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schlauchführung 210cm?
Abgesandt von gruendling Registriertes Mitglied am 13.02.2006 - 21:50:

hallo hab da mal ne frage ,evtl. gleich mal an den "trilaminator"
hauptregler an 210cm schlauch , das ist doch nach "dir" oder?ich hab schon ein wenig interesse dafür,will mich aber nun nicht gleich im tec forumbereich lächerlich machen,sorry aber wie wird da der schlauch geführt,sind da noch irgendwelche kletts im spiel,das der schlauch nicht irgendwie zur seite abhaut und sich irgendwo verheddern kann?



Antwort von hape Registriertes Mitglied am 13.02.2006 - 21:58
Hallo,

schau mal hier Hier klicken

runterscrollen zu Punkt 8

Gruß hape
Antwort von Silberflosse Registriertes Mitglied am 13.02.2006 - 22:05
Oder hier mit Bildern
Hier klicken

Viele Grüsse
Antwort von Anna Registriertes Mitglied am 13.02.2006 - 22:23
wieso willst Du so einen langen Schlauch?
Im Nicht-Hoehlen-Tauchbereich wird auch 1,5m akzeptiert.

Mir reicht mein 1,5m langer Schlauch, reicht problemlos um dem Buddy Luft zu geben bzw. ist in der Ausbildung auch angenehm bei Uebungen
Antwort von gruendling Registriertes Mitglied am 13.02.2006 - 22:43
nun es ist so,bin gerade dabei meine konfiguration etwas "umzurödeln" und gewisse sachen finde ich da so aus dem dir bereich sinnvoll bzw.könnten es werden.spezielle sachen eben die mich schon manchmal zum nachdenken bewegt haben wie z.b. selber an die ventile rankommen,das ist schon nicht leicht.bin kein solotaucher aber immer im zweifelsfall möchte ich mich doch lieber auf mich selber verlassen können.
Antwort von Mart Registriertes Mitglied am 13.02.2006 - 23:18
@ Silberflosse

Wow, die Bildgeschichte ist klasse! Nicht so sehr wegen der Schlauchwickelei, aber ich finde es echt beeindruckend, daß der Typ auf dem Foto noch gerade stehen kann! Hat der `ne D20 auf dem Rücken? Und `nen Akkutank? Und `ne Stageflasche vorn? Wow, wenn man bei DIR noch lernt, wie man das längerfristig ohne Bandscheibenvorfall macht, gebe ich meine Vorbehalte gegen DIR auf.
Antwort von Silberflosse Registriertes Mitglied am 13.02.2006 - 23:31
@Mart
So wie es aussieht, ist es wohl eine D20, allerdings ist die eine Stage wohl eher symbolisch. Hätte keine Idee für einen TG, wo ich mit einem Dekogemisch auskommen könnte, wenn ich eine D20 verwende.
Hat übrigens nichts mit DIR zu tun, sondern einfach nur mit Dekompression und vernünftigem Einsatz der Gase
Naja, um Bandscheibenvorfällen vorzubeugen, sollte man etwas trainiert sein und die Stages "im" Wasser an- und ablegen.
Gruss
Silberflosse
Antwort von Scuba Dude Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 02:55
Was ich noch beeindruckender finde ist, wie laessig der Typ die Maske auf der Stirn traegt. Nicht mal die vermeindliche coole Version mit dem Band nach vorne. Wie viele Ersatzmasken sind in dem Falle nach DIR vorgeschrieben? Seit wann werden unter ernsthaften Tieftauchern hellere Farbtoene als tiefschwarz toleriert? Und wieso verdammt noch mal kann ich es nicht lassen solche albernern Fragen zu stellen? Vielleicht hat das was mit der Karnevallszeit zu tun, die entweder direkt vor der Tuer stehen muesste oder am Ende sogar schon wieder vorbei ist...

Antwort von amliebstentrocken am 14.02.2006 - 07:35
@ Anna

wie ist denn die richtige schlauchführung mit dem 1,5m schlauch?

Muss ja anders sein wie mit dem 2,1m schlauch...

Vielen dank im vorab!
Antwort von Mart Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 07:54
@ Scuba Dude

Danke! Genau das waren die Fragen, die ich mich nicht zu stellen getraut habe....
Antwort von Bullari Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 07:56
Also ich habe auch schon einen 210 cm Schlauch verwendet als ich noch mit dieser ekeligen Sporti-Ausrüstung (ADV-Jacket und Monoflasche) getaucht bin.
Wer wirklich schon mal so einen Schnorrer von Buddy über längere Zeit schwimmend mitversorgen musste, weiss das zu schätzen
Antwort von Bozo Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 09:00
Der 1,5m Schlauch wird genauso geführt wie der 2,1m , liegt dann in der Achsel und nicht um die Lampe.

DerBozo
Antwort von amliebstentrocken am 14.02.2006 - 09:14
@ Bozo

der 1,5m schlauch wird dann aber nicht zwischen flasche und wing geführt, sondern zwischen wing und körper. Oder???

