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Foren - Tauchausrüstung - Wieviel Auftrieb bracuht ein Jacket




  

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Wieviel Auftrieb bracuht ein Jacket
Abgesandt von superfisch Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 15:04:

So ... nachdem ich mit einigen Kollegen etwas diskutiert habe eröffne ich hier eine kleine Diskussionsrunde: Wieviel Auftrieb braucht ein Jacket und wozu?

Mein Standpunkt: Summe aus Abtrieb meiner vollen Atemluftflasche(n) mit Automaten, dem Abtrieb meiner Bleigewichte und meiner weiteren Ausrüstung (ohne Neopren) plus drei Kilo Reserve genügen.

Weitere Meinungen? (bei uns wurde da eine sehr lange Diskussion draus - mal sehen was hier kommt)



Antwort von scuba.duck Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 15:09
So wiel das du auch in größeren Tiefen dich und deinen Buddy zur not auch noch in Bewegung bringst....
Kommt natürlich auch schwer drauf an wie tief du gehen willst....
Antwort von Trilaminator Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 15:13
gab so so ein Richtwert mit den 16Litern ... ich denke lieber bissl mehr 20Liter sollte es schon sein .... wenn dann tief geht ist bissl mehr nicht verkehrt .. aber Übertreiben ist auch quatsch ....

ich tauche D7 mit einem 55lbs Wing also ca. 25Liter ..... das ist klar zu groß für nur D7 .. aber da Bungee Wing sehr gut zu tauchen und der zuviel an auftrieb stört in keinster weise ... da ich zu 95% NUR über den Trocki tariere ... ist das Wing mehr oder weniger ja nur backup .....



Gruß
Tri
Antwort von superfisch Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 15:29
Hmmm ... diese Werte stimmen mich doch nachdenklich. Tief ist natürlich relativ, aber mehr als 35m im Süsswasser werden es wohl nicht werden. Ich nutze soviel Blei, daß ich mit leerem Doppelpack und leerem Jacket auf ca. 2m bleiben kann ohne Auftrieb zu haben. Am Anfang des Tauchgangs habe ich dann also "nur" ca. 3kg Abtrieb (wegen der Atemluft). Blei habe ich 3*1kg im Jacket.
Mit dieser Konstellation fühlte ich mich mit meinem Jacket (14kg Auftrieb) immer recht wohl und sicher. Nach euren Antworten kommt es mir doch etwas zu wenig vor - oder?
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 15:31
Drei kg Differenz sind absolut zu wenig!

Wie Tri schon mailte: Mit 20 - 25 Liter Jacketvolumen (Größe L) liegst du gut, 15 Liter bei Größe L sind zu wenig, noch weniger ist haarsträubend.

Bedenke, dass es auch Abwärtsströmungen gibt oder du mal eine schwere Lampe dabei hast oder Blei findest.
Antwort von superfisch Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 15:34
Hmmm ,,, ok ,,, aber woher 3kg Differenz? Ich komme da auf 11kg - 3kg maximlaler Abtrieb am Tauchgangsbeginn (Tanklampe ist da schon mit dabei - ist immer am Gerät bzw. im Jacket) abzüglich 14kg Jacket-Auftrieb macht doch 11kg Reserve - oder nicht???
Antwort von Trilaminator Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 15:40
welches Wing hast Du den? Du schriebst tauchst mit Doppelpack (welches D7/D12) Backplate hat auch noch mal gute 2-3kg abtrieb ...


also gerade bei Süßwasser bzw. KaltwasserTG´s also doch recht anspruchsvollen TG´s sollte immer bei allen ausrüstungsteilen genügend Redundanz da sein .... also 20-25Liter ist da schon OK viel weniger sollten es wirklich nicht sein ... aber auc eben nicht deutlih mehr ... also Monsterwings sich anschaffen sit auch wieder daneben .....

55lbs Bungee Wing (OMS/DiveSystem) ist bei D12 die richtige Grösse ..... eben perfekt! da ich es selber tauche und auch andere kenne die es sehr glücklich tauchen .... paßt das wirklich so ...

na dann erzähle uns mal was Du für ein Doppelpack udn was für ein "Jacket" Du hast .... dann sehen wir weiter was bei Dir zu machen ist ...



