Wohin führt das ganze noch ? Chronik eines beinahe Unfalles Abgesandt von cmas_diver am 25.10.2007 - 00:24:
Ich habe scheinbar das riesige Glück, immer wieder bei beinahe Unfällen anwesend zu sein. Bei diesem Urlaub in Kroatien war es wieder mal so weit:
Ich war mit einer Gruppe von Tauchern mit einem Schlauchboot an der Küste von Hvar unterwegs. Kurz vor Ende unseres Tauchganges bemerkte ich, daß eine große Gruppe unbekannter Taucher mit hohem Tempo in ca. 10m Tiefe an uns vorbei in Richtung Riff taucht. Nachdem wir alle wieder im Boot waren und unsere Erlebnisse berichteten, sahen wir plötzlich im Freiwasser ungefähr 60m von unserem Boot entfernt einen Taucher an die Oberfläche kommen. Wir warteten darauf, daß zumindest ein zweiter Taucher hochkommt, aber keine Spur von einem Buddy. Der Taucher setzt sich nun - den Regler im Mund - in Richtung eigenem Tauchboot (ca. 200m von unserem Boot entfernt) in Bewegung. Kurz vor unserem Boot dreht sich der Taucher - eine Taucherin - um, nimmt den Regler aus dem Mund und fängt plötzlich an panikartig zu atmen und droht unterzugehen. Ich bin dann sofort nur im Neopren ohne Maske oder Flossen ins Wasser gesprungen und zu ihr geschwommen. Ich konnte sie fassen, an der Oberfläche halten und über ihren Inflator Luft in das Jacket blasen. Der Tauchlehrer welcher mit an Board war ist mir zu Hilfe gekommen, und wir haben die Frau zu unserem Boot gebracht. Beim Abnehmen des Bleigurtes ist der Tauchlehrer fast mit dem Gurt versunken (14kg). Wir brachten die Frau an Board und sie erzählte, ihr sei die Luft ausgegangen. Von einem Buddy oder einem Guide von ihrer Tauchgruppe war noch immer nichts zu sehen.
Immer wieder kamen im offenen Wasser Taucher an die Oberfläche, um nach dem Abtauchen in Richtung ihres Bootes zu schwimmen. Wir machten uns vorsichtig auf den Weg zu dem zweiten Tauchboot um die Frau abzuliefern. Dort erwarteten uns zwei Schönheiten sonnend auf dem Deck, um sich nach einem kurzen Blick zum Weiterrösten umzudrehen, uns total ignorieren. Nachdem wir an dem Boot angelegt hatten, stand plötzlich eine Frau in kompletter Ausrüstung vor uns. Der einzige Kommentar zu unserem: "wir haben etwas gefunden!" war ein schlichtes "Aha". Keine Frage was passiert sei, keine Frage wie es der geretteten Frau geht - NICHTS! Ich glaube die haben nicht mal registriert, daß jemand gefehlt hat.
DAS PROBLEM: Eine Gruppe von Tauchern, darunter auch Anfänger, ohne, oder mit schlecht organisiertem Buddyprinzip tauchen mit hohem Luftverbrauch (Tempo, Tiefe) zu einem Riff (Unterkante 30 - 40m). Eine einzelne Taucherin kommt bedingt durch Luftmangel ohne Begleitung an die Oberfläche. Sie hat eine große Strecke zu ihrem Boot zurückzulegen, hat aber ihr Jacket zu wenig aufgeblasen. Nachdem sie ermüdet, bekommt sie Panik und beginnt zu versinken. Wären wir nicht zufällig am gleichen Tauchplatz, wäre sie möglicherweise unbemerkt versunken. Das Fehlen wäre wahrscheinlich erst nach dem Austauchen ihrer Gruppe aufgefallen. Zu Spät für eine Rettung. Wieder ein Bericht in den Medien über die Gefährlichkeit des Tauchsportes.
DAS RESUME: Tauchen ist eine Modesportart und ein gutes Geschäft geworden. Die Ausbildung wird durch die Massenabfertigung immer schlechter, grundlegende Sicherheitsrichtlinien werden immer mehr mißachtet. Anders ist dieser beinahe Unfall nicht zu erklären.
So, jetzt habe ich einen Riesenbeitrag geschrieben. Hoffentlich nicht zu langatmig. Aber ich mußte mir das von der Seele schreiben.
Gut Luft allen verantwortungsvollen gut ausgebildeten Tauchern, viel Glück allen anderen.
Manfred
Antwort von shuttle am 25.10.2007 - 07:40 Tja, was soll man dazu sagen. Ohne Worte Auf jeden Fall: gut gehandelt von euch
Ob ich mich mit diesem "Aha" zufreiden gegeben hätte, weiß ich nicht. Mit dem Verantwortlichen für die Durchführung dieser Tauchausfahrt hätte ich vermutlich mal unter 4 Augen Tacheles geredet.
Antwort von zellnera am 25.10.2007 - 07:52 Hallo Manfred,
was willst du hoeren? Ja du hast Recht immer mehr Menschen tauchen und ja die Ausbildung hat darunter gelitten!
Die Frage die ich mir hier stellen wuerde ist, warum hat diese Basis so viele Fehler gemacht?
Wenn die Taucherin Anfaenger war gehoert dies bei der Gruppeneinteilung beachtet. Warum war die Gruppe u.U zu gross. Warum wird weit von Riff geankert und dann zu tief und schnell angetaucht. Warum merkt weder der Buddy noch der Guide das ein Taucher fehlt. Auch die Reaktion bei bringen zeigt doch das so eine Basis generell nicht zu empfehlen.