Danke im vorab!
Antwort von Bozo Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 09:43
@amliebstentrocken

Wäre natürlich schön wenn der Schlauch auch zwischen Wing und Flasche geführt wird. Klappt auch meistens, wenn die Körperlänge stimmt. Meistens gehört der 1,5m Schlauch zur Freiwasserausstattung und wird mit kleineren Wings kombiniert.
Antwort von Anna Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 13:48
bei mir funktioniert das mit der Schlauchfuehrung zwischen Wing und Koerper

@Bullari
ich habe schon oefters Taucher mit meinem 1,5m Schlauch eine Weile mitversorgt und finde die Länge optimal.
Antwort von Eddilein Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 14:31
Wie geht das mit dem Lampentank?
Wenn ich denSchlauch unter(!) dem Lampentank herum führe kann ich doch den Schlauch nicht mehr die volle Länge meinem Buddy zur Verfügung stellen? Der Schlauch wird dann unter dem Lampentank hängen bleiben?
Oder verstehe ich da was falsch?
Antwort von ChristianG am 14.02.2006 - 16:17
Hallo Eddilein

Schon klar, dass deinem Buddy nicht sofort die ganze Schlauchlänge zur Verfügung steht.Nach Abgabe des Reglers ist aber auf jeden Fall schon einmal die Gasversorgung des Tauchpartners gesichert, was entscheident ist.Wenn der Partner mit Luft versorgt ist kannst du mit einem Handgriff den Schlauch vom Akkutank lösen, so dass dann die gesamte Schlauchlänge zur Verfügung steht.
So einfach ist dass

Gruß Chris
Antwort von ChristianG am 14.02.2006 - 16:18
Sorry Smily sitzt falsch
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 16:36
Q: Braucht der DIRler bei einem Tauchgang zur Mittagszeit, Hochsommer, flach, klares Wasser, einen Akkutank?
A: Ja, zur Schlauchbefestigung.

Q: Ist es ok, einen langen Schlauch zu nehmen, der nicht vom Reglerhersteller selbst ist?
A: Ja, sofern der zulässige Druck (und natürlich das Gewinde) paßt. Schläuche direkt vom Reglerhersteller sind meist etwas hochwertiger (sprich teurer). DIRler passen auf, daß der Schlauch nicht etwa gelb ist.

Q: Kann es Garantieprobleme geben?
A: Möglich. Z.B. wenn der Schlauch noch weitere Funktionen hat (z.B. Anzeige der durchgeführten Revision per Farbring) , oder wenn irgendwas verstellt ist (vermutlich durch unsachgemäße Schlauchmontage).
Antwort von Noch Fragen? am 14.02.2006 - 17:23
@Flasche

Q: Braucht der DIRler bei einem Tauchgang zur Mittagszeit, Hochsommer, flach, klares Wasser, einen Akkutank?
A: Ja, zur Schlauchbefestigung.
FALSCH - In diesem Fall wird der Schlauch (engl. Longhose vom Primary [Hauptregler]) zu einer Schlaufe gelegt und unter den Bauchgurt der Begurtung geschoben. Oder --> siehe 150 cm-Schlauch - einfach lose unter dem Arm durchgefädelt, da (meist) Gas im Schlauch ist liegt dieser bei guter Trimmung auch ordentlich am Körper an!

"DIRler passen auf, daß der Schlauch nicht etwa gelb ist."
Ja, das mag wohl so sein - ist aber kein K.O.-Kriterium. Wer es so möchte/lieber mag(?) kann das machen.

Q: Kann es Garantieprobleme geben? ...oder wenn irgendwas verstellt ist (vermutlich durch unsachgemäße Schlauchmontage).

Nee, is klar - das spiegelt natürlich einen großen Wissensschatz wider. Was verstellst Du denn bitte bei der Schlauchmontage? Jetzt komm mir nicht mit Mitteldruck usw. - sonst outest Du dich richtig als "Trocken"Taucher ohne Plan

Wenn man etwas nicht beurteilen kann, sollte man auch nicht seinen Senf dazugeben!

Es gibt glaub ich auf allen Seiten Leute die gern mal etwas übers Ziel hinausschießen Bei der No-DIR Fraktion gehörst Du wohl dazu! Aber bitte, tauch mal ruhig weiter so. Du kannst Dir garnicht vorstellen, was Du verpaßt - außerdem muß ich so nicht befürchten mal mit DIR tauchen zu gehen. Also umso besser

Antwort von Anna Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 17:56
@Flasche,

ich bin uebrigens ueberzeugte MIR-Taucherin

Es ist aber nicht prinzipiell alles schlecht, nur weil es nach DIR ist. Ich habe versch. Schlauchfuehrungen probiert und habe auf die von DIR umgestellt, da sie gewisse Vorteile hat, wenn man gelegendlich mit stage unterwegs ist. Die Farbe vom langen Schlauch ist gelb
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 17:59
@NochFragen
Verstehst wohl keinen Spaß?
Zur Garantiefrage: Entscheidend ist nicht der Fehler (den es allenfalls theoretisch geben könnte), sondern die Möglichkeit des Garantieleistenden, auf den nachträglichen Eingriff zu verweisen. Habe übrigens selbst einen selbstmontierten 2m(*)-Schlauch. Allerdings nicht als "Primary". Als Primary dient mir ein 1,50m-Schlauch (auch nur geschätzt), als Secundary ein normaler ca. 1,10m-Schlauch (auch geschätzt), und als Third der genannte 2m-Schlauch in gelb (und nur den gebe ich weg).

