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Welches Kameraset
Abgesandt von MiLie Registriertes Mitglied am 29.01.2012 - 22:25:

Hallo,

obwohl diese Frage hier schon x mal gestellt wurde komme ich vor lauter Googeln und suchen irgendwie nicht weiter.

ich habe seit zwei Jahren das sealife DC1000-Set mit Blitz. Nun bin ich am überlegen etwas neues anzuschaffen, da ich leider mit dieser Kamera mit der ich 3 mal im Urlaub war 2,5 mal Pech hatte.
Im ersten Urlaub ist sie abgesoffen, im letzten Urlaub ist der Verschluss des Gehäuses beim Schließen abgebrochen und sonst wurde ich oft mit dunklen Bildern belohnt, da der Blitz einfach nicht auslöste bzw. das Bild trotz Blitz einfach zu dunkel ist (auch über Wasser mit internen Blitz im Vergleich zu anderen Kameras).
Daher ärgere ich mich jetzt ein bißchen über die Anschaffung und bin reichlich unsicher, was wohl das nächste mal ist. Ungeachtet rätsel ich jetzt noch, wie Staub innen unter das Display gekommen sein kann.
Unter Wasser benötigt der Blitz teilweise bis 20 Sekunden und mehr, eh er wieder aufgeladen ist, seltsamer Weise mit den gleichen Akkus nach dem Tauchgang über Wasser maximal 7-10 Sekunden.

Jetzt steht die Frage, den defekten Verschluss reparieren (sofern man dieses überhaupt einzeln erhält) oder gleich neu kaufen.
Ich muss aber auch sagen, sonst macht sie für meine Verhältnisse gute Aufnahmen.
Egal, jetzt suche ich etwas adäquates, also eine Kamera mit Gehäuse und externen Blitz.

Meine Anforderungen sind eigentlich

- für den gern fotografierenden Taucher
- einfache Bedienung (Automatikprogramme)
- ISO, Weißabgleich, Blende und Belichtung sollte aber auch manuell einstellbar sein
- 10-14 MP
- schön wäre Histogrammanzeige
- Video muss nicht, wenn aber dann mind. 720p
- externer Blitz
- Pilotlicht (z.B. am Blitz)
- das ganze zuverlässig und einigermaßen Kompakt.

ich habe auf die DX-2G von sea&sea geschaut aber die gab es schon vor 3 Jahren, und ein Nachfolgemodell habe ich nicht gefunden. Dem folgend bleibt nur etwas zusammenzustellen.
Genau an der Stelle klemmt es bei mir, was gibst im Kompaktbereich und was passt zusammen.

Ich habe auch schon bei DSLR`s geschaut da scheinen aber bereits die Gehäuse vom Preis wegzuschießen. Ich habe zwar kein festes Preislimit, aber 1500 nur für ein Gehäuse (plus Kamera und plus Blitz) als fotografierender Taucher erscheint mir dann doch etwas übertrieben. Nur wenn DSLR, dann mehr als 14MP. Ich bin dazu nicht abgeneigt, es muss nur passen , von Preisleistung wie auch physisch in den Koffer. Also bis 1500 für alles gehe ich mit, bis 2000 muss man mich überzeugen und drüber sehe ich wahrscheinlich auch mit Überzeugung nicht ein.
Es sollte allerdings auch nicht so sein, dass ich in 2 Jahren wieder neu kaufen muss oder will, slao keine Auslaufmodelle oder so.
Dann lieber doch 100 euronen mehr.

Fehlkauf für 700 Euro habe ich schon weg, bin geheilt davon.

Video mache ich mit einer Videokamera, dass muss also nicht unbedingt sein.

Habt ihr Vorschläge für mich, insbesondere gute Kombinationen eventuell fertige Sets (außer Sealife). Fotografieren wollen wir u.a. in Sulawesi, als Lembeh und Co. , da ist es sehr ärgerlich wenn der Mimic nichts wird. Im roten Meer ist es wurscht, die sieht man im Jahr drauf alle wieder.

