In den österreichischen Ostalpen, im niederösterreichisch- steirischen
Grenzland befinden sich im karstigen Kalkgebirge Seen, die überregionale
Bekanntheit unter Tauchern besitzen. Wir besuchten Lunzer- und Erlaufsee,
sowie den gänzlich unbekannten Brunnsee.
Station 1: Kartause Gaming
Zu Beginn der Reise etwas Kultur: Das ehemalige Kartäuserkloster wurde
von Albrecht II., Herzog von Österreich, 1330 gegründet. 452 Jahre
lang beteten und arbeiteten hier die Kartäuser, genannt "Weiße
Mönche". Das heute in Privatbesitz befindliche, ehemalige Kloster, dient
als Veranstaltungszentrum und Museum.
Station 2: Tauchen im LUNZER SEE:
(608 m Seehöhe, 1,6 km lang, 34 m tief)
In den waldreichen Ausläufern des Ötscher (1893 m) liegt der See.
Gleich am Seeanfang befinden sich einige gebührenpflichtige Parkplätze
(1 € für 1 1/2 Stunden) und hier wollten wir unseren erste Tauchgang
wagen! Zu Beginn des Parkplätze befindet sich ein bequemer Einstieg (Stufen).
Der Lunzer See- Blickrichtung Westen
Am mäßig abfallenden Grund und einer Sicht von 4 bis 6 Metern
finden sich interessante Einschnitte und immer wieder fotogen mit Algen bewachsene
Bäume. Auf den Ästen entdeckt das geschulte Auge große Kolonien
von Süßwasserpolypen. Auch zahlreiche Grünlinge
und neugierige Forellen waren zu beobachten. Nach einer 3/4 Stunde stiegen
wir begeistert aus dem Wasser!
Unterwasserimpressionen vom Lunzer See
Tauchziel Nummer eins war ein voller Erfolg!
Station 3: Der Brunnsee
(640 m Seehöhe, ca. 1 km lang, Tiefe unbekannt)
Nach dem schönen Tauchgang im Lunzer See fuhren wir Richtung Süden
in eine immer gebirgiger werdende Gebirgslandschaft des Naturparks Eisenwurzen.
Steil ragen hier die weißen Kalkfelsen der Ausläufer von Hochkar
(1808 m) und Hochschwab (2277 m) auf. Das Salzatal ist auch ein Eldorado
für Rafter und Wildwasserpaddler. Nach der Ortschaft Wildalpen (sic!)
begann die Suche nach dem Brunnsee.
Im Salzatal
Kilometer um Kilometer wurde gefahren, aber keine Spur zeigte sich von dem
angeblich fast einen Kilometer langen See, der sich direkt an der Bundesstrasse B24
befinden sollte. 10 km hinter dem vermuteten Ort kehrten wir um und
dann tatsächlich: Nur eine schmale, unscheinbare Sandstrasse, die wir
nach einigen, vergeblichen Anläufen fanden, führt zum See!
Kein einziges Hinweisschild wies auf den See hin. Standen wir jetzt gar
vor der ultimativen Entdeckung?!
Auf den Brunnsee wurde ich durch segelfliegende Freunde aufmerksam gemacht,
denn dort liegt ein Außenlandeplatz für Notfälle. Nur 20 Kilometer
Luftlinie hinter dem Hochschwab befindet sich der Grüner See, ein erstklassiges Tauchgewässer
mit sensationellen Sichtweiten... vielleicht ist der Brunnsee ja auch so ein
klarer Quellsee?
Bei der Internetsuche blieb der Brunnsee jedenfalls ein unbeschriebenes
Blatt...
Mit steigender Spannung tasteten wir uns um die letzte Kurve... und DA war
ja endlich ein Schild!
Ganz schön konsequent, diese Steirer! Welches Geheimnis liegt wohl hier verborgen?
Na ja... Motorboot fahren und Windsurfen dürfte aber erlaubt
sein ;-))
Der See selbst schien aber eher trüb und flach zu sein, Soweit dies
vom zugänglichen Ufer aus zu beurteilen war. Seine Erkundung blieb aber
ein unerfüllter Wunsch und der See behielt so leider seine taucherische
Jungfräulichkeit ;-)
Der Brunnsee
Station 4: Presceny-Klause
An der Route liegt die sehenswerte, 1848 für die Holztrift errichtete
Presceny-Klause. Die Wehr ist 15 m hoch, 48 m breit und fasste ursprünglich
650.000 m³ Wasser. Wurden die beiden seitlichen Tore geöffnet, stieg
der Wasserstand der Salza für 3 1/2 Stunden um ca. 1 m an.
Die Presceny-Klause im Salzatal
Die im Winter geschlägerten Baumstämme wurden zu einer Art Floss
zusammen gebunden, das dann von waghalsigen Flößern im reisenden
Strom der Flutwelle gelenkt wurden. Diese Art, Holz zu den Sägewerken
zu transportieren, war früher in allen waldreichen Gebieten weit verbreitet.
Die letzte derartige Holzdrift fand hier in den Nachkriegsjahren statt.
