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Welche Tank Lampe???

Hallo Taucher,

es gibt ja inzwischen viele Hersteller, die Tanklampensysteme verkaufen (z.B. Halcyon, AUL, Dive Rite usw.).

Welche Tank Lampe verwendest Du persönlich? Welche Erfahrungen (positive als auch negative) hast Du bisher damit gemacht? Würdest Du sie wieder kaufen bzw. kannst Du sie weiterempfehlen?

Vielen Dank für die Antworten
BubbleHunter(Michael)
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16.01.2002 07:18
Hi,

ich habe die AUL Pro 14 mit dem "normalen" 50W Kopf. Ist ein geiles Teil.

Allerdings glaube ich daß es keine Rolle spielt ob du eine EE oder eine AUL kaufst. Die schenken sich nicht viel. Die EE ist evtl. etwas besser verarbeitet, dafür allerdings auch kräftig teurer.
16.01.2002 07:41
Kann Michael soweit zustimmen,

ich tauche die Pro 14 HLX von EE.
Die ee lampe hat ausser der Verarbeitung noch den Vorteil das Der Tank aus Delrin und nicht aus Plexiglas ist. Dafurch ist der Tank um einiges stabiler und Wettebetändiger in kalten Tagen.
Angenommen die Lampe rutscht ab und fällt aus 30-50 cm auf den Boden so hält dies der Delrin Tank aus, wie es bei der AUL ist ist da eher fraglich. Wenn Du die Möglichlkeit hast schau Dir mal beide Systeme an und Du wirst den Preisunterschied finden.
16.01.2002 09:18
Komisch,
ich dachte immer, der Tank von EE sei aus einem HD-PE Rohr mit reibungsverschweißtem Boden.

Hat sich da was geändert?

Blubb,
Thomas.
16.01.2002 10:20
Ich wuerde die Anforderung an eine Tanklampe so formulieren:
Ausreichend Licht (50W HLX oder 18W HID) fuer min 3 Stunden (kann man am See 2 TG machen), das heisst 14 Ah bei 50W Halogen, n bissl weniger bei HID, 14Ah ist aber ne gute Groesse !
Der Lampenkopf sollte im "Testtube"-Design sein, also kein "sealed Beam", da man sonst nicht alle Optionen der Beleuchtung nutzen kann.
Der Kopf hat idealerweise ein Goodman-Handle, damit man die Haende frei hat, ebenso einen Wirbelkarabiner um den Kopf wegzuclippen.

Das Kabel ist so lang, dass man den Kopf auf den linken Handruecken tragen kann und den Tank rechts am Gurt traegt und mann dann den Arm ueber Kopf ausstrecken kann.

Fuer den Explorationsbereich haben E/O-Connectoren Vorteile, weil man z.B. damit einen zweiten Kopf in der Tasche mitfuehren kann.

Der Tank ist aus Acryl oder "weicherem Kunststoff", da keine Kaelte an die Akkus geleitet werden soll. Es kommt ausser einem EIn/Ausschalter kein elektronischer Schnickschnack rein, insbesondere Blink-Gimmicks und Entladeschutz usw. sind zu meiden.
Die Intelligenz sitzt zwischen den Ohren des Betreibers (hoffentlich).

Der Ein-Ausschalter sollte gegen versehentliche Betaetigung geschuetzt sein und am Besten nach vorne EIN und nach hinten AUS zu schalten sein (Logik).

Acryltanks sind emfindlicher gegen Stoesse, aber besser druckfest, bei Weichkunstoffen sollten die Akkus eine runde Verstaerkungsplatte in der Mitte haben.

Die Akkus muessen gehen Verdrehung gesichert sein, damit die Anschlusspunkte und Kabel nicht belastet werden. Anschlussmaterial moeglichst einfach und robust waehlen (Bananenstecker) (Achtung keine Verpolsicherheit beim Laden, kann aber beim Ladegeraet kompensiert werden)

2-3 Spannverschluesse zum oeffnen/schliessen, 1-2 O-Ringe.

