Specialty Dekompressionstheorie

 Geschrieben von Dirk Lawrenz

Tauchen - jedes Jahr beginnen viele Menschen mit dem Tauchen. Nimmt man die Anzahl der bereits ausgebildeten Taucher der vergangenen 10 Jahre hinzu, so kann man feststellen, dass sich das Tauchen immer mehr von einer Randsportart zu einem Breitensport entwickelt. Auch das Ansehen des Sports hat sich im Laufe der Zeit von einem Sport für "harte Jungs" zu einer beliebten Freizeittätigkeit gewandelt.

Fragt man Anfänger wie auch alte Hasen nach den Motiven zum und den Gefühlen beim Tauchen, so bekommt man vielfältige Antworten, vielfältig wie die Charaktere, das Alter und die Konstitution der Taucher. In meiner Tätigkeit als Tauchlehrer stieß ich aber auf ein paar bemerkenswerte, sich überschneidende Antworten: das Gefühl der Gewichtslosigkeit und das unbändige Freiheitsgefühl wurden von fast allen genannt. Und richtig, keine Bewegungsmöglichkeit gibt uns so wie das Tauchen die Möglichkeit, uns im dreidimensionalen Raum zu bewegen. Das Schweben und Kontrollieren der Bewegung begründet für fast alle das Freiheitsgefühl. Durch die Entwicklung der Technik und die Verbesserung der Ausbildung ist es uns heute möglich, die Freiheit zu genießen, an vielen Orten Plätze unter Wasser aufzusuchen, von denen die Pioniere der Taucherei nur träumen konnten.

Die Freiheit scheint grenzenlos geworden zu sein. Und so groß die Freiheit auch scheinen mag, nirgendwo sind wir bei der Ausübung einer Tätigkeit so begrenzt wie beim Tauchen! Der Spielraum ist klein. Physikalische Gesetze zwingen uns in genauen Grenzen zu bleiben.Durch Nullzeitgrenzen bin ich stark limitiert. Ich kann nicht frei entscheiden, wie lange ich in einer bestimmten Tiefe bleiben möchte. Klar, ich kann entscheiden wieviel der möglichen Zeit ich nutzen will, aber ich vermag die Zeit nicht unendlich auszudehnen. Die bekannten Grenzen bleiben bestehen. Hier hört die Freiheit auf!

Dazu kommt noch der Gedanke, wie sicher diese Grenzen eigentlich sind? Wer hat sie festgelegt? Wenn all diese Theorien so überprüft sind, warum komme ich beim Vergleich von verschiedenen Tabellen und Computern auf verschiedene Nullzeitwerte? Als ich 1988 mit dem Tauchen begann, hatte ich nur ein Ziel: So oft und so lange zu tauchen wie nur irgend möglich. Am liebsten wäre ich nur noch unter Wasser geblieben. Doch beschlich mich immer ein Gefühl der Unsicherheit. Wie ich in meiner, am Rande gesagt, nicht besonders guten Ausbildung erfuhr, kann es sein, dass die geltenden Nullzeitgrenzen nicht für alle Taucher sicher sind. Mit dieser Aussage wurde ich nach bestandener Prüfung aus der Ausbildung entlassen. Zu dieser Zeit umgab den Tauchsport auch noch der Hauch des Mysteriösen, der Gefährlichkeit. Dies komplettierte meine Unsicherheit noch. In den folgenden Jahren beschäftigte ich mich eingehender mit den physikalischen Gesetzen und den Themen der Tauchmedizin und Dekompression. Keine Bücherei, kein Buchladen war vor meiner Durchstöberung sicher. Unzählige Bücher wurden gesichtet, unzählige "Experten" befragt. Innerhalb der Taucher gab es bei der Befragung zur Dekompression im Groben zwei Lager. Die einen vertrauten blind ihrem Computer oder der Tabelle. Die anderen waren so verunsichert wie ich. Klare Erklärungen konnte mir keiner geben. Auch in der Literatur fand ich keinen richtigen Ansatz. Die Bücher beschrieben mehr oder weniger gut dasselbe nur mit anderen Worten. Zu meinem Grundverständnis haben sie einen guten Beitrag geleistet doch in die Tiefe ging keines.