Gruß
Tri
Antwort von superfisch Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 15:46
Ok ,,, dann "oute" ich mich hier mal - aber bitte nicht hauen: Ich habe kein Wing, sonder tauche mein Buddy Pioneer in Größe M weiter. Mein Doppelpack sind zwei 7l/200bar-Flaschen ohne Brücke, das ganze mit Edelstahlschellen verbunden und mit dem normalen Spanngurt am Jacket fixiert. Das ganze hat (meines Erachtens) eine gute Wasserlage und hält auch bombenfest. Allerdings habe ich mir das Jacket schon vor 7Jahren gekauft und bin seitdem etwas in die Breite gewachsen, mittlerweile sollte mir doch Größe "L" eher passen.
Ich denke gerade über die Neuanschaffung eines anderen Jackets nach, würde aber gerne bei APValves bleiben. Nun stellt sich (wegen des Auftriebvolumens) die Frage ob Commando in Größe "L" oder ein Wing.
Antwort von Malte T. Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 16:02
Wenn du gerne bei einem softpack bleiben würdest und dies als wing dann kann ich dir nur die zeagle serie empfehlen. Auf alle fälle hast du dann ausreichen spielraum auch deinen partner mit voller ausrüstung zu bergen auch mit wasser einbruch im trocki usw. Oder du wählst die von vielen favorisierte kombination mit platte und wingblase.

Gruß
Malte
Antwort von Trilaminator Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 16:38
was soll ein SoftPack den für Vorteile haben ... KEINE .... also wenn Du Dir nun was neues kaufen willst mache es doch gleich richtig ... kaufe Dir zu Deinen D7 noch eine passende Brücke (nautec macht auch maßbrücken!) und ein vernünftiges backplate/Wing System!


Gruß
Tri
Antwort von Doppeldreier Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 16:46
@superfisch
denke du hast mit deiner Berechunug ein wenig für Verwirrung gesorgt.
Du hast also 3kg Blei für die vollen Flaschen dabei, dazu rechne ich noch einmal 4kg Auftriebsverlust des Neoprenanzugs bei einer Tiefe von 40m, macht also 7 kg maximal möglicher Abtrieb. Jetzt kannst du also maximal 3 kg abwerfen für den Notfall.
1. Das Jacket von 14kg Auftrieb sollte reichen, nur weil es Wings gibt die größer sind braucht man nicht ständig aufzurüsten.
2. Du solltest dich nach einer 2 Auftriebsmöglichkeit umsehen. Boje, Hebesack oder Trocki. Solle dein Jacket ausfallen mußt du gegen 4 kg Abtrieb anstrampeln. Da hast du die ersten Meter ganz schön Mühe und haust die Luft nur so raus beim hecheln, ruckzuck bläst dir dann auch noch dein Automat ab. Im Bereich <20m sollte der Anzug dann schon wieder tragen aber bis dahin viel Spass.
Gruß,
D3
Antwort von Malte T. Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 16:48
ich weis tri das du dieser meinung bist so haben dennoch auch softpacks ihre vorteile wie zum beispiel das niedrigere gewicht auserdem kann man es besser verstauen und ist somit praktikabler fürs urlaubsgepäck. Natürlich sind backplate/wing systeme stabieler aber für D7 reichen die softpacks allemal und wenn man es dann mal wirklich stabieler brauch kann man ja immer noch eine platte anbauen bei den zeagle garkein problem!

Gruß
Malte
Antwort von Doppeldreier Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 16:50
@Tri
richtig ist das, was zur Anwendung passt. Wenn Superfisch mit seiner Ausrüstung glücklich ist, alles passt und es keine Probleme gibt, sollte er die richtige Ausrüstung für sich haben.
@Superfisch
die Ausrüstung macht ja wohl Sinn die du hast?
Gruß,
D3
Antwort von superfisch Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 17:23
Hmmm ... ok. Eine Brücke habe ich absichtlich nicht drin - zwei unabhängige Systeme sind mir lieber - auch wenn ich den Automaten während des Tauchgangs wechseln muss.

Eine zweite Auftriebsmöglichkeit wäre auch eine Lösung - es reicht wenn diese mich wieder auf kleine Tiefe (4-5m) bringt, ab da komme ich dann ohne Jacketauftrieb klar - zur Not werfe ich einen Teil des Bleis ab.

Ich bin bisher auch davon ausgegangen daß meine Ausrüstung so Sinn macht, allerdings habe ich in meinem Taucher-Umfeld einige getroffen die anderer Meinung waren - was dann auf Dauer doch etwas verunsichert...

