.
Antwort von Doppeldreier am 06.11.2007 - 16:41 ohne Log so eine Fragen und alle Welt springt auf einen Troll an. Schämt euch!!
Gruß,
D3
Antwort von Fritte am 06.11.2007 - 16:50 @codo
Ich habe nicht geschrieben, daß er in D die Erfahrung sammeln soll. Es spricht nichts dagegen erstmal in EGY Erfahrung zu sammeln (immer mit ner Schippe Sand unterm (Kiel) Hintern. Da kann er Tief und Strömung nach Herzenslust ausprobieren ohne zu riskieren ins Bodenlose abzusacken oder bis in den indischen Ozean geblasen zu werden.
Antwort von auf Arbeit nicht eingeloggt am 06.11.2007 - 16:55 Wieso Troll?
Ein Schelm der böses bei der Frage denkt
Ich hatte auf ner Süd-Tour mal eine frisch gebackende *-Taucherin dabei (5 TG, Minimalausbildung). Das war aber auch kein Problem! Die ist halt immer mit einem Guide und ihrem Lebensgefährten getaucht.
Klar bei 20m war Schluss und nach 30 min Ihre Flasche leer, aber ein "Hinderniss" war Sie nie!!!
Also einfach mal den Reiseveranstalter anfragen und entsprechend "vorwarnen".
Ansonsten schließe ich mich den Vorredner an: Nur Ausbildung ohne Erfahrung bringt nichts, außer vorgetäuschter Sicherheit...
Antwort von codo am 06.11.2007 - 16:56 @Fritte
klingt einleuchtend
@Franz
Also immer schön den Kiel im Trocken halten (und ab und zu die Keimen feucht - aber nicht zu sehr) zwischen den Tauchgängen
Antwort von codo am 06.11.2007 - 16:56 UUPPSS: sollte natürlich "Kiemen" heissen
Antwort von Gervi am 06.11.2007 - 17:03 @Doppeldreier (und jeden der eine Antwort hat)
ich bin öfters mal im Tauchernet in den Foren am lesen und habe eine Frage: Was ist ein Troll genau? Und was hat er denn mit seiner Frage bezweckt? Ich habe jetzt schon öfters gelesen "das ist ein Troll"...usw... bin nur neugierig und musste jetzt mal fragen...!
Danke im Voraus
Marko
Antwort von codo am 06.11.2007 - 17:07 Frei aus Wikipedia:
Obwohl Trolle in der Mythologie nicht ausschließlich als böse beschrieben werden, ist ihre leichte Reizbarkeit legendär, aus der heraus sie oftmals nicht nachvollziehbare Handlungen begehen. Daraus leitet sich nach Meinung vieler die Analogie zum Internet-Troll ab. Für andere ist die Wortherkunft des Trolls mit großer Wahrscheinlichkeit keine direkte Übertragung aus der Mythologie. Stattdessen stammen seine Ursprünge nach dieser Theorie wohl vom Fischen mit einer Schleppangel (Trolling, also Ködern), das als Analogie für das Verhalten eines Trolls gebraucht wurde.
Trolle sind (meist) User im eigenen Forum, die zum Zweck der "Unruhestiftung" als nicht registrierter User (so wie DU) Fragen stellen, wo die Antwort sehr bekannt ist (meist mehrere Lager).
super, danke für die Auskunft. Nein, nein, bin kein Troll, meine Frage war (ist) ja auch mit einer einfachen Antwort zu beantworten und nicht "Meinungsabhängig". Also danke nochmals
Wie mario-diver so schön ausführte, die schiere Anzahl an Tauchgängen sagt nicht alles aus. Jedem ist wohl schon ein Grundkratzer oder Fahrstuhl-Tarierer dahergekommen, der dennoch eine nicht unerhebliche Anzahl an TGs hatte. Wie bei fast allen Sportarten ist auch beim Tauchen ein gewisses Talent der Sache förderlich und der ein oder andere OWDler taucht nach 30 TGs besser, als ein AOWD/RD oder was-weiß-ich-für-Kärtchen-Besitzer mit der doppelten, dreifachen oder vierfachen Anzahl an TGs.
Das sind aber leider die Ausnahmen, die die liebe Regel bestätigen. Insofern stimme ich allen Vorrednern zu, tauchen, tauchen und Erfahrung sammeln. Ich bin aber ein Gegner von "mind. 50 TGs müssen`s sein" oder so. Die bessere Antwort wäre nämlich: "Du solltest für die dortigen Verhälntnisse gut tauchen können"
Ich denke mal, Ihr versteht, was ich meine.
CU Oliver
Antwort von zellnera am 07.11.2007 - 08:51 @milkyway,
ja manche lernen es nie andere koennens ein bisschen frueher.