Noch eine Frage:
"einfach lose unter dem Arm durchgefädelt, da (meist) Gas im Schlauch ist liegt dieser bei guter Trimmung auch ordentlich am Körper an!"
Das habe ich zwar schonmal wo gelesen (also hast Du es wohl widergekäut), aber den Satz hätte ich gerne mal erläutert bzw. zerpflückt:
-"Gute Trimmung" wovon? (Trimmst Du etwa Deine lange Hose?)
-Zusammenhang zwischen Gas und engem anliegen am Körper? (Wenn`s in Normaltauchlage am Bauch anliegt, steht`s natürlich am Rücken ab; in Rückenlage umgekehrt, in Kopf-oben-Lage noch anders.)

(*) Sicher, daß es 2,10m sein dürfen? Da sind doch bestimmt Rundungsfehler drin, bei der Umrechnung aus dem US-Maßeinheitensystem.
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 18:08
@Anna
Die Länge vom gelben Schlauch ist lang.
Ich habe auch nichts gegen die Schlauchführung nach DIR, finde aber eine einheitliche Variante besser (einheitlich ist das, was die Mehrheit macht und gelehrt bekommt). Ich will auch nicht von irgendwem ins Gesicht gegrapscht werden und den Regler aus dem Mund gerissen bekommen, sondern den Reserveregler übergeben. Da ist gelb und lang hilfreich.

Ist eigentlich nicht der kurze Schlauch am Gummiband am Hals eher hinderlich, z.B. wenn man mal das Jacket bzw. die Flaschen ablegen will? Da muß man dann ja auch noch den Zweitregler ab- und wieder ranclipsen. Befestigung am Jacket (meinetwegen in Halsnähe) wäre da einfacher.
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 18:11
Anna:
meine Rede: DIR und MIR - Binding-Bier...
Antwort von Silberflosse Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 20:01
@flasche
Sehr selten habe ich so einen Schwachsinn in diesem oder anderen Foren gelesen, wie Du ihn von Dir gibst.
Einfach Null-Ahnung von "techn. Tauchgängen" und laberst so einen Müll daher.

Sorry schonmal für die anderen Mitlesenden, wegen der Ausdrucksweise, aber da fällt mir leider nichts anders ein.

"Hochsommer, flach, klares Wasser"
Da taucht man nicht, Mann/Frau schnorchelt
"Hochsommer, klares Waser, 100m, Höhle, Wrack, 4-6°C"
Wozu braucht man den Akkutank? Vielleicht ein wenig Licht und auch ein wenig Heizung?

Gruss
Silberflosse

Achso, es ist DIR-konform die Revisionen an den Reglern selbst durchzuführen.
Da ist man relativ sicher, dass sie dann auch funktionieren.
Antwort von goldflasche am 14.02.2006 - 20:21
Silberflosse,
ich muß wohl zu tolerant gegenüber den Spinnern mit den großen Pullen, den bebilderten Ankleidevorschriften, den schwarzen Uniformen und dem fehlenden Humor gegenüber gewesen sein, und gelobe Besserung.

Auf den dämlichen Begriff des "technischen" Tauchgangs (ist ein normaler Gerätetauchgang etwa nichttechnisch?) und das von Dir gefälschte Zitat (in Anführungszeichen Höhle, Wrack.. das hast Du erfunden) will ich auch mal verweisen.

Mit solch humorlosen und sturen Leuten will ich nicht verwechselt werden (aber ich will nicht alle schwarzen Taucher über einen Kamm scheren), und abgesehen von Deinen Glaubensbekenntnissen hast Du ja inhaltlich auf meine Fragen nichts zu sagen.

Achso, ich bezweifle, daß der gewöhnliche DIRler fähig ist, eine komplette Reglerrevison selbst vernünftig durchzuführen (keine Einstellvorschriften, kein Material, keine Meßtechnik, keine Erfahrungen); und selbst wenn man den Aufwand treibt: Dann verliert man erst recht die Garantie, je nach Garantiebedingungen.
Antwort von Silberflosse Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 21:40
Tja, Bleiflasche
Glaubensbekenntnisse sind manchmal ganz gut, wenn man überleben will.
Es muss nicht DIR sein, da bist du auf der falschen Spur, aber Wissen und wissen, was man tut, das ist wichtig.
Es gibt übrigens eine klare Definition, was das technische Tauchen anbelagt.
Schau mal in Deinen Ausbildungsunterlagen nach, wo die empfohlenen Grenzen für das Sporttauchen liegen, dann verstehst Du das. Damit habe ich nicht gesagt, dass Technische Taucher andere oder bessere Menschen sind. Ich akzeptiere und respektiere jeden, der seinem Hobby nachgeht und sich Grenzen steckt, auch wir machen das. Was ich nicht akzeptiere, das sind sogenannte Sporttaucher, die sich mit einer Mono-15 auf 50, 60, oder mehr m begeben und dann noch um die Sache abzurunden mit 21/79.
Wenn diese Sporttaucher dann noch ganz stolz sich damit vor frischgebackenen OWD/oder 1* prahlen, was sie doch für tolle Hechte sind, dann sind sie eine Gefahr für die gesamte Tauchgemeinschaft.
Nun bin ich vom Thema abgekommen.
Techn. Tauchen bedeutet nicht nur tief, es bedeutet fundiertes Wissen, eine sehr gute Ausbildung und zuverlässiges Material. Da spielt es keine Rolle ob DIR, oder MIR oder DIL

