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Onlinemagazin - 10. Ausgabe - 4. Taucher.Net Treffen




 Geschrieben von Jessica
© Jessica Brühl

Fotos. © Martin Rubner,  Sandra Düssel, Thomas Kleemann, Andreas Nowotny, Christoph Rohde
Leider liegen keine UW-Fotos vor (kein einziges ist wirklich etwas geworden – dazu bedarf es einer Profikamera)

Und wieder einmal war es soweit....  Das erste wirkliche Taucherlebnis des Jahres, das vierte Taucher.net-Treffen vom 24.-27.05.2001

Diesmal dabei:
Von der Redaktion: Martin, Herbert, Ralf, Uli und Jessica. Harry mußte leider kurzfristig absagen, da er an „Haider’s Rache“ litt. Armin blieb auch diesmal seinen Gewohnheiten treu und erschien nicht ! Böse Zungen haben schon überlegt, ihn für das nächste Treffen einfach auszuladen, damit er dann einmal erscheint *ggg*

 


oben: Jessica, Uli, Ralf, unten: Herbert, Martin (v.l.n.r)

Von unseren treuen Lesern wie auf dem Foto. Oben (v.l.n.r): Peggy, Thomas, Andy, Jan, Jessica, Theo, Uli, Ralf, Manfred, Angie und Jens.
Unten: Frank, Michael, Kerstin, Herbert, Christoph, Sandra, Martin, Manni (von der Basis).
Ach ja: Und Ilona macht das Foto

 

Diesmal führte es uns an den Schluchsee im südlichen Schwarzwald. Die ganz hartgesottenen, die zudem ihren Arbeitgeber davon überzeugen konnten, dass ein langes freies Wochenende gut für die Arbeitsmoral sei, reisten bereits am Mittwoch bzw. Donnerstag  (Himmelfahrt) an. So auch wir. Gegen halb elf, also viel zu früh am Morgen J,  brachen Frank und ich gen Süden auf. Wider erwarten war kein Stau. Die Autobahnen zwar recht voll, aber weitgehend frei. So waren wir nach guten vier Stunden und einer „Starenkastentour“ in Freiburg, bereits am Ziel.

 


Schluchsee von der Basis aus

Dort wurden wir schon von Herbert und Martin, nebst Familie erwartet. Kurz nach uns trafen Jan und Thomas ein. Da wir vorher schon beschlossen hatten, einen Abstecher zum See zu machen, fragten wir, ob Jan und Thomas mit wollten. Klaro, denn wer läßt sich schon einen  TG entgehen ?! Was wir allerdings nicht wußten.... Jan hatte sein neuerworbenes Doppelpack dabei, jedoch in Einzelteilen.... Er begann zu schrauben, feilen und sägen.... Bis er es dann schließlich zusammengebaut hatte, vergingen nahezu zwei Stunden. Was sich uns dann jedoch offenbarte, ließ uns an der Lesekunst einiger Taucher zweifeln. Obwohl bereits lange im voraus verkündet worden war, dass am Donnerstag keinerlei Service stattfinden würde, fragte Jan, ob er denn seine Flaschen wohl gefüllt bekäme, die seien ja leer..... Was nun in den Köpfen der anderen vorging, könnt ihr euch vorstellen...

 


Jan schraubt mit Jens' Hilfe

Schließlich brachen wir doch noch zum See auf. Die Basis, im Ortsteil Seebrugg, ist im wunderschönen, alten Bahnhofsgebäude untergebracht.

 

Geleitet wird die seit 1995 bestehende Basis von Manfred  „Manni“ Lang und Ulrike  „Uli“ Schlösser. Sie und die anderen Anwesenden staunten nicht schlecht, als eine Karawane von Tauchern mit Doppelflaschen angelaufen kam. Im Geiste hatten die uns zunächst schon verrückt erklärt J. Wer kann es ihnen verübeln ? Wie sagte Frank (von der Basis) so passend: "Gelt, ihr seid's die mit die großen Flaschen..."

 


Manni wundert sich über die Doppelpacks

Die Basis bildet nach den Richtlinien von GOOD (Global Organisation of Divers) aus (näheres hierzu: www.tauchsport-lang.de )
Angeschlossen ist ein kleiner Shop, der alle führenden Marken der Tauchsportindustrie führt.
Im Ausbildungsangebot sind neben Schnuppertauchen alle Tauchkurse bis hin zum Tauchlehrer.
Wer tauchen möchte, sollte sich vorher bei der Basis anmelden.

