Blackout an der Oberfläche nach O2 Expositionszeiten beim Auftauchen
Hallo Tauchgemeinde
Neulich nach einem Tauchgang entbrannte eine interessante Diskussion über die Auswirkungen von längeren Sauerstoffexpositionszeiten. Einige waren der Meinung, dass ca. nach 20 bis 30 Atmung mit reinem Sauerstoff und anschliessendem Wechsel auf ein normoxisches Gemisch (Luft oder Trimix) das Risiko eines Blackout bzw. Ohnmachtsanfällle steigt. Man sollte den Gaswechsel "sukzessive ausführen".
Bei der Diskussion ging es nicht um die P. Bert- oder L- Smith-Effekte. Sondern um den ersten Atemzug nach dem Auftauchen an der Oberfläche mit normaler Atemluft.
Ich kann mir das so nicht ganz vorstellen, bei längeren Expositionen mit O2 werden Air Breaks mit dem Bottommix durchgeführt. In Druckkammern werden entsprechend erhöhte ppO2 für die Therapie ausgeführt. Ich kenne keine Fälle bei denen jemand beim Gaswechsel zusammengeklappt ist.
Nach Durchsicht diverser Literaturen (Ehm, Bülmann, Klingmann, Aspacher) finde ich auch keine Hinweise auf Ohnmachtssymptome nach einem Gaswechsel von reinem Sauerstoff auf ein normoxisches Gemisch beim Tauchen bzw. bei Therapien!
Frage an die Gemeinde:
Kennt jemand Literaturunterlagen zu diesem Thema bzw. kennt jemand solche Vorfälle?
Vielen Dank zum Voraus für eine angeregte und fachliche Diskussion
Christian
Neulich nach einem Tauchgang entbrannte eine interessante Diskussion über die Auswirkungen von längeren Sauerstoffexpositionszeiten. Einige waren der Meinung, dass ca. nach 20 bis 30 Atmung mit reinem Sauerstoff und anschliessendem Wechsel auf ein normoxisches Gemisch (Luft oder Trimix) das Risiko eines Blackout bzw. Ohnmachtsanfällle steigt. Man sollte den Gaswechsel "sukzessive ausführen".
Bei der Diskussion ging es nicht um die P. Bert- oder L- Smith-Effekte. Sondern um den ersten Atemzug nach dem Auftauchen an der Oberfläche mit normaler Atemluft.
Ich kann mir das so nicht ganz vorstellen, bei längeren Expositionen mit O2 werden Air Breaks mit dem Bottommix durchgeführt. In Druckkammern werden entsprechend erhöhte ppO2 für die Therapie ausgeführt. Ich kenne keine Fälle bei denen jemand beim Gaswechsel zusammengeklappt ist.
Nach Durchsicht diverser Literaturen (Ehm, Bülmann, Klingmann, Aspacher) finde ich auch keine Hinweise auf Ohnmachtssymptome nach einem Gaswechsel von reinem Sauerstoff auf ein normoxisches Gemisch beim Tauchen bzw. bei Therapien!
Frage an die Gemeinde:
Kennt jemand Literaturunterlagen zu diesem Thema bzw. kennt jemand solche Vorfälle?
Vielen Dank zum Voraus für eine angeregte und fachliche Diskussion
Christian