Nun gelobe ich auch Besserung gegenüber dem Tauchladen um die Ecke, wo meine Regler excellent und kostengünstig gewartet werden, wo ich alle Gase zum Spottpreis bekomme und immer ein freundlicher Intructor auf mich wartet um mir einen tollen Schwimmbadsteilwandtauchgang zu verkaufen.
Naja, dieses teuflische, heimtückische Helium, das hat er leider nicht.
Antwort von gruendling Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 22:11
hallo und vielen dank für die zahlreichen infos,hab gar nicht vermutet das dieses thema so einen grossen glaubenskrieg auslösen kann,trotzdem besten dank und streitet euch nicht sondern taucht lieber.....
Antwort von goldflasche am 14.02.2006 - 22:11
@Silberlocke
Na, in dem Ton kann man ja diskutieren
Unabhängig von Glaubensbekenntnissen (die Vor- und Nachteile haben können) und vom wirklich albernen Begriff des "technischen" Tauchens (egal, wie verbreitet er ist; TEK wäre noch akzeptabel): Es gehört keinerlei besondere TEK-Tauchqualifikation dazu, um nur über Schlauchlänge, -farbe und -führung zu reden. Und ich find`s albern, das so penibel und bebildert vorschreiben zu wollen, und dann noch im Gegensatz zu dem, was die üblichen Ausbildungsorganisationen so treiben, und (ganz praktische Sicht) im Gegensatz zu dem, was die Hersteller so standardmäßig ausliefern.

Nicht daß die lange Hose unterm Akkutank und die kurze Hose am Gummihalsband schlechter wären, aber daß sie eindeutig besser sind (inclusive der Vorstellung, der luftholende Buddy würde einem den Regler aus dem Maul reißen), das kann ich nicht erkennen. Und wenn`s nicht eindeutig besser ist (aus meiner Sicht), dann gebe ich kein Geld für einen solchen Standard einer Minderheit aus, sondern mache es so, wie ich es für richtig halte: Hauptregler behalte immer ich, Zweitregler für mich (auch von rechts kommend) ist am Jacket in Halsnähe, und gelber Oktopus am langem gelbem Schlauch, von links kommend, ist notfalls für den Buddy.

Übrigens halte ich "fundiertes Wissen, sehr gute Ausbildung" für maßlos übertrieben. So theorielastig ist auch das TEK-Tauchen nicht; das lernt man (was das Bißchen Theorie angeht) schnell (so weit bin ich noch nicht, und will es vielleicht auch nicht). Die Praxis (viele Tauchgänge) ist natürlich eine andere Frage, aber bekanntlich kann man ja TEK-Taucher per schneller Ausbildung und großer Geldausgabe werden. Also letztlich per großer Geldausgabe. Abitur wird ja wohl nicht vorausgesetzt, nur Geld und das richtige schwarze Glaubensbekenntnis
Antwort von mic Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 22:43
...Als Primary dient mir ein 1,50m-Schlauch (auch nur geschätzt), als Secundary ein normaler ca. 1,10m-Schlauch (auch geschätzt), und als Third der genannte 2m-Schlauch in gelb (und nur den gebe ich weg).

Ok, mach doch was Du willst Ich frage mich aber ob Du schon mal eine "scharfe" Situation erlebt hast. Ich meine ok, dein Buddy mag vielleicht so drauf sein vorher höflich zu fragen - aber in einer Situation in der er keine Luft hat, wird es wahrscheinlich anders kommen. Da möchte ich dann nämlich einen Regler von dem ich weiß er funktioniert - und zwar sofort.

Ist in der Regel der Fall bei dem, aus dem mein Buddy gerade atmet. Das dient dazu die Situation, zu entschärfen und die Gasversorgung des Empfänger sicherzustellen. Damit ist das Problem dann erstmal behoben. Jetzt kann ich mit dem Buddy entspannt eine passable Lösungsmöglichkeit aussuchen. Der Spender nimmt sich seinen Backup-Regler der mit einem kurzen Nicken (Kinn zur Brust) im Mund ist und fertig.

...und als Third der genannte 2m-Schlauch in gelb (und nur den gebe ich weg). Mein Gas ist mein Gas, was?
Erkläre mir doch mal bitte sachlich und nachvollziehbar begründet warum Du drei Regler benutzt? Ich seh dafür keinen Grund, zwei Systeme am Rückengerät reichen mir, wenn es etwas länger oder tiefer wird, dann nehm ich gern ein oder zwei Stages mit, damit ist gut.

...Noch eine Frage:
"einfach lose unter dem Arm durchgefädelt, da (meist) Gas im Schlauch ist liegt dieser bei guter Trimmung auch ordentlich am Körper an!"
Das habe ich zwar schonmal wo gelesen (also hast Du es wohl widergekäut),

Ohhh Flasche, das muß man nicht wiederkäuen (wo soll das denn stehen?!) - das kann man erfahren und erleben - wenn man es einmal ausprobiert hat

...aber den Satz hätte ich gerne mal erläutert bzw. zerpflückt:
-"Gute Trimmung" wovon? (Trimmst Du etwa Deine lange Hose?)

