Welche digitale Kamera ist zu empfehlen? Abgesandt von Katja am 30.12.2003 - 20:59:
Hallo,
wollte mir eine digitale Kamera zulegen, die ich aber auch für Unterwasser nutzen will. Was könnt ihr mir da empfehlen
Antwort von Mikedive am 30.12.2003 - 21:30 Hallo Katia,
wer die Wahl hat hat die Qual so ist das nun mal du wirst nun einige Beitrage bekommen Die ist am besten oder jene welche für dich am besten ist mußt du selbst entscheiden wenn du an Tipps für die Nutzung von Digis Unter Wasser Interesse hast die " relativ" allgemein gehalten sind schau auf meine Seite unter Berichte und Tipps da findest du Hinweise auf Details die dir bei deiner Entscheidung helfen könnten.
Michael (www.mike-dive.de)
Antwort von unterwasserkamera.at am 30.12.2003 - 22:22 hallo,
was hast du für einen budgetrahmen ?
lg manfred
Antwort von Katja am 31.12.2003 - 14:25 Hallo,
dachte so an ca. 700 Euro.
Danke für das schnelle antworten.
Wünsche einen guten rutsch ins neue Jahr.
Katja
Antwort von KarinM am 31.12.2003 - 19:04 Hallo Katja,
ich würde die IXUS 400 kaufen. Ich habe noch das Vorgängermodel die IXUS 330 und bin mit ihr rundum zufrieden. Die IXUS 400 bekommst du derzeit schon ab 419 Euro. Das Gehäuse kostet ca. 180 Euro.
Guten Rutsch und Grüsse,
Karin
Antwort von chang am 01.01.2004 - 12:14 Schau dich mal bei Olympus um. Die haben auch sehr gute Digitalkameras und auch Gehäuse und sehr guten Service.
Übrigens würde ich nicht so sehr Wert auf Testzeitschriften legen. Du wirst immer einen Test finden, bei der die Kamera, die du favorisierst am Besten abschneidet. ( ganz übel: Stiftung Warentest, aber auch alle anderen nicht viel besser).
Und immer bedenken: günstig ist nicht gleich gut - billig nicht gleich besser - und Geiz nicht immer geil!!!
Unkommerzielle Testseite: www.dpreview.com Testbilder zum Vergleichen!
Warum sind die Tests der Stiftung Warentest so übel?
Ich habe zu Weihnachten ein Sonderheft der Stiftung Warentest "Digitalkameras" bekommen, und fand die Tests eigentlich ziemlich fundiert.
Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Welche Tests von welcher Zeitschrift sind besser? Evtl. die von der ct??? Oder welche? Und warum ist die Stiftung Warentest so schlecht? Ich stehe nämlich auch vor dem Kauf einer digitalen Kamera für den UW-Einsatz und daher an allem interessiert, was meine Auswahl beeinflussen kann.
Warum sind die Tests der Stiftung Warentest so übel?
Ich habe zu Weihnachten ein Sonderheft der Stiftung Warentest "Digitalkameras" bekommen, und fand die Tests eigentlich ziemlich fundiert.
Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Welche Tests von welcher Zeitschrift sind besser? Evtl. die von der ct??? Oder welche? Und warum ist die Stiftung Warentest so schlecht? Ich stehe nämlich auch vor dem Kauf einer digitalen Kamera für den UW-Einsatz und daher an allem interessiert, was meine Auswahl beeinflussen kann.
Dankeschön!
Neptun
Antwort von unterwasserkamera.at am 02.01.2004 - 18:33 hey, kleiner tip am rande...
betrachtet die kamera erst im detail wenn das gehäuse gefunden ist. es gibt gehäuse welche für 6 mm Handschuhe unmöglich bedienbar sind. dadurch fallen einige kameramodelle bereits weg (z.b. sony). weiterer tip ist die frage - möchte man mehr damit machen - z.B. externer blitz, weitwinkel- oder makro vorsatzlinsen. hier trennt sich wieder spreu von weizen. nur die namhaften gehäusehersteller (canon, nikon, olympus) bieten anschlußmöglichkeiten bzw. sind mit externen blitzgeräten kompatibel.
lg manfred
Antwort von chang am 08.01.2004 - 00:18 Dem vorgenannten kann ich mich nur anschließen.
