Akku defekt? Akkumann.de hilft sofort und günstig
Von
Martin Rubner 12.2001
Wenn die Tauchlampe schon nach 20 Minuten oder weniger schlapp
macht, ist das nicht nur ärgerlich, sondern birgt auch ein
gewisses Gefahrenpotential. Die Ursache ist meist: Der Akku hat nach
mehreren Jahren Dienst merklich an Kapazität verloren und muss
ersetzt werden. Jetzt ist der Fachmann gefragt.
Die im nordhessischen Melsungen
ansässige Firma AKKUman.de hat sich auf die Akkuaufarbeitung, u.
a. auch von Tauchlampen, spezialisiert und bietet preisgünstige
und leistungsstarke Akkupacks für jede Tauchlampe an. Diverse
Ladegeräte incl. delta-U-Ladung machen das Sortiment im
Tauchbereich zu einer runden Sache. AKKUman.de testet jeden Akkublock
mit modernsten Messwerkzeugen aus.
Nicht jede Zelle ist für jede
Lampe einsetzbar. Viele Taucher hätten gern Lithium-Ionen-Akkus
für Tauchlampen oder möchten die NiCd-Akkus älterer
Tauchlampen durch NiMH-Akkus ersetzen. Für sie ist zunächst
einmal eine Beratung notwendig, da jeder Akkutyp Vor- und Nachteile
hat. Die Firma geht vorbildlich auf alle Fragen der Kunden ein.
Akku-Typen und -Eigenschaften
NiCd-Akkus zeichnen sich durch
eine hohe Anzahl von Ladezyklen sowie durch die
Hochstrom-Eigenschaften aus. Der gefürchtete Memory-Effekt tritt
nur ein, wenn z. B. eine schlechte Ladetechnik zum Einsatz kommt
und/und der Taucher die Lampe häufig nicht ganz leer brennen
lässt.
Die technische Erklärung für
den Memory-Effekt: Wenn eine Ni-Cd-Akku mit niedrigen Strömen
dauergeladen oder vor der vollständigen Entleerung aufgeladen
wird, d.h. nur Teilladungen durchgeführt werden, entstehen auf
der negativen Elektrode bestimmte chemische Phasen (Verbindungen),
die sich durch mehrmalige Wiederholung dieser Vorgänge noch
weiter verstärken. Dadurch verringert sich die verfügbare
Energie immer mehr, und der Akku liefert nur noch wenige Minuten die
nötige Spannung. Vorbeugen kann man dem Memory-Effekt, wenn man
die Lampe immer möglichst leerbrennen lässt und
anschließend wieder komplett auflädt. Dabei ist allerdings
darauf zu achten, dass der Akku nicht tiefentladen wird.
Einen
wirksamen Schutz bietet der Tiefentladeschutz TES von Akkuman.de. Die
Zellenspannung beträgt 1,2 Volt, dadurch kann man mit zehn
Zellen einen 12,0-Volt-Akkupack fertigen.
Für NiCd-Akkus sind
moderne Ladegeräte, deren Funktionsweise weiter unten erklärt
wird, anzuraten.
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NiMH-Akkus sind deutlich weniger anfällig für den
Memory-Effekt. Dafür ist die Anzahl der möglichen
Ladezyklen geringer als bei NiCd-Akkus. Auch verfügt der
NiMH-Akku nicht über so ausgeprägte
Hochstrom-Eigenschaften.
Der NiMH-Akku hat bei gleicher Größe
eine deutlich höhere Leistung als ein NiCd-Akku. Die
Zellenspannung beträgt wie bei NiCd-1,2 Volt. Einige in
Tauchlampen eingesetzte Zellen wie z. B. die F-Zellen-Größe
(3/2 Mono) sind in NiMH-Technik nur von NoName-Anbietern oder zu
relativ hohen Preisen erhältlich. NiMH-Akkus erfordern eine
besonders hochwertige Ladetechnik.
Bleigel-Akkus finden in Tauchlampen nur noch vereinzelt
Anwendung. Im Vergleich zu NiCd/NiMH-Akkus haben sie eigentlich nur
einen Nachteil: Sie dürfen nicht schnell geladen werden. Das
hohe Gewicht spielt für Sporttaucher keine Rolle, im Tecbereich
werden sie wegen der langen Brenndauer gern verwendet. Bleigel-Akkus
sollten nie tiefentladen werden. Die Zellenspannung beträgt 2,0
Volt, woduch schon mit nur sechs Zellen ein Akkupack mit 12,0 Volt
gefertigt werden kann.
Lihium-Ionen-Akkus entsprechen der neuesten Technik. Der
LiIon-Akku hat ein sehr niedriges Gewicht bei hoher Kapazität.
