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Weltrekord in Safaga mit dem Buddy Inspiration
Abgesandt von Deep Bandits am 26.08.2003 - 11:29:

Neuer Tieftauchweltrekord mit APD Inspiriation

Safaga, 21.August 2003 - Ein dreiköpfiges deutsches Taucherteam ist am Nachmittag vor dem Panorama Reef, acht Seemeilen vom ägyptischen Badeort Safaga entfernt, mit einem geschlossenen Atemluft-Kreislaufsystem auf eine Tiefe von 224,5 Meter abgetaucht. Damit haben die drei Taucher Volker Clausen, Manfred Führmann und Chris Ullmann die alte Bestmarke in dieser Tauchkategorie deutlich übertroffen und einen neuen Weltrekord aufgestellt. Beim Rekordtauchgang hatten alle drei Taucher mit massiven technischen Problemen zu kämpfen, die kurzzeitig den glücklichen Ausgang des Rekordversuches in Frage stellten. Das Guinness-Buch wird den Rekord in seine nächste Ausgabe aufnehmen. Voraussichtlich im Oktober wird das Wissensmagazin "Galileo" den Tauchgang exklusiv auf ProSieben zeigen.

Insgesamt 17 Sicherungstaucher, zahllose Helfer und ein erheblicher logistischer und technischer Aufwand der ORCA-Tauchbasis in Safaga ermöglichten diesen Tauchgang überhaupt erst. Inhaber ist Volker Clausen - und einer der frischgebackenen Rekordler: "Wir haben uns hier seit Wochen intensiv vorbereitet und insgesamt vier unserer Boote und an die hundert Tauchflaschen im Einsatz gehabt, mit rund 253.000 Liter an verschiedenen Atemgasen". Am Morgen des 21. August begann der Tauchgang pünktlich um sieben Uhr, als die Boote die Bucht von Safaga in Richtung Panorama Reef verließen. In den Tagen zuvor hatten Manfred Führmann und seine Helfer am Reef ein Unterwasser-Habitat in sechs Meter Tiefe aufwändig verankert; also eine Art Unterwasser-Ballon mit einer Luftblase, die die Gefahren des Wiederaufstiegs der drei Taucher aus der Tiefe möglichst gering halten sollte. Wie geplant, begannen Clausen, Führmann und Ullmann ihren Rekordversuch um kurz nach neun Uhr. Innerhalb von 11 Minuten sanken sie auf eine Tiefe von 224,5 Meter hinab, zweieinhalb Meter tiefer als geplant. Das sind 35,5 Meter unterhalb des bisherigen Weltrekords von 189 Metern, der im vergangenen Jahr in Dahab auf der Halbinsel Sinai aufgestellt wurde - in Taucherkreisen ist das eine kleine Welt.

Doch ihren Wagemut bezahlten die drei mit erheblichen Schwierigkeiten. Dazu später Manfred Führmann: "Das war extrem knapp, das hing an einem ganz dünnen seidenen Faden." Seine Probleme begannen schon beim Hinuntertauchen bei etwa 210 Metern, als seine Instrumente kurzfristig total ausfielen. Dennoch schloss er zu den anderen beiden auf die Rekordtiefe auf, da er die Kamera führte, die den bildlichen Rekord-Beweis erbringen sollte. Bei Clausen setzten die Instrumente beim Wiederaufstieg in etwa 220 Meter Tiefe aus und waren auch nicht mehr in Gang zu bekommen. Mit Hilfe seiner eigenen Notfall-Atemluft und der seiner Gefährten gelang es ihm, mit den beiden anderen auf 90 Meter aufzutauchen, wo er in das Sichtfeld der ersten Sicherungstaucher gelangte. So konnte die Notfallkette in Gang kommen, die dank der Erfahrung und Besonnenheit aller reibungslos funktionierte. Ein Supporttaucher brachte ihm innerhalb von drei Minuten ein Ersatzgerät mit geschlossenem Kreislauf in die Tiefe. Clausen später: "Ich kann mich nicht erinnern, aber ich glaube, ich habe da schon kurz gedacht - das ist es jetzt." Auch beim dritten Rekordtaucher Chris Ullmann versagte die Technik - "zum Glück aber erst auf einer Tiefe von etwa 50 Metern", wie er später sagte. Auch Ullmann musste für ein paar Meter des Aufstiegs auf seine Notfall-Flaschen zurückgreifen - auch ihm brachten Sicherungstaucher ein neues Gerät. Alle drei meinten nach dem Tauchgang, dass sie es dem Glück, ihrer Erfahrung aus tausenden Tauchgängen und der perfekten Vorausplanung und der Professionalität ihrer Crew zu verdanken haben, dass keiner der drei zu Schaden kam.

