Extradivers Gozo - Reisebericht

 Geschrieben von Jessica

Gozo - Ein Reisebericht


© 2003 Jessica Brühl

Wie in allen Ländern, die komplett vom Meer umgeben sind, wird auch in Malta und Gozo das Leben sehr stark vom Mittelmeer beeinflußt. Hier hat das Mittelmeer seinen gesunden Umweltzustand weitgehend erhalten. Aus diesem Grund ist es kaum möglich, solch klares Wasser und solch eine artenreiche Fauna wie hier irgendwo anders im Mittelmeerbereich anzutreffen. Die Sicht unter Wasser ist selten geringer als 30 bis 50 Meter und starke Strömungen gibt es kaum in diesem Gebiet. Ein Bericht ueber eine faszinierende Woche bei den Extradivers Gozo.

Maltas kleine Schwester, Gozo, fristet ein relativ unbekanntes Dasein. Zu Unrecht. Besonders Taucher und Erholungssuchende kommen hier auf ihre Kosten. Tatsächlich mutmaßten Kollegen und Freunde, Gozo läge wohl im südchinesischen Meer. Einer fragte sogar, ob es wohl zu den Kanaren gehöre. Mitnichten: Der maltesische Archipel - bestehend aus den Inseln Malta, Gozo und Comino - liegt im Herzen des Mittelmeeres, nur etwa 90 km südlich von Sizilien und 230 km von der nordafrikanischen Küste entfernt und besteht aus beeindruckendem, relativ weichem Kalksandstein, was der Insel eine besondere Note gibt: Sie ist durchlöchert – auch unter Wasser!

Auf Malta und Gozo gibt es weder Flüsse noch höhere Berge. Die an den Hängen der Hügel in Terrassen angelegten Felder, die durch Mauern voneinander getrennt sind, sind das Charakteristische der Insellandschaft. Maltas tief eingeschnittene Küste hat zahlreiche Häfen, felsige Buchten und Sandstrände. Die Küstenlinie beträgt 137 km, die von Gozo 47 km. Den Großteil Gozos bildet ein Hochplateau, das von lang gestreckten, niedrigen Tafelbergen durchzogen ist. Mit 65 qkm ist die Insel nur ¼ so groß wie Malta und bietet viel Platz für Landwirtschaft. Der Autoverkehr (Linksverkehr!) ist viel geringer und ruhiger, wenn auch die Fahrweise den Maltesern um nichts nachsteht. Sie ist vergleichbar mit den Ägyptern, allerdings fahren die Malteser mit Licht. Die Straßen sind zum Teil auch recht abenteuerlich und meist nicht im besten Zustand.

Das berühmte Blue Hole

Das Klima ist subtropisch - heiß im Sommer, mild im Winter. Es wehen weder sehr kalte Winde noch gibt es Schnee oder Frost. Die Gesamtniederschläge während der kurzen Regenzeit betragen nur 583 mm jährlich. Im Winter (November - April) liegt die Temperatur durchschnittlich um 14 Grad, und die Sonne scheint 6,5 Stunden. Im Sommer (Mai-Oktober) ist die Durchschnittstemperatur 23 Grad, und die Sonne scheint täglich 10,2 Stunden. Die heißeste Zeit ist von Mitte Juli bis Mitte September. Frische Brisen sowie der ausgleichende Einfluß des Meeres lassen auch bei höheren sommerlichen Temperaturen nie das Gefühl großer Hitze aufkommen. Für den Abend benötigt man gelegentlich einmal einen Pullover und eine lange Hose, normal ist leichte Kleidung jedoch absolut ausreichend.

Die Republik Malta hat 340.000 Einwohner, davon leben etwa 30.000 auf der Insel Gozo. Die Bevölkerung Maltas besteht vorwiegend aus Maltesern, mit britischen, italienischen,indischen, syrischen, griechischen und anderen Minderheiten. Die Malteser sind aufgeschlossen, weltoffen, geschäftstüchtig, sehr religiös (streng katholisch!) und gastfreundlich. Dadurch, daß Gozo nur einen Bruchteil der Bevölkerung Maltas beherbergt, wirkt die Insel grüner ländlicher und ist vor allen Dingen ruhiger!

