1. China - gehäuftes Auftreten der Tollwut in Beijing
Im chinesischen Beijing ist im Februar 2006 eine 37-jährige Frau an
den
Folgen einer Tollwutinfektion verstorben. Zu der Infektion ist es durch
einen Hundebiss durch das eigene Tier gekommen. Die Frau war nicht gegen
die
Tollwut geimpft. Beijing war aufgrund eines strengen Anti-Tollwut-Programms
zu Beginn der 1990-er Jahre eine der wenigen Regionen Chinas, die frei von
Tollwut waren. Seit 1998 steigen jedoch auch dort die Tollwut Fallzahlen
wieder kontinuierlich an. Beijing gehört jedoch nicht zu den chinesischen
Regionen mit erhöhtem Tollwutrisiko. Regionen in China, in denen die
Tollwut
bei Tieren wie Hunden und Katzen besonders häufig vorkommt, sind die
südlichen Landesteile wie Sichuan, Hunan, Guangxi, Guangdong, Anhui
und
Fujian. Die meisten der weltweit auftretenden Fälle der Tollwut werden
aus
Indien und China gemeldet, wobei allein in Indien jährlich ca. 30.000
Menschen an den Folgen sterben (ca. 33.000 im gesamten asiatischen Raum).
Zum Schutz sollte jeglicher Kontakt zu Säugetieren (insbesondere Hunde,
Katzen und auch Fledermäuse) gemieden werden. Generell gilt der Grundsatz:
lässt sich ein wildes Tier anfassen, sollte man dies nicht tun! Zum
Schutz
besteht die Möglichkeit einer vorsorglichen Impfung. Im Falle einer
eventuellen Infektion (z.B. nach einem Hundebiss) kann eine so genannte
"Impfung im Nachhinein" (unverzügliche Gabe von Immunglobulin;
Postexpositionelle Immunprophylaxe) noch vor dem Ausbruch der Erkrankung
schützen.
Weitere Hintergrund-Infos in unserem Merkblatt: Tollwutgefahr auf Reisen!
2. Ukraine - Masernepidemie mit Gefahr der Ausbreitung
In der Ukraine sind nach Angaben regionaler Gesundheitsbehörden seit
Januar
2006 landesweit 19.673 Menschen an den Masern erkrankt. Zwei Menschen sind
in diesem Zusammenhang verstorben. Der Ausbruch begann bereits im Jahr 2005
in der Ukraine. 38 Prozent der aktuell gemeldeten Fälle kommen aus Kiew.
Die meisten der Erkrankten sind 15 Jahre alt oder älter. Aus der Ukraine
exportierte Infektionen wurden mittlerweile in Weißrussland (zwei),
Russland
(neun), Spanien (eine) und den USA (zwei) gemeldet. Die Erkrankung wird
durch das Masern-Virus ausgelöst, welches weltweit verbreitet ist.
Typischerweise erkranken Kinder, im Erwachsenenalter ist der Verlauf in der
Regel schwerer. Der Erreger ist hochgradig ansteckend und wird nur von
Mensch zu Mensch durch Tröpfcheninfektion übertragen. Aus globaler
Sicht ist
die Bedeutung der Masern in Entwicklungsländern, besonders in Afrika,
am
größten. Hier gehören sie zu den zehn häufigsten Infektionskrankheiten,
der
Anteil tödlicher Verläufe ist besonders hoch. Nach Angaben der
WHO
(Weltgesundheitsorganisation) erkrankten jährlich ca. 33 Millionen Menschen
an den Masern, von denen mehr als 700.000 an den Folgen sterben. Zum Schutz
besteht die Möglichkeit einer Impfung, die entsprechend den Impfempfehlungen
der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut vorzugsweise
mit MMR-Impfstoff (MMR: Masern, Mumps, Röteln) in Deutschland für
Kinder und Jugendliche öffentlich empfohlen wird. Nach einer durchgemachten
Masernerkrankung besitz man in der Regel eine lebenslange Immunität
gegen
die Masern.
Weitere Hintergrund-Infos in unseren Merkblättern: Masern und STIKO
Impfkalender!