Danke schonmal für Eure Ideen.




Antwort von Roland P Registriertes Mitglied am 30.01.2012 - 00:18
Vorschlag von mir - vergss Fotografie mit Betrag xyz - es gehört mehr dazu als ein schnöder Betrag gemessen in Euro.
(Auch 10.000 Euro ohne ein klein wenig Ahnung sind rausgeschmissen Geld ...)

Infos zu Fotografie und ansehbarem Video sind praktisch Gratis im Web - nur rein ziehen - das kann Dir keiner abnehmen !!!!!

Willlst Du nichts lernen, dann ist mein Tipp an Dich - kauf Dir die halbwegs brauchbaren Aufnahmen ! ( Das ist recht preiswert )

Wirlich geniale Aufnahmen gibt es von Dannny van Belle auf Blu Ray, weniger gute von mir und vielen anderen ......
mfg
Roland
speziell zu Lembeh - auch im WWW - von Hofrichter - die See der kleinen Moster - auch sehr gut !



Antwort von Rainer2 Registriertes Mitglied am 30.01.2012 - 06:30
Ich denke das man mit der Canon S95 bzw mit der neuen S100 wirklich vernünftige Ergebnisse erziehlen kann. Auch bieten das RAW Format gerade bei der Nachbearbeitung von Unterwasserfotos tolle Möglichkeiten. Bei der Suchfunktion mal S95 eingeben und du wirst viele Ergebnisse finden.
Antwort von joemurr Registriertes Mitglied am 30.01.2012 - 09:15
Also ich hab die TZ18, mit Panasonic-Gehäuse liegt das Dingens bei ca. 450 Euro. Ich habe keinen Blitz, bin mir aber dessen bewußt, trotzdem mit den brauchbaren Aufnahmen zufrieden. Auch die Videos mit 720p sind ok. Awards oder Ähnliches werden sich zwar nicht einstellen, aber für die Erinnerung und das eine oder andere "Oh" taugt sie allemal.

Und Gehäuse für tiefer und Blitz etc. pp. gibt`s auch noch zu erschwinglichen Preisen.

Gruß
Joe
Antwort von Roland P Registriertes Mitglied am 30.01.2012 - 10:29
Der Clou ist ja, das praktisch mit jeder Kamera - sagen wir mal - passable Bilder machbar sind.

Das wissen um die Möglichkeiten der Kamera ist dann ein Schlüssel zum Erfolg.

Aber grade in Lembeh bzw. für Lembeh, sollte man sich mit dem Thema Licht mal was genauer befassen ! Die Bedingungen dort sind schon sehr speziell, die meisten Tiere dort sind absolute Tarn-Künstler. Dort Bilder oder Videos zu machen auf denen dann auch was zu erkennen ist, das ist schon ne Aufgabe ! ( Keine ganz leichte )

mfg
Roland
- Die See der kleinen Monster - ist natürlich von Hochleithner ! Sorry mein Versehen !
Antwort von andrej_v Registriertes Mitglied am 30.01.2012 - 11:20
Mein Tipp wäre die Olympus XZ1 für eine Kompakt-Knipse + Blitz (was der Geldbeutel noch hergibt) z.B. Inon S-2000 Hier klicken

Oder wenn man eine Stufe mehr will: Olympus E-PL3 mit Oly-Gehäuse PT-EP05L (mit Target Light für Makro), da musst du aber noch die Kohle für entsprechende Objektive (+ Blitz + Kabel + Gestänge) reinrechnen. Hier klicken

Gruß, a.
Antwort von ECIv2 Registriertes Mitglied am 30.01.2012 - 12:03
"Das wissen um die Möglichkeiten der Kamera ist dann ein Schlüssel zum Erfolg."
->

"Oder wenn man eine Stufe mehr will:..."
-> s.o.