Kirchen und Kathedralen findet man überall auf der Insel

Gozo, die grüne Insel der Nymphe Calypso, im Altertum Ogyga genannt, ist die Kornkammer des maltesischen Archipels. Der für Malta typische Terrassenanbau, vor gut 1000 Jahren von den Arabern begonnen, ist hier besonders ausgeprägt. Die Insel Gozo strahlt eine besondere Ruhe und Beschaulichkeit aus, ein Eindruck, der nicht nur von der Landschaft, sondern vor allem auch von den Bewohnern ausgeht. Es bestehen regelmäßige Fähr- und Helikopterverbindungen zwischen Malta und Gozo.

Gesprochen wird maltesisch und englisch. Maltesisch ist eine semitische Sprache, deren Wortschatz etwa 20% Lehnwörter aus den romanischen Sprachen aufgenommen hat. Maltesisch ist die einzige semitische Sprache, die mit lateinischen Buchstaben geschrieben wird. Für Urlauber ist es sehr praktisch, daß wirklich jeder Malteser englisch spricht! Wobei das maltesische Danke („Grazie“) und die Ansage des Flugkapitäns („Problema tekknica“) versteht sogar der Deutsche :)

Der Flug von Deutschland dauert nur etwa 2-3 Std. (von Zürich zum Beispiel 1:45h) und wird unter anderem von Air Malta und Lufthansa bedient. Schon beim Landeanflug überquert man in der Regel Gozo und kann seine charakteristische Küste ausmachen, die schroff zum Meer hin abfällt.

Am Flughafen angekommen hat der Reiseveranstalter schon einen Taxi- oder Minibustransfer organisiert. Hat man direkt über die Basis gebucht, haben die Extradivers schon ein Taxi organisiert. Die Fahrt (11.50 LM für bis zu vier Personen) wird später mit der Tauchrechnung beglichen. Ein sehr guter Service der Basis, denn der normale Fahrpreis ist etwa 2.5x so hoch! Der Transfer zur Fähre dauert je nach Verkehr etwa 40 Minuten. Pauschalreisende werden meist mit Minibus zur Fähre oder per Helikopter transportiert.
Die Gozo Channel Fähre benötigt etwa 25 Minuten, um von Malta aus den Fährhafen Mgarr zu erreichen. Bezahlt (1.75 Maltesische Lira) wird der Transfer auf der Rückfahrt. 1 Lira = 2.50 Euro.

Fährhafen Mgarr

Wenn man sich Gozo nähert, kann man schon das Grand Hotel erkennen, mit dem die Basis zusammenarbeitet. Es ist das einzige Terrassenförmige Gebäude und von den Zimmern hat man einen wunderschönen Überblick über den Hafen, sowie auf Comino und Malta.
Der malerische Fischer- und Fährhafen ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar und bietet neben sehr viel mediterranem Flair mehrere gemütliche Restaurants und Bars.
Die moderne Hotelanlage selbst verfügt über eine Cocktailbar, Restaurant, einen Spieleraum, ein kleines Kino und einen schön angelegten Swimmingpool. Weiterhin steht ein Fitnessraum, ein Whirlpool und eine Sauna zur Verfügung. Mit Ausnahme von Whirlpool und Sauna sind alle übrigen Leistungen kostenfrei. Desweiteren gibt es ein kleines Internetcafe für solche, die auch im Urlaub ihre eMails checken wollen.

Die Hotelzimmer sind alle mit Bad/Dusche/WC, Klimaanlage/Heizung, Minibar, Direktwahltelefon und Satellitenfernseher ausgestattet. Die Zimmer mit Meerblick haben alle einen Balkon, die anderen Zimmer nur teilweise. Es gibt Zimmer verschiedener Kategorien und Größe. Einzelzimmer sind nicht vorhanden, jedoch ist der Einzelzimmerzuschlag für alleinreisende absolut human!
Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert. Das Frühstück ist englisch geprägt, man muß nicht verhungern. Über die sonstigen Mahlzeiten kann ich leider nichts berichten, da ich alle weiteren Mahlzeiten außerhalb zu mir genommen habe. Direkt neben dem Hotel ist ein kleiner Supermarkt, in dem man alles wichtige erhält. 2L stilles Wasser kosten 25 maltesische Cent. Leitungswasser ist zwar trinkbar, jedoch teils recht stark gechlort, das es zum großen Teil Meerwasserfiltrat ist. Der restliche Bedarf wird aus Brunnenbohrungen gewonnen.

