outdoor channel

Du bist hier: Onlinemagazin 25. Ausgabe Tauchen mit Handicap





 Geschrieben von Martin

Auch Menschen mit Handicaps haben ein Recht auf Spass in Ihrer Freizeit
(Martin Rubner im Gespräch mit Regina Deuschle, Ergotherapeutin aus Karlsruhe 11/02)

Hallo Regina, erzähl uns doch bitte wer Du bist und was Du beruflich machst?

Mein Name ist Regina Deuschle. Seit 1994 tauche ich und habe ca. 700 Tauchgänge. Inzwischen bin ich CMAS ****-Taucherin, gleichzeitig bin ich Übungsleiterin beim SSC Karlsruhe. Die meiste Zeit tauche in den Baggerseen rund um Karlsruhe und das das ganze Jahr über. Wenn etwas Zeit und Geld übrig ist fliege ich gerne zum Tauchen nach Ägypten. Das Tauchen bedeutet für mich Erholung und Entspannung, den Alltag hinter mir zu lassen. Ich genieße die Ruhe und das Schweben, denn Tauchen ist wie Fliegen unter Wasser. Wenn ich zwei Taucherwünsche frei hätte, würde ich mir ein Korallenriff vor der Haustüre wünschen und dahinter den dazu passenden Regenwald. Im Sommer soll es immer schön warm sein und im Winter, da es eh kalt ist, dann bitte so kalt, dass wir in den Seen Eistauchen können. Von Beruf bin ich Ergotherapeutin, ich arbeite in der Frühförderstelle Karlsruhe mit entwicklungsauffälligen und behinderten Kindern. Die Frühförderstelle Karlsruhe gehört zum Rehabilitationszentrum Südwest GmbH. Das Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte, eine gemeinnützige GmbH mit Sitz in Karlsruhe, ist ein Träger von Diensten und Einrichtungen der Behindertenhilfe in Baden-Württemberg und gehört dem Paritätischen Wohlfahrtsverband an. Mit der Botschaft fordert die Reha-Südwest Menschen mit und ohne Behinderung heraus, über ihr Leben selbst zu bestimmen. Selbsthilfe und die Solidarität der Gemeinschaft sind die Grundlagen ihrer Arbeit.

Die Reha-Südwest bietet ambulante und stationäre Hilfen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit körperlichen und schweren Mehrfachbehinderungen an. Dazu gehören die interdisziplinären Frühförderstellen, die Schulkindergärten und Schulen für Körperbehinderte und Sozialpädagogischen Wohnheime sowie die Fachberatungsstelle und das „Betreute Wohnen“.

Was möchtest Du uns vorstellen?

Heute möchte unser neues Projekt Tauchen mit Handicap vorstellen. In dem Interview möchte ich alle Interessierten ansprechen, die sich mit dem Thema Behindertentauchen auseinandersetzen und sich vorstellen können, mal mit einem behinderten Menschen tauchen zu gehen.

Wie bist Du zum Behinderten-Tauchen gekommen?

Letztes Jahr sprach mich unser Geschäftsführer Herr Herbener-Roos an, ob ich Lust hätte Tauchen für behinderte Menschen anzubieten. Nach kurzer Überlegung sagte ich zu. Daraufhin meinte er, dies ist alles kein Problem, da alle Mitarbeiter mit behinderten Menschen umgehen können, müssen wir denen nur noch das Tauchen beibringen und er sprachs und tats. Es wurde ein Tauchkurs ausgeschrieben und 8 Mitarbeiter nahmen daran teil. So und nun versuche ich das Thema Behindertentauchen den Menschen näher zu bringen.

Was genau ist aber der Beweggrund behinderten Menschen das Tauchen näher zubringen? Ein neuer Gedanke ist, die Freizeit von Menschen mit Behinderungen aktiver zu gestalten, z.B. über das Angebot: Tauchen für behinderte Menschen.

