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Wie wird es sein?
Abgesandt von Splitz Registriertes Mitglied am 04.05.2008 - 20:15:

Hallo!
Ich hatte heute meine Konfirmation und habe mir einen Lebenstraum erfüllt. Ich darf diesen Sommer einen Tauchschein machen! Da kommen natürlich eine Menge Fragen auf.

Ich weiß das ich sowohl theoretische, als auch praktische Prüfungen abslovieren muss. Ich habe von
PADI ein Buch, eine DVD und ein Logbuch bekommen wo ich eine Menge büffeln kann. Zuerst wirkte das mit dem Druck (bar) und so weiter sehr kompliziert.

WIRD DIE PRÜFUNG SEHR SCHWER?

WO FINDE ICH EINEN GUTEN TAUCHARZT FÜR MEIN ARTEST?



Antwort von bikefresh Registriertes Mitglied am 04.05.2008 - 20:42
Keine Panik, es wird nicht sehr schwer. Alles Multiple Joice und einen gewissen Prozentsatz Fehler darfst Du auch haben.

Wegen des Arztes schaue mal bei GTÜM nach www.GTUEM.de glaub ich oder suche Dir einen Tauchshop oder Verein in Deiner Gegend, da bekommst Du Adressen und Tipps.

Tauchshops findest zu z.B. unter www.divessi.eu oder www.padi.com - ich persönlich bevorzuge SSI
Antwort von Praetonius Registriertes Mitglied am 04.05.2008 - 20:43
Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Konfirmation.

Nein, keine Angst, die Prüfung wird nicht schwer, wenn du im Kurs gut aufpasst, das Buch liest sowie die DVD dir anschaust. Bei PADI sind beim OWD die Fragen ohnehin nur zum ankreuzen - das ist schon mal ne Idee leichter ;)

Gute Ärzte findest du z.B. hierrüber:
Hier klicken
Antwort von neverdivealone Registriertes Mitglied am 05.05.2008 - 07:55
Die Theorieprüfung bei PADI ist wirklich total einfach, Du solltest nur darauf achten, die Fragen genau zu lesen. Die meisten Fehler die in der Prüfung gemacht werden, gehen auf das Konto "flüchtig gelesen und Frage nicht richtig verstanden".

Bei der Beantwortung der Multiple-Scheiß-Fragen kannst Du meistens schon mal 2 wegen absoluter Blödheit ausschließen .

Solltest Du irgendwelche Inhalte aus dem Buch nicht verstanden haben, frag einfach Deinen Tauchlehrer ... dafür ist er da.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Tauchenlernen und immer mindestens 50bar in der Flasche
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 05.05.2008 - 08:16
WIRD DIE PRÜFUNG SEHR SCHWER? -> keine Prüfung auf der Beginner-Stufe ist schwer, egal wo. Das "bißle" Theorie kann man mit gesundem Menschenverstand und etwas Allgemeinbildung in sehr kurzer Zeit verinnerlichen. Mach es trotzdem gründlich, das heißt, lern nicht auf die Prüfung sondern für dich und vertiefe die Kenntnisse und nutze deinen Tauchlehrer für Fragen und Hintergrundinformationen. Dann ist jede Prüfung, auch später, "ein Klacks"

WO FINDE ICH EINEN GUTEN TAUCHARZT FÜR MEIN ARTEST? -> "Hier klicken" einfach Postleitzahl eingeben.
Antwort von Splitz Registriertes Mitglied am 05.05.2008 - 17:38
Ich danke euch für die aufmunternden Worte und und die Tipps für den Taucharzt ^_^
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 05.05.2008 - 17:50
Viel Spaß und viel Glück und melde dich, wenn du "fertiger" Taucher bist wieder (oder natürlich auch vorher, wenn du Fragen in deiner Ausbildung hast), Toi toi
Antwort von schnitzer Registriertes Mitglied am 05.05.2008 - 23:08
Viel Spaß und Erfolg bei der Prüfung. Meiner Meinung nach ist das Anschauen der DVD kurz vor der Prüfung sehr hilfreich. Grüße
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 06.05.2008 - 01:17
" Ich darf diesen Sommer einen Tauchschein machen! "

Wenn du mit dieser Einstellung die Sache beginnst, ist das ziemlich hohl! Schein machen kann jeder Kopierer, jede Lichtquelle und sogar der Mond.

Besser wäre gewesen: Ich darf im Sommer das Gerätetauchen lernen!