Nach rund vier Stunden Wiederaufstieg wechselten die drei dann in das Unterwasserhabitat, in dem sie rund drei weitere Stunden verbrachten, versorgt von der Crew, die ihnen sogar frische Bratwürste in sechs Meter Tiefe brachte. Führmann und Ullmann beendeten ihren Tauchgang planmäßig nach etwas mehr als sieben Stunden, Clausen musste aus Sicherheitsgründen noch eine Stunde im Habitat nachsitzen. Als er um 17.30 Uhr
schliesslich an Bord der Alia I ging, empfing ihn tosender Applaus von insgesamt vier Booten und Hupsignale anderer Tauchboote, die am Reef lagen, denn der Rekordversuch hatte sich in den Tagen zuvor im Badeort natürlich herumgesprochen. Die drei Rekordtaucher waren erschöpft, aber in körperlich ausgezeichneter Verfassung; stolz, aber froh, wieder heil über Wasser zu sein. Ihr Resümee lautet einstimmig: Mit dem gegenwärtigen Stand von geschlossenen Atemkreislaufgeräten sei mehr nicht drin. Tauchgänge jenseits der 180 Meter seien damit nicht zu machen, es sei denn, man wolle sich Lebensgefahr aussetzen - einer Gefahr, der sie nur so knapp entronnen waren. Ullmann: "Dem Druck von 23 bar ist dieses Gerät ganz offensichtlich nicht gewachsen." Dennoch - für alle drei bedeutet der 21. August 2003 ein Glanzpunkt ihrer jeweiligen Taucherlaufbahn und eine Erfahrung, deren Faszination alle drei nicht in Worte zu fassen vermögen.

Ihren Rekordversuch haben die drei bereits im Mai bei der Redaktion des Guinness-Buch der Rekorde angemeldet. Die Bilder, die Manfred Führmann mit einer Unterwasser-Kamera gedreht hat, werden ihn beweisen. Und - sie werden auch zu sehen sein beim Wissensmagazin "Galileo" auf ProSieben, das mit einem eigenen Kamerateam die Vorbereitungen und die Durchführung über und unter Wasser exclusiv gedreht hat und voraussichtlich im Oktober diese Reportage ausstrahlen wird.


Zu den Personen:

Volker Clausen
51 Jahre alt, Inhaber der ORCA-Tauchstation in Safaga. Taucht seit 1968 mit rund 13.000 Tauchgängen und seit 2001 mit dem geschlossenen System. War mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen vor allem für die logistische und organisatorische Seite des Rekordes verantwortlich.

Manfred Führmann
46 Jahre alt, Unterwasser-Kameramann und -Techniker. Taucht seit 1981 mit rund 2.500 Tauchgängen und seit 2001 mit dem geschlossenen System. Er ist langjähriger Leiter des Sicherungsteams von Apnoe-Tauchrekordler Benjamin Franz. War in Safaga vor allem für das Habitat und die bildliche Aufbereitung des Rekordes verantwortlich.

Chris Ullmann
37 Jahre alt, ehemaliger Minentaucher der Bundeswehr, taucht seit 1979 mit rund 7.100 Tauchgängen. Er ist der deutsche Pionier im Tauchen mit geschlossenen Systemen, und Halter des Süsswasser-Rekordes mit 191 Metern. War in Safaga der erfahrenste Taucher mit dem geschlossenen System und Pace-Maker beim Wiederaufstieg.

Mehr Info

Pressesprecherin:
Meike Carstensen, Tel: 0451 - 7072275
im Internet:
www.thetreble2dive.com
www.orca-red-sea.com






Antwort von Gunther am 26.08.2003 - 13:40
Well done !!!!

Wäre aber nix für den Sohn meines Vaters....

Gruß
Gunther
Antwort von armins diveteam am 26.08.2003 - 15:05
gratulation !!!!
auch von uns armin & sylvia
Antwort von Dirk am 26.08.2003 - 17:18
Auch von mir Gratulation!
Antwort von HolgerS am 26.08.2003 - 18:18
Wozu war dieser Tauchgang gut?

HolgerS
Antwort von Frank am 26.08.2003 - 21:16
@HolgerS
Hat Spaß gemacht............wozu tauchst du?
Antwort von HolgerS am 26.08.2003 - 21:44
@ Frank
Hat Spaß gemacht ???

Ich hab gelesen: "Die Limits der Ausrüstung (und wahrscheinlich auch der Taucher) wurden überschritten. Dennoch haben Sie es überlebt (Zitat: am seidenen Faden - ich hab gedacht, das ist es jetzt - seine Probleme begannen schon beim Hinuntertauchen - Tauchgänge jenseits der 180 Meter seien damit nicht zu machen, es sei denn, man wolle sich Lebensgefahr aussetzen - einer Gefahr, der sie nur so knapp entronnen waren)!