Du weist auch das dir die Ausbildung nur die Grundfertigkeiten vermitteln kann und du dann durch viel Uebung lernst zu tauchen. Also wir haben alle mal angefangen und waren froh ueber den hoffentlich erfahrenen Buddy an unserer Seite der etwas acht gegeben hat auf uns.
Da sehe ich das groessere Problem, das sehr viele Leute irgendwo zum tauchen anfangen und dann nach dem Tauchkurs ohne Ansprechpartner dastehen um tauchen zu gehen und fragen zu stellen. Diese dann unerfahrenen Leute gehen dann zu irgendwelchen Basen bei dennen sie hoffen das die schon auf mich aufpassen werden. Dort wird dann oft nicht auf diese Leute ruecksicht genommen (Tauchplatzwahl, Schwirigkeit, Tiefe ...) sodern der Tauchplatz angefahren der am meisten Gewinn bring. Auch wird bei der Gruppeneinteilung meist darauf nicht ruecksicht genommen.
Auch ich nehme mich dort nicht raus. Mir als CMAS 3* ist auch ein Budddy mit Erfahrung lieber als wenn ich dann dort einen Anfaenger auf Auge gedrueck bekomme. Da ich aber den TG auch bezahle glaub ich auch mein gutes Recht.
Anders sieht es aus wenn ich dann mit Freunden zu tauchen gehe und weis das dort ein Anfaenger dabei ist dann weis ich vorher schon das ich darum Kuemmern werde.
Also die Frage ist nicht warum wird die Ausbildung schlechter die Frage sollte sein warum plannen einige Tauchbasen ihre Tauchgaenge falsch und bringen damit taucher in Gefahr.
Gruss Alex
Antwort von Malte am 25.10.2007 - 07:59 Und, wo ist das Problem?
Tauchen ist ein "normaler" Sport - es gibt gute und weniger gute Sportler, auch hier!
Einfach natürliche Auslese! Bei den ganzen Deppen die mit Urlaubs/Sporti Ausrüstung im Steinbruch verrecken: Auslese! So einfach ist das!
IgL
Malte
Antwort von shuttle am 25.10.2007 - 08:05 Malte: ... strebst du einen Zynikerpreis an oder was soll das?
Antwort von Malte am 25.10.2007 - 08:23 @shuttle:
Wieso? So sieht es nun mal aus! Mit Minimalen Kosten, Minimaler Zeit und Minimalem Sonst-Aufwand möglichst Maximalen "Fun" beim Tauchen erreichen.
Wir alle kennen doch die Typen: Keine Erfahrung, 40m, EBay-Gebraucht-Ausrüstung, Revision-Wieso? ...
Auslese! So einfach!
Antwort von zellnera am 25.10.2007 - 08:43 Malte, hier ging es nicht um einen Steinbruch sonder um Kroatien. Dort wirst du an vielen Stellen (Sport)taucher finden. Ich gebe dir ja recht das viele Leute nicht unbedingt das an Ausruestung mit haben das man fuer so manchen TG braucht. Dies gilt aber nicht nur wie du sie nennst fuer die Sporti`s auch so mancher (moechteger) TEK steigt mit Ausruestung ins Wasser wo es mir da Haare aufstellt.
Antwort von roadkill am 25.10.2007 - 09:25 Ich würde die Tekkis mal ausen vor lassen,
es ist nun mal so das extrem viele Unfälle bei Spotis ( ob nun im See oder im Meer ) passieren!
Und ich bin davon überzeugt das eine vielzahl davon durch bessere Ausbildung und einschätzung eigener Grenzen zu verhindern ist. Es gibt grade hier im Forum genügend Beispiele für schlechte Ausbildung/Ausbilder und schlechte Ausrüstung.
Dazu kommen dann die Leute die sich mit ihrem Kloodeckel und einer ordenlichen 12er Pressluft auf 70m so richtig wohl fühlen, das dann an die große Glocke hängen und damit ein tolles Vorbild für Beginner abgeben.
Und deshalb gebe ich Malte absolut recht, Auslese.
Es gibt alte Taucher und mutige Taucher aber keine alten mutigen Taucher!
Antwort von mario-diver am 25.10.2007 - 09:31 Abgesehen davon, dass das beschriebene Verhalten der verantwortlichen Guides zum Himmel stinkt, ist Maltes wenn auch sehr krasses Post nicht ganz von der Hand zu weisen.
Kroatien ist nun mal ne "Schnäppchenecke", kurze Anreise, (noch) günstige Preise, Basen schießen wie Pilze -alle wollen was vom Kuchen-, hauptsache das Tagesboot ist voll, keine Zeit/kein Interesse sich um den einzelnen Taucher zu kümmern -make money-...
Zusammengewürfelte Tauchergruppen, keiner kennt den anderen, intensivere "Buddygespräche" bleiben wohl mehrheitlich aus, jeder sucht sein Tauchheighlight...wen wundert´s, dass da eine Dame mit satten 14 KG Blei nicht auffällt (wenigstens scheint das Jacket den Ballast gemeistert zu haben...auch nicht die Regel...) Tja und traurigsterweise kommt es bei solchen "Zuständen" da zwangsläufig auch mal zu "Verlusten"...wie Malte so beschrieb...in dem Fall nur gut, dass hier gar bootsfremde und aufmerksame Taucher reagiert hatten...
Traurige Realitäten...
Nach Berichten von Bekannten soll´ s dort aber auch gute Basen/Schiffe mit verantwortungsvollen Guides geben...
Antwort von henri am 25.10.2007 - 09:51 Erst einmal gut daß Ihr aufgepaßt und reagiert habt.