Bedenke dabei aber bitte: Du begibst dich in ein absolut überlebensfeindliches Medium. Dein Überleben wird da nur durch eine Kombination aus bester Ausbildung verbunden mit viel Theoriewisen halbwegs garantiert. Dazu musst du dir viel Wissen und viele praktische Fertigkeiten aneignen.

Wenn du nun fragst " WIRD DIE PRÜFUNG SEHR SCHWER? " bist du schon falsch davor! Wenn du dich da nicht engagieren willst, ist Hallenhalma eher geeignet für dich.

Überlege weiter:
"Schein haben" ist das eine, im Training bleiben das andere. Ausrüstung brauchst du dazu auch.

Wenn du es noch wandeln kannst, lass dir zwei Jahre Jugend-Mitgliedschaft in einem engagierten VDST-Tauchverein schenken! Da bekommst du nicht nur eine bessere Ausbildung als mit dem PADI-Buch etc., sondern als Jugendlicher auch kostenlos geliehene Ausrüstng zum Weitermachen - und viele Leute zum Tauchen. Nach dem kommerziellen PADI-Kurs bist du so lange alleingelassen, bis du wieder mal Geld hinlegst - das du sicherlich nicht hast.

Tauchen kostet konstant Geld, und gerade als Jugendlicher kann man in einem "echten" Verein (Gegensatz sind die Pseudo-Vereine der PADI-Kommerztauchschulen) viel Geld sparen.

Zur Konfirmation gratuliere ich übrigens nicht, das ist angesichts vorangegangenem Unterricht eine schlechtere Geldausbeute als beim 1-Euro-Jobber.
Antwort von neverdivealone Registriertes Mitglied am 06.05.2008 - 08:24
@ D-32

Auch wenn ich inhaltlich des öfteren mit Dir übereinstimme (was mich immer wieder selber erstaunt) finde ich Deine Art, an die Fragesteller heranzugehen manchmal zum

Ob Splitz nun schreibt "Tauchschein machen" oder "Gerätetauchen erlernen" ist doch völlig egal - er freut sich einfach, daß er tauchen lernen darf. Üblicherweise schreibt/sagt man auch "Führerschein machen" und nicht "ich erlerne das Führen eines motorgetriebenen Fahrzeuges" o.ä.

Die Frage, ob die Prüfung schwer wird, bedeutet ja nicht unbedingt, daß der Fragesteller nicht bereit ist sich zu engagieren. Vielleicht ist er einfach nur unsicher (was verständlich ist, da man durch das PADI-Selbststudium ziemlich alleingelassen wird mit seinen Fragen).

Da Spitz das PADI-Buch etc. bereits hat, ist davon auszugehen, daß der Kurs bereits bezahlt ist und daher wohl auch wahrgenommen wird.

Was das regelmäßige Üben der erlernten Fähigkeiten angeht, gebe ich Dir allerdings Recht. Aus eben diesem Grund bin ich, nachdem ich bei PADI meinen ersten Tauchschein gemacht habe in einen Verein eingetreten. Übrigens haben einige unserer Tauchlehrer auch ihre Tauchausbildung bei PADI begonnen - ich glaube nicht, daß sie deshalb schlechtere Taucher/Tauchlehrer sind.

Allgemein würde ich sagen, daß Deine Denkanstöße von den Fragestellern eher positiv aufgenommen würden, wenn sie etwas freundlicher formuliert wären.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 06.05.2008 - 08:36
"ich erlerne das Führen eines motorgetriebenen Fahrzeuges" ->

"Was das regelmäßige Üben der erlernten Fähigkeiten angeht... " -hängt das von der jeweiligen Tauchschule ab. Es gibt viele, wo das ohne weiteres machbar ist, wo man ohne Probleme mit in den Pool kann und an Wochenenden mit an den See. Und meist sind die auch was Leihausrüstung betrifft, besser bestückt als mancher Verein. Aus diesem Grunde: Schule gut aussuchen und genau diese Frage auch ansprechen "Was ist, wenn ich den Schein (für das Tauchen mit Tauchgeräten mit einem o2 anteil von 21%) habe, wie geht es für einen Schüler weiter, der nicht soviel Geld hat.

