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Wo mache ich am besten OWD und AOWD??? Abgesandt von A.E.M. am 25.12.2006 - 23:31:
Hi liebe Taucher und Taucherinnen,
ich bin gerade dabei den CMAS Grundtauchschein zu machen. Ich würde gerne in meinen Ferien (bin Studentin) an einer Tauchbasis im Ausland den PADI OWD und AOWD machen. Könnt ihr mir da Tips geben, zB.ne Tauchbasis empfehlen? Habe schon einige Basen kontaktiert. Was für mich als (arme) Studentin eben blöd ist, ist dass es überall sehr teuer ist. Deswegen wäre mir eine Ausbildung gegen Mitarbeit sehr lieb (und eine billige Unterkunft wenns möglich ist.
Danke jetzt schonmal für die Antworten und noch ein restliches schönes Weihnachtsfest.
A.E.M.
Antwort von kwm am 26.12.2006 - 00:56 Liebe arme Studentin,
OWD und AOWD Ausbildung gegen Mitarbeit wird wohl nichts werden. Wenn Geld ein Problem ist, kann ich Dir nur den VDST empfehlen. Das dauert zwar länger als bei PADI oder CMAS oder ..., dafür ist es aber auch preiswerter. Oder frag mal ob es an Deiner Uni eine Tauchgruppe gibt.
Gruß Klaus
Antwort von tl3 am 26.12.2006 - 01:42 Es gibt sicherlich einige Tauchbasen, wo du den OWD und den AOWD gegen Mitarbeit machen kannst. Nur wirst du da 4 Wochen unentgeltlich als Hiwi arbeiten und als „Dankeschön“ den so begehrten Schein bekommen. Den Flug musst du dabei ohnehin selbst bezahlen. Da ist es sicherlich effektiver, irgendwo in Deutschland 1-2 Wochen zu Jobben und den Schein „normal“ zu bezahlen.
Gruß
TL3
Antwort von Doppeldreier am 26.12.2006 - 11:09 Hallo
Wenn du ja eh den Grundtauchschein hast, brauchst du ja nur noch 5 Freigewässertauchgänge um den *CMAS zu bekommen. Warum solltest du also für einen ganzen OWD bezahlen? Da du ja eh Tauchen gehen willst kannst du das ja verknüpfen. Frag doch einfach den TL oder Übungsleiter bei den du gerade den Grundtauchschein machst. Der kann dir an besten raten was du machen sollst und wie du an preiswertesten an den * kommst. Das Thema AOWD ist hier die Tage schon oft diskutiert worden und meiner Meinung nach sollte man ich 10-20 Tauchgänge Zeit lassen und Spass haben beim Tauchen bevor man sein eh knappes Budget für einen AOWD belastet, vor allem wenn man eh mit CMAS angefangen hat.
Gruß,
D3
Antwort von Doppeldreier am 26.12.2006 - 11:10 Hatte der Troll, jetzt genug Futter? Gruß,
D3
Antwort von Platt am 26.12.2006 - 11:50 Siehe Tauchgebiete.
Antwort von allwettertaucher am 26.12.2006 - 12:52 OWD und AOWD ?
Die machst du am besten GARNICHT....
Ohne jetzt direkt eine Verbandsdiskussion lostreten zu wollen : CMAS ist einfach besser.
CMAS 4 ever
Zum Vergleich:
Das ist PADI;
und das ist CMAS;
Antwort von Telemar-king am 26.12.2006 - 12:57 @Ähem, warum schreibst Du (Zitat) "..blöd ist, ist dass es überall sehr teuer ist.."? Mach es wie kwm und frag mal bei Dir in der Uni nach Tauchausbildung oder Tauchschulen, die Euch "Rabatt" geben.
Ansonsten kannst Du gern kostenlos bei mir wohnen. Musst nur ein wenig mitarbeiten: putzen, kochen, Hemden bügeln, Gartenarbeit, und mir den Rücken schrubben. Ich bezahle Dir im Gegenzug den CMAS* und, wenn Du lange genug bei mir aushälst, sogar den CMAS** (inkl. notwendiger Spezialkurse). Du kostest mich dann in Summe so um die 260 Euronen.