Das eigentliche Problem sehe ich aber bei den "Tauchkonsumenten". Gute Ausbildungen gibt es schon. Nur die Kosten Zeit und auch Geld. Es gibt aber eine Vielzahl von Meschen, die weder das eine noch das andere investieren wollen. Und jeder will nach dem OWD gleich zum Extremtaucher mutieren ohne sich langsam daran zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln.
Der kritisierte Teil der Ausbildungsbranche ist ein Produkt des Marktes. Solange es Menschen gibt, die diese Art von Ausbildung konsumieren, wird es auch Betriebe geben, die sie anbieten. Und es wird die Unfälle geben, die darauf zurückzuführen sind. Leider.
Der einzige Weg ist es, am Tauchsport Interessierten klar zu machen, daß eine billige schnelle Ausbildung eine Einbahnstrasse ist.
Grüße,
henri
Antwort von JFibu am 25.10.2007 - 10:06 Ich gebe Euch absolut recht was die Auslese angeht. Aber ich würde das jetzt mal fernab des Themas Ausbildung sehen. Die Auslese geht hier nicht um Sporti oder Tekki CMAS oder PAdi sondern nach Verantwortungsbewußtsein.
Was nutzt die beste Ausbildung wenn man seit seiner Prüfung nach xxx sich um das Thema Tauchen keinen Kopf mehr gemacht hat? Wissen hat eine verdammt kurze Halbwertszeit und wenn man nicht hin und wieder etwas auffrischt steht man da und versucht mit den Padi RDP Tabellen einen Tauchgang von 55 min auf max. 42 m auszurechnen. Im Original beobachtet nachdem der Tauchcomputer sich wegen Dekoverletzung am Vortag in den Bottom Modus geschalten hatte.
Wichtiger wie eine gute Ausbildung ist meines Erachtens Interesse an dem was man tut. Dann weiß man auch über das Tauchgebiet und die Basis etwas! Da man sich ja vorher schon informiert hat.
Antwort von Fritte am 25.10.2007 - 12:22 @JFibu
Zu wiisen, was man tut setzt aber dummerweise eine gute AUsbildung voraus. Ohne gute Ausbildung habe ich nämlich keine Ahnung worauf ich ahten muß und worauf ich mich einlasse.
Antwort von Fritte am 25.10.2007 - 12:24 Solche und andere Vorfälle als Auslese zu bezeichnen finde ich völlig daneben. Denn es ist eine AUslese, die auch dazu führen kann, daß Tauchen an immer weniger Plätzen erlaubt ist. Denn es müssen ja die TAucher vor sich selber geschützt werden.
Dem schlecht ausgebildeten Tauchanfänger ist daraus kein Vorwurf zu machen, er weiß es im Regelfall nicht besser, weil es ihm keiner beigebracht hat.
Antwort von SiKAI am 25.10.2007 - 12:54 Solche Sachen erlebt man immer wieder.
Tauchen ist einfach schnelle Ware geworden. In Urlaubszentren und auch hier in Deutschland muß man doch nicht mehr viel Aufwand betreiben um einen Tauchschein zu machen. Hin zur Bude Geld abgedrückt, dreimal in den Pool, zweimal ans Hasuriff, kurz die Theorie gelesen und als Taucher gekürt ab ins Wasser.
Es spricht ja nichts dagegen Tauchen als Spass und Vergnügen zu verkaufen, das ist es ja auch. Aber es ist halt auch nicht ungefährlich, solange man nicht bestimmte Sachen beachtet.
Ich stimme da bedingt Henri zu. Solange es Leute gibt die eine schnelle Ausbildung konsumieren, wird es Leute geben die das anbieten. Aber umgekehrt ist es doch ähnlich: solange Leute auf schnelles Geld aus sind und solche Kurse anbieten, wird es Leute geben, die sich verleiten lassen und sie konsumieren.
Ich hätte nichts dagegen wenn solche Leute durch anspruchsvollere und längerfristige Ausbildung abgeschreckt werden würden.
Ich erinner mich an einen flüchtigen Bekannten der sich über die Ausbildung in unserem Verein erkundigte. Als er den Zeitaufwand und Lernaufwand hörte, meinte er nur " dann mach ichs im Urlaub da gehts schneller".
Was sagt uns das? Solche Leute werden nicht oder unzureichend für die vielfältigen Gefahren des Tauchens sensibilisiert, sondern lernen sich auf einen Guide zu verlassen. Und so fehlt auch das Gespür, ob der Guide was taugt.
Solche Guides wie hier beschrieben konnte ich auch schon erfahren. Frei nach dem Motto " Du hast den Haftungsausschluß unterschrieben, also is mir doch egal. Wenn ich auf dich aufpassen soll, kostet dich das nen begleiteten Tauchgang".
Fakt ist aber der Guide hat die Aufgabe auf Tauchanfänger aufzupassen.
Im Gegensatz zu einigen hier finde ich, dass man einigen Anfängern durchaus einen Vorwurf machen kann. Nämlich den, sich nicht ordentlich informiert und mit der Sache auseinandergesetzt zu haben.
Antwort von SiKAI am 25.10.2007 - 12:56 PS: Der Begriff Auslese ist schon hart
Antwort von niemand am 25.10.2007 - 13:25 Woher weiß denn der Anfänger wann er sich ausreichend informiert hat? Wenn der Ausbilder sagt das ist genug muss der Anfänger, der ja bisher nichts darüber wusste, dann ist das für den Anfänger genug.
