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Foren - Ausbildung - aktuelle Regelung für SSI-Taucher in Frankreich?




  

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aktuelle Regelung für SSI-Taucher in Frankreich?
Abgesandt von Anja007 am 01.11.2005 - 14:08:

Hallo,

ich bin eben über das französische Reglement gestolpert und würde mich mal interessieren, ob von Euch da jemand genauer bescheid weiß.

Angenommen, ich fahre mit dem SSI Master Diver Kärtchen nach Fronkraich, welche CMAS-Äquivalenzstufe kriege ich dort angerechnet?



Antwort von lux_diver Registriertes Mitglied am 01.11.2005 - 14:52
Hallo Anja007,
Also ich hab mich auf der HP vom franz. Verband FFESSM etwas schlau gemacht und da jedoch nichts genaues rausgefunden. Das was ich rausfan ist dass du bei den Franz. irgendwie zwischen Stufe 2 un 3 hängst. Da steht wenn du zur franz. Stufe 3 zugelassen werden willst musst du folgendes haben:
-SSI specialty Tieftauchen, Orientation und Stress and Rescue
-6 Tg tiefer als 30m, werden im logbuch kontrolliert
- älter als 18 sein.
Also genau kann ich deine Frage nun nicht beantworten, jedoch bin ich der Meinung Stufe 2 müsste es schon sein
Antwort von DiveDevil Registriertes Mitglied am 01.11.2005 - 15:00
Das hängt teilweise auch von der jeweiligen Basis ab. Es gibt in Frankreich immer noch Basen, die alles was nicht CMAS ist auf Niveau 1 (= CMAS* bzw. OWD) runterstufen. Normalerweise läuft es aber so, dass Du einen Checktauchgang machen musst und dann für die Dauer de Urlaubs ein CMAS-"Niveau" zugeordnet kriegst.
Ich kenn mich jetzt mit den SSI-Stufen nicht so gut aus, ich nehm mal an SSI Master Diver ist so ähnlich wie PADI-Divemaster, oder? Da kannst Du theoretisch Niveau 3 kriegen, wenn der Checktauchgang gut läuft. Mit Niveau 3 darfst Du bis 40m tauchen (oder sogar 60, da bin ich mir nicht sicher), wenn Du aber mit einem Niveau2-Taucher unterwegs bist, dann ist bei 20m Schluss (Nur Niveau 4 darf einen Niveau 2 bis 40m mitnehmen).
Wo geht`s denn eigentlich hin?
Viel Spass!
Antwort von tauchgeist Redaktionsmitglied am 01.11.2005 - 15:10
Hallo Anja,

die Seite in Sachen SSI findest Du beim französischen Verband hier:

Hier klicken

In der Tat sieht es fast so aus, wie von DiveDevil beschrieben, Du machst auf der jeweiligen Basis, wenn Du keine CMAS - Qualifikation hast, eine sogenannte Evaluation, also einen ausgedehnten Checktauchgang. Danach entscheidet der Moniteur vor Ort, welchem CMAS - Niveau Deine taucherischen Fähigkeiten entsprechen. In der Regel gibt es maximal zwei Sterne, diese Evaluation gilt auch immer nur für die Basis, auf der sie durchgeführt wurde. Den Rest hat Divedevil korrekt wiedergegeben, zwei ** max. 20 m autonom, bis 40 in Begleitung eines *** oder höher qualifizierten Gruppenführers.
Die 60er Grenze gilt nur für *** Inhaber(-innen)

tg

Antwort von Anja007 am 01.11.2005 - 15:12
Danke, lux diver

Ja, genau das frage ich mich auch...ich mein den Master Diver muß ich schon erst noch machen, das schaff ich aber bestimmt noch bis zum Urlaub im Spätsommer. Der Hinweis auf das Tieftauch-Brevet ist super, den hatte ich bis jetzt noch nicht entdeckt, dann weiß ich jetzt zumindest schonmal, daß ich dieses Specialty auch noch mache bis dahin. Orientierung (also Navigation) und Streß & Rescue stehen eh noch auf meinem Plan (zusätzlich noch suchen und bergen), Nitrox hab ich schon. Ein Specialty hat mir noch in meiner Planung zum Master Diver gefehlt, da war ich mir bis jetzt noch nicht sicher, wird dann wohl das Tieftauch-Specialty sein.
Älter als 18 bin ich und die 6 TGs > 30m sollten wohl auch kein Prob sein...
CMAS** hab ich bis dahin wahrscheinlich zusätzlich, würde halt gern als *** die Wracks in 40-50m kucken können...
Antwort von Anja007 am 01.11.2005 - 15:19
Danke DiveDevil und tauchgeist

Irgendwie blöd, daß das alles so schwammig ist und man nicht so wirklich weiß, wo man dran ist. Den CMAS*** schaff ich bis dahin nicht, scheitert an der Anzahl der Mindest-TGs zwischen ** und ***, da reicht die Zeit nicht für...

