Welche D7? Abgesandt von Posh-Diver am 06.03.2006 - 13:03:
Ich möchte mir in nächster Zeit eine D7 (200 bar) zulegen und habe mehrere Alternativen im Angebot. Hat jemand Erfahrungen mit einer davon? Welche Vor- bzw. Nachteile haben sie (abgesehen vom Preis)? Für andere Alternativen bin ich ebenfalls dankbar.
Antwort von HDW am 06.03.2006 - 13:11 Hallo Posh-Diver
Finger Weg von der Scubapro Bibo-Kit Kacke.
So beit mann heute keine Doppelgeräte mehr zusammen.
Wähle eine Doppel 7 mit Absperrbrücke (Ventile von Scubatec reichen vollkommen aus (Es muss nicht Hlcyon sein). Prüfe welches Wing du hast. Ist das Wing grösser als 40 LBS nimm die breite Brücke (wie D10) sonst die schmale Brücke.
Edelstahl-Schellen müssen nicht von V4Tec sein. Hierzu gibt es auch sehr gute Akternativen.
2 Adressen wo du Beratung und gute Preise bekommst sind www.deepstop.de und Submariner in München.
Allseits gut Luft oder MIX
HDW
Antwort von Vercingétorix am 06.03.2006 - 13:25 Ähh, das Bibo-Dings nutzt dir nur was, wenn du eine entsprechende Jacke hast. Da das System seit Jahrzehnten funktioniert, ist das Argument "macht man heute nicht mehr" keins. Die Brücke und ein Standfuß halten die D 7 eigentlich immer zusammmen, wenn du magst kannst du noch eine Schelle drum machen. Gegen Polaris spricht nichts, Ventile und Pullen erfüllen ihren Zweck und sind preislich ok. Ob du eine absprerrbare Brücke brauchst, mußt du selber wissen (Polaris). DIR VTC sieht gut aus, der Preis ist unverschämt und ob man Gumminuppel braucht?
Ich habe selber eine D7 mit Kugelkopfventilen, ohne Sperre und mit Standfuß gebraucht gekauft. Funktioniert mit der Doppelbeänderung von APvalves sehr gut, auch bei unruhiger See. Alles andere ist only for the show.
Antwort von TM007 am 06.03.2006 - 16:16 Wen ich mit d7 gehe nehme ich einfach zwei 7l Flaschen stell sie nebeneinander und mache sie mit Flschenhaltergurte fest an mein OSM-Jaket.
Dies habe ich auch schon mit d10 gemacht. Keine angst wen die Flaschen fest sind rutschen sie auch nicht .Ist mir noch nie Pasiert bei ca 150 TG mit doppelflaschen. Vorteil vereißt ein Automat habe ich noch eine Flasche zu verfügung. Ich wechsle auch immer den Automaten nach ca 50 bar Verbrauch bzw was ich für ein TG mache.es kann auch sein daß ich bis zum ereichen einer bestimmte Tiefe die erste Flasche nehme und dann mit der zweiten flasche den Tauchgang soweit vortsetze bis zum Aufsig in eine bestimmmte Tiefe.
Auf jedenfall tauche ich so mit den Flaschen das bei einer vereisung jderzeit mit der zweitenflasche ohne Probleme austauchen kann wen ich kommpleten Luftverlust von dieser Flasche habe.
Antwort von www.tauchkreis.de am 06.03.2006 - 17:19 Grundsätzlich würde ich auf jeden Fall 232 oder 300bar Flaschen kaufen. Faber-/Scubapro-Flaschen sind aus hochwertigem Stahl, dadurch auch verhältnismäßig leicht, aber eben nur bis 200bar zugelassen. 232bar wird sich in Deutschland sicherlich durchsetzen.
Scubapro Bibo-Kit auf gar keinen Fall. Standardmäßig ist beim Bibo-Kit unten ein Gurt gespannt und oben wird mit 2 Keilen die obere Fixierung gegen die Flaschen verklemmt, womit sehr hohe Kräfte auf die Brücke wirken. Was einige noch nicht verstanden haben ist, dass die Brücke von Kraft entlastet werden muss, da die Feingewinde, die in die Flaschenventile eingeschraubt werden, nicht unendlich viel Kraft aufnehmen können.
Heute kommen meines Erachtens nur Edelstahlschellen in Frage, da diese die Brücke entlasten, die Flaschen optimal fixieren und ein Verschieben beider Flaschen zueinander verhindern. Voraussetzung dafür ist eine Bandbreite von mindestens 6cm. V4Tec- und Divetec-Schellen sind zweilesohne nicht billig, aber meiner Meinung nach eine der Besten.
Bei den Ventilen habe ich sehr gute Erfahrungen mit Divetec/Scubatec gemacht und kann diese nur empfehlen.
Rubberknobs würde ich auf jeden Fall empfehlen, da man andernfalls mit dicken Handschuhen das Ventil solo nicht geschlossen bekommt.
Absperrbare Brücke ist Pflicht, da sonst das Doppelgerät nicht mehr Sicherheit bringt, als eine Einzelflasche.