Nein, das ist überhaupt nicht nötig. Die Schlauchlänge ist so bemessen, das sie zu der Konfiguration paßt. Sprich der Schlauch geht hinter dem Wing runter (relativ straff), wird durch den Lampentank locker an den Körper gepreßt und liegt an der Unterseite des Taucher an (da der Schlauch schwimmt - weil eben Gas drin ist). Dann läuft er um den Hals - falls Du Dir das nicht vorstellen kannst, dann guck Dir die Bildchen nochmal an!
Mit Trimmung meine ich die Wasserlage - die im besten Fall horizontal ist (Wasserwiderstand). Das ist u.a. in Höhlen/Wracks, die etwas delikat sind (von den Schwebeteilchen -> Sichtverhältnisse) hilfreich, allerdings - da DIR ein Gesamtkonzept ist - in Verbindung mit der richtigen Flossenschlagtechnik

-Zusammenhang zwischen Gas und engem anliegen am Körper? (Wenn`s in Normaltauchlage am Bauch anliegt, steht`s natürlich am Rücken ab; in Rückenlage umgekehrt, in Kopf-oben-Lage noch anders.) Sorry, das das Quatsch ist belegen wohl einige Tauchgänge die ohne die von Dir genannten Nachteile durchgeführt wurden. Rückenlage, Kopf-oben-Lage ? Hallo, gehts noch? Siehe Gesamtkonzept

So und weiter geht´s - sorry folks, das ist definitiv das letzte Mal das ich hier meine Freizeit verdaddel!

... finde aber eine einheitliche Variante besser (einheitlich ist das, was die Mehrheit macht und gelehrt bekommt).

Aha, ok - jetzt versteh ich: einheitlich ist das was die Mehrheit macht... Ich kenn einige Taucher bei deren Schlauchwirrwarr blicken die selbst kaum durch, und dieser Mist von im Dreieck blabla ist also deshalb - weil es die Mehrheit macht - besser??? Überleg doch mal selber, einer taucht mit drei Reglern, einer hat eine Kamera dabei, der nächste taucht wieder anders - also auf diese Einheitlichkeit möchte ich mich nicht verlassen, aber bitte!

Ist eigentlich nicht der kurze Schlauch am Gummiband am Hals eher hinderlich, z.B. wenn man mal das Jacket bzw. die Flaschen ablegen will?

Zum ersten Teil deines Satzes, nein. Nenn mir mal eine Situation, in der ich mich von meiner Gasversorgung trennen "möchte". Wenn die Umstände es erfordern, komme ich mit einer anderen Konfiguration (Side-mount) wieder - kein Kompromiß, niemals leg ich mein Gerät UW freiwillig ab (auch wenn es geht, dafür reicht der Schlauch vom Backup!) Also falls ich in einem Netz hängen sollte schneidet mich mein Buddy raus, Leinenverwicklungen (Flaschenventile,Flossen usw.) kann man auch weitgehend vermeiden oder beheben lassen.

So, hmmm hab gerad mal nachgelesen - das sind ja noch 2,3 gute Postings dazugekommen. Aber nicht mehr heute

Michael

PS: Ob es nun 2,10 m oder nicht sind (7 Fuss?) ist mir pupegal. Man ist ja kein Prinzipienreiter, aber ich kann der Siilberflosse nur zustimmen
So Frieden und erstmal Ruhe
Antwort von mic Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 22:55
So theorielastig ist auch das TEK-Tauchen nicht;

[Meinst?!!]
das lernt man (was das Bißchen Theorie angeht) schnell (so weit bin ich noch nicht, und will es vielleicht auch nicht).

Die Praxis [ist viel schwerer, zumindest für mich aber Übung, Übung und fortwährendes Üben]
(viele Tauchgänge) ist natürlich eine andere Frage,
aber bekanntlich[? Wußte ich noch nicht, wer sagt denn sowas]
kann man ja TEK-Taucher per schneller Ausbildung und großer Geldausgabe werden.

Das mußte noch raus, und SILBERFLOSSE bitte verbessern!

So gute Nacht, bin mal gespannt was hier noch an stichhaltigem auf den Tisch kommt!
Und achja - klar versteh ich Spaß, was meinste
Antwort von Anna Registriertes Mitglied am 14.02.2006 - 23:18
@Flasche

Hast Du schon einmal selbst eine Situation gehabt, wo Du Luft vom Buddy wolltest oder er von Dir?

In dem Augenblick willst Du eigendlich nur eins und das ist Luft. Wenn nícht freiwillig, dann nimmst Du das erst Beste, das Du gerade bekommst. Ob das so mit uebergeben immer funktioniert???

Im Normalfall hat man genuegend Zeit, seine Ausruestung zu versortieren, wenn man sie ausziehen will, da spielt die Zeit, um den Automat vom Hals wegzumachen auch keine Rolle.
Antwort von malamut68 Registriertes Mitglied am 15.02.2006 - 09:17
OOA-Situationen sind ja nicht immer gleich richtige Notfälle, manchmal lohnt es sich auch bei zu wenig Luft gegen Ende des Tauchganges, während des Sicherheitsstops Luft vom Tauchpartner zu holen um den restlichen Aufstieg und die Oberflächenphase sicher abzuschließen.

Diese Situation hatte ich nach einem anstrengendem Strömungstauchgang. Durch Hinsehen und Kalkulation wußte ich(er15, ich 10), daß er über eine große Restmenge an Luft verfügte. Bei knapp 50bar wollte ich eine größere Sicherheitsreserve während Sicherheitsstop und Oberflächenphase. Ich signalisierte meinem Tauchpartner "habe keine Luft, brauche Luft", war schon ein bißchen erstaunt, als er den Kopf schüttelte! Also ran an den Kumpel und mir seine redundante zweite Stufe geschnappt.
Durch den Buddycheck und die Besprechung des Verhaltens bei Notfällen wußte ich wo sie sitzt.