Bis ich auf ein Buch stieß "Ehm - Tauchen noch sicherer". Endlich hatte ich es gefunden! Ein Buch, das sich mit allen Facetten des Tauchens befaßte. Durch die detaillierte Ausarbeitung aller Themen bekam ich umfassende Informationen. Zu diesen Buch gesellten sich weitere, die sich auf diesem hohen Niveau mit dem Tauchen beschäftigten. Der Grundstein meiner Studien war gelegt.

Aber auch gute Bücher können nicht alles erklären. Und sei es nur, dass die darin enthaltenen Informationen weiteren Erklärungen bedürfen. Wie gerne hätte ich mit den Autoren diskutiert und Fragen gestellt.

Anfang 2002 war es endlich soweit. Ein glücklicher Zufall verschaffte mir den Kontakt zur Hyperbaren Oxygenation der Universitätsklinik Halle/Saale. Der Leiter des Druckkammerzentrums, Herr Dr. Hendrik Liedtke, richtet Seminare der GTÜM (Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V.) aus. In diesen Seminaren werden Ärzte zu Tauchsportärzten ausgebildet. Die Seminare gehen über acht ganze Tage und lassen kein Aspekt der Tauchmedizin aus. Noch beeindruckter war ich von der Liste der Dozenten. Unter ihnen auch Dr. Jürgen Wenzel vom Luft- und Raumfahrtzentrum in Köln und Dr. van Laak von DAN Europe. Herr Dr. Jürgen Wenzel ist auch Co-Autor des "Ehm".

Nach einem kurzen, freundlichen Gespräch mit Dr. Liedtke meldeten sich mein Freund Oliver Beitler, mit dem ich eine gemeinsame Tauchschule betreibe, und ich zu einem Seminar an. Bemerkenswert war, dass wir bei der nun immerhin sechsten Durchführung des Seminars die ersten Nichtärzte waren. Das achttägige Seminar erfüllte mehr als unsere Erwartungen. Die scheinbare Barriere zwischen den Ärzten und uns war schnell überwunden. Durch gemeinsame Mittagessen und Diskussionsrunden wuchsen wir als eine Gruppe zusammen, die miteinander und voneinander lernten. Auf der einen Seite konnten uns die Ärzte medizinische Aspekte genauer darlegen, und auf der anderen Seite konnten wir von unseren Erfahrungen aus der Tauchpraxis berichten.

Äußerst spannend empfanden wir auch die technische Seite der Druckkammer. Da sich in Halle/Saale eine der modernsten Druckkammern in Europa befindet, kann man hier neuste Technik sehen.

Am Ende des Seminars waren wir um viel Wissen reicher. Einige unserer bisherigen Annahmen mussten wir revidieren, neue Kenntnisse kamen hinzu. Wir wussten z.B. vor dem Seminar nicht, dass Druckkammern hauptsächlich für medizinische Behandlungen eingesetzt werden. Das, was uns am meisten nach dem Seminar beschäftigte, ist die Tatsache, dass die Tauchmedizin, auch heute noch und auch in Deutschland, in den Kinderschuhen steckt. Viele Aspekte sind noch nicht restlos geklärt und die Entwicklung weiterer Kenntnisse beruhen auf dem Engagement einer kleinen Zahl von Ärzten, die sich diesem Gebiet verschrieben haben. Denn große Geldmittel und Interesse der Medizin gibt es hier nicht.

Mit dem Kopf voller neuer Eindrücke gingen wir nach Hause. Das konnte noch nicht alles sein. Wir hatten die Chance genutzt, mit den führenden Tauchmedizinern Deutschlands zusammenzukommen. Wissen aus erster Hand stand uns zur Verfügung. Das wollten wir nicht für uns behalten. Es sollte auch anderen zugänglich sein. Aus dieser Idee heraus kam uns der Gedanke, selber ein Seminar, einen Kurs zu entwickeln, der es Interessierten ermöglicht an diesem Wissen teilzuhaben. Es musste aber mehr als ein Druckkammerseminar mit einer Druckkammerfahrt sein. Viele Aspekte sollten beleuchtet werden. Frohen Mutes machten wir uns an die Arbeit. Der Gedanke, einen eigenen Kurs zu erarbeiten, beflügelte uns. Wir ahnten nicht, wie groß die Aufgabe war, die wir uns zumuteten! Ein Konzept mit dem Inhalt, ein Handout für die Teilnehmer, eine Präsentation und ein Seminarablauf musste erarbeitet werden. Der Kurs sollte sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil unterteilen. Zu guter Letzt war auch für die Einreichung bei PADI eine Kursoutline erforderlich. Nur so bestand die Möglichkeit einer genauen Prüfung und die Annerkennung durch PADI.

