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Wichtiger Hinweis: Bei Fragen zur Gesundheit und Tauchen ist es dringend empfohlen, einen fachmännischen Rat bei einem Tauchmediziner einzuholen.
wiederholt Ohrenprobleme Abgesandt von Whegone am 08.02.2005 - 11:17:
Bei Tauchgängen in kälteren bis sehr kalten Gewässern bekomme ich öfters Probleme mit den Ohren. Das Abtauchen durch die Sprungschichten und der Druckausgleich klappen absolut problemlos.
Die Probleme kommen mit dem Auftauchen. Durchstosse ich dabei eine Sprungschicht und komme wieder in wärmeres Gewässer, wird mir kurzzeitig sehr schwindlig und ich verliere für ca. 3-5 sek. vollständig die Orientierung. Danach ist alles wieder ok. Keine Schmerzen, keinen Druck oder Pfeifen etc. Der HNO konnte nichts feststellen, Trommelfell und alle Höhrorgane seien völlig ok. Letzten Samstag hatte ich im Bodensee noch andere Probleme: beim Auftauchen nahm so bei ca. 10 m der druck auf mein linkes Ohr unerträglich zu. Das hat stark gestochen und ich bekam dazu sehr starke Kopfschmerzen. Erst nach ein paar Zwischenstopps konnte ich auftauchen. Danach hatte ich noch zwei Tage Kopfschmerzen und ein Druckgefühl. Wewr kennt so etwas oder hat ähnliche Erfahrungen? Woran liegt es und wo seht ihr Lösungsmöglichkeiten?
Danke und gut Luft!!
Antwort von henri am 08.02.2005 - 12:40 Kann es sein, daß Deine Kopfhaube etwas dicht ist? Dann kann unter Umständen die Luft nicht richtig raus. Das kann insbesondere bei Trockis mit angesetzter Kopfhaube ein Problem verursachen.
Grüße,
Henri (von www.divepicture.de)
Antwort von Whegone am 08.02.2005 - 13:51 Hallo Henri!
Habe das auch schon in Betracht gezogen. Ich spiele zwar mit meiner Kopfhaube, lupfe sie kurz an oder drücke drauf um eine Zirkulation zu bewirken, doch an den Symptomen ändert das nichts.
Werde es dennoch berücksichtigen und gleich beim Aufstieg beachten, ehe probleme auftreten.
Danke!
Antwort von rico am 08.02.2005 - 18:25 hallo,
wenn deine probleme beim tauchen sogar in kurzzeitigen schwindel und mehrtägigen kopfschmerzen ausarten, dann solltest du dringends ärztliche hilfe in anspruch nehmen.
ich empfehle einen taucherarzt. manche HNOs machen sich nicht so viele gedanken.
für schwindelgefühle bei tauchen gibt es spezielle infusionen, die bei einem ähnlichen fall auf meiner tauchbasis sehr gut geholfen haben.
es kann z.B. auch an ateriellen verstopfungen und generellen durchblutungsstörungen des innen- und mittelohrbereiches liegen. insbesondere anhand der von dir geschilderten probleme könnte ich mir das gut vorstellen - allerdings bin auch ich kein mediziner.
einen solchen ( taucherarzt ) solltest du aber unbedingt aufsuchen, bevor du weitere TGs in angriff nimmst. es iwrd wohl kaum besser, wenn du nichts unternimmst und trotzdem weiter tauchen gehst.
viel erfolg und gut luft ( ohne stress ) !
Antwort von Jessica am 08.02.2005 - 18:49 Hast Du Heuschnupfen (auch im Winter gibt es das ) oder dauernd eine Nasennebenhoehlenentzuendung? Fuer mich klingt das so nach Umkehrblockierung. Versuch doch mal, beim Aufstieg (sobald Du Druck merkst) SANFT (!) einen Druckausgleich hinzukriegen.
