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Du bist hier: Onlinemagazin 25. Ausgabe Taucher.Net-Treffen VII





 Geschrieben von Andreas

Natürlich gilt bei jedem Tauchernettreffen die Devise "Wer nicht dabei war hat was verpasst" - ganz besonders aber gilt dies für das Treffen vom 3. - 6. Oktober, das wirklich eines der Superlative war: die meisten Teilnehmer, die schlechteste Sicht, die beste Sicht, das beste Essen!

Nachdem das letzte Treffen in Luxemburg statt fand (siehe auch Bericht von Jessica), war diesmal das Ziel Österreich, genauer gesagt das Salzkammergut. Tauchernet Redakteur Harry übernahm netterweise die Organisation. Schon im Vorfeld stellte sich der Eindruck ein, dass es sich bei diesem Treffen um ein wirkliches Spitzentreffen handeln könnte. Harry stellte ein Programm zusammen, das alle Taucherherzen höher schlagen ließ und für jeden ein Schmankerl hatte: Schöne Tauchgänge im Flachbereich, tiefes Steilwandtauchen und rasantes Flussstauchen. Der einzige Wehmutstropfen war das Wetter, da kurz vor dem Treffen heftiger Dauerregen einsetzte. Dadurch fiel auch der Programmpunkt Flusstauchen in der Traun ins Wasser. Nachdem ich mich auf diesen Tauchgang besonders gefreut hatte, war ich darüber etwas betrübt, Harry sicherte uns aber zu, dass er einen guten Ersatz finden würde - und er sollte Recht behalten.

Am Mittwoch 2.10.02, von Harry gut versorgt mit Informationen zum Salzkammergut, Anfahrtsbeschreibung und Programm brach ich dann nach Weyregg am Attersee auf. Nach einer längeren Autofahrt voller Baustellen kam ich etwas gestresst in Weyregg an und fand sofort die Pension Stallinger, in der bis auf ein paar Camper alle Teilnehmer untergebracht waren. Die Pension machte sofort einen gemütlichen Eindruck und es sollte sich auch als hervorragendes Basislager für dieses Treffen erweisen - schöne Zimmer, freundliche Wirtsleute und ein gutes Frühstück. Da es noch hell war beschloss ich, mir ein erstes Bild vom Attersee zu machen und ging zum Badestrand von Weyregg. Der Attersee ist das größte Gewässer Österreichs, mit einer Länge von mehr als 19 km und einer maximaltiefe von 169m. Durch die Länge des Uferbereichs und der Tatsache, dass man an fast 2/3 des Ufers Tauchen darf, gibt es für Taucher genügend Tauchplätze, wo man den See erforschen kann. Von Weyreggs Badestrand aus blickte ich auf den See im Abendlicht und spürte, wie aller Stress verschwand. Nach diesem ersten Blick auf den See ging es zurück zur Pension.

Tag 1.
An diesem Morgen diente das Frühstück nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern hauptsächlich dem Wiedersehen alter Bekannter vergangener TNTs und dem Kennenlernen von den anderen Teilnehmern. Mit einem großen Hallo wurde dann Harry begrüßt, der in seiner Aufgabe als Organisator gleich noch das neueste Programm verteilte. Nach vollzogener Kalorien- und Koffeinaufnahme packten wir unser Gerödel und fuhren zur Tauchstation Nautilus. Dort deckten wir uns erst einmal mit der ARGE Divecard ein, die zum Tauchen im Salzkammergut benötigt wird, füllten unsere Flaschen und teilten dann die Buddyteams ein. Letzteres ging ohne viele Probleme, da die meisten Teilnehmer schon als fertige Teams anreisten, aber auch für die Einzeltaucher wurde schnell ein Buddy gefunden.

Als ersten Tauchplatz hatte Harry den Unterwasserwald Kammer ausgesucht. Ein, wie sich heraus stellte, idealer erster Tauchplatz, besonders für die Teams, die vorher noch nicht zusammen getaucht hatten: flach abfallendes Ufer mit schönem Bewuchs und zwischen 13 & 30 Meter ein größerer Unterwasserwald. Die Sicht war wider Erwarten mit über 10m ziemlich gut. Die heftigen Regenstürme in den Wochen vor dem Treffen hatten uns schon das Schlimmste befürchten lassen. Als wir nach dem gelungenen Tauchgang aus dem Wasser stiegen, schien die Sonne und beleuchtete den Attersee und das herrliche Alpenpanorama.

