Die Arbeitsweise des Geräts beruhte auf analoger Technik; das Gewebe (Halbwertszeit 120 min) in Form einer Blase simulierte die Stickstoffsättigung des Tauchers: In einer Plastikblase, auf der der Außendruck wirkte, befand sich ein Gas. Von diesem Gas wurde in Abhängigkeit der Tauchtiefe und Tauchdauer eine bestimmte Menge durch eine spezielle, leicht poröse Masse, in ein vom Außendruck abgeschlossenes Bourdonrohr gedrückt. Dieses steuerte den Zeiger für die Anzeige. Beim Austauchen strömte das Gas aus dem Bourdonrohr durch die poröse Masse wieder in den Beutel - die Dekompressionsverpflichtung verringerte sich, der Zeiger lief zurück. In Abhängigkeit von Tauchtiefe und Tauchzeit bildete der Dekometer einen Mittelwert. Sobald der Zeiger in den Bereich der roten Segmente kam, mussten beim Auftauchen Dekostops eingelegt werden.
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