Jetzt, da Sie es überlebt haben, sind Sie Helden?

Falls es anders ausgegangen wäre, hätten wir dann eine der tragischen Geschichten samt Analysen durch "taucher.net-TROCKENtauchprofis" im Unfallforum gehabt?

Ich jedenfalls sehe hier keine Vorbildfunktion der 3 Instructortrainer! Damit hat dies zumindest bei mir das Gegenteil des vermutlich beabsichtigten Marketing-Effektes bewirkt!

Möchte ich mich bei anspruchsvollen Tauchgängen von Leuten ausbilden lassen, die diese Sicherheitsaspekte selbst bei sich so übers Limit auslegen?

Ich jedenfalls tauche, weil es mir Spaß macht. Und gerade deshalb, stelle ich diesen Tauchgang in Frage.

HolgerS

PS: Übrigens lesen hier auch Anfänger mit...
Antwort von Deep Bandits am 27.08.2003 - 08:13
Tja Holger,

es gibt halt Menschen die Leben ihre Träume und Träumen nicht ihr Leben. Wenn man Dich so reden hört wären wir bei Deiner Einstellung noch bei Lendenschurz und Steinkeule.

Warum fliegen Menschen zum Mond, warum fahren andere mit 300Km/h im Kreis, warum hat man Fleugzeuge gebaut die anfänglich nicht mal richtig flogen, warum warum, warum?

Du jedenfalls hast nichts kapiert. Die Aktion wurde von uns zu 95% selber bezahlt. Keiner hat uns irgendetwas dafür bezahlt. Wir wussten NICHT was die Geräte wirklich können denn der Hersteller wußte es selber nicht. Unsere Testtauchgänge auf 130m, 160m und 180m waren ohne ein einziges Problem abgelaufen.

Wir haben aber auch damit bewiesen das wir auch kritische Situationen UW händeln können und unsere Organisation nahezu perfekt funktioniert hat.

Nur zur Richtigstellung
a) wir körperlich in sehr guter Verfassung sind
b) wir sind nicht alle IT´s (nur einer)
c) wir haben sehr wohl gewußt was wir können
d) wir uns über ein Jahr damit befasst haben mit Training, Streßfaktoren, Notfallmanagment, Ärzten, Druckkammer und anderen, in deinen Augen belanglosen Dingen
e) ein Arzt dabei war und wir zwei Stunden vor TG-Beginn nochmals untersucht wurden
f) wir keine Trockis verwendet haben
g) die Druckkammer in Safaga in Alarmbereitschaft war und mit Helium ausgerüstet wurde
und, und, und.................

Wir wollen auch nicht als Vorbilder fungieren und wir haben wohl ganz deutlich gesagt das es nur so ausgegangen ist weil wir es könnten und eine lange Planung voran gegangen ist. Wir haben wohl alle schon getaucht als du noch mit der Rassel um den Weihnachtsbaum gerannt bist. Von Anfänger kann wohl hier nicht die Rede sein. Änfänger oder auch fortgeschrittene Taucher werden wohl nicht, alleine schon aus der logistischen Sicht, in der Lage sein einen solchen TG durchzuführen. Wir erwarten auch nicht das jeder diese Aktion gut findet, aber Tolleranz ist auch eine Tugend.

Mehr werde ich hierzu nicht ausführen
C. Ullmann
Antwort von Sepp am 27.08.2003 - 08:17
@ HolgerS

Du liegst 100% richtig.
Antwort von HolgerS am 27.08.2003 - 09:05
@Deep Bandits

Warum so emotional? Auch wenn ich noch mit Rasseln spiele, springe ich besser auf Rationales an.
Dieser TG scheint allerdings mehr in die emotionale Ecke zu gehören.

Viel Spaß noch
HolgerS
Antwort von Bergedorf am 27.08.2003 - 10:36
Die sind doch alle nicht richtig im Kopf!
Antwort von al´bertl am 27.08.2003 - 11:36
@alle nörgler
warum sollte ...
- ein segellehrer nicht auch alleine den atlantik überqueren ... muss er deswegen ein schlechter segellehrer sein?
- ein bergführer nicht den mount everest besteigen ... muss er deswegen ein schlechter bergführer sein?
- ein fahrschullehrer nicht auch div. rennen fahren ... muss er deswegen ein schlechter fahrschullehrer sein?
- und so weiter und so weiter

na ja, ist nur ein denkanstoß ... gsd kann sich eh jeder seine eigene meinung bilden
Antwort von Karl am 27.08.2003 - 16:26
Herzlichen Glückwunsch zum geglückten Rekord.

