Das Rote Meer ist das nächste für uns Europäer
erreichbare tropische Meer. Es ist noch mehr als nur das: Auch
weitgereiste Taucher können bestätigen, dass diese
Kombination an Vielfalt und Schönheit der Weich- und Hartkorallen,
sowie von spektakulären Drop-Offs und interessanten Wracks
weltweit ziemlich einzigartig ist.
Wegen dieser Attraktivität reisen immer mehr Taucher ans Rote Meer. Und weil für jeden irgendwann einmal das erste Mal Tauchen dort angesagt ist möchten wir hier dem "First –Timer" einige der dabei oft auftauchenden Fragen beantworten.
ALLGEMEINES:
Einreise/Visum?
Das Visum kostet 15 US$ und ist direkt im
Flughafengebäude am Bankschalter zu kaufen. Es kommt vor, dass der Erste
in der langen Schlange den Beamten in seinem kleinen Glaskasten erst
wecken muss. Die beiden Stempelmarken klebt man in eine freie Seite im
Pass und geht weiter zum Einreiseschalter, wo sich der Rest der Gruppe
schon in die neue Schlange eingereiht hat um die Zollformalitäten
über sich ergehen zu lassen. Aufpassen! Bei manchen
Reiseveranstaltern ist das Visum bereits im Reisepreis inklusive. Also
Katalog genau lesen, da dies auch die Reisebüroangestellten oft
selbst nicht wissen!
Spätestens hier solltet Ihr die europäische Hektik abgelegt
haben um gut über die Runden zu kommen. Bis das Gepäck auf
dem Förderband ist, dauert es sowieso seine Zeit. Die
schönsten Koffer werden sofort von rührigen Geistern zur
Seite gestellt um ein Trinkgeld von einem L.E. pro Stück zu
erhalten. Um dem zu entgehen, sollte man bis zur letzten Sekunde
Desinteresse heucheln, um dann überfallartig sein
Gepäckstück zu ergattern. Sinnvoll ist für mehrere
Gepäckstücke ein Gepäckwagen, der für 2 L.E.
erstanden werden kann. Die geforderten Beträge sind oft jenseits
von gut und böse und sollten mit lautem Lachen und wilden
Handbewegungen abgeschlagen werde.
Für ein Taxi (3 Personen und Gepäck) beträgt der Preis
in die Naama Bay ca 40 L.E. Für die näheren Ziele
unwesentlich weniger. Als erste Forderung stehen oft 50$ zur
Diskussion, um den überhöhten Forderungen entgegenzuwirken
sollte man das schon inzwischen aufgeladene Gepäck wieder abladen.
Für einen zollfreien Einkauf hat man die nächsten 24 Stunden
nach der Ankunft Zeit. Entweder direkt am Flughafen oder in einem
örtlichen Duty-free Shop. Mitzubringen sind Flugticket und der
Reisepass, bei den der berühmte Säuferbalken eingestempelt
wird, um einem übertriebenem Einkauf vorzubeugen. Es ist die
einzige Möglichkeit, um an alkoholische Getränke, auch Bier,
außer an einer Hotelbar oder einem Restaurant zu kommen.
Hinweis: Der Reisepass muss
noch 6 Monate Gültigkeit haben!
Wann ist die beste Reisezeit?
Grundsätzlich kann man das ganze Jahr über im Roten Meer
tauchen- im Winter ist es halt kühler und im Sommer sehr
heiß. Im Winter bläst auch oft ein kalter und mehr oder
minder starker Nordwind, der schon mal beachtlichen Seegang hervorrufen
kann und manche Tauchspots nicht angefahren werden (können).
Meiner Ansicht nach ist die beste Reisezeit um April/Mai und
Oktober/November!
Wie sind die Wassertemperaturen?
Warm:-) zwischen 20 und 29°C- Eine Übersicht haben wir in
unseren FAQ als .pdf zusammengestellt: Wassertemperaturen
Wie sind die Lufttemperaturen?
Im Sommer sehr heiß mit Tagestemperaturen bis 40°C , im
Dezember zwischen 20 bis 26 Grad- aber - es kann da in der Nacht bis auf
7°C abkühlen! Warme, winddichte Jacken sind auch auf den
Booten der Tagesausflüge angebracht.