Bleigel-Akkus fuers "normale", NiCad fuer die heftigeren TG. Mit NiCad erreicht man 11 Stunden Brenndauer bei 18W HID.

Der Kabelaustritt aus dem Kanister muss einen Knickschutz aufweisen.

Die richtige Bedienung der Funzeln ist wieder ne andere Sache, aber nicht minder wichtig und wird oft unterschaezt.
Die Lampe ist das PRIMAERE Signal- und Alarmierungsmittel !!!

Micha

Ach ja, habe 4 EE-14 mit 10W HID, 30W Halo, 50W HLX und 18W HID Koepfen, sowie einige Acryl-Funzeln.
Diverite hat komische Griffe, die MLS-Kanister werden gerne undicht und sie haben einen Sealed-Beam in einem Mini-Fuzzel-Gehauese.

16.01.2002 10:55
Hallo zusammen,

vielen Dank für die bisherigen Kommentare.

Soweit ich das sehe habt Ihr alle Halogenbrenner in eueren Lampen. Was haltet Ihr denn von HID Technik?

Angeblich soll ein 10W HID Brenner ca. genauso viel Lichtausbeute wie ein 50W Halogenbrenner haben und zudem eine viel längere Brenndauer bei gleicher Akkukapazität. Habt Ihr schon mal eine Vergleichsmöglichkeit gehabt? Ist das "HID Licht" wirklich viel besser als das der herkömmlichen Brenner?

Habt Ihr schon mal was über die Lebensdauer dieser HID Brenner gehört? Ein Ersatzbrenner, z.B. 10W HID kostet ca. 100 Euro - ganz schön teuer im Vergleich zu Halogenbrennern (50W ca. 20 Euro).

Ist die HID Technik zuverlässig? Denn in den Lampenköpfen ist ja mehr Technik enthalten (z.B. Starter), die evtl. kaputt gehen kann ...

Gruß
Michael
16.01.2002 11:10
Hi Michael, ich verwende fast ausschliesslich HID inzwischen, allerdings die 18W Version.
Wenn Taucher mit 50W Halo dabei sind, fragt man sich immer, warum die so eine Kaesegelbes Gluehwuermchen dabei haben
Die Durchdringung des Lichtes ist durch das andere Spektrum schon besser, ich will Sie nicht mehr missen.
Wenn ich aber im roten Meer rumhuepfe und andere evtl an mein Tauchkram gehen wuerde ich eine 50W Halo nehmen, da es billiger ist, wenn was kaputt geht.
Ich tauche HID-Koepfe seit ca 18 Monaten und hatte bei 3 Koepfen noch keinen Ausfall.
16.01.2002 11:13
@Micha - vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar!!

Bevorzugst Du nun einen Halogen, HLX oder HID Kopf? Was ist Deiner Meinung nach am sinnvollsten?

16.01.2002 11:21
HID,HLX,Halogen in der Reihenfolge, wobei HLX ja nur ein "anderes" Halogenbirnchen ist.
16.01.2002 14:09
@all
In diesem tread werden Äpfel mit Birnen verglichen.

Was ist HLX ?
ist einen Etikettenschwindel!
Es wird entweder bei einer 6 Voltlampe eine Akku-Zelle dazugebastelt somit stehen 7,2 Volt an der 6 Volt Birne an, oder es wird z.B eine 12 Voltlampe mit einer 10 Volt-Birne bestückt aber mit 12 Volt beschriftet. Das ganze nennt sich dann HLX-Lampe. Brennt natürlich auch viel heller, aber dafür auch nicht so lange.

Was unterscheidet Gasentladungslampen von gewöhnlichen Halogenstrahlern.?