Billigere Arbeitskräfte gibt`s nicht mal in Ostdeutschland.
Antwort von Doppeldreier am 26.12.2006 - 13:19 @Telemar-king
Ausbildung gegen Mitarbeit! Warum bin ich nicht darauf gekommen, das geht ja in Deutschland genau so gut wie in Ägypten!! Danke, mir waren 1 Euro Jopper schon immer zu teuer!! Gruß,
D3
Antwort von kwm am 26.12.2006 - 15:39 @allwettertaucher
Keiner hat Dich gefragt wie Du den einen oder anderen Tauchverband findest.
Antwort von shuttle am 26.12.2006 - 16:38 "Wenn Geld ein Problem ist, kann ich Dir nur den VDST empfehlen. Das dauert zwar länger als bei PADI oder CMAS oder ..., dafür ist es aber auch preiswerter."
Hi Klaus, nur interessehalber, wo gibt es denn diesen VDST-Verein, der unter Einrechnung von Aufnahmegebühr, Jahresbeitrag, Kursgebühr, Kosten für Literatur usw. günstiger ist als ein OWD bei einer gewerblichen Schule (sofern man nur diesen machen möchte)? bei uns in BW kenne ich keinen (nichts gegen Vereine, die ich kenne, sind sehr gut !)
Antwort von Blues Lee am 26.12.2006 - 16:39 Wer macht denn den OWD, wenn der CMAS* schon so nahe ist... und wer macht AOWD, wenn CMAS** möglich ist... und wer bezahlt für die *OWDs, Rescue und sonstige Diver, wenn man das alles in viel besserer Qualität zu viel günstigeren Investitionen bekommen kann...??? Allerdings: Der Aufwand für die CMAS*-Brevets ist natürlich höher... nämlich der zeitliche Aufwand beim Lernen für Theorie und Praxis...
Den kann man natürlich mit ein paar schnell investierten Dollars... Pardon... Euros gut umgehen... man braucht sich dann nicht so anzustrengen...
Übrigens, bevor jetzt wieder einer meckert: Ich selbst habe alle vier Brevets PADI OWD + AOWD, sowie CMAS* + CMAS**... und weiß somit wovon ich rede...
In diesem Sinne
BL
Antwort von plongeur am 26.12.2006 - 18:39 arme Studentin
Es gibt doch praktisch an jeder Uni Tauchausbildung im Rahmen des allgemeinen Hochschulsport. Die ist unschlagbar kostengünstig. Meistens ist es allerdings CMAS Ausbildung.Warum machst du denn nicht einfach nur noch die 5 fehlenden Prüfungstauchgänge und hast dann "Bronze".In Frankreich brauchst du mit einer kommerziellen Ausbildung immer einen CMAS Guide. Autonomes tauchen ist nur den mindestens CMAS ** Stern Tauchern erlaubt. Viele Grüsse aus dem sonnigen Süden
Antwort von Beobachter am 26.12.2006 - 21:34 Mache am besten nach ATEC Deinen OWD ind AOWD, Du wirst es nicht bereuen, liebe trollende Studentin.
Antwort von Black Diver am 26.12.2006 - 21:46 @plongeur leider machst Du eine Falschinformation
mit dem CMAS-GUIDE.Bin mindestens 2mal im Jahr in Frankreich und habe noch nie einen CMAS-Guide gebraucht und habe es auch noch nie gesehen das einem Padi AOWD einen CMAS-Guide zugeteilt wurde
Antwort von shuttle am 26.12.2006 - 23:48 "".In Frankreich brauchst du mit einer kommerziellen Ausbildung immer einen CMAS Guide. Autonomes tauchen ist nur den mindestens CMAS ** Stern Tauchern erlaubt. " ... Es war einmal vor vielen, vielen Jahren .....
(2001 unterzeichneten PADI Europe und FFESSM das Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung von Tauchbewilligungen.) ... die BEES Erlaubnis für Tauchlehrer kann von Padi-TL genauso erworben werden, wie von jedem CMAS-TL. ... ja ja, damals, in den guten alten Zeiten
Mein Gott, noch nie eine Padi-Bais in Frankreich gesehen?