Blick auf die Na´ama Bay
Hurghada oder Sharm el-Sheikh?
Keine einfache Frage! An Land finde ich die Na´ama Bay mit ihrer
Flaniermeile und den roten Berge im Hintergrund landschaftlich
reizvoller und mit mehr Flair als die endlosen Hotelanlagen und die
Geröllwüste dahinter von Hurghada.
Unter Wasser haben beide Destinationen viel zu bieten: Hurghada mehr an
schönen Riffen, Sharm el-Sheikh mehr an
spektakulären Drop-Offs und dem Wrack der SS Thistlegorm.
Der einst berühmteste Tauchplatz der Welt, Ras Mohammed, ist
gleichzeitig die Südspitze der Sinaihalbinsel.
Geldangelegenheiten?
Währung ist das ägyptische Pfund (Livre Egyptienne)
1 L.E. entspricht 13 €-Cent
1 € entspricht 7,6 L.E.
(Stand März 2004)
Der Euro hat sich in touristischen Zentren inzwischen aber
längst zur zweiten Währung entwickelt. Zum Wechsel empfehlen
sind die Bankfilialen in den großen Hotels, aber auch die
Wechselstuben der ägyptischen Banken (Bank of Alexandria, Bank of
Cairo,...) bieten aktuelle, gute Kurse. Vor privaten Wechselaktionen
möchten wir ausdrücklich warnen!
Relax, Slow down… so macht Urlaub Spaß!
Geldautomaten, bei denen man mit Maestro, VISA oder Mastercard Geld und
der passenden Geheimzahl, abheben kann, gibt es in den
größeren Tourismuszentren.
Traveller Cheques sind ein sicheres Zahlungsmittel, werden aber oft nur
an den Banken angenommen.
Zahlen mit Kreditkarte setzt sich in Hotels und Tauchbasen immer weiter
durch, ist aber keinesfalls flächendeckend verbreitet. Also vorher (!) informieren, ob Kreditkartenzahlung möglich ist - und wenn ja - extra Gebühren anfallen, oder ob
bei Barzahlung ein zusätzlicher Rabatt eingeräumt wird.
Kann ich mit meinem Handy in
Ägypten telefonieren und was kostet das?
JA! Ist aber kein billiges Vergnügen und kostet je nach Roaming-Partner so zwischen 1,50 und 3 Euro/Minute nach Hause! Die
Verbindung ist gut und funktioniert auch auf den Tagesbooten.
Wie ist das Essen?
SUPERLECKER! Fisch, Huhn, Rind, viel Gemüse mit orientalischen
Gewürzen- und - auch Liebhaber von Süßspeisen werden
glauben, im Paradies zu sein!
Pharaos Rache?!
Muss nicht sein! Neben dem bewährten „Peel it, boil it, cook it,
or forget it!“ empfiehlt es sich, auf Eis und einheimisches Speiseeis
zu verzichten und nur Trinkwasser aus Flaschen zu trinken. In den
großen bekannten Hotels wird feinstes importiertes Speiseeis
angeboten, das problemlos gegessen werden kann.
Das Leitungswasser ist nicht zum Genuss geeignet!
Dass so mancher Reisende auf seinen Schluck Whisky oder
anderwärtig hochprozentigem - mancher schon vor dem Frühstück, anderer erst am Abend - schwört, das sei hier nicht verschwiegen!
Wenn es einen trotz aller Vorsicht doch erwischt hilft die hoffentlich
mitgenommene Reiseapotheke oder (besser) ein
einheimisches Mittel, das auf die starken Erreger abgestimmt ist und
meist sofort hilft. Den Beipackzettel mit den Nebenwirkungen sollte man
entweder sehr genau, oder gar nicht lesen.
Die ägyptischen Ärzte und Zahnärzte sind sehr gut und
haben ihre Ausbildung oft in Europa gemacht.
Stromspannung?
Wie bei uns 230 V 50 Hz, normalerweise kein Adapter notwendig.
Welche Impfungen brauche ich?
Zu den Standardimpfungen, die jeder auch bei uns besitzen sollte, sind
keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. Hepatitis A und B sowie
Wundstarrkrampf sind (wie auch bei uns) empfehlenswert.
Eine gute Übersicht findet sich hier: Impf-Plan
Ist das ägyptische (Deko)-Bier
genießbar?
