Nun bin ich seit kurzem stolzer Besitzer eines Wings mit Backplate und DIR Harness. Jetzt kommt das Problem mit dem Blei, denn den Bleigürtel über der Bebänderung zu tragen ist nicht wirklich gut und ihn unter der Bebänderung zu tragen ist auch nicht gerade eine tolle Lösung. Wo und wie habt Ihr denn euer Blei verpackt?
DANKE für die Antworten
Gut Luft bzw. gut TRIMIX BubbleHunter (Michael)
Antwort von Micha am 31.12.2001 - 08:50 Als V-Stueck zwischen den Flaschen, ca 2-3kg.
Antwort von Wolfgang am 31.12.2001 - 16:46 Hallo BubbleHunter,
schau mal weiter unten,
unter
"V-Weight und was ist zu beachten"
da habe ich eine Herstellungsmöglichkeit von V-Weight beschrieben
Antwort von Ralf K. am 02.01.2002 - 07:17 Ich persönlich nutze eine Bleiweste. Dabei wird das Blei komplett am Bauch deponiert. Da die Weste den ganzen Rücken umschließt, drückt auch nichts mehr. Die Position des Bleies im Verhältnis zu dem der Blase generiert eine geradezu perfekte (selbstständige) Lage im Wasser.
kuck mal hier: Hier klicken Da passen bis zu 12 kg rein. Ich denke das reicht für einen völlig überbleiten TG aus.
Einziger Nachteil... Man wird am Steinbruch ständig gefragt, ob man Angst hat, erschossen zu werden.Sieht ein bisschen aus wie eine schusssichere Weste. Egal. Der Komfort ist toll.
Antwort von thomas winkelmann (DIVETEC.de) am 02.01.2002 - 20:13 das blei wird in unserem backplate integriert. diese technik bring einige vorteil mit sich.
divetec backplate (3kg) inkl. divetec bleisystem 3,5 kg
* das gewicht verteilt sich über den ganzen rücken
* keine extra verschraubung, dadurch sehr einfache montage
* das v-weight blei an den tanks macht die flaschen nicht umbeding transportfreudiger
* durch die verwendung von unserem backplate mit dem blei-system ist der schwerpunkt optimal in der drehachse, bei dem v-weight wandert dieser weit nach außen und sorgt somit für ein ungünstiges kippmoment
mehr info`s unter: www.divetec.de
gruß
thomas
Antwort von Matthias am 02.01.2002 - 22:31 Aufgrund persönlicher Erfahrung kann ich Bleiwesten, für Tauchgänge wo zusätzliches Blei benötigt wird, ausdrücklich empfehlen. Schade ist nur, wem man bei dem Kauf einer solchen Weste Geld in den Rachen wirft!
Antwort von Ralf K. am 03.01.2002 - 07:23 -> @ Matthias
.. versteh ich nicht .. hat Dir der Preis oder der Verkäufer nicht gefallen. ???? Scherz. Rein rechnerisch ist so eine Weste wirklich "Blödsinn". Aber sie taucht sich ebend fantastisch. Wer selber noch ausbildet und ein paar mal pro Tag taucht (kleine Flaschen, geringe Tauchtiefen) kennt den stechenden Schmerz im Rücken - und Nierenbereich. Bleigurte hinterlassen definitiv Spuren. Spätestens da ist die Weste der Leuchtturm in der Dunkelheit.
Antwort von thomas winkelmann (DIVETEC.de) am 03.01.2002 - 12:47 sollte bei einem tauchgang das gerät abgelegt werden müssen, hat der taucher duch die bleiweste extremen abtrieb und verliehrt dabei evtl. sein tauchgerät ! in meinen augen ist es sehr gefährlich das ges. blei in einer weste zu tragen. wenn das blei in form von v-weight oder wie bei uns im backplate integriert ist. kann ich mein tauchgerät so trimmen, dass ich es auch schieben oder ziehen kann.
ich persönlich würde die bleiweste zu joggen tragen, dass bringt mehr und ist nicht so gefährlich.