Wenn es wirtschaftlich ist, dann lass Kamera, Gehäuse und Blitz reparieren/überprüfen und versuche den Vorschlag von "Roland P" anzugehen/umzusetzen.
Wenn nicht, dann weißt du spätesten jetzt welche Voraussetzungen "DU" und die "KAMERA" erfüllen müsst.
Antwort von MiLie Registriertes Mitglied am 30.01.2012 - 17:48
Hallo,

vielen Dank für die reichlich Antworten.

@Roland P
es geht nicht um eine Kamera die von ganz alleine gute Bilder macht. Bilder macht der Fotograf, das ist mir klar. Ich suche etwas neues, weil die erwähnte mir einfach zu unzuverlässig ist und wenn der Blitz nicht blitzt obwohl er es sollte oder ich 20 Sekunden und mehr warten muss, bis der Blitz wieder aufgeladen ist. Wenn man das Gehäuse schließt und plötzlich den Verschluss einzeln in der Hand hat. Ich schrieb ja, daß ich mit den Bildern die sie (oder meine Freundin und ich) gemacht hat ganz zufrieden bin. Hier klicken Klar sind das keine super Fotos und gewinnen auch keinen Blumemtopf bei irgendwelchen Awards. Das will ich auch nicht. Ich möchte eigentlich nur für uns schöne Fotos machen. 80% aller Fotos sind garnichts geworden, wo die Ursache definitiv einen Presslufttank auf den Rücken hatte. Das ist bei uns so und damit habe ich kein Problem, besser wirds mit der Erfahrung.

Ich habe heute einen Tipp mit sogenannten Systemkameras bekommen. Das ist wohl ein Zwischending von Kompakt und DSLR, klingt interessant, hat da jemand Erfahrung damit?

Jetzt werde ich ersteinmal die Vorschläge nachgehen.

Viele Grüße
Micha


Antwort von shrimps2 Registriertes Mitglied am 30.01.2012 - 17:50
Hai MiLie,

ne ganz nette Kombi die G11/12 mit Ikelitegehäuse- da Naßlinsen (Makro+WW) möglich- oder günstiger mit Canon Gehäuse da gibt es aber nur Makro Adapter dafür. Dazu der Inon S-2000 (der hat aber kein Pilotlicht) mit Lichtleiterkabel und Flexarm. Das ganze ist noch so "handlich" das auch ohne weiteres zumindest bei mir ein Großer Schritt mit dem Zeug möglich ist
Guck dir doch mal Fotos von der G11/G12 an, da ist schon einiges möglich.
Gruß aus Hamburg
Antwort von andrej_v Registriertes Mitglied am 30.01.2012 - 18:19
Ordentliche Fotos sind jedenfalls kein Hexenwerk. Bildkomposition kann man lernen und das manuelle Einstellen von Blende/Zeit/Blitzstärke hat man nach `ner Weile raus. Darüber hinaus erkauft man sich die Qualität seiner Resultate, indem man möglichst viel Geld in seine Ausrüstung steckt. So "einfach" ist das.

Falls du facebook-User bist, kann ich zu dem Thema diese Gruppe empfehlen: Hier klicken
Da posten Profis, Semiprofis und ambitionierte Amateure ihre Fotos + Angaben über Kamera, Objektiv, Blende/Zeit/Iso, etc. Ganz interessant.

Gruß, a.
Antwort von andrej_v Registriertes Mitglied am 30.01.2012 - 18:32
P.s.:
"Ich habe heute einen Tipp mit sogenannten Systemkameras bekommen. Das ist wohl ein Zwischending von Kompakt und DSLR, klingt interessant, hat da jemand Erfahrung damit?"

Ja, ich. -) Bin auch mit sowas unterwegs. Deshalb auch mein Tipp No. 2 im ersten Posting. "Problem" bei den Micro-Four-Thirds ist, dass sie nicht nur bei der Bildqualität an die DSLR heranreichen, sondern auch beim Preis. Paar mittelpreisige Gehäuse gibt es aber auf dem Markt. Da kannst du mit 1500 - 2000 € knapp hin kommen.