Neben dem Tauchen hat jedes Tauchernet-Treffen eine besondere Attraktion - sei es Apnoe im Spaßbad Trimini (TNT III), frischer Fisch aus der Räuchertonne (TNT IV) oder ein Nitroxkurs (TNT VI) - es ist immer etwas geboten. Diesmal war das Motto: Eintauchen in kulinarische Köstlichkeiten. Den Start machte unser erstes gemeinsames Essen in einem Gasthof oberhalb von Weyregg. Die malerische Kulisse der Alpen und des glitzernden Sees, Sonnenschein auf der warmen Terrasse und dazu Wildgulasch, einige Teilnehmer wurden so entspannt und schläfrig, dass ein zweiter Tauchgang auf einmal wie eine zu große Mühe erschien.

Aber als harte Taucher nahmen wir diese gerne auf uns und fuhren um den halben See zum zweiten Tauchplatz, dem so genannten Kohlbauernaufsatz. Als wir dort ankamen, mussten wir feststellen, dass wir nicht die einzigen waren, die sich diesen Platz ausgesucht hatten. Eine andere größere Gruppe war vor uns dort und zwang uns, höchst kreativ zu parken - nicht zum letzten Mal, wie sich im Laufe des Wochenendes herausstellte. Laut Beschreibung findet sich hier eine schöne Steilwand von 17 - 33m und ein guter Flachwasserbereich. Am Ende der Steilwand liegen zwei Ruderboote in 35m, die Titanic und die Alexandra, letztere hat als besondere Attraktion ein Plumpsklo zu bieten. Leider erwies sich dieser Tauchgang als nicht ganz so schön wie der erste, da die Sicht durch grundelnde Taucher vor uns extrem eingeschränkt war. Nach dem Tauchgang dann die Erleichterung, dass mein Auto nicht von der Gendarmerie abgeschleppt worden war! Nach einer weiteren halben Seeumrundung und Flaschenfüllen und gingen wir dann alle in ein Restaurant in Weyregg, probierten die örtliche Reinanke und tauschten wilde Tauchgeschichten aus.

2.Tag
Für den zweiten Tag war laut Programm eine Ganztagestour zum Traunsee vorgesehen. Harry hatte zwei Bootstauchgänge mit der Tauchschule Traunsee organisiert und dazwischen Mittagessen im Wirtshaus Karbach. Obwohl wir recht früh am Traunsee ankamen, stießen wir auch hier wieder auf ein verschärftes Parkproblem, das am schlimmsten unsere zwei Camper traf, die mit ihrem Campervan in den engen Straßen doch ehr ein paar Probleme hatten. Harry teilte drei Gruppen ein, die mit dem Boot an drei unterschiedliche Tauchplätze gefahren wurden. Zur Auswahl standen Steilwand 1 (nicht ganz so tief) Steilwand 2 (geht schon ein richtiges Stück runter) und Steilwand 3 (bis ca. 140 m). Da es die erste Steilwand für meinen Buddy Thomas war, beschlossen wir zur ersten Wand zu fahren. Da wir zwischen den zwei Tauchgängen nicht wieder zurück zur Basis kommen würden, rödelten wir nicht nur unsere Tauchausrüstung an, sondern packten auch trockene Sachen in eine Trockenkiste für die Mittagszeit. Als wir mit dem Boot zum Tauchplatz fuhren sah ich mit Bedenken zum Himmel: Das schöne Wetter des Vortages war verschwunden, dunkle Wolken umhüllten dramatisch die Berge, nur ab und zu war ein einzelner Sonnenstrahl zu sehen. Einzelne Regentropfen ließen uns befürchten, dass die Trockenkiste bis zu unserem Auftauchen eine Nasskiste sein könnte.