Für uns Unterwasserfotografen spielt es in erster Linie die Rolle, ob es überhaupt ein UW-Gehäuse gibt. Und über eines sollte man sich im Klaren sein, mehr Pixel bedeutet nicht zwangsläufig eine bessere Qualität.
Und zum anderen gibts es nicht DIE beste Kamera. Der eine schwört auf die A 70, der andere auf die C-5060 und der dritte auf die 14N. Spinner, die die Produkte von der einen oder anderen Firma verteufeln haben denn auch meist eine sehr eingeengte Sicht. Denn woher soll denn der gutmeinende Kritiker denn wissen, wieviel Euro dir das Hobby wert ist, 500, 1500, 2500 oder vielleicht doch 12500 Euro?
Ob du einfach nur knipsen willst, oder vielleicht doch fotografieren? Ob du externe Blitze anschließen möchtest? Ob du ein Weitwinkel benötigst?
Diese Fragen können dir kein Testheft der Welt und auch kein Verkäufer ruhigen Gewissens beantworten! Da hilft nur, sich über die verschiedenen Möglichkeiten im Klaren zu sein, einen Blick auf den Geldbeutel zu haben und wissen, dass keine Lösung, welche auch immer ihr wählen werdet, eine Lösung für ewig sein wird. Gerade bei der Digitaltechnik ändert sich so schnell so viel.
Ich glaube nicht, dass ich mich mit der Behauptung zu weit aus dem Fenster lehne, wenn ich sage, dass die Vielfalt in Deutschland an Kamera-Tests weltweit seinesgleichen sucht. Da können selbst Amerikaner von uns lernen, oder hoffentlich auch nicht.
Ich habe mir seit Jahren keine "Test-Hefte" mehr gekauft, weil es einfach nur Verarsche ist. Das fängt schon bei der Einteilung der Kameras in Gruppen an. Früher wurden, als die Digitalfotografie noch nicht den Massenmarkt erobert hat, die analogen meist nach Brennweite eingeteilt. Heute gehts teils nach Preis, teils nach Pixel o.a. Wonach Stiftung Warentest einteilt, ist mir schleierhaft.
Aus eigener Verkaufstätigkeit heraus weiß ich zu berichten, dass letzten Endes das Endresultat der Kamera ( und das ist trotz aller Neuerungen zum Trotz immer noch das gute alte Bild) über den Kauf der selben entscheidet. Lieber Probebilder aufnehmen und vergleichen und ggf. ausdrucken, als blind irgendwelchen Testergebnissen oder Verkäufern vertrauen. Verkäufer, dass weiß ich selbst, sind die größten Gauner.
Testheftleser: zur Spezies der Schattenparker und Warmduscher zugehörig; nicht immer entscheidungsfreudig, aber sparsam; auch er wird den Weg der Erleuchtung finden...
Antwort von schoppi am 08.01.2004 - 17:34 Hallo Katja,
ein wirklich messbares Kriterium ist die Auslöseverzögerung.
Was nützt es dir, wenn die Kamera erst eine halbe Sekunde oder mehr nach der Auslösung das Bild "macht". Die meisten Motive - gerade unter Wasser - warten nicht.
Da gibt es Hersteller, die machen dazu keine Angabe. Warum wohl nicht?
Je kürzer die Auslösezeit, je besser. Als kann ein Hersteller, der diesbezüglich etwas Gutes vorzuweisen hat, auch einen Wert angeben. Oder nicht?
Mein Weg war also der über die Auslöseverzögerung.
Bei einem nicht unendlichen Budget kam ich auf die Ricoh Caplio G3 mit einer Auslöseverzögerung von 0,14 Sekunden. Meines Wissens ist das bisher nicht getoppt worden.
Das Teil kostete vor 3 Monaten 200 Euro. Also hin zum Händler, Probeaufnahmen gemacht und sofort auf Fotopapier ausprinten lassen.
Die Qualiät hat mich überzeugt.
Als weiteres messbares Kriterium kam der Makrobereich hinzu. Bis auf 1 (einen) Zentimeter kann man (frau) ran an das Objekt der Begierde. Klasse.
Also wurde das Ding gekauft. Weiter von Sea&Sea das dazugehörige UW-Gehäuse (DX 3000G). Vor Weihnachten zu einem Preis von 369,- Euro, heute für rund 330 Euro zu haben.
Da an das Gehäuse alle Objektive der analogen MX10 passen, erstand ich bei Ebay eine kaputte MX 10 mit Zubehör.