Eindeutiges JA! Das einheimische (Local) Stella und das Sakkara sind unserer Meinungen nach vollwertige Biere und entsprechen der
IOUA-Norm 14307 für dekompressionspflichtige Getränke. Durch
die neuen Brauereien wurde ein gleich bleibender Geschmack, auch
innerhalb eines Bierträgers erreicht. Trotzdem sollte nicht aus
der Flasche getrunken werden, um die Erreger am Flaschenhals zu
vermeiden und eine Sicht- und Schaumprüfung im klaren Glas
vornehmen zu können. Die importierten Biersorten sind gut, aber
teurer.
Endlich - ein Deko-Bier!
Souvenirs?
T-Shirts, Sweater, etc. aus ägyptischer Baumwolle sind meist von allerbester
Qualität und sind mit unzähligen Motiven (auch Fakes!) um
wenig Geld erhältlich. Goldschmuck und Ketten aus verschiedenen
Steinen können durch geschicktes Verhandeln sehr günstig
sein. Von Muscheln und Korallen sollte man, sofern sie überhaupt
noch angeboten werden, schon aus Gründen des Artenschutzes, die
Finger lassen. Der Zoll in der Heimat ist in der Verfolgung der
Täter gnadenlos.
Hab ich einen Internet-Entzug zu
befürchten?
Kaum! In vielen Touristenorten und internationalen Hotels gibt es
Internetcafes, allerdings meist mit einem langsamen Modemanschluss.
Bakschisch!
Gang und gäbe sowie allgegenwärtig und fester
Einkommensbestandteil bei den sonst sehr niedrigen Löhnen!
Gepäckträgern etc. gibt man ein Trinkgeld zwischen 50 Piaster
und 1 Pfund pro Gepäckstück.
Bakschisch ohne Leistung oder Bettlerei? Dagegen hilft nur ein
freundliches, aber bestimmtes „LA!“ (=NEIN!)
Nachtleben?
In den touristischen Zentren wie Hurghada, Dahab oder Sharm el-Sheikh
findet sich für Nachtschwärmer aller Couleur einiges an
Auswahl. Im Gegensatz dazu kann es in der Pampas irgendwo im tiefen
Süden bei Hotelbar oder Wasserpfeife und Kakadeh bleiben.
Preisübersicht an Papa´s Beach Bar
In welchem Hotel sind keine Russen,
Franzosen, Italiener, Deutsche, Wiener, Engländer,
Österreicher, Bayern, Einheimische? Wenn das Deine primäre
Fragestellung ist, dann bleib
bitte bitte zuhause!
Wie ist das Hotel XYZ?
Eine empfehlenswerte, deutschsprachige Seite für Hotelbewertungen
ist holidaycheck.de
Ein-Tagesausflüge nach Luxor oder
nach Kairo- lohnt das?
Meiner Ansicht nach nein! Wer allerdings mitten in der Nacht gerne ein
paar hundert Kilometer mit dem Bus fährt, um dann im Eilzugtempo
durch ein Paar Sehenswürdigkeiten gelotst zu werden, nur um
die Fotos der Pyramiden oder vom Luxor-Tempel mit nach Haus zu nehmen und beweisen zu können in Ägypten gewesen zu sein - und um dann wieder mitten in der Nacht im Hotel anzukommen- ja dann, bitte sehr!
Von Sharm aus fährt jetzt ein Schnellboot nach Jordanien, für
einen Abstecher nach Petra. Auch hier sind zwei Tage voll ausgeplant,
aber sicherlich der vernünftigste Ausflug.
Welche Tagesausflüge lohnen am
tauchfreien Tag?
Hurghada:
Nett sind die Ausflüge in die Wüste mit Kamelritt und BBQ-
speziell nach Einbruch der Dunkelheit. Unter dem unendlichen
Sternenhimmel ist das ein tolles Erlebnis, das man zumindest ein Mal erleben
sollte!
Wenn man mit Kindern (NUR Kindern?) unterwegs ist, bietet das orientalische
Märchenland Alf Leila Waleila Geschichten aus 1001 Nacht!
Sharm el-Sheikh:
Colored Canyon; das schöne, aber total überlaufene
Katharinenkloster, der Mount Sinai oder ein Taxiausflug nach Dahab.