Antwort von JFibu am 25.10.2007 - 13:44 @fritte
Nein ich denke nicht das Wissen was man tut zwangsläufig eine gute Ausbildung voraus setzt. Eigenverantwortung lautet das Schlüsselwort! Egal ob Urlaubsausbildung oder im Verein erworben. 5 Jahr kein Kontakt mit dem Sport und die Basics sind verloren.
Und ja Auslese ist hart formuliert. Aber betrachten wir es mal anders. Auslese wer selbständig tauchen darf und wer einen Guide als Aufpasser mitbekommt, damit er sich selbst und anderen nicht schadet.
Antwort von SiKAI am 25.10.2007 - 14:19 Wenn der Ausbilder sagt, das ist genug, muss ich mich nicht mehr weiter informieren???
Und wann gehts weiter? Wenn der Ausbilder sagt, jetzt isses nicht mehr genug ?
Ohaa!!!
Antwort von Tauchlady am 25.10.2007 - 14:54 Das Problem liegt schon auch dort, daß viele Leute einen Tauchschein machen und dann nicht mehr tauchen gehen oder nur im Urlaub. Wenn jemand 14 kg Blei mitnimmt, hat schon mal die Basis nicht aufgepaßt. Ich halte es in der Ausbildung so, abhängig von Körpergewicht und Anzug gibt es in einem aktuellen Fall von mir nicht mehr als 10 kg Blei (nicht mehr, weil 10 kg auch schon reichlich sind! Die Dame wiegt aber so um die 80 kg) Dann gehen wir alleine tauchen und dann muß sie mittels Entspannung/Ausatmen abtauchen. Siehe da, das klappt dann auch. Es gibt in der Ausbildung immer gute und weniger gute Leute und solche, die es vielleicht lassen sollten. Aber das ist ein zu weites Feld, man kann nur versuchen, das Beste draus zu machen. Ich kann somit auch Maltes, wenn auch etwas harten, Kommentar verstehen. Viele Leute tauchen auch, weil der Partner taucht und nicht, weil sie Lust dazu haben, sind schon mal gaaaanz schlechte Voraussetzungen.
Liebe Grüße Tauchlady
Antwort von JFibu am 25.10.2007 - 15:01 @ SiKAI
Lies bitte genau! Hab ich irgendwas von Ausbilder geschrieben? Im Gegenteil ich habe gesagt das Eigenverantwortung eine wichtigere Rolle spielt.
Antwort von Fritte am 25.10.2007 - 15:09 @JFibu
Ich bezog "Wissen was man tut" ausdrücklich auf Tauchanfänger und nicht auf Wiedereinsteiger oder "Nichtsdazulerner".
Antwort von SiKAI am 25.10.2007 - 15:39 @JFibu
Lies auch Du nochmal genau
Das war auch nicht als Antort auf dein Posting gedacht, sondern auf das davor.
Antwort von niemand am 25.10.2007 - 15:39 @ Tauchlady
au weia, da komm ich dann halt nicht mehr runter. Ich hab 12Kg Blei dabei im Süsswasser.
Antwort von marsaalam am 25.10.2007 - 15:43 Solche Dinge passieren und werden immer wieder passieren, meiner Meinung nach sind die Verbände mitschuldig wenn Sie Ihr Basen nicht unter Druck setzen in Richtung Sicherheit und Umgang mit den Gästen. Was tun die Verbände, sie stossen sich an diesen Dingen gesund, glänzen mit Ihren Auslandsdestinationen und werben fleissig. Dann verkaufen sie Ihr Ausbildungsmaterial wovon die Hälfte keiner braucht und kassieren von Ihren Tauchlehrern Mitgliedschaften und Brevetgebühren. Die Arbeit an der Front interessiert sie einen Scheiss, dort müssen die Guides und TLs zusehen wie sie klarkommen mit Ihrem bisschen Lohn und schlecht ausgebildeten Tauchern, gestützt durch die Statuten Ihrer Verbände. Meiner Meinung nach sollte man sie alle boykotieren, ach so, geht ja nicht, die kontrollieren ja weltweit das Geschehen, nur nicht die Sicherheit !!!
Antwort von JFibu am 25.10.2007 - 16:14 @ Fritte OK hab ich nicht gesehen @SiKAI Hab ich mich zu Unrecht angesprochen gefühlt!
@marsaalam Ich denke nicht das man immer alles auf die Verbände schieben sollte. Ich denke vielmehr das es die Basen vor Ort sind, die ggf. die Regeln mal etwas lockerer Auslegen. Das Ergebnis die Regeln des Verbandes werden restriktiver und selbständiges und eigenverantwortliches tauchen wird erschwert.
Antwort von Andreas_H am 25.10.2007 - 16:49 Hallo Manfred,
ich glaube, daß die Ausbildung weder besser noch schlechter geworden ist, nur die Anzahl der Personen, die etwas auf die Schnelle machen, muß größer geworden sein. Es gab schon immer Tauchvereine, die auf eine vernünftige Ausbildung wert legen und dies auch so durchziehen und es wird immer eine Tauchschule geben, die beim Wasser-Nase Reflex beide Augen zu drücken.
Aber auch hier im Forum liest man ja unglaubliche Dinge...
erfahrene Taucher lehnen Buddycheck ab!
Damit wäre die Anfängerin vielleicht nicht mit 14kg ins Wasser gegangen.
Solotauchen super, ich binde mir doch keinen Pflegefall ans Bein!
Von wem soll dann der Anfänger lernen und vor allem was??
Ich finde es ist so ein wenig "ich schaue einfach weg" Mentalität! Nur keine Verantwortung übernehmen, aber hinterher alles besser wissen.
