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30-jähriges Tauchlehrer-Jubiläum und ein runder Geburtstag
obendrein…
Mabrouk Monika! Glückwunsch und alles Gute weiterhin!
Mabrouk!
Mit dieser Grußformel pflegt man sich in Arabien von Herzen zu gratulieren.
Und Anlass zum Feiern gibt es genug: Monika Wiget, die Grand Dame des Roten
Meeres, feiert in diesem Jahr nicht nur einen ganz besonderen Geburtstag
sondern auch ein bedeutendes Jubiläum obendrein. Im Jahr 1975, als
sich die meisten der heute aktiven Taucher noch auf der Schulbank rutschend
mit dem ABC beschäftigten, so sie denn überhaupt schon das Licht
der Welt erblickt hatten, absolvierte Monika den alles entscheidenden Schritt
in ihrem Leben: Ihre Prüfung zur Tauchlehrerin. 30 Jahre in enger
Verbundenheit mit dem Tauchsport – auch für „Taucher-Net“ Grund genug,
Vergangenes Revue passieren zu lassen, aber auch einen Blick auf Monikas
sich zurzeit im Wandel befindliche Tauchbasis „Jasmin Diving Center“ zu
werfen.
- von Harald Mielke und Trudy Thalheimer -
Der Deutschen liebstes Hausriff ist und bleibt das Rote Meer. Und die
heimliche Hauptstadt aller Taucher heißt Hurghada. Aus einem einstmals
verschlafenen Fischernest ist eine auf der Welt einzigartige Tauchsportmetropole
geworden. Erst einmal gelandet, stellt sich für den abenteuerbereiten
Unterwassersportler die entscheidende Frage: „Welche Tauchbasis soll ich
wählen?“ Schließlich buhlen nicht überprüfbaren Schätzungen
zufolge etwa 120 dieser „Diving-Center“ um die Gunst der Gäste. Sollen
wir uns aber von einem auf den ersten Blick günstigen Preis blenden
lassen, und uns dann angesichts verschlissener Ausrüstung, überforderter
Tauchbegleiter oder einer mit Motorschaden liegengebliebenen Jacht unsere
Urlaubsfreude verderben lassen? Eigentlich keine Frage, arbeiten doch mittlerweile
zahlreiche deutschsprachige Basen unter dem Begriff „Quality Dive Club“
nach strengen Qualitätskriterien. Ein
Mitglied dieses Kreises ist das Jasmin Diving Center, das etwa 12 Kilometer
südlich des Stadtkerns dem gleichnamigen Hotel angegliedert ist. Hier
hat die Besitzerin Monika Wiget in den 17 Jahren seit Bestehen ihrer Basis
ganze Arbeit geleistet und einen florierenden Betrieb mit allen Annehmlichkeiten
geschaffen, auf die der Taucher wert legt.
Was wäre Hurghada, was wäre vor allem das Jasmin Village
heute ohne seine Basisleiterin Monika Wiget? Die
lange Blonde aus dem Norden ist heute aus dem Tauchsportmekka Hurghada
nicht mehr wegzudenken, gilt geradezu als Institution. Alle Welt kennt
sie, und jedermann begegnet ihr mit freundlichem Respekt. Dabei hatte es
Monika naturgemäß nie leicht, sich im hartumkämpften und
von männlichen Kollegen beherrschten Tauchsport-Business zu behaupten.
Aber Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen haben sie immer schon
ausgezeichnet. In den Schoss gefallen ist ihr nichts. Heute, nachdem sie
es längst geschafft hat, hat ihr Wort Gewicht, nicht nur in der lokalen
Szene Hurghadas, also bei den Treffen der „HEPCA“ oder des „Quality Dive
Clubs“, sondern im deutschen Tauchsport insgesamt. Alljährlich, zur
bedeutendsten Wassersportmesse Deutschlands, zur „boot“ in Düsseldorf,
findet man Monika als hochgeschätzten Gesprächspartner nicht
nur umlagert von Gästen und alten Bekannten. An ihrem Stand mit dem
weithin leuchtenden, gelben Halfterfisch-Logo trifft sich regelmäßig
das „Who‘s who“ der Branche zum Stelldichein. Wie kaum ein anderer vereinigt
Monika in sich Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit aber auch Intelligenz
und geistreichen Witz. Ihr Weg von der Angestellten bei irgendeiner niedersächsischen
Krankenkasse bis hin zur „First Lady“ am Roten Meer war allerdings weit
und nicht frei von Umwegen.
Stationen einer Karriere
In
Harsum bei Hannover geboren fühlt sich Monika schon in frühen
Jugendjahren dem Sport zugetan. Leichtathletik und vor allem Schwimmen
sind ihre Hobbys, als sie mit 16 Jahren als Mitglied der örtlichen
DLRG erstmals Kontakt mit dem Tauchsport knüpft. Eine spätere
Karriere als Tauchbasisleiterin wäre ihr zum damaligen Zeitpunkt dennoch
nicht mal im Traum in den Sinn gekommen. Mit dem damals üblichen Dräger-Doppelschlauchsystem
unternimmt sie im Müggelsee bei Hildesheim ihren ersten Tauchgang.
„Es war ein stattlicher Tauchlehrer mit Vollbart, eine Bild von einem Mann“
resümiert sie heute, und ihre Augen leuchten. Überhaupt haben
in Monikas Leben Männer immer eine bedeutende Rolle gespielt. Erst
Ende der 60er Jahre beschließt sie, bei Lothar Weiß das Tauchen
richtig zu erlernen. Er ist es auch, der sie von ihrem wenig spektakulären
Job in der Kundenbetreuung bei der Krankenkasse Abstand nehmen lässt.
Was sie aber aus dieser Zeit mitnimmt, ist ein phänomenales Gedächtnis,
das sie auch heute noch keinen Namen eines Gastes vergessen lässt,
und ihre Fähigkeit, den Begriff „Dienstleistung“ mit Leben zu erfüllen.
