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Welche Tauchschule barakuda oder andere
Abgesandt von Seb88 Registriertes Mitglied am 07.11.2012 - 02:49:

Hi

Habe mich heute mal in einer Tauchschule befragt wegen OWD. Diese Tauchschule bildet nach Barakuda aus!

Sollte man lieber zu SSI oder einer anderen tauchausbildung gehen

Lg seb88




Antwort von Euregiotaucher Registriertes Mitglied am 07.11.2012 - 07:35
Nö .. warum ? Wenn du mit dem was du vorgefunden hast zufrieden bist - ist doch alles OK.

Für den Fall das du unsicher bist - mach doch mal ein Schnuppertauchen in der Schule und schau wie dir die Leute da entgegenkommen.

Der Verband ist eigentlich mehr oder weniger egal - wichtiger wäre wie die Ausbilder bei dir ankommen -- wenn du die Scheixxe findest - wird auch die Ausbildung scheixxe sein ...
Antwort von Jole Registriertes Mitglied am 07.11.2012 - 07:38
moin moin

ich selbst stand vor einem jahr auch vor der frage welche verband denn der richtig sei.
ich habe viel im internet gestöbert und überall das gleiche gelesen.
der verband ist total egal hauptsache du kommst mit deinem ausbilder zurecht
so bin ich dann letztendlich auch bei meinem ausbilder gelandet und der unterrichtet nach ssi

gruß
jole
Antwort von Jole Registriertes Mitglied am 07.11.2012 - 07:43
entschuldigt die schreibfehler ich hatte noch keinen kaffee und finde keine edit funktion für meine antwort...
Antwort von Hans_S Moderator am 07.11.2012 - 08:04
@seb88: Vielleicht ganz interessant für dich:


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Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 07.11.2012 - 08:49
Du findest bei allen Verbänden gute und weniger gute Tauchschulen egal ob Barakuda, SSI, VDST oder PADI( wobei ich persönlich die besten Erfahrungen ganz klar bei Letzteren machte).
Alle kochen nur mit Wasser und hauptsächlich kommt es darauf an, dass der TL seinem Beruf ernst nimmt und die Chemie bei euch stimmt.
Schau dir einfach mal mehrere TS an und entscheide dann nach deinem Bauchgefühl.

Grüsse aus Dahab

grüsse aus Dahab
Antwort von Kormoran Registriertes Mitglied am 07.11.2012 - 10:41
Alles gesagt. Aber Barakuda heißt nicht mehr Barakuda, sondern "International Aquanautic Club".

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Antwort von sharky58 Registriertes Mitglied am 07.11.2012 - 15:50
Frau sharky hatte den CMAS*,danach den Nitrox bei PADI und schließlich den AOWD bei Barakuda absolviert .
Entscheidend ist eine gute Ausbildung und ganz wichtig das Vertrauen zum Tauchlehrer .Wenn die "Chemie" nicht stimmt ,wird es schwierig .
Schnuppertauchen ist mit Sicherheit `ne gute Idee !

LG sharky
Antwort von toto1495 Registriertes Mitglied am 07.11.2012 - 17:52
Es ist ein hart umkämpftes Geschäft.
Die Tauchschulen sind mittlerweile gewillt, möglichst tiefe Preise anzubieten, und fahren daher auch mit den Leistungen zurück. Generell haben aber alle die nach EN fetsgehaltenen Richtlinien zu erfüllen.

Im Grunde gibt es 2 Möglichkeiten, das tauchen zu erlernen.
Die kommerzielle Schiene : Barakuda, Padi, SSI, Naui, SDI und co sind daran interessiert, dich als Taucher zu gewinnen, und bieten dir Komplettpakete an, um dir den Einstieg ins Tauchen zu ermöglichen. Hier bezahlst du den Kurspreis, der in der Regel die Theorieausbildung, den Pool und das Freiwasser samt Lehrunterlagen und Leihausrüstung beinhaltet.

Alternati hierzu ist die Vereinsschiene :
VDST, VDTL und andere Organisationen bieten meist gratis Ausbildung an, jedoch ist man hier eine gewisse Zeit dem Verein dann auch verpflichtet. Die Ausbildung findet hier von Vereinstauchlehrern statt, die ebenfalls für den Verein diese Leistung erbringen.