Und was dabei herausgekommen ist, kannst du dir zum Teil (15 Bilder) in der Bilderdatenbank unter Ägypten - Makadi Bay - Werner Schoppan anschauen.
Viele Grüße
Schoppi
Antwort von unterwasserkamera.at am 09.01.2004 - 23:02 hallo,
@chang danke für deinen echt sinnvollen beitrag... kein spaß. leider denken viele nicht so rationell und meinen es geht über die technik (die TTL freaks sind gemeint - sepperl z.B). im endefffekt zählt das ergebnis.
@schoppe
du zählst eher zur warengruppe zwei, zahlen und kosten sind dir lieb und wonne. wie die messung von 0 auf 100. bei regen sprich unterwasser sieht die sache anders aus.
das gehäuse was du der armen katja hier empfiehlst, ist in ganz europa nicht mehr erhältlich. sea&sea hat die produktion schon aufgelassen, da sie ja die aquapix promoten.
zum thema auslöseverzögerung... je nach magazin werden verschiedene messmethoden verwendet. ricoh mißt "bereits scharfgestellt - und verschluß öffnen" Canon und NIKON mißt "zeitpunkt des fokussierens bis verschluß öffnen".
viel wichtiger ist jedoch der exakte autofokus und da ist CANON und NIKON ganz vorn dann kommt SONY, OLYMPUS und schließlich der Rest der Welt.
Meine Informationen stammen von den Herstellern - die uns laufen als Händler übermittelt werden. Dazu gibt es auch einige Seiten über TTL was keines ist.
lg manfred
Antwort von chang am 09.01.2004 - 23:31 Meine Empfehlung:
Knackicke 5-Mio.-Pixelkamera von Jenoptik, Maginon, Medion & Co, als Unterwassergehäuse einen Schukarton, Loch rein, Plexi davor mit Pattex und Deckel mit quadratischen O-Ring befestigen. Einfetten nicht vergessen.
Und fertig ist die Unterwasserkamera!
Viel Spaß! Bauzeichnung folgt!
Antwort von schoppi am 10.01.2004 - 11:34 Na ja, unterwasser.at verfügt hier (wieder einmal) nach eigenem Bekunden über reichlich theoretische und angelesene "Erfahrung".
Meine Empfehlungen basieren dagegen auf eigenen (!!), praktischen (!!) Erfahrungen.
Kaufen kann mann das Gehäuse auch noch massenhaft.
Bei der Kamera wird es diesbezüglich enger.
Auch ich habe schon von einem Freund gehört, dass dessen Schwager einer Bruder hat und dessen Neffe mit einer Fotografin verlobt war, die demnächst mit dem Tauchen anfangen will und jetzt schon genau weiß, welche Kamera sie sich dann zulegt und damit bestimmt super Fotos machen wird.
Man muss eben nur auf Fachleute hören, insbesondere dann, wenn sie einem etwas verkaufen wollen.
Schoppi:o
Antwort von schoppi am 10.01.2004 - 11:48 Hi,
hier noch ein kurzer Fachkommentar zitiert aus CHIP-Online:
"CHIP-Redakteur Benno Hessler meint:
Endlich hat man erkannt, dass Digicams mit kurzen Reaktionszeiten wichtiger sind als der Megapixel-Wahn. Gut so, denn eine schnelle 3-MPixel-Kamera mit guter Bildqualität ist mir lieber als ein lahmer Pixel-Protz, der die tollsten Schnappschüsse verschläft."
Antwort von chang am 10.01.2004 - 12:02 Zu den Empfehlungen über 15 Ecken fällt mir immer wieder nur die Szene aus "Otto-Der Film" ein:
"Das Rohr neigt sich zum Biegen!" - "Was hat er gesagt?" - "Das Rohr zeigt nach Süden!" - "Ein Tor reicht zum Siegen!" - "Der Chor schreit im Liegen!" - "Die Moorleichen fliegen!" - "Die glorreichen Sieben!" "Der Jens mag Rüben!"
Gute Bilder sind nicht immer Schnappschüsse! Und von einer guten Fotografin darf ich erwarten, dass Sie auch mit primitivsten Mitteln gute Bilder macht. Denn Bilder entstehen im Kopf!!! Was nützt die moderneste Ausrüstung mit der ultimativsten Auslöseverzögerung, wenn ich dann doch nur knipse?