Wo kann man eine solche Ausbildung machen und was beinhaltet sie?

Im Juni diesen Jahres habe ich bei der HSA, näheres dazu gleich, den Instructorkurs in Hanau absolviert. Dieser befähigt mich behinderte Menschen das Tauchen beizubringen und nichtbehinderten Menschen in der Tauchbegleitung für behinderten Menschen auszubilden.

Wer oder was genau stellt die HSA dar?

Die HSA, Handicapped Scuba Association, wurde 1981 von Jim Gatacre in Kalifornien (USA) gegründet. In Zusammenarbeit mit zwei Tauchausbildungsorganisationen entwickelte er international anerkannte Ausbildungs- und Zertifikationsprogramme für Taucher unterschiedlichster Behinderungsgrade wie z.B. Para- und Tetraplegiker bis hin zu blinden und hörgeschädigte Menschen und Menschen mit Hirnverletzungen.

Wie viele Instructoren gibt es mit dieser Ausbildung und wie läuft die Ausbildung ab?

Ein internationales Netz von über 1700 speziell trainierten Instruktoren in mehr als 35 Ländern bildet heute nach den Richtlinien der Handicapped Scuba Association aus. Sie ist damit die führende Ausbildungsorganisation für den Behinderten-Tauchsport weltweit. Um den speziellen Bedürfnissen behinderter Tauchern gerecht zu werden, entwickelte die HSA ein Multilevel-Zertifikationssystem. Dies ist ein Programm mit Leistungsstandards, anhand derer der Grad der Unabhängigkeit des behinderten Tauchers von seinem Tauchpartner sowie seine Fähigkeiten, Notsituationen zu bewältigen und anderen Tauchern zu helfen, beurteilt wird.

Die ersten Leistungsstandards wurden in einem Workshop mit körperbehinderten Taucher 1982 in der USA festgelegt. Sie orientierten sich an der Ausbildung von körperbehinderten Personen, da diese offensichtlich nicht nach den von den Tauchschulen festgelegten Standards ausgebildet werden konnten. Das Hauptanliegen des Workshops war, festzulegen, inwieweit die Standards verändert werden mussten und wie die Sicherheit und Wirksamkeit der geänderten Methoden sichergestellt werden konnte. Das Ergebnis war, dass es nicht genügen würde die Standards der Tauchschulen abzuändern, sondern es mussten neue Standards entwickelt werden, um den speziellen Anforderungen behinderten Tauchern gerecht zu werden.

Der zweiten Workshop, im Jahre 1983, machte deutlich, dass sich die Ausbildung und Zertifizierung behinderter Taucher um ein zentrales Thema dreht: die Abhängigkeit vom Tauchpartner.

Das ist ja eine interessante Sache, kannst Du uns sagen, bis zu welchem Grad kann ein behinderter Taucher als Tauchpartner fungieren oder kann er sogar einem anderen Taucher in Not helfen? Wie viel Hilfe beansprucht er von seinem Tauchpartner? Diese Fragen sehen wir als sehr elementar an.

Die individuellen Fähigkeiten einzelner Personen variieren im hohen Maß. Einen Tauchschüler allein anhand seiner Behinderung zu beurteilen, würde den Anforderungen nicht gerecht werden. Einen anderen Schüler mit der selben Behinderung kann vollkommen andere Fähigkeiten besitzen. Die Leistungsstandards mussten so entwickelt werden, dass eine vorurteilsfreie, leistungsbezogene Einschätzung des Schülers möglich ist.

Diese Standards wurden von verschiedenen Tauchschulen getestet und weiterentwickelt. Zu den Testschülern zählten Personen mit Amputation unterhalb und überhalb vom Knie, Paraplegiker, Tetraplegiker, Hemiplegiker Sehbehinderte, Hörgeschädigte und Personen mit zerebraler Lähmung.