Natürlich sind Motorradausflüge oder mit den
vierrädrigen Ablegern, den Quads, in die Wüste ein Erlebnis.
Empfehlenswert sind die frühen Morgenstunden oder der späte
Nachmittag. Als Bekleidung sollte man bereits angeschmutzte Hosen und Hemden wählen. Ein Helm ist optimal, aber nicht jedermanns
Sache. Dagegen ist eine Mütze oder eine Kappe wegen der
Sonneneinstrahlung Pflicht. Etwas Kleingeld ist während der Fahrt
notwendig, um den in der Pause gereichten Tee in einem Beduinenzelt zu
entgelten, oder ein kleines Souvenir zu erstehen. Die Zusammenstellung
der Gruppe bestimmt das Reisetempo, also, vorher informieren und
gegebenenfalls die Gruppe wechseln.
Südlich von Hurghada wird’s dann aber schon ziemlich Mau mit
Abwechslung…
Gebirgswüste zwischen Nil und Rotem Meer
TAUCHEN:
Welchen Anzug fürs Rote Meer?
Individuell verschieden! Kälteempfindliche Personen werden wohl
auch im Sommer mit einen 7 mm Semi-dry glücklich sein! Ich hab
aber auch im Dezember schon Taucherinnen (!!) im Shorty tauchen
gesehen, wenn g´standene Mannsbilder wie unser Redakteur Uli aus
München inzwischen bei seinem 2. und 3. Tauchgang im Dezember auf
ihren GNT-Neoprentrocki schwören! Weniger das Tauchen ist das kalte,
sondern dann das Ausziehen auf dem windigen Boot.
Also: Lieber einen etwas zu warmen Anzug – bei dem kann man die
Kopfhaube abnehmen oder die Reißverschlüsse etwas
öffnen, wenn’s zu warm wird. Besser als eine Woche zu frieren!
Was ist die beste Tauchbasis?
Auf diese Frage EINE Antwort zu geben, hieße sich
unglaubwürdig zu machen!
Generell kann man sagen, dass bei den alteingesessenen, internationalen
Tauchschulen wie James&Mac oder Jasmin in Hurghada oder Camel Dive
Club, Sinai Dive Club oder Sinai Divers in Sharm el-Sheikh (Diese
beispielhafte Liste erhebt keinerlei Anspruch auf
Vollständigkeit!) ein konstant hohes Niveau geboten und in
verschiedenen Sprachen gebrieft und unterrichtet wird.
Weltberühmt: Die Wracks im Rotem Meer- hier die „Numidia“
Ist Hurghada übertaucht?
Ja und Nein! Wer nach Hurghada kommt und glaubt eine Woche lang
jungfräuliche Riffe alleine betauchen zu können, ist ein
Träumer! Bei starkem Wind sammeln sich die Tauchboote notgedrungen
im Lee bzw. dem Windschatten der vorgelagerten Inseln und Riffen- dies kann dann
wirklich zu Rudeltauchen führen.
Gibt es da Gefährliche
Meeresbewohner?
JA! Und zwar gleich eine ganze Menge! Haie, Muränen,
Rotfeuerfische, Steinfische, Feuerkorallen, Kegelschnecken um nur
wenige zu nennen! Aber trotzdem kein Grund zur Panik! Wenn trotzdem mal
was passieren sollte: Siehe folgenden Artikel aus unserer
Redaktionsausgabe 2: Verletzungen durch gefährliche
Meerestiere .
In der Dämmerung sollte ein Schwimmen in Uferbereich mit Vorsicht
geschehen. Die Rotfeuerfische kommen zur Jagd aus ihren Löchern
und halten sich im seichten Bereich und an der Oberfläche zur Jagd
auf. Zumindest sollte ein Schwimmen nur mit Tauchbrille und Schnorchel
geschehen, um diese Gefahrenquellen zu umgehen.
Blick von Little- auf Big Brother Island
Gibt´s da (gefährliche)
Haie?
JA! Wo ein Meer ist, gibt es auch Haie! Heute sind Haibegegnungen eine
seltene Sache. Ich persönlich hatte genau zu meinem 100.
Rot-Meer-Tauchgang meinen ersten einheimischen Hai (einen Grauen Riffhai
am Abu Kafan 2000). Erst auf den Brothers 2002 hatte ich dann wirklich
Hai-satt!
