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Fachbegriffe
Klar und deutlich erklärt
ABC-Ausrüstung Jeder Taucher, ob Freitaucher (Schnorchler) oder Gerätetaucher, benötigt die ABC-Ausrüstung, die aus ->Taucherbrille, dem ->Schnorchel und den ->Flossen besteht.
Absorption Schwächung des ->Lichts. Die Durchlässigkeit des Wasser für das Licht nimmt mit zunehmender Wasserschicht deutlich ab. Das Wasser absorbiert verschiedene Lichtfarben (verschiedene Wellenlängen) unterschiedlich stark. Rotes (langwelliges) Licht wird stärker absorbiert als blaues (kurzwelliges) Licht. Es ist bereits ab 5m Wassertiefe nicht mehr sichtbar ohne künstliche Lichtquelle. (Allgemein: Die Schwächung/Abnahme der Intensität elektromagnetischer Strahlung.)
Als Absorption wird auch das Eindringen von Gasen in Flüssigkeiten und Festkörper bezeichnet.
Den Begriff "Absorption" nicht mit dem Begriff "Adsorption" verwechseln. Adsorption ist die Anlagerung von Atomen oder Molekülen auf einer Oberfläche.
Abtauchen Die beste Methode abzutauchen ist, nach Entleeren der Weste auszuatmen und sich mit den Füssen voran absinken zu lasssen. So kann man den Tauchpartner am besten im Auge behalten.
Eine weitere Methode ist das Überkopf-Abtauchen, was jedoch nur geschehen sollte, wenn es schnell gehen soll und der Taucher Erfahrung damit hat (Möglichkeit von Schwindelattacken).
Abtrieb Ist die Gewichtskraft eines eingetauchten Körpers größer als die des verdrängten Wassers, bleibt eine nach unten gerichtete Kraft übrig.
-> Archimed`sches Gesetz
Adenosin-Tri-Phosphat (ATP) ATP ist die Hauptmasse der biologischen Energieformen (Eiweiß, Zucker und Fett sind nur die Energieträger). Bei der Abspaltung eines Phosphats (Adenosin-Tri-Phosphate zum Adenosin-Di-Phosphat) wird die Energie im Muskel frei. Aus dem Adenosin-Di-Phosphat wird danach durch Verbrennung von Glucose (Zucker) und Fett wieder das energiereiche Adenosin-Tri-Phosphat aufgebaut.
Alkohol Entfaltet nach einer kurzandauernden stimulierenden Wirkung seine relativ lange andauernde narkotische Wirkung. Vermehrter Alkoholkonsum am Abend bedeutet immer Tauchuntauglichkeit für den nächsten Vormittag oder gar den ganzen nächsten Tag, auch wenn man sich schon wieder "völlig nüchtern" fühlt... Weiterer Alkoholghenuß ist natürlich an diesem Tage Tabu, wenn weitere TG geplant sind...
Alphaflagge dient zur Absicherung der im Wasser befindlichen Taucher und zur rechtzeitigen Warnung der Schifffahrt. International wurde die Flagge "A" des internationalen Flaggenalphabetes vorgeschlagen. Dieser Regelung haben sich viele Nationen angeschlossen, jedoch sind auch andere nationale Vorschriften in Kraft. Der Taucher muß sich also im Ausland immer bei den entsprechenden Schifffahrtsbehörden erkundigen, welche nationalen Vorschriften für die Absicherung von Tauchern gelten. Die Flagge sollte mindestens 30 x 40 cm groß sein und entweder am Tauchschiff oder an einer Taucherboje gut sichtbarangebracht werden.
Alveolen Lungenbläschen; in ihnen findet der Gasaustausch in der Lunge statt.
Apnoe Tauchen ohne Atemgerät
Was passiert beim Tieftauchen ohne Gerät ?