Antwort von Beobachter am 27.12.2006 - 11:27 Das mit dem Guide ist Quatsch! Mit ATEC Brevet gehe ich des öfteren im Jahr in Frankreich tauchen uznd hatte bisher noch nie Probleme.
@shuttle
Damit Deine Erläuterungen greifen/funktionieren müssen sich die PADI Taucher aber bei einem Moniteur eine FFESSM Tauchversicherung kaufen So sagt es nämlich die Vereinbarung, macht aber keiner da unnötig. Vereinbarung also für die Katz.
Antwort von kwolf1406 am 27.12.2006 - 15:55 zu Frankreich siehe:
"...Alle Brevets von Verbänden, die der CMAS angegliedert sind, werden anerkannt, ebenso die von gewerblichen Verbänden, so dieser kommerzielle Verband in der offiziellen Äquivalenzliste der CMAS genannt wird. Alle anderen Brevets werden aufgrund der nationalen Gesetze NICHT anerkannt, abhängig vom Ergebnis des Checktauchganges MUSS dann auf jeden Fall mit Begleitung und unter Führung durch einen der Clubtauchlehrer getaucht werden. "
hth
Klaus
Antwort von Beobachter am 27.12.2006 - 16:22 "...und die auch nicht in der offiziellen Äquivalenzenliste stehen."
Die EN kann als solche offizielle Äquivalenzliste herhalten.
Zudem ist die Formulierung "Gesetz" etwas weit hergeholt, "Regelung" wäre treffender.
Wenn ich mit einer Tauchgruppe ans französische Mittelmeer fahre bringt uns jeweils der Basenbesitzer mit seinem Boot an die Tauchplätze raus. Wir tauchen ohne Guide, das regeln wir selbst. Wenn man sieht wie die Franzosen tauchen muß man klar sagen daß für die solche Regeln unbedingt erfirderlich sind. Wir hatten auch schon den einen oder anderen Franzosen dabei (der Basenbesitzer frägt vorher ob es möglich ist). Jedess mal ist der Streß groß. Schon alleine deswegen weise ich diesem dann immer einen DM/I zu. Dieses Team ist dann auch in der Regel als erstes wieder aus dem Wasser. Franzosen tauchen anders, "schnell und tief" lautet bei ihnen die Devise.
Antwort von shuttle am 27.12.2006 - 16:27 @Klaus:
... bis zuende lesen und Datum beachten (auch Beitrag von Beobachter), nicht dazwischen heraus zitieren.
Antwort von tauchgeist am 28.12.2006 - 15:15 @ Beobachter,
es ist definitiv keine Regelung, sondern , übertragen auf Deutschlanf, mit einem Erlass vergleichbar .
Und der kommt nicht von der CMAS oder von Seiten des franaösischen Verbandes FFESSM , sondern vom Ministerium für Jugend und Sport, daran sind alle gewerblichen Basen gebunden. Wenn jemand sich nicht daran hält, kann die Basis Glück haben , daß es nicht bemerkt wird, sollte jedoch ein Unfall geschehen, wird es dann richtig teuer ( für die Basis ) .
tg
Antwort von bikefresh am 28.12.2006 - 23:24 @A.E.M: Erstens zu Deiner Frage: Bei mir, auch ich hab nichts gegen Studentinnen- ne Spass beiseite, mein Tipp: www.extradivers.de oder stell eine Anfrage hier im T-Net unter "Anzeigen-Tauchjobs-Gesuche" ein. Eine konkrete Angabe bezüglich Zeitrahmen (z.B. Semesterferien) sollte schon sein, gelegentlich werden gerade für die Saison Mitarbeiterinnen für den Counter gesucht, eine Ausbildung gegen Mitarbeit oder einen geringen Eigenanteil ist da häufig mit drin. Und geh es bitte langsam an, mach bitte erstmal den OWD mit ein paar Tauchgängen, damit Du mit Dir selbst unter Wasser zurecht kommst. Laut Kärtchen ist es bei PADI zwar möglich mit 9 TG ein Advanced-Kärtchen zu besitzen, es aber auch zu sein steht auf einem anderen Blatt Papier.
Immer Gut Luft
bikefresh
Antwort von Beobachter am 30.12.2006 - 12:53 ...aber dennoch kein GESETZ!