Weitere Infos unter www.grandhotelmalta.com

Mgarr


Nun aber endlich zum Tauchen:

Das Hotel arbeitet mit den Extradivers zusammen. Die Basis, unter Leitung des deutschen Jürgen Schneyer, liegt direkt neben dem Hotel. Es werden zweimal täglich Ausfahrten angeboten. Um 9, sowie um 13.30 Uhr. Auf Wunsch zusätzlich ein Nachttauchgang. Da die Insel nur maximal 14x7 km groß ist, sind alle Tauchplätze rund um die Insel in maximal 30 Minuten zu erreichen. Gefahren wird mit zwei Jeeps, auf denen je 6 Taucher nebst Ausrüstung Platz finden. Sind mehr als 12 Taucher auf der Basis, wird ein Pick-up mit dem Gerödel beladen, so daß mehr Taucher auf den Jeep passen. Getaucht wird dann auf zwei nahe beieinander liegenden Plätzen,aber nicht am selben, um Taucherhorden zu vermeiden. Auf diesen Ausfahrten sieht man dann auch eine Menge von der Insel, leider macht der Teils miserable Straßenbelag die Fahrt nicht immer zum Vergnügen.

Auf Gozo wird zumeist von Land aus getaucht. Zum einen, weil die Plätze gut zu erreichen sind, zum anderen, weil für Boote keine Ankermöglichkeiten bestehen. Die wenigen nur mit Boot zu erreichenden Plätze sowie die Tauchgründe vor Malta werden von der Basis von Zeit zu Zeit angefahren. Man muß sich vorher erkundigen, es ist Wetter- und Nachfrageabhängig.

Xatt-i-Ahmar Bay

Die Tauchgründe beziehen ihren Reiz aus einer wunderschönen Unterwasserlandschaft mit riesigen Höhlen, Kaminen, Bögen, Durchbrüchen und Steilwänden, sowie großen Blöcken aus Kalksandstein.
Dazu kommt noch eine Sicht, die, wenn sie schlecht ist, bei 25m liegt. 50m sind keine Seltenheit.
Bemerkenswert ist, daß auch der Flachbereich sehr schön ist. Dies macht das Gebiet auch für Anfänger interessant.
Der Fischreichtum ist natürlich nicht so spektakulär, wie zum Beispiel in Ägypten. Wer Großfisch sehen will, ist hier falsch. Wenn man die Augen offen hat, ist jedoch viel interessantes auszumachen, wie Sepien, Barakudas, Rippenquallen, Rochen, Seepferdchen, Zackenbarsche, Nacktschnecken.... Auf Gozo findet man eher die kleineren Dinge, die jedoch nicht minder spannend sind.
Es ist auch bei weitem nicht so bunt unter Wasser. So, wie das Land aussieht, so geht es auch unter Wasser weiter: Die Farben beige-hellbraun und grün herrschen vor.

Leopardennacktschnecke und Tunnel im "Inland Sea"

Schwierigkeitsgrad:

Die Tauchplätze sind nahezu alle auch für Anfänger geeignet. Starke Strömung kommt so gut wie gar nicht vor, außer vielleicht bei Vollmond oder hohem Wellengang. Das größte Problem stellen an manchen Stellen wohl die Ein- und Ausstiege dar.

Ein wenig sportlich sollte man schon sein! Es müssen gelegentlich ein paar Höhenmeter überwunden werden und fast immer ein wenig klettern.

Hier kann man ahnen, daß man etwas klettern muß, wenn man hier tauchen möchte

Am meisten wird die Kondition am 96-Stufen Tauchplatz (Cathedral Cave) benötigt. Wie der Name schon sagt, steigt man diese Treppe hinab, um durch einen Canyon aufs Meer hinaus zu tauchen und dort in eine riesige Höhle hinein, in der man auftauchen kann. Natürlich muß man sich nachher auch wieder hoch schleppen. Aber dieser Tauchplatz ist seine Mühe wert. Der Canyon ist einmalig und dicht mit Seegras bewachsen und mit sehr vielen Fischen und sonstigem Getier besiedelt und in der Höhle herrschen absolut phantastische Lichtverhältnisse! Absolut und unbedingt sehenswert für den, der ein bisschen Anstrengung nicht scheut.

Tauchplatz Cathedral Cave mit dem beeindruckenden Canyon und vielen Stufen

Am bekanntesten ist sicher das Blue Hole. Oberhalb das wohl am meisten abgelichtete Motiv – das Azur Window – ein gigantischer Torbogen, dessen beige-gelbe Kalksandsteinfarbe sich hervorragend zum azurblauem Himmel kontrastiert. Das Blue Hole ist zeitweise ziemlich überlaufen, weil dort jeder einmal tauchen möchte, doch die Massen verlieren sich schnell in den angrenzenden Tauchgebieten. In der Nahe liegenden Coral Cave kann man, wenn man weiß wo, zwei standorttreue Seepferdchen bewundern., ein gelbes und ein rotes.