Ich wüsste gerne mehr über die einzelnen Ausfälle: sind die Contoller wirklich gestorben, oder waren es Cell-Errors?
Wenn es die Contoller waren tippe ich auf durch den Druck zerknackte Elkos. Man könnte dann das Problem umschiffen indem man auf Folien-Kondensatoren ausweicht, oder eben auf druckfest verkapselte Contoller.

Wie haben sich die VR3`s verhalten? (Ich nehme an Ihr hattet welche mit.) Haben die den ppO2 noch richtig angezeigt?

Gruß, Karl
Antwort von flo am 27.08.2003 - 18:30
Herzlichen Glückwunsch,

warum habt ihr keine Trockis verwendet?
so warm ist das wasser bei euch doch auch nicht

Flo
Antwort von Britta Grill am 27.08.2003 - 18:46
@ deep bandits

..laß sie reden!
Es war echt ne tolle Leistung!!!

Viele Grüße
Britta und Mel

Antwort von kaiserfisch am 27.08.2003 - 23:59
Gratuliere Euch zu Eurer Leistung. Doch so weltbewegend ist Euer Rekord nun auch nicht. Denn Hannes Keller u. Peter Small tauchten schon im Jahr 1962 unter Verwendung von Heliox, im Freiwasser 303m tief. Dies war ein TG mit einem offenen System. Ihr habt 40 Jahre später mit einem geschloßenem System 224,5m Tiefe erreicht. Zum testen des CCR hätte es sicher weniger gefährliche Möglichkeiten gegeben. Oder ging`s nur um den Eintrag ins Guinnes Buch. Und Eure Story ist nur gut aufgemacht?

Gruß
Kaiserfisch
Antwort von Frank am 28.08.2003 - 08:40
@Deep Bandits

Anscheinend gibt es noch jede Menge Ignoranten und Großmäuler......Ich finde euren TG incl. dem Management außen herum TOP! Taucht weiter und die anderen sollen weiter labern.....jeder wie er kann...
Antwort von Subcontrol am 28.08.2003 - 09:31
@deep bandits
Herzlichen Glückwunsch zum Rekord! Vielleicht sollten die Nörgler den Aspekt berücksichtigen, dass ihr den TG für euch persönlich gemacht habt. Eine Menge Leute interessieren sich für die Technik die dahinter steckt, auch wenn sie selbst nicht auf 200 Meter abtauchen möchten. Egal ob der persönliche Rekord bei 50, 100 oder 200 Metern liegt, das wichtigste ist, dass man es geschafft hat. Das Schulterklopfen der Anderen ist ein schöner Nebeneffekt, aber lange nicht das Wichtigste.
Mich würde auch interessieren ob ihr VR3´s dabei hattet und wie sie sich verhalten haben. Auch die Frage von Flo möchte ich noch einmal aufgreifen. Warum habt ihr keine Trockis verwendet?
Gruß subcontrol
Antwort von Deep Bandits am 28.08.2003 - 09:46
Hallo Britta, Hallo Mel,

nochmals viiiieeelen Dank für Eure tolle Unterstützung. Es ist schön wenn man weiß auf wen man sich verlassen kann. Ihr beiden habt was gut bei mir!!!!
Chris
Antwort von Deep Bandits am 28.08.2003 - 09:55
Hallo Karl,

die Elektronik ist komplett ausgefallen. Es lang NICHT an den Sensoren und an den Ektos. Mehr erst wenn der Hersteller sein O.K. gegeben hat.
Trokie
Man lernt aus Erfahrungen anderer die vor einem Jahr sich bei gleichen Bedingungen im Trocki "gekocht" haben. Das Wasser hat oben schließlich 30 Grad gehabt.
VR3
Ist ein teuerer Bottom-Timer für diese TG´s. Die Abweichung liegt in dieser Tiefe bei 10 Metern. Unsere Instrumente wurden geeicht und auf Salzwasser eingestellt.
Rekord
Es geht nicht um Guinness, Werbung oder Storys. Es war vielmehr eine persönliche Erfahrung. Der Rekord OC ist derzeit 308 von J. Bennet. Uns ging es um CCR Rebreather und damit liegen wir vorn. Der Hersteller konnte uns keine Werte liefern, also blieb uns den TG durchzuführen.
Antwort von John Günther am 28.08.2003 - 12:52
Hi Orca Team,

ich finde es gut, dass es Menschen gibt, die die Limits pushen! Wenn es diese nicht gebe, würden wir alle Uniform sein und das Individuum gebe es nicht mehr, da völlig unnütze. Daher an alle, die solche Tauchgänge nicht mögen oder sie bescheuert finden: "Ihr müsst ja nicht mitmachen"
Aber solltet Ihr aus gefährlichen Halbwissen, Vermutungen zu der Planung und Gefahr anstellen, so kann ich euch nur empfehlen euch erst zu informieren um dann fundiert zu argumentieren!
Ich für meinen Teil honoriere euren Tauchgang.