Früher war es mal so, das die Vereinsmitglieder die routinierteren Taucher waren, da sie das ganze Jahr über im Bad trainiert haben (Kondition, Apnoe, Rescue ect.) und die Teilnehmer kommerzieller Tauchschulen nach 4x Pool und 4x Freiwasser in die Welt des Tauchens entlassen wurden ohne nennenswerte Routine.

Mittlerweile gibt es aber bei den Vereinen eine Vielzahl an Karteileichen, die nicht mehr aktiv trainieren, und umgekehrt gibt es viele kommerzielle Tauchschulen, die ebenfalls in Form eines Clubs das regelmäßige Training ermöglichen.

Eigentlich liegt es an jedem selbst, seinen Weg nach dem Einstieg, der von den Leistungsanforderungen überall identisch ist,egal ob CMAS Bronce oder OWD, seinen Weg zu finden.

Ich bevorzuge den Weg der CMAS, da dort nicht nur das Gerätetauchen, sondern auch das Schnorcheln sowie Apnoetauchen Teil der Ausbildung ist.
Auch haben Personen mit Angstzuständen im Verein mehr Möglichkeiten, individuell und ohne Mehrpreis ein langsameres angemesseneres Tempo zu absolvieren.
Bei den kommerziellen ist man dafür unter Umständen nach 3-6 Wochen durch mit allem, und wird brevetiert entlassen.

Generell steht es aber heute jedem Frei, jederzeit den Tauchschein zu absolvieren, der einem Zusagt.
Man kann Problemlos einen OWD bei SSI machen, den AOWD bei Padi hinterher buchen, den Rescuediver bei Naui machen und währenddessen 3 Sonderkurse bei Barakuda absolvieren. Man betrachtet die absolvierte Ausbildung heute als ganzes, und jedes Level ist klar gegliedert in verschiedene Stufen, und im Zeitalter des Internet hat man nicht mher das Problem, das ein Verband irgendwo nicht anerkannt wird.
Du kannst auf Kuba bei Acuc deinen Schein machen und in Thailand damit tauchen gehen, alles kein Problem mehr in der heutigen Zeit.

Am Ende liegt es immer an einem selbst, der Tauchlehrer zeigt einem einen Weg, gehen muß man ihn aber am Ende selber.
Antwort von Neptun Registriertes Mitglied am 08.11.2012 - 23:36
Toto1495-s Ausführunge kann ich durchweg zustimmen.

Ausser einer:
"VDST, VDTL und andere Organisationen bieten meist gratis Ausbildung an, jedoch ist man hier eine gewisse Zeit dem Verein dann auch verpflichtet."

==> Blödsinn.

@Seb88: Als Mitglied eines VDST-Tauchvereins oder als VDST Einzelmitglied bist Du niemandem zu gar nichts verpflichtet.

Grüßle vom Neptun
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 09.11.2012 - 10:32
"VDST, VDTL und andere Organisationen bieten meist gratis Ausbildung an, jedoch ist man hier eine gewisse Zeit dem Verein dann auch verpflichtet."

==> Blödsinn."

Stimmt, das ist Blödsinn. Meine Ausbildung im Verein hat damals auch ne Menge Geld gekostet
und war bestimmt nicht billiger als Padi,SSI etc.
Und grottenschlecht war die Ausbildung obendrein.
Aber dadurch hab ich gewechselt und bin heute Instructor
Hat alles sein Gutes
Antwort von toto1495 Registriertes Mitglied am 09.11.2012 - 16:56
Was die Qualität der Ausbildung angeht, da liegt es wie schon so oft erwähnt am Instruktor, und nicht am Verband.
Und auch nicht jeder Verband ist gleich gut oder gleich schlecht.

Aber, ich kann mich nicht für 25 Euro im Monat anmelden, und dann wie bei den kommerziellen Schulen nach 4 Wochen als brevetierter Taucher wiederfinden, wo es doch nur den einen monatsbeitrag gekostet hat.

Entweder gibts ne Aufnahmegebühr, oder aber man verpflichtet sich zumindest finanziell für 12 Monate, dem Verein beizutreten, und wird dann ausgebildet.