Für unser Vorhaben konnten wir sofort Herrn Dr. Liedtke gewinnen. Entsprach es doch seinem Bestreben, Tauchen sicherer zu machen. Beratend in medizinischen und druckkammertechnischen Fragen stand er uns jederzeit zur Verfügung. Seine Anregungen flossen voll in den Kurs ein und vervollständigten erst das Ganze. Auch las er mehrmals unser 70seitiges Kurshandout Korrektur. Beeindruckt von dem Umfang unserer Bemühungen sagte er uns für den praktischen Teil interessante Simulationen zu.

Die zugesagte Hilfe vom Druckkammerpersonal, insbesondere von Herrn Lutz Gevatter, in technischen Fragen verhalf uns auch in diesem Bereich zu einer qualifizierten Darstellung. Sechs Monate intensive Arbeit später hatten wir es geschafft! Ein Kurs war von uns entwickelt worden, der unseren Ansprüchen nach umfassenden, interessanten Informationen gerecht wurde. Der Kurs wurde uns als Distinktive Specialty von PADI anerkannt und trägt den offiziellen Namen "Dekompressionstheorie". Er zählt auch bei der Einreichung zum Master Scuba Diver. Das Specialty ist für Sporttaucher gedacht, die mehr wissen wollen, um das Tauchen sicherer zu gestalten. Es soll nicht, wie man vielleicht bei der Namensgebung vermuten könnte, Dekompressionstauchen lehren oder propagieren.

Am 02.11.2002 begann unsere erste Durchführung des Kurses. Uns freute, dass sich in unserer Tauchschule Taucher mit den unterschiedlichsten Ausbildungsgraden versammelt hatten.

Der größte Teil waren Open Water und Advanced Open Water Diver. Das bestätigte unsere Vermutung, daß auch Anfänger an diesen wichtigen Themen interessiert sind.

Die Theoriebesprechung eröffneten wir mit einem geschichtlichen Überblick und gingen zu den wichtigsten physikalischen Gesetzen in Bezug auf die Dekompression über. Um das Grundverständnis zu festigen, sprachen wir anschließend über die einzelnen Gase der Atmosphäre, Druck und Dichte, Druck und Tiefe.

An dieser Stelle hatten sich alle Teilnehmer eine Pause verdient, und in lockerer Atmosphäre entstanden die ersten angeregten Diskussionen. Frisch gestärkt ging es mit den Atemgasen unter Überdruck, dem physiologischen Vorgang der Gewebesättigung und dem theoretischen Dekompressionsmodell weiter. Hierbei wurden den Teilnehmern die Begriffe Kompartimente, Halbsättigungszeiten und M-Wert geläufig. Anhand dieser Erkenntnisse betrachteten wir uns die verschiedenen Dekompressionsmodelle der US.Navy Tauchtabelle, des PADI Recreational Dive Planner (RDP) und des Suunto Computerprogramms.

Erstaunt waren wir an diesen Teil des Kurses, wie interessiert sich die Teilnehmer mit den nicht unbedingt leichten Themen auseinandersetzten. Gut gefallen hat uns, dass trotz der Themen der Spaß und die Lockerheit nicht auf der Strecke geblieben sind. Das hatten wir bezweckt. Das Ziel war ein Miteinanderlernen und Erfahren und nicht ein langweiliger Vortrag.

Nach der Nachmittagspause behandelten wir die Dekompressionskrankheit mit ihrem klinischen Erscheinungsbild, den Komplikationen und auch den Ersthelfermöglichkeiten. Auch das brisante Thema "Nasse Rekompression" wurde nicht ausgelassen. Den theoretischen Teil schloss eine Betrachtung der Druckkammertechnik ab. In diesem Teil besprachen wir auch den Ablauf der Behandlung bei einem Dekompressionsunfall. Gegen frühen Abend freuten sich alle auf den praktischen Teil des Kurses, der am kommenden Tag folgen sollte.

