geht auf dem Rückentauchen einfacher Abgesandt von gunther am 11.01.2005 - 19:03:
Bei uns gibt es einige die meinen (so wie ich), dass das Apnoe Tauchen in Rückenlage einfacher, sprich weiter geht. Ist es Einbildung oder Ablenkung oder gibt es eine Erklärung?
Gruß
Gunther
Antwort von Katharina am 11.01.2005 - 23:24 Hallo Gunther,
ich glaube, es ist eine subjektive Geschichte: Ich gehöre auch zu denen, die sehr gerne auf dem Rücken tauchen (Apnoe). Ich nehme wahr, dass ich dabei eine entspanntere Schwimmhaltung einnehme, besonders was die Rückenstreckung und die Zwerchfellspannung angeht. Es ist schlicht ästhetischer in unseren Hallenbädern, nicht direkt die hässlichen Kacheln und Haarflusen anschauen zu müssen. Auf dem Rücken tauche ich daher definitiv entspannter und mache das daher auch bewusst und regelmässig. Ich habe dann auf eine bestimmte Strecke mehr Luft in der Lunge übrig als Streckentauchen in normaler Schwimmhaltung. Allerdings ist es auf dem Rücken auch nicht ganz so stromlinienförmig vorteilhaft, so dass ich nicht glaube, damit neue persönliche Bestleistungen aufstellen zu können. Zumal die Orientierung und Tiefeneinhaltung auf eine längere Strecke schwieriger wird und Konzentration und Kraft kostet, was dann ja auch mehr Energie bzw. O2 verbraucht. Ich machs einfach zwischendurch zum Entspannen. Bei uns bin ich übrigens die einzige... schön, dass es noch andere gibt!
Gruss
Katharina
Antwort von Tümpi am 12.01.2005 - 07:19 Wir haben beide die Erfahrung gemacht, dass man weiter kommt, wenn man auf dem Rücken taucht. Vorausgesetzt man rennt nicht irgendwo gegen, scheuert sich den Rücken am Hubboden oder kommt in Kalamitäten bei der Wende . Ein Tauchlehrer hat auch mal einen Grund dafür gesagt, die Lunge liegt freier oder so ähnlich. Bei uns tauchen viele auf dem Rücken, ich nur, wenn das Bad nicht so voll ist, weil ich sonst irgendwo gegen renne.
Tümpi
Antwort von **-diver am 12.01.2005 - 09:02 Zustimmung wenn auch nur ganz subjektiv.
Auch mir fällt das Streckentauchen leichter, als in der "Normal-Lage". Wenn man´s oft genug trainiert, ist auch die Orientierung nicht mehr so problematisch. Rückentauchen gehört auf jeden Fall bei unserem wöchentlichen Hallenbad-Training zum "Standard-Programm"
Antwort von eistaucher am 12.01.2005 - 10:48 Ich denke es liegt mit daran, dass man die Wasseroberfläche sieht. Es ist hell, und der Weg dahin scheint ja nicht weit. Das beruhigt irgendwie und lässt einen entspannen.
Einen medezinischer Aspekt fällt mir jedenfalls nicht ein.
Antwort von Katharina am 13.01.2005 - 11:49 Hmm... ich frage mich grade, über welche Strecken wir reden. Wie weit meint ihr mit "weiter kommen"? Vielleicht muss man da genauer unterscheiden: Bis 50, über 50m, 75m ...? Je nach Beckenlänge und Wendenanzahl wirds da m.E. mit der Orientierung und kraftsparenden optimalen Wenden nämlich zunehmend "enger", denn der Kraftaufwand ist auf dem Rücken grösser. Bei kurzen Strecken find ichs definitiv einfacher auf dem Rücken, aber ich kann mir nun nicht vorstellen, dass ich meine persönlichen Bestleistungen in normaler Apnoe-Schwimmlage beim Streckentauchen nun auf dem Rücken noch toppen könnte. Aber nach dieser Diskussion werde ich das bei nächster Gelegenheit in unserer Apnoe-Gruppe mal vorschlagen auszuprobieren. Ich meld mich mit den Ergebnissen!
Ausserdem gebe ich zu Bedenken: wenn es für lange Strecken gut geeignet wäre, warum macht es dann keiner in der Wettkampfvorbereitung? (... oder doch und ich hab das nur nicht mitgekriegt...?)
Gruss
Katharina
Antwort von gunther am 13.01.2005 - 11:55 Hi,
ich mache regelmäßig meine 50 Meter, und habe das Gefühl am Ende der Bahn noch mehr übrig zu haben.
werde das mal mit einer zusätzlichen Zeitvariante am Schluß testen.
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