Obwohl der Fahrer des Bootes noch meinte, wir sollten als Viererteam tauchen, beschlossen wir in zwei unabhängigen Buddyteams zu tauchen. Mir erschien die Gefahr zu groß, dass man sich bei der trüben Sicht sonst verlieren könnte. Ich tauchte mit meinem Buddy ab und es war schnell klar, dass die versprochenen Sichtweiten von 15 - 20m eher nicht da waren. Schon bei 5m Tiefe schalteten wir die Lampen ein, bei 10m war es stockfinster und als sich bei 18m die Sicht auf wenige Zentimeter verschlechtert hatte, beschloss ich mit meinem Buddy wieder in flachere Gewässer vorzustoßen, da bei dieser Sicht ein weiteres Abtauchen nicht nur sinnlos sondern unter Umständen auch gefährlich hätte sein können. Wir waren gerade wieder ein paar Meter höher getaucht, als wir auf einmal einen der beiden anderen Taucher sahen - ohne Lampe und ohne Buddy. Auf die Frage wo denn sein Buddy sei, zuckte er nur mit den Schultern. Ich beschloss daher komplett auszutauchen und teilte ihm mit, dass wir alle zusammen an die Oberfläche tauchen würden. Während wir stiegen, überlegte ich mir schon einmal die Rettungskette und war sehr froh zu wissen, dass in der Trockenkiste auch ein Handy lag. Unser dritter Mann erhöhte auf den letzten sieben Metern drastisch seine Aufstiegsgeschwindigkeit, so dass wir ihn aus den Augen verloren - dafür fanden wir dann auf vier Metern seinen Buddy - auch ohne Lampe. An der Wasseroberfläche wurde dann erst einmal über den Sinn und Zweck der Mitnahme von Lampen in Bergseen diskutiert. Mein Buddy und ich tauchten dann noch einmal ab und tümpelten bei weiterhin schlechter Sicht noch etwas im Flachbereich vor uns hin. Kaum dass wir aus dem Wasser waren kam schon das Boot, um uns zur Halbinsel Karbach zu bringen.

Dort angekommen rödelten wir ab und zogen die glücklicherweise trocken gebliebenen Klamotten an. Das Boot legte noch zweimal an - auch bei den anderen beiden Gruppen lange Gesichter, die Sicht war durchgehend schlecht am Ostufer. Umgezogen gingen wir alle zum Wirtshaus von Karbach. Da es nicht von der Straße aus erreichbar ist, war das schlechte Wetter zu unserem Vorteil, denn wir hatten es ganz für uns allein. Nach erstem Ausgleichen des Flüssigkeitsverlustes saßen wir dann alle in einer kleinen gemütlichen Kammer. Draußen waren die Berge nebelverhangen und es nieselte, aber in der Kammer heizte uns ein schöner Kachelofen ein. Kaum saßen wir alle, kam der Wirt, öffnete eine Tür des Kachelofens und zog einen riesigen dampfenden Schweinebraten heraus. Damit verschwand er leider erst einmal in die Küche, um kurze Zeit später mit großen Pfannen, gefüllt mit Kartoffeln, Knödeln und Süßkraut und Brettern mit dem Schweinebraten zu unserem Tisch zu bringen. Erst einmal waren alle sprachlos ob des Festmahls, dann weil sie den Mund voll hatten. Am Tisch gab es keinen, der nicht der Meinung war, dass es der beste Schweinebraten seit sehr langer Zeit war. Als dann der Wirt auch noch Nachschub brachte und sagte, es gäbe mehr als genug für alle, dachten manche, sie seien direkt in den Himmel aufgestiegen.

Nach diesem Festmahl machte sich wieder allgemeine Schläfrigkeit breit und wir diskutierten, wo wir den zweiten Tauchgang machen sollten. Da die allgemeine Stimmung gegen weitere Nullsichttauchgänge an den Steilwände war, beschlossen wir nach Traunkirchen zurückzufahren und direkt von der Tauchschule Traunstein aus zu tauchen. Dies stellte sich als hervorragende Idee heraus, denn im Gegensatz zum Ostufer war die Sicht ziemlich gut und es gab einiges zu sehen, so dass die TNT-Teilnehmer mit dem Traunsee wieder versöhnt waren. Beim Abendessen (wieder Reinanke) waren wir dann fast komplett, als TNT-Veteranin Jessica zu uns stieß. Damit waren wir (bis auf ein paar Tagesgäste) vollzählig. Kein TNT-Abendessen ohne Tauchergeschichten und diesmal führte eine der Geschichten zur Etablierung des neuen Tauchzeichens für abblasenden Automat:

Nach einem langen Abendessen und Gesprächen bis tief in die Nacht, kam der Erhohlungsschlaf etwas zu kurz. Ich sah verschlafen aus dem Fenster und wurde von Sonne geblendet. Es versprach ein schöner Tag zu werden und Harry hatte ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm, den Gosausee, mit angeblich fantastischen Sichtweiten. Das hatten wir ja schon über den Traunsee gehört und waren deswegen etwas skeptisch. Gleich nach dem Frühstück fuhren wir los, waren allerdings wieder nicht früh genug da, um einen der wenigen legalen nahen Parkplätze am See zu bekommen. Kreatives Parken und ein kurzer Marsch bergauf war die Lösung. Oben angekommen wurden wir für den Schweiß durch ein fantastisches Panorama belohnt. Der Vordere Gosausee glitzerte im Sonnenlicht, dahinter erhob sich majestätisch das Dachsteinmassiv.

Zwischen guter Sicht und Einstieg lag allerdings noch ein kleiner weiterer Fußmarsch. Endlich im See stellten wir fest, dass Harry nicht übertrieben hatte - das Wasser war glasklar, die Sicht betrug über 30m. Ein gigantischer Tauchgang. Ich bildete mit Jessica und Thomas ein Dreierteam und wir schwammen über dem Geröllboden. Es gab zwar keine Fische zu beobachten, dafür die anderen Taucher, die durch das klare Wasser schwebten. Uns war klar, dass dieser See von der Sicht her wahrscheinlich nicht zu überbieten war. Nach einem Erinnerungsphoto ging es zu unserem nächsten Ziel: Gössl am Grundlsee.

Die Fahrt dahin führte quer durchs Salzkammergut und war wunderschön. Bei strahlendem Sonnenschein fuhr die Tauchernetkolonne durchs herbstliche Gebirge, an glitzernden Seen vorbei durch idyllische Ortschaften. Es war wie ein 3D Werbefilm zum Thema "Besuchen Sie Österreich". Am Grundlsee angekommen ließen wir erst die Flaschen füllen und dann unsere Mägen. Anschließend teilten sich die Gruppen. Eine Gruppe wanderte mit Harry und Dagmar zum geheimnisumwitterten Toplitzsse, eine Gruppe um die beiden Ulis grundelte beim "Rostigen Anker" auf Suche nach alten Flaschen, die andern gingen zum Tauchen Gössler Bucht.

Harry und Uwe beim Toplitzsee

Jessica und ich beschlossen in der Bucht einen etwas tieferen Tauchgang zu machen. Wie wichtig Planung gerade bei tieferen Tauchgängen ist, stellten Jessica und ich fest, als wir ihn auf 15m abbrechen mussten - aus Ermangelung an Tiefe! Stattdessen tauchten wir zu einer kleinen Felsnadel, auf der sich eine Kuppel befindet, die angeblich bis zu 5 Tauchern Platz bietet. Der Felsen selbst war mit allerlei Krimskrams verziert vom Fernsehvorderteil bis zu Haifischabwehrflosse.

Für unseren letzten Abend hatte Harry noch etwas Besonderes organisiert: Jause mit frischem Most. Vorher stand aber noch ein internationaler Weißbiervergleich an, gesponsert von Wrack-Uli, der entsprechend zünftig in der Krachledernen zum Test erschien - wie auch Markus und Thomas.

Gut vorgeölt wurden wir dann vom Taxi zum Mostbauer in Steinbach gefahren. Dort gab es neben allerlei kaltem Fleisch hauptsächlich besagten Most in Apfel- oder Birnenausführung. Schmeckte sehr lecker, fast gar nicht alkoholisch und wirkte mit Verspätung aber dafür umso mächtiger. Kein Wunder, dass die Stimmung ausgezeichnet war. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass Tauchernettreffen ein riesiger Spaß sind.