Gruß



Antwort von wallin am 28.08.2003 - 13:31
@Deep Bandits
Wenn es allein nur um Eure persönliche Erfahrung gegangen wäre, dann hättet Ihr still und heimlich diese Tauchgänge und ohne großen Aufsehen gemacht.
Vor allen Dingen nicht hier ins Taucher.net gestellt.

Egal, mir ist schon klar wieviel Arbeit, Zeit, Geld und Manpower dahinter steht und wenn dann ein bisschen davon zurück kommt, warum nicht.

Respekt und Gratulation für Eure gute Vorbereitung und Durchführung.
Und ich hoffe, das dies keiner versucht Euch nachzumachen bzw. aus Profilneurose zu toppen versucht.
Antwort von Karl am 28.08.2003 - 23:45
Hi Chris,
es wäre prima, wenn ihr / APD später darüber informieren würdet welches / welche Bauteile bei den einzelnen Exemplaren gestorben sind. Wenn`s z.B. Schwingquarze waren: die kann man auch in druckfester fertigen lassen, bzw. durch andere Oszillator-Konzepte ersetzen.

Meine Frage bzgl. VR3 bezog sich ansich nur auf deren ppO2-Sensor. Hattet ihr keine VR3`s mit, weil sie Euch bzgl. der Druckanzeige zu ungenau sind?

Gruß, Karl
Antwort von Juergen Poniatowski am 29.08.2003 - 21:41
Hallo Chris,

prima gemacht!!!
Auch wenn ich persönlich nicht auf solche 3A (Abtauchen- Aufschlagen - Austauchen) Tauchgänge stehe, habe ich Hochachtung vor Leuten die mit erheblichem organisatorischen und finanzielen Input und unter Inkaufnahme eines nicht unbeträchtlichen gesundheitlichen Riskos zum Fortschritt in Tauchphysiologie und -technik beitragen.
Besonders erwähnenswert finde ich die Sicherheitsplanung bei der nicht nur viele Leute im Wasser waren, sondern welche auch perfekt funktioniert hat. Wenn man so manch andere Aktion betrachtet ist das leider beileibe keine Selbstverständlichkeit...


Hier mal ein paar Fragen zur Durchführung:

Wie hat Volker denn den Notaufstieg von 220 auf 90m gestaltet, SCR oder OC?
Wenn wie Text beschrieben die Gasvorräte beider Partner gebraucht wurden klingt das sehr nach OC...Warum wurde OC/(bzw SCR) Bailout hier gewählt?
(Den Begriff "Notfall-Luft" nehmen wir hier mal nicht wörtlich )

Befanden sich die Taucher bei der O2 Deko im Habitat mit dem Körper innerhalb oder ausserhalb des Wassers?
(will heißen: Deko mit Immersion oder ohne)

Wie habt ihr euch auf das HPNS Risko unter 150m vorbereitet?

Welche Batteriefabrikate kamen denn im BI zum Einsatz?
Ich erinnere mich dunkel, dass es vor einiger Zeit mal (Kontakt-)Probleme bei bestimmten Fabrikaten gab...

grüsse,
juergen
Antwort von Micha W am 30.08.2003 - 11:58
Hi Chris,

was mich wundert:
Obwohl 2 der Geraete vor dem Erreichen der Zieltiefe ausfielen und eines auf dem Weg nach oben gilt es als BI-Rekord ?
Heisst das, selbst wenn Du es bereits defekt einfach "mitgenommen" haettest wuerde da ausreichen ?
Ich will nicht das erreichte schmaelern, mich wundert nur, dass es trotzdem "gilt" ?

Viele Gruesse

Micha
Antwort von Deep Bandits am 01.09.2003 - 10:59
Hey Micha,

nur ein Gerät ist vorher ausgefallen und genau dieses ist auf dem Rückweg wieder angesprungen. Die anderen funktionierten bis in die Zieltiefe. Auf dem Rückweg fiel das andere Gerät bei ca. 200 aus und meines bei ca. 50m. Alle Taucher absolvierten den TG auf dem Inspiration. Wir haben die Gräte in ca. 60 und 40 Meter gewechselt und das dritte Gerät lief durch bis zum Schluß. Also kein Abbruch. Taucher 1 tauchte auf Bail-Out von ca. 200m bis 60m. In jedem Fall hat ein Taucher die ganze Zeit auf EINEM Gerät getaucht,. Es war nicht als Gruppenrekord angemeldet.

