Das Märchenland des polnischen Nordens

 Geschrieben von Maciej Tomaszewski

Text und Bilder: © 2001 Maciej Tomaszewski

Masuren - dieser Name bezeichnet seit vielen Jahrzehnten eine Region im Nord-Osten Polens. Er ist allerdings nicht ganz richtig, weil nicht nur die masurische Seenplatte gemeint ist, sondern darüber hinaus auch Warmia (Ermland) mit der Hauptstadt Olsztyn und die Suwalki-Augustów-Seenplatte.

Diese herrliche Landschaft in der Mitte Nord-Ost-Polens mit ihrer wunderschönen Hauptstadt Elk wird eine Perle Polens genannt. Sie hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Zunächst gehörte sie zum polnischen Königsreich. Im Jahre 1223 lud der polnische Fürst von Masovien, Konrad Mazowiecki, den deutschen Kreuzritterorden nach Polen ein, um das Land zu christianisieren. Die Kreuzritter errichteten ein eigenes Fürstenturm und erstrebten die Unabhängigkeit vom polnischen König. Bis zum Jahr 1410 bauten sie Hunderte von Festungen. Die bekanntesten befinden sich in Malbork (Marienburg), Szczytno, Nidzica, Ketrzyn, Olsztyn, Gilycko, Królewiec (Königsberg) und Elk. Bis heute findet man in jeder Stadt im gotischen Stil errichtete Gebäude aus dem 14. und 15. Jahrhundert.

Nach der Schlacht auf der Grunwalder Heide am 15.07.1410, in der polnische und litauische Ritter unter König Wadladyslaw Jagiello die Kreuzritter unter Großmeister Ulrich von Jungingen besiegten, kam die Region wieder unter polnische Gerichtsbarkeit. Nachder ersten und zweiten Teilung Polens zwischen Preußen, Österreich und Russland von 1772-1793 fiel sie als so genanntes Fürstenturm Preußen an Preußen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde ein Teil des Gebietes erneut Polen zugeschlagen. Seit Jahrhunderten leben hier Polen, Deutsche und Masuren zusammen.

Das Land der tausend Seen

Die Karte zeigt viele kleine und größere blaue Flächen inmitten großer Waldgebiete. Die Realität zeigt ein Märchenland, wo man im Einklang mit der Natur mitten in der Natur leben kann: blauer Himmel, glasklares Wasser, unberührte Wälder. Das ist meine Heimat.

Die Region nimmt fast ein Viertel der Gesamtfläche Polens (ca. 80.000 km2) ein. Hier liegen knapp 2.500 kleine und große Seen. Zahlreiche Naturschutzgebiete und Nationalparks bieten letzte Zufluchtsstätten für verschiedene Tierarten, die in Westeuropa längst ausgerottet sind.

Der Wigry-Nationalpark bei Suwalki schützt die Fauna und Flora des 65 Meter tiefen Wigry-Sees und die Umgebung, die ihre Gestalt der letzten Eiszeit verdankt. Das Wappentier des Parks ist der Biber. Nicht von ungefähr, denn in den Gewässern des Parks haben über 100 dieser Tiere ein Zuhause gefunden. Nur mit einer Sondergenehmigung darf man hier tauchen oder angeln.

Auf der Halbinsel findet sich das Barockkloster Wigry der Kamadulen mit einer schönen Kirche und alten Katakomben. Sein Turm bietet eine herrliche Aussicht auf die Umgebung. Das Kloster beherbergt auch ein kleines Museum mit Restaurant und Café, in dem einheimische Künstler ihre Werke ausstellen. Das berühmte Hetmanhaus diente Papst Johannes Paul II. bei seinem Polenbesuch 1999 für kurze Zeit zur Erholung.

Der Wigry-See ist ein herrliches Tauchgewässer. Mit Sondergenehmigung der Nationalparkdirektion kann man ihn unter Beachtung bestimmter Einschränkungen und Bedingungen betauchen. Zahlreiche Hechte und Barsche jagen frühmorgens zwischen den Seerosen. Da die Wasserqualität ausgezeichnet ist, kann man hier auch die Große und die Kleine Maräne beobachten. In den flachen Buchten am östlichen Ufer leben große Bestände von Süßwasserkrebsen.