„Wie üblich der Liebe wegen“ verlässt sie zusammen mit ihrer
kleinen Tochter die niedersächsische Heimat und gründet im schleswig-holsteinischen
Heiligenhafen zusammen mit Lothar den „Poseidon-Nemrod-Club“, der sich
schon bald zur großen Ostseetauchschule mit Shop, Kutter und Jachthafen
entwickelt. Auch
wenn der Club für lange Zeit die einzige Basis weit und breit ist,
ist es doch ein harter, im Winter auch entbehrungsreicher Job. Aufträge
in Form von Bergungen aller Art bringen den meisten Umsatz. Es ist ein
Leben von der Hand in den Mund, aber es bleibt auch Muße, lang anhaltende
Beziehungen aufzubauen, die heute gerade auch in der Unterwasser-Branche
von unschätzbarem Wert sind. Mit dem Absolvieren der Tauchlehrerprüfung
im Jahr 1975 legt Monika dann endgültig den Grundstein für ihren
weiteren Lebensweg.
Er kam, sah und siegte
Sein Name ist Edy, sein Beruf Postbeamter und vom Typus her ist er
ein Aussteiger durch und durch. Nur eines ist er nicht: Tauchlehrer. Eigentlich
will er 1983 bei Poseidon-Nemrod nur einen Tauchkurs absolvieren. Aber
bei Monika schlägt er ein wie eine Bombe. Fortan gibt es kein Halten
mehr. Das mäßige Wetter in Deutschland, die zumeist schlechte
Laune der Menschen und die alles beherrschende Hektik hatten Monika sowieso
schon lange zu schaffen gemacht. Was liegt also näher als die große,
weite Welt? Noch im gleichen Jahr gehen sie zusammen nach Beruwela, also
an die Westküste Sri Lankas und gründen dort mit nur ein paar
Ausrüstungen und dem „Y“ genannten winzigen Gästehaus ihre erste
eigene Basis. Die Tauchgebiete vor Ort erweisen sich als überaus fisch-
und planktonreich, sind aber mit brutalen Strömungen „gesegnet“. Allerdings
gibt es die Garantie, häufig und regelmäßig auf Walhaie
zu stoßen. „Insgesamt gesehen ein überaus
schwieriges und dabei doch eher nur mittelmäßiges Tauchrevier,
das überhaupt nicht für Anfänger geeignet ist“, und sicherlich
auch keinen eigenen Tauchurlaub wert wäre, gäbe es da nicht noch
das überaus faszinierende Sri Lanka selbst. Letztlich sind es dann
aber die tamilischen Untergrundkämpfer, die das Ausbleiben der Gäste
verursachen und Monika und Edy das Leben im Land unmöglich machen.
In ihrer letzten Saison gibt es gerade noch über den Weihnachtsmonat
ausreichend zu tun. Da kommt ein Angebot aus der fernen Türkei gerade
recht. Also packen die beiden Anfang 1987 ihre sieben Sachen und ziehen
weiter nach Alanya. Schnell bauen sie dort den „Club Aquarius“ auf, der
bereits ein Jahr später ebenso schnell wieder verkauft wird, als der
laute Ruf von Ägyptens Rotmeer-Küste an beider Ohr dringt.
Frauenpower am Roten Meer
Man schreibt das Jahr 1988 als Monika im angehenden Tauchermekka Hurghada
endgültig fündig wird. Dort gibt es einen deutschen Bäcker,
eine deutsche Schule und sogar einen deutschen Friseur, also Gründe
genug, sich schnell einzuleben. Außerdem gilt es, dem tauchsportbegeisterten
Mitteleuropäer eines der schönsten Tauchreviere der Erde näher
zu bringen. Sicherlich keine leichte Aufgabe, insbesondere für eine
Frau in einem Arabischen Land. Entsprechend schwierig gestaltet sich anfangs
auch der Basisbetrieb, als die Gäste über Jahre hinweg von einer
Baustelle aus auf gecharterten alten ägyptischen Felukken zum Tauchen
transportiert werden müssen.
Nachdem
Edy 1992 Ägypten den Rücken kehrt, übernimmt Monikas ägyptischer
Partner Moawd die Oberhoheit über die Schiffsflotte und alle technischen
Belange der Basis. Und schon bald wird aus den traditionellen Felukken
eine schmucke Flotte luxuriöser Jachten für ein- und mehrtägige
Ausfahrten. 1997 erhält das „Jasmin“ zusätzliche tatkräftige
Unterstützung durch Monikas neue rechte Hand, Bianca. Die attraktive
junge Dame ist gelernte Tauchlehrerin und ein Beispiel an Zuverlässigkeit.
Überhaupt stellt Monika an ihren Mitarbeiterstab sehr hohe Ansprüche.
Ohne freundlich-korrektes Auftreten hat bei ihr auch der versierteste Tauchlehrer
keine Chance. Aber
die Jobs sind begehrt, schließlich zahlt kaum einer in der Branche
solche Löhne wie Monika. Nur bei einem Mitglied des Personals wurde
früher schon mal ein Auge zugedrückt: Bei „Püppilein“. Die
einem Wollknäuel nicht unähnlichen Hundedame hörte zeitweise
auch auf den Namen „Tarzan“, meistens aber überhaupt nicht. Bis zu
ihrem viel zu frühen Hinscheiden war sie gleichzeit der Liebling der
Gäste und des Staffs.
Wie ein Fels in der Brandung hat Monika Anteil genommen nicht nur an
den Höhen und Tiefen des Tauchsports an Europas Hausriff Nummer 1
sondern auch am Auf und Ab des Tourismus in Ägypten insgesamt. Auf
ihr gefährlichstes Erlebnis hin angesprochen folgt die Antwort ohne
Zögern. Es war in jener denkwürdigen Katastrophennacht im November
1996, an die die gesamte Festlandsküste noch lange zurückdenken
wird und in der Monikas damaliger Tauchlehrer Dirk ihr das Leben rettete.
Was war geschehen? Sintflutartige Regenfälle hatten alle Wadis der
Wüste in Minutenschnelle randvoll anschwellen lassen. Mit tosender
Gewalt - Sturzbächen nicht unähnlich - suchten die Wassermassen
ihren Weg zur Küste. Monika hielt sich in jener Nacht auf dem e hemaligen
Nilschiff Pensee auf, das seinerzeit Dienst als schwimmendes Taucherhotel
vor El Quseir tat. Der Liegeplatz der Pensee befand sich damals unmittelbar
vor einem Wadi, und Unmengen von modderig braunem Wasser ergossen sich
in die Bucht, vor der orkanartig der Sturm tobte und eine Flucht aufs offene
Meer unmöglich machte. Unter Normalbedingungen bestens vertaut, drohten
die unterspülten Polder und damit auch die Pensee losgerissen zu werden.