Aber mit nur einem oder zwei Monatsbeiträgen kenne ich keinen Verein, der in dieser Zeit bewust das Pensum lehrt, was durchaus in einer kommerziellen Schule in 4 Wochen zu schaffen ist.
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 10.11.2012 - 09:30
@toto1495
Ich musste damals beim Verein 750 D-Mark für eine grottenschlechte Ausbildung bezahlen.
Allerdings brach ich die Ausbildung kurz vor Schluss ab und hatte erst mal genug vom Tauchen.
Erst nach Jahren nahm ich einen zweiten Anlauf und erwischte den Verband der mir wirklich liegt und den Tauchlehrer wo die Chemie stimmte.
Für mich konnte dann nichts mehr schief gehen
Antwort von Cl@us Registriertes Mitglied am 10.11.2012 - 18:37
So aus dem Bauch heraus sind die Preise bei kommerziellen Tauchschulen und Vereinsausbildung in etwa gleich. Letztere dauert zwar länger, bietet aber deutliche Vorteile weil i.d.R. mehr Tauchgänge während der Kursdauer absolviert werden.
Dieser Vorteil kommt nicht mehr zum Tragen, wenn man auf der kommerziellen Schiene nach dem OWD weiterführende Kurse besucht und weiterhin ebenso oft taucht wie bei einer Vereinsausbildung.

Unterschiedlich sind oft auch die Ausbildungsgewässer: Die kommerziellen Ausbildungen finden oft im Urlaub/Warmwasser statt - die Vereinsausbildungen in hiesigen Gewässern. Beide haben Vor- und Nachteile und `eingleisig` ist auch diesbezüglich beim Tauchen weniger gut.

@ Seb88
Mein Vorschlag für Deinen "Fahrplan":
Fang einfach irgendwo an, lass es den siebten Sinn oder einfach die Sympatie entscheiden!
Wie ich oben schon sagte, ist der Preis am Ende ohnehin etwa gleich.
Entscheidend ist IMHO aber: Weitermachen mit den Kursen! Ein weiterführender Kurs lohnt sich IMHO im normalen preislichen Rahmen immer, und zwar schon wegen der inbegriffenen TGs mit einem TL (nicht wegen dem Plastikkärtchen), der einem etwas beibringt.

IMHO sind "ewige" OWDs und 1-Stern-Taucher nicht gerade die besten, egal mit wievielen TGs sie manchmal prahlen - es fehlt einfach die weiterführende, geprüfte und in die Praxis umgesetzte Theorie.

IGL C.
Antwort von timok95 Registriertes Mitglied am 11.11.2012 - 17:42
Ich hab bei einer kommerziellen SSI Tauchschule begonnen und bin nun Mitglied in zwei Vereinen.
Ich hab beide Seiten kennen gelernt, leider in falscher Reihenfolge.

Als ich mich fürs Tauchen entschied, kannte ich nur diese Tauchschule. Nunja der Tauchlehrer war super nett und mit den Jungs hat das echt Spaß gemacht.

Danach wollte ich natürlich weiter tauchen gehen, leider leiht einem dann die Tauchschule keine Ausrüstung mehr. Nunja ich war erstmal nicht im Wasser sondern hab mir eigene Ausrüstung besorgt.

Nach fast einem Jahr hab ich dann die komplette Ausrüstung beisammen gehabt und mich gefragt, wie ich an einen Tauchpartner komme.

Das war der Beweggrund für die Mitgliedschaft in den beiden VDST Vereinen. Im nachhinein habe ich dann erfahren, dass die Vereine mir auch erstmal Ausrüstung geliehen hätten und diese Zwangspause nicht nötig gewesen wäre.

Bei dem ersten Hallenbad-Training ist mir dann aufgefallen, das die Tauchschule (SSI) überhaupt keine Schwimmbadübungen mit den Schülern macht.

Dazu kam, dass eigentlich alles in der Tauchschule darauf abzielte, an mein Geld zu kommen.