Am 03.11.2002 trafen sich die Teilnehmer um 13:00 Uhr in der Tauchschule, und einigen war eine leichte Aufregung anzusehen. Schließlich standen eine Druckkammerfahrt auf äquivalenten 50 m und einige Simulationen an. Gemeinsam fuhren wir zur Druckkammer nach Halle und wurden dort auf das herzlichste von Herrn Dr. Hendrik Liedtke und Herrn Lutz Gevatter begrüßt.

Herr Gevatter begann mit einer ausführlichen Erklärung der Funktionsweise und dem Aufbau der einzelnen Komponenten der Druckkammer. Keine Frage der technisch versierten Tauchern blieb unbeantwortet.

Herr Dr. Liedtke wandte sich als nächstes an die Teilnehmer mit einer Einführung über den Simulationsablauf und betonte noch einmal ausdrücklich, dass niemand sich zu den Simulationen oder auch der Druckkammerfahrt gezwungen fühlen musste. Eine Teilnahme sei freiwillig und nicht unbedingt für den erfolgreichen Kursabschluss erforderlich. Auch das Beiwohnen der Simulationen sei Verständnis fördernd.

In einem Kurzvortrag erklärte Herr Dr. Liedtke, der auch Oberarzt der Anästhesie ist, den Zusammenhang zwischen der Fettlöslichkeit von Gasen und ihrer narkotischen Wirkung. Dieser Zusammenhang macht es möglich, durch die Atmung von einem bestimmten Gasgemisch unter normalen Druckbedingungen einen Tiefenrausch zu simulieren, der bei der Atmung von Preßluft auf 120 m entsteht.

Dieser von allen mit Spannung erwartete Versuch überraschte mit zwei völlig unterschiedlichen Reaktionen der Probanden. Im ersten Durchgang war die Person in äußerst ausgelassener Stimmung und konnte mangels Konzentrationsfähigkeit die gestellten, unter normalen Bedingungen leichten Aufgaben, nicht mehr bewältigen. Nach Abbruch des Versuchs kehrte der Normalzustand der Person innerhalb von wenigen Minuten zurück. Die Person war sich über den Ablauf des Versuchs nicht im Klaren und konnte sich an Teile des Versuchs und ihrem Handeln nicht mehr erinnern.

Im zweiten Durchgang erfolgte eine komplett andere Situation. Der Proband wurde mit zunehmender Dauer desorientierter bis hin zur Teilnahmslosigkeit. Auf direktes Ansprechen und Antippen erfolgte keine Reaktion mehr. Die beiden Reaktionen zeigten die unterschiedliche Wirkung des Tiefenrausches und bestätigten den Teilnehmern das Gelehrte, dass jeder Mensch anders auf die Stickstoffnarkose reagiert.

Als zweiten Versuch simulierte Herr Dr. Liedtke den Zustand der Hypoxie, des Sauerstoffmangels. Durch ein Herabsetzung des Sauerstoffgehalts im Einatemgemisch wurde die Sauerstoffsättigung im Körper der Probanden auf rund 85 % herabgesetzt. Auch hier kam es erstaunlicher Weise zu zwei unterschiedlichen Reaktionen. Der erste Teilnehmer bemerkte nur ein leichtes Kribbeln in den Fingern und eine gewisse Konzentrationsschwäche.

Die zweite Teilnehmerin wurde apathisch und konnte nicht mehr koordiniert reagieren. Erstaunlich war, dass keiner der Teilnehmer in Atemnot geriet oder gar eine deutlich erhöhte Atemfrequenz zeigte!

Mittels Eintauchen des Gesichtes in Eiswasser wurde der so genannte "Tauchreflex" nachgeahmt. Durch vorher angelegte Elektroden und einer Überwachung am EKG-Monitor konnte eine Herabsetzung des Herzschlages beobachtet werden. In der Regel setzt sich der Herzschlag um 10 - 15 Schläge herab. Ein Teilnehmer erreichte sogar eine Frequenz von unter 30 Schlägen!