Achja - zur Not werfe ich mein Blei stückweise ab, und wenn das nicht reicht habe ich ja noch meine Lampe zum Abwerfen. Diese hat dann auch nochmal ca. 1kg Abtrieb (Tank und Lampenkopf) - auch wenn das dann teuer wird komme ich so dann wieder nach oben.
Antwort von Trilaminator Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 18:08
ja mir auch .. deshlab hab eich während des TG´s auch die Brücke IMMER zu ....

aber Brücke hat schon menge Vorteile vor alem beim füllen ...


Tri
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 18:52
superfisch,
es liest sich etwas komisch, was du schreibst. Wenn du sowieso ein neues Jacket kaufst, dann doch besser eins mit genügend Auftrieb. Redundanz erzeugt dann der Trocki. Wegen 1kg würde ich keine 300EUR-Lampe wegwerfen, da gibt`s bestimmt noch andere Dinge. Blei stückweise loswerden kann danebengehen; bei Abwärtsströmung oder stark komprimierten Neoprener oder vollgelaufenen Trocki mußt du ggf. soviel abwerfen, wie du gar nicht vorne greifbar hast, oder (falls soviel Blei da ist) du kannst dich dann weiter oben eben nicht mehr unten halten. Und wenn du schon im Fallen bist, dann hast du evt. auch nicht die Zeit, um das Blei einzeln abzuwerfen, oder du verlierst später ungewollt den Rest auch.

Nimm eine stabile Einkaufstüte mit... Aber kein Netz...

(Ansonsten siehe Doppeldreier.)
Antwort von mare1969 Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 18:53

Vergiß mal das Geschwaller von Grenzdebilen wie Trilaminator und Du bist mit 15 Litern (effektiv!) fast immer auf der sicheren Seite

Markus
Antwort von johnporno Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 19:28
nihct kleckern, sondern klotzen! aber dabei die kirche immer im dorf lassen!nen kumpel von mir taucht son " urlaubsjacket" mit so um die 15 liter auftrieb(genua weis ich es jetzt auch nicht) und in 40m mit 10er flasche,2 getrennten atmreglern und hartenberger mini compact im 7mm ht anzug ist sein jacket rand voll!blei hatte er glaub ich 4 kilo(?).also wenn man jetzt hier rund da noch mehr klimbim am jacket baumeln hat oder mal ne 15er flasche hat...gute nacht.meiner bescheidenen meinung nach, sollte ein jacket doch schon 20 liter, besser 25 liter, auftrieb haben...kann ja mal sein, dass der buddy nen problem hat, da braucht man dann noch reserven. ich hatte mein buddy commando mit 27 litern(?) zwar nioch nie ganz voll, aber es ist doch schön zu wissen, dass da noch was spielraum ist. so riesen wings mit 50 liter und mehr auftreibn halte ich, für den otto normal taucher, für lachhaft....
mfg
Antwort von Doppeldreier Registriertes Mitglied am 28.09.2006 - 19:37
@johnporno

wenn man dann eine 15er nimmt und Klimbim dazu, kann man ja das Gehirn einschalten und 4kg Blei weglassen. Wo allerdings bei einen halbwegs vernümftig austarierten Taucher 15kg Abtrieb her kommen auf 40 m mußt du mir mal erklären. Habe mal 10kg an eine 7mm Overall mit Eisweste gehängt und in den Pool geworfen. Ging unter wie ein Stein!! Also wird er auf 40m nie 15 kg Abtrieb erzeugen.
Das ein Buddy Commando 27 kg Auftrieb hat mag ich stark bezweifeln, aber du kannst ja mal den Zettel in der Tasche durchlesen, da solle es drauf stehen.
Gruß,
D3
Antwort von johnporno Registriertes Mitglied am 29.09.2006 - 00:40
ok, das commando hat 23liter, ich sagte ja das ich nicht ganz sicher bin.