Die Lungen werden maximal gefüllt (etwa 6 l). Beim -> Abtauchen nimmt der Umgebungsdruck mit steigender Tiefe zu, dadurch wird der Brustkorb zusammen und der Bauch eingedrückt, was zu einem Höhertreten des Zwerchfelles führt. Dadurch steigt auch im Brustinnern der Druck an (Druckerhöhung = Volumenverkleinerung nach dem Boyle-Mariotteschen Gesetz). In einer Wassertiefe von 30 Metern, also bei einer Drucksteigerung auf das 4-fache, ist das Luftvolumen in der Brust auf ein Viertel verkleinert. Die 6 Liter Gesamtkapazität sind auf einen Raum von 1,5 Litern zusammengedrückt, dieser entspricht aber dem Volumen der Restkapazität, d.h. dem Teil des Lungeninhaltes, der nach tiefer Ausatmung noch luftgefüllt bleibt. Durch den ebenfalls 4-fachen Druck in dem ->Lungenvolumen herrscht aber noch Druckgleichheit zwischen dem Innern der Lunge und dem umgebenden Wasser. Nun ist jedoch die Tiefengrenze erreicht. Wird noch tiefer getaucht, steigt der Außendruck weiter an. Der Druck im Brustinnenraum kann jedoch nicht mehr gesteigert werden, da der Brustkorb nicht mehr ohne Verletzung verkleinert werden kann. Im Brustkorb entsteht ein relativer Unterdruck. Dies ist für den Taucher das gefährliche Stadium. Es wird das im großen Blutkreislauf unter dem Außendruck stehende Blut in den kleinen Lungenkreislauf und die ->Alveolen der Lunge hineingesogen.
Das ->Herz kann das Blut nicht gegen die Sogwirkung aus dem Lungenraum in entgegengesetzter Richtung, nämlich in Richtung großen Kreislauf, auswerfen und transportieren. Durch den Sog wird die rechte Herzkammer überdehnt, die linke Herzkammer erhält kein Blut. Blut und Gewebeflüssigkeit wird in die Lunge gesaugt. Es kommt dabei zu einem sogenannten Lungenödem, einem Zustand, der dem ->Ertrinken ähnlich ist, da auch hierbei die Lunge mit Flüssigkeit gefüllt ist.
Bei einer Überschreitung der Grenztiefe für Freitaucher kommt es schnell zu einem Kollaps des Herzens, dadurch zu Bewußtlosigkeit und anschließendem ->Ertrinken.
Archimed`sches Gesetz Ein Körper verliert beim Eintauchen in eine Flüssigkeit soviel an Gewichtskraft, wie die von ihm verdrängte Flüssigkeitsmenge wiegt.
Argon Farb- und geruchloses Edelgas. Chemisches Zeichen Ar; Atomgewicht 39.948; Ordnungszahl 18. Es gibt folgende Isotope (Häufigkeit): 36(0.337%), 38(0.063%), 40(99.6%).
Kommt in der Erdkruste zu 4*10-4% vor und ist in der Atmosphäre zu 0.93 Vol% vorhanden. Wurde 1894 von Sir William Ramsey, Baron Rayleigh in Schottland entdeckt.
Im Tauchbereich wird Argon zum Befüllen der Trockentauchanzüge verwendet, da die ->Wärmeleitfähigkeit sehr gering ist (Auskühlung wird verhindert). Argon 4.6 ist das für Tauchen meisstens benutze Gas.
Arterielle-Gasembolie Kurzform AGE.
Bei der AGE vereinigen sich viele Stickstoff-Mikroblasen an einer Gefäßverengung (wie z.B. einer Gabelung) zu einer großen Blase und blockieren die Blutversorgung des dahinter liegenden Organs.
Besonders viele kleinste Blutgefäße versorgen Lunge, Herz und Gehirn. Deshalb betrifft eine AGE meist diese Organe.
Die Symptome sind die gleichen wie bei Lungenembolie, Herzinfarkt oder Schlaganfall, nur dass der Auslöser kein Blutgerinnsel ist. Das ist aber auch der einzige Unterschied!
Arterien Gefäße, die das Blut vom Herzen wegführen.
Die Deinition "sauerstoffreiches Blut" ist falsch, da die Lungenarterie zwar vom Herzen wegführt, jedoch sauerstoffarmes Blut führt.
Arteriolen Damit bezeichnet man kleinste, vor den
->Kapillaren gelegene ->Arterien, die durch Querschnittsveränderungen besonders kreislaufwirksam sind. Sie haben daher große Bedeutung bei der Blutdruckregulierung und beim
->Schock, indem sie sich zusammenziehen und so den Blutdurchfluß verringern.