Der Anlegesteg war zu diesem Zeitpunkt nur mehr fragmenthaft vorhanden.
Einzig der Mittelteil mit Monikas Wagen darauf stehend war noch relativ
intakt, als der ins Meer gespülte Modder begann die Pensee zu umkreisen.
Eine dicke und stinkende Pampe angefüllt mit Holzresten, Müll
und Schlamm. Hangelnd vorsuchen Monika und Dirk über eines der Stahlseile
dem hoffnungslos dem Unbill der Natur ausgelieferten Schiff zu entkommen.
Da passiert es: Beim Umgreifen verliert Monika den Halt und stürzt
in den immer zäher werdenden Schlamm. Augenblicklich droht sie in
die Tiefe gerissen zu werden. Gedankenschnell bekommt Dirk sie im letzten
Moment zu fassen und kann sie und sich selbst ans Ufer retten. Während
der kurzen Sekunden im alles verschlingenden Schlamm mußte Monika
feststellen, dass oben auf dem zirkulierenden Unrat auch noch zahlreiche
Wüstenschlangen aufschwammen. Ein wahrer Alptraum! Das unbegreiflichste
an dieser Nacht war aber letztlich die Tatsache, dass einige finstere Gestalten
die Situation unmittelbar ausnutzten, indem sie sofort die Einnahmen und
die Tauchausrüstung vom Schiff plünderten. Ein mehr als deutlicher
Hinweis für den nicht vorhandenen Zusammenhalt unter den Tauchbasen.
Auch Monikas Hoffnung, dass diese nach dem Desaster von Luxor 1997 als
gleichermaßen betroffene nun etwas enger zusammenrücken würden,
erfüllte sich nicht. Nur die in den letzten Jahren wieder star k
angestiegenen Buchungszahlen trüben den Blick für die stets vorhandene
Gefahr wieder schlechterer Zeiten. Eine dauerhafte Rückkehr in ihre
alte Heimat Deutschland kam Monika dabei allerdings nie in den Sinn. Zu
sehr fühlt sie sich in ihrem neuen Zuhause Hurghada mittlerweile verwurzelt.
Wozu auch ein erfüllter Kindheitstraum viel dazu beigetragen hat:
Ein Haus mit Meerblick. Zwar wurde es keine reetgedeckte holsteinische
Kate wie dereinst erträumt. Eine Nobelvilla oberhalb von Hurghadas
Südbucht ist aber ebenfalls nicht zu verachten. Von der großen
Terrasse aus überblickt sie die ganze Bucht und beobachtet mitunter
von hier aus auch ihre Boote, wenn sie am Abend mit zufriedenen Tauchern
heimkehren. Und damit es auch ihrer Crew an nichts fehlt, wurde ganz in
der Nähe eigens für sie eine nagelneue Villa angemietet.
So
ist heute mit dem Jasmin Diving Center eine Tauchschule entstanden, die
am Roten Meer ihresgleichen sucht. Deutsche Organisation, Gründlichkeit
und maximale Sicherheit gemixt mit der Leichtigkeit des arabischen Lebensstils
bilden hier wie selten die Grundlage für einen erholsamen Urlaub.
Selbst wenn das „Jasmin“ heute längst keine kleine Basis mehr ist,
wird hier immer noch Wert auf individuelle Betreuung, also auf Spaß
am Tauchen in persönlicher Atmosphäre gelegt. Der Erfolg in Form
von ungezählten Stammgästen gibt Monika uneingeschränkt
Recht. Sie wissen den guten Zustand der Ausrüstung ebenso zu schätzen wie
das freundliche Ambiente. Und natürlich das Umweltbewusstsein und
Engagement den Korallenriffen gegenüber. Als Gründungsmitglied
sowohl des „Quality Dive Clubs“ als auch der „HEPCA“ (Hurghada Environmental
Protection and Conservation Association) hat sich Monika Wiget ganz dem
Schutz und der Erhaltung von Hurghadas Umwelt unter Wasser verschrieben,
und das nicht nur durch die Installation von Ankerbojen, sondern vor allem
durch die Förderung des Umweltbewusstseins der einheimischen Bevölkerung.
Des Weiteren findet alle zwei Jahre von ihrer Basis aus die wissenschaftliche
Untersuchung der Riffe Hurghadas (Reef Check) mit einem vielfältigen
Rahmenprogramm wie meeresbiologischen Vorträgen und Dia-Shows statt.
Somit verwundert
es nicht, dass das „Jasmin Diving Center“ von den Lesern aller Tauchsportmagazine
alljährlich mit Preisen überhäuft wird. Dieser gute Ruf
hat sich auch auf das „Jasmin Village“ übertragen, obwohl keinerlei
eigentümerrechtliche Verknüpfung besteht. Immer wieder wird die
Ferienanlage zu einem der besten Taucherhotels am Roten Meer gewählt.
Natürlich ist Monika, die Perfektionistin, dennoch nicht rundherum
zufrieden, immer gibt es hier und dort noch etwas zu verbessern. So stehen
ihre letzten 30 Jahre als Synonym für Professionalität und perfekten
Service, aber auch für eine persönliche Note und dafür,
dass sich der Gast nicht nur wohl, sondern beinahe wie zu Hause fühlt.
Tauchplätze, so weit das Auge reicht
Anders als zu Hause schleppt hier aber kein Gast seine Ausrüstung
selbst. Das übernimmt die Crew – von der Tauchbasis bis hin an Bord.
Zumeist verlassen Monikas eigene 7 Tagesausfahrtsschiffe den heimischen
Bootsanleger gegen 8.30 Uhr morgens, um nach zwei spannenden Tauchgängen
im Verlauf des Nachmittags gegen 16.00 Uhr zurückzukehren. Für
die absoluten Schlafmützen gibt’s sogar ein Langschläferprogramm.