Insofern ist die Anregung von Fröde richtig, stimme hier aber mit neverdivealone alone überein, das geht auch sachlich. Du hast hier einen Heranwachsenden vor dir und auch das gehört eigentlich zur Tauchlehrerausbildung: Motivieren
Antwort von bikefresh Registriertes Mitglied am 06.05.2008 - 10:11
neverdivealone + shuttle: Pörfeckt formuliert
Antwort von Rescuediver+ am 06.05.2008 - 14:01
Betr. Verbandsdiskussion von D32:
Ich rate ausdrücklich von einer VDST-Vereinsmitgliedschaft ab! Bei der bestehenden Dichte an aktiven, ausbildenden VDST-Vereinen und der langen Ausbildungszeit ("Kachelzählen") dauert diese Ausbildung bestimmt ein halbes bis ein Jahr bis zum ersten Stern (entspricht OWD). Mit bestimmt 20 oder mehr Fahrten zum weit entfernten Trainingsgelände (Schwimmhalle, später See). Das dann vielleicht mit dem eigenen Moped, egal bei welchem Wetter, Führerschein/Moped noch nicht lange da. Unfall. Tot. Unverantwortlich!

Und PADI ist außerdem Weltmarktführer.
PADI. Wo Tauchen Spaß macht. Mit Sicherheit!
Antwort von Rescuediver+ am 06.05.2008 - 14:04
P.S. Einen guten Arzt für die Tauchtauchlichkeitsuntersuchung (TTU), bei dem die Prüfung nicht so schwer wird, findest du gleich nebenan (Hausarzt, HNO-Arzt). Achte auf den IGEL!
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 06.05.2008 - 14:31
@ Splitz

Nimm diesen unregistrierten Rescue... bitte nicht ernst. Der ist entweder ein Volltroll oder kann nichts dafür, dass er als Kind mal kopfüber vom Wickeltisch gefallen ist.
(War nicht für heute der Welttag der Behinderten ausgerufen?)
Antwort von bikefresh Registriertes Mitglied am 06.05.2008 - 14:36
Oh, Postings vom Rescuediver+ enthalten mal ein Fünkchen Wahrheit
Nur ist die Sache mit dem Verein nicht unbedingt schlimm, regelmäßiges Training hat noch nie geschadet
Wem es Spaß macht, der soll diesen Weg wählen
Zwar wird dann das Brevet wegen den vielen Monatsbeiträgen preislich auf gleichem Niveau wie in einer Tauchschule liegen oder evtl. sogar drüber
Eine pauschale Absage an Vereine oder Tauchschulen macht also keinen Sinn
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 06.05.2008 - 16:47
Ich schlage vor, die Preisdiskussionen all für alle mal zu beenden. Jeder von uns weiß, dass jede Schule, jeder Verein seine Kosten irgendwie einspielen muss. Jeder der lange taucht, weiß, dass sich das alles im Laufe der Jahre angleicht.
Jeder von uns findet hundert Argumente Pro- und Kontra plus entsprechende Beispiele. Das können wir "audappen" bis zum geht nicht mehr.

Werbt für Qualität und lasst das Preisargument, das i.d.R. nichts hergibt. Und lasst Pauschalierungen außen vor, das gibt auch nichts her.
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 06.05.2008 - 16:56
@ bikefresh

Der Monatsbeitrag gerade für Schüler und Jugendliche in den VDST-Tauchvereinen ist vergleichsweise gering und dürfte bei vielen Vereinen deutlich unter 10 Euro liegen. (Beispiel Tauchgruppe Kiel: Aufnahmegebühr 30 Euro, Jahresbeitrag 58 Euro) Die geldverdienenden erwachsenen Mitglieder subventionieren mit höheren Beiträgen also die Jugendabteilung.

Dafür bekommt der Jugendliche, denn VDST-Vereine sind e.V. und müssen kraft Satzung etwas für die Jugend tun):
intensive Ausbildung
Hallentraining in der Regel jede Woche
vereinseigene Leihausrüstung
kostenlose oder spottbillige Luftfüllungen
genug Buddies
Vereinsausflüge zum Tauchen
erfahrene Kameraden zum Fragenstellen, die damit kein wirtschaftliches Interesse verbinden

Und da Jugendliche in aller Regel nicht auf den Tauchschein zum Stichtag X angewiesen sind, darf es auch gern intensiver sein und länger dauern.