Atemluft Trockene Luft setzt sich wie folgt zusammen:
Atemminutenvolumen Das von einem Menschen in der Minute benötigte Luftvolumen (nicht die ->Luftmenge) wird als AMV bezeichnet und in Liter pro Minute (l/min) angegeben - Atemzüge pro Minute mal ->Luftmenge pro Atemzug. Während die ->Luftmenge (bar l), die ein Taucher in der Minute benötigt, zusätzlich von der Tiefe abhängig ist, ist das AMV nicht von der Tauchtiefe abhängig, sondern nur von:
- Trainingszustand (Atemtechnik)
- körperliche Belastung (Arbeit)
- psychische Belastung (Angst
Atemregler Der Atemregler (->Lungenautomat) reduziert den Druck der ->Druckluftflasche auf den ->Umgebungsdruck. Dies wird je nach Konstruktionsprinzip entweder in einer einzigen Stufe oder in zwei getrennten Stufen (->Erste Stufe und ->Zweite Stufe) erreicht. Um leichtes Atmen trotz des sich verändernden Flaschendrucks zu gewährleisten führen moderne Atemregler die Druckminderung in einem zweistufigen Prozeß durch. Die Luft strömt nicht konstant aus dem Atemregler. Der Luftstrom wird durch das Einatmen des Tauchers initiiert. Aus diesem Grund werden die modernen Atemregler auch als "Demand-System" bezeichnet. Die Luft wird in das umgebende Wasser ausgeatmet.
s.a. -> Lungenautomat
Atemvolumen Der Bedarf an Sauerstoff wird über Rezeptoren durch Änderung der Atemtiefe und Atemfrequenz reflektorisch (unwillkürlich) gesteuert. In Ruhe beträgt das Atemzugvolumen 500 ml bei einer durchschnittlichen Atemfrequenz von 12x/min. Daraus ergibt sich ein ->Atemminutenvolumen von 5 bis 8 l. Bei starker körperlicher Belastung und in Paniksituationen kann das AMV auf das vielfache ansteigen.
Aus der normalen Atemruhelage kann das Einatemvolumen zusätzlich um ca. 4 l vergrößert werden (inspiratorisches Reservevolumen) und ebenso können nach einer normalen Ausatmung noch zusätzlich 1 bis 1,5 l ausgeatmet werden (exspiratorisches Reservevolumen). Die drei Größen Atemzugvolumen, inspiratorisches und expiratorisches Reservevolumen ergeben zusammen die maximal pro Atemzug ventilierbare ->Luftmenge (Vitalkapazität). Diese Größe ist allerdings von verschiedenen Faktoren wie Geschlecht, Alter, Trainingszustand usw. abhängig. Auch bei vollständiger Ausatmung verbleibt noch ca. 1 l Luft in der Lunge zurück, das Residualvolumen.
Vitalkapazität und Residualvolumen zusammen ergeben die Totalkapazität der Lunge.
Atmung Unter Atmung versteht man die Vorgänge, die mit der Sauerstoffaufnahme und der Kohlendioxidabgabe in Verbindung stehen. Die drei Phasen der Atmung:
1. Phase: Äußere Atmung
2. Phase: Transport durch das Blut (mit Hilfe der -> Erythrocyten)
3. Phase: Innere Atmung (O²-Abgabe an die Zellen und Aufnahme von CO²)
Wichtig bei der äusseren Atmung ist, dass der Atemreiz nicht durch einen Mangel an Sauerstoff erzeugt wird - sondern durch den Ansteigen des CO2 (-> Kohlendioxid) Spiegels im Körper. Diesen Effekt machen sich Streckentaucher und Apnoetaucher zunutze um mit -> Hyperventilation den CO2 Spiegel zu senken und dadurch den Atemreiz hinauszuzögern.
Aufstiegsgeschwindigkeit Mit abnehmender Tiefe dehnt sich die Luft im Westenkörper durch den geringeren Umgebungsdruck aus. Dadurch wird der ->Auftrieb größer und die Aufstiegsgeschwindigkeit nimmt zu. Um das zu verhindern, muß entsprechend Luft aus der Weste abgelassen werden, und zwar durch das Mundstück, weil man hier feiner dosieren kann. Soll die Luft schnell abgelassen werden oder bei erfahrenen Tauchern geht dies auch über den Schnellablass.
Die maximale Aufstiegsgeschwindigkeit ist von den verschieden Tauchverbänden unterschiedlich angegeben. Je geringer die Wassertiefe, desto langsamer sollte Aufgetaucht werden. Faustregel: Niemals schneller auftauchen als die kleinsten Blasen aus dem ->Lungenautomat (= ca. 10m/min)
Bei allen Aufstiegen darf auf keinen Fall die Luft angehalten werden, sondern soll locker und kontinuierlich weitergeatmet werden. Neben der Kontrolle der Instrumente und Partner sollte der Taucher den Blick nach oben richten und sich dabei um die eigene Körperachse drehen, um Hindernisse über sich zu erkennen. Ggf. den Arm schützend nach oben strecken.