Auch wenn es dann erst gegen 11.00 Uhr losgeht, ist immer noch ein schöner
Nachmittagstauchgang möglich. Mittels VHF Funk und Mobiltelefon sind
alle Schiffe stets im Kontakt mit der Basis. Notfallsauerstoffsysteme und
Erste Hilfe Ausrüstungen gehören ebenfalls zu den Sicherheitsstandards.
Große Tauch- und Sonnendecks, bequeme Ein- und Ausstiege und ein
geräumiger Salon machen den Aufenthalt an Bord angenehm. Gedränge
ist dabei grundsätzlich verpönt. Lieber wird eine zusätzliche
Jacht auf den Weg geschickt. Trotz der Fülle an Basen hält sich
das Gedränge an den einzelnen Tauchplätzen immer noch in Grenzen.
Kein Wunder, sind doch viele Dutzend sehenswerte Spots innerhalb von 90
Minuten zu erreichen. Ja, das ganze Areal rund um Hurghada und die vorgelagerten
Inseln quillt geradezu über von spektakulären Riffen, an denen
die gesamte Farben- und Formenpracht der Meerestiere anzutreffen ist. Von
winzigen bizarren Nacktschnecken über Meeresschildkröten bis
hin zu großen Delphinschulen reicht das Spektrum. Und sogar Mantarochen
gesellen sich bisweilen dazu. Bei Sichtweiten bis zu 40 Metern präsentieren
sich phantastische Unterwasserlandschaften mit einzeln stehenden Korallensäulen,
aber auch Steil-
und Flachriffpassagen mit beeindruckendem Fischreichtum. Selbst nach Hunderten
von Tauchgängen entdeckt man regelmäßig immer noch neue
Arten – nicht zuletzt auch Dank der guten Briefings. Kein Wunder also,
dass jeder der jemals hier abgetaucht ist, immer wieder gerne zurückkehrt.
Die Riffe Hurghadas sind und bleiben ein Klassiker auf der Taucher-Weltkarte,
und das nicht zuletzt auch wegen der ungezählten großen und
kleinen Schiffe, die ihnen im Laufe der Jahre zum Opfer gefallen sind.
Manche dieser künstlichen Riffformationen liegen vor Ort bereits seit
Hunderten von Jahren, andere wurden
erst in jüngster Vergangenheit Opfer einer Havarie. Nirgendwo finden
sich diese versunkenen Pötte aber konzentrierter als am sogenannten
Schiffsfriedhof „Abu Nuhas“, der nicht nur auf der Route der bis zu drei
Tage dauernden Nord-Tauchkreuzfahrten steht sondern auch auf früh
morgens beginnenden Tages-Trips. Hier hat der Wracktauchfan die Auswahl
aus vier Frachtern, die auch dem versierten Unterwasserfotografen immer
wieder großartige Perspektiven bieten und allesamt auch mehrere Tauchgänge
lohnen. Im wöchentlichen Wechsel werden neben „Abu Nuhas“ und den
beiden ebenfalls im Norden liegenden Wracks „Thistlegorm“ und „Dunraven“
auch Fahrten zu den Riffen im Süden bis hin zum Panorama- und Elphinstoneriff
angeboten. Dass dank
der ausgezeichneten Schiffsköche sowohl auf den Tagesausfahrten wie
auch auf den Kreuzfahrten das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, sei nur
der Vollständigkeit halber erwähnt. Selbstverständlich sind
auch nicht-tauchende Begleitungen gerne an Bord gesehen – bis zum Alter
von 12 Jahren sogar kostenfrei. Allerdings dauert es zumeist nicht lange,
bis auch die „lieben Kleinen“ selbst einen pressluftunterstützten
Blick in die Unterwasserwelt wagen möchten - dank Monika und ihrem
Team ein Abenteuer, das ihnen ab 8 Jahren offen steht. Dazu sind die Ausrüstungen
speziell auf die Bedürfnisse der Kids in Form von Jackets und Anzügen
in gängigen Kindergrößen sowie leichten 5-Liter-Stahltanks
maßgeschneidert. Und wer mit einem „Junior Open Water“ oder der Mitgliedschaft
beim „PADI Seal Team“ oder den „Scuba Rangers“ aus den Ferien nach Hause
kommt, der kommt sicher nachher auch unter den Klassenkameraden ganz groß
raus.
Neben dem Thema „Kindertauchen“ widmet sich das „Jasmin Diving Center“
immer mehr auch neuen Trends wie dem Rebreather Tauchen mit verschiedenen
DRÄGER Systemen und vor allem dem Nitrox-Tauchen. Schon seit dem Ende
der 90er Jahre werden entsprechende Kurse und Atemgemische wie EANx 32
und EANx 36 aus der basiseigenen Füllanlage angeboten.
Gänzlich neu im Programm und absolut trendy sind die ein- oder
zweiwöchigen Tauchsafaris, die mit der 2004 eigens in Alexandria gefertigen
27-Meter-Jacht „AIDA momo“ durchgeführt werden. Wie der Name schon
besagt, können sich die Gäste an Bord über eine Ausstattung
vom Feinsten freuen, die keine Wünsche offen lässt. Mit diesem
„Schwimmenden Hotel“ konnte Monika einen lange gehegten Traum verwirklichen
– und zugleich den Einstieg ins Kreuzfahrtbusiness realisieren. Während
das „Jasmin Diving Center“ in Zukunft vor allem von ihrer langjährigen
Assistentin Bianca betreut wird, wird sich Monika nun verstärkt auf
diese Safari-Touren konzentrieren. Einige möchten sie (mo) und ihr
Captain Moawd (mo) sogar selbst begleiten. Jetzt sind für Monika auch
die spannendsten Riffe und Marineparks im Süden Ägyptens problemlos
erreichbar - seit Mai 2005 sogar mit eigener Nitroxversorgung an Bord. Damit aber nicht genug. Immer schon war Monika neuer Technik im Tauchsport
gegenüber aufgeschlossen. Und so war es für sie auch keine Frage,
ihre „AIDA momo“ mit dem gänzlich neuen elektronischen Notruf- und
Ortungssystem „ENOS“ auszustatten. Das Verfahren ist einfach und genial
zugleich: Mittels einer Kombination aus GPS und Funk können nun abgetriebene
Taucher schnell und unkompliziert geortet und wieder aufgenommen werden.