=>"Du solltest für die dortigen Verhälntnisse gut tauchen können" Und wie soll er das vorher wissen???
Darum ist es wichtig erst mal Erfahrung zu sammeln und das geht nur ueber Tauchgaenge und somit finde ich eine Empfehlung 50 TGs solltest du schon haben OK
Antwort von Lukeleia am 07.11.2007 - 11:33 Oh man.....
Wenn ich hier so einige Antworten lese komm ich zu dem Schluss dass einige wohl als Profi auf die Welt gekommen sind.
Und wie soll ein Anfänger denn Erfahrungen sammeln wenn er nicht:
-nur im Haussee tauchen soll
-zu tief tauchen soll
-einen Strömungstauchgang machen soll
-in ein Wrack tauchen soll
-usw
@ Franz:
Für mich hast Du erstmal die Grundvoraussetzung für so eine Safari. Du hinterfragst Deine eigenen Fähigkeiten.
Und gerade auf einer Safari hast Du die Möglichkeit dich an einen Guide zu hängen. (Die sind auf den Safaris fast arbeitslos weil ja fast alle Teilnehmer von sich behaupten keinen zu brauchen ) So hast Du auch die Möglichkeit neue Erfahrungen zu sammeln und entwickelst dich weiter.
Auch halte ich eine Safari für einen Anfänger besser als die Tagestouren weil dort die Teilnehmer nicht jeden Tag neu zusammen gewürfelt werden und Du die anderen Teilnehmer kennen lernst. Sprich Die mit denen Du tauchen kannst, und Solche um die man besser einen Bogen macht.
Seekrankheit hat auch nichts mit Erfahrung zu tun denn entweder man bekommt sie oder nicht. Bei der Marine hatten wir einen Kapitän der auf jeder Fahrt einmal Seekrank wurde. Er hatte halt gelernt damit umzugehen. (Und die richtigen Medikamente )
Also buch ruhig eine Safari, achte bei den Tauchgängen auf dich und hab auch keine Angst davor mal einen Tauchgang abzubrechen. Wenn deine Buddys dich danach anmachen weißt Du wenigstens mit wem Du danach nicht mehr tauchen gehst.
Antwort von Taucherwalli am 07.11.2007 - 14:47 @ Lukeleia
Man kann Erfahrung sammeln, wo man möchte, da hast Du recht. Aber gerade bei Touren, die für höheren Seegang und teils starke Strömung bekannt sind kann eine Woche Safari auch mal ganz schön in die Hose gehen.
Wir hatten letztes Jahr einen Taucher mit 25 TG dabei, der bereits nach zwei Tagen den Kragen voll harre und zum Festland wollte, weil er da "...schöne Rifftauchgänge ..." machen wollte. Strömung und Seegang waren ihm viel zu stark.
Mehr Spaß hat ein Anfänger, wenn er schon ein bischen mehr Erfahrung hat.
Man kann übrigens sowohl Wrack-, als auch Tief- oder Strömungstauchgänge vom Festland aus machen. Alternativ würde ich an seiner Stelle zum Safarischnuppern eine Nordtour machen.
Antwort von Stephan K. am 08.11.2007 - 16:30 Ich empfinde eine Safari als die Königsdisziplin.
Sicherlich das nonplusultra im Tauchsport.
Aber muss man dies am Anfang machen?
Bist du dir sicher, dass du eine Woche auf dem Boot nur tauchen im Kopf hast? Was anderes kannst du nicht machen. Du bst regelrecht auf dem Boot mit deiner Gruppe gefangen.
Das mit der Erfahrung will ich jetzt nicht wieder hervorholen, aber reine Tauchbegeisterung reicht halt nicht.
Steigere dich langsam und mach erstmal einen normalen Tauchurlaub, sammel Erfahrung.
Du kannst das erst richtig geniessen, wenn du nicht mehr soviel mit dir und deiner Ausrüstung beschäftigst bist.
Ausserdem siehst du immer mehr und verbrauchst immer weniger, ´je mehr du erfahrener wirst und "entspannter" tauchst.
Königsdisziplin? Was die Quantität der Tauchgänge, ja. Ansonsten kommt man mit einer Woche Tagesboot schon in die Richtung einer Safari. Die meisten Super-Spots lassen sich auch vom Land aus erreichen.
Wobei, ich stimme meinem Vorredner zu. Wenn man mit einer Safari beginnen will, dann sollte man im Roten Meer erst die Nordtour machen. Die Südtour ist doch schon anspruchsvoller.