Er kann nur mit einer speziellen Elektronik betrieben werden. Diese
Elektronik begrenzt den Lade- und Entladestrom der Akkuzellen auf das
vom Hersteller bestimmte Maß, überwacht den Ladevorgang
und stellt einen Kurzschluss-Schutz zur Verfügung. Zum heutigen
Zeitpunkt sind LiIon-Akkus nicht oder noch nicht hochstromfähig
und scheiden dadurch für den Einsatz in größeren
Tauchlampen weitestgehend aus, da hier Einschaltströme von bis
zu 20 Ampere möglich sind. Kleinere Handlampen werden aber in
naher Zukunft mit LiIon-Akkus ausgestattet werden können.
LiIon-Akkus der Markenhersteller sollen eine deutlich höhere
Anzahl von Ladezyklen erreichen können.
Vor - und Nachteile kurz gefasst:
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Vorteile
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Nachteile
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NiCd-Akkus
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Preiswert Hohe Anzahl von
Ladezyklen Schnellladefähig Ausgereifte Technik Akkus
allen Leistungsklassen sind verfügbar
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Schwermetallhaltig (Cadmium) Hohes
Leistungsgewicht Memory-Effekt
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NiMH-Akkus
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Kein Memory-Effekt Niedriges Leistungsgewicht Nicht
schwermetallhaltig
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Niedrigere Anzahl von Ladezyklen Relativ teuer Bessere
Ladetechnik erforderlich
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Bleigel Akkus
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Sehr preiswert Überall verfügbar
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Hohes Gewicht Nicht schnellladefähig Nur wenige
Zellen in runder Bauform erhältlich
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Lithium-Ionen-Akkus
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Sehr niedriges Leistungsgewicht
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Sehr teuer Eingeschränkt hochstromfähig Spezielle
Ladetechnik erforderlich
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Fertigung von Akkublocks, Akkuaufarbeitung
Zunächst prüft AKKUman.de
jeden Akku und protokolliert das Lade- und Entladeverhalten, auf
Wunsch werden diese Werte auch grafisch ausgewertet. DieserTest
erkennt auch den gefürchteten Memory-Effekt von NiCd-Akkus
erkannt, so dass er ggf. beseitigt werden kann. Auch das Ladegerät
wird überprüft. Ist der Akkublock zweifelsfrei als defekt
erkannt, wird aus einzelnen Zellen ein neuer Akkublock gefertigt.
Dabei kommen nur Zellen renommierter Hersteller wie Panasonic, Sanyo,
Saft oder Varta zum Einsatz.
Dies garantiert eine lange Lebensdauer
des Akkublocks auch unter ungünstigen Bedingungen. Der Techniker
wählt die passenden Zellen aus - nicht jedes Ladegerät
kann z. B. Zellen in NiMH-Technik oder Bleigel Akkus laden. Dann
werden zwei Akkus miteinander verschweißt...
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... und diese dann zu Blocks verklebt. Mit einer speziellen
Punktschweißmaschine werden die Zellen elektrisch miteinander
verbunden. Eine hohe Qualität der verwendeten Zellen und der
Schweißverbindungen sowie breite Schweißbänder
ergeben einen langlebigen und leistungsfähigen Akkublock für
den Unterwassereinsatz. Keinesfalls sollten Akkus verlötet
werden. Durch die dabei entstehende Hitzeeinwirkung können die
Zellen beschädigt werden. Die Hersteller geben keinerlei
Garantie, wenn auf den Zellen gelötet wurde. AKKUman.de kann auf
ein Zellenlager mit ca. 500 verschiedenen Akkuzellen zurückgreifen.
Dadurch ergeben sich kurze Reparatur-Zeiten von nur zwei bis drei
Tagen. Anschließend werden alle Lampen auf 60 Meter abgedrückt,
um evtl. Undichtigkeiten zu entdecken. Zusätzlich kann der
Taucher seine Lampe auch mit einem Tiefentladeschutz und einem
integrierten Dimmer nachrüsten lassen.
Ältere Lampen haben oft keine Elektronik und bieten keinerlei
Komfort. Akkuman.de setzt hier eine kleine, preiswerte und
mikroprozessorgesteuerte Elektronik ein, die folgende Eigenschaften
aufweist:
- Softstart zum Betrieb von
HLX-Glühlampen
- Drei Dimmstufen: 100 %, 81,25 %und 62,5 %
Leistung
- Durchmesser nur (ca.): 64 mm oder in länglicher
Ausführung 22 x 96 mm
- Betriebsspannung 12,0 V (zehn
NiCd-Zellen)
- Max. 100 W Glühlampenleistung
-
Tiefentladeschutz
- Notlichtfunktion bei fast leerem Akku
- Mit
Reed-Kontakt auf der Leiterplatte
- Der Tiefentladeschutz ist in
einer 12,0 und einer 7,2 Volt-Version erhältlich
Ladetechnik
Eine bekannte Taucherzeitschrift hatte zur BOOT 2000 die
Ladegeräte diverser Tauchlampenhersteller unter die Lupe
genommen. Heraus kam Grauenhaftes: Viele Hersteller vertreiben Lampen
mit Billigladegeräten oder bieten leistungsfähige,
intelligente Ladegeräte nur gegen saftigen Aufpreis an. In einem
Falle war sogar nur ein Netzadapter beigelegt, den man getrost als
Akkukiller bezeichnen kann.