Ein absoluter Sicherheitsgewinn – und ein Wettbewerbsvorteil gegen weniger
serviceorientierte Mitbewerber-Basen obendrein. In unbeschwerter Atmosphäre
rundherum sorglos dreimal am Tag abtauchen und dazu All-Inclusive-Service
genießen – Taucherherz was willst Du mehr?
Monika, für die Zukunft wünschen wir Dir ein weiterhin so
gutes Gespür für unsere Unterwasserwünsche und alles nur
erdenklich Gute! Mögest Du uns Tauchsportlern noch lange erhalten
bleiben! Zu Deinem Jubiläum Gratulation! Oder wie der Ägypter
zu sagen pflegt: Mabrouk!
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Steckbrief
Das „Jasmin Diving Center“
Eröffnet:
Frühjahr 1988
Ort: Hurghada
Basisleitung: Monika Wiget
Verbände / Ausbildung: PADI 5* Diving Center (Ausbildung
auch nach VDST (CMAS), Barakuda, SSI, TDI, NRC und IDA)
Tauchlehrer: In der Hochsaison stehen bis zu 10 Tauchlehrer
und 5 Diveguides zur Verfügung
Ausbildungssprachen: Deutsch, Englisch, Französisch,
Italienisch, Holländisch, Russisch und Arabisch
Saison: Ganzjährig, 7 Tage pro Woche geöffnet
Specials / Besonderheiten: Alle Gäste, die ein Hotel im Umkreis
von bis zu 20 Kilometern wählen, erhalten den Transfer gratis. Ein
Check-Tauchgang ist zu Beginn obligatorisch, aber ebenfalls kostenfrei.
Für zertifizierte Taucher ist auf Wunsch auch Nitrox verfügbar.
Getaucht wird stets nur in kleinen Gruppen von bis zu 6 Personen. Auch
ein großer Andrang von bis zu 150 Tauchern am Tag kann von der Crew
problemlos bewältigt werden. Diese besteht aus etwa 15 Europäern
(Tauchlehrer, Diveguides und Empfangspersonal) und 30 Ägyptern (Bootsbesatzung,
Flaschenservice usw.). Neuankömmlinge finden bei den freundlichen
jungen Empfangsdamen kompetente Gesprächspartner und stets ein offenes
Ohr für ihre Wünsche. Sehr viel Wert legen Monika und Crew auf
die persönliche Betreuung der Taucher, was die große Zahl Ihrer
St ammgäste eindrucksvoll beweist. Zur Abreise werden alle Gäste
gebeten, das Serviceangebot vor Ort zu benoten, was auch einer gewissenhaften
Auswertung unterzogen wird. Der Dienst am Kunden wird hier groß geschrieben,
sogar das lästige Schleppen der Ausrüstung wird vom Personal
übernommen und bleibt damit den Gästen erspart. Und das, obwohl
der große Bootsanleger nur wenige Meter entfernt und bequem zu Fuß
zu erreichen ist. Neben den Bootsausfahrten sind auch Tauchgänge direkt
vom Strand aus möglich. Insbesondere die ortstreuen Minibarrakudas
lohnen dort einen Besuch. Bei Nacht sind es vor allem die Zitter- und großen
Stachelrochen sowie die zahlreichen Muränen, die einen spannenden
Hausriff-Tauchgang versprechen.
Ebenfalls zur Basis gehören die „Amboba“ Taucherbar, ein großzügiger
Trockenraum für die Ausrüstung und zwei klimatisierte Schulungsräume
für die mehrmals in der Woche beginnenden Kurse. In der angegliederten
gut sortierten Boutique lohnt das Shopping nicht nur wegen der neuesten
Sportsware-Kollektion, sondern auch wegen des üppigen Angebots an
Tauchartikeln. Vor allem die günstigen Computer und die gebrauchten
Ausrüstungsteile sind eine Überlegung wert. Ebenfalls im Angebot
finden sich Masken mit optischen Gläsern von +4 bis –10 Dioptrin).
Das Jasmin Diving Center ist Gründungsmitglied des „Quality Dive
Clubs“, gehört also zu den besten Tauchschulen Hurghadas, und legt
damit auf die basiseigene Ausrüstung einen besonders hohen Wert. Modernstes
Equipment in bestem Zustand ist somit garantiert. Auch zahlreiche Specialities
/ Spezialbrevets sind im Programm. Kinder können bereits ab 8 Jahren
einen Beginnerkurs ablegen.
Tauchplätze:
Etwa 40 verschiedene Plätze werden in einer Entfernung von 20 bis
90 Minuten angefahren. Die Spots sind sehr abwechslungsreich, vom flachgelegenen
Korallengarten bis hin zum steilen Drop Off ist alles dabei.
Taucherjachten für 1-3-tägige Ausfahrten: Für
jeweils 15 - 20 Taucher stehen insgesamt 7 eigene Schiffe zur Verfügung,
die alle mit Taucherplattform ausgestattet sind: u.a. Jasmin 1 (22
Meter, 2-3tägige Törns), Jasmin 2 (25 Meter, 2-3tägige
Törns), Moawd 1 (23,5 Meter), Moawd 2 (24,5 Meter),
Monika 1 (21 Meter). Bei weiterem Bedarf sind bis zu 6 Charterboote
zusätzlich einsetzbar. Sicherheitsausstattung: Wenoll-System,
Sauerstoff, Erste-Hilfe-Koffer, Zodiak, Rettungsinsel und –westen, Radar,
Echolot, GPS, Seefunk VHF und die basiseigenen Handys der Kapitäne
gewährleisten jederzeit eine problemlose Verbindung zur Basis.
Preisbeispiele: Schnuppertauchen zweimal wöchentlich
kostenlos, Ganztagesausfahrt (2 Tauchgänge) 41 EUR, 6 Tage 216 EUR,
12 Tage 360 EUR, Halbtagestour (1 Tauchgang) 25 EUR, Strandtauchgang (Tag
oder Nacht) 16 EUR, Nachttauchgang vom Boot 29 EUR, PADI OWD 290 EUR zzgl.