So long Chris
Antwort von Deep Bandits am 01.09.2003 - 11:08
Hallo Jürgen,

Volker tauche OC aus. SCR kann für Ihn nicht in Betracht. Warum mußt Du Ihn selber fragen.
Wir befanden uns sowohl im Wasser als auch bis zu den Knien ausserhalb, da wir eine Sitzstange eingebaut hatten. Für Air-Break waren wir immer draußen.
HPNS
Wir haben in letzter Zeit einige TG über 130m gemacht dieses mit Abstiegsgeschwindigkeiten bis zu 50 m/min. Vor dem Event haben wir folgende TG´s gemacht. 130, 160, 180. Ebenfalls haben wir sehr hohe und lange N2 TG´s in Kauf genommen.
Batterien,
Duracell. Die Batterien aus England Markt E.... ist eine aufgedunsen aber funktionierte einwandfrei. Alle Batterien wurden von uns vorher auf 30bar abgedrückt.

Antwort von Der die Wahrheit sagt: am 03.09.2003 - 14:06

Die sind doch alle bescheuert...
Wenn etwas passiert liegen die doch uns allen auf der Tasche als Krüppel!

Das ist das allerletzte!!
Antwort von Neptun am 03.09.2003 - 18:32
Ich habe den Bericht des Rekordversuchs mit Schrecken gelesen. Mir wurde Angst und Bang um die drei Kerle, die alle drei nur um Haaresbreite dem Tod entgingen, wie sie es auch selber schreiben. Das hat doch mit Ausreizen von Technik und "Grenzerfahrung" nichts mehr zu tun, sondern war ein reines Höllenfahrtkommando.

Mein Fazit: absoluter Schwachsinn. Hat doch nichts mehr mit Tauchen zu tun. Und dann noch lautstark damit hausieren gehen und Hauptsache, in die Guinness-Rekord-Annalen eingehen. Oder soll der Event gleich noch als tolel Tek-Werbekampagne für die ORCA-Basis in Safaga ausgeschlachtet werden? Für mich ging der Schuß nach hinten los: Auf einer Basis, wo der Inhaber selber schon so durchgeknallte TG`s durchführt, werde ich NICHT auftauchen, geschweige denn abtauchen.
Antwort von Frank am 04.09.2003 - 09:42
@ alle Nörgler

Warum geht Ihr nicht "Sport"-Kegeln? Da findet Ihr vieleicht die Anerkennung, die Ihr hier gut vorbereiteten Tauchen nicht zustehen wollt. Die Jungs haben sich Gedanken gemacht, alles möglichst sicher gestaltet (was auch Erfolg hatte!), TOP Planung und TOP Logistik (IN ÄGYPTEN!) umgesetzt, TOP körperliche Leistung gebracht usw. ......Was habt Ihr getan? Gesteht euch ein, daß das außerhalb eurer Grenzen liegt und hört auf mit Dreck zu werfen. Wenn Ihr dann aus eurem tiefen depressiven Loch wieder raus gekrabbelt seit, geht einfach tauchen.....
Antwort von HolgerS am 04.09.2003 - 11:03
@ Frank

Wer bist denn Du?

Wenn Du mal wieder ruhig geworden bist, lese Dir bitte Deine Postings durch und achte dabei auf Dein Niveau.

So long
HolgerS

Antwort von subcontrol am 04.09.2003 - 11:13
Warum könnt ihr nicht einfach akzeptieren, dass verschiedene Menschen, verschiedene Dinge tun??? Wer nie selbst einen Tek Tauchgang geplant und durchgeführt hat, sollte auch keinen Komentar abgeben, da er von der Materie nichts versteht! Ist ein Jan Ulrich bescheuert, nur weil der die Tour de France fährt? Höchste körperliche Anstrengung und logistischer Aufwand. Das gibt es in jeder Sportart und wer keine Lust/Möglichkeit dazu hat soll es einfach lassen und nicht die anderen kritisieren, die es tun. Toleranz heisst das Zauberwort, das menschliches Miteinander angenehm macht.
Antwort von Frank am 04.09.2003 - 11:29
@ subcontrol.......geeeenau
@ holgers.....mein oder dein Niveau?
Antwort von THE TREBLE 2 DIVE am 04.09.2003 - 11:35
Schlußwort!!!

