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Wrackdaten GPS-DAten Ostsee
Abgesandt von Jens am 23.07.2002 - 17:43:

Hallo
ich suche GPS daten und Zusatzinfos von Wracks in der Ostsee (Westliche Ostsee).
Links und eigene Erfahrungen würde ich gerne haben wollen.
Die Infos in den einschlägigen Büchern habe ich schon.
Jedoch ist das nicht immer der Weisheit letzter schluß.

Danke



Antwort von JaniSeins am 23.07.2002 - 22:03
Tja, welche Bücher meinst du denn? Bevor ich sachen poste, die du schon kennst frage ich lieber.
Und vor allem, warum im Tek-Forum und nicht in Tauchgebiete?
Antwort von Jens am 24.07.2002 - 10:05
Im Tek-Forum weil ich nicht lesen möchte wie
jemand mit der Artur Becker an eine Betonschutte
gefahren ist und dort 20 min in 10m um das Ding herumgeblubert ist.
Das Buch das ich habe: "Wracktauchen in der Ostsee"
Mir geht es besonders um Hinweise für Innen (in Wracks) und hinweise auf besonderheiten die man nicht verpassen sollte.
Antwort von JaniSeins am 24.07.2002 - 10:33

Hm, warst du schon mal in der westlichen ostsee an einigen wracks (sten trans, s 103, inger klit m 43, ms transport, r 222,....) tauchen? zB s 103 ist ein schönes wrack, gut erhalten - aber zum reintauchen und richtig penetrieren ist das nix. war ja mal ein schnittiges schnellboot. und schnellboote sind wie sportwagen - eng und knapp geschnitten. sten trans - das was in den bücher steht ist, eigentlich schon alles. ein wenig brücke/maschine kann man machen, aber das wars dann auch schon. bei den anderen verhält es sich ähnlich. die meisten wracks sind ausserdem verdammt stark bewachsen. das macht die räume eng (wäre gut beim fussball) und sorgt für genug sediment. man kann mal hier und ort reinschauen und evtl auch reintauchen, aber das wars. es sind ja alles "arbeitschiffe" gewesen, die für wenig besatzung ausgelegt war und eigentlich nur grosse laderäume/flächen hatten. wenn das fähren oder passigerschiffe wären, dann hätte man auch viel mehr aufbauten, gänge, kabinen, salons,...
besonderheiten: ist halt tauchen in der ostsee (strömung!, welle, seegang, dunkel, kalt, wechselhafte sicht, schiffsverkehr, meist rauhes wetter)
BTW: kennste dykinfo? datenbank mit gps-postionen Hier klicken
mfg janiseins
Antwort von Boland am 24.07.2002 - 13:03
Unterwasserausgabe august 2002.
ca. 10 Wracks mit GPS Daten
Antwort von weLLman ~ am 26.07.2002 - 11:51
ich glaube es dürfte nicht viele geben, die mit einem eigenen boot rausfahren und die die eins haben verdienen imo damit ihr geld und werden bestimmt keine gps-daten rausrücken :-D
Antwort von jens am 26.07.2002 - 12:11
Ein eigenes Boot habe ich nicht, aber mein Schwiegervater hat eins. Zum Glück.

Ich dachte auch eher an Links zu Seekarten und oder Wrack Karten wie diese :
Hier klicken
Hier klicken

So Super Geheim ist das alles nicht und wer sucht der findet auch.
Leider glaubte ich hier eine Abkürzung zu finden.

Dennoch

Grüße
Jens



Antwort von weLLman ~ am 26.07.2002 - 12:20
du siehst ja, keiner hat was :-D die meisten setzen sich halt auf ein boot und lassen sich wohinkarren.

was u.u. auch sinvoll sein kann ...

viel glück
Antwort von JaniSeins am 26.07.2002 - 13:05
@jens,
variante 1 - man hat ein schiff. damit kann man sich auf wracksuche begeben. vorteil: evtl. günstiger und man ist sein eigener herr (aber so ein schiff kostet in unterhalt (liegeplatz, werft, reparatur, wartung, diesel auch ganz schön). nachteil: wenn man nicht vom fach (ein wenig ahnung von seefahrt, wracksuche, geschichte,...) ist, dann wird das auch so schnell nichts.
variante 2 - charter. man chartert sich ein schiff und einen erfahrenen skipper. kostet ein wenig. der skipper kennt schon eine reihe wracks (muss natürlich ein guter skipper sein) und färht die an oder man sucht halt welche (dann muss man auch ahnung von wracksuche haben).
wracksuche (egal ob var 1 oder var 2):
quellen für positionen gibt es genug. bücher zB "Versunken und verschollen", ..., dykinfo, karten, fischer (die haben die stellen markiert, an denen immer ihre netze hängen bleiben). problem ist nur, das die positionen der warcks sehr ungenau sind. weil: letzte eintragung im logbuch des untergehenden schiffes muss nicht immer auch die untergangsstelle sein (manchmal treibt das schiff noch stunden/tagelang rum - ms seattle), untergangsstelle muss nicht immer jetztige position sein. angaben von vor 50 jahren sind ungenau. angaben in wgs84 oder deccer,...? wrack versandet? gesprengt? geborgen? verschrottet? zusammengefallen? schiffahrtswege?
das macht die ganze suche natürlich zu einem zeitintensiven (entsprechende vorbereitung zu hause muss auch sein und die suche ist nicht mit einem tag abgetan) und auch kostenintensiven (schiff mit entsprechender ausrüstung - dgps, echo, .... dazu zählt auch eine seefeste mannschaft, die ahnung hat) abenteuer.

zu den englischen seekarten: schau mal bei dykinfo (siehe oben) da kannst du dir ein programm runterziehen. dort hast du die möglichkeit nach tauchplätze (wracks) zu suchen, oder einen hafen angeben und einen umkreis von XX meilen - und er zeigt dir alles an. du bekommst info zur aussagekraft der position.

entweder man ist tourist (konsument) und bezahlt ein wenig was an den skipper und der fährt einem dann zum bekannten wrack
oder
man ist "abenteuerer" und investiert viel zeit und geld und hat glück, dass man sogar was findet. ob das am ende günstiger kommt? aber man freude und spass an seefahrt hat, ist es in ordnung. und nur dann kann man das machen.

gruss janiseins

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