30 EUR Brevetierungsgebühr, Gruppenangebote (jeder 7., 14. und 21.
Taucher einer Gruppe taucht gratis), Nitrox-Flaschenfüllung EANx 32
2 EUR, EANx 36 2,50 EUR, pro Tag wird eine Umweltgebühr von 3 EUR
erhoben, Stammgäste erhalten die Membership-Card, die 5 Jahre Gültigkeit
besitzt und auf Tauchpakete 10% Rabatt gewährt.
1-2 wöchige Tauchkreuzfahrten: Auf der 2004 in Alexandria
vom Stapel gelaufenen „AIDA momo“ sind die besten Tauchplätze
ganz Ägyptens zu erreichen: Gleich ob „Brother Islands“, „Daedalus“,
„St. Johns“ oder „Zabargad“ – alle sind nun in Reichweite gerückt.
Die Unterbringung erfolgt in 4 x 3- Bett-Kabinen
und 2 x 2-Bett Kabinen, alle mit Ventilatoren bestückt. Eine Entsalzungsanlage
sorgt für reibungslose Wasserversorgung. Maschinell ist das Schiff
ausgerüstet mit 2 x CAT 580 PS, die Stromversorgung wird gewährleistet
von 2 CAT Generatoren mit je 60 kw und 17,5 kw. 2 Bauer Kompressoren sorgen
für frische Atemluft. Nitroxtauchen ist seit Mai 2005 möglich.
Zur Sicherheitsausrüstung gehört unter vielem anderen auch die
Weltneuheit „enos", das 1. satellitengestützte Rettungssystem
für Taucher.
Buchungsanfragen: Moreno Sub Ltd., E-mail info@aida-momo.com,
Internet www.aida-momo.com,
Preisbeispiel: 8 Tage / 7 Nächte pro Person 750,00
EUR zzgl. Visum, Flughafentransfers, Deko-Versicherung (p.P. 5,00 EUR)
und Marineparkgebühren (Ras Mohamed p.P. 5,00 EUR, Brother Islands
p.P. 25,00 EUR, Südliches Rotes Meer p.P. 40,00 EUR), Gruppenermäßigung
ab 10 Personen
Flaschen:
12-Liter-Aluflaschen, auf Wunsch auch 10- und 7-Liter-Aluflaschen, für
Kinder auch 5-Liter Stahlflaschen. Insgesamt stehen 400 Tanks (mit DIN-
und INT Anschluss) zur Verfügung.
Ausrüstungen: 6 Bauer Kompressoren, darunter 4 besonders
leistungsstarke K-14, sorgen für stets ausreichend Pressluft. Insgesamt
80 Ausrüstungen namhafter Hersteller (v.a. Scubapro) können auf
Wunsch ausgeliehen werden. Auch für Kinder finden sich spezielle Jackets,
Anzüge und ABC.
Tauchsicherheit: Im Notfall stehen rund um Hurghada 4
Dekokammern zur Verfügung. Für 5,00 Euro kann man sich für
die Dauer von 3 Wochen im Bedarfsfall einer Behandlung in der neuen internationalen
6-Mann-Kammer in El Gouna unter der Leitung von Dr. Hussam versichern.
Die Gebühr deckt nicht nur die Behandlungskosten und den eventuellen
Rücktransport ab, sondern vermeidet auch bei den bereits grundsätzlich
versicherten VDST-Tauchern die Vorab-Auslage der Kosten. Weiterhin sind
noch die etwas ältere Dekokammer im Hotel Magawish sowie 2 recht neue
Anlagen im örtlichen Militärhospital in Betrieb.
UW-Kamera-Service: 10 Stück Sea & Sea MX 10
im Verleih. Die Kameras werden komplett (inklusive Film) abgegeben. Die
Filmbestückung (100 und 200 ASA Filme) und Pflege der Kameras erfolgt
durch das Basispersonal.
Rebreather: Ja, mit DRÄGER „Dolphin"- und „Ray“-
Geräten. Die Ausbildung erfolgt nach NRC- oder PADI- Richtlinien,
einmal pro Woche wir ein Schnuppertauchen gegen Entgeld angeboten.
Nitrox: Wird aufgrund vielfacher Nachfrage nach den Richtlinien
aller namhaften Ausbildungsorganisationen bereits seit 1999 angeboten.
Computerverleih: Möglich
Jasmin Village: 1988 erbaute 3-Sterne-Bungalows etwa 12
Kilometer südlich des Stadtkerns an einem der schönsten Sandstrände
der Küste, erbaut im maurisch-orientalischen Stil in einer parkartigen
Anlage mit tropisch-üppiger Bougainvillea-, Hibiskus- und Palmenvegetation
mit künstlich geschaffener Lagunenlandschaft, 460 vollklimatisierte
Zimmer im gehobenen Standard (Bad, Dusche, Satelliten-TV, Kühlschrank
& Telefon) , sehr familienfreundlich, kleiner Zoo, große Poolanlage,
Disco mit Live-Shows. Waren es in den Anfangsjahren fast ausschließlich
Tauchsportbegeisterte, die hier ihren Urlaub verbrachten,
entdecken in jüngerer Vergangenheit auch zunehmend Surfer und Badegäste
die Vorzüge des „Jasmin Village“. Vielfältiges Sportangebot (Squash,
Fußball, Minigolf, Billard, Tennis oder Fahrradverleih), Surfen (Thommy
Friedel‘s „F2 Pro-Windsurf-Center“, die renommierteste Surfschule der Küste).