Antwort von 2deep4U am 25.10.2007 - 19:19 @Tauchlady: Bravo und Danke das du ein Problem ansprichst das meiner Meinung nach verantwortlich für das Tauch - Atem - Tarierverhalten vieler Taucher ist. Klar das sich der Tauchschüler als Konsument verändert hat, schneller mit minimalem Einsatz etwas zu erreichen ist normal und Geiz ist geil. Der Fehler liegt aber beim Fachmann/frau (Tauchlehrer/in) bei der Beginnerausbildung und da ganz am Anfang. Klar ist es natürlich einfacher den Beginner mit Blei am Schwimmbadgrund fest zu nageln, er zappelt nicht und man (frau) hat weniger Mühe die Übungen mit dem Schüler durch zu führen. Der kleine (große)Haken: Dieser Mensch lernt nicht das richtige Atmen und wird mit Sicherheit zu viel Blei mit sich rumschleppen. Der Atemrhythmus wird sein: viel einatmen, kurz ausatmen und direkt wieder ein (natürlicher Reflex wenn Gesicht ins oder unter Wasser getaucht wird). Und du hast recht, wenn man sich etwas Zeit lässt und dem Schüler nicht gleich mehr Blei verpasst wird er/sie (in den meisten Fällen) sich entspannen, tief und richtig ein - und ausatmen und plötzlich macht es plumps und der Schüler ist unten. Ich wünschte mehr Ausbilder würden sich erst mal auf das richtige Atmen konzentrieren und weniger auf das einfache versenken des Schülers.
In diesem Sinne
Gruß Bubblefree
Antwort von Andreas_H am 25.10.2007 - 20:13 Bubblefree,
wie soll das funktionieren?
Wenn ich auf dem Beckenboden liege kann ich mich nicht bewegen! Wie soll ich dann bitte durch das Becken tauchen?? Und wenn ich gezielt auf dem Beckenboden knie, ist es auch egal ob ich 4kg Blei oder 10 habe, Luft muß ich so oder so aus dem Jacket lassen.
Vielleicht sollte man so Übungen, wie ...TL gibt Schüler 1 kg Blei in die Hand und nimmst es wieder zurück... mit in die Prüfung nehmen.
Geht er runter bzw hoch kann er/sie nicht tarieren.
Antwort von winkelmann hans am 26.10.2007 - 01:26 Wauuuu ich bin echt erstaunt wie iht alle reagiert. Kann ja sein das die Taucherin ueberbleit war aber keiner sagt was zum Verhalten vom CMAS Diver. Springt nur im Neopren rein und vergisst Flossen und Maske. Was waehre gewesen wenn die Taucherin ploetzlich gesunken waehre? CMAS Diver zurueck zum Boot schnell die Ausruestung geholt und wieder zurueck oder was? Wie will man auch ohne Flossen irgendjemanden effektif helfen?
Ich weiss ja nicht ob das so bei CMAS gelehrt wird aber bei PADI heisst immer " Stop Think Act" und meiner Meinung haette das auch viel mehr Sinn gemacht. Ich bin ja froh das er helfen konnte aber in diesem Posting hat er ja ueber unerfahrene Taucher zu schimpfen begonnen und selber hat er nicht wie ein Profi reagiert.
Das haette auch ganz anders ausgehen koennen.
Antwort von shuttle am 26.10.2007 - 07:34 Winkelmann: Wir waren nicht dabei und es ist einfach, hinterher zu analysieren und zu kritisieren. Manchesmal ist Schnelligkeit Trumpf. Wenn ich mit einem Startsprung jemand in ein paar Sekunden erreichen kann und hinter mir Leute sind, die sich solange anrödeln können, würde ich dies auch vorziehen. Manches muss man situativ entscheiden, nicht nach Lehrbuch. Am Ende zählt der Erfolg und Hilfe, egal wie, ist immer besser als nichts zu tun und dann zu sagen, ich musste erst mal ... habe gedacht ... usw. (das habe ich auch schon erlebt). Er hat geholfen und zwar schnell, andere Leute auf dem konnten sich solange anrödeln und hinterher (der TL, so habe ich das post verstanden). Ein paar Meter kommt man auch ohne Flossen und Blei runter, um einen "einzufangen". Ich bin auch mal schnell am kritisieren, aber hier hat nicht der poster versagt, sondern die Organisatoren / guides der entprechenden Tauchschule.
Stop Think Act ist ja richtig nur manchmal kommt es darauf an schnell zu sein. Un da ja offensichtlich noch weitere Taucher an Bord des Schiffes vom Poster waren, war sicherlich die richtige Entscheidung erstmal schnell zur Verunfallten zu gelangen. Ist er nämlich erstmal versunken isser weg. Das Verhalten bei Unfällen ist abhängig von der Situation und kann nicht pauschalisiert werden.
Und eigentlich passt es doch.
Stop: Da ist ein Unfall passiert. Was ist los?
Think: Er ist in Panik und hat offenbar Probleme an der Oberfläche zu bleiben.
Act: Möglichst schnell hin, Hilfestellung geben und beruhigen.
Ich finde hier wurde vorbildlich gehandelt.
Und ich kanns mir nicht verkneifen sorry; , aber ein CMAS Taucher ist auch ohne Flossen und Maske in der Lage zu schwimmen und ein paar Meter zu tauchen. (Sofortiges Friedensangebot: PADI Taucher bestimmt auch)
Antwort von Fritte am 26.10.2007 - 09:17 Ich weiß, daß ich mit Neopren ohne Floßen ca. 2m runterkomme und dann ist Schluß (Erfahrung aus einer Rettungsübung).
