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Foren - TEK-Diving - lampenkopf öffnen bei halcyon 10watt hid fokussierbar




  

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lampenkopf öffnen bei halcyon 10watt hid fokussierbar
Abgesandt von aleph Registriertes Mitglied am 04.04.2006 - 05:53:

am wochenende ist mir o.g. lampe, bzw der akkutank abgesoffen. durch das kabel ist wohl auch wasser in den kopf gekommen. laut anleitung soll man nur den ring vor der linse abschrauben. aber leichter gesagt als getan. hat schon mal jemand das gleiche problem gehabt und oder eine lösung parat?



Antwort von Mirco Registriertes Mitglied am 04.04.2006 - 06:44
Hallo aleph !
Ich habe keine Ahnung wie manche Leute Ihre Tanklampe zum absaufen bekommen.. Ich hab`s zumindest noch nicht geschafft.
Gehe jetzt mal davon aus, dass Du einen geschlossenen Halcyon-Kopf an der Lampe hast. Ob mit Focus, oder ohne ist Wurst !
Wenn es ein Lampenkopf der neuesten Generation ist, siehst Du vorne einen Metall Sprengring. Dieser hat eine kleine Nase. Dahinter mit einem spitzen Gegenstand, geht auch ein Kugelschreiber (Der zerkratzt beim Abrutschen nicht das Glas!) die Nase Richtung Glasmitte gedrückt. Dann mit nem Fingernagel drunter, und den Ring langsam im Uhrzeigersinn rausziehen. Peng, Fertig. Trocknen, zusammenbauen, Ende. Schau dir auf der Hinterseite und am Tank die Verschraubungen an, ob da die O-Ringe i.O. sind, das ist eigentlich die Einzige Stelle, an der Die Lampe undicht sein kann.
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Antwort von Badoit am 04.04.2006 - 07:34
Hallo Aleph. Mirco ist besser als du, er hat es nämlich noch nie geschafft, die Lampe zum Absaufen zu bringen. Also schäme dich gefälligst Aleph.

Möglichkeiten für Undichtigkeit gibt noch mehr: die Kabelverschraubung selber kann undicht sein (Quetschdichtung nachziehen oder ersetzten?), das Kabel kann verletzt sein, der Front-O-Ring am Kopf kann undicht sein oder der O-Ring am Tank. Wenn das Wasser durch das Kabel lief, sitzt da noch massenhaft Wasser drin. Ich empfehle langes Ausblasen mit deutlichem Überdruck.
Antwort von aleph Registriertes Mitglied am 04.04.2006 - 16:35
erstmal vielen dank für die antworten, war schon mal eine große hilfe!
zusatz, der hid brenner läßt sich nicht mehr starten (nach dem trocknen). kann auch der die elektronik schaden genommen haben oder nur der brenner? läßt sich das prüfen?
Antwort von robin sporrer am 04.04.2006 - 21:28
@ aleph

vermutlich hat es den Ballast bei dem Wassereinbruch zerschossen!
Voltmeter nehmen, Birne raus und im Sockel messen, ob sich nach Einschalten der Lampe Spannung (höhe) messen läßt.

Wie sieht die Birne aus, Faden intakt, trocken ?

Gruß

Robin
Antwort von peter aus graz am 04.04.2006 - 22:40
@robin sporrer

vielleicht solltest DU auch dazusagen, das HID brenner zum zünden HOCHSPANNUNG brauchen, also jenseites der 10000 Volt ! ! !

wohl nicht die beste idee mit einem 0815 voltmeter da zu messen, vorallem dies hier zu schreiben wo sich hier ja wohl alle mit elektronik auskennen
Antwort von Mirco Registriertes Mitglied am 05.04.2006 - 06:46
Das mit dem Messen halte ich auch für einen eher riskanten Ratschlag ! Wenn das Leuchtmittel noch intakt ist, sprich nicht gebrochen, sollte es noch intakt sein. Dann würde ich mir nen neuen Ballast bestellen, und einbauen. Den Ballast kriegst du z.B. bei www . akkusonline . de für 69,- Euro.

Grüße Mirco
Antwort von Badoit am 05.04.2006 - 07:50
Die Birne kann defekt sein ohne äusserlich sichtbaren Schaden. Ich würde erst mal eine andere Birne einsetzen. Trotzdem: die Chance, dass der Ballast hinüber ist, ist gross.