Die abschließend anerkannte Version der Leistungsstandards und der Multilevel Zertifikation ist heute in Gebrauch um weltweit Schüler mit Behinderungen auszubilden und zu zertifizieren.

Die Multilevel-Zertifikation ist eine leistungsbezogene Einschätzung und Bewertung der speziellen Bedürfnisse eines körperbehinderten Tauchers.

Regina: Du sprichst hier von Multilevel-Zertifikationen. Kannst Du uns diese ein wenig genauer erklären?

Ein Level A-Taucher ist in der Lage, unabhängig mit einem Partner zu tauchen, er hat alle Leistungsstandards bewältigt. Er demonstriert, dass er sicher Gerätetauchen, einfache eigene Notsituationen bewältigen kann und einem anderen Taucher in Not helfen kann. Er beherrscht einfache Rettungsübungen.

Bei Level B hat der Tauchschüler erfolgreich die Leistungsstandards bewältigt, die zeigen, dass er sicher Gerätetauchen und einfache eigene Notsituationen bewältigen kann. Er ist jedoch nicht in der Lage einem anderen Taucher in einer Notsituation zu helfen. Daher wird ein Level B-Taucher mit der Auflage zertifiziert, nur in Begleitung von zwei Tauchpartnern zu tauchen, welche als Level A-Taucher oder höher qualifiziert sind. Im Falle einer Notsituation ist so für jedes Mitglied des Tauchteams angemessene Hilfestellung garantiert, wzB. bei Blinden.

Auch bei Level C hat der Tauchschüler sicheres Gerätetauchen demonstriert, dennoch ist er nicht in der Lage selbständig eigene Notsituationen zu bewältigen oder einfache Übungen wie Abstiege, Schwimmen unter Wasser oder das Bedienen des Jackets durchzuführen. Da einige dieser grundlegenden Tauchfertigkeiten von einem Tauchpartner übernommen werden müssen, wird ein Level C Taucher zertifiziert mit der Auflage, in Begleitung von zwei Tauchpartnern zu tauchen, von denen einer Level A oder höher zertifiziert sein muss. Der zweite assistierende Partner muss mindestens den Rescue Diver (Retten und Bergen) haben. In der Regel handelt es sich jedoch zertifizierte HSA Instructoren.

Können die Schüler nach Abschluss der HSA Ausbildung auch „ normale „ Tauchausbildungen absolvieren?

Viele Schüler erwerben nach erfolgreichem Abschluss des HSA Open Water Programms die Ein-Stern-Zertifizierung.

Am Anfang führtest Du aus, dass es auch für nicht-behinderte Menschen von Interesse sein kann die HSA Ausbildung zu durchlaufen. Kannst Du uns dazu noch Informationen geben?

Der zweite Teil der Ausbildung des HSA beinhaltet das Dive Buddy Programm. Dies ist eine Ausbildung, welches den Taucher befähigt mit einem behinderten Menschen tauchen zu gehen, sensibel auf die besonderen Bedürfnisse der behinderten Taucher zu reagieren und angemessen zu handeln.

Welche Grundvoraussetzungen muss ein Taucher dazu mitbringen?

Diese Spezialzertifizierung ist für 1-Stern-Taucher, oder Taucher mit höherem Ausbildungsstand gedacht, die daran interessiert sind, mehr über körperliche Behinderungen zu erfahren und diese besser zu verstehen. Vermittelt wird was Behinderungen sind, wie sie Menschen beeinflussen und wie man Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen sicher und effektiv sowohl beim Tauchen als auch beim Reisen unterstützen kann.

Wie sieht eine solche Ausbildung aus?

In den Theorielektionen werden die verschiedenen Behinderungsformen vermittelt -wie auch das Grundwissen über Anatomie, Physiologie, Ursachen, psychologische Hintergründe von Behinderungen und ihre Auswirkungen auf das Tauchen.

