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Wichtiger Hinweis: Bei Fragen zur Gesundheit und Tauchen ist es dringend empfohlen, einen fachmännischen Rat bei einem Tauchmediziner einzuholen.
geschwollene Hände Abgesandt von UMPirx am 15.06.2007 - 19:33:
Hallo,
ich war heute tauchen, diesmal ohne Handschuhe. Der TG führte auch unter die Sprungschicht, Temperatur ca. 13°C. Die Verweildauer unter der Sprungschicht war ca. 15 min.
Schon während des TG bemerkte ich ein anschwellen der Hände, sie sind jetzt so dick, daß ich sie nicht mehr zur Faust ballen kann.
Kann das Phänomen an dem kalten Wasser liegen?
Gruß
Uwe
P.S. Ich gehe in 14 tagen zur Tauglichkeitsuntersuchung, da werde ich es auf jeden Fall ansprechen.
Antwort von Stephan K. am 15.06.2007 - 20:09 Erfrierung 1. Grades: blasse Hautfarbe, Schwellung der Hautpartie, Schmerzen
Antwort von Wandale am 16.06.2007 - 02:09 13 Grad, 15Minuten ? Bin zwar kein Mediziner aber ich würde darauf tippen das Du entweder leichte Durchblutungsstörungen oder Probleme mit der Dainage der Lymphen zu tun hattest....ob das nun Temperaturbedingt war oder viell. durch zu enge Manschetten ?! k.a.
Antwort von johnporno am 16.06.2007 - 07:03 also ich finde den kommentar von silberflosse garnicht so dumm...wollt ik ma erwähnt haben.
ich würd die dicken hände mal nem arzt zeigen, bevor die dinger abfaueln.
Antwort von Doris am 16.06.2007 - 11:16 Mag sein, dass Silberflosse etwas danebengegriffen hat, was den Ton betrifft, aber die Kernaussage stimmt.
Wenn ich ohne Handschuhe unter die Sprungschicht tauche ist das nur von kurzer Dauer. Wenn es geplant und länger wird ziehe ich sogar im Hochsommer die GNTs an.
@UmPIRX, Du dürftest danach Deine Hände kaum noch gespürt haben, oder?
Hast Du Dir da nicht schon unter Wasser Gedanken gemacht?
Es gibt Signale, die man dem Buddy gibt, um Frieren und Auftauchen zu signalisieren. Die kennt eigentlich jeder Taucher.
Für Deine stark unterkühlten oder erfrorenen Hände wünsche ich Dir alles Gute. Hoffentlich lernst Du daraus.
Antwort von Wandale am 16.06.2007 - 13:54 Wie gesagt, glaube imemr noch nicht das die geschwollenen Hände durch Erfrierungserscheinungen kommen, da würden die ganzen Kneip´aner ja alle erfrieren bei ihren Wasserspielen....glaub ich, meine, war ja nicht soooo lange und 15Grad sind doch noch etwas.
Aber nichts desto trotz, Handschuhe sind nicht nur für Weicheier in Mitteleuropa Wünsche dir nichts desto trotz das es nichts Ernsthaftes ist.
Antwort von eanx-rescue am 16.06.2007 - 19:05 Vllt hats auch gar nix mit tauchen zu tun und is schlciht und einfach ne Allergische Reaktion auf iwas??? Obwohl das andere natürlich auch naheliegend is...hattest du sowas schon mal??
Aber im Zweifelsfall immer lieber den Arzt anrufen oder am besten hingehen, die werden dir schon nett den Kopf abreißen
Antwort von Seeotter am 16.06.2007 - 21:16 Will ja nix sagen, aber jeder der ne längere Schneeballschlacht ohne Handschuhe hinter sich gebracht hat kennt das.
Ob das ne Erfirerung X-ten Grades ist weis ich nicht, aber ich würde sagen "Ja es war nicht so helle ohne Handschuhe".
Antwort von Walter Ciscato am 17.06.2007 - 01:52 @UMPirx
Wie bereits von eanx-rescue erwähnt, müsste man auch die Möglichkeit einer Kälteurtikaria abklären lassen. Ich kenne einen ähnlichen Fall wobei die Symptome: Anschwellen der Finger/Hand in Kombination mit Hautflecken auftreten.
Antwort von Blennia am 17.06.2007 - 23:02 Ich glaube hier von Erfrierungen, Urtikaria, allergischen Reaktionen zu reden ist übertrieben. Denke, dass das von der anfänglichen vermehrten Durchblutung herstammt, die bei kühleren Extremitäten "eingeschaltet" wird. Wenn es dann in Richtung Erfrierung geht wird sie wieder heruntergeschaltet, um den Wärmeverlust nicht allzu groß werden zu lassen.
Dann könnte es auch von etwas engeren Manschetten herstammen. Arterielles Blut geht in die Hände, wegen des höheren Druckes, aber venöses Blut geht fast nicht zurück.