"Habe mal 10kg an eine 7mm Overall mit Eisweste gehängt und in den Pool geworfen. Ging unter wie ein Stein!! Also wird er auf 40m nie 15 kg Abtrieb erzeugen."
ja und wo liegt jetzt genau das problem?`wenn der 7mmoverall+eisweste bei 10kilo an der oberfläche absäuft wie sonst was, wird das ganze wohl auch auf 40 metern so sein...was sollen denn da jetzt die 15 kilo? irgendwie unschlüssig...egal, ich geh pennen
Antwort von Doppeldreier Registriertes Mitglied am 29.09.2006 - 06:56
@johnporno
Wenn du schreibst dass das 15l Jacket deines Freundes bei 40m randvoll war und eine kompletter Anzug max. 10l Abtrieb erzeugen kann, schliesse ich daraus dass dein Freund von vornerein 6kg zuviel Gewicht dabei hatte oder das irgendwas an deiner Schilderung nicht stimmt.
Sollte noch was unschlüssig sein kannst du ja gerne noch was fragen.
Gruß,
D3
Antwort von kandy3 Registriertes Mitglied am 29.09.2006 - 09:29
Hi
also für dich alleine mögen 14 oder 15 Liter ja durchaus o.k sein. Bei Abwärtsstömung im Meer wirds allerdings eng.
Beim Trocki Tauchen und evtl. retten deines Buddys must du unter Umständen (jeder Neopren, ca 12..14kg Blei) ca 20 Kg Abtrieb entgegen wirken. Wie D32 schon schrieb wären 20 ... 25 Liter eine weit bessere Lösung. Meins hat deswegen 27 Liter, hab mit meinen ersten Jacket (14 Liter) böse Erfahrungen gemacht. Solange alles gut geht kommt man mit 14 Liter alleine durchaus zurecht. Aber eben nur wenn alles gut geht.
Antwort von Eric Schlicker Registriertes Mitglied am 29.09.2006 - 09:30
Hallo superfisch,

ich halte eine Brücke schon für sinnvoll. Wenn Du bei deiner Konfiguration einen Regler durch Defekt verlierst, verlierst Du auch sofort die Hälfte Deines Gases (wenn Du beide Flaschen gleichmäßig genutzt hast), weil Du nicht mehr ran kommst. Man kann natürlich, wenn die eine Flasche leer ist, den Regler dann umschrauben, aber ersten brauchst Du dazu einen Buddy (was schon ein Nachteil ist) und zweitens müsstest Du in der Zeit am Bachupregler des Buddy hängen, wären er umschraubt - na ja fände ich ein bisschen stressig.


Mit Brücke steht Dir dieses Gas weiterhin zur Verfügung.

Voraussetzung ist natürlich, dass Du eigenständig Deine Ventile/Brücke schließen kannst, aber das sollte ja eigentlich jeder

Ciao

Eric

PS: Das soll kein Argument für Solotauchen sein, sondern nur für Solo-Kompetenz.
Antwort von Trilaminator Registriertes Mitglied am 29.09.2006 - 09:46
letztendlich habe ich dann doch wie immer Recht ...


Gruß
Tri
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 29.09.2006 - 09:54
Na, fast richtig:
-Ein mit 15l angegebenes Jacket muß nicht unbedingt wirklich 15l Auftriebsvolumen haben. Es kann auch nur 15l Nennvolumen im idealen Brettzustand haben, angezogen dann nur noch 13l, abzüglich Eigengewicht dann netto nur noch 11l Auftrieb schaffen. Ist denn die Art der Herstellerangaben normiert? Ich glaube nicht. Mal in Liter, mal in Newton, vielleicht auch in kg oder US-Einheiten, mal netto, mal brutto, mal real angelegt, mal geschummelt in Brettform.
-Zum Anzugsauftriebsverlust kommt noch das Luftgewicht am Tauchbeginn und vielleicht etwas Überbleiung.

Kann also unter sehr ungünstigen Bedingungen schon mal hinkommen, daß ein angebliches 15l-Jacket knapp wird.

Besonders kritisch dürfte eine Kombination aus großen Flaschen und ggf. mal vollgelaufenem Trilaminattrocki mit dickem Unterzieher sein (-> viel Blei), da reicht dann das 15l-Jäckchen vielleicht doch nicht mehr, wenn der Trocki plötzlich überhaupt keinen Auftrieb mehr hat.
Und Abwärtsströmung, Rettung des Baddies usw. sind da noch nicht einmal berücksichtigt; außerdem das Problem mit den bleiintegrierten Jackets, die ja auch ohne drangebundenen Taucher noch selbst schwimmen sollten.

15l (besser 20l) + Trocki, oder (und) Boje o.ä... als Notlösung um hochzukommen reicht vielleicht auch die "Einkaufstüte" .