Azur Window und Einstig zum Blue Hole

Standorttreues Seepferdchen in der Coral Cave

Für erfahrene Taucher besteht die Möglichkeit am Wrack der Gozo-Channelline-Fähre „MV Xlendi“ zu tauchen. Es liegt bei 30-42m. Es wurde 1999 extra für Taucher präpariert und versenkt. Leider lief nicht alles planmäßig und so liegt das Wrack heute auf dem Kopf. Aufgrund von Tiefe und der Überkopflage ist es nur was für erfahrene Taucher.

Ein weiteres Highlight ist Xlendi Cave, ein langer spektakulärer Tunnel, der direkt durch einen Felsmassiv führt und nur maximal 8m tief liegt. Es ist sehr viel Platz und bis auf eine kleine Ecke, wo der Gang eine leichte Biegung macht auch ohne Lampe gut ausgeleuchtet. Mit Guide auch für Anfänger zu empfehlen. Leider müssen auch hier einige Höhenmeter in Form von Stufen überwunden werden. Aber auch hier lohnt sich die Anstrengung absolut!

Dies war nur ein kleiner Querschnitt interessanter Tauchplätze. Alle 25 Tauchplatzbeschreibungen findet man in Kurzform auf der Homepage der Extradivers Gozo.

Die Basis beschäftigt drei Tauchlehrer. Neben Basisleiter Jürgen auch noch Hans-Jürgen und Olav. Alle drei sehr kompetent und freundlich und jederzeit zu einem Scherz aufgelegt. Sie helfen außerdem mit Rat und Tat bei allen Problemen und Problemchen. Und als einmal jemand doppelt so lang für einen OWD brauchte, als der Rest des Kurses, wurde dies sogar ohne Aufpreis abgerechnet! Wenn man ein gutes Restaurant sucht – einfach fragen! Jürgen lebt seit über 6 Jahren auf Gozo und kennt sich dort wirklich aus!

Auf dieser Karte, die in der Basis aushängt, sind alle Tauch]plätze verzeichnet

Ein Wenoll-Koffer befindet sich auf der Basis. Er wird nicht mit an die Tauchplätze genommen, da schon mehrere von den Jeeps der diversen Basen gestohlen wurden. Es gibt jedoch ein Abkommen mit allen Tauchbasen: Trotz aller Konkurrenz – wer Sauerstoff braucht bekommt ihn von der nächstgelegenen Basis! Wirklich lobenswert! Und da die Wege auf Gozo – wie gesagt - nicht weit sind, ist das absolut kein Problem.
Aus oben genannten Grund sollte man also zu den Tauchausfahrten keine Wertsachen mitnehmen. Es wird eh über Mittag zur Basis zurückgekehrt und sein Trinkwasser kann man schließlich mitnehmen.

Am Infoboard hängt die Preisliste, die Liste für die Ausfahrten, sowie Infos in diversen anderen Sprachen

Es wird nach den PADI-Richtlinien ausgebildet und zwar in deutscher, englischer und französischer Sprache. Es wird auch Schnuppertauchen im Pool und im Meer angeboten. Außerdem sind 15 Leihausrüstungen in diversen Grössen incl. moderner Tauchcomputer vorrätig.
Getaucht wird, je nach Verbrauch, mit 10, 12 und 15l DIN-Stahlflaschen, von denen 60 Stück vorhanden sind.

Wer mit dem tauchen anfangen will oder wer sein Tauchtauglichkeitsattest vergessen hat, dem vermittelt die Basis einen auf der Insel ansässigen Tauchmediziner, der zur Untersuchung am folgenden Tag ins Hotel kommt. Das kostet die sagenhafte Menge von ~5LM (12.50 Euro) und ist direkt vor Ort zu zahlen. So ist es auch denkbar, nicht extra für den Urlaub die Tauchtauglichkeit fuer teueres Geld auffrischen zu lassen, man kann dies direkt vor Ort erheblich billiger erledigen. Sollte der Doc dann allerdings etwas finden, hat man natürlich Pech. Plant man dies, kann man das natürlich auch per Mail ankündigen, so daß nicht gleich der erste Tag tauchfrei bleibt, denn der Arzt muß bestellt werden. Ausländische Atteste werden anerkannt, 2 Jahre gültig bis 39 Jare Alter, ab 40 nur 1 Jahr!