Den letzten Versuch vor der Druckkammerfahrt bildete ein Apnoeversuch. Nach leichter Hyperventilation tauchten die Teilnehmer mit dem Kopf in eine Wasserschüssel, und die Zeit wurde gestoppt. Nach dieser Zeitnahme und einer Erholung wurde der Versuch wiederholt. Diesmal wurde bei der leichten Hyperventilation reiner Sauerstoff geatmet. Bei Vergleichen der zwei Zeitmessungen konnte eine deutliche Verlängerung der Zeit bei vorheriger Sauerstoffatmung beobachtet werden. Dies lässt Vermutungen zu, dass der Atemreflex nicht nur, wie lange angenommen, vom Kohlendioxidspiegel geregelt wird.

Nun stand die Druckkammerfahrt auf dem Programm, und die Aufregung der Teilnehmer nahm zu. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen geschleust. So dass jede Gruppe die Schleusung und den technischen Ablauf am Fahrerstand verfolgen als auch die eigenen Erfahrungen bei Atmung von Luft unter Überdruck machen konnte.

Durch die Druckkammerfahrt kann man, anders als beim Tauchen, direkte Einflüsse des Drucks auf die physikalischen Eigenschaften der Luft verfolgen. Durch die Bewegung einer Hand durch die Luft kann man auch bei kleiner Geschwindigkeit eine höhere Dichte spüren. Es bilden sich nach der Hand Verwirbelungen, wie man sie sonst nur im Wasser bemerkt. Durch die höhere Dichte ist auch die Stimmlage beeinflusst. Ein leichter "Donald-Duck-Effekt" stellt sich ein, die Stimme klingt verzerrt.

Bei Ausschaltung der Klimaanlage der Kammer ist auch bei der Kompression eine Wärmezunahme, bei der Dekompression ein Abfallen der Temperatur zu verzeichnen. Obwohl sich die Veränderung nur in kleinem Rahmen abspielt, wird sie doch als sehr intensiv empfunden.

Bei "50 m" angekommen galt es für die Teilnehmer innerhalb einer siebenminütigen Grundzeit einige Konzentrations- und Geschicklichkeitsübungen zu bewältigen. Die Auswertung erfolgte nach dem Verlassen der Druckkammer. Wie immer geht die Zeit in der "Tiefe" rasant vorbei, und wir traten den Weg zurück an die "Oberfläche" an.

Bei der Dekompression wird in den letzten Bereichen durch eine Atmung von Sauerstoff eine zusätzliche Eliminierung von Stickstoff und somit eine Erhöhung der Sicherheit gewährleistet.

Zum Abschluss dieses spannenden Tages und des Specialty "Dekompressionstheorie" fanden sich die Teilnehmer, Herr Gevatter, Herr. Dr. Liedtke und wir in einer gemütlichen Runde zu einem Gespräch über reale Tauchunfälle zusammen. Da Herr Dr. Liedtke auch auf Kuramati/Malediven das Druckkammerzentrum leitet, konnte er über eine Vielzahl von interessanten Fällen mit Symptomatik, Therapie und Genesung berichten.

Zum Ende dieser Veranstaltung hatte jeder der Teilnehmer seine persönlichen Erfahrungen und ein erweitertes Wissen, dass es ihm ermöglicht, sich seine eigene Meinung zum Thema Dekompression und sicheres Tauchen zu bilden. Gedankenanregungen gab es für jeden mehr als genug. Besonders das praktische Erleben von theoretischem Wissen wurde als sehr lohnend empfunden.

Die Freiheit unter Wasser wird auch durch diesen Kurs leider nicht grenzenlos, doch durch die Qualität der Informationen kann jeder auf seine Weise seine Freiheit unter Wasser finden und genießen.

Das nächste Specialty " Dekompressionstheorie" findet demnächst statt.

Weitere Informationen findet ihr unter www.dreamdiving.de

Dirk Lawrenz
PADI-IDC-Staffinstructor
Dream Diving Tauchschule
Zeitzer Str. 27
06712 Bornitz
Tel.Nr.: 034424 / 23 313
Funk.Tel.: 0172 / 946 1670
E-Mail: info@dreamdiving.de
WWW : http://www.dreamdiving.de/deko.html

Einen weiteren Bericht zum Thema Druckkammertherapie gibt es hier

Aktuelle Termine: Am 20.-21.09.03 findet ein Seminar in Bornitz bei Zeitz und in der Dekokammer Halle / Saale statt.


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