(Das mit der Brücke lt. Eric ist richtig, aber häufiger als der Verlust der halben Luftmenge durch fehlende Brücke und *dauerhaft* defekten Regler dürfte der Verlust der gesamten Luftmenge durch Unfähigkeit zur selbständigen schnellen Schließung einer Brücke sein, oder panikartiges Hochgehen wegen fehlender Übung zum Ventilschließen.)
Antwort von Eric Schlicker Registriertes Mitglied am 29.09.2006 - 11:16
Hallo flasche,

deshalb sollte jeder eigentlich ständig üben, seine Flasche zudrehen zu können. Das gilt auch für Monogeräte mit Doppelabgang. Viele kommen ja nicht einmal an die Ventile Aber es sei jedem selber überlassen.

Ich finde Brücke trotzdem wesentlich besser, weil ich auf die Situation reagieren kann. Ohne Brücke ist der Halbe Gasverlust praktisch systematisch vorgesehen.

Als Alternative kann man die Brücke geschlossen halten und im Fall öffnen. Aber nochmal, ich finde man sollte nicht mangelnde Übung durch systematische Fehler ersetzten.

Ciao

Eric
Antwort von Anna Registriertes Mitglied am 29.09.2006 - 12:31
meiner Meinung sollte Jacket mind. 20 l Autrieb haben.

Hatte mal ein Jacket mit 15 l, D7, 10 kg Blei und musste es an der Oberfläche ausziehen. War ganz aufgeblasen, waere untergegangen wie ein Stein.

Gruesse Anna
Antwort von Haifischsuppe Registriertes Mitglied am 29.09.2006 - 13:37
Hallo!
Hallo!

Ich weiß nicht wie ihr auf diese hohen Werte für den Jacketauftrieb kommt.

Wenn man mit Trocki und Doppelflasche taucht, ist das natürlich etwas anderes, aber im Normalfall, d.h. 7mm HT sind 5l absolut ausreichend.

Wer schon mal mit einem Scooter getaucht ist (hier trägt man wegen des Wasserwiderstandes kein Jacket), wird festellen, dass man selbst auf 60m Tiefe ohne Jacket mit Lungenatmung mit ein wenig Abtrieb klasse tauchen kann. Ich selbst habe ein Wing (wegen der Möglichkeit auch mit Doppelflasche tauchen zu können) mit 20l Auftrieb. Da ich aber nicht wie ein Fetzenfisch herumschwimen möchte habe ich es mir mit einem Zusatzgurt auf kleine Maße mit ca. 5l Auftrieb zusammengepackt. Und selbst damit habe ich noch 2l die nicht gefüllt sind. Ich kann mir absolut nicht erklären wieso irgendjemand der nicht mit Trocki und Doppelflasche taucht mehr als 10l Auftrieb benötigen sollte.

Gruss Suppe
Antwort von superfisch Registriertes Mitglied am 29.09.2006 - 15:20
Nachdem ich alle Kommentare gelesen habe bin ich nicht wirklich entschlossener/schlauer als zuvor. Ich denke da hilft am besten ein entsprechender Test. Mangels eines richtig tiefen Tauchgewässers in meiner Nähe werde ich wohl versuchen, meinen Buddy (mit komplett leerem Jacket) aus 23m Tiefe (mehr hat der See nicht) anzuheben ohne meine Flossen zu nutzen. Wenn ich das problemlos schaffe wird wohl mein Auftrieb ausreichen um auch in größeren Tiefen zurechtzukommen.

Werde mal einen geeigneten Buddy fürs Wochenende suchen und dann mal testen. Die Resultate stelle ich dann in diesem Thread ein.
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 29.09.2006 - 16:09
Such einen Baddie (TM) mit 15er Flasche (mindestens) und mindestens neuem 7mm-Halbtrocki samt Eisweste. Am Besten einen etwas überbleiten Anfänger; so 12 Kilo Blei als Richtwert. Selbst ebenso ausgestattet tauchen. Versuch mit vollen Flaschen. 23m ist natürlich nicht ausreichend für den Versuch, in größerer Tiefe ist das Neopren nochmal weiter komprimiert.