Moeglicherweise ist Deine Eustach`sche Roehre auch ein wenig eng. Da Du ja anscheinen aus der Bodenseeecke kommst, rate ich dazu, mal die Tauchersprechstunde in Heidelberg bei Dr. Christoph Klingmann (HNO) aufzusuchen. Hier klicken
Es gibt eine Menge Tricks, wie man ein Tubenbelueftungsproblem loesen kann. Ein HNO-Arzt mit Taucherfahrung wird Dich beraten.
ich war gerade im krankenhaus gewesen und habe mich ja einer op unterzogen im nasen bereich, steht im anderen threat, mein hno und seine frau herz ärztin, haben mich noch auf was anderes aufmerksam gemacht und die schilderten mir genau diese symtome.
es betreffen nur ca 10-15%der erwachsenen taucher.
jeder mensch wird mit einem loch im herzen geboren und das verschließt sich. somit ist garantiert das dein blut rechts rum fließt(kann auch links gewesen sein), ist das nicht der fall kommt es genau zu dem problem!!!
geh mal zum kadiologen und lasse dein herz untersuchen, wenn du dieses loch hast, kann es schnell behoben werden.
so war die aussage der frau und zusätzlich sind beide auch TL´s. denke nicht das sie mir quatsch erzählt haben.
gruss und viel glück
manne
Antwort von Jessica am 08.02.2005 - 19:04 Erm Manne, schon und gut - aber was ein PFO (das bei 30% der Erwachsenen Taucher nicht komplett vorschlossen ist) mit Druckausgleichproblemen zu tun? Vielleicht kann Deine Frau, die Kardiologin, mir das mal naeher erlaeutern. Sicher kann es zum schwindel kommen, wenn die Stickstoffblasen beim Auftauchen "die Seite wechseln", aber Druckausgleichprobleme? Ich wuesste nicht, wo der Stickstoff rein mechanisch ansetzt. Aber ich lasse mich gern belehren. Weiter noch gute Besserung.
Antwort von manne am 08.02.2005 - 19:52 tja jessica er hat aber auch geschrieben das er da völlig ohne orientierung ist für eine geraume zeit, das ist schon mal ein aspekt dafür das mit dem ohr problem kann auch dadurch kommen, muß aber nicht.
dieser umkehrschluß kann an vielen sachen liegen, herzen oder kopfbereich. deshalb hno und mal den kadio anfragen.
sorry wenn du das quatsch hälst, manchmal sieht die realität doch anders aus!!!!
Antwort von Jessica am 08.02.2005 - 20:01 Ich halte es nicht fuer Quatsch, ich sagte doch: Schwindel (und damit Orientierungsprobleme) koennen durchaus von einem PFO (DCS Symptome) hervorgerufen werden.
Allerdings sehe ich den Zusammenhang mit der Frage nicht. Denn die OP sagt, dass sie primaer Druckausgleichprobleme hat (und die entstehen eher nicht durch eine DCS). Auch durch zu heftigen Druckausgleich oder durch das ploetzliche Eindringen kalter Luft oder Wasser in das Mittelohr kann kurzzeitig eine Irritation hervorgerufen werden, die Schwindel verursacht.
Das Phaenomen mit dem Durchstossen der Sprungschicht kann ich mir nicht erklaeren, aber dass genau dann eine DCS zuschlagen sollte (und das dauernd), halte ich fuer unwahrscheinlich.
Und nur eine locale DCS im Innen-/Mittelohr waere auch ziemlich unwahrscheinlich. Nichts fuer ungut, aber ich halte die PFO Theorie in diesem Fall nicht fuer ueberzeugend. Aber ich wuerde mich wirklich gerne einmal mit Deiner Frau darueber unterhalten.
Antwort von Scuba_steffi* am 08.02.2005 - 21:57 Manne, so leicht bekommt man keine Untersuchung auf PFO, man muss das i.d.R. selber bezahlen und z.B. ein Schluck-Echo (Transösophageale Echokardiographie) veranlassen.