Darüber hinaus bietet der Nationalpark ein gut ausgeschildertes Netz von Rad- und Wanderwegen. Im Informationspavillon am Parkplatz vor dem Direktionsgebäude in Krzywe (6 km östlich von Suwalki) sind Karten, Bücher und Reiseführer in Englisch und Deutsch sowie Eintrittskarten erhältlich. In der Nähe befindet sich ein Fahrradverleih. Ein Radatlas in englischer Sprache liefert alle wichtigen Informationen.

Die Perle des Nordens - Jez. Hancza und Umgebung

Nur 30 km nördlich von Suwalki liegt der tiefste See Mitteleuropas: der Hancza-See. Eingebettet zwischen Hügel, die ihre Existenz der letzten Eiszeit verdanken, wirkt der See auf den Betrachter ausgesprochen mystisch. Für Polen einmalige Steilufer fallen unter Wasser bis in 109 Meter Tiefe ab. Glasklares Wasser und phantastische Sichtweiten ziehen ganzjährig Taucher aus dem ganzen Land an; daher rührt der Spitzname polnisches Hurghada.

Von Suwalki aus führt die Landstraße 658 nach Rutka-Tartak. Nach 15 km, bei der Holzkirche in Jeleniewo, biegt man links ab. Entlang der Straße, zwischen diversen Hügeln, liegen etliche sehr tiefe und wunderbare Seen. Über Kruszki und Blaskowizna kommt man direkt ans Ufer eines dieser Seen. Im Ort bei der Bushaltestelle, die sich an einem kleinen Bach befindet, führt ein Feldweg nach links. Nach 800 Metern gelangt man auf den berühmten Taucherparkplatz. Hier kann man das Auto abstellen und direkt ins Wasser gehen.

Taucht man vom Ufer aus nach rechts, gelangt man auf 13 Meter Tiefe an eine Steilwand, die bis auf 33 Meter abfällt. Hier trifft man auf zahlreiche Flusskrebse und die sehr seltenen blauen Königskrebse (Edelkrebse). Hecht, Barsch, Schleie, Kleine Maräne und Aal sind hier zu Hause. Mit Glück trifft man in der Dämmerung auch mal auf einen großen Wels. Die Steilwand ist mit Eisenerzkristallen besetzt. Weiter sind ein Unterwassercanyon und ein großer versunkener Baumstamm zu sehen.

Eine zweite Einstiegsstelle befindet sich am Nordufer des Sees im alten Ort Stara Hancza, zu erreichen über die Straße von Blaskowizna. Der Parkplatz ist ausgeschildert und leicht zu finden. Er liegt vor der Ruine eines alten Gutshauses, zu dem das Land früher gehörte. Frühmorgens kann man hier oft Biber beobachten.

In den Ortschaften Blaskowizna, Bachanowo und Klajpeda befinden sich zahlreiche Frühstückspensionen, die man direkt im Regional-Tourismusbüro in Suwalki buchen kann (siehe unten).

30 km südlich von Suwalki liegt das schönste und interessanteste hydrotechnische Bauwerk Polens: der Augustów Kanal mit 14 Schleusen auf 102 Kilometern Länge. 1839 fertiggestellt, verbindet er zahlreiche Seen des Augustower Waldes zu einer Wasserstraße. Mit Boot, Kanu oder Kajak kann man die wildesten Teile unberührter Natur Europas auf eigene Faust entdecken. Die schönsten Tauchplätze des Gebietes liegen am Südufer des Jez. Studzieniczne, wo zahlreiche Campingplätze gute Einstiegsmöglichkeiten bieten. Leider herrscht hier im Sommer Hochbetrieb. Wer die Ruhe sucht, sollte auf das Frühjahr oder den Herbst ausweichen. Der See ist ein Krebsparadies und bietet obendrein zahlreichen Hechten und Barschen Lebensraum. In den Nachtstunden kann man jagende Aale beobachten.

Nur 80 km südlich von Augustów liegt die Hauptstadt der Region Nord-Ost-Polen: Bialystok, eine wunderschöne Barockstadt, die von polnischen Architekten und Historikern gern als Versailles des Nordens bezeichnet wird. In ihrem Zentrum liegt ein französischer Schlossgarten, der von Hetman Jan Klemens Branicki entworfen wurde.