Gruß, a.
Antwort von MiLie Registriertes Mitglied am 30.01.2012 - 19:11
Hallo,

@andrwy_v
beim durchklicken der Links (auch deiner)habe ich gesehen, dass es sich bei dir um so eine Kamera handelt. Als Nachteil erachte ich den externen Blitz zum aufstecken. Aber ich habe weiter gesucht und festgestellt, dass fast alle so aufgebaut sind. Steht jetzt die Frage wie wird der externe UW-Blitz gesteuert. Passt der Kamerablitz mit in das Gehäuse?, kann man irgendwie ein LWL festmachen oder beherrst das alles sogar TTL-Steuerung? Ich habe noch eine alte My von Olympus, dort habe ich das Problem dass der olympustypische Auslösehebel am UW-Gehäuse Schwierigkeiten macht, den Druckpunkt zwischen Focusieren und Auslösen zu erwischen(erfühlen). Genau genommen, bei meiner alten Olympus gelingt es mir garnicht, man spürt den Punkt schlechthin nicht. Was hast du für Erfahrung damit? Das mit den Pilotlicht am Gehäuse finde ich ( jetzt rein von Gefühl her, hatte soetwas noch nicht) gut, lohnt sich soetwas, ich meine bei Makro. Bleiben die LED an oder gehen diese aus, wärend des Auslösens. Wenn sie anbleiben, erzeugen diese Teilchenreflektionen?
Antwort von Roland P Registriertes Mitglied am 30.01.2012 - 21:34
Hallo Micha,
ich versuch mich mal anhand Deiner Vorgaben und nachdem ich die Bilder und einige Videos auf Deiner Website angesehen habe.

1. "Für den fotografierenden Taucher."
OK, Du möchtest Erinnerungsbilder wie Du sie ja schon auf Deiner Website hast.

2."Einfache Bedienung (Automatikprogramme)"
Wer das Resultat, also das Bild mal für die Tonne, mal ganz ganz gut, einer Vollautomatik anvertraut, der will halt viel Ausschuss !
Gegen eine bewusst angewandte Zeit- oder Blendenautomatik mit automatische Blitzbelichtung ist natürlich nichts einzuwenden!

3. "Iso, Blende etc. auch man. einstellbar."
Die Möglichkeite der manuellen Kontrolle und damit der manuellen Vorwahl bzw. Korrektur ist quasi eine Grundvorraussetzung für Top-Bilder !
Bessere Kameras kommen auch ohne Motivprogramme aus, ein UW-Modus ist nun wirklich wie ein Kropf, völlig entbehrlich.

4. "10-14 MP"
Da frag ich mich allerdings - WOZU ??
Möchtest Du Din A0 Abzüge erstellen oder Plakate erstellen. Auf Deiner Webseite z.B. zeigst Du ja eher sehr kleine Bilder (0,3 MP ?? ). Betrachten kannst Du max 2MP !

5. "schön wäre Histogrammanzeige"
Dazu kann ich nichts sagen, ich habe selber Fotos analog gemacht. Da hieß es, mögliche Probleme mit der Belichtung bzw. dem Kontrast vorher zu erkennen und zu berücksichtigen.
Ich denke aber bei Digitalen kommt man genau so auch zu ordentlichen Resultaten.
( Aber selbst einfache Kompakte zeigen das wohl heute an.)

6. "Video min 720p"
Warum nicht, macht ja heute auch jede Knipse.
( Nur auch hier weiss ich, die Anzahl der Pixel ist nicht wirklich für gutes Video entscheident.)

7. "Externer Blitz"
Ist eine weitere Grundvorraussetzung für ordentliche Bilder im Nah-Bereich.

8. "Pilotlicht"
bzw. Hilfslampe zum Fokussieren kann sehr hilfreich sein !
(Top Kameras kommen allerdings auch ohne sehr gut zurecht ! )

9. "Zuverlässig und kompakt"
Ok, das will eigentlich jeder. Wünsch ich mir auch, lässt sich aber aufgrund diverser anderer Ansprüche für mich persönlich nicht wirklich umsetzen.