Naja, ich geb mein bestes bis dahin und wenn`s dann nicht reicht und ich mir die Wracks von oben ankucken muß, hab ich halt Pech gehabt.
Antwort von DiveDevil Registriertes Mitglied am 01.11.2005 - 15:25
@tauchgeist:
Jetzt nur mal interessehalber: Du schreibst, bis 60m darf man nur mit CMAS*** - ok, das war mir auch so bekannt, nur: wie sieht`s mit Niveau 3 aus? Das liegt ja eher so zwischen ** und ***, da die französische 4 Stufen-Regelung sich nicht ganz 1zu1 auf`s deutsche System übertragen lässt. Ich dachte bisher immer, die maximale Tiefengrenze wäre bei Niveau 3 und 4 identisch, der Unterschied läge nur bei der Begleitung anderer Taucher. Nur Niveau 4 darf Niveau 2 bis 40m und Niveau 1 bis 20 m mitnehmen, Niveau 3 darf mit niveau 1 gar nicht losziehen, mit niveau 2 bis 20m gehen (als wären beide Niveau 2). Wie sieht`s aus wenn zwei Niveau 3 Taucher zusammen unterwegs sind oder Niveau 3 und 4? Welche Tiefengrenze gilt dann? 40 oder 60? Ich meine 60 in beiden Fällen, bin mir aber nicht sicher...
Antwort von Anja007 am 01.11.2005 - 15:32
Ist schon blöd, wenn Du 40m darfst und die Wracks liegen zwischen 40 und 50m

Wie würde es denn aussehen mit nem CMAS*** oder sogar nem TL an meiner Seite?
Antwort von lux_diver Registriertes Mitglied am 01.11.2005 - 15:41
rehallo,
Ein CMAS TL* darf mit einem CMAS* bis auf 20m, mit einem ** bis auf 40m und mit einem *** bis auf 60m. Wenn du einen TL** hast darf der einen CMAS* bis auf 40m, aber nur wenn die Tauchgruppe dann nicht aus mehr wir 3 Taucher besteht. Für den Rest kann ein TL** einen CMAS** mit auf 60m nehmen.
Soweit ich noch bescheid weiss kann man als CMAS** eine prakische Prüfung machen und kriegt dann einen franz. ***, aber das ist kein CMAS***. Ein CMAS *** ist bei den Franz. ein Niveau 4
Antwort von Anja007 am 01.11.2005 - 15:50
Puuuh ist das kompliziert...

Naja, ich muß jetzt erst mal weg. Ich les mir das später noch mal durch, vielleicht seh ich dann klarer.
Ob das dann jetzt franz.*** oder sonstwas ist, ist mir eigentlich Wurscht. Menno, ich will doch gar keine 60m, sondern bloß die Wracks in 40-50m kucken...
Antwort von tauchgeist Redaktionsmitglied am 01.11.2005 - 16:03
Nochmal beim Suchen das Aktuellste zu den gewerblchen Anbietern:

Hier klicken

DA wird jede Mange überarbeitet derzeit, Devil, schau mal hier rein:

Hier klicken

nur Niveau 4 und 5 entsprechen CMAS***

Lux, den französischen *** macht man nicht so nebenbei, das scheitert meist schon an der geforderten Prüfungskommission, anders las hier in D darf das kein TL alleine abnehmen. es werden dafür Kurse angeboten, die in der Regel 2 Wochen laufen.

tg
Antwort von DiveDevil Registriertes Mitglied am 01.11.2005 - 19:12
Die 40m sind auch nicht so ganz striktes Tiefenlimit, bis zu 45m ist zumindest bei guten Bedingungen noch drin (wenn noch tiefer geht kriegst Du aber eventuell hinterher auf dem Boot gründlich Ärger...) Ich nehm mal an es geht um die Wracks bei Hyères? Da sind die meisten durchaus auch für ** -Taucher interessant, zur Schraube der Donator kommst Du dann halt nicht (52m), aber fast alles andere liegt im erlaubten Bereich. Also Kopf hoch, da gibt`s auch bis 40 (oder 45) Meter genug zu gucken...
Antwort von Linuskoeln Redaktionsmitglied am 01.11.2005 - 19:20
@Anja: Würde die Wracks mal nicht fest einplanen bzw. nur in dem von DiveDevil angesprochenem Rahmen

Aus eigener Erfahrung: War mit einem Divemaster-Brevet und über 240Tg auf einer französischen Basis - keine Ahnung, wie die Theorie aussieht, aber praktisch wirst Du da nie höher als ** eingestuft (Erklärung: Keine Ausbildung bezüglich Deko). Die ganzen von Dir angesprochenen "Specialtys" interessieren da, grob gesagt, keine Sau....