Standfüße würde ich keine empfehlen, da diese nur Verleiten das Gerät stehen zu lassen, die Flaschen unterm Fuß meist unbemerkt anfangen zu rosten, die Gefahr des Hängenbleibens sehr groß ist und bei einer D7 mit schmaler Brücke kaum genug Platz ist die Füße zu montieren. Ganz davon abgesehen sehen Füße an Doppelgeräten irgendwie auch affig aus .
Die Flschen sollten auf jeden Fall nach neuer Norm gestempelt sein (diving breathing apperatus), dadurch können die Flaschen jeder Zeit auf jedes Gas umgebaut werden. Ich würde nur noch Flaschen nehmen, welche koplett weiß lackiert sind (z.B. Divetec), da auch damit der Weg zu anderen Gasen nicht mit großen Umlackierungen verbunden ist. Mit dem TÜV bekommt man bei oben beschriebener Stempelung wegen der Farbmarkierung (komplett weiß) kein Problem, da beim TÜV die Flasche dann als Sauerstoff TG gilt. Für was der Kunde die Flasche tatsächlich nutzt (z.B. Druckluft) ist ihm überlassen.
Antwort von Vercingétorix am 06.03.2006 - 20:52 Nur mal ein kleine Nachfrage, warum soll die Brücke absperrbar sein? Wo werden die Kräfte beim BiBo-Kit war? Wozu braucht man keine Standfüße? Wo liegt der Unterschied zwischen 200 Bar und 232 Bar an der Flasche und bei wem setzt sich 232 bar durch? Und man bekommt normale Ventile nicht mit Handschuhe auf? Und ist Edelstahlschelle nicht gleich Edelstahlschelle. Wo ist Unterschied zu Polarisventilen, außer im Preis. Und kostet die tolle neue Pulle nicht deutlich mehr als die Faber-Pulle. Wieviel Pullenhersteller gibt es den neben Faber?
>Nur mal ein kleine Nachfrage, warum soll die Brücke absperrbar sein?
Im Fall eines Ventilversagens einer Flasche verliert man nur diesen Flascheninhalt und kann mit der anderen Flasche "normal" austauchen.
>Wo werden die Kräfte beim BiBo-Kit war?
Welche? Das Kit drückt die Flaschen auseinander. Zumindest unten ist eine Schelle notwendig. Der Gummi-Standfuß reicht auf Dauer nicht, diese Kräfte abzufangen, die Dichtungen der Brücke werden belastet.
Ansonsten wird das Kit ans Jacket geschraubt, fertig. Hält auch bei Plasteschale, die Löcher müssen stimmen.
MfG
Andreas
Antwort von Vercingétorix am 07.03.2006 - 20:29 Lieber Andreas,
wann versagt den ein Ventil, oder geht es um das Vereisen der ersten Stufe.
Nur wenn der Doof das Kit zusehr anzieht, kann es eventuell etwas auseinander gehen. Das geht nicht auf die Brückendichtungen, der Gummistandfuß reicht völlig aus. Meine Pullen sind mehr als 10 Jahre alt und haben den Großteil mit Bibo-Kit absolviert, die Dinger stammen aus dem gewerblichen Bereich und funktionieren einwandfrei. Die Dichtungen an der Brücke sind im TüV-Turnus auszutauschen. Aber danke das du das wirklich sachlich und fundiert begründet hast. Oder geht das genauer?
Antwort von tänschi am 07.03.2006 - 22:34 Die Kräfte, die auf die Brücke einwirken können, müssen nicht unbedingt sichtbar sein (in Form von Verformung etc.). Was meinst du, was für eine Kraft auf die Brücke einwirkt, wenn du dann schon siehst, dass die Flaschen auseinandergedrückt werden? Also gesund ist das bestimmt nicht.
Standfüße sind denke ich Geschmacksache. Genauso die Rubber Knobs. Allerdings sind diese angenehmer in der Handhabung, die sind griffiger und man kann die Flasche besser auf- bzw. zudrehen.
Und wo der Unterschied zwichen 200 und 232 bar liegt? Na, du hast mehr Luft und mittlererweile zahlt man für ne 232 bar Flasche genauso viel wie für ne 200 bar. Da nehm ich doch glatt die 232 bar, oder?
Bei Edelstahlschellen gibst schon nen Unterschied. Es gibt V4a und V2a. V4a Schellen sind hochwertiger.
Antwort von Vercingétorix am 08.03.2006 - 08:36 Ist schon richtig, das man ggf. die Brücke auseinander drücken könnte, wenn man keinen Standfuß hat. Aber kannst du mir einen Fall nennen.
Ob Füße oder nicht ist allein Geschmackssache, es gibt keine tragfähige Begründung die gegen Füße spricht. Wer hält eigentlich das Paket ohne Füße bei Füllen fest. Gumminuppel sind ebenso Geschmackssache.
Der Unterschied zwischen 200 und 232 Bar liegt allein im Stempel auf der Flasche. Wenn du 232 Bar für den Preis von 200 Bar bekommst nur zu. Leider ist das nicht immer der Fall.
Der Unterschied zwischen V4, V2 und V4a ist mir geläufig. Die Schellen bekommst du bei jeder Schlosserei für einen Bruchteil des Preise der Tauchbude.
