"Dived and survived"- Der erste Fresenius-Kabi Austria- Tauchtag
am Attersee

Eine beeindruckende Unterwassersteilwand und ein mystischer, versunkener
Unterwasser-Wald sowie die ersten Tauchversuche für Neugierige - das
waren die Highlights des ersten Fresenius-Kabi Austria Tauchtages am 13.
Juli 2002 am Attersee im oberösterreichischen Salzkammergut.

Um 10 Uhr trafen sich die Teilnehmer dieser Veranstaltung bei der Tauchschule
"Nautilus" in Weyregg am Attersee. Die fünf Interessenten
am "Schnuppertauchen" wurden einem Tauchlehrer in die wichtigsten
Dinge des Tauchsportes wie Unterwasserzeichen eingeführt. So
lernte man unter anderem, daß z.B. unter Wasser ein nach oben gerichteter Daumen
nicht "Alles O.K." sondern "Auftauchen" bedeutet. Nach
vielen anderen Informationen folgte das Anziehen des Tauchanzuges, was
die ersten Einblicke in die Mühsal des Tauchens gewährte.

Anschließend ging's schon ins Wasser, wo einzeln und mit einem
Tauchlehrer die ersten Tauchversuche bis in eine Tiefe von 5 Metern unternommen
wurden. Einer konnte es gar nicht erwarten und startete seinen ersten,
kurzen Solo-Tauchgang.
Während dessen erkundeten die sechs ausgebildeten Taucher die Unterwasser-Steilwand
beim Kohlbauernaufsatz. Die beeindruckende Wand fällt senkrecht von
12 auf 30 m ab und erinnert an ein gefrorenen Wasserfall. Am Fuß
der Wand befinden sich zwei Boote - wobei sich auf einem ein rustikales Plumpsklo
mit nicht jugendfreien Bildern befindet.

Mittags traf man sich wieder in Weyregg und tauschte begeistert die
Eindrücke des Vormittages aus. Während sich die Schnupperer von
den Anstrengungen des Vormittages erholen konnten, fuhren vier Taucher zum
versunkenen Wald. Vor vielen Jahren muss hier ein Wald durch eine Lawine
oder Mure in den See gedrückt worden sein. Ab 15 Metern Tiefe konnten
die Taucher die mächtigen Baumstämme betrachten, die eine mystische
Stimmung erzeugen. Leider war die Sicht an diesem Platz mit 3 bis 6 Metern
eher bescheiden.

Den Abschluss bildete eine Jause in einem Gasthof am Miglberg, wo die
Teilnehmer einen phantastischen Ausblick auf den Attersee und das Tote
Gebirge genießen konnten.
Fazit: Ein gelungener, kameradschaftlicher Tag für Taucher, Familie
und Interessierte von Fresenius Kabi Austria.
Ein Bericht von Harald Mathä, 14.07.2002





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