Auftrieb Ist die Gewichtskraft eines eingetauchten Körpers kleiner als die des verdrängten Wassers, bleibt eine nach obengerichtete Kraft übrig. Diese nennt sich Auftrieb. -> Archimed`sches Gesetz
Austarieren Ist die Gewichtskraft eines eingetauchten Körpers gleich der des verdrängten Wassers, so schwebt der Körper im Wasser. Dies nennt man austariert sein oder sich im hydrostatischen Gleichgewicht befinden.
-> Archimed`sches Gesetz
Austauchen als Begriff auf der ->Dekompressionstabelle ist ein durch Regeln festgelegter Aufstieg.
Austauchstufen Durch die ->Dekotabelle bzw. Dekoprogramm festgelegte Tiefen, in welchen ->Austauchpausen gemacht werden müssen. Im Standard-Sporttauchbereich sind dies 3m, 6m, 9m und 12m.
Austauchzeit Die Summe eventueller ->Austauchpausen und den Zeiten für die Aufstiege mit 10 m/Min. Zu beachten ist, daß in der Austauchphase kontinuierlich bis zum Erreichen der ersten erforderlichen Dekostufe und von Dekostufe zu Dekostufe mit einer ->Aufstiegsgeschwindigkeit von 10 m/Min aufgetaucht wird.
Außenohr Das Außenohr besteht aus der Ohrmuschel und dem äußeren Gehörgang, der nach innen durch das Trommelfell abgedichtet ist. Dieser Abschnitt dient wie ein Trichter der Zuleitung der Schallwellen auf das Mittelohr.
Wracktauchers Paradies. Die Solomonen. Taucht ein in Olis Solomonen-Wrackführer. Dort gibt es Wracks in Hülle und Fülle, und auch zu der Historie der untergegangenen Schiffe ist jede Menge zu lesen. Tauch ein in die Solomonen
Frohe Weihnachten! (24.12.2012)
Wir wünschen euch allen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und natürlich einen guten Rutsch in ein fantastisches und vor allem gesundes Jahr 2013!
Wir bedanken uns ganz herzlich bei (mehr) DiveInside Neu ist online! (10.12.2012)
DiveInside Reloaded!
Here we go! Das neue DiveInside ist online und steht allen
Taucher.Net-Usern ab sofort mit tollen Reisereportagen, Technik-
Medizin- und Biothemen wie gewohnt kostenfrei (mehr) Berichtsintegration in Google (04.07.2012) Ab sofort wird die Suche nach Erfahrungsberichten in unserer Datenbank noch einfacher: Google zeigt ab sofort für die Einträge in unserer Datenbank die Anzahl der Berichte und die durchschnittliche (mehr)
Forum TEK-Diving
Auszug aus diesem Forum:
Android GAP Bug vom 20.02.2013 : Hallo zusammen,
ich habe folgendes Problem mit Android GAP: Wenn ich folgendes erfasse:
Dive inital, FG 100-100 (da hab ich ... [mehr] Gesucht: Umfüllschlauch Argon-Argon 200 bar vom 19.02.2013 : Der Titel sagt es: der Schlauch soll an beiden Enden auf ein Argon 200 bar Ventil passen, ohne dass ein Adapter verwendet werden ... [mehr] PastoDeco 1.1 Decoplanner Update vom 17.02.2013 : Hallo,
nach Erhalt einige E-Mail-Signalisierung Tanks Bände nicht in der Software, die ich verändert die Art, wie Sie dank. Um ... [mehr]
Original Canon oder Ikelite vom 19.05.2013 : Hallo liebe Tauchgemeinde,
ich bin auf der Suche nach einem UW-Gehäuse für meine Canon G1x. Nach intensiven Studium diverser ... [mehr] SiTech Neck Tite vom 17.05.2013 : Hallo Taucher,
auch wenn ich mit meinen Trocki-Optionsfragen vielleicht schon etwas nerve habe ich trotzdem noch eine.
Es ... [mehr] SiTech oder Apeks Trocki-Ventile? vom 16.05.2013 : Hallo zusammen,
der Trocki-Hersteller meiner Wahl bietet die Möglichkeit an entweder Ein- und Auslass-Ventile von SiTech oder ... [mehr]