Lange Rede kurzer Sinn, man sollte nicht alles glauben, was der DSMvD erzählt, es sei den man hat zu viel Geld
Antwort von Andreas Richter am 08.03.2006 - 14:24 Lieber Vercingétorix,
wenn ich Ventilversagen, also Bruch der Dichtscheibe etc. mit unkontrollierten Luftaustritt durch den Rubber-Knob meine, schreibe ich das so.
Hab ich bis jetzt nur einmal beim Füllen eines Doppelpacks erlebt...
Dafür braucht man definitiv eine absperrbare Brücke, um Totalverlust zu vermeinden.
Ob das prinzipiell notwendig ist kann man ausdiskutieren. Ich hab keine.
Wenn ich Vereisen der 1.Stufe meinen würde, würde ich das auch so hinschreiben wollen.
Dagegen reicht betroffenes Ventil schließen.
Mein D7-CD ist 3 Jahre alt, mit BIBO-Kit befestigt und der dort verwendete Gummi-Plastik-was-auch-immer-Standfuß konnte meine dezenten Arretierungsversuche nicht halten.
Nach ca. 3 Wochen zeigten sich "Dehnungsfugen" im Standfuß. Aufgrund des entstandenen Winkels der beiden Flaschen zueinander führt dies zwangsläufig zur Belastung der Brückendichtung.
Verarschen kann ich mich auch alleine.
Vielleicht mal selber bissl nachdenken...
MfG
Andreas
Antwort von Vercingétorix am 08.03.2006 - 14:48 Lieber Andreas,
mach ich. Schön das wir uns einig sind. Ich habe keine Brücke mit Ventil und mein Standfuß scheint eine gute Qualität zu haben. Der hat die anknallversuche des Berufstauchers überstanden. Es gilt wie immer der Satz, nach Fest kommt ab.
Immer locker bleiben
Antwort von Dorftaucher am 08.03.2006 - 22:56 Nur zur Info...
Neulich bei Ibäh hab` ich eine D-10 gesehen, auch mit Bibo-Kit. Da hatte der Verkäufer noch einen zweiten Gurt am oberen Halter ergänzt, also nochmal den gleichen wie er um`s untere Flaschen-1/3 montiert ist. Sah irgendwie ganz vernünftig aus. Ich weiß nur nicht ob und wo man diese Gurte als Einzelteil bekommt. Oder kann man da vielleicht auch einen "normalen" Spanngurt dranbasteln?
Antwort von Doppeldreier am 11.03.2006 - 16:29 also ich bekomme ab ca. 30,- € Edelstahlschellen (wobei es im Süßwasser sicher keine V4A sein müssen) warum sollte ich mir also Bibokit und Doppelfuß kaufen? Ich muß Andreas Richter recht geben, mit Stahl tauche ich sicher auf die Dauer besser als mit Gummi. Sollte Vercingétorix irgendwann mal die Brücke abblasen kann er sich ja melden (wird aber wahrscheinlich beim Füllen passieren, da dort die Belastung an größten ist)Ich hätte auch kein Bauchschmerzen damit meine 200 bar Flaschen mit 240 bar zu füllen, wer füllt den ganz genau 232 bar in die Flasche. Wenn ich eine D7 ohne absperrbare Brücke benutzt kann ich eigentlich auch eine Mono 15 nehmen und spare dann 1x TÜV
Antwort von Vercingétorix am 11.03.2006 - 20:09 Nur dann bläst die Brücke ab, beim Füllen. Wenn du den Fuß nicht quälst hält er auch ewig. Ich sach mal, bei dem Alter der Packen in meiner Umgebung mit BiboKit ist die Geschichte mit den Stahlbändern, das übliche Verkaufsmärchen. Schön wenn ihr alle daran glaubt. Ich habe übrigens kein BiboKit, sondern nur Brücke und Fuß. Aber vielleicht kann Andreas das ja mal vorrechnen, wo die Kräfte war werden. Der Prüfdruck beträgt 300 Bar, von daher kannst du 240 Bar einfüllen. Das mit der absperrbaren Brücke mußt du nochmal erklären. Vielleicht glaube ich das ja mit Begründung. Gegen M 15 spricht die Wasserlage, für M 15 spricht der Preis.
Antwort von Doppeldreier am 11.03.2006 - 21:31 wenn ich die Brücke zentral absperre passiert das erst einmal recht schnell ohne das ich mir klar werde welches Ventil ich zu drehe. Danach kann ich immer noch klären welches Ding hinter meinen Kopf und zwischen den Handschuhen das richtige Automatenventil ist. Für die absperrbare Brücke spricht zu erst einmal die exponierte Lage des zentralen Handrades. Zweitens kann ich nur so schnell die Luft retten wenn ich mir auf Grund des Lage der Leckage nicht darüber klar werden kann wo an der Luftversorgung die Luft entweicht. 3. kann (wenn wohl auch nur theoretischer Natur) ein Flaschenventil auch an oder vor der Spindel undicht werden und da kann mir wirklich nur die absperrbare Brücke weiter helfen.
Bis dann,
D3
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