gruß
thomas winkelmann
(www.DIVETEC.de)
Antwort von Ralf K. am 03.01.2002 - 13:04 --> Thomas Winkelmann.....
genau das Gegenteil ist der Fall. Ich gehe grundsätzlich von einem Trockentaucher aus. Nehmen wir ein Beispiel: Sie befinden sich in der Deko (geringe Tiefe) und stellen ein "bläselndes" Geräusch, unbekannter Herkunft,fest. Ihre Bleivariante würde ein tatsächliches ablegen des Gerätes nicht zulassen. Der Taucher hinge, trotz leerem Anzug, wie eine Boje am abgelegten Gerät.Sie müßten es die ganze Zeit in der Hand vor sich führen, hätten somit nur eine Hand zur Verfügung, um den Schaden zu suchen und zu regulieren. Die Weste offeriert somit ein gewisses Sicherheitspotential für seltene Fälle. Doch genau die sind es, die zu Unfällen führen.
Abgesehen davon ist jedes Kilo, was man nicht zu den "achsonah" gelegenen Kompressoren schleppen muß, ein gutes Kilo. Denn so handlich sind D-Packs wirklich nicht.
Antwort von thomas winkelmann (DIVETEC.de) am 03.01.2002 - 13:20 in diesem fall muß der trocki entlüftet werden und somit ist der auftrieb weg. das ist beim trockentauchen einfach so.
deshalb ist das blei bei divetec backplates auch im plate integriert und wird erst am tauchplatz am backplate befestigt. das schwere gerät ergibt sich nur bei verwendung von v-weights die fest verschraubt sind.
bei unseren produkten ist das nicht der fall!
gruß
thomas winkelmann
www.DIVETEC.de
Antwort von Ralf K. am 03.01.2002 - 13:58 --> thomas...
Ich möchte wirklich kein Streitgespräch beginnen, aber den Trocki, der keinerlei Eigenauftrieb (Unterzieher + Anzug) besitzt, muss erst gebaut werden. Probier das mal. Lege Dein Gerät bei 3m auf den Boden und atme (flach).
Wenn Du dann noch lässig über deinem Gerät schwebst, kaufe ich Dir sofort Deinen Anzug ab.
Antwort von Micha am 03.01.2002 - 14:15 Koennen wir diese Diskussion nach "Ausruestung" verlagern ? Beim technischesn Tauchen wird eigentlich ein Doppelpaket nur abgelegt, wenn man in ein Habitat geht, etc....
Ansonsten ist es IMHO ein "death-wish".
Antwort von Ralf K. am 03.01.2002 - 14:25 O.K. Belassen wir es dabei.
Antwort von Micha am 03.01.2002 - 14:29 Neee, wollte nicht die Diskussion ersticken, sondern den Punkt bringen, dass es bei "Sporttauchern" durchaus bequem sein kann mit der Bleiweste, bei technischem tauchen sollte "Gewicht" abwerfbar sein, aber eben nicht "alles Blei" und man muss sich gg unbeabsichtigten "Gewichtsverlust" schuetzen.
Ich brauche nur 2-3kg Blei zusaetzlich, die habe ich als V-Weight. Zum Abwurf die Funzel...
Antwort von Ralf K. am 03.01.2002 - 14:57 ...... aha, mit D10/D12 reichen mir auch 4/5 kg.
da ich nicht unter overhead Bedingungen tauche, reicht meine "normale" Lampe. (1kg Abtrieb)
Fakt ist, und das meine ich, daß es nicht nur kopflastig ist, alles Blei auf dem Rücken zu bunkern, sondern ein warmer, auftriebsloser Anzug noch nicht gebaut ist.
Also ich tauche auch mit Weste,jedoch ein etwas besser konstruierte,als die von Frogman !
Trozdem stimme ich Ralf zu *g*
Außer dem Preis,wüßte ich auch nicht was gegen eine Weste spricht,das Beispiel von Divetec ist auch für mich nicht Nachvollziehbar.
Alleine schon der Comfort einer Weste möchte ich nicht missen.