Der Motivaufbau ist doch wohl das wichtigste. Auch unscharfe Bilder können ihren Reiz haben und den Betrachter zum Nachdenken auffordern.
In diesem Sinne: Schönes WE und schöne Bilder!
Antwort von schoppi am 10.01.2004 - 12:48 Chang hat Recht.
Jedenfalls für eine Vielzahl von Bilder.
Doch viele Fische schwimmen umher, einige sogar relativ schnell. Leider lassen sie sich nicht "arangieren" oder "positionieren" und auch der Taucher sebst hat nicht immer einen "festen" Standort.
Da kommt dann der "Schnappschuss" zum Zuge.
Und ausßerdem frage ich mich, warum z.B. Sportbildberichterstatter häufig permanent auslösen und "das Bild" erst am Leuchttisch finden.
Eine "Ausschussquote" von weit über 98% ist in der Profifotografie die Regel.
Bei der sorgfältig arrangierten und mit 5 unterschiedlich starken Studioblitzen ausgeleuchteten Obstschale natürlich nicht. Oder doch?
"Die Kunst ist es, schlechte Bilder herauszufiltern"
(Zitat aus einem uralten Fotoratgeber für Anfänger)
Tschüss
Schoppi
Antwort von chang am 10.01.2004 - 15:31 Nettes Zitat. Müsste nur ein wenig umformuliert werden:
"Wenn überhaupt etwas bei einer Ausschussquote von 98% als Kunst bezeichnet werden dürfte, DANN das Aussortieren."
Ich möchte ja nicht unserer hochgeschätzten Sportfotografen diskreditieren, doch bezeichne ich dies eher als knipsen denn als Kunst. Das kann, entsprechende Ausrüstung vorausgesetzt, jeder "Hobbyfotograf" mit gleichem Erfolg!
Ketzerisch möchte ich ein Vergleich anstellen: Derjenige, der von 500 Schüssen auf die Torwand nur einmal das Loch trifft, wird man wohl nicht als Profi bezeichnen.
Zu der Reihe der Profifotografen zählen übrigens auch: Pressefotografen, Werbefotografen, Industriefotografen, Architekturfotografen, Portraitfotografen, Theaterfotografen, etc. Und bei denen liegt die Ausschußquote zum Teil deutlich unter 98%!
Last but not least: Es ist auch interessant festzustellen, ob der Betrachter von Unterwasserfotos bei "frontal aufgenommenen Fischen" eher schnell zum nächsten Bild weiterblättert, oder ob er ein Weilchen bei Bildern verweilt, die den Fisch vielleicht von einer anderen Perspektive aus darstellt, eventuell mit einem Hintergrund, der durch eine andere Wahl des Bildausschnitts zur Geltung kommt.
Und Schuppi, da muss ich dir natürlich beipflichten, ist eine kurze Auslöseverzögerung (oder auch gar keine) natürlich zweckmäßig.
MIR ist es wichtig, andere an meinen Fotos zu erfreuen. Nicht nur für mich zu doumentieren, was ich selbst gesehen habe.
Aber das mag bei jedem Fotografen anders sein, sei er Hobbyist oder Profi - ähnlich der Frage, welches die beste Kamera sei.
Und damit schließt sich wieder der Kreis zu der eingangs gestellten Frage.
p.s. Schade eigentlich, dass so wenig UW-Fotos in s/w gemacht werden. Habe neulich ein UW-Magazin mit einer Reihe prämierter UW-Bilder in die Runde gelegt, darunter ein prämiertes s/w-Bild. Dies war der Blickfang Nummer eins und hat für den größten Diskussionsstoff gesorgt.
SW-Fotografie hat tatsächlich besondere Reize.
Chang, mich interessieren die SW-Bilder sehr stark.
Wo kann ich sie einsehen? Oder kannst du mir gar einige schicken?
Danke im voraus,
Schoppi
Antwort von chang am 10.01.2004 - 18:50 Es müsste die letzte "Unterwasser" oder "Tauchen" Aúsgabe gewesen sein. Habe ich allerdings im Büro. Nähere Angaben folgen.
Antwort von Thomas Oppermann am 23.03.2004 - 16:41 hallo zusammen, kann mir einer sagen wo ich für die jenoptik 4100 z3 ein uw-gehäuse günstig erwerben kann?
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