Dennoch denke ich, hat cmasDiver richtig gehandelt. In solchen Situationen sollte nämlich das psychologische Moment für den Taucher in der Notsituation nicht vergessen werden. Oft ist zur Entspannung der Situytion schon ausreichend, daß der Notfalltaucher bemerkt, daß Hilfe unterwegs ist. Wenn nicht, ist die voncmasdiver gewählte Variante diejenige mit der am schnellsten (über kurze Strecken) Hilfe gebracht werden kann. Was nutzt es dem Notfalltaucher, wenn sich der Retter erst vorschriftsmäßig anrödelt und dann leider 10 sekunden zu spät kommt. Dies gilt umsomehr, als noch weitere Helfer zur Verfügung standen.
Antwort von Tauchlady am 26.10.2007 - 09:43 @niemand: Die Dame hat einen Lidl-Anzug 5 mm. Wenn sie einen ordentlichen 7 m-Anzug hätte, dann hätte ich auch noch 2 kg Blei mehr zugestanden, aber in Hemmoor, 5 mm-Anzug, da sind bei ca. 80 kg Körpergewicht 10 kg wirklich die absolute Höchstgrenze. Was Tauch- und Beinahe-Tauchunfälle angelangt, ist es leider auch so, daß hier den Tauchern eindeutig ihre Grenzen aufgezeigt wurden, die sie überschritten haben. Ich würde nie einem Anfänger raten, auf 30, 40 m mitzutauchen, sondern sich Meter für Meter die Tiefen zu erarbeiten. Beim ersten Mal gibt es in der Halle so viel Blei, daß sie "untergehen" und ein Erfolgserlebnis haben, bei nächsten Mal (oder sogar schon nach dem ersten Abtauchen) wird es schon weniger und ich führe ihnen deutlich vor Augen, daß sie mit sehr wenig Blei im Badeanzug auskommen, weil sie sich ja mit komplett aufgeblasenen Jacket an der Oberfläche halten müssen! - und bei mir geht es ja sogar ohne Blei... hinzu kommt die richtige Atemtechnik, wenn sie immer (über)volle Lungen haben, entspricht dies in etwa dem, zusätzlich immer 2 - 3 kg mehr Blei zu haben. Man hat halt` Schüler, da gibt es gar keine Probleme und die schaffen das gleich ohne Blei, bei anderen dauert es eben etwas länger und die brauchen mehr "Pflege". Die Übung, ein Stück Blei hin- und herzureichen, ist übrigens sehr gut, machen wir auch immer.
Liebe Grüße von Tauchlady
Antwort von henri am 26.10.2007 - 10:42 Stop, think, act...
Eine Sicherheitsphilosophie von vorgestern. Zumindest bei Menschen, die sich außerhalb eines überwiegend von Diletanten und Amateuren betrieben Sport mit Sicherheitskonzepten beschäftigen.
"Plan-think-stop-act" geht da einen wesentlichen schritt weiter.
Plan: Erst mal die Planung fertig haben, dann die Ausrüstung dem Einsatzzweck angepaßt, dann den Ablauf erstellen.
Think: Die potentiellen Risiken sammeln und für jedes Risiko einen Plan haben.
Stop: Beim Eintreten des Risikos stoppen.
Act: basierend auf dem Plan für das entsprechende Risiko agieren.
So geht es zum Beispiel in auf Sicherheit optimierten Chemiebetrieben.
Das Ganze folgt dem Prinzip Vorbeugen, verhindern, mindern. Und es funktioniert wesentlich besser, weil man im Falle eines eintretenden Risikos ansonsten genötigt ist unter Druck nicht optimale Lösungen zu entwickeln. Wer das schon ml machen mußte weiß auch, daß es um Konzentration und logisches Denken dann nicht immer so gut bestellt ist.
Grüße,
henri
Antwort von Sarah Allemann am 26.10.2007 - 15:08 Hi Manfred
Ich hab ähnliches in Kroatien vor drei Jahren erlebt. Da waren wir mit ner Gruppe Polen zusammen auf nem Tagesausflug mit 2 TG`s. An einem Riff gabs dann auf 40m noch ein Wrack. Da wir nicht die Wrack-Fans sind, sind die Polen dann dort alleine runter (4 TaucherInnen). Wir haben unseren TG - zusammen mit dem Guide, der hatte auch keine Lust auf das Wrack - dann am Riff gemacht. Als wir nach knapp einer Stunde wieder aufs Boot sind, sassen die 4 Polen schon wieder oben. Die beiden Frauen waren sichtlich aufgeregt und haben wild durcheiander gschrieen. Der eine Pole kam dann und hat seinen Aladin gezeigt, der nen Error drauf hatte. Schnell stellte sich dann heraus, dass die Polen am Wrack waren und dann ohne Dekostopps direkt aufgetaucht sind (ca. 11min wären noch abzuhocken gewesen).
Tja, der Guide (selbst auch der Basenbesitzer) fragte dann, ob wir zurück fahren sollen oder den 2. TG noch machen wollen. Der Pole sagte dann, nein nein draussen bleiben. Wir haben dann tatsächlich den Tagestripp normal fertig gemacht. Erst auf das Drängen vom Guide hin haben die Polen dann Sauerstoff geatmet bis die Kanne leer war!!! Wahnsinn: Selbst wären sie nicht mal auf die Idee gekommen...
Der Guide hat uns dann erzählt, dass das nix aussergewöhnliches bei den Polen sei. Die machen in Kroaten Familienurlaub, gehen morgens auf einen tiefen TG, ohne den Computer gross zu beachten, und hängen dann am Nachmittag normalerweise sonst wo oder geniessen einfach die Stunden auf dem Boot.