Die einzige Alterantive,die mir noch einfällt,wäre da noch das Klemmblei von Dräger o.ä.
Antwort von thomas winkelmann (DIVETEC.de) am 05.01.2002 - 20:15 hallo dirk,
ich hoffe es bleibt jetzt sachlich.
persönlich habe noch nie eine bleisweste verwendt, kann mir aber vorstellen, dass ich durch die bleiweste folgende probleme bekomme:
a) da die weste meinen oberkörper umfasst bekomme ich mehr luft in die arme und beine. dadurch ergibt sich eine schlechtere schwimmlage !
b) durch die weste bekomme ich nicht so viel luft (siehe a) in dem oberkörperbereich des trockis. daruch leidet die isolatin !
somit ist in meinen augen die weste nicht für trockis geeignet. wenn man naß geht sollte keine blei benötigt werden.
gruß
thomas winkelmann
www.DIVETEC.de
Antwort von Matthias am 06.01.2002 - 00:01 Bei einer Konfiguration nach DIR halte ich eine Bleiweste auch für unnötig, aber bei Spaßtauchgängen mit "blei-intensiven" SCRs hat sie sich die Weste sehr bewährt. Der Komfort bei Trockentauchen wird meiner Meinung nach nicht eingeschränkt, eher verbessert.
Der einzige Nachteil, der mir bisher bei einer solchen Weste aufgefallen ist, habe ich ja oben bereits erwähnt.
Das mir der Luftverteilung ist wohl richtig,jedoch ist genau diese bei einem guten Harness auch vorhanden.
Bei der Weste ist die Oberfläche natürlich größer und beeinflusst es negativ.
Bei "alten Hasen" ist es bestimmt stark gewöhnungsbedürftig.Aber ich denke,das ist alles ne Sache der Routine,wie bei allen Dingen.
Was die Tauchlage angeht,magst du wohl recht haben,da ich es noch nie geschafft habe mit EINER Konfiguration mehr als 3 TG`s zu machen.
Die Tauchlage mit einem HT oder nassen Anzug,ist einfach nicht zu übertreffen und das ist sicher.
Warum sollte da denn kein Blei gebraucht werden ?
Was die Isolation angeht,sollte jeder in der Lage sein,sich der Situation anzupassen.
So denn
Antwort von Micha am 06.01.2002 - 11:19 Bei einem Harness sind die Schultergurte so locker, da Sie ja keine Verstellverschluesse haben, dass da nichts eingeengt wird....
erklär mal näher,was meinst du mit locker ?
Eingeengt nicht im Sinne von"ich krich keine Luft mehr" oder das man sich nur eingeschränkt bewegen kann.
Aber ich denke wenn etwas passgenau sitzen sollen,dann muß es schon eng anliegen,oder nicht.
Antwort von Micha am 06.01.2002 - 12:06 Das gut sitzen wird durch den Schrittgurt gemacht, die Schlaufen fuer die Arme sind "recht weit" gehalten, da man auch auf keinen Fall irgend etwas beengen moechte. Es geht um Beweglichkeit, Waere und Dekoqualiataet.
Wenn die Leute manchmal wuessten warum Sie Bends haben, wuessten Sie, dass man keine Bondage-aehnliche Zurrbaender am Harness braucht.
Antwort von Ralf K. am 07.01.2002 - 07:26 Hallo,
ich bin also nicht der einzige mit Weste.
Wie ich den anderen Artikeln entnehme, war die Diskussion (Ralf K.<->thomas) nicht für jeden sachlich genug. Sollte dem so sein, entschuldige ich mich natürlich. Ich kann auch andere Meinungen gelten lassen, oder mir als Lehre nehmen.
Noch ein Wort zum Abschluß. Bei der Frogman kann man die mittlere (große) Bleitasche durch eine Gurtschlaufe auslehren/abwerfen.(in meinem Fall sind das 3 kg) Dieser Vorgang ist zwar, kompliziert und kraftauffwendig, aber man sollte es mal angesprochen haben. (im Notfall, trotzdem unmöglich)
ich versuche in meinen Beitrag für jeden etwas einzupacken ....gerate dabei etwas auf Abwege ....