An den Tiran Riffen (Sinai) sind sehr oft Weisspitzenriffhaie in sehr
großen Rudeln an den nicht so oft betauchten Steilhängen
vorhanden und verschwinden nach 5 bis 10 Minuten genauso plötzlich
wie sie gekommen sind. In den Sommermonaten sind 10 bis 30 Hammerhaie
keine Seltenheit, die meist längere Zeit die Tauchgruppe umkreisen.
Gefährlich? Hmmm, eine gute, aber schwierige Frage: Ich würde
die „normalen“ Riffhaie als ungefährlich bezeichnen. Dass
aber ein „großer Weißer“ oder ein Tigerhai keine
Streicheltiere sind, sollte sich von selbst verstehen! Angst oder Panik
sind sicherlich vor Haien fehl am Platz, ein gesunder Respekt sollte
vor diesen faszinierenden Raubfischen jedoch vorhanden sein!
Einen sehr interessanten Beitrag zu diesem Thema findet Ihr im Forum
Biologie. Unser Kollege Bio-Uli hat die grundlegenden Verhaltensweisen
für Taucher bei Haibegegnungen zusammengefasst. Näheres hier.
Wo hat man die besten Chancen auf
Großfischbegnungen?
Generell an exponierten Außenriffen, in den frühen Morgenstunden, bei starker Strömung, wenig Tauchbetrieb und in der Nähe von Putzerstationen.
Als Grundregel gilt aber:
Zur richtigen Zeit-
an der richtigen Stelle-
in der richtigen Tiefe sein UND
in die richtige Richtung schauen!
Theoretisch sind Großfischbegegnungen ÜBERALL möglich!
Ein gelegentlicher Blick ins 'Blaue' ist also immer lohnenswert!
Einschränkungen beim Tauchen?
Es gibt keine gesetzliche Regelung, welche die maximale Tauchtiefe auf
30 Meter beschränkt- dies ist lediglich eine Empfehlung der Red Sea Assoziation! Diese wird von Tauchbasis zu Tauchbasis und
von Tauchguide zu Tauchguide unterschiedlich streng gelebt. Also:
Vorher informieren, kann aber trotzdem vor Ort unterschiedlich ausfallen
Vorbereitungen zum nächsten Tauchgang
Tauchunfall! Gibt es Deko-Kammern?
JA! Es gibt in Hurghada, Safaga, Marsa Alam, Sharm el-Sheikh und El Gouna
Deko-Kammern!
Siehe auch unsere Übersicht: Dekokammern Ägypten
Tauchunfälle passieren am Roten Meer übrigens mehr als genug-
die Infos darüber gelangen aber nur selten bis zu uns – wie in
jedem Tauchtourismusziel ist man auch am Roten Meer um einen guten Ruf
und „Fun-Diving is Safe“ bemüht…
Eine Druckkammerbehandlung ist übrigens eine teure Angelegenheit-
also rechtzeitig prüfen, wie weit sie durch Versicherungen
abgedeckt ist. Bei einer Behandlung ist vor Ort zu bezahlen!
Safariboot oder Tagestouren?
Ein unendliches Thema! Erfahrenen Tauchern, die Tauchen und Meer
pur! lieben, sind auf einer Tauchsafari bestens aufgehoben! Wer jedoch
die Annehmlichkeiten eines Hotels und Auslauf nicht missen will, der
bleibt wohl besser an Land und macht Tagestouren!
Vom Safarischiff geht´s oft mit dem Zodiak zum Tauchplatz
Wie viel kostet das Tauchen am Roten
Meer?
Für einen Tag Tauchen à zwei Tauchgänge mit Flasche,
Blei und Boot sind zwischen 25 und 45 € zu rechnen (abhängig von
der Anzahl von Tauchtagen im Tauchpaket)
Ein Vorabbuchung eines Tauchpakets via Internet oder bei einem
Reiseveranstalter kann einen schönen Rabatt einbringen!
Tauchen von Land aus?
Üblich und sinnvoll am nördlichen Sinai und an der
südlichen Festlandküste ab El Quesir. Im Großraum
Hurghada und Sharm el-Sheikh nicht mehr üblich und auch meist
wenig sinnvoll.
Wie kann ich Seekrankheit vorbeugen?