Um 23.00 Uhr stand das Taxi wieder vor der Tür, um uns wieder in die Pension zu bringen, Harry hatte aber noch eine weitere Attraktion für uns in petto: Das Weyregger Oktoberfest der freiwilligen Feuerwehr. Was für a Gaudi! Zuerst eine detaillierte Besichtigung eines Löschwagens - im Dunkeln ("Das sind unsere neuen x-23b Schläuche mit eingebautem Strahlkrümmer" - "Ach!"), dann das Oktoberfest an sich. Die TNT Teilnehmer fielen dadurch auf, dass sie die einzigen Anwesenden über 25 waren, die nicht in Tracht erschienen. Trotz eines gewissen Gefühls des deplatziert seins, beschlossen wir auf ein Bier zu bleiben und wurden durch einen Schuhplattler mit anschließendem Holzfällersong belohnt. Bei letzterem flogen im wahrsten Sinne die Späne und ich bin immer noch überrascht, dass es bei diesem Lied mit seiner Kombination von hohem Blutalkoholspiegel und scharfen Äxten keine Verletzten gab.

Am nächsten Tag machte sich morgens schon Aufbruchsstimmung breit, die Koffer wurden gepackt und im Foyer der Pension abgestellt, da uns Familie Stallinger netterweise erlaubt hatten, das Gepäck dort zu lassen und nach dem Tauchen zu holen. Mit dem letzten Tauchgang schloss sich der Kreis des TNT, es ging wieder zum Unterwasserwald. Ein letztes Mal (vorerst) im Attersee. Jessica und ich beschlossen den Tieftauchgang nachzuholen und stürzten uns mit Thomas in die Fluten.

Auch im Attersee war ab 25m die Sicht fantastisch gut, aber auch an dieser Stelle war dar Grund nur sehr flach abfallend. Es gab immer wieder große Baumstämme zu sehen und war ein interessanter Tauchgang, allerdings dauerte es recht lang, bis wir auf unserer vereinbarten Maximaltiefe waren. Dort angekommen zeigte mir mein Finimeter an, dass es Zeit zum umkehren sei. Durch den nur flach ansteigenden Grund beschlossen wir nicht diesem folgend auszutauchen, sondern einen freien Aufstieg zu machen. Ich hatte meine Deko zu 2/3 abgesessen, als Thomas zu mir kam und mir bedeutete, er habe seinen Kompass verloren, ich solle ihm meinen geben, damit wir uns während der Restdeko schon mal in Richtung Ufer bewegen. Da ich immer gerne andere führen lasse, gab ich ihm gerne den Kompass. Er schaute darauf, dann Jessica und mich an und gab die Richtung an. Jessica und ich zögerten, denn wir waren uns beide sicher, dass Thomas vom Ufer weg wollte. Ehe wir ihn aber darauf hinweisen konnten war er schon im Trüben verschwunden. Jetzt übernahm Jessica das Kommando und peilte zielsicher das Ufer an. Nach Ablauf der restlichen Deko tauchten wir auf und sahen 200m von uns entfernt Thomas. Des Rätsels Lösung: Thomas hatte sich voll und ganz auf die eingestellte Peilung meines Kompanden verlassen - ich hatte allerdings gar keine Peilung eingestellt, denn ich wusste, das Ufer liegt genau im Osten!

Wieder an Land trafen wir uns alle ein letztes Mal zum Verabschieden bei der Tauchschule Nautilus. Neben dem obligatorischen Abschiedbild brannte sich der Abschied besonders durch Ioannis' Ouzo In Magen und Erinnerung!

Fassen wir also dieses Treffen noch einmal kurz zusammen:

  • Rekordverdächtige Teilnehmerzahl
  • Fantastisch organisiert von Harry - unser Dank ist ihm sicher, es sollte sich aber auch das österreichische Touristenamt kenntlich zeigen, denn er hat uns das Salzkammergut wirklich näher gebracht.
  • Dieses TNT war ein kulinarisches Fest
  • Es gibt ein neues Unterwasserpflichtzeichen: Abblasender Automat
  • Wir haben gelernt, dass es nicht verkehrt ist Lampen zum Tauchen und Krachlederne zum Taucher.net-Treffen mitzubringen

Alle Bilder © Harald Mathä bis auf (9-11) © Andreas Nowotny & (13) © Uli Mösslang


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