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schwere und leichte D8,5
Abgesandt von Steeldeepdiver Registriertes Mitglied am 03.09.2010 - 22:00:

Es gibt die D8,5 z.B. von BTS mit 10,5kg/Flasche und andere mit 10,4kg/Flasche welche ist die "bessere" ?

Warum gibt es zwei unterschiedliche 8,5Liter Flaschen?





Antwort von Doppeldreier Registriertes Mitglied am 03.09.2010 - 22:31
Fertigungstoleranzen und den Unterschied von 0,1 kg/Flasche kannst du sicher vergessen. Wir reden hier von einen Unterschied von 200g.

Von Roth (Frankreich) gibt es noch 8,5l Flaschen mit 8,3 kg/Flasche, der Unterschied ist dann schon erheblich. Vorteil: Du brauchst Blei und das kannst du wiederum verteilen wie du willst. Flaschengewicht ist fix verteilt und nicht zu verändern.

Gruß,
D3
Antwort von Steeldeepdiver Registriertes Mitglied am 03.09.2010 - 22:35
heißt also die 10,5kg Flaschen haben eine etwas dickere Wandung? Auf Blei will ich eigentlich wenn ich auf schwere Doppelflaschen umstelle dann komplett verzichten! Evt. nur 1-2kg(aber mehr als 3kg sollten es auf keinen Fall dann sein!) Blei bei sehr dicken Unterziehern!
Antwort von Doppeldreier Registriertes Mitglied am 03.09.2010 - 22:55
ne, eher sind am Boden und Schulter mehr Metall gelandet aber man kann nicht generell sagen, dass die Wandung stärker ist.

Warum auf Blei verzichten? Du kannst mit Blei prima die Trimmung einstellen. Geht aber nur wenn du es am Flaschengewicht sparen kannst, sonst wirst du zu schwer.

Gruß,
D3
Antwort von Tariernix Registriertes Mitglied am 03.09.2010 - 23:20
Hör mal, Steeldeepdiver: allein um einen Trocki mit normalem 200 g-Unterzieher samt Mensch zum Abtauchen zu kriegen, brauchst Du 13-15 kg Blei; kürzlich ausprobiert. Wie willst Du da mit schweren Flaschen ohne Blei auskommen?

Der einzige Weg dazu ist ein D12/300 bar, aber das mußt Du Dir erst mal geben! Das ist nicht nur an Land bleischwer, UW bist Du auch gelenkig wie ein Containerdampfer - Vergiß es. Zwischen normalerweise 6 - 8 kg Blei hat jeder Trockitaucher mindestens, am Anfang sind es auch schon mal 14 kg.
Antwort von luft4breakfast Registriertes Mitglied am 04.09.2010 - 00:33
@Steeldeepdiver
Versuch macht klug. Einer meiner unschönsten Tauchgänge war mal ein dummer Versuch D12 ohne Blei zu tauchen (Trilaminat mit 200g Thinsulate). Runter war auch kein Problem, aber mit 70 Bar weniger dann unten zu bleiben war das pure Elend.. Zum Glück stand keine Deko an und den Sicherheitsstop habe ich dann auch gepflegt ausfallen lassen.
Mit D8,5 trocken und ohne Blei zu tauchen, das halte ich für schwierig bis unmöglich.
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 04.09.2010 - 07:53
Eigene Ausstattung: D 8,5 schwer,dünnes Stahlbackblech, Trila+ Weezle Compact: 2Kg V-Blei, reichen auch bei fast leeren Flaschen; Winter Weezle Extreme+: 4-6 Kg V-Blei. Werte für Süßwasser.
Antwort von Steeldeepdiver Registriertes Mitglied am 04.09.2010 - 08:28
@26 Gäste
hast Du mal versucht den Weezle compact ohne Blei zu tauchen?

Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 04.09.2010 - 09:13
Nein. Das wäre mir bei leeren Flaschen zu wenig Reserve. Die zwei Kg verwende ich aber eher nur zu Trimmzwecken (sie sitzen ziemlich weit unten Richtung Flaschenende.
Antwort von klarwassertaucher Registriertes Mitglied am 04.09.2010 - 09:40
Moin, vielleicht nur mal als Anregung für die eigene Konfiguration (und um die angeblichen Vorteile der "DIR- Konfiguration" mit ausschließlich schweren Flaschen und fixem Blei zu relativieren): Ich habe durchaus schon Tauchgänge gemacht, bei denen ich das Rigg unter Wassser ablegen musste. Dafür muss man Rigg und Body aber separat eintarieren können- was ohne Blei am Körper in einem Trocki aber praktisch unmöglich ist. Ich brauche im Trilaminat mit einem 200er Unterzieher und Vollgummiflossen mindestens 6 kg Blei, um abtauchen zu können, beim "Winterweezle" sind es noch gut 2 kg mehr, und da ist schon absolut keine "Komfortluft" mehr im Anzug. Auch wenn die Herren DIR- Taucher noch so abschätzig den Mund spitzen: Egal ob mit ADV oder Wing, mindestens 8 kg Blei bleiben bei mir im Hosenträgerbleigurt am Körper- separat abwerfbar in Kilostücken. Mit leichten Flaschen (D8,5 Roth oder D10 Faber alt) kommt man mit dieser Konfiguration sogar bei geplatztem Wing UND abgesoffenem Trocki noch heil hoch- auch (und besonders) als Solotaucher. Vielleicht ist das in stillen Stunden dem einen oder anderen auch mal eine Überlegung wert....
Hartmut
Antwort von Steeldeepdiver Registriertes Mitglied am 04.09.2010 - 10:11
also von geplatzen Wing´s habe ich noch nie was gehört oder gelesen? Wie soll das den gehen? Da ich auch gerade dabei bin mir ein Wing zu suchen kenne ich die Wing´s der führenden Hersteller. Bei von minds. 320€ bei den Halcyon Dingern um die 400€ (nur die Blase ohne alles!) sollte nie irgendwas platzen!