Eine gute Theorie erschlägt 100 unüberlegte Experimente.
Antwort von Doppeldreier Registriertes Mitglied am 29.09.2006 - 16:28
@Haifischsuppe
kann ich mir auch nicht erklären. Egal was ich tauche, mehr als ein drittel an Volumen nutze ich bei einen Jacket nicht. In meinen Fall und bei meinen kleinsten Jacket sind das dann 5l. Wie bei Anna 10 kg Blei nötig sind wenn die Aussrüstung wohl schon über 5kg Abtrieb hat ist mir schleierhaft. Langsam gewinne ich den Eindruck das hier Hemmungslos gebleit wird und dann einfach ein größeres Jacket gekauft wird.

@all
teste meine Jacket voll aufgerüstet im Schwimmbad unter Wasser mit einer Federwaage (Baumarkt). Federwaage an 25kg Blei befestigt, Jacket ganz aufblasen und Wert ablesen. Seit überrascht was die Jacket wirklich bringen.
Gruß,
D3
Antwort von superfisch Registriertes Mitglied am 29.09.2006 - 17:36
@ flasche: Mit einem solchen Buddy werde ich wohl kaum einen Tieftauchgang machen, 12Kilo Blei ist doch deutlich überbleit. Und selbst tauche ich auch im Winter halbtrocken und mit den 3kg Blei - wenns zu kalt wird dann dauert der Tauchgang eben nur 30Minuten....
Antwort von Doppeldreier Registriertes Mitglied am 29.09.2006 - 17:59
@superfisch
hoffentlich fällt dir jetzt mal auf wo das Problem liegt. Man kann jedes Jacket mit schlechter Tauchgangsplanung / schlechter Ausrüstung an seine Grenzen bringen. Warum solltest du für den Versuch 9 kg mehr Blei mitnehmen als sonst, warum sollte der Partner auch überbleit sein? Das sind alles Mängel die ich vorher abstellen kann. Etwas überbleit mit 12 kg beim HT??!! Das sind mindestens 4 kg zuviel eher 6 kg!!

Du hast dir ja schon selber ausgerechnet, du hast 11kg Reserve. Laß es abzüglich aller Toleranzen 8 kg sein, das ist immer noch reichlich. Hast du vor einen Tauchgang deinen Partner richtig ausgebleit wird er auch nicht viel mehr Abtrieb haben. Das du nicht mit einen überbleiten Anfänger auf Tiefen >10m gehst sollte ja wohl klar sein, hast du ja auch schon selbst erkannt.
Wenn jemand auf 40m Tiefe mit einem voll aufgeblasssen 15l Jacket rumtaucht hat er da eigentlich nichts verloren und hat schon an Land schwere Fehler gemacht.
Gruß,
D3
Antwort von Trilaminator Registriertes Mitglied am 30.09.2006 - 11:33
jep so ist ..... mehr als 25% des gesamt Volumens sollte man bei seinen Routine TG´s nie wirklich brauchen ..... ich nutze mein wing nicht mal zu 10% da alles über den anzug läuft ..... mhhhhh

wenn das Überdruckbentil kommt und man(n) klar FRau auch immer noch Abtrieb hat war der Fehler dann zu schwer ..



Gruß
Tri
Antwort von Anna Registriertes Mitglied am 01.10.2006 - 22:32
@ Doppeldreier

ich nehme nur so viel Blei mit, wie ich benoetige.
Ohne dass Du weisst, mit was fuer einer Konfig. bzw. ob es Suess- oder Salzwasser ist, kannst Du keine Rueckschluesse ziehen.
Antwort von Doppeldreier Registriertes Mitglied am 02.10.2006 - 14:34
@anna
bis auf süss oder salz hast du doch alles geschildert.
Gruß,
D3
Antwort von Anna Registriertes Mitglied am 02.10.2006 - 21:17
@ Doppeldreier

nein, fehlt Suess- oder Salzwasser, was fuer ein Trocki und was fuer ein Unterzieher

Gruss Anna

Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 03.10.2006 - 20:12
Nur mal ein Beispiel, wie unterschiedlich man bebleit sein kann:

Ich, 80kg, 6,5mm Neopren+Eisweste, D7, Doppelautomaten, Stabilizing Jacket --> 5kg Blei im Süßwasser.
Wechsle ich mit gleicher Konfiguration in den Trilaminat mit Unterzieher: 8Kg Blei.
Nehme ich statt D7 M10 kommen nochmal 2kg dazu...

Schwere Grüße
Klaus

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