Station 5: Tauchen im ERLAUFSEE:
(827 m Seehöhe, 1,5 km lang, 38 m tief)
Durch eine immer wildromantischer werdende Landschaft fahrend, erreichten
wir den bekannten Wallfahrtsort Mariazell mit seinen beeindruckenden, in den
Berg gebauten Tiefgaragen ;-) Von dort sind es nur mehr wenige Kilometer bis
zum Erlaufsee. Wir wählten aus guter Erfahrung den am westlichen Seeende
gelegenen Tauchplatz bei Harrys Steg (Nein, nicht mein Steg, sondern der von der
Tauchschule vom Harry Teltschik). Auch hier wieder ein seltsames Schild...
Gebührenpflichtiger Steg???
Vom Fischreichtum ist dieser Tauchplatz kaum zu übertreffen! Gleich
beim abtauchen stießen wir auf einen großen Schwarm von Rotfedern
und Barschen - und direkt nebenan der erste Hecht, der in den hohen
Wasserpflanzen auf Beute lauerte. Vom Steg aus nach rechts abtauchend erreicht
man an recht fotogenen Baumstämmen und Gartenzwergerln vorbei die Steilwand,
die in Stufen bis etwa 30 Meter abfällt.
Gartenzwergerl im Erlaufsee
Eigentlich hatte ich schon längere Zeit das Gefühl beobachtet
zu werden- aber: Wir waren doch die einzigen Taucher im Wasser?
Nach weiteren, fotofreundlichen Hechten mittlerer Größe konnte
ich entdecken, wer UNS da offensichtlich seit längerer Zeit beobachtete!
Ein Hecht von fast erschreckenden Ausmaßen war uns an der Sichtgrenze,
etwa fünf Meter entfernt, gefolgt!
Nachdem wir uns dann aus zwei Metern Entfernung länger beobachteten
und uns der Hecht dann als nicht feindlich und vielleicht auch als doch zu
groß zum fressen empfand, drehte er langsam um und führte uns,
jetzt freundlich gestimmt, durch sein Revier.
"mord´s wasch´l" Hecht!
Nach ein paar schönen Erinnerungsfotos mit diesem etwa 120 cm langen
Süßwasserbarrakuda verabschiedete er sich wieder. Vielleicht war
eine portionsgerechtere, leckere, kleine Taucherin ins Wasser gegangen? Wir
haben’s nicht erfahren...
Auch Tauchziel Nummer Zwei war ein voller Erfolg!
Fazit:
Ein herrlicher Tag in einer traumhaft schönen Gebirgslandschaft mit
Tauchgängen in zwei nicht so bekannten, aber sehr empfehlenswerten Seen!
Speziell der Erlaufsee zeigte sich mit einer Fischdichte, die sonst wo wohl
selten wo zu finden ist!
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Gulf Air (19.05.2012) von 3.5.12 bis 18.5.12 von Frankfurt über Bahrain nach Manila und zurück. Gewählt wegen dem günstigen Preis von 680 € p.P und den kurzen Stop Over Zeiten - auf dem Hinflug 1:45 Stunden - auf dem (mehr) Ukraine International Airlin.. (12.05.2012) Geflogen: Am 5.5.2012 von Wien (VIE) nach Odessa (ODS) und am 11.5. wieder zurück. Die riesige Bucht von Odessa ist ein gigantischer Schiffsfriedhof. Der Zweite Weltkrieg tobte hier zwei Mal in (mehr) Luxair (12.05.2012) War vom 04.05.2012 bis 11.05.2012 in Marsa Alam. Den Flug habe ich über Luxair gebucht. Die Fluglinie transportiert das Tauchgepäck immer noch kostenlos. Das Gepäck musste vorher angemeldet werden (mehr)
Forum Biologie
Auszug aus diesem Forum:
Westpazifik, Philippinen: unbekannte Schnecke vom 28.03.2012 : Hallo ins Forum, wie heißt diese Schnecke / Strudelwurm? gesehen: Philippinen/Panglao Danke für die Antworten! Link dazu: ... [mehr] Planktonschäden durch Jet-Antriebe? vom 24.03.2012 : Wimre kam das Thema im Zusammenhang mit der Einführung der Schnellfähren Rostock Trelleborg auf. Dass das durch den Jet-Antrieb ... [mehr] Indopazifik, Indonesien: unbekannter Fisch vom 24.03.2012 : http://s7. directupload. net/file/d/2839/mrddmzbw_jpg. htm Bali. Der Kollege stand da die ganze Zeit in der Strömung und sagte ... [mehr]
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Westpazifik, Philippinen: unbekannte Schnecke vom 28.03.2012 : Hallo ins Forum, wie heißt diese Schnecke / Strudelwurm? gesehen: Philippinen/Panglao Danke für die Antworten! Link dazu: ... [mehr] Planktonschäden durch Jet-Antriebe? vom 24.03.2012 : Wimre kam das Thema im Zusammenhang mit der Einführung der Schnellfähren Rostock Trelleborg auf. Dass das durch den Jet-Antrieb ... [mehr] Indopazifik, Indonesien: unbekannter Fisch vom 24.03.2012 : http://s7. directupload. net/file/d/2839/mrddmzbw_jpg. htm Bali. Der Kollege stand da die ganze Zeit in der Strömung und sagte ... [mehr]