Es ist immer wider erfrischend Eure Beiträge zu lesen.... mal abgesehen von der Tatsache, daß sich hier Leute unterschiedlichster Gruppen, mit den unterschiedlichsten Ansprüchen versammelt haben, so scheint auch die Zugehörigkeit `gewisser Lager` eine mächtig große Rolle zu spielen. :O)
IMHO hat Micha völlig andere Bedürfnisse, als ein Taucher mit einem einfachen Doppelpack und einwenig Zusatzausrüstung wie Lampe, Kamera etc.
Allein der Versuch sich jetzt hier abzustimmen ist unsinnig. IMHO gibt es vielleicht kleine Schnittmengen.
Zur `lieben Weste` die in aller Munde scheint .... da gibt es eindeutig auch die wildesten Überlegungen, wie eine solche zu nutzen ist, wo sie Sinn macht. Der nächste ärgert sich über den Preis, oder einfach darüber, daß die Grundidee nicht von ihm ist. Ich sehe das alles mit mächtig viel Abstand. Wer meint unterschiedliche Westentypen und auch Hersteller mit einander vergleichen zu müssen, der sollte sich vorher die Brille putzen, dabei nicht vergessen eine reale kaufmännische Rechnung aufzustellen (den meisten wohl unmöglich) ....
So gibt es eben viele in dem Gewerbe `Tauchen`, die ihr Betätigungsfeld tapfer nebenher betreiben und ihre `nötigen Brötchen` an anderem Ort verdienen.
Das betrifft den Bereich auf ganzer Linie. So hat mancher Mensch eine Tauchschule als Abschreibungsobjekt für seine Frau laufen, oder verhökert über seine Garage Ausrüstungsgegenstände. Der nächste freut sich als Student ein paar Euro dazu zu verdienen ....hallo, Herr Kuwi ...
Unter dem Strich völlig egal ...ich bitte einfach einmal den Blick für Realität zu waren.
Zurück zur Weste .... sie ist ursprünglich für spezielle Anwendungen erstellt worden und dabei wurde an den `Sporttaucher ` nicht gedacht. Weiter gibt es die unterschiedlichsten Lösungen für das Mitführen von Zusatzausrüstung, garade im militärischen Bereich. Um dies in der ganzen Tragweite sehen zu können benötigt man Einsicht in den Pool der angebotenen Ausrüstungsgegenstände ..... also ist die Diskussion über die eigentliche Anwendung einer Materialweste bzw. Kampfmittelweste hier absolut uninteressant.
In der Anwendung für den `Sport- und auch Arbeitstaucher, Rettungsdienste einschl.` ist die Weste sehr wohl gut und komfortabel einsetzbar. Mal abgesehen von unterschiedlichem Material, unterschiedlicher Qualität und anderem Schnitt ist die Möglichkeit den Rücken zu entlasten eindeutig gegeben. Dabei beanspruche ich nicht die Erstellung der Weste als das einzig Wahre. Es mag auch andere Lösungen geben .... z.B. Frogmen HD. Die Wahl wird für mich einzig durch die vorliegende Anwendung getroffen, der Geldbeutel kommt danach (ausschließlich meine ureigenste subjektive Meinung). Ich werde hier im Forum dazu auch kein Streitgespräch führen ....klare Lage, wenn z.B. antistatisches oder amag. Material gefordert ist, spezielles Material für Sicherungsgurte und Verschlüsse verwendet werden muß,dann benötigt der Einkäufer eine spezielle Weste (nicht der Sporttaucher). Somit sehe ich auch bestimmt keine Reibungspunkte zwischen Herrn Rehlinger und meiner Person, auch die Streiter beider Lager mögen sich zurückhalten.
Zum Schluß .....ich bin auf Eure Diskussion von außer her aufmerksam gemacht worden (nein, Dirk war es nicht !!) und der Leser fühlte sich gut unterhalten ...