3. Vietnam - Anstieg des Dengue-Fiebers
In Vietnam ist es im Januar und Februar 2006 zum Ausbruch des Dengue-Fiebers
gekommen, bei dem bisher 4800 Menschen erkrankten und zwei an den Folgen
der Infektion verstorben sind. Die meisten Fälle werden zur Zeit aus
den
Provinzen Hau Giang, An Giang, Dong Thap, Ho Chi Minh City, Soc Trang, Da
Nang, Dong Nai und Can Tho gemeldet. Diese auch als Knochenbruch-Fieber
bezeichnete (starken Muskel- und Gliederschmerzen) und mit hohem Fieber
einhergehende Virus-Infektion kommt weltweit in den Tropen und Subtropen
vor. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt durch verschiedene Mücken
(Gattung Aedes). Diese Mücken kommen nicht nur in ländlichen,
sonder auch
oft in Stadtgebieten vor. Sie sind Tag- und Nachtaktiv und können sich
schon
in den kleinsten Wasseransammlungen, wie beispielsweise in liegen gelassenen
Dosen und alten Autoreifen ausreichend vermehren, was häufig zu Epidemien
in
Stadtgebieten führt. Die Viren kommen in vier verschiedenen Typen (DEN
1, 2,
3 und 4) vor. Nach einer erstmaligen Infektion mit einem dieser Virustypen
ist der Mensch nur immun gegen diesen einen Virustyp. Eine solche erstmalige
"normale" Dengue-Fieber Erkrankung verläuft oft unbemerkt oder als leichter
fieberhafter Infekt mit feinem Hautauschlag. Das gefährliche und auch
die
Besonderheit am Dengue-Fieber ist, dass bei einer zweiten Infektion mit
einem der jeweils drei anderen Virustypen in sehr vielen Fällen ein
besonders schwerer Krankheitsverlauf auftritt (Dengue-Hämorrhagisches
Fieber; Dengue-Schock-Syndrom), der häufig (bis 50 Prozent Sterblichkeit)
auch zum Tod führen kann. Reisende aus Gebieten ohne Dengue-Fieber Vorkommen
(z.B. Deutschland) sind selten von dieser Form
betroffen, jedoch besteht die Möglichkeit, sich bei häufigen Reisen
in
verschiedene Dengue Gebiete auch mit den verschiedenen Virustypen mehrmals
zu infizieren.
Weitere Hintergrund-Infos in unseren Merkblättern: Dengue-Fieber! und
Mückenschutz!
4. Bolivien - Gelbfieberausbruch
In Bolivien ist es im Februar 2006 in der Region Cochabamba (tropisches
Flachland östlich der Anden) zum Ausbruch des Gelbfiebers gekommen,
bei dem
17 Verdachtsfälle aufgetreten sind, von denen bisher sechs durch
Laboruntersuchungen bestätigt wurden. Darüber hinaus sind auch
im
bolivianischen Santa Cruz Ende Februar 2006 zwei Menschen am Gelbfieber
erkrankt. Todesfälle hat es dieses Jahr in Bolivien bisher nicht gegeben.
Gelbfieber kommt ausschließlich in einigen Ländern Südamerikas
und Afrikas
vor. In Asien gibt es kein Gelbfieber. Zum Schutz vor dieser durch Mücken
übertragenen gefährlichen Virusinfektion besteht neben einer
Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) die Möglichkeit
einer
Impfung, diese darf in Deutschland nur in zugelassenen Gelbfieberimpfstellen
durchgeführt werden. Die Impfung wird bei Reisen in Gelbfiebergebiete
empfohlen. In einigen Ländern ist sie eine Pflichtimpfung, in vielen
Ländern
ist die Gelbfieberimpfung nur Pflicht, wenn man aus einem bekannten
Gelbfiebergebiet einreist.
Weitere Hintergrund-Infos in unseren Merkblättern: Gelbfieber! und
Mückenschutz!
5. Nepal - drastischer Anstieg der Cerebralen Malaria
Aus Nepal wir zur Zeit (März 2006) ein drastischer Anstieg von besonders
komplizierten (zerebralen; Erkrankung unter Beteiligung des Gehirns)
Malariaerkrankungen gemeldet. Landesweit sind zur Zeit ca. 700 Menschen
davon betroffen. Die meisten dieser Fälle stammen aus den Distrikten
Dhanusha, Jhapa, Terai und Kanchanpur. In Nepal treten jährlich ca.
10.000
Fälle der Malaria auf, von denen 90 Prozent von Plasmodium vivax (Erreger
der Malaria tertiana) verursacht werden. Die Malariasaison geht in Nepal
je
nach Witterung von April bis Oktober mit einem deutlichen Peak von Juni bis
August. Plasmodium vivax Infektionen (Malaria tertiana) führen normalerweise
nicht zu den gemeldeten schweren Malariaerkrankungen. Zerebrale Malaria wird
normalerweise durch Plasmodium falciparum (Erreger der gefährlichen
Malaria
tropica) verursacht, und zwar meist dann, wenn die Behandlung zu spät
beginnt, also die Betroffenen zu spät zum Arzt gehen. Auch kann eine
Ursache
für dieses gehäufte Auftreten der schweren Malariaform sein, dass
es in
jüngster Vergangenheit zu einer Ausweitung von Medikamenten-Resistenzen
beim
Erreger Plasmodium falciparum gekommen ist, so dass die Patienten zwar
behandelt wurden, die Erreger aufgrund der Resistenzen jedoch nicht wirksam
abgetötet wurden. Aus Nepal sind Chloroquin Resistenzen bereits aus
der
Vergangenheit bekannt. Als dritter Grund könnte auch noch eine generelle
weitere Ausbreitung von Plasmodium falciparum angenommen werden. Weitere
Untersuchungen dazu laufen zur Zeit.