Mir wird die Sache hier zu blöde. Nur eines noch an Menschen wie FRANK. Ihr alle könnt uns mal. Keiner von uns wäre jemanden auf der Tasche gelegen. Wenn Du Ahnung von dieser Art von TG´s hättest wäre Dir das Resultat bekannt. Ebenfalls würden auch die Bergungskosten entfallen, da es NUR 800m abwärts geht. Alle beteiligten waren sehr gut versichtert.
Für alle Anderen. Vielen Dank für die Glückwünsche

THE TREBLE 2 DIVE
Antwort von THE TREBLE 2 DIVE am 04.09.2003 - 11:44
Sorry,

meinte natürlich die Fraktion. Der die Wahrheit sagt.

Nochmals SORRY!!!
Antwort von Mel am 04.09.2003 - 11:50
ebenfalls an alle Nörgler, @ Neptun,

ich denke, dass jede Meinung akzeptiert werden soll. Und die gehen halt mal stark auseinander. Aber was ich feststelle, ist, dass vieles wahnsinnig ausgeschmückt und dramatisiert wird.
wer geht denn lautstark hausieren? Es werden Fragen gestellt (zum Glück auch technische) und die werden weitgehend beantwortet. Und was die Organisation und Leistung angeht, da kann ich Frank nur beipflichten. Das war wirklich TOP!
Meiner Meinung nach kann man nicht von vorn herein sagen, das ist sch... oder die Basis ist sch..., oder den dreien gleich Mediengelüste unterstellen! Da wird einiges verdreht!
Und: Jedem das Seine...

viele Grüße
Antwort von Deepstar am 07.09.2003 - 18:26
@Deep Bandits
Hi Chris & Co, laßt Euch von den Ignoranten und Möchtegern-Kritikern nicht verunsichern. Ich gratuliere Euch zu diesem Rekord und kann nur Bedauern, dass ich nicht dabei sein konnte.

An die Nörgler und Kritiker: es sind die Neugier und das Streben nach Mehr, die die Menschen dazu bringen Rekorde zu brechen, auch solche. Anno dazu mal brachen wir die Rekorde im Schwingen von Ast zu Ast, heute auf diese Weise. Und nur das Erreichen des scheinbar Unmöglichen bringt die Menschheit voran. Ihr könnt Euch überlegen, ob so eine Leistung für Euch was wäre oder nicht. Aber Ihr habt nicht das Recht diese Leistun zu diskriminieren. Peter
Antwort von Christian M. Registriertes Mitglied am 15.10.2003 - 10:43
Hallo,

steht eigentlich schon fest warum die Elektronik ausgefallen ist?

Gruss
Christian
Antwort von Tobi am 23.12.2003 - 23:31
Was hätte hier im Forum wohl gestanden, wenn einer der Drei umgekommen wär. Denke, dann hätten alle die gleiche Meinung.

Friedvolle Weihnachten wünsche ich Euch allen.
Tobi
Antwort von Lutz.V am 01.01.2004 - 21:41
Allso ich finde wie die drei in Safage am Panorama Reef die 224,5 meter getaucht sind schon eine Tolle Leistung.
Alle Achtung und Gratulation.
Antwort von Gelber Tod am 20.03.2004 - 21:43
@ Chris Ullmann
Nun ja. Wenn man Eure semiprofessionelle Tauchgangsplanung betrachtet, dann wird einem schon so manches klar.
Erst 5 Bier zischen nur um auf die Idee zu kommen einen solchen Tauchgang zu machen. Dann den Tauchgang "planen" wobei Ihr 3 Pappnasen feststellt, daß es zu gefährlich wird. Aber noch einen draufsetzen und nochmla 5 Bier schlucken nur um das letzte bißchen Angst wegzuspülen. :o
Da fehlen einem echt die Worte...

Aber laßt es ja keinen wissen, daß alle 3 Geräte bei Euch komplett ausgefallen sind.
Denn sonst werdet Ihr zu Lachplatte Nummer 1 der deutschen Tauchszene.
Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 22.03.2004 - 14:54
Hhmmmm, sehr "verwegen" mit den BI....

Aber es spricht ja mal wieder "für" das BI wenn alle 3 versagten!!!
Antwort von fwt112 Registriertes Mitglied am 23.03.2004 - 13:23
@ThomasM
Wenn ein Gerät das bis 100m zugelassen ist bei 200 m ausfällt, lässt das für Dich Rückschlüsse auf auf die BI`s zu??
Nur so: Wenn bei einem Auto bis 100 km/h der Airbag alles abhält, bei 200km/h aber die Nase gebrochen wird dann ist`s für Dich auch ein schlechtes Auto oder??
Wenn man also über Grenzen eines Gerätes hinausgeht kann man kaum Rückschlüsse auf die noramle Verträglichkeit ziehen. Un beim BI weiss man jetzt warum es ein Problem gab und wo man etwas ändern müsste, wenn man so tief will. (Die Luftkammer als Schallraum vor dem Buzzer ist implodiert, z.B. mit optischer Anzeige wäre das Problem schon gelöst).
Aber immer schön meckern und nachplappern was andere sagen. Schon mal mit dem BI getaucht?
Ich habe zwei davon und bin glücklich damit.
Gruss
fwt112
Antwort von Christian M. Registriertes Mitglied am 26.03.2004 - 09:29
Hi fwt112,

war die Luftraum des Buzzers das Problem? Hab weiter oben ja schonmal gefragt ob man die Gründe jetzt schon offiziell bekannt gegeben hat, hab aber nie eine Antwort bekommen.
Danke