Bevor nun wieder einer kommt und auf die "Vereine" der Kommerzschulen hinweist: Diese "Vereine" sind (nachzulesen in diversen PADI-Pro-Magazinen) von der Zentrale wärmstens empfohlene Marketinginstrumente für Kurse, Kundenbindung und Ausrüstungsverkauf und keine Vereine im Sinne eines gemeinnützigen Vereins!
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 06.05.2008 - 17:12
Ein Verein in der Nachbarstadt:

Aufnahmegebühr für Kinder bis 14 Jahre 50€, Jahresbeitrag 25€, 14 JAhre bis 18 Jahre 50€/50€

Ausbildung:
"Für den Kurs zum Grundtauschschein und VDST-Bronze erheben wir eine Kursgebühr in Höhe von € 240,-- zzgl. Fahrt- und evtl. Übernachtungskosten. Das Schwimmbadtraining ist im Mitgliedsbeitrag bereits enthalten.

1) bis 14: Gesamt 315€
2) 14-18 : Gesamt 340€
Nebst Literatur, Fahrtkosten und neuerdings eine Füllpauschale. Ausrüstungen nicht üppig (leihen oft bei anderen TS noch aus), wenn der Kompressor streikt, wird bei anderen TS gefüllt, die Kosten werden dann noch umgelegt etc. pp. ABC ist zu kaufen.

Wir haben jetzt eine 4-köpfige Familie hereinbekommen, die sich das nicht leisten kann.

Egal, ich hab ja gesagt, lasst es, man findet in alle Richtungen Beispiele, je nach dem, wie man argumentieren möchte.

Verweise nochmals auf mein post von 16:47
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 06.05.2008 - 17:16
Moin Shuttle,

ich widerspreche dir wirklich selten!

Eine gewerbliche Tauchschule muss eigentlich per se höhere Preise verlangen:
Vom Nettogewinn soll mindestens eine Familie leben.
Dahinter steckt meist auch ein Laden mit entsprechenden Mieten, aber sinkenden Umsätzen oder Gewinnmargen dank Internet.
Die Hallenmiete ist höher, da gewerblich genutzt.
Damit klappt oft auch die Quersubventionierung billiger Kurse mit hoher Verkaufsrendite nicht mehr.

Der e. V. bekommt, da in der Jugendarbeit aktiv, einiges an Vergünstigungen, von Minimalmiete des Vereinsheims aus städtischem Immobilienbestand bis zu sehr günstigen Mieten städtischer Schwimmhallen.

Was macht die kommerzielle Schule, gerade in Bereichen vieler Mitbewerber: Sie lockt über den minimalen Kurspreis, denn mit Qualität kann sie nicht werben (der Aspirant hat ja bislang null Ahnung vom Tauchen und glaubt auch an Argumente wie schnell - no problem - spaßig). Wer in DE einen OWD für 200 Euro plus Brevetierung anbietet, kann unterm Strich keine Ausbildungsqualität abliefern, sondern nur Massenware im Schnelldurchgang durchschleusen!

Der Verein unterliegt da keinen Zwängen, deren TLs und deren Auslagen sind aus den Mitgliedsbeiträgen bezahlt. Nur haben diese TLs eben noch einen Job und stehen nicht Gewehr bei Fuß rund um die Uhr. Und sie haben (meist) den Ethos, nur Leute zu brevetieren, die es auch können (die Kommerzschulen brevetieren, wenn die kalkulierte Mindestzeit zu Ende ist, Nachschlag erlaubt die Marktsituation nicht).
Antwort von Rescuediver+ am 06.05.2008 - 17:28
Bei mir "in der Nähe" sind 2 Vereine. Der nähere bildet nicht aus. Der andere ist gerade so noch von der Entfernung akzeptabel, aber hat unmögliche Trainingstermine. Ganz abgesehen von Fahrtkosten und Fahrtzeit.
Jetzt mal ganz ernsthaft, ausnahmsweise: Ich finde es etwas arrogant, wenn jemand, der wohl zufällig einen guten Verein nebenan hat, permanent Anderen anempfiehlt, von denen er das Umfeld nicht kennt, einen Verein beizutreten.
Ich würde auch gerne so 2x monatlich `ne Stunde trainieren. Aber dafür:
-weiter Fahrtweg
-Hetzerei abends, um doch mal die Trainingszeit zu nutzen
-Jahresbeitrag über 100EUR
-unnütze Versicherung (bin anders versichert)
-Luftfüllungen kaum nutzbar (weil zu weit weg, da ist selbst füllen am See insgesamt billiger)
-im vorab (und auch nach 1..2 Besuchen) kaum klar erkennbare Vereinsqualität (in mehrerer Hinsicht)
-Leihausrüstung brauche ich nicht
-eventuelle Zusatzfrondienste im Verein...