@Jessica, es kommt normalerweise nur Wasser ins Mittelohr, wenn das Trommelfell reißt, dann kommt es zu den o.g. Problemen durch das Eindringen von kaltem Wasser, da der Bogengangsapparat durch die Kälte gereizt wird. Diese Störung ist kurzfristig, da das Wasser sich schnell erwärmt im Ohr. Dieses Problem fällt im o.g. Fall flach, da er ja HNO-Ärztlich untersucht wurde.
Es wäre möglich, dass du einen "alternobaric vertigo" hattest, das tritt auf, wenn beim Aufstieg durch eine unterschiedliche Tubenöffnung verschiedene Druckverhältnisse in den Paukenhöhlen entstehen. Hier sollte man wieder etwas abtauchen und DANN erneut ein Valsalva-Manöver durchführen, unter KEINEN Umständen den Druckausgleich beim Aufstieg machen.
Bei einer Umkehrblockierung muss man, um dem Druck entgegenzuwirken die Nase zuhalten und gleichzeitig versuchen durch die Nase einzuatmen, also sozusagen ´"Valsalva rückwärts". Das funktioniert nur leider nicht immer, es muss halt auch sehr langsam aufgetaucht werden.
Mannes Frau ist nicht Kardiologin, sondern die Frau von seinem HNO-Arzt
An PFO glaube ich auch nicht wirklich....aber wer weiss...... et jibt nix, wat et nicht jibt....
Manne ich rate dir ebenso wie Jessica, einen HNO aufzusuchen, der sich mit Tauchmedizin auskennt, "normale" HNO-Ärzte sind oft einfach damit überfordert.
allzeit genug Luft
Steffi
Antwort von manne am 08.02.2005 - 22:01 dank dir für den guten rat steffy, aber hat du gelesen das meiner TL ist und seine frau auch???
alternobaric vertigo äußert sich doch in der regel etwas anders oder nicht?
ich kenne es nur mit aua im ohr aber nicht schwere desorientiert.
Antwort von Scuba_steffi* am 08.02.2005 - 22:13 Oh, nee, das hatte ich nicht gelesen, bzw. sofort wieder vergessen, dass der HNO TL ist. Nein, alternobaric vertigo äußert sich durch Schwindel unter Wasser, vorwiegend beim Aufstieg.
Ich hab das z.B. schon mal, aber nur beim Abstieg, wenn ich keinen Grund sehe, bzw. an der Steilwand.
sollst du so wichtige sachen verdrängen kein thema
ein tauchlehrer von mir hatte mal einen derben.
waren schon schwer an der zeit zum deko aufzusteigen, wir waren mit 5tauchern unterwegs, als er immernoch unten blieb.
wir haben uns gewundert und dachten er würde noch nen bild machen wollen, da er kein zeichen gegeben hat, also sind wir extrem langsam hoch.
er kam dann 1min später an. hat aber nix von schwindel erzählt oder so.
hmmmm kann aber schon sein, klingt auch logisch.
Antwort von Whegone am 09.02.2005 - 21:16 Vielen Dank für die Tipps euch allen!!
Ich werde einiges umsetzen.
Zunächst werde ich die Homepage der HNO-Tauchersprechstunde durcharbeiten und mich dort ggf. vorstellen. Danke für den Link, Jessica!!
Antwort von manne am 09.02.2005 - 21:19 egal was es auch sein mag, ich hoffe für dich das wir uns einfach alle getäuscht haben und du das locker wieder hinbekommst!!!!!!!!!!!!!!!!!!
viel glück
Antwort von Jessica am 09.02.2005 - 21:19 melde Dich mal, wenn Du weisst, was es war
Antwort von Scuba_steffi* am 09.02.2005 - 21:58 Oh, da habe ich doch letztendlich Manne mit Whegone verwechselt, ich glaub ich werde alt Wie auch immer, ich hoffe du findest die Ursache.
Steffi
Antwort von manne am 09.02.2005 - 22:09 hey scuba steffi, ich bin ja nicht nachtragend
denke schon das er es finden wird und ich hoffe für unbekannt, das es nix dramatisches ist
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