Kosten:

Basisgebühr: 6 DM/Tag
Bootstauchgang: 20 DM/Person (mind. 3 Personen pro Ausfahrt)
Flaschenfüllung: 10 DM (Größe egal)
Geführter TG: 30 DM

Weitere Preise auf Anfrage.
Brevet, Logbuch und ärztliches Attest sind mitzubringen. Außerdem wird ein Haftungsausschluß verlangt !

 


Das Basisteam: Uli, Albert, Manni, Frank (v.l.n.r.)

Nachdem wir uns einen Überblick über See und Lage verschafft hatten, rödelten wir uns an und stiegen direkt vor der Basis  ins Wasser und betauchten die „Galerie“, eine Reihe von großen UW-Fotographien, die an einer langen Leine aufgehängt sind. Danach suchten wir die tiefste Stelle in dieser Bucht. Da der Pegel der Talsperre jedoch etwa 7m unter normal lag, betrug die max. Tiefe nur 13m.

 


neuer Redakteur

Der Schluchsee ist ein Torfsee. Im zweiten Weltkrieg wurde der See mit Torf zugedeckt, um die Staumauer vor Bombardements zu schützen. Im Laufe der Zeit sank der Torf dann auf den Seegrund, wo sich eine dicke Schicht sammelte und sich teilweise auch richtige Ballen mit bis zu 5m Höhe bildeten.
Andererseits bedeutet es auch, dass der See bräunlich trübe und mit vielen Schwebeteilchen durchsetzt ist. Die Sicht betrug trotzdem teilweise bis zu 6m. Jedoch wird es ab spätestens 6m Tiefe stockdunkel. Ein Nachttauchgang am Tage....
Zudem fällt der See in die Kategorie Bergsee, da er auf 930m Höhe liegt !

 


Frank und Jessica zum Foto gezwungen

 


Herbert

Als wir den Tauchgang beendet hatten und aus dem Wasser kamen, hatte es sich derweil stark zugezogen und ein Gewitter mit heftigem Regenschauer ging hernieder.
Aufgrund der Lage der Basis im Bahnhof, ist dort jedoch reichlich Platz, sowohl zum umziehen, auch zum aufhängen der nassen Sachen. Leider befindet sich der Kompressor im gleichen Raum, was reichlich Krach garantiert.
Das Aussteigen gestaltete sich etwas schwierig, weil die unterste Treppenstufe aufgrund des Wasserstandes auf Pegelhöhe war. Aber wer sagt, dass Taucher nicht auch Akrobatik beherrschen ?!

 


Ein starkes Team

Wir plauderten noch ein wenig und machten uns dann auf den Weg ins Hotel zum Abendessen nebst Dekobier und – zigarette.

 

Freitag morgen: Wieder anrödeln für einen zweiten TG an der Galerie, diesmal jedoch nicht stur in die Mitte der Bucht, sondern dem empfohlenen Kompasskurs von 320 Grad gefolgt und direkt ein versenktes Holzboot angetaucht, das auf 10m bei dem niedrigen Wasserstand liegt.

Am Nachmittag stand dann der erste Boots-Tauchgang auf dem Plan. Die wirklich interessanten Stellen des Sees sind von der Basis aus mit dem Boot zu erreichen. Zu diesem Zweck besitzt die Basis ein „Holzdhoni“, in dem bis zu 10 Taucher Platz finden. Damit wird der Tauchplatz angefahren und die Taucher lassen sich rücklings über Bord fallen.  Auch wenn das Boot etwas eng wirkt, ist es doch gut ausgestattet mit Funk und Sauerstoffkoffer für den Fall der Fälle.

 


Platsch !