Auch wirst du die Hände beim Tauchen unterhalb des Körpers gehalten haben. Dann strömt auch vermehrt Blut in die Hände und es tritt vermehrt Flüsigkeit aus.
- wenn also alles am nächsten Morgen weg ist dann ist es ganz harmlos..
Antwort von Vercingétorix am 18.06.2007 - 11:54 Mmmmmh, bei 13 Grad und 15 Minuten Verweildauer, von Erfrierungen zu reden, ist doch schon weit hergeholt, gell.
Antwort von gunther am 18.06.2007 - 12:08 Hallo,
warst Du schon bei einem Arzt, und wie sehen Deine Hände heute aus?
Es wäre schön uns, nachdem Du die Frage gestellt hast, auf dem Laufenden zu halten.
meine Hände waren Samstag früh wieder OK, den TG am Sonntag habe ich vorsichtshalber mit Handschuhen gemacht und die Hände waren danach ganz normal.
Ich bin in keiner Weise kälteempfindlich, daher war ich ja über diese Reaktion so erstaunt.
Die Manschetten waren auch nicht zu eng (Nassanzug).
Mal sehen was der Arzt sagt.
Gruß
Uwe
PS. Mein Frostbeulen-Buddy hat beide TG ohne Hanschuhe und ohne Problem absolviert
Antwort von Doris am 18.06.2007 - 14:12 Vercingetorix, bei Erfrierungen muss man sich frei machen von Definitionen, die offensichtlich vom Wasser kommen.
Ebensowenig wie eine Verbrennung erst bei 100°C entsteht ist eine Erfrierung an die Null-Grad-Grenze gekoppelt.
Bei sterkem Wind mit hoher Luftfeuchtigkeit oder wenn die Hände im Wasser hängen kann das Gewebe selbstverständlich Erfrierungserscheinungen zeigen.
Eine Ödembildung in den Händen könnte durchaus ein erster Hinweis auf eine zumindest starke Unterkühlung bis hin zu einer Erfrierung ersten Grades sein.
@ UMPirx
Ich bin auch ziemlich kälteunempfindlich, allerdings würde ich weder ohne Handschuhe noch ohne Mütze 15 min. unter die Sprungschicht tauchen.
Antwort von Vercingétorix am 18.06.2007 - 15:15 @Doris
Das ist mir klar. Die Frage die man wohl beantworten muss, ist ob bei einer Temperaturdifferenz von rund 24 Grad über den Zeitstrahl es zu Erfrierungen kommen kann. Und das meine ich nicht.
Antwort von Tümpi am 19.06.2007 - 08:35 Ich glaube auch nicht an die 13 Grad unterhalb der Sprungschicht. Den Tümpel möchte ich erst mal sehen. Ich schätze, die Wassertemperatur hat unter 10 Grad gelegen. Erfrierungen bei 13 Grad und 15 Minuten Dauer kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Ich kenne jedoch Tümpel, da sind im Sommer unter der Sprungschicht bei 7-8 m Wassertiefe höchstens 7 Grad angesagt, das ist ohne Handschuhe schon sehr kühl. Über der Sprungschicht kann man problemlos ohne Handschuhe tauchen.....
Antwort von boesewicht am 19.06.2007 - 18:42 @Tümpi
Dann solltest Du Dir mal den Ilsesee bei Augsburg geben ...
Nachtauchgang, Tiefe 9mtr (unter der Sprungschicht), dortige Temp. 15 Grad ...
Es gibt warme Gewässer auch hier in Deutschland ...
Antwort von Tümpi am 20.06.2007 - 07:26 tja, zu weit weg. Aber könnte es nicht sein, dass du gar nicht lang genug auf 9 m warst, damit das Thermometer richtig messen konnte? Dein Profil lässt das vermuten. Mir ist allerdings schon aufgefallen, dass tiefe Seen mehrere Sprungschichten haben und im flachen Bereich relativ wärmer sind als flache Tümpel. Z.B. Hemmoor mit Sprungschichten (im Hochsommer) auf 5, 11 und 20 m, mein Tümpel mit Sprungschicht auf 5 m, darunter ists genauso kalt wie in Hemmoor erst auf 20 m. ok OT
Antwort von hket am 20.06.2007 - 09:41 Es scheint tatsächlich ein Unterschied zu sein, ob Du komplett oder nur partiell kaltem Wasser ausgesetzt bist. Wir haben uns schon öfter mal einen Spass daraus gemacht, bei 10°C ins Wasser zu gehen - nur in Badehose.
Man geht wieder raus, friert wie Hund und 10Minuten später ist alles ok.
Letztes Jahr hatten wir dann im August einen Bojenanker aus 20m hochgeholt, indem ich halbtrocken ohne Handschuhe runter bin um einen Hebesack zu setzen. Obwohl ich nur etwa 5 Min unten war, haben meine Hände beim Auftauchen geschmerzt, wie wenn man nach der Schneeballschlacht warmes Wasser zum aufwärmen nimmt. Taubheit, Kribbeln und Druckschmerzen hielten mehrere Tage an.
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