Ein grundsätzliches Verständnis der Philosophie, des Verfahrens und der Voraussetzungen der Multilevel-Zertifizierung sind unerlässlich, um das System als Dive Buddy vernünftig und sicher anwenden zu können.

Das heißt der gesunde Taucher lernt erstmal annähernd die Gefühle eines behinderten Tauchers am eigenen Leibe kennen?

Ja, es gibt Besonderheiten bei Behinderungen, um ein sicheres und verantwortungsbewusstes Tauchen mit behinderten Partnern zu gewährleisten. Dinge, wie zum Beispiel behindertengerechte Örtlichkeiten bei Ausflugszielen, Schwimmbäder, Strände, Boote, Restaurants etc. Es gibt mehr zu beachten, als man auf den ersten Blick sieht.

Müssen Taucher welche den Buddy-Kurs machen besondere Fähigkeiten besitzen?

Bei den praktischen Übungen ist das Einfühlungsvermögen sehr wichtig. Zum einen, ist es wichtig zu wissen, was es bedeutet behindert und auf die Hilfeleistung anderer angewiesen zu sein. Zum anderen, wie man Taucher mit unterschiedlichsten Behinderungen am besten unterstützt.

Wie sieht das in der Praxis aus? Welche Situationen werden geübt?

Es wird die Paraplegie, (Querschnitt) simuliert indem man die Beine zusammenbindet und ohne Flossen taucht. Es wird der Funktionsverlust der Bauch -, Rücken-, und Beinmuskulatur simuliert.

Die Tetraplegie wird durch den kompletten Funktionsausfall aller Muskelgruppen unterhalb des Nackens simuliert, wodurch eine vollkommene Abhängigkeit bei fast allen Tauchaktivitäten von dem Buddies gegeben ist. Hierbei werden die Beine und die Arme vor der Brust zusammen gebunden.

Du hast hier eine Tauchermaske mit schwarzen Gläsern dabei, welche Übungen führt Ihr hiermit durch?

Blindheit wird durch eine abgeklebte Maske simuliert, wodurch man auf Verständigung durch Körperkontakt und fühlbare Kommunikation angewiesen ist.

Diese Rollen wird jeder Teilnehmer einmal als behinderter Taucher und einmal als Tauchgangsbegleiter haben.

Welche Übungen werden dann durchgeführt wenn der Prüfling diese Maske auf hat?

Es werden verschiedene Übungen wie, Wechselatmung und kontrollierte Notaufstiege, Maske abnehmen, Angeln nach den Atemregler usw. durchgeführt.

Dieses Rollenspiel wird im Freiwasser wiederholt.

Regina, sag uns doch noch zum Schluss, welche Kenntnisse für die Zertifizierung vorausgesetzt werden?

• 1-Stern-Taucher oder höhere Ausbildungsstufe einer international anerkannten Ausbildungsorganisation
• 36 geloggte Tauchgänge in zwei Jahren zu Beginn des Dive Buddy Kurses.
• Erfolgreiche Absolvierung der HSA Ausbildungsstandards

Zum Schluss muss ich aber noch erwähnen: Die HSA arbeitet als nicht profitorientierte Organisation. Im Mittelpunkt der Arbeit steht grundsätzlich der Mensch.

Regina, ich bedanke mich für das ausführliche Gespräch und würde mich freuen wenn Euer Vorhaben auch hier im badischen Ländle, von Erfolg gekrönt würde. Bitte sag uns doch noch kurz ,wo und wie Ihr zu erreichen seit:

Rehabilitationszentrum Südwest GmbH
Kanalweg 40 / 42
76 149 Karlsruhe
Tel.: 0721-98141-10
www.Reha-Suedwest.de
eMail.: Redeuschle@aol.com


Infos

Aktuelle Tauchangebote gibts auf unseren Angebotsseiten - reinschauen lohnt sich! Hier findet man Last-Minute Angebote, Specials oder einfach nur knackige Urlaube für Taucher und solche die es werden wollen. Einfach mal reinschauen!