Mein Gedanke war dann damals auch: Darwinated. Was aus den Polen wurde, ob sie überhaupt Probleme gekriegt haben, wissen wir leider nicht.
Manchmal lohnt es sich wirklich nicht am falschen Ort zu sparen. Gute Tauchausbildung ist definitiv seltener geworden... Freshups sind sehr gut! Man hat nie ausgelernt. Ich bin der Meinung, dass jeder raschmöglichst Selbstverantwortung beim Tauchen übernehmen sollte. Ich kenne Taucher, die möchten partout keinen TG führen. Gerade dabei lernt man aber sehr viel und muss ein eigenes Profil tauchen und immer mal nach dem Rechten in der Gruppe sehen etc...
GrZZli vo de
Sarah
Antwort von seadancer am 27.10.2007 - 16:49 Hi Sarah,
ich sehe schon, Du bist immer noch die selbe...
Es Grüessli vom
Richy
Antwort von cmas_diver am 29.10.2007 - 13:23 @winkelmann: Wenn Du vor Dir (ca. 4m vom Boot weg) jemanden siehst, der nach Luft ringt und unterzugehen droht, möchte ich sehen wie Du noch seelenruhig die bereits verstaute Maske und die Flossen holst, Dich anrödelst und dann noch elegant ins Wasser gleitest.
Meine Überlegung war: mein 7mm Neopren gibt viel Auftrieb, das muß ein beinahe untergehender Taucher erst mal kompensieren. Ich bin sofort bei ihr gewesen, konnte sie stützen und beruhigen. Wären wir trotzdem untergegangen (weil überhaupt keine Luft mehr in der Flasche ist) kann ich noch immer versuchen Blei abzuwerfen. In so einer Situation ist Schnelligkeit das einzige sinnvolle. Wäre ich, zwar vorbildlich ausgerüstet, aber später zu der Taucherin gekommen, kann ihre jetzt wahrscheinlich große Panik für uns beide eine erhebliche Gefahr sein.
Es ist eine grundlegende Regel Streß und Panik im Ansatz zu vermeiden. Das habe ich in meinem Retten & Bergen Kurs gelernt. Das Beobachten des Verhaltens anderer Taucher ist sehr wichtig. Kleine Unregelmäßigkeiten sollten sofort geklärt werden. Auf diese Art können gröbere Probleme vermieden werden.
Ich habe bisher schon viele Male Gruppen geführt, und immer das Feedback erhalten, daß ich sehr oft nach den anderen schaue und OK abfrage. Manche tolle Hechte finden das vielleicht nervig, mir wurde meine vielleicht übergroße Fürsorge immer sehr positiv bewertet. Das Verschwinden eines Tauchers aus meiner Gruppe, auch wenn er/sie nicht mein Buddy ist würde mir sehr schnell auffallen. Wie beim geschilderten beinahe Unfall zählt auch hier Schnelligkeit und Entschlossenheit (nicht zu verwechseln mit kopflosem überstürztem Handeln).
Ich wünsche allen weitere unbeschwerte und Tauchgänge - und mögen sie im Falle eines Falles das Richtige tun.
Gut Luft
Manfred
Antwort von Fritte am 29.10.2007 - 14:52 @cmas diver
Full Ack
Antwort von codo am 29.10.2007 - 15:30 @cmas diver
OH YEAH - GREAT
Antwort von shuttle am 29.10.2007 - 22:52 Cmas_diver: Gut und der Situation entsprechend richtig reagiert.So habe ich dein posting auch verstanden. Allerdings kenne ich, wie wohl auch andere poster hier die Bedeutung von ".. Think" .
Winkelmann, jetzt mal ganz ernsthaft zu deinem Einwurf, cmas_diver hätte sich nicht professionell verhalten. Der von dir zitierte Satz "Bei Padi heißt es immer: Stop, think, act" ist richtig, und er wird dort sogar erklärt:
Zitat: "Die Philosophie beruht auf der grundlegenden Einsicht, dass eine bestimmte Aufgabe nur selten auf nur eine einzige Weise zu lösen ist .... in einer konkreten Situation gibt es viele Variablen, über die der Retter nachdenken und die er seinem Handeln zugrunde legen muss...."
Es ist wie in vielen Bereichen, es hilft nichts, einen Satz auswendig zu lernen, man muss auch seinen Inhalt verstehen Denke mal drüber nach, bevor du künftig anderen unprofessionelles Verhalten vorwirfst.
Antwort von cmas_diver am 31.10.2007 - 16:06 Liebe TauchkollegInnen,
Ich möchte mich ganz herzlich bei euch allen für die vorwiegend positiven Reaktionen, die Zustimmung und die "beschützende" Haltung so vieler bedanken.
Um für solche Situationen gerüstet zu sein, ist eine gute Ausbildung und auch ein gesundes Selbstbewußtsein notwendig.
Für die Ausbildung möchte ich mich an dieser Stelle bei meinem Tauchlehrer Jens Koberstein CMAS TL*** bedanken. Von ihm habe ich die Sorgfalt, Disziplin und Ruhe gelernt.
Er ist unter Wasser souverän, meistert jede Situation und man kann sich auf ihn jederzeit verlassen, zudem strahlt er eine Ruhe aus, die jeden Tauchgang mit ihm zu einem Genuß macht.
Das Selbstbewußtsein beim Tauchen lernt man, wenn man Gruppen leitet. Das fängt damit an, daß ein erfahrener Taucher die Leitung an einen nicht so erfahrenen Taucher abgibt, der dann unter "Aufsicht" die Gruppe führt. Je öfter man das erfolgreich macht, umso mehr steigt das Selbstvertrauen.
