Bereits in der letzten Ausgabe unseres Onlinemagazins haben wir uns
dem ersten Teil des Zürichsees gewidmet. Heute sehen wir uns die restlichen
Tauchplätze des rechten Seeufers an. Die Seebeschreibung und die Allgemeinen
Tauchvorschriften und Ratschläge kann man in Teil 1 nachlesen.
Auf der Seestrasse Richtung Rapperswil fahren. Der Tauchplatz ist etwas
schwierig zu finden, er befindet sich etwa 80m vor den Restaurant: "Tom's
Fondue am See"/"Seerestaurant Bermuda". Markant ist der
grosse gelbe Fonduetopf direkt an der Strasse. Direkt gegenüber liegt
etwas zurück das Hotel Bellevue. Entlang der Strasse befinden sich einige
wenige Parkplätze. Dort befindet sich eine schmale Treppe zu einem Holzsteg
hinunter. Da unterhalb des Steges Steine liegen, gestalten sich Ein- und
Ausstieg recht schwierig.

Vor dem Steg liegen einige Bojen, man sollte zu der nächstliegenden
schwimmen, die leicht zur rechten liegt und dort abtauchen. Die Verankerung
ist auf ca. 6m. Von dort führt eine Kette weiter den Seegrund hinab. Auf
etwa 15m beginnt auf der rechten Seite eine Platte, der man bis in die
Tiefe von ca. 20m folgt, um dann am Fuss der Wand entlang zu tauchen. Bei
guter Sicht sieht man rechts nun in einer Tiefe von 25-30m eine grosse
Felsformation. Diesen sollte man einmal umtauchen und dann den Blick nach
oben wenden, im Gegenlicht kann man dann eine Matterhornförmige Felsformation
erkennen.

Eine alternative Tauchroute ist, wenn man vom Einstieg aus nach links
wegtaucht. Auf 10m erreicht man einen Felspfad, der sich bis unterhalb des
Restaurants bis auf 12m absenkt. Unterhalb der Terrasse befinden sich viele
Restaurantutensilien, wie zB. Stühle etc. Wenn man den Sonnenschirm findet,
kann man 90 Grad zum Ufer abbiegen und gelangt über etliche Weinfaesser
zu einem Ruderboot, welches auf 28m liegt. Nachts findet man unterhalb
des Steges viele Fische, wie Hechte und Egli (Barsche).
Tauchplatz 11: Herrliberg, Riff Williams
In Herrliberg befindet sich aus Fahrtrichtung Zürich kommend, ca. 100m
hinter dem Seerestaurant Bermuda/Tom's Fondue, am See eine Hecke und ein
schwarzer Metallzaun sowie Parkplätze entlang der Strasse. Markanter Punkt
zum Auffinden dieses Tauchplatzes: Er befindet sich schräg gegenüber
einem rosa gestrichenen Haus und einem Haus mit gelben und blauen Läden.
Zwischen diesen beiden Häusern befindet sich eine Weide, der Tauchplatz
liegt direkt gegenüber. Vorsicht beim Befahren der Parkplätze, der Bordstein
ist recht hoch! Der Einstieg ist verhältnismaessig schwierig.
Man muss etwa 2m über eine Metallleiter steil nach unten klettern, die
zudem ziemlich schmal ist. Mit Doppelpacks hat man hier schon mal ein Problem.
Ein geringes Maß an Grundfitness ist Voraussetzung, damit man den Ausstieg
auch wieder schafft.

Unterhalb der Leiter befindet sich eine etwa knietiefe Betonplattform.
Richtung Rapperswil tauchend (links), stösst man auf 18m an eine Felswand,
in deren Spalten viele Trüschen zu finden sind und die bis etwa 30m hinabreicht.
Taucht man Richtung Zürich weg, findet man auf ewa 25m einen in der Felswand
liegenden Baumstamm. Im Austauchbereich liegt viel Wohlstandsmüll.

Tauchplatz 12: Feldmeilen, Parkplatz
In Fahrtrichtung Rapperswil befindet sich ca. 200m nach dem Ortseingang
ein Parkplatz. Hier ist ein flacher Einstieg zum Tauchgebiet. Ansonsten
ist mir über diesen Tauchplatz leider nichts bekannt.