Messen: lass es bleiben, ausser dein Messgerät erträgt 10-12 kV.
Antwort von peter aus graz am 05.04.2006 - 10:41
@aleph
der 10W HID brenner von W/A ist im vergleich zum ballast fast um das doppelte teurer! würde also zuerst den ballast tauschen, da der billiger ist und vorallem bei einem wassereinbruch eher einen schaden abbekommen hat als der brenner!

letzentlich mußt du das aber für dich selbst entscheiden was du zuerst tauschen willst
Antwort von superfisch Registriertes Mitglied am 05.04.2006 - 13:07
Eine andere Möglichkeit den Ballast erstmal zu testen:

Du lässt die Birne draußen, achtest darauf daß keine Gegenstände/Finger etc. in den Sockel des Ballast ragen und schaltest mal ein. Du solltest dann zwei- bis dreimal ein kurzes "Knacken" hören - das sind die Überschläge der Zündspannung am Sockel. Wenn du das hörst, dann schint der Ballast in Ordnung zu sein. Das Geräusch ist zwar relativ leise, aber dennoch nicht mit dem Ohr etc. daneben gehen (Hochspannung!). Wenn du es beim ersten Versuch nicht hörst, dann ausschalten, ca. 1Minute warten und nochmal anschalten.
Das Geräusch ist auch nur direkt nach dem Einschalten da.
Antwort von Badoit am 06.04.2006 - 09:49
peter aus graz hat recht. Ich ging davon aus, dass eine Birne irgendwo für Testzwecke gratis erhältlich ist, ein Ballast nicht.
Antwort von aleph Registriertes Mitglied am 06.04.2006 - 13:47
vielen dank für die antworten. die birne ist hin, der ballast tut es noch. vielleicht hat sich das schnelle ausschalten da ja bezahlt gemacht.
fraglich ist, ob es nicht sinn machen würde das kabel am acrylglasdeckel (am ende der isolierung) mit einem tropfen silikon o.ä. zu versehen um bei fluten des akkutanks den lampenkopf wasserfrei zu halten.
Antwort von superfisch Registriertes Mitglied am 06.04.2006 - 14:07
Ein Versuch wäre es schon wert - auch wenn es nicht 100%ig dicht wird. Als alternative kannst du eine Kabelverschraubung irgendwo am Verbinducgskabel anbringen und fest zudrehen - der starke Druck von aussen sollte den Wasserdurchfluss im Kabel auch deutlich reduzieren.
Antwort von peter aus graz am 06.04.2006 - 15:43
""""Als alternative kannst du eine Kabelverschraubung irgendwo am Verbinducgskabel anbringen und fest zudrehen - der starke Druck von aussen sollte den Wasserdurchfluss im Kabel auch deutlich reduzieren.""""

was soll das bitte bringen???

man hat ja schon 2 verschraubungen am kabel dran, und selbst da kommt das wasser durch!

die idee mit dem silikon "kann" helfen, einzige sicherheit bietet aber nur ein E/O kabel, zwar nicht grad günstig, aber es hilft!

Antwort von Badoit am 06.04.2006 - 16:15
Zusätzliche Verschraubung bringt nichts, peter aus graz hat das richtig erkannt.

Silikon-Pfropfen bringt auch nichts! Du hast von aussen nach innen: 1)Äussere Hülle 2)Isolation der einzelnen Kabel 3)Litzenkabel. Mit dem Pfropfen dichtest du Nr.2 gegen das Gehäuse. Das Wasser läuft aber auch durch Nr.3, also in den Litzenkabeln. Diese wiederum dichtest du mit Silikon nicht ab. Dank der u.U. erheblichen Druckunterschiede läuft auch durch diese dünnen Litzen eine rechte Menge an Wasser. Lösung (wurde in U-Booten früher so gemacht): An der Stelle, wo du deinen Pfropfen setzt, werden die Litzen abisoliert (1 und 2 entfernt), die Litzen sind also völlig frei liegend. Diese Stelle werden mit Lot gefüllt, damit kein Wasser mehr durch kann. Anschliessend kommt ein Pfropfen geeigneter Leim (nicht Silikon) um die beiden abisolierten Stellen und füllt den Raum aus. Somit kann Wasser egal wo kommen, es ist dicht. Ist nicht mal sooo aufwändig. Diese Methode schützt Tank und Kopf bei einer Verletzung des Kabels. Alternativ kannst du aber auch Steckverbindungen nehmen: Buchse in Kopf und Tank, dazwischen ein Kabel mit 2 Steckern. Macht den Abgang ein wenig steifer (längerer Stecker statt Verschraubung), dafür ist ein Kabel schnell gewechselt.

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