In den Metalldampflampen, wie diese Leuchten auch heißen, gibt es keinen Glühfaden. Durch eine sehr hohen Zündspannung über den Elektroden wird ein sogenanntes Plasma erzeugt, das im Gegensatz zu dem Ursprungsgas sehr leitfähig ist und mit ein geringen Arbeitsspannung anfängt zu leuchten.
Die Farbe des Lichtes wird dabei von den Gasen bestimmt, die der Luft im Kolben der Lampe beigemischt werden.
Darum kann man mit Gasentladungslampen im Gegensatz zu Halogenlampen ein Licht erzeugen, das alle Farbanteile gleichmäßig enthält.
Wie wir wissen, willst du rot sehen Unterwasser brauchst du eine Lampe!
Genau hier liegt das Problem.
Denn, wenn bei weiträumigen Aufnahmen viel Wasser zwischen Objekt und Lampe liegt, wird viel Rot verschluckt. Da das Licht von Gasentladungslampen alle Farben gleichmäßig enthält, kann es diesen Farbverlust nicht kompensieren.
Also für UW-Filmer und Fotographen ungeeignet, da kommt zuviel Blau auf den Film kommt.
Auch kann die Lampe nicht beliebig aus- und wieder eingeschaltet werden. Es tritt eine Zeitverzögerung bis zur vollen Leuchtkraft ein.
Ein weiterer Nachteil ist, zwischen Akku und Birne sitzt bei einer Gasentladungs-Lampe noch viel Elektronik.
Gasentladungslampen strahlen ein Licht ab, das alle Farben recht gleichmäßig enthält. Im Nahbereich also unschlagbar.
Bei großräumigen Beleuchtungsaufgaben sind andererseits Halogenlampen mit hohem Rotanteil im Vorteil
Dazu kommt noch der hohe Kaufpreis.
16.01.2002 14:14
Ok, ich muss dazu sagen, dass wir zum Filmen 36V 400W Halogen nehmen, aber ich dachte es ginge hier um "allgemeine Tauchlampen"
Sorry
17.01.2002 08:02
Wie wäre es mit selberbauen?
http://www.dev-pein.de/selbstbau.htm
ist auf alle Fälle billiger!!
17.01.2002 08:41
Ich halte die Köpfe von DEV-Pein für schlechter. Bei EE oder AUL kannst du die Fokusierung stufenlos von Spot bis Flood einstellen. Bei DEV-Pein ist si fix.
17.01.2002 08:47
Es spricht nichts gegen den Selbstbau, aber ich wuerde dann eher versuchen eine sinnvolle Funzel zu kopieren, damit ich die Erfahrungen die drinstecken "einkassiere"...
17.01.2002 09:57
@Micha
Wie sieht für Dich eine sinnvolle Funzel aus?
Wie komme ich an Material und Baupläne für eine sinnvolle Funzel ran?
17.01.2002 12:15
Habe mal geruechteweise gehoert, dass es bei teilentladenen Bleiakkus und HID Lampenkopf
zu Problemen beim Wiedereinschalten der Lampe geben kann. Grund dafuer sei die bei Bleiakkus im Laufe der Entladung doch recht deutlich abnehmende Zellenspannung, die dann eventuell nicht mehr fuer den Spannungskonstanter der Lampenelektronik ausreicht.

Koennt ihr das bestaetigen?
Welche Mindest- (Max-)spannung benoetigen denn die gaengigen HID Lampenkoepfe?
17.01.2002 16:05
@Lutz, siehe Mail oben von mir, das sind IMHO die Kriterien fuer die Art von TG die ich mache...

@Juergen
Habe ich noch nicht bemerkt, aber ich werde bei den naechsten Burntests (vor August) mal auch Zuendtests integrieren, normalerweise beende ich die Tests bei 10V
22.01.2002 16:57
wo finde ich was im Netz über die AUL Lampen ?
22.01.2002 17:27
@Dirk:
schaue einfach mal auf die AUL Homepage http://www.aulinc.com

Außerdem habe ich auch von den Problemen, die Juergen geschildert hat, gehoert.

Ich habe auch erfahren, daß man bei Lampen mit HID Koepfen, diese nicht nur fuer kurze Zeit an und dann wieder ausschalten sollte, da ansonsten die Lichtleistung bis zu 20% abnehmen kann - stimmt das?

Gruß BubbleHunter (Michael)
04.08.2003 21:39
Hai,
tauche seit fünf Jahren mit MLS Tanks, da ist noch keiner undicht geworden!!!

F.Müller
Antwort