Anmerkungen:
Die Zuverlässigkeit von Markenkameras ist OK.
Marken sind dabei für mich: Nikon, Canon, Pentax, Olympus, Panasonic, Sony. (Reihenfolge ist keine Wertung ! )

Das Material bei Gehäusen habe ich für mich auch entschieden:
Ich mag kein Kunststoff - Ende.
Ja, aus dem vollen aus Metall gefräst kostet mehr, ich hab´s nicht bereut. (Ich habe noch nichts kleben müssen ! )

Klar ist aber auch, dass es bei den Kuststoffgehäusen preisliche und auch qualitative Unterschiede gibt.

Was mich auf Deiner Website besonders geschockt hat, Deine Quote der unbrauchbaren Bilder.
Da frage ich mich dann immer, wie leidensfähig kann man sein. Nach zwei drei Tagen mit Belichtungs-Roulette, würde ich meine Strategie ändern - zur Not halt MANUELL Belichten - da weisst Du dann wenigstens warum das Bild zu hell oder zu dunkel geworden ist.
( RAW-Fotos können übrigens sofern zu dunkel - praktisch immer noch gerettet werden ! )

Ich rate zu einer manuell steuerbaren Kompakten mit stabilem Marken-Gehäuse und einem Blitz der möglichst von sich aus schon mit der Kamera ordentlich und zuverlässig funktioniert, der aber auch volle manuelle Einstellung zulässt (also mehr als zwei Leistungsstufen ) !

Ich würde den Kontakt mit Händlern suchen, die wirklich beraten, oder mit Usern die Dir alle Bilder eines Tauchgangs mit ihrer Kombi zeigen können !! ( 2 Gute und 65 Miese wollte ich nicht )
mfg
Roland

Antwort von andrej_v Registriertes Mitglied am 30.01.2012 - 21:55
Hi, diese Details kann ich dir leider nicht mit Sicherheit beantworten, denn ich bin mit einer anderen Micro-Four-Third unterwegs. (Lumix GF1 + sea&sea ys110a)
Das (und viele andere...) hab ich dir nicht empfohlen, weil`s außerhalb deiner Preisvorstellunegn liegt. Bei mir funktioniert TTL-Steuerung mit Synchron Kabel wunderbar, obwohl ich mittlerweile die Blitzstärke lieber manuell einstelle. (Brauch man wieder anderes Hot-Shoe-Kabel.) Hm, ich glaube das Olympus-Gehäuse hat keine Nikonos-Blitzbuchse, aber wahrscheinlich funktioniert`s da mit S-TTL. Das Oly-Gehäuse für die Pen hab ich dir empfohlen, weil Ring-Blitz/Licht ist keine schlechte Wahl um Critters zu knipsen. (Dafür sollte es natürlich an sein! ) Außerdem haben Pen-Systemkameras eine wirklich gute Bildqualität und die passenden Pen-Gehäuse von Olympus haben gute Kritiken bekommen. Funktioniert wohl alles tadellos. Einziger Haken dieser Gehäuse, dass sie nur bis 40-45m wasserdicht sind. Für alle Aufnahmen die nicht im Makro-Bereich sind, taugt das Ring-LED-Light natürlich nix. Sonst kannst du auch das Oly-Gehäuse ohne die LEDs nehmen, (billiger) und dann mehr Geld in einen ordentlichen externen Blitz investieren, mit dem man Makro und auch (fast) alles andere gut ausleuchten kann. Hier klicken Bei dem Gehäuse kann man wohl einen Adapter nehmen, um neben dem Standard-Zoom das Makroobjektiv zu verwenden, ohne dass man einen neuen Port braucht. (Cool) Pilotlicht ist Geschmackssache. Ist bei mir im externen Blitz eingebaut, aber benutzen tu ich`s nicht so oft.