Nein. Dann lieber Fitness extra machen (gibt`s verbreiteter als VDST-Vereine), Kurse und Flaschenfüllungen und tauchen, so richtig im See, wann und wo und mit wem ich grade Lust habe.

(`ne Vereinstagesmitgliedschaft wäre für mich evt. ein interessantes Modell...).
Antwort von Rescuediver+ am 06.05.2008 - 17:29
P.S.: Aber dazu sind sie wieder zu vereinsmeierisch und unflexibel, um nicht zu sagen unprofessionell, unsere Vereine.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 06.05.2008 - 17:34
Hi Fröde,
das Beispiel oben ist real, ich kann dir gerne per p.m. die Daten schicken. Es gibt viele Tauschhulen, die vom Besitzer Hobbymäßig betrieben werden (bei meinen Freunden hat der Besitzer einen Full-Time-Job wie ich auch, seine Frau schmeißt den Laden, muss aber nicht davon leben). Das ganze geht auf, reich wird niemand, aber alle sind zufrieden und die Qualität stimmt (sonst würd ich dort nicht helfen). Und so gibt es viele Beispiele.

Hundert Prozent recht hast du mit "Wer in DE einen OWD für 200 Euro plus Brevetierung anbietet, kann unterm Strich keine Ausbildungsqualität abliefern" das sehe ich genauso und die Branche ist sowas von bescheuert, dass sie sich den Preis so kaputt gemacht hat. Na ja, diskutieren wir andermal persönlich weiter, wird ja mal wo klappen.

Es gibt KLASSE-Vereine, auf die alles zutrifft, was du sagst. Aber auch ein paar andere (selbst gewerbliche)

Grüßle
Sh
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 06.05.2008 - 17:35
Rescue+ halt dich raus, wenn Erwachsene reden
Antwort von Rescuediver+ am 06.05.2008 - 17:40
Hä? Ok, hast recht, wollte ja mein Image hier nicht auf Dauer durch ernstelndes Gesülze gefährden.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 06.05.2008 - 17:50
Ah rescue, 17:28 hatte ich gar nicht gelesen. Du kannst ja doch was beitragen

Aber die Diskussion bringt nichts. Ich kenne auch viele gewerbliche Schulen, bei denen ich die Hände überm Kopf zusammenschlage, und desgleichen "Klepperlesvereine" (wie man bei uns sagt). Man muss jeweils genau hinschauen. Aber ich denke, diese Diskussion bringt Splitz jetzt nicht wirklich was.
Lassen wirs einfach gut sein und wpnschen ihm viel Glück bei der Wahl seiner Ausbildung.
Antwort von Rescuediver+ am 06.05.2008 - 18:01
Aber doch noch eins, dann mach ich Feierahmd:

"Eine gewerbliche Tauchschule muss eigentlich per se höhere Preise verlangen:
Vom Nettogewinn soll mindestens eine Familie leben.
Dahinter steckt meist auch ein Laden mit entsprechenden Mieten, aber sinkenden Umsätzen oder Gewinnmargen dank Internet."

Demgegenüber steht aber die höhere Effektivität der Gewerblichen. Sie schaffen nur das an, und machen nur das, was sich finanziell (darum ging es in den Zeilen ja) lohnt. Der Verein lässt seine Vereinsräume 20 Tage im Monat leerstehen, der Gewerbliche nutzt sie 20..25 Tage monatlich nebenbei als Verkaufsflächen. Der Vereinskompressor läuft für 30 füllende Mitglieder, nach vorheriger Schlüsselabholung beim Vereinskompressorschlüsselbewahrer, der Ladenkompressor für 300 zahlende Kunden, zu festen Öffnungszeiten. Der Vereinsausbilder (der das hobbymäßig betreibt) lässt die Leute ein halbes Jahr Kacheln zählen (was ja nicht unbedingt verkehrt sein muss), der Gewerbliche zieht die Minimalausbildung in einer Woche durch. Ein halbes Jahr später haben die PADI-Taucher schon 50TG Erfahrung, der VDST-Taucher hat einen guten Flossenschlag.

"Vereinsheims aus städtischem Immobilienbestand bis zu sehr günstigen Mieten städtischer Schwimmhallen."
Finanziert u.a. von den Steuern der kommerziellen Tauchausbildung...

"Wer in DE einen OWD für 200 Euro plus Brevetierung anbietet, kann unterm Strich keine Ausbildungsqualität abliefern, sondern nur Massenware im Schnelldurchgang durchschleusen!"
Mag sein, aber nach einem Jahr etwa sind die Unterschiede, egal wo und wie ausgebildet, marginal. Ständiges Training macht natürlich einen Unterschied.

