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 Fachbegriffe 
Klar und deutlich erklärt

  

Wasserstoff
Geruch-, farb- und geschmackloses Gas; chemisches Zeichen H; Atomgewicht 1.0079; Ordnungszahl 1. Folgende Isotope (Häufigkeiten): 1(99.9844%), 2(0.0156%) Deuterium, 3(Spuren) Tritium.

Häufigstes Element im bekannten Universum. Kommt in der Erdatmosphäre zu 0.00005% als H2 vor. Zuerst von Cavendish 1766 als Element erkannt.

Brennbar bzw explosiv wenn mit Sauerstoff, Luft, Chlor, etc. gemischt.
Westenflasche
Die Flasche besteht entweder aus Stahl oder Aluminium mit mindestens 0,5 l Volumen. Sie muß TÜV abgenommen sein und ein zugelassenes Ventil besitzen. Am Anschlußstück zur Weste soll sich ein Rückschlagventil befinden, das das Eindringen von Wasser in die leere Westenflasche verhindert.
Wracktauchen
Vorsichtmaßnahmen:

Außen:
-Aufpassen auf schaffe Kanten und Ecken und hervorragenden Teilen
-Aufpassen auf Netze und Angelschnüre, die an dem Wrack außen hängen
-Aufpassen auf Kabel und Leinen, die sich am Wrack befinden.
-Beachten, daß der Tauchkompaß durch die Metallteile abgelenkt wird und nicht richtig anzeigt.
-Sich nicht durch die Faszination des Wracks von der Kontrolle der Tauchzeit und Tauchtiefe ablenken lassen.
-Vorsicht bei starker Strömung

Innen:
-Nur in vorher bekannte Wracks hineintauchen
-Vergewissern, das Teile des Wracks wie z.B. Seitenwände sich nicht bewegen oder umfallen können.
-Aufpassen, das sich die Ladung nicht löst (Luftblasen, Flossenschlag, etc.)
-Schiffe mit gefährlicher Ladung meiden (Munitionsfrachter, Chemieladung, etc.)
-Keine Nachttauchgänge in Wracks
-Nur mit einer Führungsleine in Wracks hineintauchen
-Jeder Taucher, der in ein Wrack hineintaucht, muß eine Lampe bei sich tragen
-Richtig ->Austarieren und durch vorsichtige Flossenschläge versuchen, kein oder nur wenig Sediment aufzuwirbeln, damit die Sicht sich nicht verschlechtert.
-Die ->Westenflasche etwas fester zuschrauben, damit sich das Ventil bei Berührung durch Wrackteile nicht öffnet. Keine C02-Patrone.
-Einstiegsluken sichern, daß sie nicht zufallen können.
Wärme
(-verlust und-strahlung) -Der Wärmeverlust über die Ausatmung und die Wärmestrahlung ist nahezu gleich.

-Der Wärmeverlust durch die Wärmeströmung (->Konvektion) und die Wärmeleitung (->Konduktion) ist beim ->Trockentauchanzug geringer als beim Naßtauchanzug.
Wärmeleitfähigkeit
Die Wärmeleitfähigkeit von Gasen läst sich durch die Viskosität und die Wärmekapazität des Gases beschreiben. Die Wärmeleitfähigkeit ist druckunkabhängig.

Tabelle Wärmeleitfähigkeit
->Xenon - 0,00569
->Krypton - 0,00949
->Argon - 0,0177
->Stickstoff - 0,02598
->Luft - 0,024 (bei 0 °C)
->Neon - 0,0493
->Helium - 0,152
- Wasser - 0,6

Wie aus der Tabelle zu ersehen ist, haben die Gase Xenon, Krypton und Argon die schlechteste Wärmeleitfähigkeit und sind aus diesem Grund besonders für Trocktauchanzüge geeignet. Aus Preisgründen scheiden allerdings Xenon und Krypton aus.

Betrachtet man die sehr gute Wärmeleitfähigkeit von Helium wird klar warum Taucher mit Heliumgemischen, hauptsächlich Argon zur Belüftung des Anzuges verwenden. Helium leitet die Körperwärme deutlich besser ab, als normale Luft oder eben Argon.


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