Hab dann den CMAS*** wie von Tauchgeist beschrieben nach französischem Muster gemacht und von allen gemachten Kursen war das mit Abstand der fordernste - vielleicht lags auch daran, dass sie einfach einen "German Divemaster" mal lang machen wollten (träume immer noch vom Auftsieg/stoppen/Aufstieg ohne Flossen)

Ach ja: Viele Brevets in Verbindung mit wenig TG dazwischen rufen auch eher Lacher hervor....

Ansonsten wars tauchen da geil, keine Kinderbetreuung - aber zu all dem kann Tauchgeist vieeeel mehr berichten

Linus
Antwort von Christof Registriertes Mitglied am 01.11.2005 - 20:23
Hallo Anja

SSI Master Diver bist Du meines Wissens nach mit OWD + AOWD + 4 Specialties + HLW-Kurs + Rescue + min. 50 TG. Damit würdest Du in Frankreich maximal als CMAS** eingestuft.

Erlaube mir bitte einen kleinen (zugegebenermaßen provokanten) Hinweis:

Du bist seit zwei Monaten SSI OWD und hast bisher 14 Tauchgänge (Stand 29.10.) absolviert; korrekt? Unterstellend, dass Du nicht trocken tauchst, ist für Dich jetzt erst mal Winterpause bis sagen wir mal (inklusive) April 2006. Wenn Du im August als SSI Master Diver in den Urlaub willst, muss Du innerhalb von 3 Monaten 7 Kurse absolvieren und noch mindestens 36 Tauchgänge machen.

Nicht dass etwas gegen eine gute Ausbildung spräche; und nicht dass Dein Ansinnen nicht grundsätzlich realisierbar wäre. Dennoch: willst Du nicht lieber erst mal das bislang Erlernte durch entsprechendes Üben und Praktizieren vertiefen?

Macht das nicht mehr Sinn, als Dich selbst so unter Druck zu setzen, Dein Portmohnais so derart zu strapazieren und Dich als - sorry - blutiger Anfänger mit anspruchsvollen Wrack-Tauchgängen - dazu noch um die 50 Meter - auseinander zu setzen?

Iss wirklich nicht böse geschweige denn herablassend gemeint; aber denk mal wirklich ernsthaft darüber nach. Frag auch mal in Deinem Umfeld (Tauchbasis, Verein) nach, wie das dort gesehen wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass Du dort ähnliche Hinweise bekommen wirst.

Allzeit Gut Luft
Christof
Antwort von Anja007 am 01.11.2005 - 23:23
Nö, Christof, ich glaub die sehen das nicht so, sonst hätten die mich garantiert nicht schon bei meinem 11.-14. TG allein mit nem frischgebackenen OWD in den Baggersee gelassen. Statt irgendwelcher Bedenken oder mahnender Worte, mit denen ich eigentlich gerechnet hatte, bekam ich vom TL grünes Licht und zusätzlich noch einen Crachkurs in Navigation angeboten, den ich natürlich gerne in Anspruch genommen habe (das war mein 10. TG).
Das bisher Erlernte fordert mich eigentlich nicht sonderlich, so daß ich mich schon auf die weiterführende Ausbildung FREUE.
An AOWD und CMAS** hat mein TL bis dahin keinerlei Zweifel und ehrlich gesagt, wenn ich dann 4 Specialties (incl. Streß & Rescue) und wohl auch mind. 50 TGs habe, warum sollte ich dann das eine für den Master Diver fehlende Specialty nicht auch grad noch machen...???

@DiveDevil gut geraten...naja, wenn man auch ohne den *** nicht ganz Wracklos ausgeht, dann ist das ja auch schonmal was...

@all danke für die Infos
Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 02.11.2005 - 07:57
Anja, die Tauchgänge an den Wracks sind keineswegs mit Baggerseetauchgängen zu vergleichen. Vor allem solltest du fit sein, denn meistens ist die Strömung sehr heftig. Auch wenn du als Zweisternetaucherin zuzsammen mit einem Dreisternetaucher bzw. Tauchlehrer die Wracks besuchen dürftest, mit weniger als 100 Tauchgängen solltest du da keinesfalls hin. Eigentlich besser noch mehr. Du hast definitiv keinen Spass daran. z.B. an der Donator kannst du bei 40 m Tiefenbeschränkung sehr viel sehen und brauchst nicht unbedingt an die Schraube.
Nur ohne vorher mal einen richtigen Strömungstauchgang gemacht zu haben, solltest du wirklich nicht hin. Aber vielleicht lässt dich eine verantwortungsvolle Basis auch gar nicht.....