Ich kann mich noch an meine CMAS** Prüfung erinnern, bei der mich Claudia (die Frau von Jens, selbst TL) getestet hat, indem sie die undisziplinierte Taucherin spielte. Es war ihr wichtig zu sehen, ob ich als Gruppenleiter mit dieser Situation zurechtkomme. Klare und unmißverständliche Anweisungen des Gruppenleiters sind in diesem Fall wichtig.
Ich weiß, daß eine gute Ausbildung und das Sammeln von Erfahrung Zeit und Geld kosten. Für manche Urlaubstaucher ist das zu viel Aufwand. Sie möchten unter Wasser ja nur ein bißchen Fische schauen.
Leider ist diese Freizeitbeschäftigung aber nicht so ungefährlich wie Schach spielen, und erfordert somit mehr Zuwendung. Ähnlich wie Touristen mit Halbschuhen auf dem Klettersteig, bringen sie aber nicht nur sich sondern auch andere in Gefahr.
Das Buddysystem ist eine sehr wichtige Komponente des Tauchens, funktioniert aber nur, wenn ich mich auch auf meinen Buddy verlassen kann. Bei so manchen Tauchgängen war mir klar, daß ich eigentlich nur auf mich gestellt bin, da mein(e) PartnerIn noch so mit sich selbst beschäftigt war, daß ich nicht damit rechnen kann, im Falle eines Problems Hilfe zu bekommen.
Wichtig in so einem Fall ist ein übergreifendes Buddysystem, wodurch auch Hilfestellung von anderen Tauchern der Gruppe erfolgen kann.
Ich versuche immer wieder mit anderen Tauchern zu reden, um sie aufmerksam zu machen, daß ihre Weiterbildung eine Investition in ihre Sicherheit und die Sicherheit des Partners ist. Ich habe das besonders gemerkt, als ich ein paar Monate nach meinem Rettungskurs einen bewußtlosen Taucher aus 20m geholt habe. Ich glaube nicht, daß ich das vorher auch so gemeistert hätte.
Nochmals vielen Dank für diese tolle Diskussion ohne Gemeinheiten und Bissigkeiten.
Safety Stop, Tulamben, Bali (10.10.2008) Waren Ende August für 10 Tage in Tulamben und haben dort am Abend auch öfter bei Ralf in seinem Restaurant ´Safety Stop´. Können uns den Vorgängern anschließen, dass es dort leckeres Essen, nette (mehr) El Joker, Hurghada (10.10.2008) Wer mal echt gut Ägyptisch und billig Fisch essen will, ohne Angst zu haben sich zu vergiften :) Sollte mal das Joker in Sikalla besuchen. Das Restaurant liegt am Ende der Einkaufsstrasse. Nähe dem (mehr) Karlhütte am Hengstpass (OÖ) (23.09.2008) Besuch: 31. August 2008 Zwischen Windischgarsten in Oberösterreich und Altenmarkt bei Sankt Gallen in der Steiermark führt eine Aussichtsstrasse über den 985 Meter hohen Hengstpass. Die (mehr)
Drei zufällige Tauchlinks: Soldivers Tenerife-Scuba Diving T.. Sol Divers offer the ultimate Diving experience. See fantastic underwater scenery, observe amazing marine life and experience the freedom of Scuba Diving in a clean warm turquoise ocean. Virtual Malaysia Malaysia Tourism Portal Photographie et plongée sous-mari.. Photographie et plongée sous-marine par Francois Lemasson - Underwater photography by Francois Lemasson
Freizeitcenter, Liebrüti, Ka.. (05.10.2008) Beim Freizeit-Center steht das Tauchen und das gemeinsam Spass haben im Vordergrund. Hier wird fast jedes Wochenende getaucht und es sind immer herrliche Tage mit viel Spass und Vergnügen. Auch die (mehr) Tauchclub dive and more, Obe.. (22.09.2008) Hallo, im August diesen Jahres haben wir unseren OWD bei Ulla und Peter gemacht. Aufgrund meiner Schichtarbeit hatten wir den Wunsch geäußert, den Kurs innerhalb von 2 Wochen (wg. Urlaub) (mehr) Tauchgemeinschaft Papenburg .. (22.09.2008) Die Tauchgemeinschaft Papenburg gibt es seit 1979, der Verein hat ca. 300 Mitglieder. Wir haben feste Hallenbad-Trainingszeiten, zu denen auch unsere Ausbildung nach CMAS/VDST- Richtlinien (mehr)
Der Dachverband der Tauchorganisationen.
Europas führende Tauchorganisationen wie ACUC, BARAKUDA, NASDS, SNSI, IDD, Idea Europe, PADI, SSI und DAN-Europe haben sich als Mitglieder des RSTC Europe verpflichtet die Erhaltung der Gewässer durch die entsprechende Ausbildung der jetzigen und künftigen Tauchergenerationen zu gewährleisten.
Auszug aus diesem Forum: IDA 71 Manual vom 02.05.2003 : Wer hat ein deutschsprachges Manual? Hilfe wäre ... [mehr] Alternative fuer DiveSorb vom 02.05.2003 : Hallihallo liebe Rebreather-Gemeinde
Was empfehlt ihr fuer Alternativen zu Draeger Dive Sorb?
Wie sieht das Preislich aus ... [mehr] neue deutsche Rebreatherliste vom 11.05.2003 : Hallo
da es nun seid längerem keine deutsche Kreislaufgeräteliste gab,habe ich beschlossen einen Versuch zu wagen und hoffe ... [mehr]