....zum Beitrag von Th. Winkelmann in Sachen Trockenanzug und Naßanzug
Tach Thomas,
in Deinem Beitrag schreibst Du über das Entleeren des Trockenanzugs und somit das Erreichen des Schwebezustands. Wie schon einigen anderen Schreibern erschließt sich auch mir dieser Vorgang nicht ....fragen wir mal in die Runde .... Micha ??
Gerade im Bereich der Sicherheitstops sehe ich einige Probleme sich von nötigen Gewichten zu trennen. Du hast selbst festgestellt, daß das Luftpolster Isolation bietet und wünscht Dir auch eine solche. Bei Deinem Vorschlag entweicht dann aber dieses nötige Gas aus dem Anzug .... leider jenes, was schon vorgewärmt ist. Dies beeinflußt aber erheblich die Möglichkeit der Entsättigung, auf grund der niedrigen Temperaturen und der damit verbundenen Einschränkung des Stoffwechsels ....
Sollte Dein Vorgang also `längere Zeit`dauern, so betrifft er Dich in reichlich negativer Form .... Beispiele dazu sind vorhanden. Ob ich das Aussteigen aus dem Gerät im vorgebrachten Fall überhaupt für sinnvoll halte,das wage ich zu bezweifeln.
Bei dem Tauchen mit Naßtauchanzug kann die eine oder andere Anwendung durchaus auch einige Kilo Blei erfordern .... nicht als Reklame für eine Bleiweste, einfach eine Tatsache. Möchte der Taucher sich während des Tauchens von seiner Ausrüstung trennen (warum auch immer), so wird er ohne Gewicht durch 6-7mm Neopren Auftrieb erleiden. Also benötigt er Gewicht ....oder sehe ich das falsch ??
Viele Schreiber, so auch Du, schreiben von den stark eingeschänkten Oberkörper. Das ist deutlich nicht der Fall. Die Weste trägt zwar Gewicht, aber 1. nur einen Teil 2. befindet sich sehr wohl auch Gas im Schulter- und Rückenbereich. Ich würde in diesem Fall zur Klärung die Nutzung einer solchen Weste anraten, dann kann man mitreden und mitschreiben ..... wenn man dann noch weiß, worauf zu achten ist, sind angenehme Erfahrungen garnicht weit entfernt.
Grundsätzlich ist das Verwenden einer Bleiweste nur bis zu einem gewissen Ausrüstungsstand sinnvoll. Werden die Pakete größer, ist ohnehin genug Abtrieb vorhanden und es wird nur noch Trimmblei benötigt. Ob dies als `V` oder anders ausgelegt ist, das resultiert IMHO wider aus der Anwendung.
Vielleicht habe ich ja nicht aufmerksam genug gelesen, aber IMHO ging es nicht um die Frage, ob man eine Weste von Frogmen-HD oder von Herrn Knedel kaufen soll, obgleich Herr Knedel in diesem Bereich zweifelsohne sehr gute Entwicklungsarbeit geleistet hat und ganz sicher ein ausgezeichnetes Produkt anbietet.
Es wurde bereits in epischer Breite erläutert, daß man (wenn man die ursprüngliche Frage beachtet) immer auf den Anwendungszweck schauen muß. Wenn man z.B. auf dem Grund des Gewässers geht, um dort irgendwelche Arbeiten zu verrichten, wird man mit der Kapazität seines Bleigurtes wohl schnell an seine Grenzen stoßen. Auch sollte der Preis eines Produktes nicht ganz außer acht gelassen werden, wenn man z.B. für weniger Geld ein gleichwertiges Produkt bekommen kann. Nicht jeder Taucher benötigt eine antimagnetische, atmungsaktive und makrobiotische Ausrüstung.
Ich persönlich tauche mit einer Bleimenge, bei der sich der typische PADI-Masterdingenskirchensporttaucher, der sich vorwiegend in d.r.s.t. tummelt, vor klugen Ratschlägen nicht mehr einkriegen könnte. Aber wenn man im Fahrwasser taucht oder in Gewässern, in denen Taucher nicht wirklich willkommen sind, dann ist es einfach schön, wenn man richtig flott untergeht und seine Lungen nicht erst mit einer Yoga-Kamasutra-Kombination leerpumpen muß.
