Das Mares HUB Century verfügt in seiner
Basisausstattung über ein Mares Jacket mit De- und Inflator, den Mares
Proton und integrierten Bleitaschen. Oktopus, Finimeter oder
Signalpfeife, was von Nutzen sein kann, sind nicht in der Basis
enthalten und waren auch bei unserem Testjacket nicht dabei. Als ganzes
Paket ist es schön schwer und bringt den Koffer dem Maximalgewicht
enorm näher.
Das Mares Jacket muss einfach als gelungen
bezeichnet werden, das Schwimmverhalten ist unter Wasser sehr gut und über
Wasser hat man ebenso eine sehr angenehme aufrechte Position.

Die Rückenschale,
hinter der sich die Verbindungsschläuche und Kupplungen befinden, ist
sehr angenehm. Das neuartige De-Inflatesystem befindet sich an der
unteren linken Seite des Jackets und ist mit einem oberen und einem
untern Auslassventil verbunden. Es ist auch noch oben rechts ein manuell
benutzbares Auslassventil vorhanden. Nach kurzer Gewöhnungszeit ist
diese Art des Tarierens sehr angenehm und geht leicht von der Hand. Es
verfügt über zwei kleine D-Ringe, zum Befestigen von Gegenständen,
sowie zwei Taschen wovon eine schon mit dem Mares Proton gefüllt ist.
Falls die Luft einmal knapp wird, läßt sich das Jacket über einen
Schlauch mit Luft befüllen. Die integrierten Bleitaschen sind gut
seitlich positioniert und mit dem neuen System befestigt. Die
Bleitaschen lassen sich leicht entfernen, sollten aber vor dem Anlegen
des Jackets eingepasst werden. Diese fassen maximal 6 Kilo Blei pro Seite, im Testbereich benutzten jedoch nur 3Kg pro Seite.
Der mit unserem HUB Century ausgelieferte Mares Proton Atemregler war bei unserem Test nur ein Prototyp - wir werden in einer der nächsten Redaktionsausgaben diesen Regler genau unter die Lupe nehmen und in einem separaten Bericht bewerten. Der Prototyp hatte noch kleine Probleme.
Neben dem HUB Avantgarde und dem "normalen" HUB ist das HUB Century nun das dritte Komplettsystem, welches Mares auf dem Markt hat.