Wie glaubt Ihr, hätte er reagiert, wenn ich ihm seinen Schnuller aus dem Mund gezogen hätte? Eben?*

Grau ist alle Theorie, unter Druck (im doppelten Sinne) reagieren wir alle vollkommen anders als wir es uns gerne von uns vorstellen würden.

Dagegen helfen nur einfache Regeln, Besprechung über das Verhalten bei Notfällen und üben, üben, üben.

*Den möchte ich sehen, der mir mit JAX-Mundstück meinen Regler aus dem Mund nimmt, wenn ich nicht will.
Antwort von goldflasche am 15.02.2006 - 11:00
@mic (alias NochFragen):
"Ok, mach doch was Du willst"
Genau das ist die richtige Einstellung.
"sorry folks, das ist definitiv das letzte Mal das ich hier meine Freizeit verdaddel!"
Na, entweder *willst* Du begründen, was Du sagst, oder Du läßt es als festen Glauben stehen; dann braucht es (und gibt es vermutlich auch) keine eindeutige Begründung. Wenn da aber etwas die überhebliche Grundeinstellung hervorlugt, daß nur Dein Glaube der richtige ist: Da liegst Du (wie viele Andere auch) natürlich falsch.

"Da möchte ich dann nämlich einen Regler von dem ich weiß er funktioniert - und zwar sofort."
Notfalls kann er ja (vorübergehend), wenn er es vom DIR-Standard her so gehört haben sollte, meinen Hauptregler bekommen. Hat er sich beruhigt, wechselt er nach kurzer Zeit auf den Gelbschlauchregler, und ich habe meinen schönen Hauptregler wieder.
Lieber wär`s mir aber, er würde ordentlich fragen, wie er`s ursprünglich (wie die Mehrheit) beim Tauchkurs mal gelernt hat; dann bekäme er gleich den Gelbschlauchregler. Richtig herum gereicht, und blubbernd, also Luft liefernd.

"Erkläre mir doch mal bitte sachlich und nachvollziehbar begründet warum Du drei Regler benutzt?"
Ein wunder Punkt...
Das hat historische Gründe, ehrlich gesagt. Auch wenn ich da jetzt selber was eingestehe: Ich hatte blöderweise zuerst nur 1 Regler mit Oktopus gekauft, erst später den notwendigen kompletten Zweitregler, und sah so eine günstige Möglichkeit, den Oktopus mit langem gelben Schlauch sinnvoll weiter zu verwenden. Und bei simplen Flachwassertauchgängen erspare ich mir den Zweitregler gegebenenfalls (also nur Erstregler mit Oktopus und 1 Flasche, auch bei Urlaubs-Leihflasche mit 1 Abgang kein Reglerumbau nötig).

"wenn es etwas länger oder tiefer wird, dann nehm ich gern ein oder zwei Stages mit, damit ist gut."
Der Trend geht also ohnehin zum Drittregler (allerdings komplett). Ist natürlich noch besser; vielleicht später mal.

Danke für die ausführliche Erläuterung der Spruchweisheiten zur DIR-gemäßen Schlauchführung, ganz logisch erscheinen sie mir nicht. Nicht grundlegend falsch, aber nicht eindeutig bestimmt und begründet bzw. besser.

"Mit Trimmung meine ich die Wasserlage - die im besten Fall horizontal ist"
Ah, jetzt, ja. Man hat also, wenn man als DIR-Schläuchler Gas in den Primary-LongHose füllt, und gut getrimmt ist, den Schlauch (Verzeihung die Hose) gut anliegen? Ach so ist das. Gut zu wissen

"da DIR ein Gesamtkonzept ist"
Und da scheitert es dann. Da müßte ich ja die komplette Ausrüstung umstellen, um das künstlerische Gesamtkonzept auch zu erfüllen; ist mir zu aufwendig. Da mache ich auch mit der Schlauchführung keine faulen Kompromisse

"dieser Mist von im Dreieck blabla ist also deshalb - weil es die Mehrheit macht - besser?"
Nein, aber (je nach Taucher) auch nicht schlechter, und jedenfalls billiger. Wenn ein halbwegs einheitlicher Standard da ist, und man einen neuen Standard schafft (z.B. zur Reglerübergabe oder Schlauchführung), schafft man nur weitere Verwirrung. Der PADI-Taucher wird vielleicht den gelben Zweitregler rechts (oder links) am Jacket suchen, dann (weil nicht vorhanden) den am Hals hängenden Regler grapschen, und nicht, wie von DIR vorausgesetzt, den Regler aus dem Mund zerren. Oder er wird (wie gelernt) fragen; in dem Fall ist es ohnehin egal, wo der zu übergebene Regler gerade hängt, wenn man es weiß.

"Überleg doch mal selber, einer taucht mit drei Reglern, einer hat eine Kamera dabei, der nächste taucht wieder anders - also auf diese Einheitlichkeit möchte ich mich nicht verlassen, aber bitte!"
Solange es verschiedene Hersteller und Ausrüstungsvarianten gibt, solange ist das eben so. Und nur bei Notsituationen (Reglerübergabe, Ventilschließen, Inflator bedienen) ist Einheitlichkeit ja überhaupt von Bedeutung. Und in der Armee natürlich
Wer große Einheitlichkeit will, soll die Standardausrüstung der Tauchschulen zum Standard erheben
(Nein, besser nicht.)