Die 300.000-Einwohner-Stadt ist ein idealer Ausgangspunkt für Land- und Wasserwanderungen in der Region. Nur 12 km westlich der Stadt liegt der jüngste Nationalpark Polens, der Narew-Nationalpark, der das Sumpfgebiet der Narew schützt. Dieses Naturschutzgebiet grenzt an den unter europäischen Ornithologen wohl bekanntesten und zugleich größten polnischen Nationalpark, den Biebrza-Nationalpark. Dort kann man seltene Vogelarten und mitteleuropäische Elche sehen. Wenn man weiter nach Süden fährt, gelangt man zum Bialowiela-Wald, einem Biosphären-Reservat, in dem die letzten Wisente sowie Wildpferde und Luchse leben.

In der Mitte Masuren

Zwischen Elk und Mikolajki breitet sich der größte masurische See, der Jez. Lniardwy aus. Er ist 109.700 ha groß, 24 m tief, hat vier Inseln und ist das polnische Mekka für Surfer und Segler. Mit dem Segelboot oder auch per Auto Richtung Norden kommt man an den Mamry-See, den zweitgrößten See in Polen. Unterwegs kann man an zahlreichen Marinas Halt machen und sich verpflegen. Die Tier- und Pflanzenwelt ist einzigartig: Kormorankolonien, Schwarze Schwäne, dicht an dicht mit Pflanzen bewachsene Wasserflächen.

Besonders zum Tauchen geeignet ist das Nordwestufer des Mamry-Sees beim Dorf Przystal. In den Sommermonaten liegen hier die Segelboote dicht an dicht. Im Frühling und im Herbst dagegen herrscht Ruhe. Der See ist maximal 42 Meter tief. Die Sicht schwankt zwischen vier Meter in den Sommermonaten und 15 Meter im Spätherbst und Winter. Eine Attraktion ist das Wrack der "Arabella", die in 33 Metern Tiefe ca. 100 m vorm Ufer von Przystal liegt. In zehn Metern Tiefe sind Plattformen und Traktorenreifen versenkt worden, die für die Tauchausbildung genutzt werden. Hier liegt auch der Eingang zum Masurenkanal, wo im Sommermonat schöne Seerosenbestände und andere Wasserpflanzen herrliche Fotomotive liefern. Nur 200 Meter vom Einstieg entfernt liegen ein paar alte, sehr gut erhaltene Bunker aus dem zweiten Weltkrieg.

im Grenzgebiet zwischen Masuren und Warmia liegen zahlreiche kleine Seen inmitten einer abwechslungsreichen und anmutigen Hügellandschaft. Der Jez. Probarskie grenzt fast unmittelbar an die Bundesstraße 16, die Masuren und die Suwalki-Seenplatte miteinander verbindet. Der kleine (201 ha) und nur 31 Meter tiefe See ist besonders reizvoll für Unterwasserfotografen. Hier findet man eine breite Palette von verschiedenen Pflanzen- und Fischarten, die für die masurischen Seen typisch sind.

Einstiegsstellen gibt es gleich mehrere. Zum Beispiel in Kosewo, wo ein kleines Hotel - die Pension "Kosewo" - unmittelbar am Nordufer des Sees steht. Direkt vor der Haustür liegt der See. Links vom Schilf liegen schöne Unterwasserwiesen, in denen ein paar alte Gurkenfässer ihre letzte Bestimmung gefunden haben: als Behausungen für Flusskrebse. Auch Hechte fühlen sich hier sichtlich wohl. Rechts vom Schilf liegt das Reich der Barsche. Ein Nachttauchgang lohnt sich hier besonders: Begegnungen mit Kleinen Märenen und Aalen sind keine Seltenheit. Am tiefsten ist der See genau in der Mitte, und natürlich liegt dort ein "Schatz" - sagen jedenfalls die Einheimischen. Hier hat jeder See seine Geheimnisse; das muss einfach so sein.