Die Fahrt ging zur sogenannten „Schweinebucht“ (so genannt, weil sich im Sommer dort viele FKK-Badende aufhalten *g*). An dieser Stelle ist der See 35m tief (bei voll gefüllter Talsperre entsprechend mehr). Am Grund liegen Torfballen von einer Größe, die teilweise Steilwandfeeling aufkommen lassen und Wurzeln in bizarren Formationen, die wirklich sehenswert sind. Der interessantere Tauchgang für den, der etwas sehen will, ist jedoch, am Ufer den Hang entlang in einer Tiefe von 20m zu tauchen und im 5m-Bereich zurück. Gerade im Flachbereich halten sich viele Fische auf (Barsche, Zander). Dort finden sich große Gesteinsbrocken und versunkene Baumstümpfe, die im Sonnenschein besonders reizvoll aussehen. Es ist dringend angeraten, auf ausreichend Abstand zum Boden zu achten, denn der Torf liegt sehr locker auf dem Grund. Ein unvorsichtiger Flossenschlag reduziert die Sicht bis auf Null ! Der Torf bietet aber gegenüber normalem Schlamm den Vorteil, dass nach zwei Stunden nichts mehr von der Mulcherei zu sehen ist. Schön ist auch der Blick aus der dunklen Tiefe nach oben. Bei Sonnenschein leuchtet dann die Seeoberfläche ockergelb.


Schweinebucht

Im Laufe des Nachmittags und Abends trudelten dann auch die restlichen Teilnehmer ein. Diesmal waren es so viele wie nie zuvor. Aber diesmal war auch die Organisation von Ralf, Martin und mir so gut wie nie zuvor J.
Um 19:30 stand das Briefing für den nächsten Tauchtag – und das Highlight des Sees – auf dem Programm. Es sollte an die alte Staumauer gehen.
Manni instruierte uns anhand von Fotos und eines Videos über Lage und Sehenswürdigkeiten an der Mauer.
Wir waren alle sehr gespannt, was uns am nächsten Tag erwarten würde.....

Anschließend  fielen wir als Horde im ebenfalls im Bahnhofsgebäude untergebrachten Restaurant ein und schlugen uns den Bauch voll bis auch die letzten so gegen 22 Uhr eintrudelten.
Wieder im Hotel wurden dann noch ein paar Bierchen auf das wiedersehen getrunken und die Neuigkeiten des letzten Dreivierteljahres ausgetauscht.

 


Der Chef telefoniert ;-)

Samstag:  Aufgrund der großen Menge von Tauchern teilten wir uns in zwei Gruppen. Die eine Gruppe würde zuerst an die alte Staumauer gebracht, dann die zweite zur Schweinebucht. Und während Gruppe zwei noch im Wasser war würde Gruppe Eins so langsam aber sicher wieder eingesammelt. Da die beiden Tauchplätze sich an den Seeufern fast gegenüber liegen und beide nur etwa 5 min Fahrzeit mit dem Boot von der Basis entfernt sind, kein größeres Problem.

 


Jens, Herbert, Albert, Martin (li.) , Michael, Kerstin, Jan, Thomas (re.)

Beim anrödeln wurde gleich der Pechvogel der Woche gekürt. Wie auch beim letzten TNT war es Peggy, die ein Problem mit ihrem Equipment hatte. Diesmal hatte sie ihren Anzug zuhause vergessen.
Das die Basisbesatzung uns jeden Wunsch von den Augen ablesen würde, wurde hier bereits deutlich. Als auch der fünfte Leihanzug Peggy nicht paßte, bekam sie kurzerhand einen Trocki „verpaßt“. Zwar hatte sie bis Dato erst einen Trockentauchgang, aber früh übt sich... Wir sind schon gespannt, was Peggy sich für das nächste TNT ausdenkt ...

Auch mir wurde geholfen. Erst drei Tage zuvor, war das Armband meines Computers gerissen und aufgrund von Lieferschwierigkeiten war keines zu bekommen. Auch die Basis hatte keines mehr vorrätig; jedoch fuhr Uli extra für mich in einen anderen Tauchshop, um das Armband zu besorgen. Hierfür nochmals meinen herzlichen Dank !

 


ein Boot legt ab

 
Doppelflaschenwunder

Nachdem alle Schwierigkeiten beseitigt waren, konnte es endlich losgehen. Einige absolvierten ihren ersten TG an der Galerie, um sich mit dem dunklen Gewässer vertraut zu machen, der Rest teilte sich in zwei Gruppen. Mit Frank und Andy bildete ich ein Buddyteam der Gruppe Eins, die zur alten Staumauer wollten.
Am Tag zuvor war bereits eine Boje gesetzt worden und am „Käfig“ verankert.

