Subex Tauchbasis in El Qusier

 Geschrieben von Uli

in der Hotelanlage Mövenpick
von Ulrich Mößlang, dem Tauchbrillenspezialist Rotes Meer ( Red Sea )

Die Hotelanlage ist wunderschön gestaltet. Im Vordergrund auf dem Foto ist die sandige Badebucht, die im nichtsichtbaren Bereich rechts mit Sonnenschirmen und Liegen ausgestattet ist. Der Zugang zum Wasser ist ebenfalls aus weichem feinen Sand.

Um das Riffdach zu schonen wurde ein Steg bis an den Riffrand gebaut. Hier beginnen auch die lokalen Tauchgänge. Die Flaschen stehen gefüllt am Stegende bereit. Fleißige Hände montieren sie schneller als man schauen kann und sind auch noch beim Flossen anziehen behilflich. Selbstverständlich kann der Steg auch von den Badegästen benutzt werden.

Das luftige Gebäude links ist eine Freiluft-Bar für die lauschigen Sonnenuntergänge. Die Küche ist schweizer Spitzenklasse. Schon zum Frühstück werden Rösti mit Spiegelei serviert.

Hier sieht man den schattigen Aufenthaltsbereich der Subex-Tauchbasis, mit freiem Blick auf das Meer. Sie befindet sich am linken Ende der Sandbucht. Das Tauchgepäck wird am Hotel abgeholt. Bei dem starken Andrang ist eine Vorausbuchung sinnvoll um die Tauchgänge durchführen zu können.


Skizze der Bucht, von Uli Mößlang

Selten gelingen mit dieser einfachen Kamera solche Bilder.

Die Höhlen und Grotten ziehen sich teilweise weit in das Riff. Durch den Lichteinfall ist für die Orientierung nie eine Lampe nötig. Achtung: Je nach Tageszeit halten sich viele Rotfeuerfische in und am Eingang der Höhle auf. An den Höhlenwänden ist in den unteren Bereichen fast kein Bewuchs.

Korallenblöcke auf dem Sandgrund der Badebucht. Um die Farbenpracht zu sehen ist eine Tauchlampe notwendig. Für den externen Blitz der MX10, der sehr nah an der Kamera angebracht ist ( das Glasfaserkabel gab es noch nicht ) ist das Wasser leider zu trübe und schwebstoffreich.

Am Außenriff ist fast keine Drift zu spüren. Toll fand ich die Bootsfahrt zum one Way Dive an das Außenriff. Das Buddyteam sagte dem Bootsführer die zu erwartende Tauchzeit und man wurde exakt an der optimalsten Stelle ausgesetzt.

Viele Tauchspots können nur mit dem Jeep angefahren werden. Der Fahrtwind ist für mache Ohren, besonders nach dem Tauchen, tödlich!!!!! Das gilt auch für die geschlossenen Autos, die Fenster sind immer auf. Mütze oder Stirnband nicht vergessen, zur Not tut´s auch ein Stück Tempo im Gehörgang. Es wäre doch schade, die gebuchten und bezahlten Tauchgänge nicht antreten zu können.

Gemeinsames aufrödeln im Sand, natürlich auf einer großen Plane. Schatten ist keiner da und die Sonne brennt unbarmherzig.

Zum Einstieg latscht man dann über das Riffdach zum blue, oder green Hole. Auf dem Riffdach ist Vorsicht geboten, nicht nur wegen den Seeigeln. Durch die kleinen Wellen sieht man die Vertiefungen und scharfen Kannten nicht und ein verstauchter Knöchel ist das Wenigste. Die kleinen farbigen Punkte in der Mitte des Bildes sind die Taucher die sich gerade auf die Riffkante im Loch des Riffs geschwungen haben. Auch hier ist Vorsicht angebracht, um den Allerwertesten, die Augustinermuskeln, oder auch nur den Anzug zu schonen. Handschuhe sind wichtig.

Austauchen durch einen Zugang auf ca. 6 Meter der ohne Bewuchs ist. Den Zugang sollte man sich gut merken, denn von außen sehen alle Eingänge fast gleich aus, auch die, die keinen oder einen zu schmalen Ausstieg haben und wieder zum Umkehren zwingen.

In der Bucht sind viele Fische um die Korallenblöcke und an den Riffwänden die ihre Farben erst im Lampenlicht preisgeben.

Leider ist das Wasser nicht immer so klar, wie man es sich wünschen würde.

An diesen Stellen ist ein Austauchen kurzweilig. Je nach Sonnenstand erscheinen die Formationen der Korallen immer wieder in einem anderen Licht und Farben.

Hier befinden wir uns in der Höhle auf der rechten Seite der Badebucht. Der Eingang ist an der Stelle, an der das Begrenzungsseil befestigt ist und zum eintauchen einlädt. Die Höhle ist geräumig und es ist immer Licht vorhanden, so dass auch vorsichtige Naturen ihren ersten "Höhlentauchgang" wagen können. Am Ende der Höhle kann man leicht umdrehen und auch einen bequemen Blick aus dem Riffdach wagen.

Einen Urlaub ist El Qusier immer wert, wenn man auch die etwas längere Anfahrt von Hurgada aus in Kauf nehmen muss.


Infos

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27.05.2012 04:43 Taucher Online : 45
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