Eine weitere lohnende Einstiegsstelle liegt am Westufer, das über einen Schotterweg erreichbar ist. Im Süden ist der See recht flach, bietet aber gute Bedingungen für Unterwasserfotografie.

Wenn man schon in der Gegend ist, sollte man einen Abstecher nach Lwilta Lipka (Heilige Linde) bei Kltrzyn einplanen. Dort steht die schönste Barockkirche des Landes, erbaut im 17. Jahrhundert.

Wer neben dem Tauchen auch gerne wandert oder Rad fährt, ist hier genau richtig: Unzählige Waldwege und typische Masurenstraßen, beidseitig von dicken, alten Eichen und anderen Bäumen gesäumt, laden zu ausgedehnten Touren ein. Wenn es im Sommer über 30 °C warm wird - und das ist häufig der Fall -, ist es auf diesen Straßen immer angenehm schattig und kühl. Auch Wasserwanderer kommen hier voll auf ihre Kosten: Die Krutynia bietet die schönste Wasserwanderwege Masurens.

Die Seen im Warmia

Zwischen den Hügeln von Warmia, im Nord-West-Teil des Piszyner Waldes, liegt ein herrlich stimmungsvoller See: Jez. Pilakno. Der See ist nur 12 km von Mrlgowo entfernt und zählt zu den tiefsten und saubersten Gewässern in diesem Landesteil. Er ist 2.604 ha groß und maximal 56,6 Meter tief. Der Jez. Pilakno ist in der polnischen Taucherwelt, besonders bei den Warschauern, Krakauern und Bialystokern, sehr bekannt und beliebt. Vor allem im Sommer triff man hier oft auf Taucher.

Am Südufer, in der Nähe der einzigen Insel im See, liegen archäologische Ausgrabungsstätten: Hier standen einstmals Burgen der Jacwingen. Auch Reste von Pfahlbauten sind im See zu finden, und zwar am Süd-West-Ufer. Das Volk der Jacwinger lebte bis 1283 zwischen den Seen und Wäldern Nord-Ost-Polens. Es hatte eine eigene Sprache und einen eigenen Glauben. Nachdem die deutschen Kreuzritter diesen Teil Polens von Graf Konrad Mazowiecki im Jahre 1226 übernommen hatten, um den christlichen Glauben einzuführen, war das Schicksal der Jacwingen und Pruessen (ihrer Brüder im Norden) besiegelt: Sie wurden ausgerottet. In der Umgebung des Sees stößt man noch heute auf kleine Hügel, ehemalige Kultstätten des Sonnengottes der Jacwingen.

Der Pilakno-See bietet gute Tauchbedingungen. Die Sicht schwankt zwischen vier und sieben Meter und reicht gelegentlich sogar bis neun Meter in Abhängigkeit von der Jahreszeit und den Wetterbedingungen. Die besten Sichtverhältnisse herrschen im Herbst und im Frühling, aber auch in den Sommermonaten lohnt sich ein Tauchgang durchaus.

Es gibt mehrere Einstiegsmöglichkeiten. Am Ostufer befinden sich zwei Sommer-Hotels der Warschauer Kreditbank und der Warschauer Luftfahrtfabrik. Zwischen den beiden liegt ein Campingplatz mit einer Füllstation. Beim Campingplatz ist der See zuerst ziemlich flach. Mit westlichem Kompasskurs kommt man trotzdem schnell auf 15-20 Meter. Der Boden ist hier sandig. Wasserpflanzen wachsen vor allem im 2-3-Meter-Bereich. Barsche und Hechte finden sich hier in großer Zahl. Auch Feuerflossen fühlen sich zwischen dem Wasserkraut zu Hause.

Wer tiefer tauchen will, muss der Straße bis zur Hotelanlage der Warschauer Luftfahrtfabrik folgen. Hier ist das Ufer deutlich steiler als am Campingplatz - mit schwerer Tauchausrüstung hat man eine ziemliche Kraxelei vor sich. Aber es lohnt sich! Im 1-5-Meter-Bereich, zwischen versunkenen Ästen und Baustämmen, leben Amerikanische Flusskrebse und zahlreiche Barsche.