01.12.2008 18:00 Taucher Online : 165
Heute 13191, ges. 30282351 Besucher
Login:  Autologin: 
Passwort:  
Gast : Registrieren - zur Login-Seite


Deine Bookmarks:
Taucher-News - Kalender - Sichtweiten - Postkarten

Unsere Produkt-Datenbank!
Über 2000 Tauchartikel mit detaillierten Daten!
Vergleichen lohnt sich!



Forum Foto / Video

Auszug aus diesem Forum:


"Super geniale" wahnsinns Ausrüstung.............
vom 26.11.2008 : Bei Ebay habe ich gerade diese Auktion gefunden. http://cgi. ebay. de/ws/eBayISAPI. dll?ViewItem&item=1803091923 51 Ich bin ... [mehr]

Sealife DC 500 Reefmaster
vom 25.11.2008 : Hallo, ich habe günstig o.a. Digicam mit UW-Gehäuse und externen Blitz erstanden. Da ich noch totaler Anfänger in Sachen ... [mehr]

Nikkor Makroobjektiv?
vom 25.11.2008 : Hallo, ich habe Schwierigkeiten mit einer Entscheidung zwischen folgenden Objektiven: 1. Nikkor 60 mm Makroobjektiv oder 2. ... [mehr]

Akt. Restaurantberichte:

Langbathsee - Gasthof in der..
(26.10.2008) Nach dem Tauchen im Langhbathsee hat man nicht sehr viele Möglichkeiten etwas zu Essen oder Trinken. Nur ca 1km vom See entfernt, neben der Straße gibt es das Gasthaus in der Kreh. Eine schöne (mehr)

Safety Stop, Tulamben, Bali
(10.10.2008) Waren Ende August für 10 Tage in Tulamben und haben dort am Abend auch öfter bei Ralf in seinem Restaurant ´Safety Stop´. Können uns den Vorgängern anschließen, dass es dort leckeres Essen, nette (mehr)

El Joker, Hurghada
(10.10.2008) Wer mal echt gut Ägyptisch und billig Fisch essen will, ohne Angst zu haben sich zu vergiften :) Sollte mal das Joker in Sikalla besuchen. Das Restaurant liegt am Ende der Einkaufsstrasse. Nähe dem (mehr)

Wir sind Mitglied der
Listinus Toplisten

Unser Tauchkalender:

Tauchen im TV - aktuell

3sat: hitec: Archäologie am Meeresgrund
Heute - 21:30 Uhr
Dokumentation
Expedition zur ""SMS Undine""

Das Kriegsschiff ""SMS Undine"" wurde 1915 vor Rügen in der Ostsee versenkt. Technisch und historisch einmalig, ist es von großem wissenschaftlich [mehr]

3sat: hitec: Archäologie am Meeresgrund
Morgen - 03:20 Uhr
Dokumentation
Expedition zur ""SMS Undine""

Das Kriegsschiff ""SMS Undine"" wurde 1915 vor Rügen in der Ostsee versenkt. Technisch und historisch einmalig, ist es von großem wissenschaftlich [mehr]

SAT1: 24 Stunden
Morgen - 23:20 Uhr
Jobs am seidenen Faden

Für das, was sie tun, wird Gefahrenzuschlag gezahlt: Spezialtaucher, Hochhaus-Fassadenreiniger, Hochseilartisten - Nervenkitzeljobs. [mehr]

amazon.de
Jetzt einkaufen!
amazon.de U-859 ... spannend und authentisch
Arthur Baudzus...
Nur $ 14,95!
Information

Aktuelle Tauchfotos:


 Kulkwitzsee
(01.12.2008, 20 Fotos)

   

 Quer Beet
(30.11.2008, 9 Fotos)

   

 Attersee
(30.11.2008, 24 Fotos)

   




© 1997-2008 Taucher.Net GmbH - powered by TNetHosting