Tauchplatz 13: Feldmeilen, Haus am See
Gegenüber dem Haus am See ist rechts ein Parkplatz zwischen knorrigen
Linden. Einstieg bei den beiden Pappeln (der Steg ist auf der rechten Seite),
Achtung, nicht das Privatgelände des anliegenden Seegrundstückes betreten.

Alternativ kann man an diesem Haus vorbeigehen und gegenüber dem rosafarbenen
Flachbau mit Aufschrift Feldegg (Restaurant) einsteigen. Dort befindet
sich eine Metalltreppe. Auch diesen Tauchplatz habe ich leider noch nicht
persönlich erkundet.

Tauchplatz 14: Feldmeilen, Pumpwerk
Nach dem Ortsende Herrliberg, der Beschilderung Richtung Meilen/Rapperswil
folgen. Etwa 200m nach dem Ortseingang befindet sich rechts ein grösserer
Parkplatz. Dort befinden sich 7 Pappeln in direkter Nähe. Der idealste
Einstieg ist, wenn man etwas nach links wandert in der Höhe der einzigen
freistehenden Pappel. Alle anderen stehen paarweise. Zu sehen sind zwei
recht dünne Rohre (Durchmesser 20cm), die in den See hineinführen und
später im Seeboden verschwinden. Wenn man anhand des Verlaufes den Kompass
einstellt und dem Kurs folgt, gelangt man auf 35m zu einem Schieber des
Pumpwerkes. 5m höher befindet sich der Ansaugkorb. Hier vorsichtig tarieren,
der Grund ist von feinem, hellem Sand bedeckt. Zu beobachten sind hier
des öfteren Eglischwärme und Trüschen.





Tauchplatz 15: Meilen, Autofähre
In Meilen der Beschilderung zur Fähre folgen. Der Einstieg befindet
sich, wenn man über den See schaut links vom Anleger, über eine Schräge
zugängig. Hier mündet außerdem ein Bach. Dort ist besonders starker
Pflanzenwuchs und es befinden sich dort viele Fische. Allerdings ist der
Tauchradius wegen der Fähre, die im 10-15min-Takt verkehrt, stark eingeschränkt
und die Lärmbelastung erheblich. Die max. Tauchtiefe beträgt zudem nur
etwa 10m.


Tauchplatz 16: Obermeilen, Gaswerk
In Meilen gegenüber dem Gaswerk parken. Dieser Tauchplatz ist nur über
ein Privatgrundstück zugänglich. Unbedingt den Besitzer höflich um Erlaubnis
ersuchen, besser diesen Tauchplatz komplett meiden. Der Seegrund ist sehr
schlammig und fällt recht flach ab. Bei etwa 18m geht der Grund in eine
Felswand über. Von Eistieg aus 165 Grad angepeilt, soll auf 18m ein 20m
langes Holzwrack liegen. Rechts davon, auf 19m, liegt ein Segelschiff,
die Barbara-Ann. Wenn man von hier aus in Richtung Seemitte weitertaucht,
findet man auf 21m ein versunkenes Ruderboot, die Maite.
Tauchplatz 17: Stäfa-Kehlholz, Restaurant
In Stäfa-Kehlholz befindet sich ein Velo- und Motorradgeschäft (Guenthardt),
direkt dahinter, etwas zurückliegend der Gasthof "Im Kehlhof".
Direkt gegenüber geht zwischen den Seegrundstücken ein schmaler Weg zum
See, den man leicht übersehen kann. Parkplätze gibt es hier jedoch keine. Diese
gibt es am Hafen, wenn man Richtung Zürich fährt. Im Winter kann
man ggf. im Gasthof um Parkerlaubnis fragen oder man kommt morgens in aller
Frühe. Direkt bei der linken Boje liegt ein kleineres Holzwrack auf 12m.
Der Einstieg ist zugleich ein Bootsliegeplatz. Im Sommer auf Bootsverkehr
achten.

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