Die Ermländischen Städtchen Olsztynek und Szczytno liegen am Südteil der "Straße der Tausend Seen", die alle kleinen Ortschaften Nord-Ost-Polens miteinander verbindet. An diesem Weg, 6 km östlich von Olsztynek, liegt ein herrlicher See, der mit seinen 9,5 km2 Fläche und 52 Metern Tiefe zu den schönsten Seen Warmias zählt. Schon die polnischen Genossen der Arbeiter-Partei und prominente Mitglieder kommunistischer Regierungen fanden diesen See so schön, dass in den siebziger Jahren eine geschlossene Erholungsanlage an seinem Westufer gebaut wurde. Seit der Wende in Polen im Juni 1989 ist die luxuriöse Anlage auch Normalbürgern zugänglich.

Hier befindet sich das Hotel "Kormoran" mit Hallenschwimmbad, Reitanlage, Sauna und Bootsverleih. Gleich gegenüber liegt ein kleines Hotel, das früher zum Innenministerium gehörte. Jetzt ist alles offen.

Die Tauchbedingungen hier sind gut. Direkt am Hotel "Kormoran" ist der See flach; er erreicht ca. 10 Meter. Der Einstieg erfolgt über einen Steg. Zu den Eigenschaften des Jez. Pluszne zählen phantastische Sichtverhältnisse, die manchmal bei über zehn Meter liegen. Der See hat zwei Inseln. Das Südufer ist sehr steil und bietet dementsprechend eine interessante Unterwasserlandschaft. Hier liegen auch die tiefsten Stellen des Sees. Eine Zufahrtstraße führt zur Hotelanlage "Perkoz"; im Sommer beherbergt sie eine Tauchbasis mit Füllanlage, die vom Tauchclub "Moana" aus Wroclaw betrieben wird.

Der Seegrund ist sehr sandig. Hier trifft man alle Fischarten, die für die masurischen Seen typisch sind, darunter auch die Kleine Maräne.

Die gesamte Region ist ein Taucherparadies: Fast 2.500 kleine und große Seen warten auf Erkundung. Zahlreiche alte Kreuzritterschlösser und Kirchen laden zur Besichtigung ein. Hier wird naturnaher Tourismus praktiziert. Es gibt nur wenige Nobelhotels, aber überall kann man sich in Privatpensionen, Ferienzimmern und Sommerhäusern einmieten. Ein Tauchurlaub abseits von Touristenrummel, dafür Ruhe, Entspannung und Natur satt - das ist Tauchen in Masuren. Also: Gut Luft in Polen!

Jez Hancza
 


Jez Mamry

Jez Pilakno

Jez Pluszne

Jez Probarskie

Jez Studzieniczne

ALLGEMEINE INFOS POLEN:

Für die Einreise nach Polen (Aufenthalt bis drei Monate) brauchen Deutsche einen gültigen Reisepass. Die Fernverkehrsstraßen sind gut ausgebaut. Aus Berlin/Hamburg/Köln kommt man nach Olsztyn oder Suwalki am besten über die Fernstrasse B2 Frankfurt/Oder-Lwiecko nach Poznan und weiter über die B5 über Bydgoszcz zur B16 nach Olsztyn. Oder über Grenzübergang Pommellen/Kolbaskowo bei Szczecin, weiter über die B6 nach Gdansk. Wer auch die polnische Hauptstadt Warszawa besuchen möchte, sollte die B2/A2 nutzen. Dann hat man zwei Wege zur Auswahl: B7 nach Gdansk mit dem Abzweig Olsztyn oder B8 über Bialystok nach Augustów bzw Suwa?lki.

Polnische Botschaft in Deutschland
Botschaft der Republik Polen
Unter den Linden 72/74
10117 Berlin
Tel.: +49 - 30 - 2 20 25 51; Fax: 2 29 03 58
E-mail: 100646.2326@compuserve.com
http://ourworld.compuserve.com/homepages/konsulat_rp_berlin/

Konsulat der Republik Polen in Bonn
Lindenallee 7
50968 Köln-Bonn
Tel.: +49 - 2 21 93 73 00, Fax: 34 30 89
E-mail: Admin@pol-bot.com
http://www.pol-bot.com/