Und ja, auch im Verein kostet die Ausbildung was,
aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie mich im Verein nur die Hälfte kostet und wesentlich besser ist. Das mag auch daran liegen, dass ich noch besser mit dem Tauchlehrer zurecht komme,
vielleicht liegt es aber auch daran, dass mein Tauchlehrer gerne und kostenlos fast jedes Wochenende mit mir Tauchen geht.....
Antwort von toto1502 Registriertes Mitglied am 11.11.2012 - 20:09
Egal ob Verein oder Tauchschule, die Ausbildung kostet immer etwas.
Die Probleme tauchen ja in der Regel erst nach dem Tauchschein auf.
Wo kann ich tauchen, woher bekomme ich eine Versicherung, was kostet die Ausrüstung (kaufen oder Mieten)
Was kostet mich der Eintritt am See ?
Und meiner Meinung nach sind hier Vereine
unschlagbar günstig.
Klar gibts auch Clubs, die sind aber Gewinnorientiert.
Im Verein wird zu Selbstkosten weiter gebildet.
In der TS muß jedes Brevet "teuer" bezahlt werden.
Klar, kann die Ausbildung im Verein etwas länger dauern, dafür ist sie in der Regel gründlicher.
Ich kenn viele, die zunächst kommerziel Ihre Ausbildung mache, und dann in den Verein gehen.
Aber jeder muß für sich seinen weg finden.
Antwort von toto1495 Registriertes Mitglied am 11.11.2012 - 20:51
Es gibt da kein Patentrezept mehr, mittlerweile gibt es auch Tauchclubs, die nach SSI Ausbilden, und dir den OWD schenken, wenn du für ein Jahr im vorraus die Beiträge zahlst.
Was ag2908 angeht, so hast du mit dem verein pech gehabt, hier gabs früher ein VDST-Center, der jedem Clubmitglied den Bronce-Kurs für eine Jahresgebühr geschenkt hat, das Konzept ist geblieben, nur macht der VDST-Club mittlerweile nur noch SSI, bei gleichem Prinzip.

Und ob die Chemie zwischen Schüler und Lehrer stimmt, ist so individuell wie der Geschmack eines jeden selbst
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 11.11.2012 - 21:04
Mann kan bei diesem Thema (TS, Verein, Club, Interessensgemeinschaft) nicht pauschalieren, dafür ist die Spannweite der Möglichkeiten der ein und anderen Organsiationsform einfach viel zu groß.

Es gibt "lebendige" Vereine, es gibt Vereine "tote Hose, Nulll Equipment und kaum Ausbilder". Es gibt TS, die rein kommerzielle Interessen verfolgen, es gibt TS, deren Angebote so gut und breit aufgestellt sind, dass keine Wünsche offen bleiben. Es gibt Interessengemeinschaften, die sich zusammen einen Kompressor angeschafft haben und sich gegenseitig aushelfen usw. usf. Es gibt sowohl als auch und man muss halt schauen, wo man das findet, was man sucht. Und das kann heute eine andere Interessenlage sein als morgen.

Für mich: Ich kann in drei (manchesmal vier) Hallenbäder und da ich beruflich zetlich oftmalsinsbesondere in die Abendstunden hinein gebunden bin, kommen mir da die Bäder, die wir Samstag und Sonntag nützen können, sehr gelegen. Ich hab drei Füllmöglichkeiten, von Luft bis Trimix. Ich werde von Vereinskameraden zu Events und Ausflüsgen eingeladen und von drei Tauchschulen. Ich gehe Eistauchen mit A), in ein verlängertes Wochendene mit B) zum mehrtägigen Bodenseeevent mit C) an den See XY mit meinen Freunden XY oder mal alleine mit meiner Frau, zur Gruppenreise nächstes Jahr wähle ich aus den Angeboten von D) und E). Wenn ich (was so gut wie nie vorkommt, mal nicht wüßte, wohin mit wem, schau ich in der geschlossenen Benutzergrugge der TS XY auf facebook nach, ah: Mayer und Schulze gehen an XXXX und fragen, wer mitgeht und wr den Grill besorgt, OK ......
und und und ...

Soll heißen, ich bin und war noch nie auf EINEN Verein oder EINE Tauchschule fixiert und "... Probleme tauchen auf..." kenne ich nicht. Wobei doch, das (ZEit-) Problem, das vielfältige Angebot wirklich zu nutzen.

ein habe ich in den letzten Jahren gelernt: es gibt die eierlegende Wollmilchsau nicht. Aber viele gute Vereine und TS UND viele schlechte Vereine und Tauchschulen. Und macnhesmal hat der eine Vorteile gegenüber dem anderen und manchesmal umgekehrt.
Antwort von Samus Registriertes Mitglied am 20.11.2012 - 16:43
Ich würde auch sagen probieren geht über studieren. Mach einen Schnupperkurs und sprich mit anderen Teilnehmern!

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