Das Tauchen ist auf Malta übrigens erst ab 14 Jahren erlaubt! Junior OWDs usw. werden unter 14 Jahren nicht anerkannt! Dies ist leider Gesetz!

Die Extradivers sind außerdem die einzige Basis auf der Insel, die ein ordentliches, gemauertes Spülbecken haben! Fährt man an anderen Basen vorbei, kann man ein abgesägtes Plastikfaß auf dem Bürgersteig vor der Basis ausmachen und ein kümmerliches Trockengestell daneben. Bei den Extradivers gibt es einen gesonderten Spülraum mit zwei getrennten Becken (eins für Atemregler und Kameras, eins für Neopren) und sehr viele Bügel. Der Raum wird über Nacht verschlossen, so daß man sein Gerödel bedenkenlos stehen lassen kann.

Feuerqualle und Rippenqualle

Die Wassertemperatur betrug Anfang Juni unterhalb 20m 15 Grad. Darüber war es deutlich wärmer. Ein 5mm Anzug ist für den normalen Taucher, der nicht so schnell friert, ausreichend. Im Herbst erreicht das Wasser in den oberen Schichten sogar Regionen um die 28 Grad!


Fazit:

Gozo ist eine Insel, die weitaus ruhiger ist, als Malta. Wer Ruhe und Erholung sucht ist hier genau richtig, denn ein Nachtleben wird man hier kaum finden. Das Tauchen ist erste Sahne, wer jedoch bisher nur im Roten Meer war, wird vielleicht enttäuscht sein. Man sollte sich darüber im klaren sein, dass es hier eher die kleinen Dinge des Taucherlebens zu entdecken gibt. Eine besondere Attraktion für Taucher ist die oft atemberaubende Unterwasserlandschaft. Die spektakulärsten Tauchgänge basieren auf der einzigartigen topographischen Struktur dieser Inseln mit ihren aus weichem Sandstein bestehenden Steilklippen. Diese zum Teil vertikalen Klippen setzen sich unter Wasser fort und bieten faszinierende Steilwandtauchgänge.
Die Naturgewalten des Meeres erschufen in diesen Sandsteinwänden unzählige Spalten, Löcher, Höhlen und Grotten. Dies beschert dem Taucher hier viele eindrucksvolle Taucherlebnisse.

Tauchplatz Mgarr-ix-Xini und der Blick auf Comino und Malta im Hintergrund

Die große Vielfalt der Tauchplätze bietet Tauchplätze für Anfänger ebenso wie für sehr erfahrene Taucher und in Begleitung eines ortskundigen Tauchlehrers können die meisten Höhlen und Grotten sogar von weniger erfahrenen Tauchern erforscht werden.

Hans-Jürgen auf Fotojagd

Sepie

Die meisten Tauchplätze sind leicht vom Strand aus zu erreichen. Einige abgelegenere Plätze wie etwa vor der Insel Comino werden aber auch regelmäßig mit Booten angefahren.
Die Preise sind absolut erschwinglich und für eine Urlaubsregion erstaunlich niedrig und fair! Wichtig wäre nur, sich vorher anzumelden, zum Beispiel ein Tauchpaket von Deutschland aus zu buchen oder sich per Mail vorher anzumelden, auch ohne daß schon ein festes Paket gebucht wird. Wenn man vor Ort ist und beschließt, man wolle vielleicht doch tauchen, kann es einfach sein, daß die Basis in der Hauptsaison (Juni-Oktober) voll ist.

Drachenkopf

Seegraswiese

Die Guides sind kompetent und super-freundlich, die Basis ist bestens ausgestattet und arbeitet eng mit dem Hotel zusammen. An seinem tauchfreien Tag kann per Bus oder Mietwagen die Inselhauptstadt Victoria besucht werden oder der einzigen Sandstrand der Insel oder.....

Alles im allem – ein Urlaub, der sich wirklich lohnt!!!

Kontakt und weitere Informationen: www.Extradiversgozo.com
Buchung: Reisecenter Federsee

Ich danke nochmals dem Team und besonders Jürgen für die exzellente Betreuung und ihm, als auch Hans-Jürgen für die Bereitstellung von den schönen Fotos. Das Copyright liegt bei der im Bild angegebenen Person. Eine Verwendung ohne Ausdrückliche Genehmigung ist nicht gestattet!

Flughahn

Nacktschnecke

Oktopus



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