Allgemeine Klimainfo:
Thailand hat 2 Klimazonen:
Im Süden und Südosten herrscht tropisches Regenwaldklima
mit hoher Luftfeuchtigkeit, in den anderen Regionen, trockenes tropisches
Savannenkima. Allgemein ist es in beiden Zonen immer heiß, durchschnittlich
22 - 32°C im Schatten. Für Ausnahmen ist der Monsunwind verantwortlich,
der dem Land Niederschläge oder mehrmonatige Trockenheit bringt, abhängig
ob er von der See her oder vom Land her weht. Daraus ergeben sich auch
die Jahreszeiten: "Die heiße Jahreszeit" und "die Regenzeit" und
"die kühle Zeit".
Die heiße Zeit beginnt etwa Februar und dauert bis zum Eintreffen
der Regenzeit im Mai. In dieser Periode ist es äußerst
trocken, und das Thermometer klettert stättig nach oben und kann auch
schon mal über 40°C erreichen. In diese Zeit fällt das thailändische
Neujahrsfest Songkran (12.-14./15. April), das überall im Land, besonders
ausgelassen aber in Chiang Mai gefeiert wird. Dabei ist es üblich,
dass sich die Menschen gegenseitig mit Wasser bespritzen, ja regelrecht
beschütten. Das macht viel Spaß und ist eine durchaus angenehme
Erfrischung bei der Hitze.
In Bangkok steigt die Temperatur auf durchschnittliche 35°C im
Schatten, im Nordosten noch wesentlich höher. Die Nächte bringen
kaum Abkühlung.
Die Regenzeit liegt zwischen Mai und Oktober. Der südwestliche
Monsunwind bringt die Regenwolken über die Andamanen-See und trifft
zunächst auf die Gebirge der Westküste. Hier fallen die höchsten
Niederschläge ( Phuket mit bis zu 300 cm / Jahr). Die Winde treiben
die Wolken weiter nach Noren und Nordosten, wo die Regenzeit mit einer
Verzögerung und geringeren Intensität einsetzt ( Surin ca. 100cm
Niederschlag / Jahr).
Sowohl die Dauer der Regenzeit als auch die Intensität sind regional
verschieden, sie reichen von kurz und heftig bis hin zu sintflutartig.
Dazwischen scheint immer wieder die Sonne, fast jeden Tag für mehrere
Stunden. Überschwemmungen und unpassierbare Straßen sind
zu dieser Zeit nichts ungewöhnliches.
Die kühle Zeit liegt zwischen November und Februar und ist für
europäische Besucher sicher die schönste. Der Regen hat aufgehört,
die Sonne scheint, die Luft ist trocken und noch erträglich. Das Ende
der Regenzeit wird mit Loy Krathong (Vollmondnacht im November) ausgiebig
gefeiert und klingt in einer Ruhepause aus, bevor die Reisernte im Dezember
und Januar den vollen Arbeitseinsatz der Bauern auf dem Lande beansprucht.
Trotz globaler Klimaveränderung kann man noch folgende Ratschläge
geben:
Badeurlaub, Tauchen ist bei Wassertemperaturen von 25 - 28°C im
Prinzip das ganze Jahr möglich. Jedoch wegen der Regenzeit sind an
der Westküste, auf Phuket und den anderen Inseln in der Andamanen-See
die Monate zwischen Mai und Oktober ungünstig ( hoher Wellengang und
viel Wind).
Viele Tauchbasen bieten aus diesem Grund nur Tauchfahrten in den Süden
von Phuket an.
An der Ostküste, auf Ko Samui und den anderen Inseln im Golf von
Thailand regnet es zwischen Dezember und Februar am heftigsten.
Monsun
Der Begriff stammt von dem arabischen mausim (Jahreszeit) ab und bezeichnet
die halbjährlich richtungswechselnden Luftströmungen. In Thailand
geben die Monsune den Lebensrhythmus vor: sie bestimmen über das Wetter
den Ablauf des Reisanbaus; und davon hängt nach alter Überzeugung
der Thai ihre Gesundheit, ihr Wohlstand und ihr Glück ab, bezeichnen
sie sich doch selbst heute noch als chao na, als Reisbauern.
Der Südwest-Monsun bringt die Regenwolken vom Indischen Ozean
über die Andamanen-See. Von Juni bis Oktober kommt es fast täglich
zu Platzregen. Insbesondere die Westküste kriegt dabei einiges ab,
dagegen bleibt es an der Ostküste vergleichsweise trocken.
Der Nordost-Monsun hat seinen Ursprung in Zentralasien und beschert
von November bis März der Ostküste häufig Regen.