Weitere Hintergrund-Infos in unseren Merkblättern: Malaria! und
Mückenschutz!
6. Länder-Update - Vogelgrippe
Länder, in denen in diesem Jahr (2006) die Vogelgrippe H5N1 bei Tieren
(Haus- und/oder Wildtiere) durch offizielle Laboruntersuchungen bestätigt
nachgewiesen wurden sind:
Ägypten, Albanien, Aserbaidschan, Bulgarien, China, Deutschland, Frankreich,
Griechenland, Hongkong, Indien, Indonesien, Iran, Italien, Japan,
Kambodscha, Kamerun, Kasachstan, Kroatien, Malaysia, Mongolei, Myanmar
(ehemals Burma), Niger, Nigeria, Österreich, Pakistan, Poland, Rumänien,
Russland, Schweiz, Serbien and Montenegro, Slowakei, Slowenien, Südkorea,
Thailand, Türkei, Ukraine, Ungarn und Vietnam.
Zusätzlich wurden bisher in folgenden Ländern in diesem Jahr (2006)
Vogelgrippeviren (H5) ebenfalls bei Tieren nachgewiesen:
Bosnien und Herzegowina, Georgien, Laos, Pakistan und Philippinen.
Durch die WHO bestätigte Erkrankungen beim Menschen aufgrund der Vogelgrippe
(H5N1) hat es in diesem Jahr bisher in folgenden Länder gegeben:
China, Indonesien, Irak und Türkei.
Zusätzlich wurden drei Todesfälle beim Menschen aus Aserbaidschan
bekannt,
bei denen Vogelgrippeviren vom Typ H5 nachgewiesen wurden. Weitere
Untersuchungen dazu laufen zur Zeit.
Weitere Hintergrund-Infos in unseren Merkblättern: Vogelgrippe! und
Influenza!
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Leider gibt es auch immer wieder Tauchunfälle. Unsere Unfallseiten bieten die Möglichkeit, darüber zu diskutieren und aus Fehler anderer zu lernen. Ein sensibles Thema - deshalb werden Postings in diesem Forum kontrolliert freigegeben.
Oasis, Marsa Alam (16.05.2012) Waren im April als ruhesuchendes Paar 2 Wochen im Oasis. Schon der von D aus über das Hotel gebuchte Flughafentransfer hat hervorragend funktioniert, wir wurden per PKW abgeholt und direkt ins Oasis (mehr) Yunost Accord Hotel, Odessa (13.05.2012) Aufenthalt: 5.-11. Mai 2012 Das Hotel liegt im Süden von Odessa am Ende des „französischen Boulevard“ in der Nähe des Strandes. Mit dem Auto/Taxi sind es in das Stadtzentrum etwa zehn Minuten. Aber (mehr) Three Corners Fayrouz Plaza,.. (12.05.2012) Ich war vom 04.05.2012 bis 11.05.2012 im Three Corners Fayrouz Plaza. Gebucht hatte ich das Hotel aufgrund der Tauchbasis Extra Divers und den guten Bewertungen bei Holiday Check. Das Hotel liegt (mehr)
Akt. Veranstalterberichte:
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Gulf Air (19.05.2012) von 3.5.12 bis 18.5.12 von Frankfurt über Bahrain nach Manila und zurück. Gewählt wegen dem günstigen Preis von 680 € p.P und den kurzen Stop Over Zeiten - auf dem Hinflug 1:45 Stunden - auf dem (mehr) Ukraine International Airlin.. (12.05.2012) Geflogen: Am 5.5.2012 von Wien (VIE) nach Odessa (ODS) und am 11.5. wieder zurück. Die riesige Bucht von Odessa ist ein gigantischer Schiffsfriedhof. Der Zweite Weltkrieg tobte hier zwei Mal in (mehr) Luxair (12.05.2012) War vom 04.05.2012 bis 11.05.2012 in Marsa Alam. Den Flug habe ich über Luxair gebucht. Die Fluglinie transportiert das Tauchgepäck immer noch kostenlos. Das Gepäck musste vorher angemeldet werden (mehr)