Gruß, a.
Antwort von Marco Linke Registriertes Mitglied am 30.01.2012 - 22:00
Gut und noch etwas günstiger als E-PL3 ist die E-PL2. Liegt inklusive Gehäuse bei ~800 €. Da gibts allerdings das Fokuslicht am Gehäuse noch nicht.
Antwort von MiLie Registriertes Mitglied am 30.01.2012 - 22:38
Hallo,

@Roland

ersteinmal vielen Dank dass du dir die Zeit genommen hast.
eigentlich bin ich in einer Zwickmühle.
Zur Historie und zu den Bildern auf der Website.
Meine Freundin und ich tauchen eigentlich immer zusammen und wollen auch das gesehene festhalten. Allerdings unterscheiden wir uns. Für sie ist das alles zu viel, Kamera draufhalten und abdrücken ist optimal, selbst mal den Blitz nachregeln vergißt sie meist und will es genau genommen auch garnicht. Ich für mich will zwar auch kein Profi werden, aber möchte schon die Möglichkeiten mit Blenden und Belichtungsspiel ausprobieren und lernen. Daher für sie Automatik und für mich die Möglichkeit der manuellen Korrektur.
Die hohe Auflösung eigentlich aus zwei Gründen a)Bildauschnitt und b) soll sie ja nicht ausschließlich für UW genommen werden, es soll ja auch die "normale" Kamera werden.

Also habe ich vor zwei jahren eben mit externen Blitz angefangen und mir die DC1000 als Set zugelegt. Die einzigen Bilder die damit aufgenommen wurden sind die Ägypten 2010 (wo mein Link direkt hin verweist), alle anderen auch die 2011 sind fast alle mit einer alten My720 von Qlympus ohne externen Blitz aufgenommen, weil mich die Neue wegen Defekte eben verlassen hat und wir die alte nehmen mussten (ist z.B. eben genau in Lembeh passiert). Leider stellt die alte sobald es etwas dunkler ist fast garnicht mehr scharf und hat genau darum eine sehr lange Auslösezeit was Fisch auf der Flucht bedeutet, meisten jedoch verwackelt ist, da meine Freundin dachte es wäre erledigt und hat nicht mehr ruhig gehalten.
Ich denke, dass man den Unterschied auf der Website auch sieht.
Auf jeden Fall hatte sich die Ausschussquote mit der DC1000 zumindest stark reduziert.
Klar sind die Bilder auf der Seite alle runtergerechnet (genauso wie die Videos), hat ja nicht jeder 16000 DSL. Nur zeige ich ja nicht nur die Website, es hängen z.B. auch Bilder auf Leinwanddruck bei mir an der Wand.

Ich denke meine Vorstellungen sind etwas klar.
- Automatik für die Frau und das ebenso-fotografieren
- manuell eher wenn ich sie verwende, ich möchte da schon lernen und auch nutzen.
- Histogramm damit ich schnell sehe, ob noch was am PC zu machen ist, (Überbelichtet ist überbelichtet, das hilft auch kein Raw)
- relativen Stand der Technik, ich will sie eine Weile verwenden (kostet ja auch was).
Ob das Gehäuse jetzt aus Kunststoff oder Alu besser ist, kann ich nicht einschätzen, halten muss es.
- Externer Blitz ist ohnehin klar
- Pilotlicht dachte ich, wegen der Focusierung, wenn aktuelle Modelle gut auch ohne können, solls mir auch recht sein.

naja und dann wohne ich in Chemnitz, Experten in Erfahrung mit UW als Fachgeschäft/Händler ist hier definitiv fehl am Platz, daher auch meine Frage im net.

Wrde mich noch etwas beschäftigen, habe bis zum nächsten Urlaub (übrigens wieder u.A. Lembeh) noch etwas Zeit.

Vielen Dank nochmal.
Antwort von ECIv2 Registriertes Mitglied am 31.01.2012 - 08:20
Moin MiLie,
gehe in ein Fotogeschäft und nimm die einschlägigen Kameras mal in die Hand. Manchmal ergibt sich schon alleine durch das "Handling" eine möglicher Kandidat.
Wenn du zwei oder drei Modelle in die engere Wahl gezogen hast, schau wie es mit dem Gehäuse und evtl. Linsen, evtl. Blitzanschlüssen etc. aussieht.