Gerade über diese halcyon Wings ließt und hört man durchweg nur positives außer eben dem Preis der schon recht frech ist! (z.B. halcyon evolve für 420€ bis 450€ empfinde ich als sehr frech, das Material wird kaum mehr als 150€ kosten die da verbaut sind!)

Antwort von anonymes Posten Registriertes Mitglied am 04.09.2010 - 13:54
"Wie soll das den gehen? Bei von minds. 320€ bei den Halcyon Dingern um die 400€ (nur die Blase ohne alles!) sollte nie irgendwas platzen!"
Dann such dir eine teure Flasche des führenden Herstellers, da kann dann auch nichts passieren, und die Bleimenge und Bleiverteilung stimmt automatisch auch wegen des Preises.

Wie war nochmal die Frage?
Warum es 10.3 und 10.4kg-Flaschen gibt?
Weiß ich nicht, vermutlich ist die Masse auch gerundet und toleranzbehaftet, so dass es a) 10.3 bis 10.5 und b) 10.4 bis 10.6kg (gewogen) sein dürften. Also Waage zum Kauf mitnehmen, und zur Wägung Ventil demontiert lassen.

Ohne Blei kann D8.5 in Warmwasser mit Tropenanzug funktionieren. Sonst Backplate plus 5kg, je nach Anzug und Wasser etwas mehr oder weniger.

Empfehle daher, falls das Optimierungsziel "Bleivermeidung" heißt, D7/300 oder D12/300, evt. in Kombination mit größerem Wing. Natürlich jeweils vom Marktführer, logisch.
Antwort von anonymes Posten Registriertes Mitglied am 04.09.2010 - 13:59
P.S.: Weezle Compact im Trilaminat kann natürlich etwas weniger Blei bedeuten, tauche ich aber nicht. Wenn`s derart warm ist, dann nehm ich auch mal wieder den Halbnassen.
Antwort von anonymes Posten Registriertes Mitglied am 04.09.2010 - 14:52
..wobei..
Es könnte natürlich sein, dass der Edelhersteller "H" unkaputtbare Wings herstellt, vielleicht mit Runflat-System.
(Und wahrscheinlich braucht man mit so einem Wing auch weniger Blei.)
Antwort von luft4breakfast Registriertes Mitglied am 04.09.2010 - 18:02
Die Diskussion wie so ein Wing kaputt gehen kann hatten wir doch neulich erst, wenn ich mich recht erinnere. Kommt in der Praxis auch nicht ganz so selten vor und hat schon zu sehr schweren Unfällen geführt.
Und was klarwassertaucher schreibt ist absolut nicht von der Hand zu weisen. Abwerfbares Blei hat seine Vorteile, genauso wie Blei, das am Körper getragen wird.
Antwort von Steeldeepdiver Registriertes Mitglied am 05.09.2010 - 21:47
nein! Also z.B. von einem geplatzen Evolve habe ich noch nie was gelesen und gehört! Vorher kommt ja das Überdruckventil und wenn das kommt sind immer noch Reserven vorhanden bevor es platzt!
Antwort von luft4breakfast Registriertes Mitglied am 05.09.2010 - 22:22
Die Ventilfeder kann brechen, wodurch das Ventil keine luft mehr halten kann. Bei Sporti BCD´s ein echtes Problem, da üblicherweise an der rechten Schulter so ein Ding sitzt. Bei einem DIR Wing wie Halcyon eher kein Problem, da das Ventil mit Feder unten sitzt.
Was aber passieren kann, ist dass z.B. das Inflator Knie bricht, oder der Inflatorschlauch einen Riss hat in der Nähe des Knies (ergo an der höchsten Stelle). Oder dass die Naht der inneren Blase reisst und und und..
Auch wenn ein DIR Wing wesentlich weniger Fehlerquellen als das typische Sporti BCD hat, kann es doch zu den genannten Problemen kommen.
Ein "Platzen" des Wings ist natürlich schon sehr unwahrscheinlich. Zum einen aufgrund des Überdruckventils und zum anderen weil normalerweise kein Mensch soviel Luft in ein Wing drückt, dass sowas passieren könnte.

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