Antwort von Anja007 am 02.11.2005 - 08:47
Jaja, schon okay...

Schau`n wir mal, wie`s ausgeht. Wenn die 40m schon so interessant sind, isses ja auch nicht so schlimm
Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 02.11.2005 - 10:37
Und wenns schlecht ausgegangen ist, lesen wirs im Unfallforum.....

Anja, nimm die Bedenken ernst, hier will dir keiner was ausreden, aber vielleicht solltest du noch ein Jahr länger warten, bis du sowas in Angriff nimmst.
Antwort von Anja007 am 02.11.2005 - 11:47
@tümpi ich meinte, schau`n wir mal, wie das mit der Brevet-Stufe ausgeht.
Daß ich innerhalb meiner Grenzen tauchen werde, versteht sich von selbst. Ich wollte mir halt nur möglichst viele Optionen offen halten, was ja aber nicht sooo wichtig ist, wenn ich mit CMAS** (hab ich bis dahin eh) auch genug sehen kann...
Antwort von Manuela Registriertes Mitglied am 02.11.2005 - 13:40
Hallo Anja,

ich muss doch mal Partei für Tümpi ergreifen, ich finde seine Anmerkungen gut und richtig. Es ist prima, dass Du die Specialties machst um Dich weiterzubilden und zu lernen. Mach` aber bitte keine Crashkurse wie bei Navigation. Damit tust Du Dir selbst keinen Gefallen, es geht hier nicht darum, ein Brevet easy zu erlangen, sondern es geht um Deine Sicherheit und Erfahrung. Bei uns (wir bilden selbst nach SSI aus) dauert jedes Specialty 1 1/2 bis 2 Tage (Theorie + TG). Wenn das Tieftauch Specialty gut und richtig gemacht wird, wirst Du von ganz alleine darauf kommen, dass Du als unerfahrene Taucherin in gewisse Tiefen noch nicht vordringen solltest. Wir haben beim TT-Specialty auf ca. 40m in Messinghausen diverse Übungen mit Tauchschülern gemacht. Alle haben vorgegeben sich gut zu fühlen, aber einfache Rechenaufgaben unter Wasser wie 2+3 konnten von vielen erst nach sehr langem Überlegen gelöst werden (manche nicht richtig!). Unterschätze die Tiefe und Kälte nicht, wenn Du in eine Notsituation kommst, wirst Du nur dann richtig reagieren, wenn Du alles durch viel Üben und Erfahrung automatisiert hast. Das ist auch nach 50 TG nicht der Fall. Mich wundert es, dass Deine TLs das so locker sehen.

Mit frohem Flossenschlag,
Manuela


Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 02.11.2005 - 14:17
Ich kann nur sagen, Messinghausen auf 43 m ist gegen Donator mit Strömung auf 40 m ein Spaziergang. Zweistern ist nicht alles. Erfahrung brauchts.

Antwort von Anja007 am 02.11.2005 - 14:23
Hallo, nochmal zum Mitschreiben: Ich habe definitiv NICHT vor, meine Grenzen zu überschreiten, sondern ich habe einfach nach einem Weg gesucht, mir die Option offenzuhalten, in diesem Urlaub das machen zu können, was ich mir zu diesem Zeitpunkt zutraue.

Was die Specialties betrifft, ist mir auch klar, daß das jeweils über mehrere Tage geht und ich nehme das auch sehr Ernst. Zumal ich ja viel dazulernen WILL!!! Ich werde auch noch sehr oft tauchen gehen bis dahin.

Ich habe auch nie behauptet, daß ich schon das Brevet für Navigation hätte, sondern es ging damals nur darum, daß ich mich unter Wasser zurecht finde und mich nicht vertauche, was auch super geklappt hat. Das Navigations-Specialty mache selbstverständlich noch korrekt nach.