"Histogramm damit ich schnell sehe, ob noch was am PC zu machen ist"
Hm, kenne mich etwas aus doch sehe ich mir die Histogramme selten an. UW garnicht.
Darf ich mal nachfragen wie du das Histogramm "liest"?
Achtest du auf eine möglichst gaußsche Verteilung der Tonwerte oder eher so: Hier klicken
Antwort von MiLie Registriertes Mitglied am 31.01.2012 - 20:41
Hallo,

danke für die vielen Antworten, ich werde mich jetzt erst einmal damit beschäftigen, eure Vorschläge und Ansätze sind sehr hilfreich.

@ECIv2

habe ich mir auch heute überlegt, einfach mal in den nächsten Laden gehen und mit diversen Modellen probieren.
Netter link mit dem Histogramm, also ich habe bisher immer geschaut dass einfach so wenig wie möglich rechts wie auch links ist - wohl dann eher die gaußsche Normalverteilung. Allerdings hat die Olympus kein Histogramm und ich habe es erst am Rechner gesehen und da war es zu spät. Die DC1000 hat so eine Anzeige da habe ich eben danach geschaut. Bearbeiten tu ich mit Fixfoto, da schaue ich auch, das nichts überschritten wird. Aber wie gesagt, bei vielen Bildern war es eh zu spät auf irgendwas zu achten und das will ich zukünftig ändern.

So jetzt habe ich eine schöne Aufgabe.

@Roland, ich denke nochmal über die Pixelzahl nach, mehr ist ja nicht immer besser, ich denke wenn schon viel, dann wenigsten mit großen Chip oder dann besser weniger, macht weniger Bildrauschen.
Antwort von ECIv2 Registriertes Mitglied am 01.02.2012 - 07:54
Kurz zum Abschluss meine Meinung: Das Histogramm zeigt die Helligkeitswerte des Fotos an, sagt aber nichts darüber aus ob es gut oder schlecht ist. (Ich weiß allerdings nicht, ob z.B. bei den neueren Kompakten die Möglichkeit besteht ein RGB Histogramm angezeigt zu bekommen.)Auch eine Betrachtung des kleinen Vorschaubildes lässt m.E. nur begrenzt eine Aussage zu.
Kurzum: Bis auf "extreme Ausreißer" lösche ich nix, erst am Monitor (Rechner) wird sortiert.

Ein Freund meinte mal zu mir: Was guckst du immer auf das Display, guck dich lieber um und auf das was du fotografieren möchtest ... Denke, er hat recht.

Antwort von Pilzipp Registriertes Mitglied am 01.02.2012 - 13:42
Also sowohl den kurzen Blick auf das Histogramm als auch auf den Monitor finde ich hilfreich. Stellt man Belichtungsfehler etc. fest, so kann man sogleich UW Anpassungen (Blitzstärke, Belichtungszeit, Blendengröße) vornehmen und das Motiv nochmal schießen.
Antwort von MiLie Registriertes Mitglied am 01.02.2012 - 17:11
Hallo,

zu mir hat heute jemand gesagt dass das Histogramm mit das wichtigste sei (rein technisch, die Komposition ist ein anderes Thema).
Uch dachte bisher auch, dass dies schnell und zuverlässig zeigt,ob über- und unterbelichtete Bereiche und im ungünstigen Fall sogar beides im Bild sind. Im letzteren Fall muss man eh das Mitiv anders positionieren. Man sieht aber schnell ob ein Nachbearbeiten überhaupt sinnvoll möglich ist. Im RGB-Histogramm erkenne ich für mich, dass kein rot da ist (zumindest ohne Blitz) bzw. ob wenigsten etwas da ist, so dass man mit dem Histogrammausgleich ein wenig Farbe ins Bild bringen kann. ist nichts da und man versucht rot einzumischen, das wird definitiv nichts, die Erkenntnis ist schon zu mir vorgedrungen.