 


Taucherauflauf über der Alten Staumauer

Die alte Staumauer liegt komplett im Wasser, derzeit lag die Mauerkrone auf 19m. Das komplette Bauwerk ist noch erhalten. Es besteht aus: Dem Käfig, also dem Fanggitter für größeres Treibgut, zwei alten Schleusen, die mittlerweile stark verrostet sind und einem  Torbogen auf der anderen Seite der Mauer. Außerdem befinden sich dort noch ein alter Holzsteg und Eisenbahnschienen. Wer das Bild von der Anfang der 80‘er Jahre trocken gelegten Talsperre gesehen hatte, konnte sich Problemlos orientieren.

 


Briefing

Damit beim Abstieg in die absolute Finsternis nicht so viel Torf aufgewirbelt wurde, wurde extra für uns am Bojenseil kurz über dem Käfig, für alle unübersehbar, ein Blitzer angebracht!  An dieser Stelle konnte rechtzeitig die Bremsung des Abstiegs eingeleitet werden.

 


Blick zur alten Staumauer (UW)

Unten gab es erst mal, trotz aller Hilfen seitens der Basis, ein wildes Durcheinander... jeder suchte seine Buddies im stockdunklen. Ich war heilfroh, dass Andy’s Anzug gelb ist. Das machte mir das Leben als Gruppenführerin nur halb so schwer J.
Nachdem ich meine Gruppe beisammen hatte, beschloß ich zunächst, den Käfig zu verlassen, da es von Tauchern nur so wimmelte. Wir überquerten die Mauer, um zum Torbogen zu gelangen, leider ohne dabei die Schleusen gesehen zu haben.
Am Torbogen fiel uns dann eine dicke Schlammwolke auf mit der wir dann im Laufe des Tauchgangs noch öfters in Konflikt kamen, wie auch mit den beiden Verursachern selbst.  Zu guter letzt konnten wir aufgrund der Nullsicht nicht einmal mehr die Strasse auf der Staumauer erkennen.
Wir entschlossen uns daher zu einem freien Aufstieg und beendeten den Tauchgang.

In den Torbogen sollte man tunlichst nicht hineintauchen, denn die aufsteigenden Luftblasen lösen den Zement aus dem Gemäuer, dass es nur so rieselt – Einsturzgefahr ! Wer es nicht glaubt, kann sich in der Basis ein Video dazu anschauen.

Doch nach dem Tauchgang begann erst das eigentliche Abenteuer: Das Einsteigen ins Boot. Es hieß abrödeln im Wasser und dann die etwa einen guten halben Meter hohe Bordwand erklimmen.

 


allez... hopp


geschafft... !

Wer diese Hürde nicht schaffte, wurde mit vereinten Kräften an Bord gezogen. Hier noch einmal einen Gruß und besonderen Dank an Manni und seine Bandscheiben, der die ganzen Doppel-12-Packs an Bord hieven mußte.

Mittag aßen wir in einem typischen Touristenlokal, in dem ganz furchtbar gräßliche Heimatmelodien ertönten...
Am Nachmittag betauchten wir, diesmal mit Guide, erneut die Schweinebucht und die andere Gruppe fuhr zur Mauer und wie man vernahm, sei es ein „genialer“ Tauchgang gewesen.

Tags zuvor hatten Uli und Manni uns angeboten, zum Abendessen Fische zu räuchern. Sie hatten reichlich Saiblinge geordert, die im eigenen Räuchergrill frisch zubereitet wurden. Selbst mir hat es hervorragend gemundet, obwohl ich sonst überhaupt keinen Fisch esse, solange er nicht in Balkenform und paniert ist J Bei Dekobier und guter Laune wurde den Fischen mit frischem Brot und Meerrettich der Garaus gemacht.

 
Räuchervorbereitung !


einträchtiges Fischessen

 


aber, aber.. Fisch mit dem Messer ? ;-))

Selbstverständlich haben wir uns auch an diesem Abend noch eine nette Runde mit Bier und Staumauertoast (für die nicht satt gewordenen) getroffen. Außerdem wurde noch eine Notoperation durchgeführt J Martin, der sich eine Holzsplitter tief unter den Fingernagel ins Nagelbett gejagt hatte, wurde mit ein paar Klaren abgefüllt und als diese ihre Wirkung getan hatten, wurde vorsichtig eine Ecke aus dem Nagel gesägt, um an den Span zu kommen. Tauchermesser sind eben doch Vielzweckwerkzeuge...