Gruß
Christian
Antwort von fwt112 Registriertes Mitglied am 26.03.2004 - 12:17
Hi christian m,
das Buzzergehäuse ist über den Schlauch mit dem Umgebungsdruck beaufschlagt und wie alles andere auch mit dem Scrubber verbunden. Nun hat aber der Summerbaustein selbst in sich vor dem Piezohorn eine kleine Luftkammer, denn irgendwo müssen ja die Schallschwingungen aufgebaut werden. Angeblich ist die geplatzt und Wasser verursachte einen Kurzschluss der die Elektronik lahmlegte.
Aber ich habe selbst die Teile nicht gesehen, nur von den Beteiligten im Gespräch und bei Vorträgen davon gehört.
Gruss
fwt112
Antwort von jo am 16.04.2004 - 15:03
tja, wer immer auch so blöde ist, die vom hersteller festgelegte einsatztiefe eines tauchgerätes um mehr als das doppelte zu überschreiten ist selber schuld .....

sorry ---> kein mitleid ...

gruß

jo

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 Thailand
(20.06.2007) Das Königreich Thailand liegt in Südostasien und grenzt im Nordwesten mit seiner längsten Landgrenze von 1.800km an Burma, im Nordosten mit 1.754km an Laos, im Südwesten mit 803km an Kambodscha,im (mehr)

 Österreich
(19.02.2007) Österreich befindet sich mitten in Europa und grenzt auf insgesamt 2.562 Kilometern im Nordosten an die Tschechische Republik, im Osten an die Slowakei und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien (mehr)

 Oman
(02.09.2006) Im Norden und Nordwesten des Landes liegt die erst Ende des 20.Jhd. festgelegte Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Nordosten liegt der Golf von Oman, das arabische Meer begrenzt das (mehr)

Unsere Linkdatenbank:

Drei zufällige Tauchlinks:

Druckkammerzentrum Hannover
Online-Service des Druckkammerzentrums Hannover

Wracktauchen in der Ostsee
Infos über das Wracktauchen in der Ostsee

Technical Hardware
Technical hardware for all divers-notice to advanced. Satisfy your need to accessorize

Aktuelle Tauchplätze:

Großer Ammelshainer Steinbru..
(20.11.2008) Tauchausflug vom Mittwoch´s-Tauchteam Dresden (MTT-Dresden) nach Ammelshain am 2.11.08 Samstag vor zwei Wochen. Das Mobiltelefon klingelt. - Mein erster Gedanke war Unmut. Wer will den am Wochenende (mehr)

Aquarium -Ocean Dream Divers
(18.11.2008) Der wohl bekannteste Tauchplatz liegt unweit des Strandes Beau Vallon. Fahrzeit etwa 5 bis 10 Minuten - Die Tiefe beträgt 10 bis 16 Meter. es handelt sich um zwei große Korallenbolder, an denen sich (mehr)

Sorpe, Sauerland
(18.11.2008) Nach dem Bericht von pommes war ich gespannt, was für ein Neppladen mich bei meinem ersten Tauchgang in der Sorpe erwartet. Aber wir fanden einen schönen Tauchplatz mit hervorragenden (mehr)

Aktuelle Bootsberichte:

MY Teate
(20.11.2008) Hallo Zusammen, bin zwar seit vier Tagen wieder im tristen Deutschland, im Kopf und Herzen aber noch immer auf der TEATE. Es war mein zweiter Urlaub auf diesem Safariboot und wird bestimmt nicht (mehr)

M/Y Amba
(19.11.2008) Hallo Nicole und Franco, zu Anfang erst einmal vielen Dank für die tolle Woche bei Euch an Bord. Ihr habt wirklich ein traumhaftes Schiff. Wir sind immer noch etwas weichgespült von unserem Urlaub (mehr)

MV Symphony
(19.11.2008) Da wir Nordsulawesi (Bunaken und Lembeh Strait) schon kannten, waren wir froh ein Tauchboot gefunden zu haben, das die Sanghie Islands im Norden von Sulawesi auf der Route hatte. Wir haben uns für (mehr)




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