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tieftauchen

hi,
beim tieftauchen mit gewichten, bis zu welcher tiefe ist das nicht gefährlich?
wenn ich einfach nur luftanhalten üb kann ich ja immer rauf, aber wie tief darf man ohne sonstige hilfsmittel tauchen?
danke & MfG
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19.07.2004 02:17
Hai uwboy
1) Standard Beispiel aus der Beginnertheorie: Gesamtvolumen der Atemwege 6 Liter, Residualvolumen 1,5 L, ergibt eine Vitalkapazität von 4,5 Liter. Nun Gesetz von Boyle-Mariotte anwenden, daraus folgt: bei 4bar (30m) ist das Geasmtvolumen auf 1,5 Liter zusammengedrückt.
2) Apnoe-black-out: Beim Auftauchen nimmt der pO2 drastisch ab, kurz vor Erreichen der Oberfläche droht eine Hypoxie
3) Schnorcheln und Apnoe - auch im Hallenbad - niemals alleine durchführen.
4) Vorgaben z.B. vom VDST sind max 25m Tiefe.
5) Wer lesen kann, ist klar im Vorteil: R.B. Holzapfel "Richtig Tauchen" BLV-Verlag (Beginnerpflichtlektüre) oder den Ehm "Tauchen noch sicherer" (für Fortgeschrittene)
6) Wie sicher Tiefenrekordejagden sind - da kannst du ja mal B. Franz fragen - gute Besserung

Gruß der nebrius
19.07.2004 08:55
@nerbius
der hat doch nur gefragt und wollte nicht gleich erschüttert werden.
@uwboy
aber nerbius hat recht, und gefährlich ist es immer dann wen Du etwas tust was DU nicht beherscht, also am Anfang eigentlich alles in diese Richtung. Spätestenz ab 10 Meter wird der Druckausgleich sehr schwer, bei mir ist bei 15 m damit ende, was dazu führt, dass ich auch praktisch nicht tiefer kann. Probiere es niemal alleine!!, Und denk dran, die die viel tiefer gehen, tranieren Jahre dafür.
Ich rate DIr an z.B. bei CMAS einen Apnoe Lehrgang mitzumachen, da wirst Du unter fachkundiger Aufsicht herangeführt.

Viel Spaß, aber pass auf

Gunther
19.07.2004 09:33
@ gunther
sorry - habe bis jetzt 4 Unfälle am/im Wasser miterleben dürfen - 3 davon waren in Apnoe - einer davon tötlich - alle anderen kamen mit dem Arzt davon...... (und um jetzt gleich der Vereinsdiskussion vorzubeugen: 1xCMAS, 1xPADI, 1x nicht ausgebildet, 1xSchwimmer)es kann also jeden treffen

gruß nebrius - still alive
19.07.2004 12:01
@ nerbius
kenn ich war mal Rettungs-Dingeskirchen
und Aushilfsbadewärter ....

ich denek die pO2 Problematik ist kaum bekannt und
speziell nicht unter Anfängern, und da liegt ja meist das Problem, die Fälle die ich kenne, bei denen sind die Menschen immer noch an die Oberfläche gekommen und dann oftmals wieder (wohl bewußtlos) abgesackt. Das geht dann auch schon im Schwimmbad im Sprungturm von 4,30 auf 0 Meter.

Gunther
19.07.2004 20:04
Im Rahmen meiner Rescue-Ausbildung, wurde das Thema Apnoe auch angesprochen. Ich habe nun das Glück, das mein Tauchinstructor bei der Berufsfeuerwehr so ziemlich alles erreicht hat, was man erreichen kann und dementsprechend fit in Tauchmedizin ist. Dat haben wir dann auch gleich mal getestet. Au haa.... dat gab erstmal ein Sondertheorielehrgang in Sachen Apnoe :o der locker 2 Stunden dauerte. Resultat: Apnoe ist sicherlich eine geile Sache fürs persöhnliche Wohlgefühl aber eine Katastrophe für den menschlichen Körper. Da wurden bei Apnoes schon nach kurzer Zeit Gehirnveränderungen (Weiße Flecken, Konzentrationsschwierigkeiten etc.)wissenschaftlich festgestellt und erwiesen. Gut, rauchen und saufen ist ist auch nicht gesund. Meine persöhnliche Meinung ist: Der Mensch ist nicht als Fisch geboren und bewegt sich beim tauchen, in einem Gebiet, wo er eigentlich nicht hingehört. Deshalb sollte der Mensch zumindest die technischen Utensilien mitnehmen, die er zum überleben braucht und nicht Leistungen von seinem Körper verlangen, für die er nicht geschaffen ist.
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