Daher meine Antwort auf die Urfrage: für mich nur noch Weste - nicht nur, weil ich die Dinger herstelle. Aber auf jeden Fall schön zu hören, daß es für Frogmen-HD ein eigenes "Lager" gibt
Herzlichen Gruß,
Rehlein
PS. Bleiabwurdsystem wird gerade modifiziert. Coming soon ...
Antwort von Micha am 11.01.2002 - 13:48 Hi Jens,Thomas und Rehlein und natuerlich Bubblehunter (er hatte ja die Frage gestellt).
Bei normalen Bleimengen bis sagen wir 8kg tut es sicher ein V-Weight gut. Wir reden hier im TEK-Forum sicher nicht ueber "Monoflaschen" ??
Wer mehr braucht, kann sich gerne eine Weste oder sowas anziehen, aber ich denke, dann laeuft was anderes schief, naemlich die Gesamtkonfiguration.
Ein dicker Neoprentrocki ist hier sicher abtraeglich, da im flachen extrem viel Auftrieb kompensiert werden muss.
Aber wie Jens und Rehlein schon sagten... Jedem Tierchen sein Plaisirchen.
Ich brauche mit dem DUI-TLS mit Heizhemd, dickem Unterzieher und 3 lagen Patagonia ohne Equipment 16kg Abtrieb, das ist das Maximum was ich bisher benoetigte. Wird fuer den Habitateinstieg dann an separatem Bleigurt als Dropweight befestigt und liegt im Habitat auf der Bank, damit ich bei einem Leck im Habitat oder einem Loesen der Spits keine Probleme bekomme.
ich habe den Eindruck, daß die Diskussion, wie geführt, so hier nicht her passt ...
es vermischen sich zu viele Ansprüche und Ideen mit einander. Um diese Anzahl an Ideen zu begrenzen ist eine Art Standard nötig .... eine Basis zur Einigung. Sollen wir DIR nehmen ... :O)
Ferner trifft der Taucher nicht immer über die Konfiguration die Wahl beim Neukauf, meist regiert der Geldbeutel. Du schreibst hier von Deinem DUI -TLS, der nächste hat einen Poseidon Exklusiv ....beide Anzüge sind für den Ottonormaltaucher nicht gerade günstig und verursachen bei vielen schlaflose Nächte. Wenn jetzt hier noch einer seinen übergroßen Trilaminat, mit Schritt in der Kniekehle und reichlich Fußblei berüchsichtigt haben will, dann ein Ziel in weiter Ferne. Ohne jetzt die Vor- und Nachteile unterschiedlichster Produkte aufzuzählen- die Eigenschaften sind soo unterschiedlich, daß ein Vergleich nicht stattfinden kann. Bleibt das Optimum unerreicht, wird mit Gerätegewicht/ Blei gemogelt.
Gruß, Jens
Antwort von Herbert am 11.01.2002 - 17:47 Jens,
du hast natürlich mit deiner Antwort bezüglich Realitäten im Tauchsport absolut recht und natürlich wird oftmals durch Ausrüstungsschwächen (sei es Unwissen oder fehlendes Kleingeld oder....) bei der eigenen Konfiguration rumgemurkst und verschlimmbessert...
Aufgabe des Forums sollte aber auch das Aufzeigen von guten Lösungen sein, und bei diesem "Aufzeigen" ist eine gute Gesamtkonfiguration sicher auch erwähnenswert - ohne Rücksicht auf Geldbeutel, etc. - gibt ja vielleicht dem ein oder anderen einen Denkanstoss Abweichend von den hier diskutierten Tauchgängen gibt es natürlich eine Menge Spezialanforderungen wie das von dir erwähnte militärische Tauchen oder Arbeitstauchgänge - aber das würde den Rahmen dieses Forums wohl sprengen.
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