Und wenn der kleine oder große Hunger kommt, verteilen sich mehrere
Themenrestaurants über die gesamte Anlage. Dabei sind die Nebenkosten
für Getränke egal ob im Restaurant, in der Strandbar oder in
der Disco konstant und überraschend moderat. Eine kleine Bimmelbahn
überbrückt die großen Entfernungen, sehr zur Freude der
Kinder und aller Junggebliebenen. Im Health Club kann man sich einer Massage
unterziehen oder die Sauna nutzen, während die lieben Kleinen im „Kids
Club“ durch das Neckermann Animationsteam bestens betreut werden. In unmittelbarer
Nachbarschaft liegen die zur gleichen Company gehörenden Hotelanlagen
„Aladin Beach Resort****“ und „Ali Baba Palace*****“
Adresse und Direktbuchung:
-
Jasmin Diving Center, Monika Wiget, Jasmin Village, Hurghada, Ägypten,
Tel. & Fax: 0020-65-3460475, Mobil 0020-12-2447897, E-Mail info@jasmin-diving.com
und info@aida-momo.com, Internet
www.jasmin-diving.com
-
Jasmine Village, Tel. 0020-65-3460460-5, Fax 0020-65-3460459, E-Mail jasmine@tut2000.com
Veranstalter:
Das Jasmin Diving Center ist bei zahlreichen Veranstaltern im Programm,
z.B. bei Neckermann Young & Sports (Tel. 01803-888855 (9 Cent pro Minute),
Internet www.young-sports.de und
in jedem Reisebüro) oder bei Phoenix Reisen (Tel. 0228-7262-859, Fax
7262-899, E-Mail info@PhoenixReisen.com,
Internet www.PhoenixReisen.com)
Reise-Info
Anreise
Mit LTU der „taucherfreundlichsten Fluggesellschaft Deutschlands“ (Tel.
0211 – 9418-333, www.ltu.de oder im Reisebüro
mit LTU Agentur) nonstop u.a. ab Düsseldorf und Frankfurt nach Hurghada
und Sharm el Sheik (Preis ab € 202,-, zusätzlich bis 30 kg Tauchgepäck
frei).
Einreisebestimmungen
Reisepass, mindestens 6 Monate gültig. Ausstellung des Visums
erfolgt am Flughafen in Hurghada. Tipp: Halten Sie die hierfür nötigen
15 US$ in amerikanischer Währung parat, um beim sonst nötigen
Umtausch nicht gnadenlos über den Tisch gezogen zu werden.
Klima/Reisezeit
Hurghada ist ein Ganzjahresziel mit trockenem Wüstenklima. Die
besten und beliebtesten Reisemonate mit angenehmen Temperaturen liegen
im Frühjahr und im Herbst, auch wenn der Wind auffrischen und es nachts
etwas kühl werden kann. Im Winter ist
für Taucher ein 7-8 mm Anzug bei Wassertemperaturen knapp über
20 Grad Celsius unbedingt empfehlenswert. Die Sichtweiten können jetzt
aber spektakuläre Spitzenwerte erreichen. Von Juni bis September steigt
die Lufttemperatur im trockenen Wüstenklima leicht über 40 Grad.
Jetzt ist das Wasser bis zu 28 Grad warm und die Sicht unter Wasser optimal.
Ein 3 mm Tropentauchanzug ist nun ausreichend. Bedingt durch die Planktonblüte
kann die Sicht sehr wechselhaft sein. Die Chance auf Walhaie oder Mantas
zu treffen, ist aber jetzt am größten.
Bevölkerung
In Ägypten leben über 60 Mio. Menschen, mit Abstand die meisten
davon an den bewässerten Landstrichen entlang des Nils. 93 % der Ägypter
sind Moslems.
Sprache
Landessprache ist Arabisch. In den Touristenorten spricht man Englisch
und immer häufiger auch Deutsch.
Gesundheit
Impfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Grundimmunisierung gegen
Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A sollte aber erwogen werden.
Auch g ehören
Mineralstofftabletten (als Ausgleich für das starke Schwitzen) sowie
Mittel gegen Durchfall („Pharaos Rache“) und Reisekrankheit ins Gepäck.
Die meisten Medikamente (auch Antibiotika) sind in Ägypten rezeptfrei
zu erhalten und günstiger als Zuhause. Aktuelle Impfempfehlungen:
Tropeninstitut München www.fitfortravel.de.
Durch die gesetzliche deutsche Krankenversicherung ist man nicht versichert,
deshalb sind eine Tauchunfallversicherung (DAN) und eine Auslandskrankenversicherung
mit Rücktransportpolice empfehlenswert. In allen größeren
Orten gibt es Apotheken und Kliniken, im Falle eines Falles rund um Hurghada
auch mehrere Dekokammern.
Geld/Devisen
Landeswährung ist das ägyptische Pfund (1 LE ca. 0,25 EUR).
Bargeld am besten bereits bei der Einreise am Flughafen tauschen. US$,
Reiseschecks und Kreditkarten werden zumindest in größeren Hotels
als Zahlungsmittel akzeptiert, häufig auch Euroschecks.
Zeit
MEZ plus 1 Stunde.
Strom
220 Volt, aber unbedingt Adapter-Set mitnehmen.
Telefon
Nach Deutschland 0049, nach Ägypten 0020. Von den Postdienststellen
wesentlich günstiger als aus den Hotels. Deutsche Handys können
auch auf den Schiffen entlang der Küste verwendet werden.
Die Küche Ägyptens
Die ägyptische Küche ist stark von der arabischen und der
türkischen, ein wenig auch von der mediterranen geprägt. Vor
allem die Palette an vegetarischen Gerichten ist äußerst vielfältig.
Bedingt durch die koptisch-christliche Minderheit ist in bestimmten Metzgereien
sogar Schweinefleisch erhältlich. In vielen einheimischen Restaurants
ist die Auswahl der oft alleine schon sättigenden Mezze–Vorspeisen
groß. Sie werden auf kleinen Tellern zusammen mit Fladenbrot serviert.
Probieren sollte man Kibbeh, frittierte Bällchen aus Lammhack, aber
auch Tabbouleh, einen Salat mit Petersilie und Weizengrieß, oder
Sambousek, Teigtaschen mit Gem üsefüllung.
Ebenfalls beliebt sind gefüllt Weinblätter, Wara aanab, und das
dem Tzaziki ähnliche Labna, das zusätzlich mit frischer Minze
gewürzt wird. Als Hauptgericht bieten die einheimischen Lokale von
Hühnchen, Kebab (Fleisch), Kufta (Hammelfleischbällchen), über
Hummus (Kichererbsenbrei) und Foul (braune Bohnen) alles bis hin zu Filafils
(Gemüsefrikadellen). An der Küste wird auch gerne Fisch in unterschiedlichster
Zubereitung angeboten. Abgeschlossen wird das Essen in der Regel mit einem
sehr süßen Dessert oder Gebäck wie Baklava, Blätterteig
mit Nüssen und Honig. Bei der Verdauung helfen ein auf türkische
Art zubereiteter Kaffee, Ahwa, und der Genuss der orientalischen Wasserpfeife
Shisha. Getrunken wird vornehmlich Tee, Shay, in verschiedenen Sorten und
Kaffee. Daneben gibt es eine Reihe von Erfrischungsgetränken, z.B.