Nein, ich habe nichts gegen Doppelflaschen, Stages, Akkutanks und lange Schläuche. Nur die Begründungen dafür und die angeblich eindeutigen Vorteile finde ich oft albern. Mit etwas Nachdenken kommt man nämlich auch mit der billigen Standardausrüstung für übliche Tauchgänge zur gleichen Sicherheit, bei weniger Aufwand.

Aber zugegeben, es gibt beim TEK- oder DIR-Taucher schon einen Vorteil: Man kann ihn (kleidungsmäßig) nicht mit einem Tauchanfänger verwechseln, und man sieht, daß er etwas Geld hat.
Antwort von mic Registriertes Mitglied am 15.02.2006 - 12:10
Naja, sorry Flasche das ich dir nicht die erwarteten Infos geben kann, bin halt kein Instructor. Außerdem hab ich auch gar keine Lust hier groß rumzuphilosophieren, geh mit Gott und zieh dein Ding durch ist doch ok, oder?

Grüße aus dem hohen Norden

Mic
Antwort von Silberflosse Registriertes Mitglied am 15.02.2006 - 12:12
Vielleicht noch was zum Abschluss:

"OOA-Situationen sind ja nicht immer gleich richtige Notfälle, manchmal lohnt es sich auch bei zu wenig Luft gegen Ende des Tauchganges, während des Sicherheitsstops Luft vom Tauchpartner zu holen um den restlichen Aufstieg und die Oberflächenphase sicher abzuschließen"

Möchte mich jetzt aber an den guten Ton halten.
Wenn eine solche Situation eintritt, so sind Fehler vorausgegangen.
Egal ob Strömung oder andere Dinge, der Tauchgang wurde nicht richtig geplant.

Scherz:
Q: Wie plant ein Sporti seinen TG?
A: Ne 12er reicht ungefähr ne dreiviertel Stunde

Übrigens ist eine Tecausrüstung nicht teurer als eine Sportausrüstung, mal von Scootern und Kreiseln abgesehen.
Welcher Sporti hat einen Tauchcomputer für 89,-€
und gibt sich mit einen "veralteten" Regler wie den TX50 zufrieden?
Finni ist ja auch nicht sportgemäss, sondern luftintegriert mit Sender ist cool, oder ein "bring mich heim-Kompass"

Grüssle
Antwort von mic Registriertes Mitglied am 15.02.2006 - 12:16
Ich wollt´es so nicht sagen, ist doch egal. Soll er selbst die Erfahrungen machen.

Over and out!

Antwort von malamut68 Registriertes Mitglied am 15.02.2006 - 12:21
Einer OOA-Situation sind IMMER Fehler vorausgegangen!

Aber nachdem wir alle nicht ohne Fehler sind, bereiten wir uns darauf vor.

Der halbe DIR-Tanz dreht sich nur darum unbeabsichtigte selbstmörderische Tendenzen abzufedern.

Nur: Schnulli aus dem Mund reißen ist IMHO Praxisfremd.
Antwort von Silberflosse Registriertes Mitglied am 15.02.2006 - 13:40
@malamut68

Wenn Du das Gefühl hast, es geht nicht mehr, dann wirst Du der erste sein, der den Schnulli aus dem Mund reissen wird.
Antwort von goldflasche am 15.02.2006 - 13:53
@Silberflosse
Wenn laut DIR gelehrt wird, daß der Schnulli aus dem Mund des Gegners gerissen wird, dann passiert das auch. Selbsterfüllende Prophezeiung. Hoffentlich (glaube es eher nicht) niemals ohne Folgen, auch für den, der darauf nicht vorbereitet ist.
Antwort von JR_Newman Registriertes Mitglied am 15.02.2006 - 14:25
hallo,
@goldflasche
nur zu deiner Sicherheit möchte ich noch etwas zu deiner drei Regler Konfiguration anmerken.
Wie ich aus deinen vorherigen Beiträgen entnehmen kann, gibst du im Notfall den Octopus an deinem ersten Regler her aus dem du aber auch selbst atmest. Damit kann der aber bei hohem Druck und niederer Temperatur und dann doppelter Luftlieferleistung sehr schnell vereisen. Du solltes also doch eher den Octopus abschrauben wenn du mit getrennte Reglern tauchst.

Gruss JR
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 15.02.2006 - 15:24
@JR
Danke, ich weiß das natürlich. Dann bliebe *mir* immer noch der Zweitregler, dem Buddy notfalls die Wechselatmung, falls dessen eigenes Problem inzwischen nicht behoben ist. Eigenen abblasenden Anschluß schnell zumachen, etwas höher tauchen (senkt Luftverbrauch), hoffen daß das Problem nach einiger Zeit verschwindet (Anschluß wieder öffnen). Evt. ganz auftauchen. Aber prinzipiell hast Du natürlich recht. Das hat aber nichts mit der Schlauchführung zu tun, um die es hier ja ging.

Und wenn ich die Gefahr wittern würde (tief/kalt), könnte *ich* ja nach Oktopus-Reglerübergabe an den Buddy, aber schon vor dem Vereisen, in Ruhe von meinem sehr guten Hauptregler auf meinen guten Zweitregler wechseln, und dem Buddy dennoch den häßlichen gelben Oktopus lassen; ergibt ja auch Teilung des Luftdurchflusses auf 2 erste Stufen.

