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implantate
Abgesandt von elena am 16.06.2002 - 16:32:

ich möchte gerne wissen, wie es sich mit Tauchen und Brustimplantaten verhält. Wie wirkt sich der Druck auf die Implantate aus? Ist da bei jedem Implantat anders? Ich glaube es gibt hier einfach noch keine Erfahrungswerte. Vielen Dank im voraus für Anregungen dazu.



Antwort von oliver am 16.06.2002 - 18:44
hmm....lass dir vom arzt mal den beipackzettel von den implantaten zeigen.müsste was dazu draufstehen.wenn nicht,hilft nur noch eine anfrage beim hersteller.laß dir aber alles schriftlich geben!
Antwort von xxl am 16.06.2002 - 18:51
na ja, jetzt vielleicht eine unqualivizierte Antwort - aber bestehen diese Implantate nicht im Regelfall aus einer nicht komprimierbaren Flüssigkeit?
Ich bilde mir ein, derartiges mal gelesen zu haben.
Damit sollte der Druck insofern keine Rolle spielen. Aber wie Oliver schon richtig schreibt, konsultiere diesbezüglich besser mal den Onkel Doc.
Antwort von Armin am 16.06.2002 - 22:23
Ich hatte mal gehoert das in Amerika ein Implantat bei einem TG defekt gegangen ist.
War aber vielleicht auch nur ein bloeder Joke.
Hersteller fragen.
Antwort von Jessica am 17.06.2002 - 03:06
Ich hab in meinem Beruf schon oft "geplatzte" Silikonimplantate gesehen. Eigentlich darf das nicht passieren und den Druck beim Tauchen sollte es locker aushalten, aber man weiss ja nie.. ICh waer vorsichtig.
Antwort von Martin am 17.06.2002 - 17:32
hm, kenne eine Taucherin welche Implantate trägt. Sie taucht seit 5 Jahren mit den Teilen ohne Probs. Hab Sie mal gefragt was Ihr Arzt sagt und Sie meinte Sie hat Ihn nicht gefragt aber noch keine Probs gehABT
Antwort von Schnorcheltaucher am 19.06.2002 - 10:11
@Elena:

Es gab in den USA mindestens einen Tauchunfall mit einem geplatzten Implantat. Ich müßte den Link raussuchen aber ich bin mir sicher, daß ich gelesen habe, daß im Allgemeinen Implantate nicht ganz ungefährlich sein sollen. Der Unfall mit dem geplatzten Implantat war kein Joke.

Zum Anderen handelt es sich bei Implantaten um einen "speziellen" künstlichen Gewebetyp, der bei den üblichen Modellen als Kompartiment nicht unebdingt richtig erfasst ist.


Auf Grund von Braunscher Molekularbewegung und den üblichen Vorgängen bei der Diffusion ist anzunehmen, daß eben auch die "Kunststoffbeutel" einiger Hersteller wie eine Membran wirken und das Implantat sich eben wie ein Kunstgewebe verhält und daher eben möglichwerweise am Stoffwechsel teilnimmt.


Soweit die frei übersetzten Gedanken des US Tauchmediziner, der sich zu diesem Thema geäußert hatte. Hört sich nicht gerade unlogisch an.


Ganz ungefährlich ist es demzufolge nicht mit Implantaten zu tauchen.

Antwort von Kasimir am 25.06.2002 - 11:21
... und beim Fliegen explodieren sie auch in schöner Regelmässigkeit, jedenfalls wenn man der regenbogenpresse glauben schenkt.
Antwort von stefan am 25.06.2002 - 13:00
Hmm, wie verhalten sich die Implantate eigentlich bezüglich ihrer Stickstoffaufsättigung? Langsam reindiffundieren wird das Gas sicher -oder?
Also wie langsame Gewebe? Naja, nicht daß die Dinger beim austauchen plötzlich "aufschäumen" ... nee Spaß beiseite, aber bezüglich ihrer Haltbarkeit kann ich mir schon vorstellen, das diese leidet (Gas rein-Gas raus).
Hat jemand Info`s zu diesem Punkt, bevor ich hier wild rumspekuliere? Fänd ich mal ganz spannend....
Antwort von Sascha am 27.06.2002 - 11:31
@ elena,

Tests in den US haben ergeben, daß bei sporttaucherüblichen T-Profilen (bis 40 m bis 60 min) keine gefährliche N-Blasenbildung erfolgt; aufgrund der fehlenden Durchblutung schreitet die Entsättigung wesentlich langsamer voran, ein Ausperlen konnte angeblich nicht verzeichnet werden. Bei einem Versuch auf 80 m Tiefe und einer Dauer von 40 min bildeten sich Bläschen, die sich im Laufe von 4 Tagen wieder zurückgebildet haben. Sofern keine Entzündungen in der Brust oder an dem Sitz der Implantate vorliegen, soll (normales) sporttauchen ungefährlich sein. Vorausgesetzt die Implantate selbst sind ok.

vG

Sascha
Antwort von AndreasInkognito am 25.05.2004 - 03:58
Als Betroffener auf der Suche nach Informationen habe ich diesen (alten) Thread gefunden.

Wer glaubt dieses Problem sei nur bei Fraúen zu finden, der irrt.

Es gibt z.b. KunstHodenImplantate für Männer, die u.a. verwendet werden, wenn ein hoden wg. krebsbefall entfernt werden musste. Nach eigener Erfahrung: Nach dem letzten Flug von D nach USA 8nd 7 Std. Flug traten schmerzhafte innere Entzündungen rund um besagte Stelle auf. (andauernder Unterdruck während des unruhigen Fluges) Ob nun ein 40 min. Tauchgang ähnliches verursachen kann, weiß ich nicht. Trotzdem sollten betroffene Männer sehr vorsichtig sein.

Sorry, ich schreibe inkognito, schaue dafür aber die Tage wieder vorbei.

grüße
Andreas

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