CU Oliver
Antwort von Gast 2323 am 09.11.2007 - 12:46 Hallo zusammen,
grundsätzlich finde ich auch, dass wenn man alleine (wenn ma alleine reist, sind Safaris meiner Meinung nach die beste Wahl) an einer Safari teilnimmt eine gewisse Erfahrung von Nöten ist um die anderen Taucher an Bord nicht zu behindern.
Ich finde aber, dass man das auch von der Jahreszeit, den Tauchspots und dem ausgewählten Safariboot abhänig machen kann.
Wenn man im Vorfeld mit dem (seriösen) Veranstalter spricht, sein Vorhaben und seine Erfahrung angibt, dann kann man durchaus auch als Anfänger mit auf eine Safari gehen.
Ob es gleich die Brothers oder Elphinestone sein muss... besser nicht. Aber es gibt genügend Safaritouren die durchaus für Anfänger geeignet sind.
Ideal sind die Similan in Thailand. einige Routen am Sinia sind auch zu empfehlen. Viele Tauchplätze im tieferen Süden Ägyptens aber auch.
Ich habe auch mit 5 TG meine erste Safari gemacht und war begeistert (und habe auch niemanden behindert). Am besten macht man eine weiterführende Ausbildung (z.B. AOWD, EAN) direkt an Bord. Dann hat man für die meisten TG einen Tauchlehrer an seiner Seite, der sich auch um einen kümmert. (und günstig ist auch noch)
Meiner Meinung nach kann man nirgendwo so viel Erfahrung sammeln als auf einer Safari, da man eine Woche lang 4 TG am Tag macht und man sich so am schnellsten weiter entwickelt.
Mein Tip:
- sprich mit den Veranstaltern direkt (nicht mit der Agentur, sondern mit den Leuten, die auch auf der Tour dabei sind.).
- Such dir eine Anfängergeeignete Route aus
- im Notfall lässt man eben mal einen oder zwei TG ausfallen (auf einer Safari machst du eh genug)
- .... und mach eine Safri
Viel Spaß dabei
Antwort von Sarah Allemann am 09.11.2007 - 15:33 @Lukeleia
Erfahrungen kann man vom Land aus überall auch sammeln, dazu brauche ich nicht ne Safari. Auf Malta/Gozo kriegst man z.B. alles hin, bis vielleicht auf die Strömung. Die gibts aber auf den Malediven überall, teils satt. In Malaysia auch etc... Ich könnte hier sicher hunderte Beispiele bringen.
Zudem gebe ich ganz ehrlich zu, würde ich auf ner Safari nicht mit Anfängern tauchen wollen, da ich 1. mein Tauchprofil tauchen möchte (und das meines angestammten Buddys natürlich) und 2. meine Luft bis zum letzten Gasbläschen auskosten möchte und 3. ich dann Urlaub habe und nicht auf einen unerfahrenen Taucher immer Acht geben muss. Logo lernt man immer neue TaucherInnen auf ner Safari kennen, aber auch dann tauchen eher die mit gleichem Level zusammen.
@Franz
Geh auf eine Safari, wenn Du Dich sicher dazu fühlst. Heisst, wenn Dich die ganze Ausrüstung/Technik nicht mehr fordert und Du die Standartübungen (Maske weg, wieder auf und ausblasen, am Oktopus tauchen, vielleicht auch Wechselatmung) im Schlaf ausführen könntest. Und traust Du Dir zu, voll angerödelt in Fahrt vom Safariboot zu springen und unverzüglich auf die max. Tiefe abzutauchen? Ich habe Kollegen, die hatten nur schon wegen den Ohren (Druckausgleich) Horror davor. Auch das Anrödeln im Schlauchboot etc. kommt dann neu dazu. Strömungsboje abschiessen auch. Überleg Dir mal, ob das nicht zu viele neue Sachen für Dich auf einmal sind.
Ansonsten: Ja, für mich ist es die Königsdisziplin. Meine erste Safari habe ich mit ca. 250 TG`s gemacht.
Und ja: Ein Fischbestimmungsbuch finde ich toll. Ich muss immer schmunzeln, wenn Taucher mit viel Erfahrung noch vom "gelben Fisch" sprechen. Ein bisschen mehr Interesse an der UW-Flora und -Fauna sollte schon sein, oder...!? Dann wüsste der eine oder andere auch, dass das gerade abgebrochene Korallenstück ne seltene Art war und 10cm rund 100 Jahre zum Wachsen brauchen. Das gibt einem dann auch ne andere Sicht der Dinge. Und unter einem Leopardenhai stellen sich viele auch immer noch den falschen Hai vor. Eigentlich meinen sie den Zebrahai.