Deshalb möchte ich an dieser Stelle auf die unterschiedlichen
Ladeverfahren eingehen.
Konstantstrom-Ladung:
Ein fest eingestellter Ladestrom
fließt, solange die Lampe an das Ladegerät angeschlossen
ist. Der Anwender ist selbst dafür verantwortlich, die Lampe
nach den Vorgaben des Herstellers rechtzeitig vom Netz zu trennen. Es
ist keine Absicherung in irgendeiner Form vorgesehen. Diese Technik
wird aber nur noch in relativ alten Lampen verwendet.
Man
unterscheidet eine Ladung mit normaler Geschwindigkeit mit 1/10 der
Akkukapazität als Ladestrom sowie 14 Stunden Ladezeit und eine
Schnellladung mit einem höheren Ladestrom sowie kürzerer
Ladezeit.
Konstantstrom-Ladung mit Timerabschaltung:
Entspricht
der Konstantstrom-Ladung, allerdings wird der Ladevorgang nach einer
definierten Zeitspanne unterbrochen, um eine gewisse Absicherung des
Akkus in Bezug auf Überladen zu erreichen. Dieses Ladeverfahren
enspricht nicht mehr dem Stand der Technik, ist aber preiswert.
Ladetechnik mit -delta U-Abschaltung:
Dieses Verfahren
entspricht der zur Zeit neuesten Technik und hilft, die Lebensdauer
eines Akkus zu verlängern.
Zu der Ladung mit
Konstantstrom-Verfahren gibt es einen großen Unterschied. Der
Akku wird mit einem wesentlich höheren Strom geladen, aber das
Ladegerät überwacht den Spannungsanstieg des Akkus durch
permanente Messungen. Wenn der Ladestand des Akkus nahe 100 % ist,
kann das Ladegerät einen Spannungsabfall messen, der den
Ladevorgang abschaltet. Diese Methode ist sehr sicher, die Akkus
werden beim Laden kaum erwärmt, und NiCd-Akkus können ohne
Memory-Effekt geladen werden. Das Ladegerät packt immer nur so
viel Energie auf den Akku, wie vorher entnommen wurde.
Hier eine typische Lade- und
Entladekurve eines Akkus, der mit -delta U geladen wurde:
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Am Punkt 1 ist der Spannungsanstieg mit anschließendem
Spannungsabfall gut zu erkennen. Der Akku wird ab hier entladen,
und bei etwa 1,0 Volt pro Zelle Zellenspannung abgeschaltet (Punkt
2). Dann startet das Ladegerät automatisch den neuen
Ladevorgang. Deutlich kann man an der horizontalen Achse ca. 500
Spannungsmessungen erkennen. Dadurch wird der Akku optimal
überwacht.
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Warum macht es keinen Sinn, Akkus mit Netzgeräten zu
laden?
Wie bereits erwähnt, werden Akkus mit einem konstanten Strom
und nicht mit einer konstanten Spannung geladen. Um den konstanten
Ladestrom erzeugen zu können, muss das Ladegerät die
Spannung entsprechend nachregeln. Diese Spannung hängt dabei von
dem Innenwiderstand und dem Ladezustand der Akkus ab.
Während
ein Ladegerät einen Ladestrom von z. B. 700 mA liefert, der
durch einen Regler konstant gehalten wird, liefert ein Netzgerät
lediglich eine konstante Spannung von z. B. 12,0 Volt. Wird ein Akku
mit einem Netzgerät geladen, verringert sich der Ladestrom schon
nach kurzer Zeit aufgrund der elektrischen Spannung, die sich im Akku
allmählich aufbaut. Das bedeutet, dass sich die Ladezeiten
erheblich verlängern und der Akku nie wirklich komplett geladen
wird.. Deshalb sollte man prüfen, ob das Ladegerät auch zur
vorhandenen Lampe passt und nicht, wie häufig bei gebrauchten
Lampen, ein einfaches Netzgerät beiliegt. Aber aufgepasst:
Einige Hersteller wie Kowalski und Schulz haben die Ladeelektronik in
die Lampe eingebaut.
Bezugsadresse für Akkublocks und
Tiefentladeschutz:
AKKUman.de
Schröder u. Wiegand
GbR
Lindenbergstr. 22
34212 Melsungen
Tel.: 0 56 61/92 01 50
Fax.: 0 56 61/92 05 14