Ich gebe zu: 2 Regler an Doppelflasche sind die einfachere Lösung. Aber ich spare mir die Umschrauberei bei nur 1 Ventil an 1 Flasche und habe eine weitere Variante. Ich habe die optimale Schlauchposition für jeden Fall (für mich oder für den links neben mir tauchenden Buddy).
Außerdem habe ich nicht in jedem Falle 1 Monoflasche mit 2 Ventilen oder 2 Flaschen mit identischem Luftvorrat, da kann es für mich auch vorteilhaft sein, wenn beide Taucher aus 1 Ventil atmen (Hauptregler+Oktopus).

Gut, wenn ich ständig mit großer Doppelflasche und evt. zusätzlicher kleiner Flasche tauchen würde, wäre der Oktopus endgültig überflüssig. Vielleicht stolpere ich vorher mal über eine 1. Stufe (als Drittregler) für fast umsonst, dann brauch ich den Oktopus nicht wegzuschmeißen; das widerstrebt mir.

Will also sagen: Es führen mehrere Wege nach Rom, je nachdem, von wo man startet, und wie man gerne reist.
Antwort von Silberflosse Registriertes Mitglied am 15.02.2006 - 23:09
OK Fläschlein,
nun gebe ich mich geschlagen und wünsche Dir und Deinem Buddy, dass Ihr alle Tauchgänge mit der "Wir(r)-Konfiguration überlebt, und das auch ohne grössere Schäden.
Grüssle vom Bodensee
Antwort von Anna Registriertes Mitglied am 16.02.2006 - 00:18
@Silberflosse

stimme Dir zu

@Flasche

ich sehe, wir koennten nicht zusammen tauchen gehen.TG´s im Suesswasser, egal ob mit kleiner oder grosser Flasche, egal ob tief oder flach, ich habe immer 2 erste Stufen dran. Taucher, die mit mir tauchen wollen (Ausbildung im 5m Bereich mal ausgenommen) haben dies auch, oder brauchen andern Buddy. Das hat jetzt zwar mit der Schlauchlänge und Konfig nichts mehr zu tun, muss ich aber trotzdem schreiben.

Selbst im Roten Meer habe ich ein Nautec-Ventil dabei und meine 2 ersten Stufen. In dem Falle aber nicht wegen Vereisung
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 16.02.2006 - 11:40
@Anna
Unsinn. In der Realität, beobachte einfach die Taucher um Dich herum, tauchen viele mit schlechterer Ausrüstung. Ich tauche natürlich meist mit 2 getrennten Flaschen und Reglern. Der *zusätzliche* Oktopus verringert dabei nicht die Sicherheit, ist dann allenfalls überflüssig.

Wenn ich im Sommer bei 10..15m-Tauchgängen oder ausnahmsweise bei Leihflasche mit nur 1 Ventil nur mit 1 Stufe + Oktopus tauche, ist das immer noch akzeptabel, solange ich nicht im Dekobereich bin (was bei geringer Tiefe unwahrscheinlich ist). Bei 10m-Tauchgängen Doppelflasche und 2 Regler finde ich übertrieben; es schadet zwar nichts, dient aber auch kaum der Sicherheit. Aus der Tiefe komme ich auch bei plötzlichem Reglertotalausfall und sogar ohne Buddy noch in halbwegs akzeptabler Weise hoch (keine Deko vorausgesetzt).

Ich will Dir nicht Deine hohen Sicherheitsstandards (30l-Jacket, immer Doppelregler) ausreden, aber DIR-gerechte Schlauchführung und Verzicht auf *zusätzlich* montierten Oktopus (und evt. auch Doppelregler bei 10m-Tauchgängen) zähle ich nicht zur Kategorie "Sicherheit".

(Du meinst, Ausbildung findet nur im 5m-Bereich statt, oder bei 10m-Ausbildung würden Tauchschulen Doppelregler stellen? Träum weiter.)
Antwort von Sehr skeptisch am 16.02.2006 - 12:42
@silberflosse, anna

Lasst doch gut sein, der eine lernt es so - der andere so... und andere nie

By the way, ich würd mich mal vvom begriff nullzeit freimachen, pulle!

("oder bei 10m-Ausbildung würden Tauchschulen Doppelregler stellen? Träum weiter.)")
Naja, also wenn die Ausbildung im kaltwasser stattfindet, möchte ich eigentlich das der tl auch einhält was (auch immer) seine standarts aussagen.
Doppelregler - wo hast du das denn gehört, oder eist das eine eigene wortkreation ich dachte man nent das unabhängige atemreglers



Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 16.02.2006 - 13:00
@Anna:
P.S. Nautecventil:
Abgesehen von der ungünstigen Bedienbarkeit des Ventilvorsatzes:
Du weißt schon, daß die Redundanz durch die Einzelflasche, das vorgeschaltete Flaschenventil (Flascheneinzelventil; kann kaputtgehen), den zwischengeschalteten Anschluß Flasche-Nautec (O-Ring) usw. überhaupt nicht perfekt ist? Bei 100EUR Preis für den Nautec-Vorsatz würde ich wohl mehr Sicherheitsgewinn erwarten. Mit einer kleinen, urlaubsgeeigneten Ponyflasche (gebraucht billig kaufbar) ist das erzielbar; jedenfalls für normale Tauchgänge bis ca. 40m. Das böse Wort (SpareAir) will ich mal vermeiden; ist ja auch noch teurer.

(@Unregistrierter Skeptiker:
Lern erstmal deutsch, und "Nullzeit" habe ich nirgends gesagt. Doppelregler ist als Wort schön kurz.)

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