Limonensaft, Zuckerrohrsaft oder Tamarhindi - ein säuerliches Teegetränk
aus Tamarindenfruchtfleisch.
In den größeren Hotels erhält man internationale Gerichte
à la carte oder vom Büffet. Ein besonderer Tipp ist auch das
von Beduinen unterm freien Himmel zubereitete „Wüstendinner“.
Sitten & Gebräuche
In einem arabischen Land wie Ägypten strahlen die strengen Regeln
des Islams auf nahezu alle Bereiche des Lebe ns
aus – weshalb nicht alle Handlungsweisen für Ausländer sofort
verständlich sind. Zusätzlich tendieren auch zahlreiche westliche
Massenmedien dazu, ein verzerrtes Bild von der arabischen Bevölkerung
zu zeichnen. Wer allerdings offen auf seine Gastgeber zugeht, der wird
von deren gastfreundlichem Empfang positiv überrascht werden.
Tief in der ägyptischen Mentalität verankert ist die ausgeglichene
Lebenseinstellung, die in der berühmten IBM-Formel zum Ausdruck kommt:
insha'allah, bukra, malesh! „Insha'allah“ bedeutet 'so Gott will', „bukra“
heißt 'morgen', ist aber ein dehnbarer Zeitbegriff, und „malesh“
steht für 'was soll's'. Wenn also irgendetwas nicht funktioniert:
Was soll's, vielleicht klappt es ja morgen, wenn Gott will.
Mietwagen & Verkehr
In Hurghada werden Mietwagen von lokalen und den bekannten internationalen
Agenturen angeboten. Üblicherweise benutzt man aber für längere
Überlandstrecken den öffentlichen Bus oder Sammeltaxis, die regelmäßig
alle näheren Ziele ansteuern. Die Taxipreise haben in letzter Zeit
stark angezogen. Das Straßennetz ist dünn, im Vergleich zum
restlichen Ägypten aber gut ausgebaut. Die Verkehrsregeln – früher
nur von symbolischem Charakter - werden zunehmend überwacht und auch
geahndet!
Souvenirs
Breites Angebot an geschliffenem Alabaster & wohlriechenden Parfüms,
Gold- & Silberschmuck, Gewürze & Tee, Messing- & Kupferarbeiten,
Wasserpfeifen & Webteppiche und vor allem bemaltes Papyrus. Vergessen
Sie nicht intensiv zu handeln!
U-Boot-Fahrt
Sindbad Tourism Company, 2 Stunden Anfahrt und Abtauchen zu den vorgelagerten
Korallenriffen kosten 50 €, Tel. 0020-65-444688, Fax 442166.
Allgemeines Ausflugsprogramm
Bright Sky Travel (Tel. 0020-65-3446831 (-4), Fax 3447532) bietet Tagestrips
nach Kairo ab 75 € (nach Luxor ab 70 €), für 2 Tage ab 149 € (Luxor:
140 €), die halbtägige Wüstensafari mit BBQ kostet per Jeep 35
€ (per Quad Bike ab 55 €), die
halbtägige Schnorchelsafari mit Picknick 16 €.
Weitere Infos
Ägyptisches Fremdenverkehrsamt: Tel. 069 / 252153 und 252319,
Fax 239876, malek@aegyptisches-fremdenverkehrsamt.de,
www.sis.gov.eg
Buchtipp
Reisehandbuch für Kenner: Ralph-Raymond Braun, „Ägypten“,
Michael Müller Verlag, ISBN 3-89953-190-6, € 22.90,-
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TIPP: | Unser Online-Tauchmagazin wird sehr gerne gelesen, und enthält immer vielfältige Themen. Schau einfach mal rein - stets aktuell! |
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09.07.2008 10:50 Taucher Online : 195 Heute 5268, ges. 27409321 Besucher
 
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 Zu unserer Kooperationsseite...
 Kurzbewertungen in der Produ.. (22.05.2008) Ab sofort ist es möglich in unserer Produkt-Datenbank Kurzbewertungen zu Ausrüstungsgegenständen abzugeben. Es würde uns freuen wenn möglichst viele unserer User ihre eigene Ausrüstung hier kurz (mehr)
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 Tauchsportschein Binnen: Tau.. (01.04.2008)
Wie viele schon vermuteten handelte es sich bei dieser Meldung natürlich um einen Aprilscherz. Viele Anrufe erreichten Barakuda, SSI und unsere Hotline, viele Mails trudelten zu diesem Thema (mehr)

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 Pensee Royal Garden / Utopia.. (01.07.2008) Besuchszeitraum: 3. bis 17. Juni 2008, 40 % Auslastung lt. Rezeption Das Pensee Royal Garden ist teil eines großen Hotelkomplexes mit 2 weiteren, dennoch zusammengehörenden, Hotels. Alle (mehr)

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 Auszug aus diesem Forum:
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 Robbe tötet Taucherin! vom 23.07.2003 : Eine britische Forscherin ist in der Antarktis von einem Seeleoparden (Hydrurga leptonyx) getötet worden. Laut einem Bericht auf ... [mehr]
 Britischer Taucher beim Minenraeumen gestorben vom 02.08.2003 : A British diver has died while helping to clear mines from the port of Umm Qasr in southern Iraq. Quelle: The Independent Mehr ... [mehr] |
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 TU Starnbergersee, Allmannshausen 18.4. ? vom 19.04.2004 : Unbestätigten Angaben zu Folge hat es gestern im Starnbergersee in der Nähe der Wasserwacht einen Tauchunfall gegeben, weitere ... [mehr]
 TU Messinghausen 2.5. vom 02.05.2004 : Danke an Armin für die Info: Heute ist gegen 15 Uhr leider ein schwerer Tauchunfall in Messinghausen Sauerland passiert. ... [mehr]
 Erneut TU in Messinghausen vom 16.05.2004 : Danke an Philippe und Ionannis für die Info: Gestern soll es um 15 Uhr erneut einen TU in Messinghausen gegeben haben. ... [mehr] |
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