Niemand ist vor Seekrankheit 100 % gefeit- auch alte Seebären
reihern mal über die Reling… bei bekannter Empfindlichkeit gibt’s
aber auch Möglichkeiten der Linderung, die Jessica in unserer Redaktionsausgabe 40 beschrieben hat:
Schnorcheln?
Prinzipiell überall möglich und toll! Besonders interessant
ist es aber bei Hotels mit Hausriff. Schnorcheltouren werden auch von
Tauchbasen angeboten oder Schnorchler mit zu lohnenden Riffen
mitgenommen! Im Zweifelsfall bei der Reiseleitung/ Hotelrezeption oder
Tauchschule erkundigen!
Delfine begleiten gerne fahrende(!) Boote
Literaturempfehlung?
Der beste Führer über Fauna und Flora des Roten Meeres ist
meiner Ansicht nach der „Riff-Führer Rotes Meer“ von Helmut
Debelius. Für den Sinai schätze ich den „Red Sea
Diver´s Guide“ von Shlomo Cohen und für Hurghada/Safaga den
HEPCA Guide.
Diese- und noch mehr Bücher sind bei unseren
Buchkritiken einseh- und teilweise via Amazon.de bestellbar!
Was ist das interessanteste Wrack?
In internationalen Taucherkreisen wird die SS Thistlegorm in einem
Atemzug mit den Wracks in Truuk-Lagoon genannt! Das Wrack ist auch
wirklich absolut faszinierend und dementsprechend beliebt und
be/übertaucht…
Auf Ulis Seite ist eine detailgetreue Zeichnung mit Links zu den
dazugehörigen Bildern vorhanden.
Auf der Küstenseite Nähe Hurghada ist das Riff Shaáb
Abu Nuhas wärmstens
zu empfehlen. Liegen doch vier Wracks im betauchbaren Bereich. Das sind
die Kimon M., die Chrisula K., die Carnatic und die Ghiannis D. Diese
Wracks sind auch auf Ulis Seite gut beschrieben und mit vielen Fotos
unterlegt.
Geschütz auf der SS Thistlegorm
Welches sind die besten
Tauchplätze?
Die Geschmäcker sind verschieden- hier die Top 10 einer Umfrage
unter den Besuchern auf Taucher.Net:
-Elphinstone Reef, Marsa Alam
-Brother Islands
-Abu Kafan, Safaga
-St. John´s Reefs
-Panorma Reef, Safaga
-Ras Mohammed, Sharm el-Sheikh
-Thomas Reef, Tiran Islands
-Abu Ramada (Erg), Hurghada
-SS „Thistlegorm“ Sha´ab Ali
-Sha´ab Abu Nuhas Wracks
Drei zufällige Tauchlinks: moby dick duikcentrum "Diving is fun", zo luidt het motto bij iedere PADI-opleiding, verzorgd door duikcentrum "Moby Dick". Groot Diving Lemmer Sinds april 1985 is Groot Diving uitgegroeid tot een volwassen bedrijf, gespecialiseerd in duikzaken in de ruimste zin van het woord. Nautilus Scuba Vanuatu - Scuba diving, parasailing, fishing, extreme tours and scooter hire in Vanuatu
Auszug aus diesem Forum: 11.12.06 - Tauchunfall im Bodensee vor Überlingen vom 02.01.2007 : Ein Tauchunfall ereignete sich am vergangenen Sonntag (10.12.) vor Überlingen. Eine Tauchsportgruppe aus dem Stuttgarter Raum ... [mehr] TU Attersee 17.2. vom 18.02.2007 : Ein 39-jähriger Deutscher ist bei einem Tauchunfall im Attersee verletzt worden. Nach dem Tauchgang klagte der Taucher plötzlich ... [mehr] Tauchunfall im Starnbergersee 18.03.07 vom 19.03.2007 : Am späten Sonntag Vormittag wurde ein 46 jähriger Augsburger Taucher aus einer 7 köpfigen Tauchgruppe vermisst. Der Unfall ... [mehr]
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Wie viele schon vermuteten handelte es sich bei dieser Meldung natürlich um einen Aprilscherz. Viele Anrufe erreichten Barakuda, SSI und unsere Hotline, viele Mails trudelten zu diesem Thema (mehr)