Generalkonsulat in Hamburg
Gründgensstr. 20
22309 Hamburg

Tel.: +49-40-6 32 50 29, 6 13 20 91, Fax: 6 32 50 30

Generalkonsulat in Lepizig
Trufanowstrasse 25
D 04105 Leipzig
Tel.: +49-3 41-5 62 33 00, 5 62 33 10; Fax 5 62 33 33
E-mail: Konsulat_RP_Leipzig@t-online.de

Generakonsulat in München
Ismaninger Str. 62 a
81675 München
Tel./Fax: +49-89-4 75 00 26, Fax: 47 13 18
E-mail: 101617.1456@compuserve.com

Konsulat in Nürnberg
Lorenzer Platz 29
90402 Nürnberg
Tel.: +49-9 11-2 02 81 98, Fax: +49-9 11-2 02 81 80

Honorarkonsul Bernd Kobarg
Am Wallgraben 115
70565 Stuttgart-Vaihingen
Tel.: +49-7 11-7 82 11 40, Fax: +49-7 11-7 82 11 44

Deutsche Botschaft in Warszawa
Adresse: ul. Dabrowiecka 30, PL03-932 Warszawa
Telefon: 00 48-22-6 17 30 11, bis 15 Uhr; nachts: 6 17 30 17
Telefax: 00 48-22-6 17-35-82
E-Mail : germ.emb.@zigzag.pl
http://www.ambasadaniemiec.pl/

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Gdansk
Ul. Zwycilstwa 23, PL 80219 Gdansk
Tel: 00 48-58-3 41 43 66, Fax : 00 48-58-3 41 60 14

Währung: Polnische Neue Zloty zu 100 Groschen. Wechselkurs: 1 EUR = 3,74 PLN

Sortentabelle der Polnischen Nationalbank: http://www.nbp.pl/en/statistics/index_inf.html

Tankstellen: Das Tankstellennetz ist gut ausgebaut. Fast alle Tankstellen akzeptieren VISA-, Eurocard und andere übliche Kreditkarten. Der Liter Bormalbenzin bleifrei 95 kostet 3,10 PLN, Super bleifrei 98 3,40 PLN, Diesel 1.40-1.50 PLN.

Übernachtungsmöglichkeiten: In jeder grossen und kleinen Ortschaft werden Ferienzimmer angeboten. Die Hinweisschilder sind häufig auch in Deutsch oder Englisch beschriftet. Die Preise liegen zwischen 20 und 50 PLN (mit und ohne Frühstück). Daneben gibt es viele kleine Pensionen und Hotels sowie Ferienhäuser und Privatzimmer (Urlaub auf dem Bauernhof). 4-Sterne-Hotels befinden sich in Mrlgowo, Olsztyn, Mikolajki und Bialystok. Die Hauptsaison beginnt Ende Juni und dauert bis zum 1. September. Danach sind die Preise niedriger. Übernachtung mit Frühstück kostet 35-80 PLN je nach Standard des Hotels.

http://www.polandtour.org

http://www.suwalki-turystyka.info.pl/

http://www.poland.pl/

Tauchbasen/Füllstationen: Trotz vieler Tauchmöglichkeiten gibt es keine typischen Tauchbasen. Die einheimischen Taucher sind in Vereinen organisiert und füllen ihre Flaschen selbst. Trotzdem kommt man zumindest in jeder größeren Ortschaft an Pressluft: Die Feuerwehr füllt zu Preisen von 10-20 PLN pro Flasche.

Grundsätzlich gibt es in Polen keine Tauchverbote. Lediglich für das Tauchen im Wigry-Nationalpark ist eine Genehmigung erforderlich. Sie ist bei der Parkdirektion erhältlich.

Tauchshops und Tauchcenter:

Centrum Nurkowe "Tryton" Gdansk

Olsztynskie Centrum Nurkowe Olsztyn

Direktion des Wigry-Nationalparks:

Krzywe 62, 16-400 Suwalki

Tel. (0 87) 5 66 63 22, e-mail: wigry-pn@su.onet.pl,

http://www.wigry.win.pl/

http://www.welcome.pl/08/wpn.html

Weitere Infos beim Autor.

Diese Bilder sollen euch lust auf das Tauchen in Polen machen :


Infos

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