seit heute gibt es von Canon eine neue Kompakte mit großen chip.
Die Canon PowerShot G1 X. habe ein Auge drauf geworfen und für mich als Pro
- neu also auf den technischen Stand
- externes Gehäuse gibts von Canon
- großer Chip
- kingt technisch gut, was allerdings keine Fachbeurteilung ist
Kontra
- 750Euro
meine Meinung
Kamerapreis hoch aber das preiswerte Gehäuse kompensiert diesen (ca 300),
kein Wechselobjektiv, frage an mich brauch ich das
Gehäuse erlaubt keine Vorsatzlinsen, wieder gleiche Frage an mich,
Handling einer Kompakten und Vorzüge einer System oder DSLR , für mich zum lernen und Freundin zum knipsen
rechnet man jetzt noch ca 500-600 für den Blitz mäme man auf ca 1600-1700, wäre ok.

Hier mal ein Link, was sagt ihr denn dazu
Hier klicken

Viele Grüße
Antwort von Pilzipp Registriertes Mitglied am 01.02.2012 - 17:23
Ich persönlich würde keine 750€-Kamera in das (mMn minderwertige) Canon-Originalgehäuse für 300€ packen, für das es keine Ersatzteile und keine Reparatur gibt. Für die Cam gibt es sicher bald bessere Lösungen, die nicht viel teurer sind und den Hotshoe bedienen (z.B. Ikelite).
Zur Kamera selbst erlaube ich mir noch kein Urteil - von Canon kann man aber schon was erwarten, denke ich.
Antwort von ECIv2 Registriertes Mitglied am 01.02.2012 - 18:23
Das Kameradisplay und das Histogramm sind - klaro - für einen "schnellen ersten" Blick hilfreich.
ABER das meinte ich nicht: man wird z.B. auf dem Display Schärfe und Unschärfe nicht gut erkennen. Kurz: Das Kameradisplay ist kein "Monitor" - kalibriert schon mal gar nicht. Das heißt: helle Bereiche können viel zu weiß erscheinen oder dunkle Bereiche viel zu schwarz - hängt davon ab wie hell/dunkel du das Display einstellst. In diesem Fall würde ich allerdings auch eher einen Blick auf die Helligkeitsverteilung werfen.
ABER wir reden hier von grenzwertigen Fotos und das UW. Von Fotos die offensichtlich verblitzt oder stark unterbelichtet sind ist nicht die Rede.
Und da werde ich mich nur so wenig wie möglich mit einer eingehenden Begutachtung widmen. Wenn alles Schrott war weiß ich wie/was ich es nächstes mal anders machen muss.

@MiLie
zur Kamera kann ich leider nichts sagen, sorry.
Zum Gehäuse: Stimme Pilzipp zu.
Würde darauf achten, dass die Tasten leichtgängig und gut erreichbar und bedienbar sind und das System erweiterbar (auch wenn du es noch nicht brauchst - du wirst es irgendwann mal brauchen ) ist. Da man die verschiedene Gehäuse in unseren Breiten mangels nicht existierender Shops schwerlich Vergleichen kann könntest du mal bei unterwasserkamera.at oder uw-fotopartner.com anfragen. Fragen kostest nichts.

Antwort von andrej_v Registriertes Mitglied am 03.02.2012 - 17:36
Hab ich noch nicht gehört, dass jemand unter Wasser das Histogramm kontrolliert... Man sieht doch, ob ein Bild über- oder unterbelichtet ist und korrigiert dementsprechend. Schließe mich auch dem Argument von Pilzipp an. Hab eben mal ein bisschen gegooglet. Die Eckdaten der G1X klingen ganz gut. (Sensor = 18,7 x 14mm) Bestimmt eine 1a Point-and-shoot-Knipse, aber der Preis: Wenn du die Kohle für Gehäuse, Blitz, Gestänge + Kabel drauf rechnest, bist du locker bei 1500€ + x. Dafür bekommst du aber auch schon eine ausbaufähige Evil-Kamera mit Standard-Zoom (ebay optional) + Gehäuse. - Geschmackssache.

Gruß, a.

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