"Nur haben diese TLs eben noch einen Job und stehen nicht Gewehr bei Fuß rund um die Uhr."
Gute Umschreibung für 1 bis max. 2x jährliche Prüfungen. Also möglichst so, dass 2 Jahre Beitragsgebühren plus Aufnahmegebühr der Vereinskasse in jedem Falle zufließen. Nichtkommerziell natürlich, nur zur Bestreitung der Ausgaben. (Wie bei Kommerziellen am Rande der Existenz im Grunde fast auch.)
Antwort von Deifele Registriertes Mitglied am 06.05.2008 - 19:26
Der Vergleich mit kommerziellen Tauchschulen zu Verbandsausbildung hinkt. Die meissten Tauchlehrer (der größeren Verbände) arbeiten doch NEBENBERUFLICH als Tauchlehrer - und das ist gut so. Nur dadurch bleibt der Spaß am Lehren wirklich bestehen und das wiederum spiegelt sich im Resultat wieder: Glückliche, sichere und zufriedene Taucher.
:ku ss: kuss
Antwort von lesmark Registriertes Mitglied am 06.05.2008 - 20:04
@ rescue
Du bist und bleibst n Toften
wolltst du nich auch mal ausbilden,so schwarz nach Feierabend und billiger.
Ich denke du kennst den Unterschied zwischen Padi und VDST nicht , du kleiner Flossenschläger du

Antwort von Rescuediver+ am 06.05.2008 - 20:24
@lesmark
Mach ich doch schon, hobbymäßig-engagiert (wie im VDST-Verein, nur für etwas Naturalien), aber die TauchschülerIn schaffte es einfach nicht, mir zu folgen. Kein Wunder: Standfüße und schwarz...

Hoffentlich akzeptiert PADI einen (angehenden) Tauchleerer, der nun zunehmend nach DIR konfiguriert ist (mitohne Standfüße, und natürlich SCHWARZ).
Antwort von neutaucher Registriertes Mitglied am 06.05.2008 - 22:06
Hallo,

wieso wird hier eigentlich ständig behauptet man müsse dem Verein beitreten wenn man dort seine Ausbildung absolvieren möchte. Unser Verein, und viele andere in der Umgebung, bieten alle Aus- und Fortbildungsangebote auch für Nichtmitglieder an.
Für 230 € gibt es die komplette Ausbildung zum ersten Stern inklusive Lehrbuch(bleibt im Besitz des Schülers), Brevetierung, Leihausrüstung, Tauchgänge und Übungseinheiten soviel wie nötig und freiwillige Teilnahme am Hallentraining für die Zeit der Ausbildung.
Wer danach dem Verein beitreten möchte, schön. Dann wird auch die Kursgebühr mit den entstehenden Kosten verrechnet. Wer nicht beitreten möchte, auch gut, und Tschüß.

Ok, ich gebe zu, schnell geht das nicht, 4-6 Monate dauert die Show. Dann hat man aber auch eine solide Ausbildung. Ich war jedenfalls froh nicht zu den superschnell ausgebildeten Urlaubstauchern zu gehören die ich immer wieder durch rote Meer eiern sehe. Ich konnte schon meinen ersten Tauchrlaub dort genießen.

MfG

neutaucher

neutaucher
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 07.05.2008 - 07:44
"Die meissten Tauchlehrer (der größeren Verbände) arbeiten doch NEBENBERUFLICH" -> Korrigiere: Die meisten Tauchlehrer ALLER Verbände, die in Deutschland ausbilden, arbeiten hauptberuflich völlig normal und betreiben die Ausbildung als Hobby ...

Neutaucher: Guter Ansatz
Antwort von Nautilux Registriertes Mitglied am 07.05.2008 - 11:03
Hallo Spitz,

Liebe und Respekt gegenüber dem Wasser.

Wenn du diese Vorausetzungen mitbringst dann erlernst du leichter die paar Sachen die mann umbedingt wissen muss um die ersten Meter unter Wasser zu geniessen.

Dass mit dem Druck und viele weiteren Sachen die du erlernen wirst gehören auch zu deinem täglichem Leben ausserhalb des Wassers und wenn es dir Spass machen wird dies erneut zu wissen, dann wirst du mit der Prüfung keine Probleme haben.

Gut Luft,
Nautilux

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