 

Der letzte Tag: Bereits nach dem Frühstück verabschiedeten sich Kerstin und Michael als erste, da sie den weitesten Weg nach Hause hatten (Bremerhaven) und Kerstin zudem Probleme mit ihren NNH hatte und somit tauchuntauglich war.

 


idyllischer Sonnenuntergang

Nach dem auschecken traf man sich wieder an der Basis. Wer an diesem Tag nur einen TG machen wollte, wurde zuerst zur Staumauer gebracht. Gruppe Zwei zur Schweinebucht und dann am Nachmittag zur Mauer.
Gesagt, getan. Da Frank und ich nach unserm verpatzen ersten TG an der Mauer unbedingt noch ein zweites mal und in Ruhe dort hin wollten, beschlossen wir, zunächst die Schweinebucht zu betauchen.

 


Andy, Peggy, Theo, Uli

Unser Boot legte ab und schon erspähten Mannis scharfe Augen einen Taucher in der Nähe der Boje an der Wasseroberfläche und identifizierte sie sogar auf diese unglaubliche Entfernung von etwa 500m. Es war einer der Trockentaucher, der wegen Ungeübtheit  aus 20m ungebremst nach oben gepoppt war! Da es der erste TG des Tages war und es gleich zu Tauchgangsbeginn passierte, verlief das Geschehen zum Glück glimpflich. Im übrigen war es nur einer von insgesamt drei ‚Poppern‘, jedoch der einzige ungebremste. Eine außenstehende Person meinte nach dem Treffen zu mir, es sei  ja clever... so würde man gleichzeitig einen Bericht über das Treffen und etwas für die Unfallseite produzieren.... J

 


unterwegs hat Christoph ein wenig geangelt....

In der Hitze und voll angerödelt fuhren wir zunächst also die Staumauer an und luden das entsprechende Buddyteam ein und von dort aus zur Schweinebucht. Die beiden sind dort dann doch noch zu ihrem TG gekommen (im Flachwasserbereich).

Schon waren die nächsten Abschiede nahe. Interessanterweise fuhren die, die es am nächsten nach Hause hatten zuerst....

Mit nur noch fünf Personen fuhren wir am Nachmittag zur Mauer. Christoph und Sandra absolvierten noch einen TG an der Galerie und zum „Wrack“.
Diesmal war unser TG ein voller Erfolg, was nicht zuletzt an der guten Absprache zwischen den Buddyteams lag. Andy, Jan und Thomas stiegen ein paar Minuten vor uns ab und wollten sich nicht am Käfig aufhalten, sondern diesen am Schluß besichtigen. Frank und ich stiegen später ab und hielten uns eine Zeitlang am Käfig auf und bestaunten die Schleusentore und ihre verrostete Mechanik.

Nach ein paar Minuten tauchten wir die vorher besprochene Route ab und siehe da: Diesmal hatten wir Glück mit der Sicht. Kaum Sedimentaufwirbelung !
Diesmal haben beide Gruppen alles gesehen, was es zu sehen gab und ich kann mit Fug und Recht behaupten, es war der absolut beste TG des ganzen Wochenendes !

Gegen 18 Uhr brachen auch die letzten Taucher auf, mit der Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen am Urisee im Herbst !

 


Fünf Taucher im Halteverbot (v.l.n.r.: Frank, Jessica, Peggy, Sandra, Christoph)

Unser besonderer Dank gilt der Crew der Basis, die sich wirklich rührend und professionell um uns gekümmert haben ! Die Tauchbasis und der Schluchsee sind uneingeschränkt jedem zu empfehlen, der gut behütet mal etwas anderes “ertauchen” will.
Außerdem ein Dank an die Organisation von Ralf (Basis), Martin (Shirts und Banner) und natürlich mir *g* (Hotel).

Ein weiterer Bericht ist unter www.nowotaucher.de zu finden !

Auf ein Wiedersehen im Herbst !
 


TIPP:Berichte über alles mögliche rund um den Tauchsport findest Du hier.


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