Antwort von plongeur am 30.12.2006 - 14:12 @beobachter genau genommen ist ein arrete eine Rechtsverordnung, aber für die Beteiligten macht das überhaupt keinen Unterschied. Und wie du so allgemein "das tauchen" der Franzosen darstellst ist an Dummheit kaum zu überbieten. Im Übrigen ist es illegal wenn ein Padi Divemaster "chef de palanguee" ist. Und das wäre auch nicht das erste mal das der directeur de Plongee sich nach einem Unfall vor der Staatsanwaltschaft verantworten muß. Aber auch ohne Unfall kann es ein Bußgeld bis zu 15 000 Euro bedeuten.
Antwort von Beobachter am 31.12.2006 - 03:21 plongeur
Wieso meine Erfahrungen mit französischen Tauchern "kaum zu überbietende Dummheit" sein sollen geht mir ab. Woher wilst Du wissen was ich mit Franzosen für Erfahrungen gesammelt habe?
Bist Du der Franzosengott?
Du redest ziemlich wirres Zeug. Was soll es bitteschön ausmachen wenn ein Divemaster mit einem CMAS** taucht? Laut EN steht der Divemaster geprüfter und zertifizierter Organisationen perfekt äquivalent zum CMAS*** Taucher und schon geht die Rechnung wieder auf.
Antwort von Beobachter am 31.12.2006 - 03:24 Hab noch was vergessen.
Wenn schon Gerichtsverfahren, Staatsanwalt und andere bösen Sachen heraufbeschwört werden:
Vor Gericht wird in der Regel die vorhandene QUALIFIKATION bewertet nicht das vorhandene BREVET. Natürlich wissen wir daß nicht jeder Recht bekommt der Recht hat. Aber das ist wohl Schicksal.
Einfach immer so planen und tauchen daß nichts passiert
Antwort von plongeur am 31.12.2006 - 12:15 Gott und ich leben in Frankreich. Vielleicht mal eine kleiner Exkurs. tauchen ist in Frankreich durch eine Rechtsverordnung geregelt. Das ist ein nationales Gesetz und ist höherrangig als eine blosse Euro Norm! Ein Beispiel übertragen auf Deutschland. Der ADAC- größter deutscher Automobil Club und General Motors weltweit größter Automobil Hersteller nehmen sich das Recht sich zu einigen über eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf deutschen Autobahnen? Sie können das vielleicht vereinbaren aber Prozess relevant ist das sicher nicht. noch was: tauchen ein Divemaster und ein CMAS ** Stern zusammen ist nach dem arrete von 1998 ganz klar der im CMAS System ausgebildete CMAS** der Gruppenführer.Tiefenlimit wäre -20m. Unabhängig von anderen Parametern. Nur wirres Zeug? aber wahr
Antwort von Beobachter am 01.01.2007 - 14:40 plongeur Du polemisierst wo es nichts zu polemisieren gibt. Wen interessiert es ob nun der eine oder der andere im Team der "Führer" war wenn etwas passiert?
Fakt ist daß ich bisher JEDEN Franzosen beim Tauchen betreeuen lassen mußte. Du magst vielleicht schon andere Franzosen kennen gelernt haben, ICH NICHT. Diese Erfahrung habe ich leider auch mit Leuten gemacht die in Frankreich ihre Ausbildung gemacht haben und bei mir weiter machten. Vermutlich liegt das an den verschobenen Schwerpunbkten der Ausbildung, ich kann es nicht sagen.
Scheinbar willst Du unbedingt und zwangsneurotisch falsch verstehen. Ich hatte nicht geschrieben daß die EN das Tauchen in Frankreich regelt. Meine Rede war daß im Ernstfall die tatsächliche Qualifikation einer Person hinterfragt wird. Von Bußgeldern mal ganz abgesehen. Die kann wohl jeder bekommen, ob gerecht oder ungerecht.
Ich will Dir nichts am Zeug flicken und es ist auch in Ordnung daß Du als Frankreichwohnender die Ehre der Franzosen hochhältst. Aber berechtigte Kritik die der eigenen Erfahrung entspricht muß möglch sein, oder?
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