Ich bin durchaus SEHR sicherheitsorientiert und habe definitiv NICHT vor, irgendwelche Dummheiten zu begehen und ich denke mal, daß mein TL und die anderen Buddies, die ich bisher hatte, mich besser beurteilen können, als jemand, der noch nie mit mir getaucht ist. Eine Ausnahmesituation hatte ich bereits in meinem 6. TG irgendwo zwischen 20 und 30 Metern Tiefe (was für den 6. TG, also direkt nach der OWD-Prüfung, auch nicht unbedingt wenig ist) und habe damals gezeigt, daß ich durchaus in der Lage bin auch in solchen Situationen noch logisch zu denken und mich richtig zu verhalten.
Klar, 40m sind was anderes als 20-30m, dafür habe ich bis dahin aber auch schon wesentlich mehr TGs und Erfahrung gesammelt...

Dann schlag ich auch mal froh mit der Flosse

Anja
Antwort von Christof Registriertes Mitglied am 02.11.2005 - 21:35
Hallo Anja

Wenn ich ganz ehrlich bin, ringst Du mir verschiedene Reaktionen ab: Freude über Deine Begeisterung, Dein Selbstvertrauen und Deine Unbekümmertheit, Anerkennung vor den offensichtlich (zumindest nach eigenem Bekunden) guten taucherischen Fortschritten, aber auch ein gewisses Erschrecken vor einem - sehr vorsichtig ausgedrückt - etwas zu viel an Ehrgeiz.

Auch wenn`s schwer fällt: tue Dir selber den Gefallen und setze Dich mit den wohlwollenden und gut gemeinten Hinweisen, die Du hier erhältst wirklich ernsthaft auseinander. Das kann ich bislang noch nicht wirklich erkennen; auch wenn Du immer wieder anderes beteuerst. Akzeptiere es einfach: Stand heute ist, dass Du weder die Kenntnisse noch die Erfahrungen hast, die Dinge über die Du schreibst auch nur im Ansatz objektiv beurteilen zu können. Lass das einfach mal _unkommentiert_ so sacken ...

@Anja007: "An AOWD und CMAS** hat mein TL bis dahin keinerlei Zweifel und ehrlich gesagt, wenn ich dann 4 Specialties (incl. Streß & Rescue) und wohl auch mind. 50 TGs habe, warum sollte ich dann das eine für den Master Diver fehlende Specialty nicht auch grad noch machen...???“

Warum willst Du AOWD und CMAS** machen? Was bringt Dir das? Das bringt nur Deinem Tauchlehrer was ... nämlich Geld in die Kasse. Selbiges gilt für den Master Diver.

Nochmal der Hinweis: SSI Master Diver ist nicht mit PADI Divemaster geschweige denn CMAS *** gleich zu setzen. Den Masterdiver bekommst Du (bei vielen Verbänden) verliehen, wenn Du eine genügend große Anzahl an Specialties dort gekauft (absolviert) hast. Die Fähigkeiten indes kommen insbesondere durch Erfahrung, d.h. Tauchen, Tauchen, Tauchen.

Wenn Du zukünftig (vielleicht sogar öfters) mal in Frankreich tauchen gehen möchtest, dann geht doch direkt auf CMAS**. In Punkto Fitness und Sicherheit ist das aus meiner (ganz persönlichen) Sicht sowieso tendenziell die bessere Wahl.

Ansonsten ist bereits alles geschrieben. Ich wünsche Dir auf alle Fälle auch weiterhin super viel Spaß bei deinem neuen Hobby. So oder so: Du wirst es schon richtig machen.


Gut Luft
Christof
Antwort von NoDeep Registriertes Mitglied am 05.11.2005 - 19:05
Hallo Anja007!

Du solltest die vielen Plastikkarten bei jedem Tauchgang mitnehmen,
dann brauchst du kein Blei!

Gruss NoDeep
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 09.11.2005 - 16:47
Ist ja schon was her, aber trotzdem. Die Regeln in Frankreich haben durchaus ihren Sinn. Die Wracks im Kanal und im Atlantik sind zum großen Teil tief und beinhalten Tauchen mit Tiedenkalender. Im Mittelmeer liegen die meisten ebenfalls tief und auch dort gibt es ausreichend Strömung. Es braucht einiges an Erfahrung um im Kanal und Atlantik sicher zu tauchen. Du kannst davon ausgehen, das die dort ansässigen gewerblichen Basen ihre staatliche Erlaubnis lieber haben als dich und sich nicht von Karten etc. beeindrucken lassen. Du solltest nicht zu viel erwarten und vor allem nicht auf die Brause hauen. Ich kann mir durchaus vorstellen, welchen Spaß ein Moniteur an Linus mit seinem DM hatte. Das liegt u.a. daran das man in Frankreich nicht mal so eben TL wird bzw, eine Basis aufmachen kann wie z.B. SSI oder PADI.
Wenn du weiter Auskünfte brauchst wende dich an TG (Mittelmeer, Atlantik) oder an mich (Atlantik).

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