Zusammengfassend lässt sich also sagen, dass es wie immer ist, wenn man eine Frage stellt: 10 Leute mit 12 Meinungen
Dieses meine ich nicht taucherkritisch, denn so etwas trifft man überall. Insofern habe ich es mir abgewöhnt, solche Fragen zu stellen. Denn egal wie die Antworten ausfallen, mit den Konsequenzen seines Tuns muss man selber fertig werden. Und da ziehe ich ärgerliche Mitreisende mit ein, denn auch vor denen muss man sich selber rechtfertigen und kann schwerlich behaupten, die im Taucher-Net hätten aber gesagt, dass ich darf
Ach ja, btw, wer so mir nichts dir nichts eine Koralle abhaut, der hat ein ganz anderes, ernsthafteres Problem, als ein fehlendes Fischbestimmungsbuch
Und ich fand die gelben Fische schön. Sahen fast so schön aus wie die, die ich in "findet Nemo" gesehen habe. SCNR
Just my 2 Cent.
CU Oliver
Antwort von codo am 09.11.2007 - 15:56 @milkyway
das sind mehr als 12 Meinungen bei weniger Leuten
Waren das keine "orangen" Fische
Korrigiere: 7 Leute mit 14 Meinungen, da ein jeder mindestens zwei verschiedene bevorraten sollte (für den Fall der Fälle hat man dann immer Recht gehabt)
Gelb? Orange? Farbenblindheit ist was Herrliches
"Herr Wachtmeister, das Grau an der Ampel leuchtete aber unten"
CU Oliver
Antwort von codo am 09.11.2007 - 16:06 Welche Ampel? - Wer ist zu schnell getaucht?
Antwort von Schaffel am 09.11.2007 - 16:34 Das ist die immer wiederkehrende Frage.....
Auch wenn es einige nicht einsehen möchten: Eine Safari ohne entsprechende Erfahrung ist nicht nur leichtsinnig sich selbst gegenüber, sondern den anderen Teilnehmern gegenüber schlicht und ergreifend unfair.
Auf einem Tagesboot ist Rücksichtnahme auf Anfänger angesagt - das gehört sich so und ist in Ordnung, jeder hat mal angefangen. Da es aber für erfahrene Taucher auch eine Gelegenheit geben muss, mit anderen Tauchern auf ähnlichem Level zu tauchen, ist hierfür die Safari vorgesehen. Hier ist dann Rücksichtnahme auf den erfahrenen Taucher angesagt.
Die Erfahrung kann man schlecht in eine Regel pressen, 50 TG ist die leichteste Einschätzung, eigentlich sollten es eher 50 TG unter adäquaten Bedingungen sein. Dass es gute Anfänger und schlechte erfahrene Taucher gibt, ist klar, aber die Ausnahme bestätigt nur die Regel.
Ich lese immer wieder: "Ich habe die anderen nicht behindert oder eingeschränkt." Woher weiss man das? Die Beeinträchtigung liegt zumeist in der Auswahl der Spots, der Frage ob ein Drift angeboten wird, im Beharren auf manche Regeln usw. Niemand wird merken, wenn er die Gruppe einschränkt, da man sich immer nach dem schwächsten Taucher richten wird, um keine Haftungsrisiken zu haben, ist die Einschränkung unvermeidbar. Die anderen Teilnehmer haben die Reise höchstwahrscheinlich in dem Glauben gebucht, dass die empfohlene Erfahrung bei allen Teilnehmern gegeben ist.
Und was ist denn schon dabei, 50 TG zu machen, bevor man auf eine Safari geht? Wer vorhat, länger als 1 - 2 Jahre zu tauchen, kann sich das doch ohne weiteres als Highlight aufheben.
Bitte nicht falsch verstehen - ich habe nichts gegen Anfänger und tauche oft mit welchen, aber es würde keinem Spaß machen, wenn er merkt, dass womöglich alle anderen unter ihm leiden müssen (der Tauchplatz muss nach dem schwächsten Taucher gewählt werden!), und das ist leider leicht möglich.
LG Schaffel
Antwort von bikefresh am 11.11.2007 - 10:51 Siehe ein Fred weiter oben und dann das Posting von Tümpi + hier das Posting von Fritte Als Anfänger auf eine Safari ist nicht empfehlenswert, mach erstmal einen "normalen" Tauchurlaub mit Strandtauchgängen und Tagesausfahrten und sammle generell Erfahrung-50TG sind ein guter und sicherer Einstieg (sicher für Dich, Deinen Buddy, Deine Gruppe und Deinen Guide).
Europas führende Tauchorganisationen wie ACUC, BARAKUDA, NASDS, SNSI, IDD, Idea Europe, PADI, SSI und DAN-Europe haben sich als Mitglieder des RSTC Europe verpflichtet die Erhaltung der Gewässer durch die entsprechende Ausbildung der jetzigen und künftigen Tauchergenerationen zu gewährleisten.
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